DE1658587C - Einrichtung zum Herstellen mehrfeld nger Tragwerke, insbesondere Bruckenuber bauten, aus Stahl oder Spannbeton - Google Patents
Einrichtung zum Herstellen mehrfeld nger Tragwerke, insbesondere Bruckenuber bauten, aus Stahl oder SpannbetonInfo
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Description
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DIo El-mulling betrilTt oino Einrichtung zum Hör- Lösen der Verbindung erst dor Verschiobetrllger
stollen mehrfeUlriger Trngworko, insbesondoic Brlik- und dann der RUntirUger der Einrichtung η das dukenüberbnutcn,
uus Stuhl- oder Spannbeton, bcsto- nach herzustellend» Tragwerk«ed verschiebbar ist.
hend ims'zwei gegeneinander verschiebbaren TrU- Die erfindungsgemUll ausgebildete lilnr c itung ha
gern, von denen dor oino als Rüstträger und der an- 5 den Vorteil, daß dor Verscliiebelrllger kurzer und
clero als diesen beim Verschieben in Tragwerksliings- daher leichter zu montieren ist und UaU er wegen
richtung stützender Vorsehiebetrtiger ausgebildet ist, ' seiner kürzeren Lunge leichter in horizontaler Kicndor
gemeinsam mit dem Rüstträger die Baulasten tung geschwenkt werden kann, so UaIi auch das Heraufnimmt,
stellen gekrümmter Brücken erleichtert wird.
Zum Betonieren mehrfeUlriger Tragwerke ist eine io Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der hmrich-Einrlchtung
bekanntgeworden (österreichische Patent- tung ist der Rüstträger oberhalb des aiii der Iragschril't
217 082), welche mindestens einen Fahrtrilger, werksoberseite aufgelagerten Verschieben igers ander
in Litngsrichtung des Tragwerks frei auskragend geordnet und wllhrend des Herstcllens des I ragverschoben
werden kann, sowie einen oder mehrere werksfelds auf diesem abgestutzt; außerdem weist
Rüstträger aufweist, die zum Vorfahren mit dem 15 der Rüstträger zum Verschieben der Einrichtung
Fahrtrliger verbunden werden. Bei dieser Einrichtung Mittel zum imverschiebbarcn Abstützen auf eier
ist der Fahrtriiger in Höhe .1er Tragwerksoberseite Tragwerksoberseite sowie zum Verfahren des Vorauf
zwei das als Ubernüchstes zu betonierende Feld Schiebeträgers an dem Rüstträger und der Vcrschiebebegrenzenden
Stützen angeordnet und so ausgebildet, träger Mittel auf, mit denen er in der neuen Lage
daß er mit seinem in Richtung auf den bereits beto- 20 unverschiebbar auf der Tragwerksoberseitc einerseits
nierten Teil des Tragwerks überkragenden Teil das und der nächstfolgenden Stütze andererseits abgeeine
Ende der an den beiden Enden gehaltenen. stützt wird, und schließlich ist der Rüstträger am
unterhalb des Tragwerksüberbaus liegenden Rüst- vorderen Ende auf dem Verschiebelager und am
träger halten kann. Die Rüstträger sind an dem rückwärtigen Ende mittels eines mit Rollen versehe-Fahrträger
und an dem betonierten Teil des Trag- as nen Ständers auf der Trngwerksobcrseite verfahrbar,
werk um mindestens einen Stützenabstand ver- Zum Abstützen des Rüstträgers auf dem Verschiebbar,
schiebeträger während des Herstellens des Trag-
Der Fahrträger dient bei dieser Einrichtung nur werksfelds können mehrere über die Trägerlänge im
zum Verschieben des bzw. der Rüstträger nach Her- wesentlichen gleichmäßig verteilte hydraulische Pressteilung
eines Tragwerksfelds, wobei das vordere 30 sen dienen.
