DE2032437B2 - Synchronmotor - Google Patents
SynchronmotorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/10—Synchronous motors for multi-phase current
- H02K19/12—Synchronous motors for multi-phase current characterised by the arrangement of exciting windings, e.g. for self-excitation, compounding or pole-changing
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Synchronmotor gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein Synchronmotor entsprechend dem Oberbegriff des Hauptanspruchs ist aus der DE-PS 5 08 151 bekannt
Bei diesem Synchronmotor wird während des Synchronbetriebes mit der Hilfswicklung eine Unterstützung
des Magnetflusses des Hauptpoles bezweckt während jedoch kein definierter, steuerbarer Fluß auf
der zwischen den Polen liegenden Achse zur Änderung so der resultierenden Position des Magnetflusses auf der
Polschuhfläche erzeugt werden kann. Außerdem läßt sich keine Lastaufteilung zwischen zwei Synchrcinmotoren
ausführen, die an eine gemeinsame Last gekuppelt sind, da ein Teil der Dämpferwicklung in Serie zur
Hauptwicklung geschaltet ist
Aus der US-PS 33 33173 ist es bekannt, die
Hilfswicklung bei Synchronmotoren in Sternschaltung vorzusehen. Mit einer derartigen Anordnung ist es
möglich, eine Lastaufteilung auf mehrere Synchronmotore
η vorzunehmen, die an eine gemeinsame Last gekuppelt sind. Die Verschiebung des Flusses über den
Polschuhflächen wird durch einen geteilten Polschuh erreicht, wobei die Wicklungen auf jede Polhälfte und
auf die Basis des Polschuhes gewickelt sind. Die (<ί
Wicklungen dienen nicht zur Unterstützung des Hauptfeldes während des Anlaufvorganges.
zugrunde, einen Synchronmotor der eingangs genannten
Art zu schaffen, welcher eine Hilfswicklung aufweist die zur Verlagerang des Gleicbstromfeldes benutzbar
ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Hauptanspruchs gelöst Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den. Unteranspt flehen.
Mit dem erfmdungsgemäßen Synchronmotor ist es zum einen möglich, das Feld durch die Hilfswicklung
während des Anlaufens zu unterstützen, und zum anderen eine Verlagerung des Gleichstromfeldes und
daher eine Verteilung einer gemeinsamen Last mit der mehrere Synchronmotoren gekuppelt sind, auf die
einzelnen Synchronmotoren. Die Hilfswicklung ist dabei
derart angeordnet, daß sie eine Kopplung zwischen dem Hauptfeld und dem Feld zwischen den Polen während
des Anlaufvorganges vornimmt Damit wird eine Veränderung der Position des Hauptfeldes auf die
physikalischen Pole ermöglicht infolgedessen die Rctorpcsition gegenüber dem den Stator drehenden
Magnetfluß verschoben wird, wodurch eine Lastaufteilung zwischen mit einer gemeinsamen Last gekuppelten
Synchronmotoren ermöglicht wird.
Die Hilfswicklung ist in den Nuten von Polschuhen des Rotors derart angeordnet daß sie bei Erregung mit
Gleichstrom abwechselnde N- und S-PoIe erzeugt deren Achsen um einen Winkel bezüglich der Achsen
der Pole des Hauptfeldes versetzt sind; während des Anlaufbetriebs des Synchronmotors wirkt die Hilfswicklung
als Widerstand zur Erzeugung eines sekundären Hilfsfeldes, wodurch dem Synchronmotor ein relativhohes
Drehmoment verliehen wird.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des Synchronmotors anhand der Zeichnung näher
erläutert Es zeigt
Fig. 1 zwei Synchronmotoren, die eine gemeinsame
Last antreiben,
F i g. 3 erne dreiphasige Sternschaltung der Hilfswick·
lung nach F i g. 2, und
F i g. 4,5 die Hilfswicklungen und ihre Verbindungen
mit äußeren Schaltungen.
