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DE2034935A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Fest stellen und Anzeigen eines möglichen Auf tretens der Caisson Krankheit bei Tauchern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fest stellen und Anzeigen eines möglichen Auf tretens der Caisson Krankheit bei Tauchern

Info

Publication number
DE2034935A1
DE2034935A1 DE19702034935 DE2034935A DE2034935A1 DE 2034935 A1 DE2034935 A1 DE 2034935A1 DE 19702034935 DE19702034935 DE 19702034935 DE 2034935 A DE2034935 A DE 2034935A DE 2034935 A1 DE2034935 A1 DE 2034935A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threshold value
detector
value detector
output
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702034935
Other languages
English (en)
Inventor
Colin Corry Alver stoke Hampshire Wilton Davies (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Research Development Corp UK
Original Assignee
National Research Development Corp UK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by National Research Development Corp UK filed Critical National Research Development Corp UK
Priority to DE19702034935 priority Critical patent/DE2034935A1/de
Publication of DE2034935A1 publication Critical patent/DE2034935A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/32Decompression arrangements; Exercise equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)

Description

  • Be s ch r ei bu nR zu der Patentanmeldung betreffend Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen und Anzeigen eines möglichen Auftretens der Caisson-Krankheit bei Tauchern.
  • Es ist üblich, daß Taucher mit einer bestimmten Geschwindigkeit oder nach einem festgelegten Zeitplan auftauchen.
  • Dabei kann es zum AuStreten der sogenannten Caisson-Krankheit kommen, wenn die mit dem Auftauchen einhergehende Druckminderung für einen bestimmten Taucher zu schnell erfolgt, Die Erfindung sucht durch eine Uberwachung bestimmter physiologischer Daten des Tauchers zu einer rechtzeitigen Warnung vor einem drohenden Auftreten der Caisson-Krankheit zu kommen, so daß diese durch eine entsprechende Beeinflussung der Druckminderung vermieden werden kann. Die Erfindung schlägt vor, zum Feststellen und Anzeigen eines möglichen Auftretens der Caisson-Krankheit bei Tauchern den zeitlichen Abstand zwischen zwei charakteristischen Werten in jeder Periode eines am Taucher abgenommenen elektrokardiographischen Signals fortlaufend zu ermitteln und in Abhängigkeit vom Betrag des zeitlichen Abstandes mindestens eine Anzeige zu betätigen.
  • Vorzugsweise wird nach der Erfindung der zeitliche Abstand zwischen der R-Zacke und der S-Zacke in jeder Periode des elektrokardiographischen Signals fortlaufend ermittelt0 Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich die Aktionsströme des Herzens, wie sie in dem üblichen Elektrokardiogramm aufgezeichnet sind, bereits signifikant ändern9 bevor die Caisson-Krankheit in Erscheinung tritt. Die Anderung der Aktionsströme wird nach der Erfindung festgestellt und Zu einer Anzeige ausgewertet, welche so fruh vorliegt, daß Maßnahmen gegen das Auftreten der Caisson-Krankheit rechtzeitig eingeleitet werden können. Als Gegenmaßnahme wird man in der Regel die Druckminderung so lange unterbrechen, bis die überwachten Daten wieder ihre normalen Werte angenommen haben Man kann jedoch auch als Gegenmaßnahme den Druck für kurze Zeit wieder erhöhen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt eine Vorrichtung zur Durchführung des erSindungsgemäßen Verfahrens zwei erste, auf unterschiedliche Signalwerte ansprechende Schwellwertdetektoren, die am Eingang ein elektrokardiographisches Signal erhalten und deren Ausgänge an ein