Ende des Rüstträgers an einem Tragrahmen hängt, Der Verschiebe träger kann in einem am vorderen
der auf dem Fahrträger entlangfährt. Um auf den Ende des Rüstträgers angeordneten hängenden Ab-
auf der nächsten Stütze bereits vorbereiteten Rollen- stützrahmen verfahrbar, an seinem rückwärtigen
bock vorgefahren werden zu können, muß der Fahr- Ende hingegen mit zwischengeschalteten Rollen an
träger zwei Tragwerksfelder überspannen. Während 35 der Unterseite des Rüstträgers abgestützt oder an
des Betonierens ist er unbelastet, da der Rückträgei diesem angehängt sein. Der Abstützrahmen kann
dann an den beiden das herzustellende Feld begren- gegenüber dem Rüstträger mittels hydraulischer
zenden Stützen abgestützt ist. Pressen in Querrichtung verschiebbar sein. Schließ-
Weiterhin ist eine Vorbaurüstung zum Bau von lieh kann der hängende Abstützrahmen an seinem
Hochstraßen und Brücken bekannt (deutsche Aus- 40 untenliegenden Ende zwei mit den beiden Stielen
legeschrift 1201384), die so ausgebildet ist, daß bei biegesteif verbundene Konsolen aufweisen, auf wel-
ihrem Gebrauch nicht das Erhärten der bereits beto- chen Fahrrollen zum Auflagern des Verschiebe-
nierten Teile bis zum Erreichen einer für das Ab- trägers angeordnet sind.
stützen der Rüstung auf der Tragwerksoberseite aus- Sowohl der Rüstträger als auch der Verschiebeträreichenden
Tragfähigkeit erwartet zu werden braucht. 45 ger sind zweckmäßig als torsionssteife Kastenträger
Diese Vorbaurüstung besteht aus zwei ungleich lan- ausgebildet. Der rückwärtige Ständer des Rüstträgers
gen, in Tragwerkslängsrichtung unabhängig vonein- kann als portalartig ausgebildeter, an den Fußander verschiebbaren und übereinander angeordne- punkten mit den Rollen versehener Rahmen ausgeten
Längsträgern, von denen einer mit der Schalung bildet sein.
versehen ist und die so miteinander kuppelbar sind, 50 Der Rüstträger kann weiterhin mit zu beiden Seiten
daß sie d;~ Baulasten gemeinsam aufnehmen können. frei auskragenden Querträgern versehen sein, an
Die Vorbaurüstung ist mit heb- und senkbaren Stüt- welchen die Schalung mit Zuggliedern angehängt
zen versehen, welche Auflager zum Abstützen sowohl ist.
des einen wie auch des anderen Längsträgers auf- Die Schalungsträger können U-förmige, die Tragweisen.
Bei dieser Vorbaurüstung muß der eine 55 werksränder übergreifende Rahmen sein, deren oberer
Träger doppelt so lang sein wie der zu betonierende horizontaler Schenkel parallel zu je einem der Quer-Abschnitt,
um das Verschieben der Rüstung zu träger höhenverstellbar an diesem befestigt ist und
ermöglichen. durch den außerhalb des Tragwerks angeordneten
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der vertikalen Steg mit dem unterhalb des Tragwerks
eingangs genannten Art zu schaffen, die keine nur 60 liegenden, die Schalung tragenden Schenkel verbunden!
Verschieben dienenden Teile aufweist. den ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Ver- Schließlich kann zum Schwenken des Verschiebe-
schiebetrüger und der Rüstträger von etwa gleicher, trägers gegenüber dem Rüstträger im Bereich des
ein Tragwerk voll überspannender Länge sind und vorderen Fahrwerks des Rüstträgers ein Drehzapfen
sich, miteinander verbunden, vom Betonieren bis 65 angeordnet sein.
zum Erhärten des eingebrachten Betons im selben Ein Ausführungsbeispiel der einrichtung wird an
Tragwerksfeld befinden, wo sie an beiden Enden an Hand der Zeichnung erläutert, Es zeigen
Tragwerksstützcn abgestützt sind, und daß nach dem Fig. 1 bis 5 in schematischer Seitenansicht die
verschiedenen Phasen des Verschieben* der Einrichtung
von einem Üboibuufeld in das andere,
F i g. 6 einen Querschnitt durch die Hinrichtung in der Ebene VI-VI der Fig, I1
Fig. 6a in größerem Maßstab ein Einzelteil aus
Fig. 6,
Fig. 7 dio vordere Lagerung des Vcrschiebetrllgers
auf dem Rüslliilger,
Fig. 8 dun rllekwiirtige, auf der Fahrbahntafel
abgestutzte- Fahrwerk des Rilstlrligers,
F i g. 9 einen Schnitt und.
