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DE2032796C - Schalmaschine - Google Patents

Schalmaschine

Info

Publication number
DE2032796C
DE2032796C DE19702032796 DE2032796A DE2032796C DE 2032796 C DE2032796 C DE 2032796C DE 19702032796 DE19702032796 DE 19702032796 DE 2032796 A DE2032796 A DE 2032796A DE 2032796 C DE2032796 C DE 2032796C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
peeling
vessel
cylinder device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702032796
Other languages
English (en)
Other versions
DE2032796A1 (de
Inventor
Wolfgang Ernst Walter Georg Heemstede Jaques (Niederlande)
Original Assignee
N V Technisch Bureau en Machmefa bnek H Glastra, Hoofddorp (Niederlande)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NL7004753A external-priority patent/NL7004753A/xx
Application filed by N V Technisch Bureau en Machmefa bnek H Glastra, Hoofddorp (Niederlande) filed Critical N V Technisch Bureau en Machmefa bnek H Glastra, Hoofddorp (Niederlande)
Publication of DE2032796A1 publication Critical patent/DE2032796A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2032796C publication Critical patent/DE2032796C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schälmaschine, versehen mit einem drehbar montierten Schälgefäß mit einem zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Lage bewegbaren Deckel zum Ein- und Auslassen der zu schälenden bzw. geschälten Produkte und mit zwei Absperrventilen zum Zuführen bzw. Abführen eines Schälmittels zu bzw. aus dem Schälgefäß, wobei eine mit einem Druckmittel zu speisende Kolben Zylindervorrichtung zum Schließen des Deckels vorhanden ist und das Schälmittel nur bei geschlosse-
n(i nem Deckel in das Schälgefäß zuführbar ist.
Eine derartige Schälmaschine ist aus der deutschen Patentschrift 1,234,690 bekannt und wird vor allem von Großverbrauchern von Kartoffeln und derartigen Produkten, z. B. in Krankenhäusern und derartigen 5 Anstalten. angewandt. Bei dieser bekannten Dampfschälmaschine bildet der Dampf, der im Betrieb die Schale vom Produkt lösen soll, zugleich das Druckmittel, mit dem die Kolben-Zylindervorrichtung
gespeist wird und mittels welches der Kolben jener Vorrichtung in seiner der Schließlage des Deckels entsprechenden Endlage gehalten wird. Der Schäldampf wird dabei über den Zylinder der Kolben-Zylindervorricluung dem Schälgefäß zugeführt und muß dabei eine in der Zylinderwand vorhandene Öffnung passieren, welche Öffnung nur bei geschlossenem Deckel von dem Kolben der Vorrichtung zum Durchlassen von Dampf freigegeben wird. Beim Öffnen des Dampfzufuhr-Absperrventils (nachdem zunächst oder gleichzeitig das Dampfabfuhr-Absperrventil geschlossen worden ist bzw. wird) wird der dem Zylinder zugeführte Dampf also zunächst bewirken, daß der Kolben und der mit ihm verbundene Deckel in die Schließlage bewegt werden um darauf, beim Freikommen der Öffnung in der Zylindervvand, in das Schälgefaß hineinzuströmen.
Das Offnen des Deckels nach dem Schälvorgan° ·., ;rJ durch eine Feder bewirkt, nachdem das Dampfzufuhr Ventil geschlossen und das Dampfabfuhr Veniil geöffnet worden ist. Die Feder muß dabei um ihre Funktion unter allen Umständen in zuverlässiger Weise erfüllen zu können, ziemlich kräftig bernessen sein. Dies hat jedoch zur Folge, daß die Feder den Decke! am Ende des Schälvorganges bereits abnehmen will, bevor aller Schäldampf über das Abfuhr-Ventil aus dem Schälgefaß abgelassen worden ist. so daß über den zu früh öffnenden Deckel unter Einfluß des noch im Schälgefaß vorhandenen Überdrucks Dampf nach außen entweichen kann, der für das Bedienungspersonal sehr gefährlich sein kann.
