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DE2032913A1 - Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von elektronischen Signalübertragern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von elektronischen Signalübertragern

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Publication number
DE2032913A1
DE2032913A1 DE19702032913 DE2032913A DE2032913A1 DE 2032913 A1 DE2032913 A1 DE 2032913A1 DE 19702032913 DE19702032913 DE 19702032913 DE 2032913 A DE2032913 A DE 2032913A DE 2032913 A1 DE2032913 A1 DE 2032913A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
input
electronic signal
subcircuit
circuit arrangement
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702032913
Other languages
English (en)
Other versions
DE2032913B2 (de
DE2032913C3 (de
Inventor
Rudolf Dipl.-Ing. 8000 München Krämer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19702032913 priority Critical patent/DE2032913C3/de
Publication of DE2032913A1 publication Critical patent/DE2032913A1/de
Publication of DE2032913B2 publication Critical patent/DE2032913B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2032913C3 publication Critical patent/DE2032913C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/22Repeaters for converting two wires to four wires; Repeaters for converting single current to double current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Transmitters (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von elektronischen Signalübertragern Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von elektronischen, aus zwei voneinander galvanisch trennbaren, Einzelstromschalter bildenden Teilschaltungen bestehenden Doppelstrom-Signalübertragern mit Einfachstromsignalen.
  • Anstelle elektromechanischer Relais werden neuerdings in der Datenübertragungstechnik auch elektronische Signalübertrager eingesetzt. Gebräuchliche elektronische Signalübertrager, wie sie z.B. aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 945 240 bekannt sind, bestehen aus zwei Teilschaltungen, die eingangsseitig gleichspannungsgesteuerte, je nach anliegender Polarität abwechselnd ansprechende Oszillatoren enthalten. Die durch diese Oszillatoren erzeugte Wechselspannung steuert über je einen galvanisch trennenden Übertrager und eine nachfolgende Gleichrichterschaltung eine Transistorstufe, die die zugehörigen Ausgangsklemmen des elektronischen Signalübertragers auf- oder zuschaltet. Üblicherweise sind elektronische Signalübertrager für Doppelstromsteuerung angelegt. Zum Einsatz in Fällen, in denen mit Einfachstromzeichen angesteuert werden soll, doh. z.B. bei Anschluß an einen Telegrafiezeichengeber, bedarf es einer Umsetzerschaltung, die die für die Ansteuerung erforderlichen Doppelstromsignale aus den von dem Zeichengeber gelieferten Einfachstromaignalen ableitet. Eine bekannte Schaltungsanordnung der Telegrafietechnik verwendet zu diesem Zweck eine aus Widerständen gebildete Brückenschaltung, mit deren Hilfe der an die Abgriffe der Brücke geschaltete elektronische Signalübertrager trotz Ansteuerung der Anordnung von der Eingangsseite her mit Einfachstrom mittels eines sogenannten Nachbildstromkreises doppelstrommäßig erregt wird. Nachteilig ist bei dieser Schaltungsanordnung jedoch der geringe Wirkungsgrad, da die Brückenschaltung zur Erzielung ausreichender Spannungen am Eingang des elektronischen Signalübertragers bzw.
  • insbesondere auch wegen des ständigen Stromflusses im Nachbildstromkreis einen vergleichsweise hohen Strombedarf aufweist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu finden, die eine günstigere Lösung für die Ansteuerung von elektronischen Signalübertragern mit Einfachstromzeichen darstellt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Eingang der den stoppolaren (bei umgekehrter testung den startpolaren) Signalen zugeordneten Teilschaltung parallel zu einem Spannungsteiler angeordnet ist, der aus einer Reihenschaltung einer Zenerdiode und einem Widerstand besteht und dessen mittlerer Abgriff an Potential gelegt ist, und daß die mit der Zenerdiode verbundene Eingangsklemme der Teilsenaltung über einen Widerstand an Masse, die andere über einen weiteren Widerstand in Reihe mit dem Eingang der den startpolaren Signalen zugeordneten Teilechaltung an den Ausgang der die umzusetzenden Einfachstromzeichen abgebenden Anordnung geführt ist.
  • Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ergibt sich aus den anhand der Zeichnung nachfolgend näher beschriebenen Ausführungsbeispielen.
