DE2034679B2 - Druckeinrichtung mit lichtstrahl - Google Patents
Druckeinrichtung mit lichtstrahlInfo
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Description
Es ist eine Druckeinrichtung mit Lichtstrahl, insbesondere Laserstrahl, bekannt, bei der der Lichtstrahl
entsprechend dem zu druckenden Bild moduliert über einen Druck farbenträger gelenkt wird (IB Technical
Disclosure Bulletin Vol. 7, No. 3, August 1%4,
S. 224). Bei dieser bekannten Druckeinrichtung tritt der Lichtstrahl durch den Aufzeichnungsträger hindurch
auf einen Druckfarbenträger, der eine durchgehende Wachsschicht trägt, die unter Wirkung des
Lichtstrahls auf den Aufzeichnungsträger übertragen wird. Es ist also erforderlich, daß der Aufzeichnungsträger
für den Lichtstrahl durchlässig ist, so daß nur wenige Aufzeichnungsmaterialien auf diese
Weise bedruckt werden können. In den meisten Aufzeichnungsträgern, vor allem in dem praktisch wich-
tigsten Aufzeichnungsträger, nämlich Papier, wird das durchgehende Licht gestreut, so daß mit wachsender
Entfernung vom Aufzeichnungsträger die Konturen des Lichtstrahls unscharf werden und dementsprechend
auch die Abbildung des Lichtstrahls
auf dem Druckfarbenträger. Es ist deshalb notwendig, den Druckfarbenträger so dicht wie möglich am
Aufzeichnungsmaterial anzuordnen. Dadurch ist es nicht möglich, mit üblichen Druckfarben zu arbeiten,
die unmittelbar vor dem Druck auf den Druckfarbenträ^er aufgebracht werden, da diese bei den notwendigen
engen Kontakt mit dem Aufzeichnungsmaterial auch ohne Aktivierung durch den Lichtstrahl
auf das Aufzeichnungsmaterial wenigstens teilweise übertragen werden.
Es ist ferner eine Druckeinrichtung bekannt, insbesondere für Kopiergeräte, bei der über dem Aufzeichnungsträger
eine Zeile Druckfarbenbehälter angeordnet ist, die einzeln entsprechend dem Vorlagcmuster
so betätigt werden können, daß sie Druckfarbe an den Aufzeichnungsträger abgeben. Mit einer
solchen Druckeinrichtung kann nur ein ziemlich grobes Raster erhalten werden, und trotzdem ist ein beachtlicher
Steucrungsaufwand n< »ι ig, da jede einzelne Druckstelle gesondert angesteuert werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Druckeinriciitung
verfügbar zu machen, bei der ein einziger, mehrfach verwendbarer Druckfarbenträger verwendet
wird, der in der Drucktechnik üblicherweise cingcfärbi weiden kann und die Druckfarbe cntsprccliend
der Lichtmodulation an den Aufzeichnungsträger abgibt.
Ausgehend von der bekannten Druckeinrichtung mit Lichtstrahl, insbesondere Laserstrahl, bei der der
3 4
Lichtstrahl entsprechend dem zu druckenden Bild Lichtstrahl auf die Druckfarbe im Druckfarbentrager
moduliert über einen Druckiarbenträger gelenkt fokussieren. Ein solches Linsenraster sorgt dafür,
wird, wird die der Erfindung zugrunde liegende Auf- daß der Lichtstrahl immer in Hohlräume fokussiert
gäbe dadurch gelöst, daß der Druckfarbenträger zwi- wird, so daß die Einwirkungsdauer größer wird und
sehen der Lichtquelle und dem Aufzeichnungsträger 5 darüber hinaus der Druckfarbenträger als solcher
angeordnet ist und die Druckfarbe auf der von der praktisch nicht mit der Energie des Lichtstrahls bela-
Liclnqueile abgewandten Seite trägt, und daß ein ge- stet wird. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn
trennter Druckfarbenvorrat vorgesehen ist, aus dem die Hohlräume jeweils auf der optischen Achse einer
der Druckfarbenträger vor jedem Druckvorgang mit Teillinse des Linsenrasters, insbesondere in deren
Druckfarbe versehen wird. Da in diesem Falle die io Brennpunkt liegen.