Zeitglied angeschlossen sind, welches ein analoges Meßgerät und/oder mindestens einen weiteren Schwellwertdetektor mit nachgeschalteter Anzeige steuert. Durch Anwendung mehrerer weiterer Schwellwertdetektoren jeweils mit angeschalteter Anzeige wird eine bezüglich des Grades der Abweichung der überwachten Daten von den Normalwerten abgestufte Anzeige oder Warnung erreichte Der Vorrichtung kann wahlweise ein Verstärker vorgeschaltet sein, mit welchem die mittlere Spannung der am Taucher abgenommenen elektrokardiographischen Signale, die ungefähr ein Millivolt beträgt, auf ein oder mehrere Volt heraufgesetzt wird. Signale dieser erhöh-ten Spannung lassen sich in der Vorrichtung leichter verarbeiten. Das Ausgangssignal des Verstärkers oder, falls dieser fortgelassen wird, das ursprüngliche Signal gelangt an die Eingänge der beiden ersten Schwellwert- oder Spitzenwertdetektoren. Zweckmäßigerweise spricht einer der beiden ersten Schwellwertdetektoren auf eine positive Signal spitze bestimmter Mindestamplitude, vorzugsweise auf die R-Zacke des elektrokardiographischen Signals, und der andere Schwellwertdetektor auf eine negative Signal spitze bestimmter Mindestamplitude, vorzugsweise auf die S-Zacke, an. Bei der üblichen klinischen Praxis werden Elektrokardiogramme mittels Elektroden aufgenommen, welche auf die Haut des Patienten aufgesetzt werden und über flexible Leitungen mit dem eigentlichen Meßgerät verbunden sind. Für die Zwecke der Erfindung wird eine Verbesserung dahingehend bevorzugt, daß die Elektroden fest mit der Uberwachungsvorrichtung verbunden sind. Als Elektroden werden vorzugsweise solche mit Mehrpunktauflage oder kapazitive Elektroden verwendet, so daß die bei der üblichen Elektrokardiographie benutzte leitfähige Paste nicht angewendet zu werden braucht. Der elektrische Kontakt würde durch den Druck aufrechterhalten, mit welchem die Überwachungsvorrichtung an der Haut des Tauchers im Brustbereich anliegt und welcher durch einen Taucheranzug oder durch einen elastischen Gurt erzeugt werden könnte.
  • Das Zeitglied umfaßt zweckmäßigerweise einen Generator, welcher einen zeitproportionalen Spannungsanstieg erzeugt und durch den Ausgang des Schwellwertdetektors für die R-Zacke angeschaltet und durch den Ausgang des Schwellwertdetektors für die S-Zacke ausgeschaltet wird. Das Aisgangssignal eines solchen Generators ist dem Zeitabstand zwischen der R- und der S-Zacke des elektrokardiographischen Signals proportional. Eine einfache Verwirklichung eines solchen Generators besteht in einer bistabilen Kippschaltung, deren Stelleingang an den einen Schwellwertdetektor und deren Rückstelleingang an den anderen Schwellwertdetektor angeschlossen ist und deren Ausgang ein Integrierglied nachgeschaltet ist.
  • Bei einer anderen Ausführungsform umfaßt das Zeitglied eine astabile Kippschaltung, welche durch den Ausgang des einen, auf die R-Zacke ansprechenden Schwellwertdetektors ansdaltbar und durch den Ausgang des anderen, auf die S-Zacke ansprechenden Schwellwertdetektors ausschaltbar ist0 Bei dieser Ausführungsform ist die zwischen dem An- und und¢Ausschalten der Kippschaltung erzeugte Anzahl von Impulsen dem Zeitintervall zwischen der R- und der S-Zacke proportional, Das Ausgangssignal des Zeitgliedes wird einem oder mehreren Schwellwertdetektoren zugeleitet. Ein einziger Schwellwertdetektor würde durch Betätigung einer nachgeschalteten Anzeige einen kritischen Zustand anzeigen, wenn sein Eingangs signal einen bestimmten Schwellwert überschreitet. Eine Verbesserung wird durch Verwendung eines zweiten, bei einem anderen Schwellwert ansprechenden Schwellwertdetektors erzielt, so daß zwei verschiedene Grade kritischer Zustände angezeigt werden können.
