DE2033383C3 - Ölbrennerpumpe - Google Patents
ÖlbrennerpumpeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C14/00—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
- F04C14/24—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves
- F04C14/26—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves using bypass channels
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Description
20
Die Erfindung betrifft eine ölbrennerpumpe mit einem Druckregelventil mit Rücklauf, dem eine
elektromagnetisch betätigbare, einstellbare Ventilanordnung zur Reduzierung des Düsendruckes während
einer vorbestimmten Anfahrzeit zugeordnet ist und befaßt sich mit dem Problem des Stoßes beim Anfahren
von ölbrennern.
Beim Einschalten eines ölbrenners erreicht der Antriebsmotor in Sekundenbruchteilen seine Nenndrehzahl.
Durch die Inkompressibilität des Heizöles wird ebenfalls nach Sekundenbruchteilen das üblicherweise
angeordnete Schnellschlußventil geöffnet und die Zerstäubung beginnt Nach der Zündung des Gemisches
kommt es zu einer explosionsartigen Verbrennung, die dann im weiteren Verlauf entsprechend der Resonanz
der Anlage ausschwingt
Die Ursache dieser explosionsartigen Verbrennung ist auf Unterschiede der Betriebsbedingungen beim
Anfahren und beim Betrieb zurückzuführen. Die Gemischbildung und das Flammenbild wird während
des normalen Betriebszustandes eingestellt Im Gegensatz zum Anfahrzustand ergeben sich hierbei andere
Temperaturen der Flamme und im Rauchgaszug. Außerdem müssen beim Anfahren die Gasmassen erst
beschleunigt werden, während diese während des Betriebes bereits in Bewegung sind.
Nun sind einige Lösungen zu diesem Problem bekanntgeworden, die jedoch entweder sehr aufwendig
sind oder nur eine Teillösung ermöglichen. Eine bekannte, jedoch sehr aufwendige Lösung besteht darin,
daß die Pumpe mit fast konstantem Druck arbeitet und am Düsenstock zwei Düsen unterschiedlicher Größe
angeordnet sind. Beide Düsen sind durch je ein Magnetventil absperrbar. Beim Anfahren wird die
große Düse abgesperrt und das Magnetventil der kleinen Düse geöffnet. Nach 10 bis 20 see wird das
Magnetventil der kleinen Düse geschlossen und das der großen Düse geöffnet. Damit erhöht sich der öldurchlaß
im Verhältnis der Düsengrößen, da der Betriebsdruck konstant bleibt. Eine solche Anlage ist nicht nur
sehr aufwendig, sondern auch sehr umständlich einzustellen, da die Düsengrößen an jeder Anlage
experimentell ermittelt werden müssen. Außerdem kommt hinzu, daß nur eine der beiden Düsen zentral
angeordnet werden kann. Weitere bekannte Lösungen, wie z. B. nach der DE-PS12 55 839, befassen sich mit der
Änderung des Zerstäubungsdruckes nach dem Anfahren und ermöglichen ebenfalls eine Steigerung des Öldurch-
s'atzes nach dem Anfahren.
Nach der DE-PS 12 55 839 ist ein Federspeicher mit zwei Drosselstellen vorgesehen, die so aufeinander
abgestimmt sind, daß ein geringerer Anfahrdruck erzielt
wird. Diese Maßnahme hat jedoch eine Reihe von Nachteilen. Obwohl der Aufwand relativ groß ist, kann
der Betriebsdruck nur in beschränktem Maß eingestellt werden. Die Anfahrzeit ist sehr kurz und die
Drosseldüsen müssen auf die jeweilige Leistung der Anlage eingestellt werden.
Gemäß einem älteren Vorschlag (DE-OS 17 51 946) ist zur Lösung des Problems ein Schnellschlußventil mit
einem unter der Wirkung einer Feder stehenden Schnellschlußkolben vorgeschlagen worden, dessen
gegenüberliegende Stirnseite unter Betriebsdruck steht, wobei in dem Schnellschlußkolben ein weiterer,
dämpfend wirkender Kolben geführt ist, dessen eine Stirnseite mit dem Schnellschlußkolben einen Raum
einschließt der über eine Drossel mit dem Druckraum der Pumpe verbunden ist und dessen andere Stirnseite
unter der Wirkung einer Feder steht
Diese Vorrichtung ist zwar verhältnismäßig einfach, hat jedoch den Nachteil, daß die Zeit des Anfahrzustandes
and das Verhältnis von Anfahrdruck zu Betriebsdruck nicht den von Fall zu Fall verschiedenen Brennerund
Kesselverhältnissen angepaßt werden kann.
Aus der US-PS 33 58 735 ist weiterhin eine Ölbrennerpjmpe
bekanntgeworden, bei der dem an der Pumpe vorgesehenen Druckregelventil ein elektromagnetisch
betätigbares Absperrventil und ein federbelastetes Anfahrdruckregelventil zugeordnet ist. Diese Ventile
sind zwischen der Zuleitung zur Brennerdüse und einer zur Saugseite der Pumpe führenden ölrücklaufleitung
angeordnet
Bei einer derartigen Ausgestaltung ist zwar der Betriebsdruck und auch der Anfahrdruck, sowie die Zeit,
in der mit dem niedrigeren Anfahrdruck zerstäubt werden soll, beliebig einstellbar, jedoch sind um diese
Bedingungen zu erfüllen, aufwendige konstruktive Maßnahmen erforderlich. Beispielsweise muß das
elektromagnetische Absperrventil entsprechend stabil ausgeführt sein, da es unter vollem Betriebsdruck steht
Außerdem ist ein weiteres elektromagnetisches Absperrventil vor der Brennerdüse erforderlich um zu
verhindern, daß nicht gelöste Luft weiche nach dem Abschalten des Brenners, insbesondere in den »toten«
Räumen der Ventile durch den Druckabfall ausscheidet, expandiert und geringe ölmengen durch die Düse in den
Brennraum drückt, wo sie verkoken.
Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, bei einer Ölbrennerpumpe mit
einem Druckregelventil mit Rücklauf, dem eine elektromagnetisch betätigbare einstellbare Ventilanordnung
zur Reduzierung des Düsendruckes während einer vorbestimmten Anfahrzeit zugeordnet ist mit
wesentlich einfacheren Maßnahmen als bei den bekannten Pumpen, sowohl den Betriebsdruck, als auch
den Anfahrdruck, sowie die Zeit in der mit dem niedrigeren Anfahrdruck zerstäubt werden soll, beliebig
einstellen zu können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Ventilanordnung im Rücklauf des
Druckregelventils angeordnet ist und als elektromagnetisch betätigbares Druckbegrenzungsventil mit einer als
Magnetanker wirkenden Ventilnadel ausgebildet ist, die durch eine einstellbare Feder im stromlosen Zustand
der Magnetspule entgegen der Strömung gegen den Ventilsitz gedrückt wird.
Da bei der Pumpe nach der Erfindung das Absperrventil mit dem Anfahrdruckregelventil zu
einem Gerät kombiniert ist, werden nicht nur Bauteile eingespart, sondern auch die Anzahl »toter« Räume, in
denen Luft aus dem öl ausgeschieden werden könnte verringert Zudem ist die Störanfälligkeit vermindert
Die Anordnung des Anfahrdruckregelventils im Rücklauf des Druckregelventils bietet den weiteren Vorteil,
daß das Ventil nur unter Teildruck steht Es kann Tomit schwächer ausgelegt werden und hat auch einen
geringerei Stromverbrauch.
Ein weiteres Absperrventil vor der Brennerdüse ist ebenfalls nicht erforderlich, da das sogenannte »Nachtröpfeln«
von öl aus der Brennerdüse nicht eintreten kann. Zwischen dem Druckregelventil an der Pumpe,
das als Schnellschlußventil ausgebildet ist und der Düse befindet sich ein glatter Durchgang ohne »tote« Räume,
in denen Luft aus dem Öl ausscheiden könnte. Das uruckregelventil an der Pumpe ist praktisch das letzte
Glied vor der Brennerdüse, während sich beispielsweise bei der Anordnung nach der US-PS 33 58 735 vor dem
Brenner eine Ventilkombination befindet
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen ölbrennerpumpe ist in den Zeichnungen dargestellt
F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Ölbrennerpumpe mit den beiden Druckregelventilen,
Fig.2 einen vergrößerten Längsschnitt durch das magnetbetätigte Anfahrdruckregelventil und
Fig.3 das magnetbetätigte Anfahrdruckregelventil
während der Montage des Magnetjoches.
Gemäß F i g. 1 saugt die Pumpe P das Heizöl vom Tank 1 über den Sauganschluß 2, den Filter 3 in die
Zahnkammern 4. Von dort wird das Heizöl in die Druckkammer 5 und Ventilkammer 6 des Druckregelventils
D gedrückt. In der Ventilkammer 6 muß ein Druck erzeugt werden, damit der Schnellschlußkolben 7
entgegen der Federkraft 11, die durch die Schraube 12
verstellbar ist zurückgedrückt wird und den Weg zur Düse 9 über den Anschluß 8 freigeben kann. Das
überschüssige öl fließt in den Rücklaufraum 10 des Druckregelventils und über die Bohrung 13 zum
magnetbetätigten Anlaufdruckregelventil A. Ist der Magnet 17 eingeschaltet, so wird die Ventilnadel 14, die
als Anker dient, gegen den als Schraube ausgebildeten Polkern 16 gezogen, so daß die Feder 15 unwirksam
wird. Das überschüssige Heizöl kann drucklos in die Bohrung 19 und von dort über den Gewindeanschluß 20
zurück zum Tank 1 fließen.
Wird der Magnet 17 nach einer Zeit von 10 bis 20 see,
was von Brenner zu Brenner bzw. von Anlage zu Anlage verschieden sein kann, vom Relais im Steuergerät
abgeschaltet so wird durch den Druck der Feder 15 auf die Ventilnadel 14 ein Durchflußwiderstand erzeugt, der
sich aus der durch den Polkern 16 eingestellten Federkraft der Feder 15 und der Ventilsitzfläche ergibt
Damit steigt der Druck vor dem Druckregelventil D, in der Kammer 6 und vor der Düse 9 auf seinen
Betriebswert an. Die zerstäubte Menge !m Betriebszustand
beträgt daher
Betrteb
ρ Betrieb
» Anfkhr
» Anfkhr
>ö
Anfchr
Durch die Einstellung der Federkraft der Feder 11 erhält man den Aniahrdruck, durch Einstellen der
Federkraft der Feder 15 erhält man den Betriebsdruck und durch Einstellen des Relais die Anfahrzeit
Sollte eine gleichzeitige Luftregelung notwendig sein, so besteht die Möglichkeit die Luftklappe mittels eines Zylinders, der mit dem Steuerölanschluß 24 oder dem üblichen Manometeranschluß über eine Steuerleitung verbunden ist zu betätigen.
Sollte eine gleichzeitige Luftregelung notwendig sein, so besteht die Möglichkeit die Luftklappe mittels eines Zylinders, der mit dem Steuerölanschluß 24 oder dem üblichen Manometeranschluß über eine Steuerleitung verbunden ist zu betätigen.
ίο Wie F i g. 1 zeigt, ist der Raum 22 der Gleitringdichtung
G durch die Bohrung 18 mit der Bohrung 19 verbunden. Man könnte genau so gut das Rücldauföl
durch die Bohrung 18 in den Raum 22 der Gleitringdichtung strömen lassen und statt der Bohrung 19 eine
Verbindung zwischen dem Raum 22 und dem Anschluß 20 herstellen. Wichtig ist in diesem Falle nur, daß die
Verbindung 18 zum Raum 22 nicht von der Niederdruckseite des magnetbetätigten Ventils ausgeht, damit
die Gleitringdichtung nicht so hoch belastet wird.
Im Ein-Strangbetrieb wird der Ajischluß 20 verschlossen
und die Bypaß-Schraube 23 entfernt Dadurch fließt das Rücklauföl nicht mehr zum Tank zurück, sondern
geht den direkten Weg zur Saugseite. Dieses an sich bekannte Konstruktionsmerkmal ist auch hier anwendbar,
wenn die Bypaß-Schraube 23 zwischen der Nierderdruckseite des magnetbetätigten Druckregelventils
und der Saugseite angeordnet ist
Die Magnethülse 25 des Anfahrdruckregelventils A (Fig. 2), bevorzugt aus Messing gefertigt, ist in das
Pumpengehäuse 26 eingeschraubt Diese Magnethülse 25 trägt gleichzeitig den Ventilsitz 27 und dichtet mittels
eines O-Ringes 28 die Hochdruck- 13' von der Niederdruckseite 19' ab. Die Ventilnadel 14, die aus
einem magnetisierbaren, bevorzugt nichtrostendem Material gefertigt ist, wirkt bei diesem Ventil gleichzeitig
als Magnetanker. Die Federkraft der Feder 15 wird mit der Einstellschraube 16, ebenfalls aus magnetisierbarem
Material, weil sie als Polkern wirksam ist, eingestellt. Gegen Leckverluste wird die Einsteilsehraube
mit dem O-Ring 31 nach außen abgedichtet.
Abgesehen vom Luftspalt zwischen Polkern (Einstellschraube 16) und Magnetanker (Ventilnadel 14) sollte
das Magnetjoch 32 so ausgebildet sein, daß keine, wenn nicht anders möglich, geringe Luftspalte vorhanden ist
Die Verwirklichung dieser Bedingung stößt bei diesem Ventil auf Schwierigkeiten, da durch die O-Ring-Abdichtung
und das Einstellgewinde in der Magnethülse 25 diese eine bestimmte Wandstärke haben muß, die den
Luftspalt zwischen Magnetjoch 32 und Magnetanker 14 ergibt. Um die Schwierigkeiten zu beseitigen und
gleichzeitig eine Möglichkeit zur axialen Fixierung der Magnetspule 17 zu bieten, wird die Magnethülse 25 an
der Stelle 33 auf einen kleinerer Durchmesser eingestochen, so daß nur noch eine Wandstärke von ca.
03 mm vorhanden ist. Das Magnetjoch 32 wird aus
Weicheisenband gestanzt und zu einem geschlossenen Bügel gebogen. Nimmt man die beiden Schenkel 32a
und 32b und zieht diese etwas auseinander (siehe Fig.3), so kann das Magnetjoch 32 über die
Magnethülse 25 geschoben werden, wo es im Einstich 33 einrastet Legt man noch zwischen Magnetjoch 32 und
Magnethülse eine Well- oder Tellerfeder 34, so ist der Magnet auch axial fixiert
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:ölbrennerpumpe mit einem Druckregelventil mit Rücklauf, dem eine elektromagnetisch betätigbare, einstellbare Ventilanordnung zur Reduzierung des Düsendruckes während einer vorbestimmten Anfahrzeit zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung im Rücklauf (13) des Druckregelventils (D) angeordnet ist und als elektromagnetisch betätigbares Druckbegrenzungsventil (A) mit einer als Magnetanker wirkenden Ventilnadel (14) ausgebildet ist, die durch eine einstellbare Feder (15) im stromlosen Zustand der Magnetspule (17) entgegen der Strömung gegen den Ventilsitz (27) gedrückt wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19702033383 DE2033383C3 (de) | 1970-07-06 | 1970-07-06 | Ölbrennerpumpe |
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| DE2033383C3 true DE2033383C3 (de) | 1982-08-26 |
Family
ID=5775915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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- 1970-07-06 DE DE19702033383 patent/DE2033383C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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