Entfernung zwischen Druckfarbentrager und Auf- Wenn der Druckfarbentrager und das Linsenraster
Zeichnungsmaterial auf die Streuung des Lichtstrahls getrennte Bauteile sind, ist es erforderlich, diese bei-
ketneii Einfluß mehr haben kann, ist es möglich, das den Bauteile sehr genau zueinander auszurichten und
Aufzeichnungsmaterial in einem so großen Abstand zu justieren. Diese Forderung kann vermieden wer-
\om Druckfarbentrager anzuordnen, -laß ohne Akti- 15 den, wenn gemäß einer besonders vorteilhaften Aus-
vkrung durch den Lichtstrahl keine Druckfarbe auf bildung der Erfindung das Linsenraster und der
J.:i Aufzeichnungsträger übertragen wird, während Druckfarbenträger zu einem Bauteil vereinigt sind.
:v> Aktivierung durch den Lichtstrahl die Druck- Besonders im letzteren Falle ist es möglich, den
:he sich vom Druckfarbentrager löst und dann vom Druckfarbentrager haibzylindrisch auszubilden und
\ -.ifzeichnungslräger aufgenommen werden kann. 20 um die Achse des Halbzylinders drehbar anzuord-
Unter »Druckfarbe« ist in diesem Zusammenhang nen; wenn dann der Aufzeichnungsträger in Rich-
jicndcin Material zu verstehen, das mit dem Auf- tung quer zu dieser Achse läuft und der Lichtstrahl
xlmungsträger derart zusammenwirkt, daß die In- parallel zu dieser Achse abgelenkt wird, erhält man
i> niation vorübergehend oder dauernd auf dem quasi eine Rotationsdruckmaschine, für die keine
.'li/cichnungsträger aufgezeichnet wird, wenn dieses 25 Druckstöcke hergestellt werden müssen.
1 ;,noria] auf dem Aufzeichnungsträger aufgebracht Analog zum Mehrfarbendruck mit mehreren
■ gleichgültig, ob es sich um Druckfarben im enge- Druckstöcken entsprechend verschiedenen Farbaus-
vii Sinne handelt, Wachs, Klebstoff oder Metall. zügen ist es bei der Druckeinrichtung nach der Er-
W enn die Druckfarbe vollkommen gleichmäßig findung möglich, mehrere Druckfarbentrager für ver-
iit:cr dem Druckfarbentrager verteilt ist, wie das bei 30 schiedene Druckfarben vorzusehen, an denen der
'.!■.•ι· eingangs genannten bekannten Druckeinrichtung Aufzeichnungsträger nacheinander anliegt. Dabei
;: ü Lichtstrahl der Fall ist, geht die Streuung des können die verschiedenen Druckfarbentrager nach-
! 'chistrahls im Druckfarbentrager voll in die Konlu- einander in den Weg des die Druckfarbe aktivieren-
: nschärfe der Abbildung ein. In der Drucktechnik den Lichtstrahls gebracht werden, es ist jedoch eben-
H es bekannt, den Druckstock mit Hohlräumen zur 35 sogut möglich für jeden Druckfarbenträger je einen
Aufnahme von Druckfarbe zu versehen, wobei diese unabhängig modulierbaren Lichtstrahl vorzusehen
Hohlräume entsprechend dem zu druckenden Muster und die Druckfarbentrager mit den zugehörigen
-i.iikr oder kleiner gemacht werden. Die Herstellung Lichtstrahlen nacheinander in Laufrichtung des Auf-
c-inos solchen Druckstockes wird als »Aufrastern« Zeichnungsträgers anzuordnen.
