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DE2032444A1 - Zange - Google Patents

Zange

Info

Publication number
DE2032444A1
DE2032444A1 DE19702032444 DE2032444A DE2032444A1 DE 2032444 A1 DE2032444 A1 DE 2032444A1 DE 19702032444 DE19702032444 DE 19702032444 DE 2032444 A DE2032444 A DE 2032444A DE 2032444 A1 DE2032444 A1 DE 2032444A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
jaws
working
legs
levers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702032444
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Konieczny, Helmut, 3307 Königslutter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Konieczny, Helmut, 3307 Königslutter filed Critical Konieczny, Helmut, 3307 Königslutter
Priority to DE19702032444 priority Critical patent/DE2032444A1/de
Publication of DE2032444A1 publication Critical patent/DE2032444A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/02Jaws
    • B25B7/04Jaws adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • 11Zange" Die Erfindung betrifft eine Zange, bestehend aus zwei auf ihrer Länge gelenkig verbundenen Hebeln, die durch das Gelenk in Griffteile und Arbeitsschenkel aufgeteilt sind, wobei die Arbeitsschenkel je nach Zangentyp zusammenwirkende Klemm-, Greif-, Schneid-, Xneif- oder Spannbacken tragen.
  • Zangen der eingangs genannten Art dienen zahlreichen unterschiedlichen Zwecken. Ihr Aufgabengebiet erstreckt sich vom Einsatz als Greif- und Fasswerkzeuge über den Einsatz als Schneid- sowie auch Biegewerkzeuge bis zum Gebiet ton Spannwerkzeugen, mit denen etwa Federringe, Seegerringe und ähnhohe Maschinenelemente in geeignete Sitznute oder aus diesen herausgelöst werden können.
  • Die Zangen, dia bisher im Gebrauch sind, unterscheiden eich daher in ihrer Ausgestaltung; denn sie sind ihrer Funktion angepaßt. Ver allem bei Spannzangen für die genannten Federringe kommt aber auch noch eine Größenabstufung hinzu; denn die Spitzen der Arbeitsschenkel oder -backen dieser Zangen müssen in ihrer Größe den zu ihrem Eingriff bestimmten Löchern der einzelnen Federringe oder dgl angepaßt sein.
  • Bisher werden daher die Zangen- nicht nur in unterschiedlichen Zweckformen, sondern auch in unterschiedlichen Größenabstufungen hergestellt und benutzt.
  • In der Praxis führt dies aber zu erheblichen Nachteilen; denn um für alle Situationen ausgerüstet zu sein, ist ein sehr großes Sortiment von z.T. oft recht teuren Zangen erforderlich.
  • Ein solches Sortiment, das sowohl hinsichtlich der Funktion als auch hinsichtlich der Größe vollständig ist benötigt sehr viel Platz und besitzt auch ein sehr großes Gewicht. Außerdem sind die Kosten für ein derartig vollständiges Bortiment außerordentlich hoch.
  • In der Praxis ist es daher üblich, daß versucht wird, mit der geringstmöglichen Anzahl von Zangen auszukommen. Das gilt vor allem für die Werkzeugauerüstung von Monteuren im Außendienst, weil bei diesen Einsatz Platz und Gewicht gespart we-rden müssen.
  • Die Folge dieser Einsparung besteht aber erfahrungsgemäß darin, daß häufig für eine bestimmte Aufgabe die passende Zange oder eine Zange in der passenden Größe fehlt. Die Zweckentfremdung von Zangen ist daher weit verbreitet, obwohl sie häufig zu einer Beschädigung der Zangen führt. Ebenso oft wird versucht, eine bestimmte Arbeit, fUr die eine geeignete Zange erforderlich ist, ohne diese Zange auszuführen. Dabei müssen jedoch häufig Schäden oder Qualitätsminderungen am Werkstück oder Zeitverluste in Kauf genommen werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunds, hier Abhilfe zu schaffen und eine Zange der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sie universell verwendbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend eo wähnte Zange erfindungsgemäß dadurch, daß die Arbeitsschenkel und die Backen als getrennte Bauteile ausgebildet sina' und daß die Arbeitsschenkel Aufnahmeeinrichtungen zur lösbaren Verbindung mit korrespondierend ausgebildeten Verbindungseinrichtungen der Backen aufweisen.