F i g. 1 und die zugehörigen Erläuterungen dienen zur Erklärung der Beziehung zwischen den Haupt- und
Hilfsfeldpolen, um in einfacher Weise: die Überlagerung dieser Felder zur Erzeugung des resultierenden Feldes
anzugeben, das relativ zu dem Feldkern verlagert werden kann, indem die Ströme durch die Hilfs-
und/oder Hauptwicklungen verändern werden.
F i g. 1 zeigt schematisch zwei Synchronmotoren, die direkt mit einer Einzellast 10 gekuppelt sind, so daß
beide Motoren die Last antreiben und die Belastung zwischen sich entsprechend der jeweiligen Leistung
jedes Motors aufteilen. Als Beispiel für einen derartigen Antrieb kann eine große Erzmühle genannt werden, die
von zwei Synchronmotoren angetrieben wird, von denen jeder ein Antriebsrad auf seiner Antriebswelle
hat,' die in Eingriff mit einem Zahnrad auf der Mühlenantriebswelle stehen. Vorzugsweise haben die
beiden Synchronmotoren die gleiche oder nahezu gleiche Auslegung, Drehzahl und Arbeitscharakteristik.
Natürlich können Motoren mit verschiedenen Drehzahlen unter Verwendung geeigneter Getriebe benutzt
werden-, dies bedeutet jedoch, daß die gesamte Anordnung kompliziert wird.
Der Motor in F i g. 1 links ist ein üblicher Synchronmotor mit vier ausgeprägten Polen, der eine dreiphasige
Wechselspannwngs-AnkerwioicJiing It auf seinem Stator
und eine Gleichstrom-Feldwicklung 12 auf seinem Rotor tragt Die Ankerwicklung 11 ist an eine
dreiphasige 60 Hz-Wechselstromquelle angeschlossen; bei Erregung erzeugt sie ein magnetisches Feld, das sich
mit einer synchronen Drehzahl entsprechend 60Hz dreht, in diesem Fall mit 1800 Umdrehungen pro
Minute. Die vierpolige Feldwicklung 12 wird von einer Gleichstromquelle über zwei stationäre Bürsten 13
erregt, die in Schleifkontakt mit zwei Schleifringen 14 stehen, welche mit dem Rotor umlaufen, und über einen
veränderlichen Widerstand 16 zum Einstellen des durch die Feldwicklung fließenden Stromes. Die erregte
Feldwicklung 12 erzeugt ein Magnetfeld, dessen Richtung und Größe durch den Pfeil 17 dargestellt wird.
Der zweite Motor ist ein Synchronmotor mit vier ausgeprägten Polen, der eine dreiphasige Wechselspannungs-Aukerwicklung
18 auf seinem Stator und zwei Gleichstrom-Feldwicklungen 19 und 20 auf seinem
Rotor aufweist, von denen die Wicklung 19 die der Wicklung 12 entsprechende Hauptfeldwicklung, und die
Wicklung 20 eine um einen Winkel bezüglich der
Hauptfeldwicklung versetzte Hilfsfeldwicklung ist. Die Wicklung 18 ist mit einer dreiphasigen 60 Hz-Wechselstromquelle
verbunden und bei Erregung durch diese erzeugt sie ein magnetisches Feld, das bei 60 Hz mit
synchroner Drehzahl läuft, wie bei dem ersten Motor mit 1800 Umdrehungen pro Minute. Die Energie, die der
zweite Motor von der Wechselstromspannungsquelle zieht, wird mit einer Lastmeßeinrichtung 21 gemessen,
die in die Leitung zur Wicklung 18 geschaltet ist Die Meßeinrichtung 21 kann ein Wattmeter, ein Amperemeter
oder ein ähnliches Gerät sein, daß die Eingangsleistung des Motors und somit seine Ausgangsleistung
mißt, oder den Teil der Last 10, der auf den Motor wirkt
Wenn die Wicklung 19 mit Gleichstrom erregt wird, erzeugt sie ein statinonäres Magnetfeld, dessen
magnetische Achsen durch die abwechselnd aufeinanderfolgenden N- und S-PoIe Winkel von 90° im Raum
oder 180 elektrischen Grad einschließen. Der Pfeil 23 stellt in Richtung und die Größe des Magnetfeldes des
oberen N-PoIs 22 dar und wird hier als seine Poiachse
bezeichnet Die Hilfswicklung 20 ist ebenfalls eine Vierpolwicklung; ihre magnetischen Achsen liegen
zwischen denen der Wicklung 19.
