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DE2034505C3 - Elektrozaungerät - Google Patents

Elektrozaungerät

Info

Publication number
DE2034505C3
DE2034505C3 DE19702034505 DE2034505A DE2034505C3 DE 2034505 C3 DE2034505 C3 DE 2034505C3 DE 19702034505 DE19702034505 DE 19702034505 DE 2034505 A DE2034505 A DE 2034505A DE 2034505 C3 DE2034505 C3 DE 2034505C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
fence
wires
electric fence
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702034505
Other languages
English (en)
Other versions
DE2034505B2 (de
DE2034505A1 (de
Inventor
Hugo 2420 Eutin Sindt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Utina-Elektrowerk 2420 Eutin GmbH
Original Assignee
Utina-Elektrowerk 2420 Eutin GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Utina-Elektrowerk 2420 Eutin GmbH filed Critical Utina-Elektrowerk 2420 Eutin GmbH
Priority to DE19702034505 priority Critical patent/DE2034505C3/de
Publication of DE2034505A1 publication Critical patent/DE2034505A1/de
Publication of DE2034505B2 publication Critical patent/DE2034505B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2034505C3 publication Critical patent/DE2034505C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C3/00Other circuits or apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein netzbetriebenes Elektrozaungerät mit Erzeugung von Impulsspannungen durch Kondensatorentladung für eine Elektrozaunanlage mit zwei oder mehreren spannungsführenden Zaundrähten, von denen jeder an je einen Impulstransformator angeschlossen ist.
Wenn ein Tier den isoliert verlegten Zaundraht berührt, erhält es in periodischen Abständen Hochspannungsimpulse. Diese Impulse sind so bemessen, daß das Tier keine gesundheitlichen Schaden erleiden kann und sich zwischen dem Auftreten der Hochspannungsimpulse wieder aus dem Wirkungsbereich des Zaundrahtes befreien kann. Wenn die Wirkung der Zaunanlage verstärkt werden soll, ist es nicht möglich, die Ausgangsleistung des Gerätes unbegrenzt zu verstärken, da dann die durch Sicherheitsbestimmungen festgelegten maximalen Werte der Hochspannungsimpulse überschritten werden könnten.
Da somit der Weg einer Leistungserhöhung praktisch nicht gangbar ist, hat man andere Überlegungen angestellt, um die Hütewirkung der Elektrozaunanlage zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde beispielsweise die Erdleitung als separater Draht mitgezogen und auf isolierten oder nichtisolierten Halterungen an den Pfählen mitbefestigt. Dadurch ist eine Verbesserung der Hütewirkung des Elektrozauries erreicht worden, da die Rückführung der HöchspannUngsinipulse unabhängig von der Beschaffenheit des Bodens geworden ist- Also bleibt selbst bei trockenem Boden, der nur schlechte
Leitfähigkeitswerte hat, die Zaunanlage hütesicher.
Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Hütewirkung der Zaunanlage besteht darin, daß zwei oder mehr Drähte auf isolierten Halterungen verlegt, in unterschiedlichen Höhen befestigt und zusammen durch ein Elelctrozaungerät gespeist werden. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß bei Erdberührung eines Drahtes die gesamte Zaunanlage außer Betrieb gesetzt wird, da alle Hochspannung führender Zaundrähte parallel geschaltet sind.
Bei einer Elektrozaunanlage mit einer Speisung mehrerer Zaundrähte mittels eines einzelnen Elektrozaungeräts besteht die Gefahr, daß ein zwei Zaundrähte gleichzeitig berührendes Tier dnen Spannungsimpuls erhält, der auf Grund einer Spannungsaddition über dem nach den Sicherheitsvorschriften bestimmten Maximalwert liegt.
Es sind auch Elektrozaunanlagen bekannt, bei denen ein einzelnes Weidezaungerät mehrere Weidezaundrähte synchron mit Impulsspannung versorgt. Dabei wird so vorgegangen, daß mittels eines Relais ein Kontaktunterbrecher angesteuert wird, der bei geschlossenem Kontakt vorher aufgeladene Kondensatoren über die Primärwicklung des Zauntransformators entlädt, so daß an der Sekundärwicklung hochgespannte Impulse für den jeweils angeschlossenen Zaundraht zur Verfügung stehen.
Wie schon vorher erwähnt wurde, kann je nach Art der Schaltung der Drähte bei einer Speisung aus einem einzelnen Elektrozaungerät der Nachteil auftreten, daß bei Erdberührung dines Drahtes die Anlage nicht mehr funktionssicher ist, während andererseits die Gefahr bestehen kann, daß ein zwei Zaundrähte berührendes Tier einen zu hohen Spannungsimpuls erhält.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung dieser Nachteile und in der Schaffung eines Elektrozaungeräts, bei dem bei Ausfall eines der Zaundrähte beispielsweise durch einen Erdschluß die Funktionssicherheit der anderen Zaundrähte nicht beeinträchtigt wird und bei dem vor allem gewährleistet ist, daß bei einer Überbrückung zweier Drähte durch den Tierkörper das Tier einen Spannungsimpuls erhält, der in seiner Amplitude nicht über Werte hinausgeht, die auch sonst im Normalzustand an einem einzelnen Zaundraht liegen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird das eingangs erwähnte Elektrozaungerät so ausgelegt, daß die Impulsspannungen an den Drähten gleich groß sind und gleiche Impulsfrequenz, aber eine Phasenverschiebung gegeneinander haben, derart, daß die Summenspannung zwischen zwei Zaundrähten stets gleich der Einzelspannung eines Drahtes ist.
Hierdurch wird sichergestellt, daß ein Tier bei Zaunberührung jeweils nur einen Spannungsimpuls erhalten kann, welcher der normalen Zaunspannung entspricht, und zwar auch dann, wenn das Tier mit seinem Körper zwei oder mehr Zaundrähte gleichzeitig überbrückt. Wenn die Sekundärwicklungen der für jeden Zaundraht vorgesehenen "mpulstransformatoren
M) in Reihe geschaltet werden und wenn diese Reihen-Schaltung beispielsweise mit dem Mittelpunkt an Erde gelegt ist, folgt hieraus, daß bei Ausfall eines Zaundrahtes durch Bewuchs, dulrch Beschädigung oder durch Erdschluß die Hütewirkung der anderen ZaUn-
i>-> drähte ohne Weiteres erhalten bleibe
In der Zeichnung ist ein Aiusführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. i schematisch eine Elektrozaunanlage, bei der
von einem Elektrozaungerät zwei Zaundrähte gespeist werden, und
F i g, 2 das Prinzipschaltbild für eine schaltungstechnische Ausführungsform des EKktrozaungeräts für die Speisung von mehrdrähtigen Zaunanlagen.
Das in Fig. 1 gezeigte Elektrozaungerät 1 weist eine Zaunanlage mit zwei Zaundrähten 2 und 3 auf. Diese sind auf Isolatoren 4 verlegt, welche an federnden Stahlpfählen 5 befestigt sind. Der Zaundraht 2 ist über eine Drahtverbindung 6 und der Zaundraht 3 über eine Drahtverbindung 7 mit dem Elektrozaungerät 1 verbunden. Die Rückleitung der Hochspannungsimpulse bei einer Zaunberührung erfolgt über die Erdleitung 8. Das Elektrozaungerät 1 ist über eine Zuleitung 9 mit dem Netz verbunden. Im Unterteil des Elektrozaungerates befindet sich eine Kontrollampe 10, welche die Gerätefunktion anzeigt. Im Oberteil des Elektrozaungerätes befinden sich zwei Kontrollampen, wobei die Kontrollampe 11 den Isolationszustand des Zaundrahtes 2 und die Kontrollampe 12 den Isolationszustand des Zaundrahtes 3 anzeigt
In Fi g. 2 ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung des Elektrozaungerätes 1 aufgezeichnet Vom Versorgungsnetz wird über zwei Netzteile 13 uiid 14 je eine Gleichspannung erzeugt, mit welcher je ein Kondensator 15 bzw. 16 aufgeladen wird. Diese Kondensatoren speichern als Ladekondensatoren zwischen den Impulsen die Energie für den nächsten Hochspannungsimpuls. Dieser wird durch Entladung des Ladekondensators 15 bzw. 16 über die Priniärwicklung der Impulstransformatoren 17 bzw. 22 erzeugt. Im Stromkreis liegt noch je ein Schalter, wie beispielsweise ein Relais oder ein Leistungs-Thyristor 18,20, bei dessen Betätigung der Entladevorgang zur Erzeugung der Hochspannungsimpulse eingeleitet wird. Die Entladung 35 ist.
