DE2034776C3 - Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von TeeblätternInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern, in der
die grünen Blätter einer Welkanlage und nach dem Rollen und Passieren durch eine Brech- und Schneidanlage
in Förderkörben einer Fermentierkammer und eine Trockenkammer zugeführt und dabei einer Strömung
aufbereiteter Luft ausgesetzt und schließlich zur Verpackungsstation gefördert werden und die Förderanlage
jeweils aus einem Gestell besteht, in dem sich gegenüberliegend Umlenkrollen gelagert sind, die im
Zickzack und im wesentlichen horizontal und parallel zueinander Förderketten hin und her leiten, die die an
diesem losnehmbar befestigten Förderkörbe tragen und diese an den Umlenkrollen in waagerechter Stellung
durch Parallelverschiebung mitnehmen.
innerhalb eines Kalenderjahres beerntet. Aus Gründen einer guten Qualität muß peinlich genau darauf geachtet
werden, daß die Blätter rechtzeitig gepflückt werden. Auf jeden Fall ist innerhalb kurzer Zeitspannen mit
großen Mengen erntereifer Blätter für die weitere Bearbeitung zu rechnen, wobei davon auszugehen ist,
daß die Blätter nach dem Pflücken mit größter Sorgfalt behandelt werden müssen, d. h. sie dürfen nicht gepreßt
werden oder gar brechen, da an den Bruchstellen eine vorzeitige Gärung oder Vorfermentation eintritt die
zwangsläufig zu Geschmacks- und damit zu einer Wertminderung führt Bis zur Feststellung des schwarzen
Tees sind zahlreiche Einzelverfahren erforderlich. Diese Einzelverfahren lassen sich im wesentlichen in
vier Behandlungsvorgänge zusammenfassen, und sie bestehen im Welken der frischen, grünen Teeblätter, in
dem sogenannten Rollen, in der Gärung oder dem Fermentieren und dem Trocknen.
Wie eingangs gesagt gibt es bereits Vorrichtungen, mit deren Hilfe der Transport und die Behandlungsvorgänge
der Teeblätter vereinfacht werden und so Handarbeit eingespart wird, aber dem ungleichmäßigen
Anfall reifer Blätter und einer ständigen Qualitätskontrolle bei laufendem Betrieb tragen diese bekannten
Vorrichtungen nicht Rechnung (GB-PS 8 89 741 und 8 72 495). Dabei ist davon auszugehen, daß die
Schwierigkeiten im wesentlichen darin bestehen, daß qualifiziertes Fachpersonal nicht oder nicht ausreichend
zur Verfügung steht d. h. mit ungelernten einheimischen Kräften gearbeitet werden muß, denen Sorgfalt und
Verantwortung nur beschränkt zugemutet werden kann. Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde,
diesen Verhältnissen Rechnung tragend, eine Vorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, die be<
der Ernte sehr unregelmäßig und teilweise in großen Mengen anfallenden frischen Blätter ohne Qualitätsschädigung aufzunehmen
und rentabel zu einer gleichmäßig besten Qualität zu verarbeiten, wobei die Anschaffungskosten
der Anlage und die Produktionskosten möglichst gering sein sollten.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einer der Welkanlage vorgeschalteten, mit Kühlluft arbeitenden
Frischhalteanlage und in vor dieser sowie innerhalb der von der Förderanlage beschickten, weiteren Behandlungsanlagen
angeordneten, der Qualitätskontrolle dienenden und den Behandlungsablauf steuernden
Kontrollwaagen und in luftdurchlässig ausgestalteten Förderkörben mit seitlich in dem Gestell der Förderanlage
angeordneten Einzelgebläsen, an die sich Luftverteilerkanäle anschließen, die sich zwischen den Förderkörben
erstrecken.
Mit der aus Aufgabe und Lösung bestehenden Erfindung ist ausgehend von einer im Stande der
Technik bisher nicht angesprochenen Aufgabe der
Frischhaltung der Teeblätter und der automatischen Qualitätskontrolle mit Hilfe von den Behandlungsablauf
steuernden Kontrollwaagen ein neuer, bisher nicht versuchter Weg mit Erfolg beschritten. Dazu war eine
eigene, nicht an Beispielen und Vorbildern orientierte Leistung erforderlich.
