DE2032712A1 - Verfahren zur Herstellung von kleines Omega Amino alkan phosphonsaure bzw phos phinsaurederivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von kleines Omega Amino alkan phosphonsaure bzw phos phinsaurederivatenInfo
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Description
LEVERKU S EN- Bayerwerk Br/GrW Pitent-AbteUune _ 4 Jy|j JCJ7Q
Verfahren zur Herstellung von ^'-Amino-alkan-phösphonsäure bzw. -phosphinsäurederivaten
Es sind bisher nur wenige Methoden zur Herstellung von ti/'-Amino-alkan-phosphon bzw, -phosphinsäurederivaten beschrieben
worden. Es ist z.B. bekannt, daß die auch in biologischen Systemen vorkommende /^-Amino-äthan-phosphonsäure
über eine mehrstufige, schwierig durchzuführende Synthese herzustellen ist (vergl. Przemyslaw Mastalerz, Acta Biochim.
Polon, 15, 151/173 (1969)).
N-substituiertea-Amino-alkan-phosphonsäuredialkylester
können z.B. durch Reaktion von Phosphorigsäurediestern und Carbonylverbindungen in Gegenwart von primären oder
sekundären Aminen erhalten werden (vergl. Houben-Weyl,
Methoden der Organ. Chemie 4» Aufl. Bd XII/1 S. 484).
Diese Verfahren lassen sich nicht unmittelbar auf die 1^-AmJ
alkan-phosphon bzw. -phosphinsäurederivate übertragen und sie haben auch den Nachteil, daß sie relativ aufwendig und
daher keineswegs geeignet sind, auch in größerem Maßstab durchgeführt zu werden.
Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von «v-Amino-alkan
phosphon- bzw. -phosphinsäure-Derivaten gefunden, welches
dadurch gekennzeichnet ist, daß man k'-Cyano-alkan-phosphon-
bzw. -phosphinsäure-Derivate in ein entsprechendes Salz überführt und dieses mit Hilfe von Wasserstoffüberträgern
hydriert.
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OO
v;berraschenderweise hat es sich herausgestellt,, deß άίυ
•.Vvirieriin;- von solchen salzartigen.Verbindungen ,vlatt und
i'iit sehr guten Ausbeuten gelingt, während man b<--i dein Versuch,
die entsprechenden Ester, wie z.B. u -Cyano-alkan-phosphonsäuredimethylester,
zu hydrieren,,anstelle der zu erwartenden
..raine nicht nüher untersuchte, nichtfluchti^e Kondensation;-;-produkte
erhült. riß ist zu vermuten, daß bei der Hydrierun ;
inier- bzw. intramolekulare Umwandlun, en auftreten, diü
dio- Eildung der gewünschten Verbindungen verhindern.
TTach dem erfindungsgemäßen Verfahren können zahlreiche
Derivate deriV-Äinino-alkan-phosphon- bzw. -phosphinsäure
dargestellt werden. Diese Verbindungen, die ganz allgemein auch als aliphatische, primäre Amine, die über Kohlenstoff
gebundenen Phosphor aufweisen, aufgefaßt werden können, lassen mit Hilfe der folgenden Formel darstellen:
ζ, g η
P - GH9 - G - (GII9 )„ - NH,
ME+O" x£
wobei Y Wasserstoff oder ein niederer aliphatischer Rest, wie z.B. Methyl·, Äthyl·, Propyl- oder Isopropyl- bedeutet,
Z ein aliphatischer unverzweigter oder verzweigter Rest mit 1-5 C-Atomen, wie z.B. Methyl-, Äthyl-Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, Pentyl- oder
Isopentyl-, ein cycloaliphatischer oder aromatischer Rest wie z.B. Cyclohexyl-, Phenyl- oder ToIy1-,
wobei der Kohlenwasserstoffrest gegebenenfalls über Sauerstoffatom an das Phosphoratom gebunden sein
kann
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ME ein einwertiges oder das entsprechende Äquivalent
eines mehrwertigen Metallions oder ein Ammonium- bzw. substituiertes Ammoniumion ist
χ '-.' O oder 1 ist. '
Zu den für das ei-findungsgemäß'e Verfahren benötigten Salzen
gelangt man z.B. durch Verseifung von entsprechenden Estern
mit Metall- oder Ammoniumhydroxiden, entsprechend der folgenden Reaktionsgleichung:
ZK H ■'■'■■Z H
P-CH0-(C) -CN + MEOH-~» MEO-P-GH0(C) -CiT + ROH
■ / μ £ ι X κ ^ ι X
RO 0 Y .0 ■ T
wobei Y, Z, ME, χ die gleiche. Bedeutung wie in I haben und
R ein aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer Rest
mit 1 - 10 C-Atomen ist. Bevorzugt kommen dafür die Methyl-Äthyl-,
Propyl-, Isopropyl-, Allyl-, Benzyl-, Hydroxyalkyl- oder
Halogenalkyl-Reste infrage.