des Kondensators 15 bzw. 16 über die Primärwicklung des Impulstransformators 17 bzw. 22 kann erst dann erfolgen, wenn der Schalter 18 bzw. 20 einen Steuerimpuls erhalten hat, der den jeweiligen Schalter einschaltet Dieser Steuerimpuls wird in einem Impulsgeber nach Art eines Kipp-Generators oder astabilen Multivibrators 19 erzeugt, welcher über das Netzteil 13 an Gleichspannung gelegt worden ist.
Der gleiche Steuerimpuls wie für den Schalter 18 wird nun auch für den Schalter 20 benötigt Hierzu wird so vorgegangen, daß zwischen den Impulsgeber 19 unJ den Schalter 20 ein Phasenverschiebungsglied 21 geschaltet wird. Dieses hat die Aufgabe, die Einschaltaugenblicke der beiden Schalter 18 und 21 relativ zueinander so zu verschieben, daß die Impulshochspannungen der Impulstransformatoren 17 und 22 sich nicht auf den doppelten Wert addieren, wenn die Impulsspannung zwischen beiden Zaundrähten 2 und 3 gemessen wird. Das Phasenverschiebungsglied 21 ist so ausgelegt, daß die Summenspannung beider Impulstransformatoren 17 und 22 gleich ist der Spannung je ei'_,-s Transformators. Das bedeutet, daß bei einer Überbrückung der Zaundrähte durch einen Tierkörper keine höheren Spannungen als die Maximalwerte nach den Sicherheitsbestimmungen auftreten können.
Die hdden Sekundärwicklungen der Impulstransformatoren 17 und 22 sind in Reihe geschaltet, wobei die Reihenschaltung mit dem Mittelpunkt an Erde gelegt ist Das bedeutet, daß bei Ausfall des einen Zaundrahtes durch Bewuchs oder durch anderen Erdschluß die Hütewirkung des anderen Zaundrahtes erhalten bleibt Durch diese Schaltungsanordnung steigt auch der Impulsspitzenstrom nicht über den Maximalwert hinaus, der nach den Sicherheitsbestimmungen vorgeschrieben
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Netzbetriebenes Elektrozaungerät mit Erzeugung von Impulsspannungen durch Kondensatorentladung for eine Elektrozaunanlage mit zwei oder mehreren spannungsführenden Zaundrähten, von denen jeder an einen Impulstransformator angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsspannungen an den Zaundrähten gleich groß sind und gleiche Impulsfrequenz, aber eine Phasenverschiebung gegeneinander haben, derart, daß die Summenspannung zwischen zwei Zaundrähten stets gleich der Einzelspannung eines Drahtes isL
2. Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Zaunstromkreis ein Entladekreis mit Ladekondensator (16, 15), ein Impulstransformator (17, 22) und ein steuerbarer Entladescha'ter (18,20) vorgesehen sind.
3. Elektrozaungerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerimpuls für die Entladeschalter (18,20) durch einen Kipp-Generator oder einen astabilen Multivibrator (19) als Impulsgeber erzeugt wird und daß der erste Entladeschalter unmittelbar von dem Impuls des Impulsgebers angesteuert wird, während jeder weitere Schalter über ein Phasenverschiebungsglied (21) mit einem zeitlich verzögerten Impuls angesteuert wird.
4. Elektrozaungerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklungen der Impulstransfoi matoR < (17, 22) mit ihrem Anfang gemeinsam an dh Erde (8) des Elektrozaunes gelegt sind.
DE19702034505 1970-07-11 1970-07-11 Elektrozaungerät Expired DE2034505C3 (de)

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DE2034505A1 DE2034505A1 (de) 1972-01-20
DE2034505B2 DE2034505B2 (de) 1973-10-04
DE2034505C3 true DE2034505C3 (de) 1979-01-04

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ID=5776502

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Publication number Publication date
DE2034505B2 (de) 1973-10-04
DE2034505A1 (de) 1972-01-20

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