  • Mit der Anzeige des ersten Grades könnte z.B. die Anweisung verbunden sein, den Druckminderungsvorgang für eine Weile zu unterbrechen, während die Anzeige des zweiten stärkeren Grades bedeuten könnte, daß eine zeitweilige Druckerhöhung notwendig ist. Bei einer weiter verbesserten Ausführungsform wird dem Zeitglied ein zusätzlicher dritter Schwellwertdetektor nachgeschaltet, dessen Schwellwert niedriger als der der beiden anderen Schwellwertdetektoren eingestellt ist. Ein Ausgangssignal dieses dritten Schwellwertdetektors bedeutet dann, daß die Vorrichtung ordnungsgemäß arbeitet und daß, falls die beiden anderen dem Zeitglied nachgeschalteten Schwellwertdetektoren kein Ausgangssignal abgeben, die Druckminderung ohne Gefahr für den Taucher fortgesetzt werden kann. Durch die Verwendung eines vierten dem Zeitglied nachgeschalteten*Schwellwertdetektors, dessen Schwellwert höher als diejenigen der anderen drei Schwellwertdetektoren eingestellt ist, wird schließlich der Vorteil erreicht, daß durch das Ausgangssignal dieses vierten Schwellwertdetektors ein außerordentlich großer Betrag des zeitlichen Abstandes zwischen der R- und der S-Zacke angezeigt wird, wie er normalerweise nicht auftreten kann, sondern nur, wenn z.B. die Elektroden keinen Kontakt mehr mit dem Taucher haben. Eine solche Anzeige würde ungültige Entscheidungen verhindern.
  • Der alternativ als Zeitglied verwendeten astabilen Kippschaltung ist am besten ein Impulszähler nachgeschaltet, dessen Zähleingang an den Ausgang der astabilen Kippschaltung und dessen Rückstelleingang an den auf die R-Zacke ansprechenden Schwellwertdetektor angeschlossen ist. Dabei wird der Zähler durch die R-Zacke auf Null zurückgestellt und dann durch jeden von der astabilen Kippschaltung abgegebenen Impuls weitergeschaltet, bis die S-Zacke auftritt, Verschiedene Grade der Vorwarnung können dann von einzelnen Zählzuständen abgeleitet werden0 Der auf das Zeitglied folgende Schaltungsteil kann auch Verknüpfungsglieder umfassen, mit deren Hilfe zwischen verschiedenen Zählzuständen bzw. zwischen verschiedenen Ausgangssignalen, welche entweder gleichzeitig oder nicht gleichzeitig mit anderen auftreten, unterschieden wird. Im Falle von vier dem Zeitglied nachgeschalteten Schwellwertdetektoren würde beispielsweise das Fehlen aller Ausgangssignale anzeigen, daß der ermittelte Zeitabstand zu klein ist, um ein R-S-Intervall bedeuten zu können (Störgeräusch). Ein einziges Ausgangssignal wUrde den Normalzustand anzeigen0 Zwei gleichzeitige Ausgangssignale würden die Notwendigkeit einer Pause anzeigen und drei gleichzeitige Ausgangssignale die Notwendigkeit einer zeitweiligen Druckerhöhung.
  • Die Anzahl gleichzeitiger Ausgangssignale könnte auch noch erhöht werden, da kein auf einen hohen Schwellwert eingestellter Schwellwertdetektor schalten würde, ohne daß die auf niedrigere Schwellwerte eingestellten Schwellwertdetektoren bereits geschaltet haben.
  • Die Erfindung ist mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 das Blockschaltbild einer Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 den Verlauf eines elektrokardiographischen Signals.
  • Das elektrokardiographische Signal wird am Taucher mittels Elektroden abgenommen, die auf die Haut des Tauchers aufgesetzt sind. Bevorzugt wird anstatt einer ohmschen eine kapazitive Ankopplung der Elektroden an die HautO Dazu sollten in möglichst unmittelbarer Nähe der Elektroden angeordnete Feldeffekttransistoren für die Anpassung benutzt werden0 Die Elektroden werden an einer geeigneten Stelle am Taucher angelegt, wo die Amplitude des elktrokardiographischen Signals hoch und die von durch Muskeln erzeugten Signalenniedrig ist. Eine signete Stelle ist beispielsweise die Haut über dem Brustbein des Tauchers0 Am Eingang der Vorrichtung befindet sich ein Verstärker 19 der zur Erhöhung des an den Elektroden abgenommenen elektrokardiographischen Signals von ungefähr ein Millivolt auf engem fähr ein Volt diente Der Ausgang dieses Verstärkers ist auf die Eingänge eines invertierenden Verstärkers 2 und eines nichtinvertierenden Verstärkes 3 aufgeteilt0 Das Ausgangssignal des nichtinvertierenden Verstärkers 3 wird in einen nachgeschalteten Vergleichsglied4mit einer festen Referenzspannung verglichen0 Wenn das Ausgangssignal den entsprechenden Schwellwert überschreitet, stellt das Vergleichsglied eine bistabile Kippschaltung 5 in den Zustand DEins', In entsprechender Weise gelangt das Ausgangssignal des invertierenden Verstärkers 2 zu einem zweiten Vergleichsglied 6s wo es mit einer zweiten festen Referenzspannung verglichen wird0 Das Vergleichsglied 6 stellt die bistabile Kippschaltung 5 in den Zustand 'Null' zurück.