Der Motor rechts in F i g. 1 zeigt eine Anordnung, bei
der die Hilfspole um 90° phasenverschoben zu den Hauptpolen angeordnet sind Dementsprechend ist das
Feld der bezüglich der Hauptpole verschoben. Ein Pfeil 24 repräsentiert die Richtung und die Größe des so
Magnetfeldes des N-PoIs 25 direkt auf der rechten Seite des Hauptpols 22 und wird hier als seine Polachse
bezeichnet
Bei einer Überlagerung ergeben die Felder 23 und 24 ein resultierendes Feld 26, das sich zwischen den Polen
22 und 25 befindet und größer ist als jede einzelne Feldkomponente 23 oder 24.
Wenn das resultierende Feld 26 die Richtung des Feldes 17 hat, dann laufen die Rotoren der Synchronmotoren
in Phase. Die Achse 17 ist unverschiebbar relativ zu dem Rotor des ersten Motors, aber die Achse 26 liegt
relativ zu dem Rotor des zweiten Synchrcnmotors nicht fest Die Achse 26 kann verschoben werden, indem die
Gleichströme in den Wicklungen 19 und 20 entsprechend eingestellt werden. Wenn die Achse 26 in ts
Richtung der Rotation verschoben wird, dann hat dss für den zweiten Synchronmotor zur Folge, daß sein
Anteil an der Last 10 abfällt, und das Zurückdrehen der Achse 26 bewirkt für diesen Synchronmotor, daß sein
Anteil an der Last ansteigt Die Belastung kann durch
die Meßeinrichtung 2t bestimmt werden; wenn sie nicht dem gewünschten Anteil an der Belastung 10 entspricht
kann sie auf den richtigen Wert eingestellt werden, z. B.
durch Justierung der Drehwiderstände 27 und 28 in den Zuführungsleitungen von der Gleichstromquelle zu den
Bürsten 30, die sich in Schleifkontakt mit den drei Schleifringen 31 befinden.
F i g. 2 zeigt drei Rotorpole eines Synchronmotors, in denen die Sekundärwicklung od. Wellenwicklung
ausführt ist Diese Wicklung kann mit Widerständen verbunden werden, um dem Motor ein höheres
Anlaufdrehmoment zu geben, oder sie kann mit einer Gleichstromquelle verbunden werden, um ein HUfsmagnetfeld
zu erzeugen, das bezüglich des Hauptfeldes verschoben ist Der Rotor sei vierpcJig, die Wechselspannungs-Wicklung
auf dem Stator entspreche den Motoren in F i g. 1. Jeder der Pole 32, 33, 34 trägt eine
Hauptfeldwicklung 35 um seinen Polkern 36 unter einem überhängenden Polschuh 37. Jeder Polschuh 37
enthält sechs axial gerichtete Nuten 38 bis 43, die sich radial nach innen erstrecken; vgL F i g. 2(a) und (c). Die
Nuten enthalten die Hilfswicklung 45.