  • Erfindungsgemäß ist es nunmehr lediglich erforderlich, einen Zangengrundkörper einheitlich und genormt herzustellen und fiir diesen Grundkörper auswechselbare Backen vorzusehen, welche mittels angeformter Verbindungseinrichtungen in die korrespondierenden Aufnahmeeinrichtungen der Arbeitsschenkel einsetzbar sind. Durch die Erfindung ist es nunmehr möglich, zumindest für einen Zangengrundkörper ein Sortiment Backen unterschiedlicher Größe, Jedoch gleicher Funktion vorzusehen. Darüber hinaus kann aber auch ein Sortiment von Backen vorgesehen werden, das alle erdenklichen Funktionen zu erfüllen vermag.
  • Je nach Aufgabe gibt ee bekanntlich Zangen, deren Backen sich beim BetEtigen der Griffteile ihrer Hebel schließen, während zur zweiten Gruppe von Zangen, bei denen es sich um Spreu-.
  • zangen handelt und bei denen die Schenkel parallel nebeneinander verlaufen, die Ärbeitsschenkel voneinander entfernt wer den, wenn die Griffteile aneinandergedrückt werden. Erfindungsgemäß brauchen daher höchstens zwei derartiger Grundkörper im Werkzeug vorhanden zu sein, um alle Arten in Frage kommender Zangen durch Bestückung dieser Grundkörper mit den geeigneten Backen verwirklichen zu können. es fÜhrt zu erheblichen Kostensinsparungen; denn naturgemäß lassen sich auswechselbare Backensätze für geringere Kosten herstellen als komplette Zangen. Weitere Einsparungen ergeben sich auch im Hinblick auf die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Zange. Bekanntlich unterliegen die Backen von Zangen einem Verschleiß, insbesondere bei Seitensohneidern, Beißzangen oder dgl., und werden verschleißbedingt nach einer gewissen Zeit unbrauchbar. Bisher mußte in einem solchen Fall die betreffende Zange vollständig weggeworfen werden. Erfindungsgemäß ist in der gleichen Situation lediglich die Erneuerung des betreffenden fiackenpaares notwendig.
  • Es gibt in der Praxis zwar bereits sog. Kombinationszangen, die für mehrere Aufgaben vorgesehen sind. Sie besitzen die Backen einer Flachzange, die Schneiden eines Seitenschneiders, die gezahnte Öffnung einer Rohrzange und meist zusätzlich an ihren Seiten noch Zwickschneiden sum Abschneiden von Drühten. Obwohl derartige Kombinationszangen in großem Umfange in Gebrauch sind, stellen sie ein Universelwerkzeug in Sinne der vorliegenden Erfindung nicht dar; denn zum Einsetzen oder Spannen von Federringen, als Beißzange oder dgl. sind sie nicht verwendbar. Außerden bestätigt die Erfahrung, daß die Schneiden dieser bakannten Kombinntionszangen ungünstig angeordnet sind und darüber binaus bereits nach kurzer Zeit unbrauchber werden.
  • Es gibt außerdem auch schon Zangen, die sich in ihrer Größe verstellen lassen. Es handelt sich dabei um die sog. Wasserpumpenzangen, bei denen die beiden Hebel durch geeignete Schlitz-Bolzen-Verbindung und mahrere Führungsnute, die wahlweise ineinanderführbar sind, die Verwirklichung von unterschiedlichen Maulweiten gestatten. Diese bekannte Zange erlaubt damit lediglich eine Größenabstufung der Griffweite. Eine Größeninderung der Backen oder eine Änderung in der Weise, daß eine andere Funktion erfüllt werden könnte, ist nicht möglich und auch nicht vorgesehen.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten und seit langem in Gebrauch befindlichen Zangen bildet die erfindungsgemäß ausgestaltete Zange ein echtes Universalwerkzeug, welches aus ein oder zwei Grundkörpern und einem beliebig großen Sortiment unterschiedlicher einsetzbarer Backen besteht. Erfindungsgemäß können zu diesem Sortiment von Backen auch Schneidbacken hinzugefügt werden, welche es ermöglichen, daß die naue Zange auch als Blechschere oder dgl. benutzbar ist.