Fig. IO eine Seitenansicht des vorderen Fahrwerks
zwischen Rüstträger und Vcrsehicbetrilger.
In den F i g. 1 bis 5 ist in schcmatischcr Seitenansicht das Verschieben der Einrichtung nach dem
Herstellen des zwischen den Pfeilern A und R liegenden Teils des Überbaus 1 eines mehrfcldrigcn Brükkentragwerks
in das von den Pfeilern B und C begrenzte Briickcnfeld angedeutet.
In Fig, 1 befindet sich die Einrichtung in der
Stellung, in der sie die Betonierlasten des von den Pfeilern A und B begrenzten Überbaufelds trägt.
Dabei ist der untenliegende Verschiebeträger 2 mit zwei Stützböcken 3 und 4 auf der Brückenfahrbahn
abgestützt, und zwar jeweils im Bereich eines Pfeilers A bzw. Π. Der obenliegcnde Rüstträger 5, der
etwa die gleiche Länge wie der Verschiebeträger 2 hat, ist mit entlang seiner Unterseite angeordneten
hydraulischen Pressen 6 und einem Fahrwerk 7 auf der Oberseite des Verschiebeträgers 2 abgestützt. Da
der Rüstträger S an den seitlich .auskragenden Querträcern
8 die Schalung mit den Betonierlasten tränt, wirken in diesem Bauzustand beide Träger gemeinsam
an der Aufnahme der Baulasten mit.
In dem Ouerschnitt durch die Einrichtung (F i p. 6)
ist in der linken Hälfte der Zustand wiedergegeben, in dem die Baulasten voll auf der Schalung ruhen
An den in Querrichtung aus dem Rüstträner5 frei
auskragenden Querträgern 8 sind mit Zuggliedern 9 U-förmige Rahmen aufgehängt. Die Rahmen bestehen
aus einem oberen, parallel zu den Querträgern 8 verlaufenden Schenkeln 10, einem vertikalen Step Π
und einem unteren horizontalen Schenkel 12. Da die Einrichtung hier zum Herstellen eines Plattenbalkens
dient, weist der Schenkeln eine Ausbuchtung
13 nach unten auf, um die Schalung für die Längsträger 14 des Brückentragwerks aufzunehmen.
Im Bauzustand, während dessen die Schalung die
Betonlasten zu tracen hat. stellen die Zii"i>lieder9
eine unmittelbare Verbindung zwischen den Ouerträgern
8 und den unteren Schenkeln 12 des Rahmens her. Wenn die Schalung zum Vorfahren des Rüstträpers
abgesenkt wird, dann werden kürzere Zuqplieder
15 angesetzt, die am oberen Schenkel 10 der Rahmen angreifen. Zugleich kann 7um Vorbeifahren
an dem Pfeiler A der innere Teil 16 Her Scrtaiunpsbiihne
abgeklappt werden. In diesem Zustand ist der Rüstträger frei verschiebbar.
Vor dem soeben beschriebenen Absenken der Srhaluni» wird der Rüstträger 5 durch e'ne vordere
Hilfsstüt7e 17 auf der Brückenfahrbahn oberhalb des Pfeilers B gestützt. Sodann wird der Stüt?bock 4 des
Verschiebeträgers 2 gelöst, dessen vorderes Fnde nunmehr auf dem an dem Rüstträger S befestigten
hängenden Abstützrahmen 18 aufliegt. Der AbsHit/-rahmen
ist in F i g. 7 in einer Stirnansicht auf die Einrichtung dargestellt. Er bat etwa U-förmipe Gestalt,
ist mit einem oberen Riegel 19 auf dem Rüst träger 5 gelagert und mil diesem verbunden. Die beiden
Stiele 21 sind an ihren unteren Enden mit Konsolen 21 vorsehen, die an ihrer Oberseite Fuhrrnllen
22 zum Auflagern des vorderen Endes des Ver-S
schiebe! rügers 2 tragen.