  • Im einzelnen zeigen Fig. 1 ein Schaltschema eines bekannten elektronischen Signalübertragers für Doppelstromumsetzung, bei dem die Verbindungen zwischen den beiden elektronische Einfachstromschalter bildenden Teilschaltungen aufgetrennt sind, Fig. 2 eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines solchen elektronischen Signalübertragers mit Einfachstromsignalen gemäß der Erfindung, Fig. 3 ein vereinfachtes Anschlußschema eines gemäß der Erfindung geschalteten elektronischen Signalübertragers in Verbindung mit einem elektronischen Zeichengeber.
  • Anstelle von polarisierten Relais häufig verwendete elektronische Signalübertrager, z.B. der aus GM 1 945 240 bekannten Art, erlauben vom Konzept her nur Doppelstromansteuerung, d.h. die beiden vom Linienstrom gespeisten den startpolaren bzw. stoppolaren Schritten zugeordnete Oszillatoren der Teilschaltungen sind so an den gemeinsamen Eingang des Signalübertragers geschaltet, daß bei startpolarer Erregung der eine und bei stoppolarer Erregung der andere Oszillator arbeitet. Eine Umsetzung von Einfachstrom- in Doppelstromsignale ist damit nicht möglich. Bei Auftrennung der Verbindungen zwischen den Eingangskreisen der beiden Oszillatoren ergibt sich eine Schaltung gemäß Fig. 1. Der elektronische Signalübertrager besteht in diesem Fall praktisch aus zwei voneinander getrennten elektronischen Einfachschaltern mit jeweils eigenem Eingang Ell, E12 bzw. E21, E22 und Ausgang All, A12 bzw. A21, A22. Bei Erregung eines der Oszillatoren Osl, Os2 durch eine an den ihm zugehörigen Eingangsklemmen Ell, E12; E21, E22 anliegende Signalgleichspannung schaltet die über einen Übertrager Ue7, Ue2 und einen Gleichrichterteil G1, G2 nachfolgende Transistorstufe Teil, T12; T21, T22 den ausgangsseitigen Stromkreis All, A12 bzw. A21, A22 durch.
  • Eine gemeinsame Ansteuerung der durch Auftrennung der Singangskreise gebildeten elektronischen Einfachstromschalter mit Einfachstromsignalen und je nach Polarität eindeutigem Ansprechen jeweils nur eines der beiden Oszillatorschaltungen Osl, Os2 ermöglicht nunmehr die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung nach Fig. 2. Durch eine raumsparende aus drei ohmschen Widerständen Rl, R2, R3 und einer Zenerdiode Z1 aufzubauenden Zusatzschaltung ist es möglich, auf den einen der durch Auftrennung der Eingangskreise entstandenen zwei Eingänge Zell, E12 und E21, E22 des elektronischen Signalübertragers eine dauernde Erregung zu geben, die bei der Einfachstromtastung des anderen Eingangs durch Potentialverschiebung aufgehoben wird, so daß jeweils nur die Erregung einer Oszillatorschaltung wirksam wird.
  • In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Oszillator Osl der einen Einfachstromschalter bildenden Teilschaltung TS1 dauernd erregt. Bei Einfachstromtastung, d.h. bei geschlossenem Kontakt TK erfolgt Erregung des Oszillators Os2 der den zweiten Einfachstromschalter bildenden Teilschaltung TS2, hingegen keine Erregung des Oszillators Osl der Teilschaltung TS1 mehr. Die Erregung des Oszillators Osl bei offenem Kontakt TK kommt zustande aufgrund der durch die Zenerdiode Zl über den Widerstand R2 am Eingang Zell, E12 der Teilschaltung TS1 vorgegebenen Spannung. Bei Schließen des Kontaktes TK ergibt sich ein Spannungsabiall über die Widerstände R2, R3 und den Eingang E21, E22 beaufschlagten Teilschaltung TS2.
  • Dadurch wird das Potential an der Klemme E12 angehoben und damit die Spannung am Eingang der Teilschaltung TSl verringert, so daß diese keine ausreichende Erregung mehr erfährt und ausgangseeitig sperrt. Für ein zuverlässiges Arbeiten des jeweiligen Oszillators ist Voraussetzung9 daß die Widerstände R2 und R3 in ihrer Größe und ihrem Verhältnis zueinander so gewählt werden, daß bei Tastung, d.h. bei geschlossenem Kontakt TK, die am Eingang Ell, E12 anliegende Spannung die Ansprechgrenze der Oszillatorschaltung sicher unterschreitet, die Spannung am Eingang E21, E22 hingegen oberhalb des für Erregung erforderlichen unteren Grenzwertes liegt, andererseits bei offenem Kontakt TK die am Eingang Zell, E12 anliegende Spannung die Ansprechgrenze der Oszillatorschaltung sicher überschreitet.
  • In einem ausgeführten Beispiel nach Fig. 3 erfolgt die Ansteuerung des elektronischen Signalübertragers mit Einfachstromsignalen durch einen elektronischen Telegrafiezeichengeber TZG. Hier wurden bei einer Betriebsgleichspannung U3 = - 12 V und entsprechend dimensionierter.Zenerdiode Z7 (Uz = 7V) mit Widerstandswerten von R2 = 2k Ohm und R3 = 1k Ohm gute Ergebnisse erzielt. Als zweckmäßig erwies sich hierbei, den Widerstand R3 abgleichbar zu gestalten, um mögliche Toleranzen des Zeichengebers bzw.
  • eventueller Anschlußleitungen kompensieren zu können.
  • 1 Patentanspruch 3 Figuren