Die Hilfswicklung 45 ist in F i g. 2(a) und (d) als eine
konventionelle Wellenwicklung mit zwei Spulenseiten pro Nut dargestellt Die Spulen 46 bzw. 47 bzw. 48
bestehen aus einer Vielzahl von isolierten Leitern. Die beiden Spulenseiten sind in entsprechenden Nuten
benachbarter Polschuhe angeordnet Dies ist am besten in Verbindung mit der Spule 46 dargestellt die mit einer
Seite 48 in der oberen Hälfte der Nut 38 des Pols 32 und mit der andere Seite 49 in der unteren Hälfte der Nut 38
des Pols 33 gezeigt ist Die Spule 46 setzt sich fort in der unteren Hälfte der Nut 38 des Pols 34. Jedem Pol ist eine
solche Spulenseite der Spule 46 zugeordnet Die Spule 46 verläuft also vollständig um den Rotor herum. Die
benachbarte Spule 47 sind wie die Spule 46 ausgebildet und verläuft um den Rotor durch die Nuten 39 herum.
Die Spulen 47 und 46 sind in der geeigneten Reihenfolge als eiie Phase einer dreiphasigen Wicklung miteinander
verbunden, z. B. als Phase 46,47 in F i g. 3. Die nächsten
Spulen 50 und 51 entsprechen den Spulen 46 und 47 und sind in Nuten 40 und 41 angeordnet Sie sind in Fi g. 3 als
eine zweite Phase dargestellt Die dritte Piiase setzt sich
aus den Spulen 52 und 53 zusammen, welche in den Nuten 42 bzw. 43 liegen.
Diese Anordnung der Spulen ergibt eine dreiphasige Nutenwicklung in Sternschaltung, wie F i g. 3 zeigt Um
den Motor ein relativ hohes Anlaufdrehmoment zu geben, werden die Ausgangsklemmen 54,55 und 56 der
Hilfswicklung 45 je mit einem Widerstand verbunden, während der Motor asynchron angefahren wird. Wenn
der Rotor fast die Synchrondrehzahl erreicht hat wird der Hauptfeldstroir zugeführt um den Motor in
Synchronismus zu bringen; die Klemmen 54,55 und 56 werden dann von dem Widerstand getrennt und die
Klemmen 55 und 56 mit einer Gleichstromquelle verbunden, so daß Jie zugeordneten Phasen jetzt die
Hilfsfeldwicklungen bilden, die ein magnetisches Feld
induzieren, wie es im Diagramm der Fig.2(b) dargestellt ist. In diesem Diagramm sind de Rechtecke
57 bis 60 auf einer Basislinie 61 aufgetragen, um die N-PoIe, die durch die Spulen 50 bis 53 auf den Polen 32
und 33 induziert werden, darzustellen, und die Rechtecke 62 bis 65 sind auf der gleichen Basislinie
gezeichnet, um das S-Polfeld darzustellen, das durch die gleichen Leiter auf den Polen 33 und 34 induziert wird.
Die Summe der Felder ist durch eine dicke Linie 66 dargestellt, die einer Sinuslinie angenähert ist, deren
Nullpunkte auf der Linie 61 liegen. Die Abschnitte oberhalb der Linie 61 stellen das Nordpolfeld und die
darunter das Südpolfeld dar. Der Feldteil 66, der durch ϊ den Gleichstom, der durch die Hilfswicklung auf den
Polen 32 und 33 fließt, induziert ist, hat eine Nordpolachse 67, die um eine Winkel θ nach links von
der Nordpolachse 68 des Feldes aus, das im Pol 33 durch den in der Hauptfeldspule 35 fließenden Gleichstrom in
induziert ist, versetzt ist Ein Hilfsfeldpol für jeden Hauptpol ist von dort in die gleiche Richtung und um
den gleichen Betrag versetzt. Die Haupt- und Hilfsfelder erzeugen ein resultierendes Feld, das alternierende
Nord- und Südpolachsen hat, die irgenwo zwischen den 1s
Haupt- und der Hilfsachse liegen, d. h. zwischen den
Achsen 67 und 68. Die Lage und die Größe des resultierenden Feldes hängt von der Größe des Haupt-
und Hilfsfeldes, d. h. von den relativen Werten der beiden Feldströme ab. Deshalb ist es möglich, von dem
Zeitpunkt an, wenn die resultierenden Achsen den Punkt darstellen, bei welchem der Rotor mit dem
rotierenden Ankerfeld synchron läuft, diesen Punkt zu ändern, indem die Feldströme eingestellt und ein oder
mehrere Motoren einer Vielzahl von Motoren, die eine gemeinsame Last antreiben, höher oder weniger hoch
belastet werden, so daß die Motoren gezwungen sind, die Belastung so auf sich zu verteilen, wie schon in
Verbindung mit F i g. 1 erläutert ist
Es ist demnach ersichtlich, daß eine Hilfswicklung, so beispielsweise die Hilfswicklung 45, in Nuten der
Polschuhe in verschiedener Art verteilt werden kann und daß die Zahl der Nuten von der Konstruktion des
Motors abhängt Es ist wichtig, daß die Anordnung der Leiter der Wicklungen derart gewählt ist, daß die
Wicklung ein Wechselspannungs-Sekundär-Feld zum
Anfahren des Motors und ein Gleichstrom-Hilfsfeld zur Veränderung der Position des Hauptfeldes relativ zu der
Kernstruktur beim Synchronlauf des Motors erzeugt.