Die Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schälmaschine der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern, daß die Betriebssicherheit, insbesondere nach erfolgtem Arbeitsgang beim Öffnen des Deckels, gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kolben-Zylindervorrichtung doppelwirkcnd ausgebildet ist und die beiden Zylinderenden über ein Umschaltventil an einer vom Schälmittel unabhängigen Driickmittelauelle angeschlossen sind, wobei das Zufuhr-Ventil für das Schälmittel als selbstschließendes Ventil ausgebildet und zum Öffnen mit einem Bed'enungszylinder ausgerüstet ist, der über ein Steuerventil an eine Steuermittelquelle angeschlossen ist und in der Verbindungsleitung zwischen der Öffnungsseite der Kolben-Zylindervorrichtung und dem Umschaltventil ein in Abhängigkeit des Druckmittels arbeitendes Ventil angeordnet ist.
Bei der Schälmaschine nach der Erfindung ist ebenso wie bei der bekannten Maschine gewährleistet, daß die Dampfzufuhr zum Schälgefäß erst stattfinden kann, nachdem der Deckel geschlossen ist. Dabei ist ferner die Gefahr des Entweichens von Dampf aus dem Schälgefaß über den Deckel am Ende des Schälvorganges, wie sie bei der bekannten Schälmaschine auftritt, vermieden worden, indem die Speisung des als doppelwirkende Kolben-Zylindervorrichtung ausgeführten Bedienungszylinders des Deckels im Sinne einer Öffnungsbewegung über das in der Verbindungsleitung zum Umschaltventil vorhandenen Ventil erst ermöglicht wird, nachdem der Druck im Schälgefaß auf einen vorbestimmten Wert, z.B. den atmosphärischen Druck, gefallen ist. Diese Betriebssicherheit ist erreicht worden dank der doppelwirkenden Ausbildung des Bedienungszylinders und der Verwendung eines gesonderten Druckmittels zum Speisen jenes Zylinders.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Bedienungszylinder zum Schließen des Zufuhr-Absperrventils über das zugehörige Steuerventil an der gleichen Druckmittelquelle wie die doppelwirkende
s Kolben-Zylindervorrichtung angeschlossen, und zwar über den Anschlußpunkt des Umschaltventils, an dem auch die Schließseite der Kolben-Zylindervorrichtung angeschlossen ist, wobei das Abfuhr-Absperrventil Tür das Schälmittel als selbstschließendes Ventil
ίο ausgebildet ist und mit einem Bedienungszylinder zum Öffnen ausgerüstet ist, welcher an eine Leitung angeschlossen ist, die mit der Verbindungsleitung zwischen der Öffnungsseite der Kolben-Zylindervorrichtung und dem Umschaltventil in einem stromaufwärts von dem in jener Verbindungsleitung vorhandenen Ventil liegenden Punkt zusammenkommt.
In einer bevorzugten Ausbildungsform ist der Ventilkörper des Steuerventils dem Druck in einer Verbindungsleitung mit der Öffnungsseite der KoVben-Zylindervorrichtung ausgesetzt, wc' ,;i im Anschluß punkt dieser Leitung ein Rückschlagventil angeordnet ist. das in der Schließlage des Deckels von dem KoI ben geöffnet wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das
Ventil .n der Verbindungsleitung zwischen der Öffnur.gsseite der Kolben-Zylindervorrichtung und dem Umschaltventil durch einen Schieber gebildet, der in der einen, dem Mindestwert des Druckes im Schälgefaß entsprechenden Endlage den Verbindungsieisn tungsabschnitt zwischen der Öffnungsseite der Kolben-Zylindervorrichtung und dem Ventil mit einer Entlüftungspforte verbindet und in der anderen, den über den Mindestwert hinausgehenden Druckwerten entsprechenden Endlage die stromaufwärts und strom-
3i abwärts liegenden Abschnitte der genannten Verbindungsleitung unmittelbar miteinander verbindet.
Nach einer weiteren vorteilharten Ausgestaltung wird der Schieber mit Hilfe eines Elektromagneten gesteuert, in dessen Erregerkreis ein dem genannten
-to Mindestwert entsprechender Kontakt aufgenommen ist, der von dem Anzeigeorgan eines am Gefäß angeschlossenen Druckmessers geschlossen werden kann.
Bei einci weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist der Druckmesser mit einem zweiten Kontakt versehen, der vom Anzeigeorgan beim Erreichen eines bestimmten, oberhalb des Mindestwerts liegenden Arbeitsdruckes geschlossen wird und der im Erregerkreis des Antriebsmotors des drehbaren Gefäßes aufgenommen ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel nähef er-'äut.rt. Es zeigt:
F i g. 1 einen schematischen Längsschnitt der Schälmaschine;
s F i g. 2 einen Schnitt durch das in der Speiseleitung des Bedienungszylinders des Zufuhrventils angeordnete Steuerventil;
F i g. 3 einen Schnitt durch das Ventil in der Verbindungsleitung zwischen der Öffnungsseite der doppelwirkenden Kolben-Zylindervorrichtung und dem Umschaltventil;
Fig. 4 das elektrische Schema der druckempfindlichen Vorrichtung die das Ventil in der Öffnungs-Steuerleitung der Kolben-Zylindervorrichtung bctä-
(.5 tigt;
F i g. 5 einen Schnitt durch das schematisch dargestellte Umschaltventil, das zwischen die Verbindungsleitungen und die Druckquclle geschaltet ist, und
Fig. 6 einen Schnitt durch das dem Deekel abgewendete Ende der Kolben Zylindervorrichtung in etwas vergrößertem Maßstab.
Die Schälmaschine ist mit einem Schälgefäß I versehen, das mit den Hohlwellen 2 und 3 in den La gcrböckcn 4 und 5 drehbar gelagert ist. An den Be schickungs- und Hntladestutz.cn 6 des Gefäßes I ist der Beschickungs und Hntladetrichtcr 7 mittels einer Flansclicnvcrbindung 8 angeschlossen. Zwischen den Flanschen 8 des Stutzens 6 und des Trichters 7 ist ein Sitzring 9 eingeklemmt, der mit dem Deckel 10 zusammenarbeitet, der die Beschickungs und Entlade öffnung 11 des Gefäßes I abschließen kann. Der Deckel 10 ist vom auswärts schließenden Typ und ist an der Stange 12 des Kolbens 13 befestigt, der im Zylinder 14 der doppclwirkenden Kolben Zylindervor richtung A hin und her beweglich geführt ist. welche Vorrichtung mit ihrem außenliegenden Ende bei 15 kugelgelcnkig an einem Speichenstiick 16 im Mund iles Trichters 7 befestigt ist. Am Deckel 10 ist weiter eine Führungsstange 17 gleichachsig mit ße/jg auf die Kolbenstange 12 befestigt, welche Führungsstange verschiebbar in einer Fülirungsbuchse 18 ge führt ist. die von der dem Trichter 7 abgewendeten Seite des Gefäßes 1 abdichtend und mittels einer Flanschenverbindung 19 ausnehmbar in das Gefäß 1 montiert ist. Die Hohlwelle 2 ist bei 20 drehbar und leckdicht mit der stationären Zufuhrleitung 21 für das Schälmittel. /.. B. Dampf, gekuppelt, in weicher Leitung das Dampfzufuhr-Absperrventil 22 angcurd net ist. Das Absperrventil 22 ist mit einem Beclie nungszylinder B verschen, dessen Kolben 23 von einer Feder 24 in der SchließrichUing des nicht näher dargestellten Ventilkörpers belastet wird und durch ein bei 25 einzuleitendes Druckmittel in der entgegen gesetzten Richtung zum Öffnen jenes Ventilkörpers bewegt werden kann.
In ähnlicher Weise ist die Hohlwelle 3 bei 26 dreh bar und leckdicht mit der stationären Abfuhrleitung 27 für das Schälmittel gekuppelt, in welcher Abfuhrleitung das Dampfablaß Absperrventil 28 angeordnet ist. Das Absperrventil 28 ist mit einem Bedienungs/ylinder C versehen, dessen Kolben 29 von einer Feder 30 in der Schließrichtung des nicht näher dargestcll ten Ventilkörpers belastet wird und durch ein bei 31 zuzuleitendes Druckmittel in der entgegengesetzten Richtung zum Öffnen jenes Ventilkörpers bewegt werden kann.
Die Schließseite, d.h. die dem Deckel 10 züge kehrte Seite des Zylinders der Kolben-Zylindervorrichtung A ist über die Leitungen 32 und 33 an der einen Auslaßpforte 36 des schematisch dargestellten. z. B. elektromagnetisch betätigten Umschaltventil 34 angeschlossen, dessen Hinlaßpforte 35 an der Druck-Tnittelquelle 38 angeschlossen ist und dessen zweite Auslaßpforte 37 einerseits, über die Verbindungslei tung 39 bei 31 an dem Bedienungszylinder C des Dampfablaß-Absperrventil 28 angeschlossen ist und andererseits, über die Verbindungsleitungen 40 und 41. bei 42 an der Öffnungsseite d.h. der vom Deckel 10 abgewendeten Seite der Kolben-Zylindervorrich tung A angeschlossen ist. In der Verbindungsleitung 40 ist ein Ventil D angeordnet, dessen Wirkung unien noch näher beschrieben wird. Die erstgenannte Auslaßpforte 36 des Umschaltventils 34 ist weiter über eine Verbindungsleitung 43 bei 25 an dem Bedienungszylinder B des Dampfablaß-Absperrventi! 22 angeschlossen. In der Verbindungsleitung 43 ist ein Steuerventil /·.' angeordnet., dessen Funktion unten, beim Beschreiben der Wirkung der Schälmaschine, näher erläutert werden wird. Das Ventil /·.' ist über Verbindungslcitungen 47 und 48 bei 49 an der OtT nungsseite der Kolben-Zylindcrvorriehtung .1 ange schlossen.
Die Leitung 41 steht stromabwärts von dem Dampfzufuhr-Absperrventil 22 mit einem den Druck im Gefäß 1 anzeigenden Druckmesser 44 in Verbin dung, dessen Anzeiger 45 in der unten an Hand des Schemas aus Fig. 4 näher zu beschreibenden Weise mit einer Anzahl von Kontakten zusammenarbeitet, die zu einem elektrischen Frregerkreis für das Ventil D bzw. zu einem Relais zum Hin und Ausschalten des nicht dargestellten Hlcktroniotors gehören, der über das auf der Welle 3 sitzende Zahnrad 46 und eine nicht dargestellte Übersetzung das Gefäß I in Drehung versetzen kann. Die stationären Abschnitte 33 bzw. 40 bzw. 47 und die mit dem Gefäß mitdre hendcn Abschnitte 32 bzw. 41 bzw. 48 der Verbin dungsleitungen 32. 33 bzw. 40. 41 bzw. 47. 48 «ind mittels einer speziellen Kupplung 50 miteinander verbunden, welche Kupplung aus einer auf der VVeIIe 2 fest angeordneten und somit mit dem Gefäß mittlre hendcn Scheibe 51 und einer stationären und zu die scm Zweck drehbar mit Bezug auf die Welle 2 mon tiertcn Scheibe 52 besteht. Zwischen den Scheiben 51 und 52 sind drei durch Dichtungsringe 53 voncinan der getrennte ringförmige, konzentrisch mit Bezug auf die Drehungsachse der Vorrichtung angeordnete Verbindungsräume 54 gebildet, die je durch einen Kanal 55 in der Scheibe 52 mit einem stationären Leitungsabschnitt 33 bzw. 40 bzw. 47 in Verbindung stehen und über einen entsprechenden Kanal 56 in der Scheibe 51 mit einem bewegbaren Leitungsab schnitt 32 bzw. 41 bzw. 48 verbunden sind. Zwei Lagerringe 57 gewährleisten die erwünschte Genauig keit der relativen Drehbewegung der beiden Scheiben 51 und 52.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Es wird angenommen, daß der im Ausführuügsbei spiel als Schieber ausgeführte Ventilkörper 58 des Umschalters 34 gerade in die gezeichnr'i Lage ver stellt worden ist. z.B. infolge der Erregui.^ eines Elektromagneten 59 durch die Bedienung eines nicht näher dargestellten elektrischen Schalters (siehe Ein zelheit F in Fig. 5). In dieser Lage des Umschaltventils 34 ist die Schließseite der Kolben-Zylinder orrich tung A über die Verbindungsleitungen 32, 33. die Pforte 36, den Kanal 60 durch den Ventilkörper 58 und die Pforte 35 an die z. ß. durch Druckluft von 6 Atm. gebildeten DruckmittelqueHe 38 angeschlossen. Gleichzeitig ist die Öffnungsseite der Vorrichtung I über die Leitungen 41 und 40, das Ventil D. die Pforte 37 und den Entlüftungskanal 62 im Ventilkör per 58 des Umschaltventils 34 entlüftet. In dieserr Anfangsstadium nimmt das Ventil D die in Fig. 1 dargestellte Lage ein. in der der Kanal 65 im ah Schieber ausgeführten Ventilkörper 64 die stromauf wärts und stromabwärts liegenden Abschnitte de; Verbindungskanals 40 miteinander verbindet. Dei Ventilkörper· 64 wird in dieser Lage gehalten von Elektromagnet 68. dessen Erregerkreis (siehe da: Schema in Fig. 4) über das Hilfsrelais geschlossei ist, so lange der Druck im Gefäß 1 einen bestimmtet niedrigen Wert. z. B. 1 Atm. hat und der Anzeiger 4' des Druckmessers 44 den zu jenem niedrigen Druck wert gehörenden Kontakt 70 im Kreis des Hilfsrelai
69 geschlossen hält. Der Deckel IO wird hierdurch aus seiner mit Strichlinien angegebener Lage in die mit vollen Linien gezeichnete Schließlage bewegt werden. Am Ende des betreffenden Schließhubs des KoI bens 1? bedient dieser Kolben ein in der Verbindung zwischen der Öffnungsseile der Vorrichtung A und dem Steuerventil /; vorhandenes, normal durch eine Feder 72 geschlossenes Ventil 71. Hierdnch wird die Leitung 47, 48, die bis zu diesem Augenblick einem Druck ausgesetzt war. über den Anschlußpunkt 42 ι und die Leitungen 40 und 41 durch die Pforte 37 entlüftet. Demzufolge fällt der Druck auf das verbreitete Ende des als Schieber ausgeführten Ventilkörpers 73 des Ventils /·." (siehe Fig. 2) weg, wodurch sich dieser Ventilkörper aus seiner in der Zeichnung ange ι gebenen Lage nach rechts bewegen kann, und zwar unter dem Einfluß des Druckes, der noch während Zeit auf das rechte Ende des Ventilkörpers 73 tungskanal 63 entlüftet wird. Hierdurch fällt der Druck an der Öffnungsseite des Kolbens 23 des Bedienungszylinders B des Absperrventils 22 weg und wird dieses Absperrventil 22 geschlossen und damit die Dampfzufuhr zum Gefäß I unterbrochen. Zu gleicher Zeit wird Druckluft an der Öffnungsseite des Kolbens 29 des Bedienungszylinders C des Dampf ablal.i Absperrventils 28 zugeführt, wodurch dieses Ventil öffnet, so daß der Abdampf über dieses Ventil aus dem Gefäß 1 entweichen kann. Nach einer bestimmten Absenkung des Druckes im Gefäß 1 durch das Öffnen des Ventils 28 wird der Kontakt 75 des Druckmessers 44 durch den rücklaufenden Anzeiger 45 geöffnet, wodurch das Relais 76 öffnet. Der Motor wird jedoch, z. B. über einen Haltekontakt und unter Steuerwirkung eines Zeitschalters, noch während einiger Zeit weiterdrehen. Inzwischen bleibt der Deckel 10 während des Ablassens des Abdampfes geschlossen und zwar einerseits durch den auf ihn in
einiger —.*..»
wirkt infolge der verzögerten Entlüftung jener Seite
des Ventilkörpers über den Drosselkanal 74 in jenem >n der Schließrichtung wirkenden, noch im Gefäß I vor
VentUköroer Die Verbindung zwischen den Abschnit- handenen Druck, und andererseits im Zusammen
ten 43' und 43" der Leitung 43 und damit die Verbin- hang damit, daß der Ventilkörper 64 die öffnungs
dune zwischen der Öffnungsseite des Bedienungszylin- seite der Vorrichtung A noch von der Druckluftquell·:
ders B des Absperrventils 22 und der Druckmittel 38 getrennt hält. Erst nachdem der Druck im GefäLl
duelle 38 die bis zu diesem Augenblick durch den :< I zu einem ungefährlichen, niedrigen Wert, z.B. in
τ ' , I I,.* IaWt trtfrJoP
Ventilkörper 73 unterbrochen war, ist jetzt infolge des n-ch »Rechts Verschiebens« des Ventilkörpers 73 zu Stande gekommen, so daß der Kolben 23 nunmehr mittels der bei 25 zugefiihr»en Druckluft gegen
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der Höhe von 1 Atm., abgesunken ist und somit kein Dampf mehr durch den sich öffnenden Deckel entwei chen wird, wird der Kontakt 70 des Druckmessers 44 von dem rücklaufenden Anzeiger 44 aufs Neue ge
liie'VirkunE der Feder" 24 "verschoben wird und das w schlossen, so daß der Elektromagnet 68 erregt wird Dampfzufuhr-Absperrventil 22 geöffnet wird. Der und der Ventilkörper 64 wieder in die in Fig. 3 ange l hdem der Dec
Fig.
gebene Lage gezogen wird, in welcher Lage der strom abwärts liegende Abschnitt der Verbindungsleituni', 40 mit dem jetzt unter Druck stehenden stromauf wärts liegenden Abschnitt jener Leitung in Verbin dung steht. Gleichzeitig wird die Verbindung zur Ent lüftungsleitung 67 unterbrochen.
Erst in diesem Augenblick wird somit bei 42 Druckluft der Kolben-Zylindervorrichtung A züge
Dampf kann also jetzt, nachdem der Deckel 10 in zuverlässiger Weise geschlossen worden ist, in das
Gefäß 1 hineintreten. Das Damprablaß-Absperrventil
28 war dabei bereits geschlossen worden, indem die
öfTnungsseite des Kolbens 29 des Bedienur.gszyl.nders C jenes Ventils bereits über die Leitung 39
durch die Pforte 37 des Umschaltventil* 34 entlüftet
worden war und der Ventilkörper jenes Absperren-Π ako durch die Feder 30 geschlossen worden war. -to fuhrt und wird der Deckel 10 geöffnet, so daß die ^nHaH rlpr DamDfdruck im Gefäß 1 den erwünsch- geschälten Produkte, z.B. Kar offein, aus dem noch
Sobald der uampicruc* ^_ :„i,( u» drehenden Gefäß 1 entweid en können. Hiernach
kommt das Gefäß durch einen Begrenzungsschalter in einer zum Aufnehmen einer neuen Menge von Kar das Relais 76 π toffeln geeigneten Lage zum Füllstand.
Beim Zuführen von Druckluft an der Öffnungs seite der Kolben-Zylindervorrichtung A wird über das si;h dabei öffnende Ventil 71 die Verbindungsleitung 47, 48 zum Steuerventil E abermals beaufschlagt, wo-
Tst und "der Ventilkör- so durch der Ventilkörper 73 jenes Ventils sofort wieder B~ unter Federdruck, aus der in die in Fig. 2 angegebene Lage gestellt wird, in welcher Lage die Verbindung zwischen den Leitungsabschnitten 43' und 43" unterbrochen ist und somit keine Druckluft an der Öffnungsseite des Bedienungszylinders B zugeführt werden kann, wenn in jedwedem Zeitpunkt während des Öflhens des Deckels oder nachher, das Umschaltventil 34 bedient wird. In Schälmaschine gegen Dampfzuei geöffnetem Deckel geschützt.
tungsieuung ο/ vnrhcstinunten Schälzeit, wird mi Diese Dampfzufuhr ist erst wieder möglich nach Ent Nach Ablaut der voro«, _ ^n ^ ρ^ρ ^η mung der !^„g 47j 4g, welche Entlüftung nut
durch den Kolben 30 bewirkt werden kann, nachdem
Sobald der Dampfdruck im Ge ten Wert, z.B. in der Höhe von 7 Atm. erreicht hat, wird der Antriebsmotor eingeschaltet, indem der Anzeiger 45 des Druckmessers 44 bei jenem ^uckwert den Kontakt 75 schließt, wodurch das Relais 76 Se Fig. 4) angezogen wird, und der Erregerkreis de Motofs geschlossen wird. Inzwischen -st wahrend des Ansteigens des Druckes im Gefäß 1 der Kontakt
S TTd Vtilkör
nach link
Entlüftungsverbindung und strOmabwärts liegend
magneten ^^ B unter F per 04 aes ve 'n L nach links verschoben
in Ng. angg Entlüftungsverbindung
worden ist. ^ und st
zwischen den strouf£i£d _sleitung 40 über den den Abschnitten der N.^.ndungs e tung ^
Kanal unterbrochen. &«=™5™*£ «kommen, und Endüftungsverbrndung zu Sund g r ^ ^ ^
zwar über den Kanal 66 im ven μ lüftungsleitung 67. ü ten Schä
f dei' v?"?* daß ^6 pforte
das Umschaltventil J4 Demc"1'
mc"1' . def rjmckluftquelle
desselben über den ^anaj "»· _b ^n Ent]üf. der Dec|cel io sich wieder in der Schließlage befindet
38 verbunden wird unü aie none j«
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schälmaschine, versehen mit einem. drehbar montierten Schälgefäß mit einem zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Lage bewegbaren Deckel zum Ein- und Auslassen der zu schälenden bzw. geschälten Produkte und mit zwei Absperrventilen zum Zuführen bzw. Abführen eines Schälmittels zu bzw. aus dem Schälgefäß, wobei eine mit einem Druckmittel zu speisende Kolben-Zylindervorrichtung zum Schließen des Deckels vorhanden ist und das Schälmittel nur bei geschlossenem Deckel in das Schälgefäß zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylindervorrichtung (A) doppelwirkend ausge bildet ist und die beiden Zylinderenden über ein Umschaltventil (34) an einer vom Schälmittel unabhängigen Druckmittelquelle (38) angeschlossen sind, wobei .'as Zufuhrventil (22) für das Schälmittej als selbständiges Ventil ausgebildet und zum Öffnen mit einem Bedienungszylinder (B) ausgerüstet ist. der über ein Steuerventil (E) an eine Steuermittelquelle (38) angeschlossen ist. und in der Verbindungsleitung (40, 41) zwischen der Öffnungsseite der Kolben-Zylindervorrichtung (A) und dem Umschaltventil (34) ein in Abhängigkeit des Druckmittels arbeitendes Ventil (D) angeordnet ist.
2. Schälmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß c'^i Bedienungszylinder (S) zum Schließen des Zufuhr-Absperrventil* (22) über das zugehörige Steuerventil (E) an der gleichen Druckmittelquelle (38) wie die doppeiwirk^nde Kolben-Zylindervorrichtung (A) angeschlossen ist. und zwar über den Anschlußpunkt (36) des Umschalt ventils (34), an dem auch die Schließseite der KoI ben Zylindervorrichtung (A) angeschlossen ist. wobei das Abfuhr-Absperrventil (28) für das Sjhälmittel als selbstschließendes Ventil ausgebildet und mit einem Bedienungszylinder (C) /um Öffnen ausgerüstet ist, welcher an eine Leitung (39) angeschlossen ist, die mit der Verbindungsleitung (40, 41) zwischen der Öffnungsseite der Kolben-Zylindervorrichtung (A) und dem Umschaltventil (34) in einem stromaufwärts von dem in jener Verbindungsleitung vorhandenen Ventil (D) liegenden Punkt zusammenkommt.
3. Schälmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (73) des Steuerventils (E) dem Druck in einer Verbindungsleitung (47, 48) mit der Öffnungsseite der Kolben-Zylindervorrichtung (A) ausgesetzt ist, wobei im Anschlußpunkt (49) dieser Leitung ein Rückschlagventil (71) angeordnet ist, das in der Schließlage des Deckels (10) von dem Kolben (13) geöffnet 'wird.
4. Schälmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (D) in der Verbindungsleitung (40, 41) zwischen der Öffnungsseite der Kolben-Zylindervorrichtung (A) und dem Umschaltventil (34) durch einen Schieber (64) gebildet ist, der in der einen, dem Mindestwert des Druckes im Sohälgefäß (1) entsprechenden Endlage den Verbindungsleitungsabschnitt (40, 41) zwischen der Öffnungsseite der Kol'oen-Zylindervorrichtung (A) und dem Ventil (D) mit einer Entlüftungspforle (67) verbindet, und in der anderen, den über den Mindestwert hinausgehenden Druckwerten entsprechenden Endlage die stromaufwärts und stromabwärts liegenden Abschnitte der genannten Verbindungsleitung (40, 41) unmittelbar miteinander verbindet.
',
5. Schälmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (64) gesteuert wird mit Hilfe eines Elektromagneten (68), in dessen Erregerkreis ein dem genannten Mindestwert entsprechender Kontakt (70) aufgenommen ist, der von dem Anzeigeorgan (45) eines am Gefäß (1) angeschlossenen Druckmessers (44) geschlossen werden kann.
6. Schälmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der
π Kolben-Zylindervorrichtung (A) verbundenen, mit dem Gefäß (1) mitbewegbaren Abschnitte (32, 41 und 48) und die mit dem stationär angeordneten Umschaltventil (34), dem Dampfzufuhr-Absperrventil (22). dem Steuerventil (E) und dem Ventil
H) (D) verbundenen stationären Abschnitte (33, 40, 47) mittels einer Kupplung (50) miteinander ver bunden sind, die aus einer fest auf der Welle (2) des Gera, s (1) montierten Scheibe (51) und tiner mit dieser zusammenarbeitenden stationären Scheibe (52 ) besteht, zwischen denen eine Anzahl von durch Dichtungsringe (53) voneinander ge trennten ringförmigen, konzentrisch mit Bezug auf die Drehungsachse des Gefäßes (1) liegenden Ver bindungsräumen (54) gebildet sind, die je durch
einen Kanal (55) in der einen Scheibe (51) mit einem stationären Leitungsabschnitt in Verbindung stehen und über einen entsprechenden Kanal (56) in der zweiten Scheibe (52) mit einem bewegbaren Leitungsabschnitt verbunden sind.
7. Schälmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmesser (44) mit einem zweiten Kontakt (75) versehen ist. der vom Anzeigeorgan (45) beim Erreichen sines bestimmten, oberhalb des Mindestwerts liegenden Arbeitsdruckes geschlossen wird und der im Erregerkreis des Antriebsmotors des drehbaren Gefäßes (1) aufgenommen ist.
DE19702032796 1970-04-02 1970-07-01 Schalmaschine Expired DE2032796C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7004753A NL7004753A (de) 1970-04-02 1970-04-02
NL7004753 1970-04-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2032796A1 DE2032796A1 (de) 1971-10-21
DE2032796C true DE2032796C (de) 1973-02-15

Family

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