  • Die bistabile Kippschaltung 5 wird also durch positive, eine bestimmte Größe überschreitende Signalwerte in den- Zustand zeins gestellt und durch negative, einen anderen Schweliwert überschreitende Signalwerte in den Zustand 'Null' zurückgestellt0 Wenn es sich um das in Fig, 2 gezeigte elektrokardiographische Signal handelt, wird die bistabile Klppschaltung durch die R-Zacke gestellt und durch die S-Zacke zurückgestellt. Die Dauer des dabei von der bistabilen Kippschaltung abgegebenen Rechteck-Impulses entspricht dem Seitlichen Abstand zwischen der R- und der S-Zacke des elektrokardiographischen Signals.
  • Der Impuls wird einem Integrierglied 7 zugeführt. Da der Integralwert dem R-S-Intervall proportional ist, kann das Ausgangssignal des Integriergliedes 7 verschiedenen Warnstufen der erfindungsgemäßen Vorrichtung. zugeführt werden.
  • Die Warnstufen erhalten vom Integrierglied eine Spannung, welche dem Mittelwert einiger vorhergehender , vorzugsweise fünf vorhergehender R-S-Intervalle proportional ist. Wird die erfindungsgemäße Vorrichtung in Verbindung mit Senkkästen angewendet, in welchen die Taucher in trockner und beleuchteter Umgebung die Druckminderung erfahren, kann die Warnstufe ein geeignetes Voltmeter 8 umfassen. Sie Skala des Voltmeters 8 ist so eingeteilt, daß zu einer bestimmten Zeigerstellung die jeweils zu ergreifende Gegenmaßnahme angegeben ist.
  • Für Taucher, die im Wasser im Dunklen auftauchen, wird ein digitales Warnsignal bevorzugt. Eine geeignete Warnstufe umfaßt dann eine Anzahl von Schwellwertdetektoren 9 jeweils in Form eines Vergleichsgliedes, in welchem die Ausgangsspannung des Integriergliedes 7 mit einer festen Referenzspannung verglichen wird und welchem eine Anzeige, z,B. eine Lampe 10, nachgeschaltet ist. Mittels des Vergleichgliedes 9A wird der niedrigste Pegel der Ausgangsspannung unter Verwendung einer niedrigen festen Referenzspannung, welche einem sicheren Pegel entspricht, festgestellt und eine grüne Lampe betätigt. Mittels des Vergleichsgliedes 9B wird unter Verwendung einer entsprechenden festen Referenzspannung ein höherer Pegel der Ausgangsspannung festgestellt und zum Anschalten einer bernsteinfarbenen Lampe herangezogen, deren Aufleuchten bedeutet, daß die Druckminderung unterbrochen werden muß. Mittels weiterer Vergleichsglieder werden höhere Pegel der Ausgangsspann.ung festgestellt, wobei eine rote Lampe als Warnung dafür angeschaltet wird, daß eine zeitweilige Druckerhöhung erforderlich ist0 Der höchste Pegel der Ausgangsspannung wird mittels eines Vergleichsgliedes 9X unter Verwendung einer entsprechenden festen Referenzspannung festgestellt und dient zum Anschalten einer weißen Lampe, welche ein unmöglich langes R-S-Intervall anzeigt, daß wahrscheinlich durch einen verlorengegangenen Elektrodenkontakt verursacht ist.
  • Wenn ein Taucher in sehr trübem Wasser arbeitet und daher Anzeigelampen wahrscheinlich nicht erkennen kann, können anstelle der Lampen 10 Tongeneratoren vorgesehen sein, welche hörbare Töne unterschiedlicher Frequenz erzeugen.
  • Die verschiedenen Stufen der Vorrichtung sind untereinander huber flexible Leitungen verbunden, so daß die erste Stufe einschließlich der Elektroden in bequemer Weise unmittelbar an der Brust des Tauchers angeordnet sein kann, wo das elektrokardiographische Signal seine größte Amplitude und den größten Störabstand hat, während die Warnstufe in der Nähe des Kopfes oder an einem Körperglied befestigt ist, wo sie besser gehört bzw.
  • gesehen werden kann.
  • PatentansPriAche '

Claims (1)

  1. P a t en t~a~n~pr~lch e 01 Verfahren zum Feststellen und Anzeigen eines möglichen austretens der Caisson-Krankheit bei Tauchern, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der zeitliche Abstand zwischen zwei charakteristischen Werten in jeder Periode eines am Taucher abgenommenen elektrokardiographischen Signals fortlaufend ermittelt und in Abhängigkeit vom Betrag des zeitlichen Abstandes mindestens eine Anzeige betätigt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der zeitliche Abstand zwischen der R-Zacke und der S-Zacke in jeder Periode des elektrokardiographischen Signals fortlaufend ermittelt wird.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, g e k e n n z e i c h n e t durch zwei erste, auf unterschiedliche Signalwerte ansprechende Schwellwertdetektoren (3, 4; 2, 6), die am Eingang ein elektrokardiographisches Signal erhalten und deren Ausgänge an ein Zeitglied (5, 7) angeschlossen sind, welches ein analoges Meßinstrument (8) und/oder mindestens einen weiteren Schwellwertdetektor (9) mit nachgeschalteter Anzeige (10) steuert.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k-e n n -z e i c h n e t , daß der eine (3, 4) der beiden ersten Schwellwertdetektoren auf eine positive Signalspitze bestimmter Mindest amplitude und der andere Schwellwertdetektor (2, 6) auf eine negative Signalspitze bestimmter Mindesamplitude anspricht.
    .5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der eine Schwellwertdetektor einen nichtinvertierenden Verstärker (3) und der andere Schwellwertdetektor einen invertierenden Verstärker (2) umfaßt und daß Jedem Verstärker ein gegen eine feste Referenzspannung arbeitendes Vergleichsglied (4, 6) nachgeschaltet iste 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Zeitglied eine bistabile Kippschaltung (5) umfaßt, deren Stelleingang an den einen Schwellwertdetektor (3, 4) und deren Rückstelleingng an den anderen Schwellwertdetektor t29 6) angeschlossen ist0 7. Vorrichtung nach Anspruch 6 dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß an den Ausgang der bistabilen Kippt schaltung (5) ein Integrierglied (7) angeschlossen ist0 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß an das Integrierglied (7) mindestens ein weiteres gegen eine feste Referenzspannung arbeitendes Vergleichsglied (9) als Schwellwertdetektor angeschlossen isto 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß mehrere an das Integrierglied (7) angel schlossene Vergleichsglieder(9) jeweils gegen eine unter schiedliche Referenzspannung arbeiten.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Zeitglied eine astabile Kippschaltung umfaßt, welche durch den Ausgang des einen Schwellwertdetektors anschaltbar und durch den Ausgang des anderen Schwellwertdetektors ausschaltbar ist und daß als weiterer Schwellwertdetektor ein Impulszähler mit mehreren in Abhängig keit vom Zählzustand aktivierten Ausgängen vorgesehen ist, dessen Zähleingang an den Ausgang der astabilen Kippschaltung und dessen Rückstelleingng an den einen Schwellwertdetektor angeschlossen ist.
DE19702034935 1970-07-14 1970-07-14 Verfahren und Vorrichtung zum Fest stellen und Anzeigen eines möglichen Auf tretens der Caisson Krankheit bei Tauchern Pending DE2034935A1 (de)

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DE (1) DE2034935A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981003158A1 (fr) * 1980-04-29 1981-11-12 T Birle Dispositif de securite, notamment pour plongeurs
DE102004058781A1 (de) * 2004-12-07 2006-06-08 Dräger Safety AG & Co. KGaA Arbeitsschutzprodukt mit kontaktlosen Messelektroden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981003158A1 (fr) * 1980-04-29 1981-11-12 T Birle Dispositif de securite, notamment pour plongeurs
DE102004058781A1 (de) * 2004-12-07 2006-06-08 Dräger Safety AG & Co. KGaA Arbeitsschutzprodukt mit kontaktlosen Messelektroden

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