Die Hilfswicklung 45, mit einem Anlaufwiderstand und einer Gleichstromquelle zu verbinden, werden
unter Bezugnahme auf Fig.4 bis 6 beschrieben. Die Hauptfeldwicklung, die sich auf dem Rotor befindet, und
die Schleifringe, welche die Hauptfeldwicklung während des Anfahrens des Motors an einen Widerstand und
während des Synchronlaufs an eine Gleichstromquelle anschließen, sind nicht gezeigt
73, Kontakte 74 bis 79 eines Magnetschalters, und einen veränderlichen Widerstand 80 und eine Gleichstromquelle.
Die Wicklung 45 befindet sich auf dem Rotor des Synchronmotors mit der Hauptfeldwicklung und ist mit
Anschlüssen bzw. Kontakten 74 bis 80 über Schleifringe 70 bis 73, die auf der Rotorwelle montiert und mit der
Wicklung verbunden sind, und stationäre Bürsten, die auf die Ringe drücken und mit den Kontakten
verbunden sind, zusammengeschaltet. Kontakte 74, 75 und 76 sind normalerweise geschlossen und die
Kontakte 77, 78 und 79 sind normalerweise offen. Die vorstehend angegebenen Kontaktzustände liegen immer
vor, mit Ausnahme daß der Motor bei Synchrondrehzahl läuft; dann sind die Kontaktzustände umgekehrt.
Die zwei Sätze der Kontakte sind so verbunden, daß ein Satz geschlossen ist, während der andere offen
ist, und umgekehrt. Während des Anlaufs ist die Wicklung 45 als eine dreiphasige Sternschaltung
geschaltet und diese Schaltung ist mit dem veränderlichen Widerstand 80 verbunden, so daß der Motor als
Induktionsmotor mit gewickeltem Rotor unter der Steuerung des Widerstands anläuft Wenn die Drehzahl
des Rotors den Punkt erreicht an dem der Rotor mit dem synchron rotierenden Primärfeld in Phase läuft,
werden die Hauptfeldspulen mit Gleichstrom erregt; im Synchronfall öffnet der Schalter seine Kontakte 74, 75
und 76 'ind schließt seine Kontakte 77, 78 und 79. Diese
Schaltoperation trennt den veränderlichen Widerstand 80 und es werden die beiden Phasen 81 und 82 der
Dreiphasenwicklung mit der Gleichstromquelle (in Fig.3) verbunden, während die dritte Phase 83
kurzgeschlossen wird. Wie die Schaltungen in F i g. 2 und 3 erzeugen die Wicklungen 81 und 82 das
einstellbare Hilfsfeld, das mit dem Hauptfluß kombiniert wird, um den resultierenden Magnetfluß bezüglich des
Rotors zu verändern oder den Punkt zu verändern, an welchem der Rotor mit dem synchron drehenden
Primärfluß in Phase läuft Der Kurzschluß der Phasenwicklung 83 macht sie zu einer Dämpferwicklung
während des Synchronluafs.
F i g. 5 zeigt die gleiche Hilfswicklung 45, die mit der Gleichstromquelle in anderer Weise verbunden ist Bei
dieser Anordnung sind zwei der Phasenwicklungen parallel geschaltet und die parallelen Kombinationen in
Serie mit der dritten Phasenwicklung. Der Anlauf ist der gleiche wie in Fig.4, während des Synchronlaufs ist
jedoch die Serien-Parallel-Kombination an die Gleichstromquelle
angeschlossen.
Claims (6)
- Patentansprüche;t. Synchronmotor mit einem Stator, der einen Ankerkern mit einer Ankerwicklung aufweist, mit einem Rotor, dessen Pole die Feldwicklung tragen s und in dessen Poischuhen Nuten zur Aufnahme einer Hilfswicklung ausgebildet sind, die aus mehreren Spulen besteht, deren jeweils eine Seite in einem Polschuh und deren andere Seite in einem benachbarten Polschuh liegt, wobei die Hilfswicklung als Sekundärwicklung zur Ankerwicklung für den Anlaufbetrieb oder zur Erzeugung eines Hilfsfeldes im Synchronbetrieb schaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung (45) eine dreiphasige Nutenwicklung ist und in Sternschaltung geschaltet ist, und daß jeder Leiter (46 usw.) in jedem Pol (32 usw.) in der gleichen Nut (38 bis 43) liegt
- 2. Synchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung (45) eine Wellenwicklung ist.
- 3. Synchronmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Synchronbetrieb zwei Phasen der Hilfswicklung in Serie an die Gleichstromquelle schaltbar sind.
- 4. Synchronmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Synchronbetrieb die dritte Phase der Hilfswicklung (45) kurzgeschlossen ist
- 5. Synchronmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß zwei Phasen der Hilfswicklung (45) parallel zueinander und die Parallelschaltung in Serie zur dritten Phase der Hilfswicklung geschaltet sind.
- 6. Synchronmotor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während des Anlaufs ein veränderlicher Widerstand (80) an die Anschlüsse der Hilfswicklung (45) anschaltbar ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CA57313 | 1969-07-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032437A1 DE2032437A1 (de) | 1971-01-28 |
| DE2032437B2 true DE2032437B2 (de) | 1980-06-26 |
| DE2032437C3 DE2032437C3 (de) | 1982-12-02 |
Family
ID=4085472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2032437A Expired DE2032437C3 (de) | 1969-07-17 | 1970-07-01 | Synchronmotor |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
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| CH (1) | CH517405A (de) |
| DE (1) | DE2032437C3 (de) |
| FR (1) | FR2055226A5 (de) |
| GB (1) | GB1307586A (de) |
| SE (1) | SE364411B (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE508151C (de) * | 1930-09-24 | Aeg | Synchronmaschine mit ausgepraegten Polen und mit mehrphasiger Anlaufwicklung | |
| US3333137A (en) * | 1963-08-28 | 1967-07-25 | Philips Corp | Glow discharge tube having planar main electrodes and planar auxiliary electrodes |
-
1969
- 1969-09-19 US US859329A patent/US3553552A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-06-23 GB GB3041870A patent/GB1307586A/en not_active Expired
- 1970-07-01 DE DE2032437A patent/DE2032437C3/de not_active Expired
- 1970-07-13 CH CH1060670A patent/CH517405A/de not_active IP Right Cessation
- 1970-07-16 FR FR7026247A patent/FR2055226A5/fr not_active Expired
- 1970-07-16 SE SE09893/70A patent/SE364411B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE364411B (de) | 1974-02-18 |
| DE2032437C3 (de) | 1982-12-02 |
| US3553552A (en) | 1971-01-05 |
| FR2055226A5 (de) | 1971-05-07 |
| DE2032437A1 (de) | 1971-01-28 |
| GB1307586A (en) | 1973-02-21 |
| CH517405A (de) | 1971-12-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |