DE20321147U1 - Halbleitereinrichtung - Google Patents
Halbleitereinrichtung Download PDFInfo
- Publication number
- DE20321147U1 DE20321147U1 DE20321147U DE20321147U DE20321147U1 DE 20321147 U1 DE20321147 U1 DE 20321147U1 DE 20321147 U DE20321147 U DE 20321147U DE 20321147 U DE20321147 U DE 20321147U DE 20321147 U1 DE20321147 U1 DE 20321147U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- semiconductor chip
- bumps
- bonded
- semiconductor
- chip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- H10W90/00—
-
- H10W72/01255—
-
- H10W72/019—
-
- H10W72/227—
-
- H10W72/251—
-
- H10W72/923—
-
- H10W72/9415—
-
- H10W72/952—
-
- H10W90/722—
-
- H10W90/724—
Landscapes
- Wire Bonding (AREA)
Abstract
Halbleitereinrichtung
mit:
einem Trägersubstrat (11, 21, 31, 41, 51, 61, 71); einem ersten Halbleiterchip (12, 22, 32, 42, 52, 62, 72); und
einem zweiten Halbleiterchip (13, 23, 34, 4, 53, 63, 74), der eine Mehrzahl von Kontakthöcker (14, 15, 24, 25, 35, 36, 45, 46, 57, 58, 68, 69, 75, 76) unterschiedlicher Höhe aufweist; wobei
der zweite Halbleiterchip (13, 23, 34, 44, 53, 63, 74) der eine Mehrzahl von Kontakthöcker (14, 15, 24, 25, 35, 36, 45, 46, 57, 58, 68, 69, 75, 76) unterschiedlicher Höhe aufweist, mit der aktiven Seite nach unten, mindestens mit dem Trägersubstrat (11, 21, 31, 41, 51, 61, 71) und dem ersten Halbleiterchip (12, 22, 32, 42, 52, 62, 72) gebondet ist.
einem Trägersubstrat (11, 21, 31, 41, 51, 61, 71); einem ersten Halbleiterchip (12, 22, 32, 42, 52, 62, 72); und
einem zweiten Halbleiterchip (13, 23, 34, 4, 53, 63, 74), der eine Mehrzahl von Kontakthöcker (14, 15, 24, 25, 35, 36, 45, 46, 57, 58, 68, 69, 75, 76) unterschiedlicher Höhe aufweist; wobei
der zweite Halbleiterchip (13, 23, 34, 44, 53, 63, 74) der eine Mehrzahl von Kontakthöcker (14, 15, 24, 25, 35, 36, 45, 46, 57, 58, 68, 69, 75, 76) unterschiedlicher Höhe aufweist, mit der aktiven Seite nach unten, mindestens mit dem Trägersubstrat (11, 21, 31, 41, 51, 61, 71) und dem ersten Halbleiterchip (12, 22, 32, 42, 52, 62, 72) gebondet ist.
Description
- Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halbleitereinrichtung, hergestellt durch das Bonden eines Halbleiterchips auf ein Trägersubstrat mit der Kontaktseite nach unten.