Diese Verseifung verläuft leicht und in guten Ausbeuten; bei
niederen Estern verläuft die Verseifung exotherm, bei höheren Estern muß ggfs.leicht erwärmt werden. Anstelle von Metallhydroxiden
lassen sich auch geeignete Metallsalze, die mit den Estern unter Verseifung reagieren, verwenden. Ebenso
ist es möglich, direkt die entsprechenden Phosphon- bzw. Phosphinsäuren als Ausgangssubstanz einzusetzen.
Die eigentliche Hydrierung der Salze läßt sich im Prinzip
mit sämtlichen, als/Hydrierungsmittel geeigneten Stoffen
in Gegenwart von wasserstoffÜberträgern durchführen, do
kann man z.B. mit Hilfe von Metallhydriden, wie Lithiumaluminifimhydrid
hydrieren. Als besonders- günstig- hat sich jedoch
die katalytisch«- Hydrier tor; mit Wasserstoff und den bekannten
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Katalysatoren wie Raney-iFickel, -Kobalt» -Eisen oder Platinmetalle
unter erhöhtem Brück erwiesen. Die Durchführung der
kataIytischen Hydrierung erfolgt im allgemeinen unter Verwendung
eines Lösungsmittels, in dem die Salze weitgehend löslich sind. Grundsätzlich können dafür alle lösungsmittel
eingesetzt werden, die gegenüber Alkalien beständig sind· Vorzugsweise verwendet man ein wässrig-alkoholisches Lösungsmittel,
wie z.B. ein Gemisch aus Wasser und Methanol. Bei Verwendung eines Lösungsmittels auf der Basis Wasser-Alkohol
empfiehlt es sich, als alkoholische Komponente einen solchen. Alkohol einzusetzen, der auch bei der Verseifung der Ausgangskomponente
entsteht, falls die Ausgangssubstanz durch
Verseifung hergestellt wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird die Salzlösung zusammen mit einem Hydrierkatalysator wie Raney-Niekel oder Raney-Kobalt in einem
Autoklaven mit flüssigem Ammoniak versetzt. Die Hydrierung
wird dann bei Temperaturen von O0G bis 1600C, bevorzugt
von 200O bis 10O0O durchgeführt. Die Wahl des Druckes
ist nicht besonders kritisch. Im allgemeinen sind Drücke
zwischen 5 Atmosphären und 150 Atmosphären Wasserstoff ausreichend.
Die Dauer der Hydrierung hängt etwas von der eingesetzten
Verbindung ab. Im allgemeinen ist die Hydrierung nach wenigen Stunden beendet. Es empfiehlt sieh, nach Ende der
feststellbaren Wasserstoffaufnahme noch einige Zeit das hydrierte System unter Druok zu belassen, um sicher zu
stellen, daß eine vollständige Durchhydrierung erfolgt
ist.
Nach dem Abkühlen und Entspannen des Wasseretoffs und des
Ammoniaks werden die Reaktionsprodukte aufgearbeitet. Die
Aufarbeitung des Reaktionsgemisches erfolgt durch Abfiltrieren
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ties Katalysators und anschließendes Eindampfen, wobei die
.festen oder zähflüssigen,nahezu reinen &/-Jiinino-allcanphosphon-
bzw. phosphinsäure-Derivate als Rückstand hinierbleiben.
Die nach diesem Verfahren hergestellten Verbindungen sind wez'tvolle Zwischenprodukte, die sich sehr gut zur Herstellung
ilarninhemmender und oberflächenaktiver Stoffe verwenden ■
lassen.
Anhand der folgenden Beispiele soll das erfindungsgeinäße
Verfahren näher erläutert werden:
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- 5 -
■■■■■■. BAD
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O H P
χ H Gl. 2) (OH5O)2P-GH2GH2GN + NaOH
CHxO O
P-GH2GH2GN + GH3OH
Na+O"
Zu 1 Mol (= 163 g ) 2-Cyanoäthan-phosphonsäure-dimethylester
(hergestellt aus Dimethylphosphit und Acrylnitril) tropfte
man bei ca. 40-5O0G 1 Mol (= 80g) 50$ige wäßrige Natronlaugelösung.
Die Reaktion verlief exotherm, es mußte gekühlt werden. Eine Probe des nach beendeter Reaktion neutralen Reaktionsgeinisches
wurde eingedampft. Der Rückstand enthielt nach Ausweis des Ultrarotspektrums nur Nitrilbanden, dagegen keine Garbonsäureamid-
oder Garbonsäurebanden. Die Verseifung erfolgte selektiv an der Phosphonsäureestergruppe.
GH^O 0
3 \ 11
3 \ 11
Gl. 3) P-GH9GH9ON + 2
CJH, 0 0 5 χ. ι.
Ra-Ni
P-GH9OH9GH9NH
Na "0
In einen Autoklaven aus rostfreien Stahl, versehen mit einem
Ankerrührer und einem Gaseinlaß, wurden 19,2 Ltr. einer 50#igen wäßrigen Lösung des nach Beispiel 1 hergestellten
2-Cyanoäthan-phosphonsäure-monomethylesternatriumsalzes,
6 Ltr. flüssiger Ammoniak und 300 g Raney-Nickel eingefüllt.
Der Autoklav wurde nach dem Verschließen mit Stickstoff mehrmals gespült und mit 30 at Wasserstoff beaufschlagt.
Man heizte innerhalb 25 min bis 500C an, dabei fiel der
Druck ab. Im Druckintervall 50-30 at Wasserstoff hydrierte man im Temperaturbereich von 50-6O0G. Die Wasserstoffaufnähme
war nach 6 stunden beendet. Man hielt noch 1/2 Stunde bei
60° und 50 a'tü, kühlte dann ab, entspannte Wasserstoff und
:■ \ Q- g ύ :"'
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Ammoniak und befreite die Lösung durch Filtration von
Katalysator.
Eine Probe der erhaltenen Lösung wurde bis zur Trockne eingedampft
und durch acidimetrisehe Titration der Amingehalte
bestimmt. Es wurden im allgemeinen Gehalte von 90-98 $
d. Th. ermittelt.
Eine weitere Probe wurde ultrarot-spektroskopisch untersucht.
Dann konnte nur ein sehr geringer Anteil an Carbonamid-Banden
festgestellt werden.
GH3.
