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DE2034776C3 - Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern

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Publication number
DE2034776C3
DE2034776C3 DE19702034776 DE2034776A DE2034776C3 DE 2034776 C3 DE2034776 C3 DE 2034776C3 DE 19702034776 DE19702034776 DE 19702034776 DE 2034776 A DE2034776 A DE 2034776A DE 2034776 C3 DE2034776 C3 DE 2034776C3
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DE
Germany
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conveyor
air
baskets
wilting
plant
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702034776
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English (en)
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DE2034776B2 (de
DE2034776A1 (en
Inventor
Franz 2000 Hamburg Katzer
Original Assignee
Ottensener Eisenwerk Gmbh, 2000 Hamburg
Filing date
Publication date
Application filed by Ottensener Eisenwerk Gmbh, 2000 Hamburg filed Critical Ottensener Eisenwerk Gmbh, 2000 Hamburg
Priority to DE19702034776 priority Critical patent/DE2034776C3/de
Publication of DE2034776A1 publication Critical patent/DE2034776A1/de
Publication of DE2034776B2 publication Critical patent/DE2034776B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2034776C3 publication Critical patent/DE2034776C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern, in der die grünen Blätter einer Welkanlage und nach dem Rollen und Passieren durch eine Brech- und Schneidanlage in Förderkörben einer Fermentierkammer und eine Trockenkammer zugeführt und dabei einer Strömung aufbereiteter Luft ausgesetzt und schließlich zur Verpackungsstation gefördert werden und die Förderanlage jeweils aus einem Gestell besteht, in dem sich gegenüberliegend Umlenkrollen gelagert sind, die im Zickzack und im wesentlichen horizontal und parallel zueinander Förderketten hin und her leiten, die die an diesem losnehmbar befestigten Förderkörbe tragen und diese an den Umlenkrollen in waagerechter Stellung durch Parallelverschiebung mitnehmen.
In den Erzeugungsländern werden Teeblätter ständig
innerhalb eines Kalenderjahres beerntet. Aus Gründen einer guten Qualität muß peinlich genau darauf geachtet werden, daß die Blätter rechtzeitig gepflückt werden. Auf jeden Fall ist innerhalb kurzer Zeitspannen mit großen Mengen erntereifer Blätter für die weitere Bearbeitung zu rechnen, wobei davon auszugehen ist, daß die Blätter nach dem Pflücken mit größter Sorgfalt behandelt werden müssen, d. h. sie dürfen nicht gepreßt werden oder gar brechen, da an den Bruchstellen eine vorzeitige Gärung oder Vorfermentation eintritt die zwangsläufig zu Geschmacks- und damit zu einer Wertminderung führt Bis zur Feststellung des schwarzen Tees sind zahlreiche Einzelverfahren erforderlich. Diese Einzelverfahren lassen sich im wesentlichen in vier Behandlungsvorgänge zusammenfassen, und sie bestehen im Welken der frischen, grünen Teeblätter, in dem sogenannten Rollen, in der Gärung oder dem Fermentieren und dem Trocknen.
Wie eingangs gesagt gibt es bereits Vorrichtungen, mit deren Hilfe der Transport und die Behandlungsvorgänge der Teeblätter vereinfacht werden und so Handarbeit eingespart wird, aber dem ungleichmäßigen Anfall reifer Blätter und einer ständigen Qualitätskontrolle bei laufendem Betrieb tragen diese bekannten Vorrichtungen nicht Rechnung (GB-PS 8 89 741 und 8 72 495). Dabei ist davon auszugehen, daß die Schwierigkeiten im wesentlichen darin bestehen, daß qualifiziertes Fachpersonal nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung steht d. h. mit ungelernten einheimischen Kräften gearbeitet werden muß, denen Sorgfalt und Verantwortung nur beschränkt zugemutet werden kann. Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diesen Verhältnissen Rechnung tragend, eine Vorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, die be< der Ernte sehr unregelmäßig und teilweise in großen Mengen anfallenden frischen Blätter ohne Qualitätsschädigung aufzunehmen und rentabel zu einer gleichmäßig besten Qualität zu verarbeiten, wobei die Anschaffungskosten der Anlage und die Produktionskosten möglichst gering sein sollten.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einer der Welkanlage vorgeschalteten, mit Kühlluft arbeitenden Frischhalteanlage und in vor dieser sowie innerhalb der von der Förderanlage beschickten, weiteren Behandlungsanlagen angeordneten, der Qualitätskontrolle dienenden und den Behandlungsablauf steuernden Kontrollwaagen und in luftdurchlässig ausgestalteten Förderkörben mit seitlich in dem Gestell der Förderanlage angeordneten Einzelgebläsen, an die sich Luftverteilerkanäle anschließen, die sich zwischen den Förderkörben erstrecken.