-
15 zeigt die Vorderansicht einer herkömmlichen Halbleitereinrichtung. In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer1 ein Trägersubstrat; 2 bezeichnet einen ersten Halbleiterchip, chip-gebondet mit dem Trägersubstrat1 ;3 bezeichnet einen Bond-Draht, der das Trägersubstrat1 und den ersten Halbleiterchip2 elektrisch verbindet;4 bezeichnet einen zweiten Halbleiterchip, der mit der Kontaktseite nach unten mit dem ersten Halbleiterchip2 gebondet ist; und5 bezeichnet eine Mehrzahl von Kontakthöcker, die vorher auf dem zweiten Halbleiterchip4 hergestellt worden sind. All diese Kontakthöcker5 sind aus elektrisch leitendem Material wie Lot oder Gold so hergestellt, dass die Kontakthöcker von gleicher Höhe und die Kontakthöcker mit den Kontaktflächen des ersten Halbleiterchips2 leitend verbunden sind. -
16A –16G zeigen erläuternde Zeichnungen des Herstellungsprozess der Kontakthöcker5 . Gemäß16A wird der äußere Bereich der Kontaktfläche6 , hergestellt aus Aluminium oder ähnlichem, in einem ersten Schritt mit einer Passivierungsschicht7 überzogen. Wenn nun die Kontakthöcker5 hergestellt werden, wird zuerst, in16B verdeutlicht, eine Kontakthöcker-Metallunterlage8 über die Kontaktfläche6 und die Passivierungsschicht7 gesputtert. Dann wird, wie in16C gezeigt, eine Produktionsmaske9 über die Kontakthöcker-Metallunterlage8 positioniert und eine Aussparung9A dieser Produktionsmaske über der Kontaktfläche6 ausgerichtet. Darauf hin wird, wie in16D gezeigt, die Aussparung9A mit Lot10 verfüllt. Danach wird, gemäß16E , die Produktionsmaske9 entfernt und, wie in16F zu sehen, die Kontakthöcker-Metallunterlage8 bis auf die Teile, die sich unterhalb des Lotes10 befinden, mittels Ätzen beseitigt. Schließlich wird, wie in16G gezeigt, das Lot10 mittels eines Aufschmelz-(Reflow-)Ofens erhitzt und geschmolzen, so dass der Kontakthöcker10A seine Form erhält. - Eine herkömmliche Halbleitereinrichtung ist wie oben beschrieben ausgeführt. Sie besteht im Einzelnen aus: einem einzelnen zweiten Halbleiterchip
4 , ausgestattet mit Kontakthöcker5 von gleicher Höhe, ausschließlich mit der aktive Seite nach unten auf die Oberseite eines ersten Halbleiterchips2 gebondet. Das führt dazu, dass eine sehr kompakte Verschaltung bei einer herkömmlichen Halbleitereinrichtung schwierig herzustellen ist. Weiter ist der erste Halbleiterchip2 mit dem Trägersubstrat1 mit Hilfe eines Bond-Drahtes3 elektrisch leitend verbunden. Das führt zu dem Problem, dass die Reduktion der Verdrahtungs-Kapazität, entstanden durch das Umlenkung des Bond-Drahtes3 , bei einer Ausführung der Halbleiterchips2 und4 als Hochfrequenzchips, äußerst schwierig ist. - Vorliegende Erfindung löst oben genannte Probleme. Gegenstand dieser Erfindung ist eine Halbleitereinrichtung, in der eine Vielzahl von Halbleiterchips, ohne Bond-Drähte oder mit reduzierter Anzahl von Bond-Drähten, auf kleinster Fläche, auf einem Substrat angeordnet werden können, und ein Herstellungsverfahren für Kontakthöcker auf einem Halbleiterchip zur Herstellung der Halbleitereinrichtung.
- In Bezug auf einen ersten Aspekt vorliegender Erfindung, wird eine Halbleitereinrichtung bereitgestellt, in der ein Halbleiterchip, der mehrere Kontakthöcker verschiedener Höhe aufweist, mit der Kontaktfläche nach unten mindestens auf ein Trägersubstrat oder einen anderen Halbleiterchip gebondet ist.
- Somit kann die elektrische Verbindung zwischen einem Halbleiterchip und einem Trägersubstrat bzw. dem Halbleiterchip und einem anderen Halbleiterchip allein durch die Verwendung von Kontakthöcker hergestellt werden. Folglich kann ein Halbleiterchip über einen anderen Halbleiterchip, chip-gebondet mit einem Substrat, ohne die Benutzung eines Bond-Drahtes chip-gebondet werden. Halbleiterchips können ohne dessen Verwendung auf engstem Raum angeordnet und gleichzeitig kann die Verdrahtungskapazität reduziert werden. Zusätzlich ist diese Einbaumethode, da kein einziger Bond-Draht verwendet wird, gerade bei der Verwendung von als Hochfrequenz-Halbleiterchips ausgebildeten Halbleiterchips besonders nützlich.
- Folglich können, bezugnehmend auf die vorliegende Erfindung, zwei oder mehrere verschieden hohe Arten von Kontakthöcker leicht geformt werden. Zusätzlich können herkömmliche Kontakthöcker gleicher Höhe in Kontakthöcker verschiedener Höhe umgewandelt werden.