-GH2GH2GN + NaOH »
CH3O Na+O"
CH, 0 ,ra GHx 0
3\u NH 3||
CH-, 0 CHx. 0
Gl. 4) P-GH2GH2GN + NaOH- » P-GH2GH2GN + CH3OH
Gl. 5) P-GH9GH9GN + 2 H9 —^—» P-CH9GH9GH9NH9
+ RaCo +O
Na+O" Ra"Co
In der im Beispiel 1 beschriebenen Weise verseifte man 1 Hol (= 147 g) des aus Methanphosphonigsäure- monomethyl-ester
und Acrylnitril erhaltenen 2-Gyanoäthyl-methyl-phosphin-
säure-methylesters (Kp2= 559C) mit 1 Mol (= 80 g) 50
wäl3riger Natronlauge, Es mußte stark gekühlt werden. Die
anschließende Hydrierung des Reaktionsgemisches in Gegen- '
wart von 25 g Raney-Kobalt und 200 ml flüssigen Ammoniaks .. ™
erfolgte in der in Beispiel 2 beschriebenen Weise bei 70-8O0G
und einem Wasserstoffdruck von 80-100 Atmosphären, Man erhielt das 3-Aminopropyl-methyl-phosphinsäure-natrium in
quantitativer Ausbeute in einer Reinheit von 95 % (acidimetrische
Titration),
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O n-G.HQO Q
H 4 9 \ji
Gl. 6) 11(G4H9O)2P-GH2CH2CH + NaOH >
T-
Na+O"
n-C,HQ0H
4 9 n-0,HrtO Q
4 9 Λ * - NH " -49
Gl. 7) P-GH2CH2CN + 2 H2 —2—» ^P-CH2CH2CH2NH2
1 Mol (=247g) des 2-Cyanoäthan-phoßphonsäure-di-n-butylesters
(Kp-,-= 1930G) wurden mit 80 g 50 %iger wäßriger
Natronlauge (1 Mol) 5 Stunden bei 800C gerührt. Die dabei
erhaltene, praktisch neutrale Lösung des Mononatriumsalzes des 2-Oyanoäthan-phosphonsäure-mono-n-butylesters wurde im
Vakuum zur Trockne eingedampft und der Rückstand anschließend mit Wasser auf eine Konzentration von ca. 50 % gebracht.
Die Hydrierung erfolgte in der im Beispiel 2 angegebenen Weise in Gegenwart von 25 g Raney-Nickel und 200 ml flüssigem Ammoniaks,
bei 650C und 70-80 at Wasserstoff. Nach Abfiltration
des Katalysators und Eindampfen der Lösung hinterblieb in praktisch quantitativer Ausbeute des Natriumsalz des 3-Amino-propan-phosphonsäure-moiio-n-butylesters
in ,einer Reinheit von 92 % (acidimetrische Titration).
0 H CH5O O H
Gl. 8) (CHv5O)0P-CH0-C-CN + NaOH » P-CH9-C-CiN + CHxOH
3 2 2 ι Γ d j
Na+O CH,
CHxO v p H BH- CHxO 0 H-
PCHGCN 2 H »
x v p BH x
3 \ 11 \ 55Xl
Gl. 9) P-CH9-G-CN + 2 H9 — » P-CHo-C-CHo-NH,
2 Γ"ZT
*-^2-V-WIX2-HI12
1 Mol (= 177 g) des aus Methacrylnitril und Dimethylphosphit
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2~Cynao-2-methyl-äthanphosphonsäure-dimethylesters wurden
nach der im Beispiel 1 und 2 beschriebenen Weise von Natronlauge verseift und anschließend hydriert·. Es hinterblieb
in fast quantitativer Ausbeute und in einer Reinheit von 94 $>■ (acidimetrische Titration) das 2-Methyl-3-amino-propanphosphonsäuremonomethylester-natriumsalz,
O C2Hr-O, 0
Gl. 10) (CpH1-O)9P-CHpCN ■+ NaOH ->
^P-CHpCN + CpH
•^ 4-' mm C*
Na+O
C2H5Ox 0 m °2H50\°
Gl. 11) P-CH2GN.+ 2 H2 —^->
,P-CH2CH2NH2
332 g Triäthylphosphit (2 Mol) wurden bei ca. 15O0C langsam
mit 75i5 g (1 Mol) Ohloracetonnitril so umgesetzt, daß das
entstehende Ithylchlorid entweichen konnte. Durch anschließende Destillation wurden 166 g Cyanmethan-phosphonsäurediäthylester
(Kp1= 10O0C) erhalten.
160 g dieses Esters wurden mit 118 g Wasser vermischt und
bei 350O (Kühlung) mit 72 g 50 Seiger Natronlauge zur Reaktion
gebracht (Dauer 2 Std.).
In einem Autoklaven aus rostfreiem Stahl von 0,7 Itr. Inhalt,
versehen mit einem Ankerrührer und Gaseinlaß wurden 340 g einer wäßrigen, alkoholischen Lösung von 145 g des Cyanomethan-phosponsäure-monoäthylester-natriumsalzes
eingefüllt. Man gab 30 g Raney-Nickel und 100 ml flüssigem Ammoniak
hinzu. Nach dem Verschließen des Autoklaven und Spülen mit
Stickstoff wurden 80 atü Wasserstoff aufgedrückt. Man heizte innerhalb 1 Std. bis 500C an, wobei der Druck abfiel und ·
erhöhte den Druck weiter auf 150 at. Die Temperatur im
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Autoklaven wurde bei 5O0C gehalten, bis der Druck auf 125 at
abgefallen war, dann erhöhte man die Temperatur, auf-^d-Gv-1.'-'1
und hielt 20 min auf 600C. Die Wasserstoffaufnähme wurde
beendet nach insgesamt 3 Stunden. Fach'dem Abkühlen -eiit- ■
spannte man den Wasserstoff und Ammoniak und befreite die'
Lösung durch Filtration von Katalysator".
Die erhaltene wäßrige Lösung wurde bis zur Trockne eingedampft. Es hinterblieb in quantitativer Ausbeute 2-Aminoäthan-phoßphonsäure-monoäthylester-mononatriumsalz!
in einer Reinheit von 92 i» d. Th. (acidimetrische Titration). Im
UR-Spektrum des Rückstandes waren als Verunreinigungen
schwache Carbonsäure-Banden zu erkennen.
BAD ORIGINAL
Le A 15 053 - 10 -
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Claims (8)
- Patentansprüche;y. Verfahren zur Herstellung von ft/ -Amino-alkan-phosphon- "bzw. -phosphinsäurederivaten, dadurch gekennzeichnet, daß manfrZ-Cyano-alkan-phosphon- "bzw. -phosphinsäurederivate in ein Salz überführt und dieses mit Hilfe von Wasserstoffüberträgern hydriert.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungen der folgenden Formel hergestellt werden: ZOHP - CH2 - A - (CH9 )v -ME+O" Ϋo )„ - NH9wobei Υ Wasserstoff oder ein niederer aliphatischer Rest mit 1 bis 5- O-Atomen istZ ein aliphatischer unverzweigter oder verzweigter Rest mit 1-5 G-Atomen, ein* cycloaliphatischer, araliphatischer oder aromatischer Rest ist, wobei der KW-Rest gegebenenfalls über ein Sauerstoffatom an das Phosphoratom gebunden sein kann ME ein einwertiges oder das entsprechende Äquivalent eines mehrwertigen Metallions oder ein Ammoniumbzw, substituiertes Ammoniumion ist, und χ O oder 1 ist.
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die . u/-Cyano-alkan-phosphon- bzw. -phosphinsäurederivate durch Verseifung der entsprechenden Ester in die Salzeübergeführt werden.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Salze mit Wasserstoff katalytisch hydriert werden.Le A 13 053 - 11BAD OBiGIHAL 109882/1956
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysatoren Raney-Katalysatoren eingesetzt werden.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrierung in Gegenwart von NH^ durchgeführt wird.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 6S dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrierung bei Drücken von 5 bis 150 atü H2 und O0C bis 1200O erfolgt.
- 8. Verwendung der nach einem der Ansprüche 1-7 hergestellten Stoffe als flammhemmende Substanz. . ·9· Verwendung der nach einem der Ansprüche 1-7 hergestellten Stoffe als oberflächenaktive Substanz„Le A 13 053109882/1958
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