Mit der aus Aufgabe und Lösung bestehenden Erfindung ist ausgehend von einer im Stande der Technik bisher nicht angesprochenen Aufgabe der
Frischhaltung der Teeblätter und der automatischen Qualitätskontrolle mit Hilfe von den Behandlungsablauf steuernden Kontrollwaagen ein neuer, bisher nicht versuchter Weg mit Erfolg beschritten. Dazu war eine eigene, nicht an Beispielen und Vorbildern orientierte Leistung erforderlich.
Es ist zwar eine Gefrieranlage bekannt, aber diese ist nicht, wie in dem vorliegenden Fall die Frischhalteanlage, am Anfang — also vor Beginn irgendeiner Blattbehandlung, nämlich für frisch geerntete Blätter vorgesehen — sondern hinter dem Welkprozeß, und zwar vor dem Fermentieren und Trocknen der Blätter angeordnet Dadurch kann den unregelmäßig anfallenden Ernteerträgen nicht in so einfacher Weise, wie gemäß der vorliegenden Erfindung, Rechnung getragen werden, insbesondere deswegen nicht, weil alle vor dem Gefrierprozeß liegenden Behandlungsstufen diesem stoßweisen Anfall von Teeblättern ausgesetzt sind.
Die bekannte Frischhaltevorrichtung besteht ferner im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung in einem Gefrierprozeß, d. h. die Feuchtigkeit der Blätter, also deren Wassergehalt, wird in einen anderen Aggregatzustand überführt, wodurch bei dem Wiederauftauen die einzelnen Blattgefäße gesprengt werden. Diese Zerstörung des Blattgefüges hat nachteilige Wirkungen auf den Geschmack und das Aussehen des Endproduktes zur Folge (GB-PS 7 10 766).
Dem gegenüber wird erfindungsgemäß sichergestellt, daß bei Anhäufung grüner Blätter diese bis zum Beginn der Behandlung ohne weitere Umlagerung frisch erhalten bleiben, überdies während des Verfahrens sorgfältig und vorsichtig behandelt werden und daß das ganze Verfahren unabhängig von dem Ernteablauf in einer genau einstellbaren Zeit und unter mehrmaliger Gewichtskontrolle und daher mit gleichbleibender Güte des Produkts ohne nennenswerte Arbeitskräfte durchgeführt werden kann.
Die Blätter werden auf der Förderanlage in luftdurchlässigen, oben offenen Förderkörben transportiert, die den im wesentlichen senkrecht zu dem Boden des Förderkorbes und den in ihm befindlichen Blattschichten erfolgenden Durchtritt unterschiedlich aufbereiteter und künstlich bewegter Luft durch den Inhalt des Förderkorbes in der Frischhalte-, Welk- und Fermentieranlage gestatten und mindestens beim Transportübergang von der Welkanlage zu den anschließenden Anlagen an höchster Stelle ihren Inhalt automatisch in diese Anlage entleeren, der dann, diese Anlagen von oben nach unten passierend, unten die Förderkörbe der Fermentieranlage füllt. Auf diese Weise werden die Teeblätter in einem Luftstrom bewegt und trotzdem in den Transportkörben ruhig gelagert, d. h. es wird der Vorteil der Lagerung z. B. auf Bastmatten in den bisherigen Welkhäusern beibehalten, aber die Luftzufuhr ist gleichmäßiger und intensiver, und die Blätter kommen mit dem intensiveren Luftstrom, dadurch, daß sie sich in diesen Körben bewegen, gleichmäßiger in Berührung.
Dieses Prinzip kann für mehrere Verfahrensschritte beibehalten werden, indem die Luft in der Frischhalteanlage durch Kühlung im Umwälzverfahren, in der Welkanlage durch Regelung der Feuchtigkeit und der Temperatur im Durchlaufverfahren und in der Fermentieranlage durch Vemebelung von Wasser und einer Regelung der Lufttemperatur im Durchlaufverfahren aufbereitet wird.
Es können aber auch vornehmlich in der Welk- und Fermentieranlage Strömungen aufbereiteter Luft mit gegenüber der Raumluft höherer Geschwindigkeit erzeugt werden, in deren Bereich die Förderkörbe während des Transportes eine bestimmte Zeitspanne verharrea Das hat den Vorteil, daß die in den Förderkörben befindlichen Blätter wechselweise von unten und von oben mit Luft beaufschlagt werden können.
Das wird dadurch verwirklicht, daß von jeweils einem Einzelgebläse ausgehend Luft-Zufühnings- Kanäle zu
ίο den betreffenden Stellen der Förderanlage vorgesehen und dort mit der Ober- bzw. Unterseite des Förderkorbes in Verbindung gebracht werden.
Diese Maßnahme benötigt zwar eine größere Anzahl von Gebläsen mit den dazugehörigen Antrieben, sie hat aber den überwiegenden Vorteil, daß die Förderanlagen ohne Rücksicht darauf, ob sie in einer Frischhalte-, Welk- oder Fermentieranlage arbeiten, im Grundaufbau gleich sein können und sich nur dadurch unterscheiden, daß an den in jedem Fall für den Einbau der Einzelgebläse vorgesehenen Stellen des Gestells der Förderanlage die Einzelgebläse eingebaut oder fortgelassen sind. Ferner ist mit Einzelgebläsen die Anfälligkeit der Anlage geringer und die Zugänglichkeit besser. Hierbei ist von Bedeutung, daß die Einzelgebläse je nach dem Grad des Welk- bzw. Fermentiervorganges zu- oder abgeschaltet werden können, so daß der in der heutigen Zeit vom Labor vorgeschriebene Prozeßablauf genau eingehalten werden kann. Nach dem Passieren der Fermentieranlage können die Förderkörbe zweck-
mäßigerweise in umgekippter Stellung (öffnung nach unten) eine an die Fermentieranlage anschließende Waschanlage durchlaufen. Eine solche Anordnung ist für die (Dualität des Tees von sehr großer Bedeutung, weil die Sauberkeit der insbesondere beim Fermentieren durch die ßtattflüssigkeit verunreinigten Körbe auf diese Weise automatisch gewährleistet ist
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann darin bestehen, daß die Frischhalteanlage mindestens zwei Kammern aufweist, denen je eine automatisch arbeitende Waage vorgeschaltet ist, die nach Erreichen eines bestimmten eingestellten Gewichtes das gewogene Gut selbsttätig in die Förderkörbe der Förderanlage abgibt die ihrerseits mit einer gleichen Förderanlage, der WeIk- und der Fermentieranlage zusammenarbeitet. Dabei
kann die Frischhalteanlage drei oder mehr Kammern aufweisen, die z. B. auf Rädern und Schienen quer zur
Richtung der Förderanlage verfahrbar sind. Dadurch besteht die Möglichkeit eine größere Zahl
von Kammern mit den am Tage in großer Menge anfallenden frischen Blättern zu füllen, diese frischzuhalten und jeweils eine Kammer an die Fabrikationsanlage anzuschließen, indem sie mit geringem Aufwand in Ausrichtung mit der Förderrichtung der Fabrikation gebracht wird.