-
1 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 1 vorliegender Erfindung. -
2 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus1 . -
3 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 2 vorliegender Erfindung. -
4 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus3 . -
5 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 3 vorliegender Erfindung. -
6 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus5 . -
7 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 4 vorliegender Erfindung. -
8 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus7 . -
9 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 5 vorliegender Erfindung. -
10 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus9 . -
11 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 6 vorliegender Erfindung. -
12 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus11 . -
13 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 7 vorliegender Erfindung. -
14 zeigt eine erläuternde Schnittzeichnung der Herstellungsmethode von Kontakthöcker auf einem Halbleiterchip gemäß einer Ausführungsform 8 vorliegender Erfindung. -
15 zeigt die Vorderansicht Halbleitereinrichtung nach konventioneller Bauweise. -
16 zeigt eine erläuternde Schnittzeichnung des Herstellungsverfahrens eines Kontakthöckers auf einem Halbleiterchip nach konventioneller Verfahrenstechnik. - Eine Ausführungsform vorliegender Erfindung wird im folgenden näher beschrieben.
- AUSFÜHRUNGSFORM 1
-
1 zeigt die Vorderansicht einer Halbleiterordnung entsprechend einer Ausführungsform 1 vorliegender Erfindung.2 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus1 . In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer11 ein Trägersubstrat oder eine Leiterplatte;12 bezeichnet einen ersten Halbleiterchip, chip-gebondet mit der Oberfläche des Trägersubstrats11 ;13 bezeichnet einen zweiten Halbleiterchip, der mit der Kontaktseite nach unten mit dem Trägersubstrat11 und dem ersten Halbleiterchip12 gebondet ist,14 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip13 hergestellt wurden, und15 bezeichnet eine Mehrzahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip13 hergestellt wurden. In Bezug auf die Grundfläche ist der zweite Halbleiterchip13 kleiner als das Trägersubstrat11 und der erste Halbleiterchip12 kleiner als der zweite Halbleiterchip13 . - Das Herstellungsverfahren der Halbleitereinrichtung gemäss Ausführungsform 1 wird im folgenden beschrieben:
Der zweite Halbleiterchip13 , auf dem die hohen Kontakthöcker14 und die niedrigen Kontakthöcker15 geformt wurden, wird vorher vorbereitet. Dann wird der erste Halbleiterchip12 nahe des Zentrums mit der Oberfläche des Trägersubstrats11 chip-gebondet. Anschließend wird der zweite Halbleiterchip13 mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat11 und dem ersten Halbleiterchip12 gebondet, so dass der zweite Halbleiterchip den ersten Halbleiterchip12 überdeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die hohen Kontakthöcker14 mit den Kon taktflächen des Trägersubstrats11 und die niedrigen Kontakthöcker15 mit den Kontaktflächen des ersten Halbleiterchips12 leitend verbunden. - Wie bereits erwähnt werden, bei Ausführungsform 1, die hohen Kontakthöcker
14 und die niedrigen Kontakthöcker15 auf dem zweiten Halbleiterchip13 hergestellt und das Trägersubstrat11 und die Halbleiterchips12 und13 lediglich durch diese Kontakthöcker14 und15 elektrisch verbunden. Folglich können die Halbleiterchips12 und13 dreidimensional und äußerst dicht aneinander, ohne die Verwendung eines Bond-Drahtes, angeordnet werden, wodurch die Verdrahtungskapazität reduziert wird. Weil kein Bond-Draht verwendet wird, erhält man besonders bei der Verwendung von als Hochfrequenz-Halbleiterchips ausgebildeten Halbleiterchips einen vorteilhaften Effekt. - AUSFÜHRUNGSFORM 2
-
3 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 2 vorliegender Erfindung.4 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus3 . In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer21 ein Trägersubstrat;22 bezeichnet einen ersten Halbleiterchip, chip-gebondet mit der Oberseite des Trägersubstrats21 ;23 bezeichnet einen zweiten Halbleiterchip, der mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat21 und dem ersten Halbleiterchip22 gebondet ist;24 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip13 hergestellt wurden; und25 bezeichnet eine Mehrzahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip23 hergestellt wurden. In Bezug auf seine Grundfläche ist der zweite Halbleiterchip23 kleiner als das Trägersubstrat21 , der erste Halbleiterchip22 ist kleiner als der zweite Halbleiterchip23 und ein Teil des ersten Halbleiterchips ist außerhalb der Fläche des zweiten Halbleiterchips23 angeordnet. - Das Herstellungsverfahren der Halbleitereinrichtung gemäß Ausführungsform 2 wird im folgenden beschrieben.