  • Die Aufnahmeeinrichtung an den Arbeitsschenkeln und die Verbindungseinrichtung an den Backen können beliebig ausgebildet werden, solange gewährleistet ist, daß die Kräfte, die bei der Benutzung entstehen, einwandfrei übertragen werden und daß die sichere Lage der Backen in den Arbeitsschenkeln gewährleistet bleibt. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Aufnahmseinrichtungen der Arbeitsschenkel als im wesentlichen zylindrische Löcher mit in Schenkellängsrichtung verlaufender Achse ausgebildet sind und einseitige Schrägflächen, Nute oder Vorsprünge zur Sicherung der Sollage der Backen aufweisen.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die Arbeitsschenkel mit Arreiterungsschrauben ausgerüstet sind, die in Vertiefungen der als im wesentlichen zylindrische Zapfen ausgebildeten Verbindungseinrichtungen der Backen eingreifen.
  • Im vorstehenden wurde die erfindungsgemäß ausgebildete Zange in einer Ausführungsform beschrieben, bei welcher der Grundkörper für sich bei Betätigung annähernde Backen oder Arbeitsschenkel aus zwei sich kreuzenden, gelenkig verbunderen Hebeln und für bei Betätigung sich voneinander entfernande Arbeitsschenkel aus zwei parallel zueinander gelenkig verbunden@n Schenkeln bestand. Das bedeutete, daß bei dieser Ausgestaltung zwei Grundkörper erforderlich waren.
  • Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Zange kann auch auf die Notwendigkeit zweier unterschiedlicher Grundkörper verzichtet werden. Bei dieser Weitern bildung der erfindungsgemäß ausgebildeten Zange weisen die Hebel je zwei wahlweise verwendbare Löcher für einen Gelenkbolzen auf und sind in einander kreuzender Lage zur Verwendung als klemmende oder schneidende Zange sowie in parallel nebeneinanderliegender Lage zur Verwendung als spreizende Zange verbindbar.
  • Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäß ausgebildeten Zange sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine teils geschnittene Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäß ausgebildeten Zange.
  • Fig. 2 zeigt eine Schnittansioht der Zange gemäß Fig. < bei längs der Linie II-II in Fig. 1 verlaufender Schnittebene.
  • Fig. 3 zeigt eine Telifrontansicht der in Fig. 1 dargeatellten Zange.
  • Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Zange.
  • Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer austauschbaren Backe.
  • Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Ausgestal-tung einer austauschbaren Backe.
  • Fig'. 7 zeigt eine. Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Zange.
  • Fig. 6 zeigt die Frontansicht der in Fig. 7 gezeigten Zange..
  • Fig. 9 zeigt die Zange gemäß Fig. 7 und 8 nach ihrer Umwandlung .in eine spreizende Zange.
  • Fig.10 eeigt die Zange gemäß Fig. 9 in Frontansicht.
  • In Fig. 1 ist eine Zange 1 gezeigt, welche aus zwei einander kreuzenden Hebeln 2 und 3 besteht, die auf ihrer Länge mittels eines Gelenkbolzens 4 gelenkig verbunden sind. Durch den Gelenkbolzen 4 werden die Nebel 2,3 in Griffteile s und 6 und in Arbeitsschenkel 7,8 unterteilt.
  • Die Arbeitsschenkel 7 und 8 dienen als Träger für Backen 9, welche jeweils paarweise vorgesehen sind. Gegenüber bekannten Ausführungen von Zangen unterscheiden sich die in den Figuren dargestellten Zangen dadurch, daß die Arbeitsschenkel 7 und 8 Aufnahmeeinrichtungen 10 besitzen, in welche die Backen 9 mittels Verbindungseinrichtungen 11 lösbar eingesetzt und festgelegt werden können. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Aufnahmeeinrichtung"en 10 als im wesentlichen zylindrische Löcher ausgebildet, während die Verbindu.ngseinrichtungen 11 angepaßte Zylinderzapfen darstellen. Um die richtige axiale Lage der Backen zu den Arbeitsschenkeln zu gewährleisten, sind die zylindrischen Löcher der Aufnahmeeinrichtungen 10 einseitig mit konischen Abschrägungen 12 versehen, die von korrespondierenden FortsEtzen 13 der zylindrischen Zapfen 11 ausgefüllt werden. Aufgrund diesen Formgebung findet eine Verdrehsicherung der Backen 9 und zugleich auch eine Lagedefinition statt, durch welche erreicht wird, daß die Backen 9 nur in einer bestimmten.
  • Stellung eingesetzt werden können. Als Arretierungseinrichtung gegen ein Herausfallen der austauschbaren Backen 9 s,iüä in die Arbeitsschenkel 7 und 8 Schrauben 14 eingeschraubt, die in geeignete Löcher oder Vertiefungen 15 in den Verbindungseinrichtungen 11 eingreifen. Die Backen 9, die in Fig. 1 gezeigt sind, stelle die Backen einer Spitzzange dar, welche dazu dienen können, Feder- bzw. Seegerringe zu spannen, welche in die Nute zylindrischer Bohrungen oder Löcher oder.dgl. eingesetzt werden sollen und zum Einsetzen oder Entnehmen aus ihren Sitz nuten rad verengt werden mtissen. In Fig. 5 sind die Backen 9 in Seitenansicht gezeigt. Dabei ist deutlich der seitliche Fort-, satz 13 am zylindrischen Zapfen 11 zu erkennen, der die Vers dreh sicherheit der betreffenden Backen 9 und deren Sollage gewährleistet.
  • In Fig. 6 ist eine auswechselbare Backe 9a gezeigt, deren Spitze 16 abgekröpft ist.
  • Weitere zahlreiche Formen von austauschbaren Backen 9 sind verwenbar. Für diese sind keine Beispiele dargestellt, Es soll lediglich erwähnt werden, daß die Backen von Seitenschneidern, Kneifzangen, Beißzangen, Flachzangen, Rohrzangen sowie auch die Backen von Blechscheren in einen Grundkörper eingesetzt werden können, der gemäß Fig. 1 aus den beiden Hebeln 2 und q besteht.
  • Die Zange gemäß Fig. 1, 2 und 3 kann ausschließlich zu Arbeiten verwendet werden, bei denen beim Zusammendrücken der Griffteile 5 und 6 der Hebel 2,3 eine Schließbewegung der Backen 9 bzw. der Arbeitsschenkel 7,8 auszuführen ist. Es gibt aber im Gegensatz dazu auch Arbeitens bei denen eine Spreizbewegung der Schenkel benötigt wird. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn federnde Sicherungsringe, d.h. Seegerringe, auf Wellen aufgesetzt oder von Wellen entfernt werden sollen. Eine Zange 1a, die für diesen Zweck geeignet ist, ist in Fig. 4 dargestellt. Auch diese Zange ia besteht aus zwei Hebeln 2a und 3a, die durch einen Gelenkbolzen 4a gelenkig miteinander verbunden sind und durch diesen Bolzen in Griffteile 5a und 6a sowie Arbeitsschenkel 7a und 8a aufgeteilt werden. Im Gegensatz zur Zange gemäß Fig. 1 verlaufen die beiden Hebel 2a und 3a jedoch auf ihrer gesamten Länge parallel nebeneinander und kreuzen sich nicht. Infolgedessen führt ein Zusammendrücken der Griffteile 5a,6a dazu, daß die in die Arbeitsschenkel 7a,8a in der in Fig. 1 bereits erläuterten Weiss lösbar eingesetzten Backen 9 voneinander entfernt werden.
  • In der Fig. 1 ist eine Spannfeder 17 gezeigt, welche zwischen die Griffteile 6 und 5 der Hebel 2 und S bzw. 5a,-6a, der Hebel 2a und 3a eingesetzt werden kann, um zu erreichen, daß die Zange jeweils von sich aus in die Ausgangsstellung zurückkehrt, sobald die Griffteile freigegeben werden. Zweckmäßig ist es, wenn eine derartige Feder 17 lösbar eingesetzt ist, damit sie nur bedarfsweise zur Verfügung steht und entnommen werden kann, wenn sie für die jeweils auszuführende Arbeit hinderlich ist.
  • Um zu vermeiden, daß bei der Ausfuehrung der erfindungsgemäß ausgebildeten Zange 1 bzw. ja, die in den Fig. 1-4 gezeigt ist, zwei unterschiedliche Grundkörper, nämlich eine schließende Zange 1 und eine spreizende Zange 1a erforderlich ist, kann gemäß Fig. 7-10 eine Zange 1b geschaffen werden, welche Schenkel 2b und 3b besitzt, die Jedoch zwei wahlweise verwendbare Löcher 98 für einen lösbar eingesetzten Gelenkbolzen 4a, der im vorliegenden Falle als Gewindebolzen ausgebildet ist, aufweisen. Die Fig. 7-10zeigen deutlich, daß die beiden Hebel 2b und 3b der Zange ib sowohl in einander kreuzender Lage gemäß Fig. 7 und 8 als auch in parallel zueinander verlaufender Lage gemäß Fig. 9 und 10 durch den Gelenkbolzen 4a verbunden werden können. In der in Fig. 7 und 8 gezeigten Lage, bei der die Hebel 2b Und 3b einander kreuzend verbunden sind, ergibt; sich eine bei Betätigung mit ihren Backen schließende Zange, die der Ausführung gemäß Fig. 1 entspricht, während bei der in Fig. 9 und 10 gezeigten Zange eine der Ausführung gemäß Fig. 4 entsprechende Spreizzange geschaffen wird. Bei dieser Ausgestaltung kann ebenfalls eine lösbar einzusetzende Feder 17 vorgesehen werden, damit die Zangenhebel 2b,3b Jeweils selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückkehren. Im Hinblick darauf, daß die Arbeitsschenkel 7b und 8b bei dieser Ausführung der Zange 1b abwechselnd mit ihren Vorderseiten und mit ihren Rückseiten aneinanderliegen, ist es nicht möglich, die Arretierungsschraube 14 von der Vorder- oder Rückseite der Schenkel her einzuschrauben, sondern es müssen diese in der Fig. 8 und 10 gezeigten Weise von der Seite her in die Arbeitsschenkel eingeschraubt werden. Sinngemäß sind die entsprechenden Löcher 15 in den Zylinderzapfen 11 der austauschbaren Backen 9 in der Seite vorzusehen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Zange, bestehend aus zwei auf ihrer Länge gelenkig verbundenen Hebeln, die durch das Gelenk in Griffteile und Arbeitsschenkel aufgeteilt sind, wobei die Arbeitaschenkel Je nach Zangentyp zusammenwirkende Klemm-, Greif-i Schneid-, Kneif- oder Spannbacken tragen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Arbeitsschenkel (7,8; 7a,8a; zb,8b) und die Backen (9,9a) als getrennte Bauteile ausgebildet sind, und daß die Arbeitsschenkel Aufnahmeeinrichtungen (10) zur lösbaren Verbindung mit korrespondierend ausgebildeten Verbindungseinrichtungen (11) der Backen aufweisen.
  2. 2. Zange nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h ne t , daß die Arbeitssoheakel (7,8; 7a,8a; 7b,8b zur lösbaren Verbindung mit den Backen (9,9a) eines Sortimentes vorgesehen sind, welches aus gleichartigen, jedoch in der Größe gestaffelten und/oder hinsichtlich der Punktion unterschiedlichen Backenpaaren besteht.
  3. 3. Zange nach Anspruch 1 und/oder 2, d a d u r 4 h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Aufnahmeeinrichtungen (10) der Arbeitsschenkel (7,8; 7a,8a; 7b,8b) als im wesentlichen zylindrische Löcher mit in Schenkellängsrichtung verlaufender Achse ausgebildet sind und einseitige Schrägflächen (12), Nute oder Vorsprünge zur Sicherung der Sollage der Backen (9) aufweisen.
  4. 4. Zange nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t9 daß die Arbeitsschenkel (7,8; 7a,8a; 7b,8b) mit Arretierungsschrauben (14) ausgerüstet sind, die in Vertiefungen (15) der als im wesentlichen zylindrische Zapfen ausgebildeten Verbindungseinrichtungen (11) der Backen (9,9a) eingreifen.
  5. 5. Zange nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 4, d a a u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Hebel (2b*3b) Je-zwei wahlweise verwendbare Löcher (18) für einen Gelenkbolzen (4a) aufweisen und in einander kreuzender iJage zur Verwendung als klemmende oder schneidende Zange sowie in parallel nebeneinanderliegender Lage zur Verwendung als spreizende Zange verbindbar sind.
  6. 6. Zange nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, g e k e n n z e i e h n e t d u r e h die Ausbildung als $Seegerring-Montagezange.
    L e e r s e i t e
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