Wenn die Luftverteilerkanäle der Einzelgebläse vierfach unterteilt sind, also sozusagen aus vier nebeneinander angeordneten Einzelkanälen bestehen, ist die Verteilung der Luft auf den Inhalt des Förderkorbes gleichmäßiger, weil auch die Ecken des Förderkorbes in derselben Weise mit Luft beaufschlagt werden, wie sein mittlerer Teil.
Die an den Luftverteilerkanälen vorgesehenen Dichtlippen erfassen die Ränder des Förderkorbes, sobald dieser in dem Bereich der Einzelgebläse zum Stillstand kommt und führen zu einer Ablichtung zwischen dem Luftverteilerkanal und dem Förderkorbe, so daß die Gebläseluft ohne Undichtigkeitsverluste die
in dem Förderkorb befindlichen Blätter beaufschlagt.
Der Antrieb der Förderketten kann verstellbar intermittierend arbeiten, um die Zeitspanne, während der der Förderkorb im Bereich des Einzelgebläses verharrt, unterschiedlich und in Abhängigkeit von dem Meßergebnis der innerhalb der Förderanlage vorgesehenen Kontrollwaagen einstellen zu können. Solche Kontrollwaagen sind in den Kontrollwiegestationen an allen zur Überwachung der Anlage und der Produktionsgüte erforderlichen Stellen der Förderanlage und in allen oder einem Teil der Behandlungsanlage vorgesehen. Sie bilden einen sehr wesentlichen Teil der Erfindung.
Am Ende der Förderanlage, nachdem die fermentierten Blätter zum Trocknen aus den Förderkörben ausgeschüttet sind, werden die Förderkörbe einer Waschanlage zugeführt, die sie unter ständiger Wasserstrahleinwirkung mit der öffnung nach unten durchlaufen.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch an einem Beispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1, 2, 3 einen vertikalen Längsschnitt durch die gesamte Anlage,
F i g. 4,5, δ einen horizontalen Schnitt,
Fig. 7 und 8 Teilquerschnitte nach den Linie VII-VII und VIII-VIII der F i g. 5 und 6.
Die Gesamtanlage besteht aus der sich praktisch durch die wesentlichen Teile der Fabrikationsstraße erstreckende Förderanlage 1, die die Frischhalteanlage 2, die Welkanlage 3, die Fermentieranlage 4 und schließlich die Waschanlage 5 durchläuft. Die Förderanlage 1 hat unabhängig davon, ob sie in einer Frischhalteanlage oder in einer Welkanlage oder in einer Fermentieranlage arbeitet, immer den gleichen Grundaufbau. Sie besteht aus dem Gestell 10, das im Prinzip aus rechtwinklig zueinander verlaufenden, miteinander verbundenen Profilen besteht. In diesem Gestell sind Umlenkrollen 11, wie bei 1Γ angedeutet, gelagert und diese Umlenkrollen 11 dienen der Umlenkung der Förderketten 12 die im wesentlichen horizontal und parallel zueinander zickzackförmig übereinander hin und her verlaufen und Förderkörbe 13 tragen, in denen die Teeblätter lagern. Die Förderkörbe 13 sind vorzugsweise aus z. B. Aluminium gefertigt, um ihnen eine möglichst glatte, leicht zu reinigende Oberfläche zu verleihen. Für den Durchtritt der Luft durch die in den Förderkörben 13 lagernden Blätter ist der Boden der Förderkörbe perforiert.