- Der zweite Halbleiterchip
23 , auf dem die hohen Kontakthöcker24 und die niedrigen Kontakthöcker25 hergestellt wurden, wird zuvor vorbereitet. Dann wird der erste Halbleiterchip22 mit dem Trägersubstrats21 , beispielsweise in einem Eckbereich der Oberfläche des Trägersubstrates21 , chip-gebondet. Daraufhin wird der zweite Halbleiterchip23 mit der aktiven Seite nach unten, mit dem Trägersubstrat21 und dem ersten Halbleiterchip22 gebondet, so dass der zweite Halbleiterchip einen größeren Teil des ersten Halbleiterchips22 bedeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die hohen Kontakthöcker24 mit den Kontaktflächen des Trägersubstrats21 und die niedrigen Kontakthöcker25 mit den Kontaktflächen des ersten Halbleiterchips22 leitend verbunden. - Wie oben erwähnt, erhält man bei Ausführungsform 2, weil die hohen Kontakthöcker
24 und die niedrigen Kontakthöcker25 auf dem zweiten Halbleiterchip23 hergestellt sind und das Trägersubstrat21 und die Halbleiterchips22 und23 nur mit Hilfe der Kontakthöcker24 und25 elektrisch leitend verbunden sind, einen ähnlichen Effekt wie in Ausführungsform 1. Zusätzlich können das Trägersubstrats21 und die Halbleiterchips22 und23 auf verschiedenste Weise angeordnet werden, indem man die Position des ersten Halbleiterchips22 verändert. - AUSFÜHRUNGSFORM 3
-
5 zeigt eine Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform 3 vorliegender Erfindung.6 zeigt eine Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus5 . In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer31 ein Trägersubstrat;32 bezeichnet einen ersten Halbleiterchip chip-gebondet mit der Oberfläche des Trägersubstrats31 ;33 bezeichnet einen zweiten Halbleiterchip, chip-gebondet mit der Oberfläche des Trägersubstrats31 , neben dem ersten Halbleiterchip32 ;34 bezeichnet einen dritten Halbleiterchip, der mit der aktiven Seite nach unten mit dem ersten Halbleiterchip32 und dem zweiten Halbleiterchip33 gebondet ist;35 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem dritten Halbleiterchip34 hergestellt wurden; und36 bezeichnet eine Mehrzahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem dritten Halbleiterchip34 hergestellt wurden. Die Grundfläche des dritten Halbleiterchips34 ist kleiner als die des Trägersubstrats31 . Außerdem sind der erste Halbleiterchip32 und der zweite Halbleiterchip33 gleich groß und innerhalb der Fläche des dritten Halbleiterchips34 angeordnet. - Das Herstellungsverfahren der Halbleitereinrichtung gemäß Ausführungsform 3 wird im folgenden beschrieben.
- Der zweite Halbleiterchip
34 , auf dem zuvor die hohen Kontakthöcker35 und die niedrigen Kontakthöcker36 hergestellt wurden, wird zuerst vorbereitet. Dann wird der erste Halbleiterchip32 und der zweite Halbleiterchip33 mit der Oberfläche des Trägersubstrats31 chip-gebondet. Anschließend wird der dritte Halbleiterchip34 mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat31 , dem ersten Halbleiterchip32 und dem zweiten Halbleiterchip33 gebondet, so dass der dritte Halbleiterchip34 den ersten Halbleiterchip32 und den zweiten Halbleiterchip33 überdeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die hohen Kontakthöcker35 mit den Kontaktflächen des Trägersubstrats31 und die niedrigen Kontakthöcker36 mit den Kontaktflächen des ersten Halbleiterchips32 und des zweiten Halbleiterchips33 leitend verbunden. - Wie oben erwähnt erhält man bei Ausführungsform 3, weil die hohen Kontakthöcker
35 und die niedrigen Kontakthöcker36 zuvor auf dem dritten Halbleiterchip34 hergestellt und das Trägersubstrat31 und die Halbleiterchips32 –34 allein mit Hilfe dieser Kontakthöcker35 und36 miteinander elektrisch leitend verbunden sind, einen ähnlichen Effekt wie in Ausführungsform 1. - AUSFÜHRUNGSFORM 4
-
7 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend Ausführungsform 4 vorliegender Erfindung.8 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus7 . In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer41 ein Trägersubstrat;42 bezeichnet einen ersten Halbleiterchip, der mit der Oberfläche des Trägersubstrats41 , beispielsweise mit einem Eckbereich des Trägersubstrates, chip-gebondet ist;44 bezeichnet einen dritten Halbleiterchip, der mit der aktiven Fläche nach unten, mit dem Trägersubstrat41 , dem ersten Halbleiterchip42 und dem zweiten Halbleiterchip43 gebondet ist;45 bezeichnet eine Mehrzahl von hohen Kontakthöcker, die zuvor auf dem dritten Halbleiterchip44 hergestellt wurden; und46 bezeichnet eine Mehrzahl von niedrigen Kontakthöcker, die zuvor auf dem dritten Halbleiterchip44 hergestellt wurden. In Bezug auf seine Grundfläche ist der dritte Halbleiterchip44 kleiner als das Trägersubstrat41 , der erste Halbleiterchip42 und der zweite Halbleiterchip43 sind kleiner als der dritte Halbleiterchip44 ; und ein Teil des ersten Halbleiterchips und ein Teil des zweiten Halbleiterchips sind außerhalb der Fläche des dritten Halbleiterchips44 angeordnet. - Das Herstellungsverfahren der Halbleitereinrichtung gemäß Ausführungsform 4 wird im folgenden beschrieben.
- Der dritte Halbleiterchip
44 , auf dem zuvor die hohen Kontakthöcker45 und die niedrigen Kontakthöcker46 hergestellt wurden, wird zuerst vorbereitet. Dann wird der erste Halbleiterchip42 und der zweite Halbleiterchip43 mit der Oberfläche des Trägersubstrats41 chip-gebondet. Anschließend wird der dritter Halbleiterchip44 mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat41 , dem ersten Halbleiterchip42 und dem zweiten Halbleiterchip43 gebondet, so dass der dritte Halbleiterchip einen Teil des ersten Halbleiterchips42 und einen Teil des zweiten Halbleiterchips43 überdeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die hohen Kontakthöcker45 mit den Kontaktflächen des Trägersubstrats41 und die niedrigen Kontakthöcker46 mit den Kontaktflächen des ersten Halbleiterchips42 und des zweiten Halbleiterchips43 leitend verbunden. - Wie oben erwähnt erhält man bei Ausführungsform 4, weil die hohen Kontakthöcker
45 und die niedrigen Kontakthöcker46 zuvor auf dem dritten Halbleiterchip44 hergestellt worden sind und das Trägersubstrat41 und die Halbleiterchips42 -44 lediglich mit Hilfe dieser Kontakthöcker45 und46 elektrisch leitend verbunden sind, einen ähnlichen Effekt wie in Ausführungsform 3. Außerdem ergibt sich eine Vielzahl von Anordnungsmöglichkeiten des Trägersubstrats41 und der Halblei terchips42 –44 , indem man die Position des ersten Halbleiterchips42 und die des zweiten Halbleiterchips43 verändert. - AUSFÜHRUNGSFORM 5
-
9 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend Ausführungsform 5 vorliegender Erfindung.10 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus9 . In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer51 ein Trägersubstrat;52 einen ersten Halbleiterchip, chip-gebondet mit der Oberfläche des Trägersubstrats51 ;53 bezeichnet einen zweiten Halbleiterchip, der mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat51 und dem ersten Halbleiterchip52 gebondet ist;54 bezeichnet einen dritten Halbleiterchip, der zuvor mit dem zweiten Halbleiterchip53 chip-gebondet wurde;55 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem ersten Halbleiterchip52 hergestellt wurden;56 bezeichnet eine Mehrzahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem ersten Halbleiterchip52 hergestellt wurden;57 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip53 hergestellt wurden; und 58 bezeichnet eine Mehrzahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip53 hergestellt worden sind. Darüber hinaus ist, in Bezug auf die Grundfläche, der zweite Halbleiterchip53 kleiner als das Trägersubstrat51 , der erste Halbleiterchip52 kleiner als der zweite Halbleiterchip53 , und der dritte Halbleiterchip54 kleiner als der erste Halbleiterchip52 . - Das Herstellungsverfahren der Halbleitereinrichtung gemäß Ausführungsform 5 wird im folgenden beschrieben.
- Der erste Halbleiterchip
52 , auf dem zuvor die hohen Kontakthöcker55 und die niedrigen Kontakthöcker56 hergestellt worden sind, wird zuerst vorbereitet. Danach wird der zweite Halbleiterchip53 , der mit dem der dritten Halbleiterchip54 chip-gebondet ist und auf dem zuvor die hohen Kontakthöcker57 und die niedrigen Kontakthöcker58 hergestellt wurden, vorbereitet. Dann wird der erste Halbleiterchip52 mit der Oberfläche des Trägersubstrat51 im Bereich des Zentrums der Oberfläche chip-gebondet. Anschließend wird der zweite Halbleiterchip53 mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat51 und dem ersten Halbleiterchip52 gebondet, so dass der zweite Halbleiterchip den ersten Halbleiterchip52 überdeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die hohen Kontakthöcker55 des ersten Halbleiterchips52 und die niedrigen Kontakthöcker58 des zweiten Halbleiterchips53 miteinander leitend verbunden; die niedrigen Kontakthöcker56 des ersten Halbleiterchips52 sind mit den Kontaktflächen des dritten Halbleiterchips54 elektrisch leitend verbunden; und die hohen Kontakthöcker57 des zweiten Halbleiterchips53 sind mit den Kontaktflächen des Trägersubstrats51 elektrisch leitend verbunden. - Wie oben erwähnt sind bei Ausführungsform 5 die hohen Kontakthöcker
55 und die niedrigen Kontakthöcker56 auf dem ersten Halbleiterchip52 hergestellt; die hohen Kontakthöcker57 und die niedrigen Kontakthöcker58 sind auf dem zweiten Halbleiterchip53 hergestellt; und das Trägersubstrat51 und die Halbleiterchips52 –54 sind allein mit Hilfe dieser Kontakthöcker55 –58 elektrisch leitend verbunden. Aus diesem Grund ist eine dichtere und flexiblere Bestückung im Vergleich zu der Bestückung gemäß der Ausführungsformen 1–4 möglich. Darüber hinaus erhält man, in Bezug auf die anderen Eigenschaften, den gleichen Effekt wie bei Ausführungsform 3. - AUSFÜHRUNGSFORM 6
-
11 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend einer Ausführungsform6 vorliegender Erfindung.12 zeigt die Draufsicht der Halbleitereinrichtung aus11 . In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer61 ein Trägersubstrat;62 einen ersten Halbleiterchip, chip-gebondet mit der Oberfläche des Trägersubstrats61 ;63 bezeichnet einen zweiten Halbleiterchip, der mit der aktiven Seite nach unten mit der Oberfläche des Trägersubstrats61 und dem ersten Halbleiterchips62 gebondet ist; 64 bezeichnet einen dritten Halbleiterchip, der zuvor mit dem zweiten Halbleiterchip63 chip-gebondet wurde;65 bezeichnet einen vierten Halbleiterchip, der zuvor mit dem zweiten Halbleiterchip63 chip-gebondet wurde;66 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem ersten Halbleiterchip62 hergestellt wurden;67 bezeichnet eine Mehr zahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem ersten Halbleiterchip62 hergestellt wurden;68 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip63 hergestellt wurden; und69 bezeichnet eine Mehrzahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem zweiten Halbleiterchip63 hergestellt wurden. Darüber hinaus, in Bezug auf ihre Grundfläche, entsprechen die Halbleiterchips in Ausführungsform 6 den Halbleiterchips in Ausführungsform 5, außer dass in Ausführungsform 6 der dritte Halbleiterchip64 und der vierte Halbleiterchip65 anstelle des in Ausführungsform 5 verwendeten dritten Halbleiterchips54 verwendet werden. - Der Herstellungsvorgang der Halbleitereinrichtung gemäß Ausführungsform 6 wird im folgenden beschrieben.
- Der erste Halbleiterchip
62 , auf dem zuvor die hohen Kontakthöcker66 und die niedrigen Kontakthöcker67 hergestellt worden sind, wird zuerst vorbereitet. Der zweite Halbleiterchip63 , mit dem der dritte Halbleiterchip64 und der vierte Halbleiterchip65 chip-gebondet sind und auf dem zuvor die hohen Kontakthöcker68 und die niedrigen Kontakthöcker69 hergestellt wurden, wird als nächstes vorbereitet. Dann wird der erste Halbleiterchip62 mit der Oberfläche des Trägersubstrats61 im Bereich des Zentrums chip-gebondet. Anschließend wird der zweite Halbleiterchip63 mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat61 und dem ersten Halbleiterchip62 gebondet, so dass der zweite Halbleiterchip den ersten Halbleiterchip62 überdeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Kontakthöcker66 –69 auf dieselbe Weise leitend verbunden wie die Kontakthöcker55 –58 in Ausführungsform 5. - Wie oben erwähnt werden bei Ausführungsform 6 die hohen Kontakthöcker
66 und die niedrigen Kontakthöcker67 auf dem ersten Halbleiterchip62 hergestellt; die hohen Kontakthöcker68 und die niedrigen Kontakthöcker69 werden auf dem zweiten Halbleiterchip63 hergestellt; und das Trägersubstrat61 und die Halbleiterchips62 –65 lediglich mit Hilfe dieser Kontakthöcker66 –69 elektrisch leitend verbunden. Aus diesem Grund erhält man einen ähnlichen Effekt wie in Ausführungsform 5. - AUSFÜHRUNGSFORM 7
-
13 zeigt die Vorderansicht der Halbleitereinrichtung entsprechend Ausführungsform 7 vorliegender Erfindung. In den Zeichnungen bezeichnet Ziffer71 ein Trägersubstrat;72 einen ersten Halbleiterchip, chip-gebondet mit der Oberseite des Trägersubstrats71 ;73 bezeichnet einen zweiten Halbleiterchip chip-gebondet mit der Oberfläche des ersten Halbleiterchips72 ;74 bezeichnet einen dritten Halbleiterchip, der mit der aktiven Seite nach unten mit dem ersten Halbleiterchip72 und dem zweiten Halbleiterchip73 gebondet ist;75 bezeichnet eine Mehrzahl hoher Kontakthöcker, die zuvor auf dem dritten Halbleiterchip74 hergestellt wurden;76 bezeichnet eine Mehrzahl niedriger Kontakthöcker, die zuvor auf dem dritten Halbleiterchip74 hergestellt wurden; und77 bezeichnet einen Bond-Draht, der die Kontaktfläche des Trägersubstrats71 und die Kontaktfläche des ersten Halbleiterchips72 leitend verbindet. Darüber hinaus, in Bezug auf ihre Grundfläche, ist der erste Halbleiterchip72 kleiner als das Trägersubstrat71 ; der dritte Halbleiterchip74 kleiner als der erste Halbleiterchip72 ; und der zweite Halbleiterchip73 kleiner als der dritte Halbleiterchip74 . - Das Herstellungsverfahren der Halbleitereinrichtung gemäß Ausführungsform 7 wird im folgenden beschrieben.
- Der dritte Halbleiterchip
74 , auf dem zuvor die hohen Kontakthöcker75 und die niedrigen Kontakthöcker76 hergestellt worden sind, wird zuerst vorbereitet. Dann wird der erste Halbleiterchip72 mit der Oberfläche des Trägersubstrats71 , im Bereich des Zentrums der Oberfläche, chip-gebondet. Anschließend wird der zweite Halbleiterchip73 mit der Oberfläche des ersten Halbleiterchips72 , im Bereich des Zentrums der Oberfläche, chip-gebondet. Darüber hinaus wird der dritte Halbleiterchip74 mit der aktiven Seite nach unten mit dem ersten Halbleiterchip72 und dem zweiten Halbleiterchip73 gebondet. Zu diesem Zeitpunkt sind die hohen Kontakthöcker75 mit den Kontaktflächen des ersten Halbleiterchips72 und die niedrigen Kontakthöcker76 mit den Kontaktflächen des zweiten Halbleiterchips73 leitend verbunden. Die Kontaktflächen des Trägersubstrats71 und die Kontaktflächen des ersten Halbleiterchips72 sind mit Hilfe der Bond-Drähte77 leitend verbunden. - Wie oben erwähnt werden bei Ausführungsform 7 die hohen Kontakthöcker