Es ist zwar eine Gefrieranlage bekannt, aber diese ist
nicht, wie in dem vorliegenden Fall die Frischhalteanlage,
am Anfang — also vor Beginn irgendeiner Blattbehandlung, nämlich für frisch geerntete Blätter vorgesehen
— sondern hinter dem Welkprozeß, und zwar vor dem Fermentieren und Trocknen der Blätter angeordnet
Dadurch kann den unregelmäßig anfallenden Ernteerträgen nicht in so einfacher Weise, wie gemäß
der vorliegenden Erfindung, Rechnung getragen werden, insbesondere deswegen nicht, weil alle vor dem
Gefrierprozeß liegenden Behandlungsstufen diesem stoßweisen Anfall von Teeblättern ausgesetzt sind.
Die bekannte Frischhaltevorrichtung besteht ferner im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung in einem
Gefrierprozeß, d. h. die Feuchtigkeit der Blätter, also deren Wassergehalt, wird in einen anderen Aggregatzustand
überführt, wodurch bei dem Wiederauftauen die einzelnen Blattgefäße gesprengt werden. Diese Zerstörung
des Blattgefüges hat nachteilige Wirkungen auf den Geschmack und das Aussehen des Endproduktes
zur Folge (GB-PS 7 10 766).
Dem gegenüber wird erfindungsgemäß sichergestellt, daß bei Anhäufung grüner Blätter diese bis zum Beginn
der Behandlung ohne weitere Umlagerung frisch erhalten bleiben, überdies während des Verfahrens
sorgfältig und vorsichtig behandelt werden und daß das ganze Verfahren unabhängig von dem Ernteablauf in
einer genau einstellbaren Zeit und unter mehrmaliger Gewichtskontrolle und daher mit gleichbleibender Güte
des Produkts ohne nennenswerte Arbeitskräfte durchgeführt werden kann.
Die Blätter werden auf der Förderanlage in luftdurchlässigen, oben offenen Förderkörben transportiert,
die den im wesentlichen senkrecht zu dem Boden des Förderkorbes und den in ihm befindlichen
Blattschichten erfolgenden Durchtritt unterschiedlich aufbereiteter und künstlich bewegter Luft durch den
Inhalt des Förderkorbes in der Frischhalte-, Welk- und Fermentieranlage gestatten und mindestens beim
Transportübergang von der Welkanlage zu den anschließenden Anlagen an höchster Stelle ihren Inhalt
automatisch in diese Anlage entleeren, der dann, diese Anlagen von oben nach unten passierend, unten die
Förderkörbe der Fermentieranlage füllt. Auf diese Weise werden die Teeblätter in einem Luftstrom
bewegt und trotzdem in den Transportkörben ruhig gelagert, d. h. es wird der Vorteil der Lagerung z. B. auf
Bastmatten in den bisherigen Welkhäusern beibehalten, aber die Luftzufuhr ist gleichmäßiger und intensiver,
und die Blätter kommen mit dem intensiveren Luftstrom, dadurch, daß sie sich in diesen Körben
bewegen, gleichmäßiger in Berührung.
Dieses Prinzip kann für mehrere Verfahrensschritte beibehalten werden, indem die Luft in der Frischhalteanlage
durch Kühlung im Umwälzverfahren, in der Welkanlage durch Regelung der Feuchtigkeit und der
Temperatur im Durchlaufverfahren und in der Fermentieranlage durch Vemebelung von Wasser und einer
Regelung der Lufttemperatur im Durchlaufverfahren aufbereitet wird.
Es können aber auch vornehmlich in der Welk- und Fermentieranlage Strömungen aufbereiteter Luft mit
gegenüber der Raumluft höherer Geschwindigkeit erzeugt werden, in deren Bereich die Förderkörbe
während des Transportes eine bestimmte Zeitspanne verharrea Das hat den Vorteil, daß die in den
Förderkörben befindlichen Blätter wechselweise von unten und von oben mit Luft beaufschlagt werden
können.
Das wird dadurch verwirklicht, daß von jeweils einem
Einzelgebläse ausgehend Luft-Zufühnings- Kanäle zu
ίο den betreffenden Stellen der Förderanlage vorgesehen
und dort mit der Ober- bzw. Unterseite des Förderkorbes in Verbindung gebracht werden.
Diese Maßnahme benötigt zwar eine größere Anzahl von Gebläsen mit den dazugehörigen Antrieben, sie hat
aber den überwiegenden Vorteil, daß die Förderanlagen ohne Rücksicht darauf, ob sie in einer Frischhalte-,
Welk- oder Fermentieranlage arbeiten, im Grundaufbau
gleich sein können und sich nur dadurch unterscheiden, daß an den in jedem Fall für den Einbau der
Einzelgebläse vorgesehenen Stellen des Gestells der Förderanlage die Einzelgebläse eingebaut oder fortgelassen
sind. Ferner ist mit Einzelgebläsen die Anfälligkeit der Anlage geringer und die Zugänglichkeit besser.