Die Förderkörbe 13 werden während des Transportes innerhalb einer Anlage 2, 3 oder 4 von den Förderketten 12 stets horizontal und mit der öffnung nach oben gehalten. Im Bereich der Umlenkrollen 11 sind Führungen vorgesehen, mit deren Hilfe die Förderkörbe auch diese UmlenkroUen durch Parallelverschiebung in der horizontalen Lage passieren. In horizontalem Abstand voneinander sind seitlich an dem Fördergestell 10 der Welk- und der Fermentieranlage übereinander, gegebenenfalls mit einem Höhenunterschied von einem Förderketten-Zwischenraum, Einzelgebläse 14 jeweils mit einem eigenen Antrieb vorgesehen und mit einem sich zwischen zwei Förderkörbe 13 erstreckenden Luftverteilungskanal 15 verbunden, der in Richtung zu dem oberen und unteren Förderkorb offen ist und wie bei 15' angedeutet, vielfach unterteilt ist, um eine möglichst gleichmäßige Luftverteilung Ober die Horizontalfläche des Förderkorbes 13 zu erzielen. Um zusätzlich eine gleichmäßige Behandlung aller Flächen im Förderkorb zu erreichen, sind die Gebläse 14 links und rechts der Körbe 13 angeordnet. Die Einzelgebläse 14 saugen die aufbereitete Luft jeweils aus dem Raum der betreffenden Anlage und drücken sie in den Luftverteilungskanal 15 und von hier einmal von unten nach oben durch den Inhalt des oberen und von oben nach unten durch den Inhalt des unteren Förderkorbes. An der dem Einzelgebläse 14 abgewandten Seite des Luftverteilungskanals 15 ist dieser geschlossen. Gegenüber den Rändern des Förderkorbes
,o ist der Luftverteilungskanal durch Dichtungslippen (nicht dargestellt) abgedichtet.
In gewissen Abständen sind im Verlauf des Förderweges innerhalb einer Anlage Kontrollwaagen 17 vorgesehen. Hier wird der an diese Stelle gelangende
IS Förderkorb 13 kurzfristig von dem Fördergestell 10 abgehoben und einschließlich seines inhaits gewogen. Das Gewicht der in der Fabrikation befindlichen Teeblätter ergibt, wie wir festgestellt haben, eine sehr zuverlässige Aussage über den Erfolg der eingeleiteten Behandlung, sei es in der Welkanlage oder auch in der Fermentieranlage. Das Meßergebnis kann abgelesen und die Entsprechenden Maßnahmen, z. B. Änderung des Durchlauftaktes oder Änderung des Aufbereitungsgrades der Luft oder der Intensität der Luftbeaufschla- gung, von Hand ergriffen werden. Das Meßergebnis kann aber auch als Impuls für eine automatische Regelung des Behandlungsvorganges dienen.
Schließlich sind bei jeder Förderanlage, die an eine solche der benachbarten Behandlungsanlage angrenzt, Kupplungen und Trennorgang 16 und weichenartige Leitorgane vorgesehen, die es ermöglichen, die beiden Förderanlagen miteinander zu verbinden, so daß die Förderkörbe der einen Förderanlage ohne Unterbrechung in die Förderanlage der anderen Behandlungsanlage übergehen können oder die beiden Förderanlagen voneinander zu trennen, damit entweder jede Förderanlage für sich arbeiten oder stillgesetzt werden kann.
Zu den einzelnen Behandlungsanlagen ist noch folgendes zu sagen: Die Frischhalteanlage zeigt in dem dargestellten Beispiel zwei Kammern 20 und 21, deren jeder eine automatisch arbeitende Waage 22 vorgeschaltet ist, um genau abgemessene Mengen frischer Blätter in die Gesamtanlage einzugeben, wobei jeder Förderkorb mit dem gleichen Blattgewicht gefüllt wird.
4S Auf diese Weise wird die Grundlage für die Kontrollwägungen während der Behandlung geschaffen. Die Frischhalteanlage 2 mit ihren Kammern 20 und 21 (F i g. 4) ist auf den Rädern und Schienen 25 quer zur Förderrichtung verschiebbar, um nach Wunsch die eine oder die andere der Kammern 20/21 in Arbeitsstellung mit der anschließenden ortsfesten Welkanlage zu bringen und die beiden Förderanlagen der beiden Behandlungsanlagen miteinander zu kuppeln. Für die Kupplungselemente und für die durchlaufenden Teile der Förderanlage sind in den Wänden der Kammern 20/21 der Frischhalteanlage 2 und in den Raumwänden der Welkanlage 3 Dichtungsklappen 26 vorgesehen, um Undichtigkeiten während des Behandlungsvorgange! zu vermeiden. In der Frischhalteanlage 2 ist für die Luftaufbereitung mit feuchter Luft eine Kühlanlage 23 und ein Umwälzgebläse 24 vorgesehen. Der Welkraun ist ortsfest Die Welkluft wird mit Hilfe eines Gebläse! 31 von außen angesaugt, hinsichtlich Temperatur unc Luftfeuchtigkeit mit an sich bekannten Mitteln aufberei tet und in den Welkraum 30 eingeblasen. Di« Einzelgebläse 14 saugen aus dem Welkraum unc drücken, wie bereits beschrieben, Ober die Luftvertei lungskanäle 15 die Luft durch die Förderkörbe.
Auch der Fermentierraum 40 ist ortsfest, die Luftaufbereitung erfolgt hier mit Hilfe einer Nebelanlage 41, die die Fermentierluft wiederum in dem Fermentierraum bildet, aus dem die Einzelgebläse 14 sie ansaugen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern, in der die grünen Blätter einer Welkanlage und nach dem Rollen und Passieren durch eine Brech- und Schneidanlage in Förderkörben einer Fermentierkammer und einer Trockenkammer zugeführt und dabei eine Strömung aufbereiteter Luft ausgesetzt und schließlich zur Verpackungsstation gefördert werden und die Förderanlage jeweils aus einem Gestell besteht, in dem sich gegenüberliegend Umlenkrolle.i gelagert sind, die im Zickzack und im wesentlich horizontal und parallel zueinander Förderketten hin und her leiten, die die an diesen abnehmbar befestigten Förderkörbe tragen und diese an den Umlenkrollen in waagerechter Stellung durch Parallelverschiebung mitnehmen, gekennzeichnet durch eine der Welkanlage (3) vorgeschaltete, mit Kühlluft arbeitende Frischhalteanlage (2) und durch von dieser sowie innerhalb der von der Förderanlage (1) beschickten, weiteren Behandlungsanlagen (3 und 4) angeordnete, der Qualitätskontrolle dienende und den Behandlungsablauf steuernde Kontrollwaagen (22, 17) und durch luftdurchlässig ausgestaltete Förderkörbe (13) mit seitlich an dem Gestell (10) der Förderanlage (1) angeordnete Einzelgebläse (14), an die sich Luftverteilerkanäle (15) anschließen, die sich zwischen den Förderkörben (13) erstrecken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischhalteanlage (2) mindestens zwei Kammern (20) aufweist, denen je eine automatisch arbeitende Waage (22) mit selbsttätigen Abgabevorrichtungen in die Förderkörbe (13) der Förderanlage (1) vorgeschaltet ist, die ihrerseits mit den Förderanlagen (1) der Welkanlage (3) und der Fermentieraniage (4) steuerbar verkoppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischhalteanlage (2) zwei oder mehr Kammern (20/21) aufweist, die auf Rädern und Schienen (25) quer zur Richtung der Förderanlage (1) verfahrbar sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (20/21) der Frischhalteanlage (2) miteinander verbunden und von einer Luftumwälz- und Kühlanlage (23/24) versorgt werden.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgebläse (14) in der Welk- und Fermentieranlage (3 und 4) als aus dem Raum der Anlage saugende Gebläse ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftverteilerkanäle (15) vielfach unterteilt sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerkanäle (15) mit die Förderkörbe (13) erfassenden Dichtlippen versehen sind.
DE19702034776 1970-07-14 Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern Expired DE2034776C3 (de)

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DE2034776A1 DE2034776A1 (en) 1972-01-20
DE2034776B2 DE2034776B2 (de) 1977-06-16
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