Durch Auflagern des Verscliicbetriigcrs 2 auf den
Fiihnollen 22 des Abstülzriihmcus 18 und seine Abstützung
auf dem rückwärtigen Stül/bock 3, der mit
zunehmendem Vorschieben des Vcrschiebetriigers in
ίο Richtung auf den Preller C immer mehr zu Lasten
von Rollen 23 entlastet wird, die zwischen dem rilckwUrtigen
Ende des Vcrschicbclrägcrs 2 und der Unterseite
des Rüstträger* 5 angeordnet sind, wird der Verschiebelager schließlich bis in die in F i g, 3
wicdcrgegebcnc Lage über den Pfeiler Γ vorgefalircn. In diesem Zustand kragt der Verschiebelager über
den Pfeiler B frei aus; das Kragmoment wird allein von dem Abstützrahmcn 18 und den in Fig. 3 nicht
erkennbaren, an der Unterseite des Rüstträger* S anliegenden
Rollen 23 aufgenommen. Der Rüstträger S
muß zu diesem Zweck an seinem rückwärtigen Ende in der Fahrbahntafcl verankert sein. In dieser Stellung
der beiden Träger wird der vordere StUtzbock 4 zur Auflagerung auf dem Pfeiler C vorgefahren.
«5 Die Stützböckc 3 und 4. auf denen der Verschiebeträger
2 im Bauzustand abgestützt ist, sind mit hydraulischen Pressen 37 aasgestattet. Die Pressen sind
in einem Rahmen 36 gelagert. Während des Vorfahrcns des Verschiebeträgers 2, der dabei an dem
Rüstträger 5 hängt, kann der Rahmen 36 mittels
Rollen 34, an einer Fahrschienc 35 hängend, über das noch nicht betonierte Briickcnfeld auf den nächsten
PfeilerC verschoben werden. Die Fahrschiene 35 ist am Verschiebeträger 5 befestigt.
Wenn der Veischiebeträgcr 2 seine endgültige Lage
über den Pfeilern B und C eingenommen hat, wird die vordere Hilfsstütze 17 entfernt, die Fahrrollen 22
am Abstützrahmen 18 werden abgesenkt, um vom Verschiebeträger freizukommen, und die Verankerung
im Bereich des rückwärtigen Ständers 24 des Rüstträgers S wird gelöst. Der Rüstträger 5 wird
sodann mit den am unteren Ende des portalartig ausgebildeten Ständers 1Λ (F ie. 8) angeordneten Rollen
25, die auf Fahrschienen 26 oberhalb der Längsträger 14 der Brücke abgestützt sind, und mit dem
Fahrwerk 7 zwischen Unterseite des Rüstträgers und Oberseite des Verschiebeträgers 2 vorgefahren.
Das Fahrwerk 7 ist in den Fi ε 9 und 10 im einzelnen
dargestellt. Dabei zeigt F i g. 9 einen Ouerschnitt
durch den Rüstträger S und den Verschiebeträger 2, während in Fig. 10 eine Seitenansicht des
Fahrwerks wiedergegeben ist. Oberhalb der Stegbleche 27 des kastenförmigen Verschiebeträgers 2
sind Schienen 28 anneordnet, auf denen sogenannte Wälzwagen 29 abrollen können, die aus einer Anzahl
in entsprechenden Gehäusen gefaßter Rollen mit Spurhalter bestehen. Die Wälzwagen sind nach oben
üiirch Tellcrfedern 3i abgefedert. Zwischen dem
Fahrwerk 7 und der Unterseite des Rüstträger« 5 befinden sich Gleitlager31 aus Kunststoff, z.B.
PTFE, die im Zusammenwirken mit einem Drehzapfen 32 ein gegenseitiecs Schwenken von Verschiebeträeer
2 und Rüstträrer 5 nach Art eines Drehpestells ermöglichen. Die Schwenkbarkeit schafft
die Möglichkeit, mit der Einrichtung auch Brücken, die in Krümmungen Heren, herstellen zu können.
Nachdem dtr Rüsltrüeer 5 seine in der F i c 5
dargestellte Lage über den Pfeilern B und C einge-
I 658
nonimcn hat, wird er mit den hydraulischen Pressen 6
wieder auf dem Verschiebeträger 2 abgestützt, so daß die, Schalung wieder in eine zur Aufnahme des
Betons geeignete Lage hochgefahren und belastet werden kann.