Hierbei ist von Bedeutung, daß die Einzelgebläse je nach dem Grad des Welk- bzw. Fermentiervorganges
zu- oder abgeschaltet werden können, so daß der in der heutigen Zeit vom Labor vorgeschriebene Prozeßablauf
genau eingehalten werden kann. Nach dem Passieren der Fermentieranlage können die Förderkörbe zweck-
mäßigerweise in umgekippter Stellung (öffnung nach unten) eine an die Fermentieranlage anschließende
Waschanlage durchlaufen. Eine solche Anordnung ist für die (Dualität des Tees von sehr großer Bedeutung,
weil die Sauberkeit der insbesondere beim Fermentieren durch die ßtattflüssigkeit verunreinigten Körbe auf
diese Weise automatisch gewährleistet ist
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann darin bestehen, daß die
Frischhalteanlage mindestens zwei Kammern aufweist, denen je eine automatisch arbeitende Waage vorgeschaltet
ist, die nach Erreichen eines bestimmten eingestellten Gewichtes das gewogene Gut selbsttätig
in die Förderkörbe der Förderanlage abgibt die ihrerseits mit einer gleichen Förderanlage, der WeIk-
und der Fermentieranlage zusammenarbeitet. Dabei
kann die Frischhalteanlage drei oder mehr Kammern aufweisen, die z. B. auf Rädern und Schienen quer zur
von Kammern mit den am Tage in großer Menge anfallenden frischen Blättern zu füllen, diese frischzuhalten
und jeweils eine Kammer an die Fabrikationsanlage anzuschließen, indem sie mit geringem Aufwand in
Ausrichtung mit der Förderrichtung der Fabrikation gebracht wird.
Wenn die Luftverteilerkanäle der Einzelgebläse vierfach unterteilt sind, also sozusagen aus vier
nebeneinander angeordneten Einzelkanälen bestehen, ist die Verteilung der Luft auf den Inhalt des
Förderkorbes gleichmäßiger, weil auch die Ecken des Förderkorbes in derselben Weise mit Luft beaufschlagt
werden, wie sein mittlerer Teil.
Die an den Luftverteilerkanälen vorgesehenen Dichtlippen erfassen die Ränder des Förderkorbes,
sobald dieser in dem Bereich der Einzelgebläse zum Stillstand kommt und führen zu einer Ablichtung
zwischen dem Luftverteilerkanal und dem Förderkorbe, so daß die Gebläseluft ohne Undichtigkeitsverluste die
in dem Förderkorb befindlichen Blätter beaufschlagt.
Der Antrieb der Förderketten kann verstellbar intermittierend arbeiten, um die Zeitspanne, während
der der Förderkorb im Bereich des Einzelgebläses verharrt, unterschiedlich und in Abhängigkeit von dem
Meßergebnis der innerhalb der Förderanlage vorgesehenen Kontrollwaagen einstellen zu können. Solche
Kontrollwaagen sind in den Kontrollwiegestationen an allen zur Überwachung der Anlage und der Produktionsgüte
erforderlichen Stellen der Förderanlage und in allen oder einem Teil der Behandlungsanlage
vorgesehen. Sie bilden einen sehr wesentlichen Teil der Erfindung.
Am Ende der Förderanlage, nachdem die fermentierten Blätter zum Trocknen aus den Förderkörben
ausgeschüttet sind, werden die Förderkörbe einer Waschanlage zugeführt, die sie unter ständiger Wasserstrahleinwirkung
mit der öffnung nach unten durchlaufen.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch an einem Beispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1, 2, 3 einen vertikalen Längsschnitt durch die
gesamte Anlage,
Fig. 7 und 8 Teilquerschnitte nach den Linie VII-VII
und VIII-VIII der F i g. 5 und 6.
Die Gesamtanlage besteht aus der sich praktisch durch die wesentlichen Teile der Fabrikationsstraße
erstreckende Förderanlage 1, die die Frischhalteanlage 2, die Welkanlage 3, die Fermentieranlage 4 und
schließlich die Waschanlage 5 durchläuft. Die Förderanlage 1 hat unabhängig davon, ob sie in einer
Frischhalteanlage oder in einer Welkanlage oder in einer Fermentieranlage arbeitet, immer den gleichen
Grundaufbau. Sie besteht aus dem Gestell 10, das im Prinzip aus rechtwinklig zueinander verlaufenden,
miteinander verbundenen Profilen besteht. In diesem Gestell sind Umlenkrollen 11, wie bei 1Γ angedeutet,
gelagert und diese Umlenkrollen 11 dienen der Umlenkung der Förderketten 12 die im wesentlichen
horizontal und parallel zueinander zickzackförmig übereinander hin und her verlaufen und Förderkörbe 13
tragen, in denen die Teeblätter lagern. Die Förderkörbe 13 sind vorzugsweise aus z. B. Aluminium gefertigt, um
ihnen eine möglichst glatte, leicht zu reinigende Oberfläche zu verleihen. Für den Durchtritt der Luft
durch die in den Förderkörben 13 lagernden Blätter ist der Boden der Förderkörbe perforiert.
Die Förderkörbe 13 werden während des Transportes innerhalb einer Anlage 2, 3 oder 4 von den
Förderketten 12 stets horizontal und mit der öffnung nach oben gehalten. Im Bereich der Umlenkrollen 11
sind Führungen vorgesehen, mit deren Hilfe die Förderkörbe auch diese UmlenkroUen durch Parallelverschiebung
in der horizontalen Lage passieren. In horizontalem Abstand voneinander sind seitlich an dem
Fördergestell 10 der Welk- und der Fermentieranlage übereinander, gegebenenfalls mit einem Höhenunterschied
von einem Förderketten-Zwischenraum, Einzelgebläse 14 jeweils mit einem eigenen Antrieb
vorgesehen und mit einem sich zwischen zwei Förderkörbe 13 erstreckenden Luftverteilungskanal 15
verbunden, der in Richtung zu dem oberen und unteren Förderkorb offen ist und wie bei 15' angedeutet, vielfach
unterteilt ist, um eine möglichst gleichmäßige Luftverteilung Ober die Horizontalfläche des Förderkorbes 13
zu erzielen. Um zusätzlich eine gleichmäßige Behandlung aller Flächen im Förderkorb zu erreichen, sind die
Gebläse 14 links und rechts der Körbe 13 angeordnet. Die Einzelgebläse 14 saugen die aufbereitete Luft
jeweils aus dem Raum der betreffenden Anlage und drücken sie in den Luftverteilungskanal 15 und von hier
einmal von unten nach oben durch den Inhalt des oberen und von oben nach unten durch den Inhalt des unteren
Förderkorbes. An der dem Einzelgebläse 14 abgewandten Seite des Luftverteilungskanals 15 ist dieser
geschlossen. Gegenüber den Rändern des Förderkorbes
,o ist der Luftverteilungskanal durch Dichtungslippen
(nicht dargestellt) abgedichtet.
In gewissen Abständen sind im Verlauf des Förderweges innerhalb einer Anlage Kontrollwaagen 17 vorgesehen.
Hier wird der an diese Stelle gelangende
IS Förderkorb 13 kurzfristig von dem Fördergestell 10
abgehoben und einschließlich seines inhaits gewogen. Das Gewicht der in der Fabrikation befindlichen
Teeblätter ergibt, wie wir festgestellt haben, eine sehr zuverlässige Aussage über den Erfolg der eingeleiteten
Behandlung, sei es in der Welkanlage oder auch in der Fermentieranlage. Das Meßergebnis kann abgelesen
und die Entsprechenden Maßnahmen, z. B. Änderung des Durchlauftaktes oder Änderung des Aufbereitungsgrades der Luft oder der Intensität der Luftbeaufschla-
gung, von Hand ergriffen werden. Das Meßergebnis kann aber auch als Impuls für eine automatische
Regelung des Behandlungsvorganges dienen.
Schließlich sind bei jeder Förderanlage, die an eine solche der benachbarten Behandlungsanlage angrenzt,
Kupplungen und Trennorgang 16 und weichenartige Leitorgane vorgesehen, die es ermöglichen, die beiden
Förderanlagen miteinander zu verbinden, so daß die Förderkörbe der einen Förderanlage ohne Unterbrechung
in die Förderanlage der anderen Behandlungsanlage übergehen können oder die beiden Förderanlagen
voneinander zu trennen, damit entweder jede Förderanlage für sich arbeiten oder stillgesetzt werden kann.
Zu den einzelnen Behandlungsanlagen ist noch folgendes zu sagen: Die Frischhalteanlage zeigt in dem
dargestellten Beispiel zwei Kammern 20 und 21, deren jeder eine automatisch arbeitende Waage 22 vorgeschaltet
ist, um genau abgemessene Mengen frischer Blätter in die Gesamtanlage einzugeben, wobei jeder
Förderkorb mit dem gleichen Blattgewicht gefüllt wird.