iv/eichnet. In Anlehnung an diese bekannte Druck- 40 Bei der erfindungsgemäßen Druckeinrichtung
'■echnik wird gemäß einer speziellen Ausbildung der kann die Information über das zu druckende Muster
Erfindung der Druckfarbenträger so ausgebildet, daß ebenso wie bei der bekannten Druckeinrichtung mit
er Hohlräume zur Aufnahme von Druckfarbe auf- Lichtstrahl in Form einer Steuerinformation für die
weist. Diese Hohlräume sind natürlich im wesentli- Modulation des Lichtstrahls vorliegen. Eine für die
dien gleich groß, und ihre Größe bestimmt, wie auch 45 Praxis besonders wichtige Möglichkeit zur Erzeu-
bei der herkömmlichen Drucktechnik, das erzielbare gung dieser Steuerinformation besteht darin, eine mit
Auflösungsvermögen. der Ablenkung des Lichtstrahls synchronisierte opti-
AIs Druckfarbentrager kommt zunächst ein Ra- sehe Abtasteinrichtung für eine Vorlage vorzusehen,
st er in Frage, dessen öffnungen die einzelnen Hohl- es entsteht dann praktisch ein Kopiergerät für diese
räume bilden. 50 Vorlage.
Die Druckfarbe kann bei Verwendung eines Die Synchronisierung der optischen Abtasteinrich-
Druckfarbcnträgers mit Hohlräumen zur Aufnahme lung mit dem Lichtstrahl kann auf relativ einfache
von Druckfarbe mittels einer an sich bekannten Weise erreicht werden, wenn nämlich zur Ablenkung
Farbauftragsvorrichtung aufgebracht werden, mit der des Lichtstrahls, bzw. bei Mehrfarbcn-Druckeinrich-
Druckl'arbe ausschließlich in die Hohlräume des 55 tungen jedes Lichtstrahls, in bekannter Weise ein ro-
Druckfarbenträgers gebracht wird, wie das beim tierender Faccttenspiegel vorgesehen wird, der einer-
Drucken mit dem erwähnten »aufgcraslcrlen« Druck- suits den Lichtstrahl über den Druckfarbentrager
stock der Fall ist. " lenkt und andererseits den die Vorlage abtastenden
Der aktivierende Lichtstrahl muß bei einem Lichtstrahl über diese lenkt.
Druckfarbentrager mit Hohlräumen zur Aufnahme 60 Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher
von Druckfarbe so energiereich sein, daß er in der kur- erläutert werden; es zeigt
zen Zeit, in der er auf die Druckfarbe im Hohlraum Fig.! ein Blockschema einer Druckeinrichtung
einwirkt, diese aktivieren kann. Die entsprechende gemäß der vorliegenden Erfindung;
Energie geht verloren, wenn der Lichtstrahl den Be- F i g. 2 ein Blockschema wie Fig. 1 einer abgereich zwischen zwei Hohlräumen überstreicht. Ge- 65 wandelten Ausführungsl'orm,
Energie geht verloren, wenn der Lichtstrahl den Be- F i g. 2 ein Blockschema wie Fig. 1 einer abgereich zwischen zwei Hohlräumen überstreicht. Ge- 65 wandelten Ausführungsl'orm,
maß einer Weiterbildung der Erfindung wird deshalb F i g. 3 eine schemalischc Ansicht einer Fotoko-
zwischcn dem Druckfarbenlräger und tier Lichtquelle piervorrichlung mit einer Ausführungsform einer
ein Linsenraster angeordnet, dessen Linsen den DruekeinrichUmg nach Fig. 1,
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Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3, lierten Lichtstrahl auf sehr kleine Abmessungen zu
F i g. 5 eine Ansicht in Richtung der Pfeile 5-5 in konzentrieren, um Material auf das Aufzeichnungs-
Fig. 3, medium 16 aufzubringen, und es kann eine Farbko-
Fig. 6 einen Schnitt durch eine alternative Aus- pie dadurch hergestellt werden, daß der Lichtstrahl
führungsform eines Teiles der in F i g. 3 dargestell- 5 nacheinander über die verschiedenen Druckfarbenten
Vorrichtung, träger gelenkt wird, von denen jeder eine anders ge-
F i g. 7 eine Aufsicht auf eine alternative Ausfüh- färbte Druckfarbe aufweist. Bei den aufeinanderfol-
rungsform eines Teiles der in F i g. 3 dargestellten gcndcn Abtastungen mit Hilfe des modulierten
Vorrichtung, Lichtstrahls werden dem Modulator 12 von dem
Fig. 8 eine schematische Ansicht einer weiteren io Speicher 13' verschiedene Aufzeichungsinformatio-
Ausführungsform einer Druckeinrichtung nach nen zugeführt, die etwa dadurch gebildet werden
F i g. 1 und können, daß ein Bild eines zu kopierenden Blattes
F i g. 9 eine F i g. 8 entsprechende Ansicht einer durch verschiedene Lichtfilter aufgenommen wird.
Ausführungsform einer Druckeinrichtung nach Das Linsenraster kann etwa aus Kunststoff beste-
F i g. 2. 15 hen und eine Vielzahl von Linsenteilen aufweisen,
F i g. 1 ist ein Blockschema einer Druckeinrichtung die dazu dienen, den Lichtstrahl auf diskrete Mengen
gemäß der vorliegenden Erfindung. Es sind Einrich- von Druckfarbe zu fokussieren. Das Raster kann fest
tungen vorgesehen, um einen schmalen Lichtstrahl oder flexibel sein und es kann auch eine Vielzahl von
11, der üblicherweise durch einen Dauerbetriebs] aser optischen Fasern enthalten. Ein optisches Fasern
erzeugt wird, zu bilden, der, etwa durch eine Kerrzelle 20 enthaltendes flexibles Raster 14 kann so verformt wer-
12, mit einer aufzuzeichnenden Information 13' den, daß es an unregelmäßige Formen der Aufzeichmoduliert
wird, wobei diese Information etwa durch nungsträger 16 angepaßt werden kann und daß es
die Abtastung eines Blatt Papiers erhalten wird, das das von der Lichtquelle kommende Licht auf der
reproduziert werden soll. Der modulierte Lichtstrahl Druckfarbe sammelt.
von dem Modulator 12 wird mit Hilfe eines Strahl- 25 In F i g. 3 ist schematisch eine Fotokopiermaschine
ablenksystems 13 über einen Träger 14 für das die In- dargestellt, bei der ein von einem Laser 21 kommen-
formation bildende Material, im folgenden kurz der Lichtstrahl in einem Modulator 22, etwa einer
»Druckfarbenträger« genannt, gelenkt. Kerrzelle, mit einer Information moduliert und durch
Das Strahlablenksystem 13 kann aus irgendeinem ein optisches System 23 auf ein Linsenraster 24 ge-
der bekannten Ablenksysteme bestehen; weiter unten 30 richtet wird. Das optische Ablenksystem 23 umfaßt
wird ein spezielles System beschrieben. Gewöhnlich einen Spiegel 24', der den Strahl auf einen sich dre-
wird ein optisches System von Linsen und Spiegeln henden, mit mehreren Facetten versehenen Spiegel
verwandt, um zwischen dem Lichtstrahl und dem 25 zu reflektiert, durch den bewirkt wird, daß der
Druckfarbenträger 14 eine Relativbewegung zu er- modulierte Lichtstrahl entlang einem quer zu dem
zeugen. 35 Linsenraster 24 verlaufenden Weg hin und her abge-
Der Druckfarbenträger 14 besitzt die Form eines lenkt wird.
Rasters, so daß er die Druckfarbe, die er von einem Wie aus F i g. 4 zu ersehen ist, kann das Linsenra-
Vorrat 15 aufnimmt, an diskreten Stellen oder in dis- ster durch eine doppellagige Kunststoffplatte gebildet
kreten Hohlräumen halten kann, um dieses Material werden, bei der eine obere Materiallage 26 über
auf einen Aufzeichnungsträger 16 aufzubringen. 40 einer unteren Materiallage 27 liegt, in der Linsenteile
Das die Information bildende Material, kurz 28 ausgebildet sind. Die Größe der Linsenteile 28
»Druckfarbe« genannt, kann aus einem beliebigen wird so gewählt, daß sie an die anderen Parameter
Material bestehen, das mit dem Aufzeichnungsträger des Systems, wie etwa den Durchmesser der Druck-
16 derart zusammenwirkt, daß die Information nach farben-Rasterpunkte und die gewünschte Auflösung,
dem Aufbringen des Materials vorübergehend oder 45 angepaßt ist, z.B. kann bei einer Fotokopiervorrich-
dauernd auf dem Träger 16 aufgezeichnet wird. tung, bei der 40 Bits cm vorgesehen sind, so daß eine
Die Intensität des Lichtstrahls wird zwischen einer annehmbare Halbtonwiedergabe hergestellt werden
Höhe, bei der die Druckfarbe auf dem Träger 14 ver- kann, jeder Linsenteil einen Durchmesser von 0,025
bleibt oder nicht an dem Aufzeichnungsträger haftet, cm besitzen.
und einer Höhe moduliert, bei der bewirkt wird, daß 5° Die Dicke des Linsenrasters 24 wird so gewählt,
sich die Druckfarbe auf den Aufzeichnungsträger 16 daß der durch das Raster 24 hindurchtretende modu-
bewegt oder an diesem haftet. Üblicherweise ist die lierte Lichtstrahl in den Oberflächen eines unter die-
Intensitätsdifferenz so, daß die Druckfarbe erhitzt sem Raster angeordneten Druckfarbenträgers 31 fo-
wird und auf den Aufzeichnungsträger 16 aufgestreut kussiert wird. Bei dem in den Fig. 3 und 5 darge-
oder aufgetropft wird, so daß es daran haftet, trock- 55 stellten Ausführungsbeispiel hat der Träger 31 die
net oder reagiert. Form eines Siebes bzw. Rasters, etwa eines genorm-
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der der ten Halbtonmetallrasters, das mit einem nicht be-
von der Lichtquelle 11 kommende und von dem Mo- netzbaren Material, wie etwa Tetrafluoräthylen,
dulator 12 modulierte Lichtstrahl durch das Strahl- überzogen ist, durch das ein Tropfen Druckfarbe in
ablenksystem 13 über ein Linsenraster 17 mit einer 60 den Maschen auf den optischen Achsen und gewöhn-
Vielzahl von Linsenteilen gelenkt wird, von denen je- lieh im Brennpunkt jeweils eines Linsenteils 28 ge-
der Linsenteil dazu dient, den Lichtstrahl auf einen halten wird. Die Druckfarbe wird in die Hohlräume
sehr kleinen Teil des Druckfarbenträgers 14 zu fo- des Rasters 31 durch eine geeignete Zuführvorrich
kussieren, wobei mehrere Druckfarbenträger 14 a, tung, wie etwa eine Aufbringwalze 34, eingebracht.
14 b und 14 c vorgesehen sind, von denen jeder eine 65 die in rollender Berührung mit einer Trägerwalze 35
andere Druckfarbe aus den Vorräten 15 a, 15 b bzw. steht, die in einen Vorrat Druckfarbe 36 in dem Be-
15 c trägt. Bei dieser Ausführungsform dient das L"i- halter 37 eingetaucht ist.
senraster dazu, den ansonsten unwirksamen modu- Der Aufzeichnungsträger 16, etwa Papier 41, wird
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unter dem Raster 31 angeordnet, so daß die Druck- durch hergestellt werden, daß die Abtastvorrichtung
farbe von dem Raster 31 auf das Blatt Papier fallen mit einem leistungsstärkeren Laser betrieben wird als
bzw. tropfen kann, wenn der Lichtstrahl mit ausrei- er für den üblichen Betrieb verwandt wird, so daß
chender Intensität auf die Tropfen in dem Raster 31 die Hohlräume durch eine Abtragung mit Hilfe des
gerichtet oder auf diese fokussiert wird. 5 Lasers erzeugt werden.
Der Lichtstrahl wird dadurch wirksam über das In einer Fotokopiermaschine kann ein Druckfar-Linsenraster
24 und das Druckfarben-Raster 31 und bcnträgcr in Form eines Halbtonraslers oder in Forin
damit über das Papier 41 gelenkt, daß das Linsenra- von Grübchen auf der Rückfläche, mit 40 Linien pro
ster 24, das Druckfarben-Raster 31 und das Papier cm verwendet werden, wobei ein Punkt durch jeweils
41 quer zu einem Weg verschoben werden, der von io einen Tropfen in jedem Hohlraum gebildet werden
dem Lichtstrahl mit Hilfe des sich drehenden, mit kann. Wenn man jeden Punkt als ein digitales Bit anmehreren
Facetten ausgestatteten Spiegels 25 über- sieht, so enthält ein Stück Papier von 21X 28 cm unstrichen
wird. Die Antriebsvorrichtung kann aus ir- gefahr eine Million Informationsbits für die Wiedergendeiner
Antriebsvorrichtung bestehen, wie etwa gäbe von Buchstaben oder Bildern,
für einen Gleichlauf über eine Kette angetriebener 15 Die Erfindung wurde bisher an Hand der Fig.3
Rollenantricbe 43, 44 und 45 für das Linsenraster bis 6 in bezug auf die Aufbringung einer einzigen
24, das Druckfarben-Raster 31 bzw. das Papier 41. Druckfarbe beschrieben. Wie im Zusammenhang mit
Die Information, die mit Hilfe der Modulation des der Fig. 2 erwähnt wurde, können auch andere Ar-Lichtstrahles
21 aufgezeichnet wird, kann dem Mo- ten von Drucken, wie etwa Farbdrucke, hergestellt
dulator 22 auf verschiedene Weise zugeführt werden. 20 werden. Bei der in F i g. 3 dargestellten Vorrichtung
Zum Beispiel kann die Information von einem Bild- können verschiedene farbige Druckfarben aui'cinanschirm,
von einer Kathodenstrahlröhre oder direkt derfolgend auf das Raster 31 aufgebracht werden,
von einem Informationsspeicher, wie etwa einem um nacheinander auf das Papier 41 gebracht /u wer-Computerspeichcr,
abgelesen weiden. den. Bei dieser Betriebsweise kann das einzelne Blatt Bei der dargestellten Ausführungsform wird die 25 an dem Abtaststrahl in drei aufeinanderfolgenden
Information für den Modulator 22 mit Hilfe einer Durchgängen vorbeigeführt werden, wobei während
Abtastvorrichtung 50 erhalten, indem die Vorder- jedes Durchganges ein anderes Farbfilter 65' in die
fläche eines die Information enthaltenden Blattes 51, optische Ablegevorrichtung 50 eingeschaltet wird, die
wie etwa einer bedruckten Seite, abgetastet wird. Die an den Modulator 22 die entsprechende Information
dargestellte Abtastvorrichtung 50 umfaßt eine Blatt- 30 abgibt. Während jedes Durchganges kann entweder
halterung 52. die durch eine Antriebsvorrichtung 53 eine andere Druckfarbe auf das Raster 31 aul'golraangetrieben
wird, die mit den Antriebsvorrichtungen gen werden oder es können verschiedene Raste. 66.
43, 44 und 45 für einen Gleichlauf gekuppelt ist. Das 67 und 68, wie sie in F i g. 7 gezeigt sind, eingev.hodurch
ein Lichtsystem, das eine Lichtquelle 54 und ben oder eingeschwenkt werden,
ein Linsensystem 55 enthält, erzeugte Licht wird 35 Gemäß einer anderen Ausführungsform, wie mc in
durch einen anderen Teil des sich drehenden Spiegels Fi g. S dargestellt ist, kann das Linsenraster 71 halb-25
als der Teil, durch den der Laserstrahl reflektiert kreisförmig derart ausgebildet sein, daß es um eine
wird, zur Beleucht jng der die Information tragenden Achse parallel zu der Abtastrichtung des modiiüu ;en
Vorderseite des Blaues 51 reflektiert. Die Informa- Laserstrahls gedreht werden und der Lasen-i,.hl
tion wird von dem Blatt mit Hilfe von Fotodetekto- 40 durch diese Achse hindurchtreten kann. Der Ti\:;:«-r
ren 56 und 57 abgelesen, die das von dem Blatt 51 für das eine Information bildende Material kann ;n
reflektierte Licht feststellen, und die Ausgangssignale Form eines Rasters oder eines Siebes, das mit dem
der Detektoren 56 und 57 werden dem Modulator 22 Linsenraster^ 71 beweglich ist oder in Form eine; .:m
zur Steuerun« dieses Modulators zugeführt. Vertiefungen versehenen Oberfläche ausgebildet
Es ist ersichtlich, daß. wenn das Blatt 51, das ko- 45 sein, wie sie in F i g. (S dargesiellt ist.
p;crt werden soll, in bo'uc auf den überstreichenden Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vui-Lichtstrahl
von der Lichtquelle 54 verschoben wird, liegenden Erfindung kann die in Fig. 8 dargestellte
das Papier 41 in bezue auf den überstreichenden Konstruktion bei einem Mehrfarben-Drucker verLichtstrahl
von dem Laser 21 bewegt wird. Demge- wandt werden, wie er in F i g. 9 dargestellt ist.
maß wird die Intensität des Lasers entsprechend der 5° Bei der in F i g. 9 gezeigten Vorrichtung ward die
Information auf der Vorderseite des Blattes 51 mo- Vorlage mit einer Abtastvorrichtung 23 a abgetastet,
duliert und entsprechend dieser Modulation tropft bei der drei Farbdiskriminatoren vorgesehen sind.
Tinte von dem Raster 31 auf das Papier 41 oder wird und die Druckeinrichtung enthält drei Laser 21 a.
von dem Raster 31 auf das Papier 41 geblasen bzw. 21 b und 21 c und zugehörige Modulatoren 22 a. 22 b
abgestrahlt 55 und 22c' wobei das modulierte Licht durch mit meh-Fi
ο 6 zeict einen Druckfarben-Träger, der aus reren Facetten versehene Spiegel 25 a, 25 b und 25 c
einenfstück mit dem Linsenraster ausgebildet ist. Im reflektiert wird, die mit Hilfe eines Motors 20 geeinzelnen
besteht dieser Druckfarbenträger 61 aus dreht werden, so daß jeweils Ablenkungen entlang
einem Linsenraster 62, auf dessen Rückseite 63 getrennter Wege parallel zu den Längsachsen der
Hohlräume 64 ausgebildet sind, die auf den opti- 60 drei halbzylinderförmigen Linsenrastern 71a, 71 b
sehen Achsen, und "vorzugsweise in den Brennpunk- und 71 c durchgeführt werden. Aufeinanderfolgende
ten der Linsenteile liegen" Bei einer derartigen Aus- Informationssignale, die von der Abtastvorrichtung
bildung kann die Druckfarbe 65 über die Rückfläche 23 a erzeugt werden, werden aufeinanderfolgend
63 Gestrichen und in den Hohlräumen 64 festgehal- über Steuerkreise 72 α, 72 b und 72 c den Modulatotenund
aus diesen Hohlräumen dadurch ausgetrie- 65 ren 22 a, 22 ft bzw. 22 c zugeführt, so daß die Laser
ben werden daß der Lichtstrahl mit hoher Intensität so moduliert werden, daß ein einzelner Teil des Paüber
diese Hohlräume hinweggeführt wird. piers 41 α aufeinanderfolgend mit verschiedenfarbi-Die
Hohlräume 64 können zweckmäßigerweise da- ger Druckfarbe bedruckt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 309 524/432
Claims (13)
1. Druckeinrichtung mit Lichtstrahl, insbesondere Laserstrahl, bei der der Lichtstrahl entsprechend
dem zu druckenden Bild moduliert über einen Druckfarbenträger gelenkt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckfarbenträger (14, 31, 62, 71) zwischen der Lichtquelle
(Ii, 21) und dem Aufzeichnungsträger (16, 41) angeordnet ist und die Druckfarbe auf
der von der Lichtquelle (11, 21) abgewandten Seite trägt, und daß ein getrennter Druckfarbenvorrat
(15) vorgesehen ist, aus dem der Druckfarbenträger (14, 31, 62, 71) vor jedem Druckvorgang
mit Druckfarbe versehen wird.
2. Druckeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfarbenträger (31,
62, 71) Hohlräume (64) zur Aufnahme von Druckfarbe aufweist.
3. Druckeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfarbenträger ein
Raster (31) ist und die Hohlräume durch die Rasteröffnungen gebildet werden.
4. Druckeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte
Farbauftragsvorrichtung (37, 35, 34) vorgesehen ist, mit der Druckfarbe (37) ausschließlich
in die Hohlräume des Druckfarbenträgers (31. 62, 71) gebracht wird.
5. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Druckfarbenträger (14, 31, 62, 71) und der Lichtquelle (U, 21) ein Linsenraster (17,
28) angeordnet ist, dessen Linsen den Lichtstrahl auf die Druckfarbe im Druckfarbentiäger (14,
31, 62, 71) fokussieren.
6. Druckeinrichtung nach Anspruch 5 und Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hohlräume (64) jeweils auf der optischen Achse einer Teillinse des Linsenrasters (17, 28),
insbesondere in deren Brennpunkt, liegen.
7. Druckeinrichlung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Linsenraster
(28) und der Druckfarbenträger (62, 71) zu einem Bauteil vereinigt sind.
8. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckfarbentiäger (71) halbzylindrisch ausgebildet und um die Achse des Halbzylinders drehbar
ist, der Aufzeichnungsträger (41) in Richtung quer zu dieser Achse läuft und der Lichtstrahl
parallel zu dieser Achse abgelenkt wird.
9. Druckeinrichtung nach einem dei Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Druckfarbenträgcr (66, 67, 68; 71 a,
7i /). 71 c) für verschiedene Druckfarben vorgesehen sind, an denen der Aufzeichnungsträger
nacheinander anliegt.
K). Druckeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen
Druckfarbentiäger (66, 67, 68) nacheinander in den Weg des Lichtstrahls bringbar sind.
11. Druckeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Druckfarbenträger
(71 a, 71 />, 71 c) je ein unabhängig modilierbarcr
Lichtstrahl vorgesehen ist und die Druckfarnenträgcr (7! a, 71 b. 71 c) mit den zugehörigen
Lichtstrahlen nacheinander in Laufrichtung des Aufzeichnungsträgers (41a) angeordnet
sind.
12. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 für ein Kopiergerät, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Modulation des Lichtstrahls bzw. jedes Lichtstrahls eine mit dessen Ablenkung synchronisierte optische Abtasteinrichtung
für die zu kopierende Vorlage vorgesehen ist.
13. Druckeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ablenkung des
Lichtstrahls bzw. jedes Lichtstrahls in bekannter Weise ein rotierende-,· Facettenspiegel (25) vorgesehen
ist, der einerseits den Lichtstrahl über den Druckfarbenträger (14, 31, 62, 71) lenkt und andererseits
den die Vorlage abtastenden Lichtstrahl über diese lenkt.
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