DE1255839B - Mit Druckzerstaeubung arbeitende Brenneranlage fuer fluessigen Brennstoff - Google Patents
Mit Druckzerstaeubung arbeitende Brenneranlage fuer fluessigen BrennstoffInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/24—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space
- F23D11/26—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space with provision for varying the rate at which the fuel is sprayed
- F23D11/28—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space with provision for varying the rate at which the fuel is sprayed with flow-back of fuel at the burner, e.g. using by-pass
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Description
- Mit Druckzerstäubung arbeitende Brenneranlage für flüssigen Brennstoff Die Erfindung betrifft eine mit Druckzerstäubung arbeitende Brenneranlage für flüssigen Brennstoff, der durch eine Druckkammer in eine durch ein Abschlußventil versperrte Zerstäuberleitung gefördert wird, wobei in der Druckkammer ein das Abschlußventil betätigender, unter Federdruck stehender Steuerschieber angeordnet ist, der im Ruhezustand das Abschlußventil in Sperrstellung hält und im normalen Betriebszustand im Zusammenwirken mit einer Rückflußleitung den Druck in der Zerstäuberleitung regelt, und wobei die Druckkammer zur anfänglichen Entlüftung im Ruhezustand über eine Drosselstelle mit der Rückflußleitung in Verbindung steht.
- Eine derartige Brenneranlage stellt prinzipiell nichts weiter dar als ein normales Druckregelventil. Bei diesem wird zunächst durch die Drosselstelle die angesaugte Luft abgeführt. Danach erhöht sich durch den höheren Widerstand des Brennstoffes an der Drosselstelle der Druck in der Druckkammer, worauf das Ventil sofort ganz aufgesteuert wird. Hierbei stellt sich der Betriebssteuerzustand ein. Derartige Druckregelventile haben den Nachteil, daß der Zerstäuber nach dem Entlüften der Druckkammer sofort vom Ruhezustand auf Vollleistung gebracht wird. Dies ist insbesondere dann unzweckmäßig, wenn die Brennstoffpumpe und der Verbrennungsluftventilator von demselben Motor angetrieben werden. Dann wird nämlich in der Anfangszeit, d. h. bis der Ventilator seine volle Leistung entwickelt, überschüssiger Brennstoff gefördert.
- Bei einer anderen bekannten Brenneranlage wird durch das Zusammenwirken zweier Kolben, welche gegen je eine Feder arbeiten, der Brennstoff dem Zerstäuber unter konstantem Druck zugeführt. Weiterhin wird mit Hilfe des zweiten Kolbens erreicht, daß die überflüssige Brennstoffmenge in den Tank zurückgelangt. Bei Anhalten der Anlage und damit Abfall des Öldruckes wird die Brennstoffzufuhr zu dem Zerstäuber rasch abgeschlossen und ein Nachstäuben vermieden. Nachteilig ist bei dieser Anlage, daß der über ein Kegelventil mit dem Zerstäuber verbundene Kolben keine Druckreglerfunktion ausübt und sich somit nicht auf die verschiedenen Drücke einstellen kann, so daß dadurch das Öl beim Anlauf sogleich mit Volleistung dem Zerstäuber zuströmt.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, zwischen dem Ruhezustand und dem normalen Betriebszustand einen Zwischenzustand zu schaffen, in welchem einige Sekunden lang in der die Zerstäuberleitung speisenden Druckkammer ein Druck herrscht, der niedriger ist als der normale Betriebsdruck. In diesem Zustand soll also verhältnismäßig wenig Brennstoff zugeführt werden.
- Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß, wie an sich bekannt, ein besonderer Steuerraum durch eine unter Federdruck stehende bewegliche Trennwand in zwei Kammern unterteilt ist, daß eine eine Drosselstelle enthaltende Leitung durch diejenige Kammer führt, die der Federdruck zu vergrößern trachtet, und daß die Druckkammer über eine weitere stärker gedrosselte Leitung mit der anderen der beiden Kammern in Verbindung steht.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Erfindung besteht darin, daß die Druckkammer und die Kammer, die der Federdruck zu vergrößern trachtet, durch eine Leitung miteinander verbunden sind, deren Mündungen durch den Steuerschieber und die Trennwand verschließbar sind.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
- Die Zeichnung stellt einen Querschnitt durch die Regeleinheit einer Brenneranlage dar. Diese Brenneranlage ist versehen mit einer Brennstoffpumpe 1, die aus einem Brennstoffbehälter 2 gespeist wird. Eine Druckleitung 3 mündet in eine Druckkammer 4 eines Zylinders 5, in dem ein durch eine mit einer Stellschraube 6 einstellbare Druckfeder 7 belasteter Steuerschieber 8 bewegbar ist. Der Steuerschieber 8 trägt den Kegel eines Abschlußventils 9 zum Abschließen der zu dem Zerstäuber 11 führenden Zerstäuberleitung 10.
- An den Zylinder 5 ist eine verzweigte Leitung 12 angeschlossen, deren Leitungszweige 13 und 14 in einen Steuerraum 15 münden, und zwar in die durch eine unter Belastung einer Druckfeder 16 stehende Trennwand 17 getrennten Kammern 18 und 19. In dem Zweig 13 ist eine enge Drosselstelle 20 und in dem Zweig 14 eine größere Drosselstelle 21 vorgesehen.
- Die Kammer 19 steht durch eine durch den Steuerschieber 8 absperrbare Leitung 22 und durch eine Leitung 23 in Verbindung mit der Kammer 24 des Zylinders 5, welche letztere Kammer 24 durch eine Leitung 25 an den Brennstoffbehälter 2 angeschlossen ist.
- Wird die Brennstoffpumpe 1 in Betrieb gesetzt, so entweicht die in der Anlage enthaltene Luft bzw. der Dampf im wesentlichen durch die Leitung 12, den Zweig 14 und die Drosselstelle 21 in die Kammer 19 und von dort über die Leitung 23, die Kammer 24 und die Leitung 25 in den Brennstoffbehälter 2. Sobald die Pumpe 1 Öl liefert, entsteht dadurch, daß die Drosselstelle 21 vorhanden ist, in der Druckkammer 4 und in der Leitung 12 ein Überdruck. Dieser überdruck ist anfangs noch nicht groß genug, um den Steuerschieber 8 zu verstellen, so daß dadurch, daß die Leitung 10 geschlossen bleibt, noch kein Öl zu dem Zerstäuber 11 strömen kann, jedoch wohl groß genug, um über die Drosselstelle 20 in die Kammer 18 durchzuströmen und die Trennwand 17 gegen die Wirkung der darauf einwirkenden Feder 16 zu verstellen. Die Geschwindigkeit, mit welcher die Trennwand 17 sich verstellt, wird durch den Durchmesser der Drosselstelle 20 bestimmt. Nach einiger Zeit (z. B. 3 bis 4 Sekunden) schließt die Trennwand 17 jedoch den Zweig 14 ab, und dann verstellt der in der Druckkammer 4 rasch ansteigende Druck den Steuerschieber 8 entgegen der darauf einwirkenden eingestellten Druckfeder 7. Dadurch wird nicht nur die Leitung 10 nach dem Zerstäuber 11 hin geöffnet und dadurch ein Teil des durch die Pumpe 1 zugeführten Öls dem Zerstäuber 11 zugeführt, sondern es wird auch die Leitung 22 von dem Steuerschieber 8 freigegeben, so daß das übrige zugeführte Öl über die Leitung 22 in die Kammer 19 fließt und von dort über die Leitung 23, die Kammer 24 und die Leitung 25 in den Brennstoffbehälter 2 zurück. Die Trennwand 17 verstellt sich jedoch noch unter dem Einfluß des auf sie einwirkenden ansteigenden Öldruckes und schließt schließlich die Leitung 22 ab. Dadurch steigt der Druck in der Druckkammer 4 weiter an, verstellt sich der Steuerschieber 8 weiter und öffnet sich der Durchlaß nach dem Zerstäuber 11 völlig. Steigt der Öldruck in der Druckkammer 4 noch weiter an, so wird der Steuerschieber 8 so weit weggedrückt, daß die Druckkammer 4 an die Leitung 25 angeschlossen wird und das überschüssige, durch die Pumpe 1 zugeführte Öl über die Leitung 25 in den Behälter 2 entweichen kann.
- Wird die Pumpe 1 außer Betrieb gesetzt, so schließt unter Einfluß der Feder 7 das Abschlußventil 9 rasch die Leitung 10 nach dem Zerstäuber 11, und es kehrt auch die Trennwand 17 in ihre Anfangslage zurück.
- Wird die Brenneranlage in Betrieb gesetzt, so wird somit der Zerstäuber rasch entlüftet und erreicht allmählich seine Volleistung. Insbesondere dann, wenn die Brennstoffpumpe und der Verbrennungsluftventilator von dem gleichen Motor betrieben werden, wird erreicht, daß der Zerstäuber nicht in Wirkung tritt, bevor die dazu erforderliche Verbrennungsluft den Zerstäuber erreicht hat.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Mit Druckzerstäubung arbeitende Brenneranlage für flüssigen Brennstoff, der durch eine Druckkammer in eine durch ein Abschlußventil versperrte Zerstäuberleitung gefördert wird, wobei in der Druckkammer ein das Abschlußventil betätigender unter Federdruck stehender Steuerschieber angeordnet ist, der im Ruhezustand das Abschlußventil in Sperrstellung hält und im normalen Betriebszustand im Zusammenwirken mit einer Rückflußleitung den Druck in der Zerstäuberleitung regelt, und wobei die Druckkammer zur anfänglichen Entlüftung im Ruhezustand über eine Drosselstelle mit der Rückflußleitung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß wie an sich bekannt, ein besonderer Steuerraum (15) durch eine unter Federdruck stehende bewegliche Trennwand (17) in zwei Kammern (19, 18) unterteilt ist, daß eine eine Drosselstelle (21) enthaltende Leitung (14, 23) durch diejenige Kammer (19) führt, die der Federdruck zu vergrößern trachtet, und daß die Druckkammer (4) über eine weitere, stärker gedrosselte Leitung (12, 13) mit der anderen der beiden Kammern (18) in Verbindung steht.
- 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer (4) und die Kammer (19), die der Federdruck zu vergrößern trachtet, durch eine Leitung (22) miteinander verbunden sind, deren Mündungen durch den Steuerschieber (8) und die Trennwand (17) verschließbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1777 938; USA.-Patentschrift Nr. 1980 478.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1255839X | 1959-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1255839B true DE1255839B (de) | 1967-12-07 |
Family
ID=19872701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED32277A Pending DE1255839B (de) | 1959-01-14 | 1960-01-05 | Mit Druckzerstaeubung arbeitende Brenneranlage fuer fluessigen Brennstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1255839B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2033383A1 (de) * | 1970-07-06 | 1972-01-20 | Eckerle O | Ölbrennerpumpe |
| DE2221682A1 (de) * | 1972-05-03 | 1973-11-15 | Otto Eckerle | Magnetbetaetigtes anfahr-steuerventil fuer oelbrenneranlagen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1980478A (en) * | 1931-03-19 | 1934-11-13 | Heil Co | Fluid pressure control mechanism |
| DE1777938U (de) * | 1956-11-16 | 1958-11-20 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum zupumpen von brennoel zu duesen, insbesondere brennerduesen. |
-
1960
- 1960-01-05 DE DED32277A patent/DE1255839B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1980478A (en) * | 1931-03-19 | 1934-11-13 | Heil Co | Fluid pressure control mechanism |
| DE1777938U (de) * | 1956-11-16 | 1958-11-20 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum zupumpen von brennoel zu duesen, insbesondere brennerduesen. |
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| DE2221682A1 (de) * | 1972-05-03 | 1973-11-15 | Otto Eckerle | Magnetbetaetigtes anfahr-steuerventil fuer oelbrenneranlagen |
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