Claims (1)

  1. Patentanspruch g Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von elektronischen, aus zwei voneinander galvanisch trennbaren, Einzelstromschalter bildenden Telischaltungen bestehenden DoppelstrOm-Signalübertrage'n mit Einfachstromsignalen, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Eingang (Ell, E12) der den stoppolaren Signalen zugeordneten Teilschaltung (TS1) parallel zu einem Spannungsteiler angeordnet ist, der aus einer Reihenschaltung einer Zenerdiode (Z1) und einem Widerstand (R2) besteht und dessen mittlerer Abgriff an Potential gelegt ist, und daß die mit der Zenerdiode verbundene Eingangsklemme (edv) der Teilschaltung über einen Widerstand (R1) an Masse5 die andere (E12) über einen weiteren Widerstand (R3) in Reihe mit dem Eingang (E21, E22) der den startpolaren Signalen zugeordneten Teilschaltung (TS2) an den Ausgang der die umzusetzenden Einfachstromzeichen abgebenden Anordnung geführt ist.
DE19702032913 1970-07-02 1970-07-02 Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von elektronischen Signalübertragern Expired DE2032913C3 (de)

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DE2032913A1 true DE2032913A1 (de) 1972-01-05
DE2032913B2 DE2032913B2 (de) 1973-11-15
DE2032913C3 DE2032913C3 (de) 1974-06-06

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DE2411871C2 (de) * 1974-03-12 1984-09-13 Nixdorf Computer Ag, 4790 Paderborn Schaltungsanordnung zur erdfreien Übertragung von Signalen über Trennstellen in Fernmeldeanlagen
DE3003516A1 (de) * 1980-01-31 1981-08-06 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung zur bildung eines schleifenschlusses in einem zwischenregenerator eines pcm-systems

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DE2032913C3 (de) 1974-06-06

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