Claims (11)
1. Hinrichtung zum Herstellen mehrfeldrigcr Tragwerke, insbesondere Brückcnübcrbauten, aus
Stahl- oder .Spannbeton, bestehend aus zwei gegeneinander verschiebbaren Trägern, von denen
der eine als Rüstträger und der andere als diesen beim Verschieben in Tragwerkslängsrichtung stützender
Verschiebeträger ausgebildet ist, der gc- t5
mcinsam mit dem Rüstträger die Baulasten aufnimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeträger (2) und der Rüstträger (5)
von etwa gleicher, ein Tragwerksfeld überspan nender Länge sind und sich, miteinander vcrbunden,
vom Betonieren bis zum Erhärten des eingebrachten Betons im selben Tragwerksfeld befinden,
wo sie an beiden Enden an Tragwerksst Ut/en abgestützt sind, und daß nach dem Lösen
der Verbindung erst der Verschiebeträger und dann der Rüstträger der Einrichtung in das
danach herzustellende Tragwerksfeld verschieb bar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüstträger (5) oberhalb
des auf derTragwerksoberseile aufgelagerten Verschiebeträgers
(2) angeordnet und während des Hersteilens des Tragwerksfelds auf diesem abgestützt ist. daß der Rüstträger (5) zum Verschie
ben der Hinrichtung Mittel zum unverschiebbaren Abstützen auf der Tragwerksoberseite sowie zum
Verfahren des Verschiebeträgers (2) an dem Rüstträger (5) und der Verschiebeträger (2) Mit
tel aufweist, mit denen er in der neuen Lage unverschiebbar auf der Tragwerksoberseite einer-
seits und der nächstfolgenden Stütze andererseits abgestützt wird, und daß der Rüstträger (S) am
vorderen Ende auf dem Verschiebeträger (2) und am rückwärtigen Ende mittels eines mit Rollen
(25) versehenen Ständers (24) auf der Tragwerks-Oberseite verfahrbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstützen des
Rüsttragers (S) auf dem Vcrschicbcträger (2)
während des Herstellern des Tragwerksfelds mehrere über die Trägerlänge im wesentlichen gleichmäßig
verteilte hydraulische Fressen (6) dienen.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebcträgcr
(2) in einem am vorderen Linde des Rüslträgers (5) angeordneten hängenden Absliilzrahmcn
(18) verfahrbar, an seinem rückwärtigen Ende hingegen mit zwischengeschalleten
Rollen (23) an der Unterseite des Rüsttragers (5) abgestützt oder an diesem angehängt ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützt ahmen (18) gegenüber
dem Rüstträger (5) mittels hydraulischer Pressen in Querrichtung verschiebbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der hängende Abstützrahmen
(18) an seinem untenliegenden Ende zwei mit den beiden Stielen (20) biegesteif verbundene
Konsolen (21) aufweist, auf welchen Fahrrollcn (22) zum Auflagern des Vcrschicbeträgcrs
(2) angeordnet sind.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der
Rüstträger (5) als auch der Verschiebeträger (2) als torsionssteife Kaslenträgcr ausgebildet sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige
Ständer (24) des Rüsttragers (5) als portalartig ausgebildeter, an den Fußpunkten mit den
Rollen (25) versehener Rahmen ausgebildet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß der Rüstträger
(5) mit 7u beiden Seiten frei auskragenden Querträgern (8) versehen ist, an welchen die
Schalung mit Zuggliedern (9) angehängt ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungsträger U-förmige,
die Tragwcrksränder übergreifende Rahmen sind, deren oberer horizontaler Schenkel (10) parallel
zu je einem der Querträger (8) höhenverstellbar in diesem befestigt ist und durch den außerhalb
des Tragwerks angeordneten vertikalen Steg (11) mit dem unterhalb des Tragwerks liegenden, die
Schalung tragenden Schenkel (12) verbunden ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schwenken des Verschiebeträgers (2) gegenüber dem
Rüstträger (5) im Bereich des vorderen Fahrwerks (7) des Rüsttragers ein Drehzapfen (32)
angeordnet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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