DE2034944C3 - Vorrichtung zum Flechten eines Bewehrungskorbes für raumgroBe Stahlbetonkästen, z.B. Fertiggaragen - Google Patents
Vorrichtung zum Flechten eines Bewehrungskorbes für raumgroBe Stahlbetonkästen, z.B. FertiggaragenInfo
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
- E04G21/12—Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
- E04G21/122—Machines for joining reinforcing bars
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Flechten eines Bewehningskorbes für raumgroße Stahlbetonkästen,
z. B. Fertiggaragen.
Bisher wird zunächst der Boden des Stahlbetonkastens
bewehrt und betoniert, worauf die Innenschalung aufgestellt und die Bewehrung der Wände und der
Decke erfolgen kann. Diese Arbeitsweise ist sehr aufwendig.
Es ist zwar schon eine Vorrichtung zum rationellen Flechten von korbförmigen Bewehrungen bekannt, sie
dient jedoch nur zur Herstellung eines Flechtwerkes für Stahlbetonrohre, -druckrohre und -hohlpfähle (vgl.
»Betonstein-Zeitung«, 1966, Heft 12. S. 693 bis 696). Bei
dieser bekannten Vorrichtung werden die Längsdrähte der Bewehrung kontinuierlich von einzelnen Drahtspulen
über Führungsrohre geschoben, während die Querbewehrung mit Hilfe einer Kreisringvorrichtung eingebracht
und mittels eines Schweißkopfes mit den Längsdrähten verbunden wird. Mit dieser bekannten Vorrichtung
lassen sich lediglich rotationssymmetrische Bewehrungskörbe herstellen, nicht aber Bewehrungskörbe
für raumgroße Stahlbetonkästen mit ebenen Seitenwänden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Flechten eines Bewehrungskorbes für
raumgroße Stahlbetonkästen zu schaffen, die den Arbeitsaufwand zum Herstellen der Bewehrungskörbe
wesentlich herabsetzt und zugleich die Einhaltung der genauen Maße garantiert
~ Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs
angegebenen Art durch eine bewegliche Bühne und ein festes Gerüst gelöst, die als in gleiche Richtung
weisende Kragarme ausgebildet sind, wobei der Abstand der Oberseite der ausgefahrenen Buhne gegenüber
der Unterseite des festen Gerüstes der lichten Höhe des Bewehrungskorbes entspricht, während dieser
Abstand bei eingefahrener Bühne zum Entfernen des Bewehrungskorbes geringer ist
Zum Flechten wird der Abstand der beweglichen Bühne und des festen Gerüstes auf die Innenabmessun-
»en des Korbes eingestellt Das Flechten ist dann sehr
einfach und ermöglicht unter anderem unter Verwendung von Baustahlgewebematten den weitgehenden
Fortfall von Bindedrähten zugunsten von Punktschweißungen an den Berührungspunkten der Baustähle.
Hierdurch entsteht ein maßhaltiger und fester Bewehrungskorb,
der sich ohne weiteres manipulieren und transportieren läßt. Dieser Bewehrungskorb wird aus
der Vorrichtung entfernbar, sobald der Abstand der beweglichen Bühne von dem festen Gerüst verkleinert
worden ist.
Es empfiehlt sich, die Vorrichtung mit einer Tragbühne
unter dem festen Gerüst zu versehen, die synchron mit der beweglichen Bühne absenkbar ist. Mit dieser
Tragbühne wird der Bewehrungskorb beim Flechten und beim Absenken gegenüber dem festen Gerüst unterstützt.
Eine solche Tragbühne kann aus zwei Kragarmen bestehen, deren horizontaler Abstand größer ist als die
Breite einer zum Absetzen des Bewehrungskorbes dienenden Plattform eines Wagens. Sobald die beiden die
Tragbühne bildenden Tragarme sich neben der Plattform befinden, wird der Bewehrungskorb selbsttätig
auf die Plattform abgesetzt. Er kann dann mit dem Wa gen aus der Vorrichtung herausgefahren werden.
Diese Vorrichtung ist im übrigen verhältnismäßig einfach zu verwirklichen. Dazu genügt ein horizontaler
Rahmen mit senkrechten Stielen zur Lagerung des festen Gerüstes und eine Hebevorrichtung für die bewegliche
Bühne und Tragbühne sowie Gleitführungen, die die Verbindungsträger der beiden Bühnen aufnehmen.
Die Hebevorrichtung ist zweckmäßig im festen Gerüst abgestützt und kann aus einer Nürnberger Schere
sowie einem hydraulischen Antrieb bestehen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung gemäß der Erfindung tn Stirnansicht, wobei die Teile in der Stellung wiedergegeben
sind, in der das Flechten der korbförmigen Bewehrung erfolgt,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig. 1.
F i g. 3 in der F i g. 1 entsprechender Darstellung die Stellung der Teile nach dem Absenken des nicht dargestellten
Bewehrungskorbes und
F i g. 4 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach F i g. 3.
In den Figuren ist eine Vorrichtung zum Flechten einer nicht dargestellten korbfö.migen Bewehrung von
raumgroßen Stahlbetonkörpern, ζ. B. von Fertiggaragen, wiedergegeben. Diese Vorrichtung besteht aus
einem horizontalen Rahmen 1,2 aus zwei Längsträgern sowie senkrechten Stielen 3, die mit Hilfe von Traversen
4 mit den Längsträgern abgestrebt sind. Die Stie-
le 3 tragen ihrerseits eine Konstruktion zur Befestigung ι ines Gerüstes 5 nach Art eines Kragarmes. Das Gerüst
5 wird von Längsträgern 7 und Rahmen 8 gebildet. Außerdem tragen die Stiele 3 eine Bühne 10, auf der
sich eine Nürnberger Schere 11 bzw. 12 abstützt Diese
bildet zusammen mit einem hydraulischen Antrieb 13, der ein Schubkolbengetriebe ist, eine Hebevorrichtung.
Sie unterstützt eine bewegliche Bühne 15, welche von einem Gitterträger gebildet wird Der Träger ist
nach Art eines Kragarmes an zwei senkrechten Verbindungst.'ägern
16 bzw. 17 befestigt, welche in Gleitführungen 18 bzw. 19 laufen. Diese Gleitführungen 18 und
19 werden von den Stielen 3 getragen.
An die senkrechten Verbindungsträger 16 und 17 ist am unteren Ende eine Tragbühne 20 angeschlossen,
welche von zwei Kragarmen 21, 22 gebildet wird. Zwischen den beiden Längsträgern des Rahmens 1, 2 liegt
ein Gleis 25 für einen Wagen 26 mit einer Plattform 27.
Befinden sich die Teile in der Stellung, die sich aus den F i g. 1 und 2 ergibt, so entspricht der Abstand der
Oberseite 28 der Bühne 15 von der Oberseite 29 der Unterseite des festen Gerüstes 5 der lichten Höhe a des
zu flechtenden Bewehrungskorbes.
Nach Fertigstellung des Korbes wird durch Betätigung der Hebevorrichtung die Bühne 15 abgesenkt.
Dadurch entfernt sich die Unterseite des Bewehrungskorbes von der Unterseite des festen Gerüstes 5. Sobald
die Kragarme 21, 22 der Tragbühne 20 unter die Oberseite der Plattform 27 des Wagens 26 abgesenkt
worden sind, steht der Bewehrungskorb auf der Plattform 27. Da hierdurch auch die Oberseite 28 der Bühne
15 vom Bewehrungskorb freigekommen ist. läßt sich der Bewehrungskorb auf der Vorrichtung herausfahren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Flechten eines Bewehrungskorbes für raumgroße Stahlbetonkästen, z. B. Fcr-
tiggaragen, gekennzeichnet durch eine bewegliche Bühne (15) und ein festes Gerüst (5), dio
als in die gleiche Richtung weisende Kragarme ausgebildet sind, wobei der Abstand der Oberseite (28)
der ausgefahrenen Bühne (15) gegenüber der Unterseite des festen Gerüstes (5) der lichten Höhe (a)
des Bewehrungskorbes entspricht, während dieser Abstand bei eingefahrener Bühne (15) zum Entfernen
des Bewehrungskorbes geringer ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Tragbühne (20) unter dem festen Gerüst
(5), die synchron mit der beweglichen Bühne (15) absenkbar ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragbühne (20) aus zwei Kragar- »o men (21. 22) besteht, deren horizontaler Abstand
größer ist als die Breite einer zum Absetzen eines Bewehrungskorbes dienende Plattform (27) eines
Wagens (26).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. »5
gekennzeichnet durch einen horizontal angeordneten Rahmen (1. 2) mit senkrechten Stielen (3) zur
Lagerung des festen Gerüstes (5) und einer Hebevorrichtung für die bewegliche Bühne (15) und die
Tragbühne (20) sowie Gleitführungen (18. 19), die die Verbindungsträger (16, 17) der beiden Bühnen
(15 und 20) aufnehmen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung im festen Gerüst
(5) abgestützt ist und aus einer Nürnberger Schere (11. 12) sowie einem hydraulischen Antrieb (13) besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702034944 DE2034944C3 (de) | 1970-07-14 | 1970-07-14 | Vorrichtung zum Flechten eines Bewehrungskorbes für raumgroBe Stahlbetonkästen, z.B. Fertiggaragen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702034944 DE2034944C3 (de) | 1970-07-14 | 1970-07-14 | Vorrichtung zum Flechten eines Bewehrungskorbes für raumgroBe Stahlbetonkästen, z.B. Fertiggaragen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2034944A1 DE2034944A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE2034944B2 DE2034944B2 (de) | 1974-06-27 |
| DE2034944C3 true DE2034944C3 (de) | 1975-02-20 |
Family
ID=5776751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702034944 Expired DE2034944C3 (de) | 1970-07-14 | 1970-07-14 | Vorrichtung zum Flechten eines Bewehrungskorbes für raumgroBe Stahlbetonkästen, z.B. Fertiggaragen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2034944C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3742478A1 (de) * | 1987-12-15 | 1989-06-29 | Martin Hauck | Erschuetterungsmesser |
-
1970
- 1970-07-14 DE DE19702034944 patent/DE2034944C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2034944A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE2034944B2 (de) | 1974-06-27 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |