DE2034505C3 - Elektrozaungerät - Google Patents
ElektrozaungerätInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05C—ELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
- H05C3/00—Other circuits or apparatus
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- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein netzbetriebenes Elektrozaungerät mit Erzeugung von Impulsspannungen durch
Kondensatorentladung für eine Elektrozaunanlage mit zwei oder mehreren spannungsführenden Zaundrähten,
von denen jeder an je einen Impulstransformator angeschlossen ist.
Wenn ein Tier den isoliert verlegten Zaundraht berührt, erhält es in periodischen Abständen Hochspannungsimpulse.
Diese Impulse sind so bemessen, daß das Tier keine gesundheitlichen Schaden erleiden kann und
sich zwischen dem Auftreten der Hochspannungsimpulse wieder aus dem Wirkungsbereich des Zaundrahtes
befreien kann. Wenn die Wirkung der Zaunanlage verstärkt werden soll, ist es nicht möglich, die
Ausgangsleistung des Gerätes unbegrenzt zu verstärken, da dann die durch Sicherheitsbestimmungen
festgelegten maximalen Werte der Hochspannungsimpulse überschritten werden könnten.
Da somit der Weg einer Leistungserhöhung praktisch nicht gangbar ist, hat man andere Überlegungen
angestellt, um die Hütewirkung der Elektrozaunanlage zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde beispielsweise
die Erdleitung als separater Draht mitgezogen und auf isolierten oder nichtisolierten Halterungen an den
Pfählen mitbefestigt. Dadurch ist eine Verbesserung der Hütewirkung des Elektrozauries erreicht worden, da die
Rückführung der HöchspannUngsinipulse unabhängig von der Beschaffenheit des Bodens geworden ist- Also
bleibt selbst bei trockenem Boden, der nur schlechte
Leitfähigkeitswerte hat, die Zaunanlage hütesicher.
Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Hütewirkung der Zaunanlage besteht darin, daß zwei
oder mehr Drähte auf isolierten Halterungen verlegt, in unterschiedlichen Höhen befestigt und zusammen durch
ein Elelctrozaungerät gespeist werden. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß bei Erdberührung
eines Drahtes die gesamte Zaunanlage außer Betrieb gesetzt wird, da alle Hochspannung führender Zaundrähte
parallel geschaltet sind.
Bei einer Elektrozaunanlage mit einer Speisung mehrerer Zaundrähte mittels eines einzelnen Elektrozaungeräts
besteht die Gefahr, daß ein zwei Zaundrähte gleichzeitig berührendes Tier dnen Spannungsimpuls
erhält, der auf Grund einer Spannungsaddition über dem nach den Sicherheitsvorschriften bestimmten
Maximalwert liegt.
Es sind auch Elektrozaunanlagen bekannt, bei denen ein einzelnes Weidezaungerät mehrere Weidezaundrähte
synchron mit Impulsspannung versorgt. Dabei wird so vorgegangen, daß mittels eines Relais ein
Kontaktunterbrecher angesteuert wird, der bei geschlossenem
Kontakt vorher aufgeladene Kondensatoren über die Primärwicklung des Zauntransformators
entlädt, so daß an der Sekundärwicklung hochgespannte Impulse für den jeweils angeschlossenen Zaundraht zur
Verfügung stehen.
Wie schon vorher erwähnt wurde, kann je nach Art der Schaltung der Drähte bei einer Speisung aus einem
einzelnen Elektrozaungerät der Nachteil auftreten, daß bei Erdberührung dines Drahtes die Anlage nicht mehr
funktionssicher ist, während andererseits die Gefahr bestehen kann, daß ein zwei Zaundrähte berührendes
Tier einen zu hohen Spannungsimpuls erhält.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung dieser Nachteile und in der Schaffung eines Elektrozaungeräts,
bei dem bei Ausfall eines der Zaundrähte beispielsweise durch einen Erdschluß die Funktionssicherheit
der anderen Zaundrähte nicht beeinträchtigt wird und bei dem vor allem gewährleistet ist, daß bei
einer Überbrückung zweier Drähte durch den Tierkörper das Tier einen Spannungsimpuls erhält, der in seiner
Amplitude nicht über Werte hinausgeht, die auch sonst im Normalzustand an einem einzelnen Zaundraht
liegen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird das eingangs erwähnte Elektrozaungerät so ausgelegt, daß die
Impulsspannungen an den Drähten gleich groß sind und gleiche Impulsfrequenz, aber eine Phasenverschiebung
gegeneinander haben, derart, daß die Summenspannung zwischen zwei Zaundrähten stets gleich der Einzelspannung
eines Drahtes ist.
Hierdurch wird sichergestellt, daß ein Tier bei Zaunberührung jeweils nur einen Spannungsimpuls
erhalten kann, welcher der normalen Zaunspannung entspricht, und zwar auch dann, wenn das Tier mit
seinem Körper zwei oder mehr Zaundrähte gleichzeitig überbrückt. Wenn die Sekundärwicklungen der für
jeden Zaundraht vorgesehenen "mpulstransformatoren
M) in Reihe geschaltet werden und wenn diese Reihen-Schaltung
beispielsweise mit dem Mittelpunkt an Erde gelegt ist, folgt hieraus, daß bei Ausfall eines
Zaundrahtes durch Bewuchs, dulrch Beschädigung oder durch Erdschluß die Hütewirkung der anderen ZaUn-
i>-> drähte ohne Weiteres erhalten bleibe
In der Zeichnung ist ein Aiusführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. i schematisch eine Elektrozaunanlage, bei der
Fig. i schematisch eine Elektrozaunanlage, bei der
von einem Elektrozaungerät zwei Zaundrähte gespeist werden, und
F i g, 2 das Prinzipschaltbild für eine schaltungstechnische Ausführungsform des EKktrozaungeräts für die
Speisung von mehrdrähtigen Zaunanlagen.
Das in Fig. 1 gezeigte Elektrozaungerät 1 weist eine
Zaunanlage mit zwei Zaundrähten 2 und 3 auf. Diese sind auf Isolatoren 4 verlegt, welche an federnden
Stahlpfählen 5 befestigt sind. Der Zaundraht 2 ist über eine Drahtverbindung 6 und der Zaundraht 3 über eine
Drahtverbindung 7 mit dem Elektrozaungerät 1 verbunden. Die Rückleitung der Hochspannungsimpulse
bei einer Zaunberührung erfolgt über die Erdleitung 8. Das Elektrozaungerät 1 ist über eine Zuleitung 9 mit
dem Netz verbunden. Im Unterteil des Elektrozaungerates befindet sich eine Kontrollampe 10, welche die
Gerätefunktion anzeigt. Im Oberteil des Elektrozaungerätes
befinden sich zwei Kontrollampen, wobei die Kontrollampe 11 den Isolationszustand des Zaundrahtes
2 und die Kontrollampe 12 den Isolationszustand des Zaundrahtes 3 anzeigt
In Fi g. 2 ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
des Elektrozaungerätes 1 aufgezeichnet Vom Versorgungsnetz wird über zwei Netzteile 13 uiid 14 je
eine Gleichspannung erzeugt, mit welcher je ein Kondensator 15 bzw. 16 aufgeladen wird. Diese
Kondensatoren speichern als Ladekondensatoren zwischen den Impulsen die Energie für den nächsten
Hochspannungsimpuls. Dieser wird durch Entladung des Ladekondensators 15 bzw. 16 über die Priniärwicklung
der Impulstransformatoren 17 bzw. 22 erzeugt. Im Stromkreis liegt noch je ein Schalter, wie beispielsweise
ein Relais oder ein Leistungs-Thyristor 18,20, bei dessen
Betätigung der Entladevorgang zur Erzeugung der Hochspannungsimpulse eingeleitet wird. Die Entladung 35 ist.
des Kondensators 15 bzw. 16 über die Primärwicklung des Impulstransformators 17 bzw. 22 kann erst dann
erfolgen, wenn der Schalter 18 bzw. 20 einen Steuerimpuls erhalten hat, der den jeweiligen Schalter
einschaltet Dieser Steuerimpuls wird in einem Impulsgeber nach Art eines Kipp-Generators oder astabilen
Multivibrators 19 erzeugt, welcher über das Netzteil 13 an Gleichspannung gelegt worden ist.
Der gleiche Steuerimpuls wie für den Schalter 18 wird nun auch für den Schalter 20 benötigt Hierzu wird so
vorgegangen, daß zwischen den Impulsgeber 19 unJ den Schalter 20 ein Phasenverschiebungsglied 21 geschaltet
wird. Dieses hat die Aufgabe, die Einschaltaugenblicke der beiden Schalter 18 und 21 relativ zueinander so zu
verschieben, daß die Impulshochspannungen der Impulstransformatoren 17 und 22 sich nicht auf den
doppelten Wert addieren, wenn die Impulsspannung zwischen beiden Zaundrähten 2 und 3 gemessen wird.
Das Phasenverschiebungsglied 21 ist so ausgelegt, daß die Summenspannung beider Impulstransformatoren 17
und 22 gleich ist der Spannung je ei'_,-s Transformators.
Das bedeutet, daß bei einer Überbrückung der Zaundrähte durch einen Tierkörper keine höheren
Spannungen als die Maximalwerte nach den Sicherheitsbestimmungen auftreten können.
Die hdden Sekundärwicklungen der Impulstransformatoren
17 und 22 sind in Reihe geschaltet, wobei die Reihenschaltung mit dem Mittelpunkt an Erde gelegt ist
Das bedeutet, daß bei Ausfall des einen Zaundrahtes durch Bewuchs oder durch anderen Erdschluß die
Hütewirkung des anderen Zaundrahtes erhalten bleibt Durch diese Schaltungsanordnung steigt auch der
Impulsspitzenstrom nicht über den Maximalwert hinaus, der nach den Sicherheitsbestimmungen vorgeschrieben
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Netzbetriebenes Elektrozaungerät mit Erzeugung von Impulsspannungen durch Kondensatorentladung
for eine Elektrozaunanlage mit zwei oder
mehreren spannungsführenden Zaundrähten, von denen jeder an einen Impulstransformator angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsspannungen an den Zaundrähten gleich groß sind und gleiche Impulsfrequenz, aber
eine Phasenverschiebung gegeneinander haben, derart, daß die Summenspannung zwischen zwei
Zaundrähten stets gleich der Einzelspannung eines Drahtes isL
2. Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Zaunstromkreis ein
Entladekreis mit Ladekondensator (16, 15), ein Impulstransformator (17, 22) und ein steuerbarer
Entladescha'ter (18,20) vorgesehen sind.
3. Elektrozaungerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerimpuls für
die Entladeschalter (18,20) durch einen Kipp-Generator oder einen astabilen Multivibrator (19) als
Impulsgeber erzeugt wird und daß der erste Entladeschalter unmittelbar von dem Impuls des
Impulsgebers angesteuert wird, während jeder weitere Schalter über ein Phasenverschiebungsglied
(21) mit einem zeitlich verzögerten Impuls angesteuert wird.
4. Elektrozaungerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklungen
der Impulstransfoi matoR < (17, 22) mit ihrem Anfang gemeinsam an dh Erde (8) des Elektrozaunes
gelegt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702034505 DE2034505C3 (de) | 1970-07-11 | 1970-07-11 | Elektrozaungerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702034505 DE2034505C3 (de) | 1970-07-11 | 1970-07-11 | Elektrozaungerät |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2034505A1 DE2034505A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE2034505B2 DE2034505B2 (de) | 1973-10-04 |
| DE2034505C3 true DE2034505C3 (de) | 1979-01-04 |
Family
ID=5776502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702034505 Expired DE2034505C3 (de) | 1970-07-11 | 1970-07-11 | Elektrozaungerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2034505C3 (de) |
-
1970
- 1970-07-11 DE DE19702034505 patent/DE2034505C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2034505B2 (de) | 1973-10-04 |
| DE2034505A1 (de) | 1972-01-20 |
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Legal Events
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