4S Auf diese Weise wird die Grundlage für die Kontrollwägungen
während der Behandlung geschaffen. Die Frischhalteanlage 2 mit ihren Kammern 20 und 21
(F i g. 4) ist auf den Rädern und Schienen 25 quer zur Förderrichtung verschiebbar, um nach Wunsch die eine
oder die andere der Kammern 20/21 in Arbeitsstellung mit der anschließenden ortsfesten Welkanlage zu
bringen und die beiden Förderanlagen der beiden Behandlungsanlagen miteinander zu kuppeln. Für die
Kupplungselemente und für die durchlaufenden Teile der Förderanlage sind in den Wänden der Kammern
20/21 der Frischhalteanlage 2 und in den Raumwänden der Welkanlage 3 Dichtungsklappen 26 vorgesehen, um
Undichtigkeiten während des Behandlungsvorgange! zu vermeiden. In der Frischhalteanlage 2 ist für die
Luftaufbereitung mit feuchter Luft eine Kühlanlage 23 und ein Umwälzgebläse 24 vorgesehen. Der Welkraun
ist ortsfest Die Welkluft wird mit Hilfe eines Gebläse! 31 von außen angesaugt, hinsichtlich Temperatur unc
Luftfeuchtigkeit mit an sich bekannten Mitteln aufberei
tet und in den Welkraum 30 eingeblasen. Di« Einzelgebläse 14 saugen aus dem Welkraum unc
drücken, wie bereits beschrieben, Ober die Luftvertei
lungskanäle 15 die Luft durch die Förderkörbe.
Auch der Fermentierraum 40 ist ortsfest, die Luftaufbereitung erfolgt hier mit Hilfe einer Nebelanlage
41, die die Fermentierluft wiederum in dem Fermentierraum bildet, aus dem die Einzelgebläse 14 sie
ansaugen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern, in der die grünen Blätter einer
Welkanlage und nach dem Rollen und Passieren durch eine Brech- und Schneidanlage in Förderkörben
einer Fermentierkammer und einer Trockenkammer zugeführt und dabei eine Strömung
aufbereiteter Luft ausgesetzt und schließlich zur Verpackungsstation gefördert werden und die
Förderanlage jeweils aus einem Gestell besteht, in dem sich gegenüberliegend Umlenkrolle.i gelagert
sind, die im Zickzack und im wesentlich horizontal und parallel zueinander Förderketten hin und her
leiten, die die an diesen abnehmbar befestigten Förderkörbe tragen und diese an den Umlenkrollen
in waagerechter Stellung durch Parallelverschiebung mitnehmen, gekennzeichnet durch
eine der Welkanlage (3) vorgeschaltete, mit Kühlluft arbeitende Frischhalteanlage (2) und durch von
dieser sowie innerhalb der von der Förderanlage (1) beschickten, weiteren Behandlungsanlagen (3 und 4)
angeordnete, der Qualitätskontrolle dienende und den Behandlungsablauf steuernde Kontrollwaagen
(22, 17) und durch luftdurchlässig ausgestaltete Förderkörbe (13) mit seitlich an dem Gestell (10) der
Förderanlage (1) angeordnete Einzelgebläse (14), an die sich Luftverteilerkanäle (15) anschließen, die sich
zwischen den Förderkörben (13) erstrecken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frischhalteanlage (2) mindestens zwei Kammern (20) aufweist, denen je eine
automatisch arbeitende Waage (22) mit selbsttätigen Abgabevorrichtungen in die Förderkörbe (13) der
Förderanlage (1) vorgeschaltet ist, die ihrerseits mit den Förderanlagen (1) der Welkanlage (3) und der
Fermentieraniage (4) steuerbar verkoppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischhalteanlage (2) zwei oder
mehr Kammern (20/21) aufweist, die auf Rädern und Schienen (25) quer zur Richtung der Förderanlage
(1) verfahrbar sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (20/21)
der Frischhalteanlage (2) miteinander verbunden und von einer Luftumwälz- und Kühlanlage (23/24)
versorgt werden.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgebläse (14)
in der Welk- und Fermentieranlage (3 und 4) als aus dem Raum der Anlage saugende Gebläse ausgebildet
sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftverteilerkanäle
(15) vielfach unterteilt sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerkanäle
(15) mit die Förderkörbe (13) erfassenden Dichtlippen versehen sind.
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| DE19702034776 DE2034776C3 (de) | 1970-07-14 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern |
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| DE19702034776 DE2034776C3 (de) | 1970-07-14 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufbereitung von Teeblättern |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2034776A1 DE2034776A1 (en) | 1972-01-20 |
| DE2034776B2 DE2034776B2 (de) | 1977-06-16 |
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