75 und die niedrigen Kontakthöcker76 auf dem dritten Halbleiterchip74 hergestellt und die Halbleiterchips72 –74 lediglich mit Hilfe der Kontakthöcker75 und76 miteinander elektrisch leitend verbunden. Aus diesem Grund kann die Anzahl von Bond-Drähten77 im Vergleich zu deren Anzahl bei herkömmlichen Halbleitern reduziert werden. Außerdem erhält man fast denselben Effekt wie in Ausführungsform 5. - AUSFÜHRUNGSFORM 8
- Die Zeichnungen 14A–14I sind erläuternde Darstellungen zum Herstellungsprozess von Kontakthöckern auf einem Halbleiterchip bei Ausführungsform 8 der vorliegenden Erfindung. Die Kontakthöcker
14 ,15 ,24 ,25 ,35 ,36 ,45 ,46 ,55 –58 ,66 –69 ,75 und76 in oben erwähnten Ausführungsformen 1 bis 7 werden durch dieses Verfahren hergestellt. Wie in14A gezeigt wird der äußere Teil der Kontaktfläche81 , hergestellt aus Aluminium oder ähnlichem, in einem Anfangsschritt der Waferbearbeitung, mit einem Passivierungsfilm82 überzogen. - Zuerst wird, gemäß
14B , eine Kontakthöcker-Metallunterlage83 über die Kontaktfläche81 und den Passivierungsfilm82 gesputtert. Anschließend wird, wie in14C gezeigt, die erste Produktionsmaske85 so auf der Kontakthöcker-Metallunterlage83 angeordnet, dass deren Aussparungen84 sich über den Kontaktflächen81 befinden. Dann wird, wie in14D gezeigt, mit Hilfe galvanischer oder ähnlicher Verfahren Lot86 in diejenigen Aussparungen84 verfüllt, wo die Kontakthöcker hergestellt werden sollen. Es kann auch anderes elektrisch leitfähiges Material, wie beispielsweise Gold, anstelle von Lot86 verwendet werden. - Schließlich wird, wie in
14E gezeigt, die zweite Produktionsmaske88 über der ersten Produktionsmaske85 angeordnet, so dass deren Aussparungen87 sich über dem Lot86 befinden, die erhöht werden sollen. Wie in14F verdeutlicht, wird das Lot86 in die Aussparungen87 der zweiten Produktionsmaske88 auf die selbe oben beschriebene Weise eingefüllt. - Dann werden, wie in
14G gezeigt, die erste Produktionsmaske85 und die zweite Produktionsmaske88 entfernt. Darüber hinaus wird, wie in14H gezeigt, die Kontakthöcker-Metallunterlage83 bis auf den Bereich, der sich unter dem Lot86 befindet, durch Ätzen entfernt. Schließlich, wie in141 gezeigt, wird das Lot86 mit Hilfe eines Aufschmelz-(Reflow-)Ofens erhitzt und geschmolzen, so dass sich die niedrigen Kontakthöcker86A und die hohen Kontakthöcker86B formen. - Anstelle der Verwendung der ersten Produktionsmaske
85 mit deren Aussparung84 und der zweiten Produktionsmaske88 mit deren Aussparung87 kann man die beiden Aussparungen84 und87 auch mit Hilfe der Fotolithografie einschließlich der Schritte Fotolack auftragen, Fotomaske positionieren, Fotolack belichten, Fotolack entwickeln, Fotolack ätzen und Fotolack entfernen, herstellen. Darüber hinaus ist es unnötig darauf hinzuweisen, dass auch ein hoher Kontakthöcker hergestellt werden kann, indem man diese Schritte wiederholt. - Wie oben erwähnt können bei Ausführungsform 8 zwei oder mehr verschieden hohe Arten von Kontakthöcker hergestellt werden indem man gleichartiges Lot
86 auf das vorher geformte Lot86 schichtet. Folglich können herkömmliche Kontakthöcker gleicher Höhe, hergestellt auf einem Halbleiterchip, in zwei oder mehrere Kontakthöcker verschiedener Höhe umgeändert werden, indem man die Schritte des Bereitstellens der Produktionsmasken85 und88 über den herkömmlichen Kontakthöcker gleicher Höhe auf einem Halbleiterchip wiederholt. - Zusätzlich wurden, wie oben in Ausführungsform 5 erwähnt, die hohen Kontakthöcker
55 des ersten Halbleiterchips52 leitend mit den niedrigen Kontakthöcker58 des zweiten Halbleiterchips53 verbunden. Jedoch kann man den zweite Halbleiterchip53 mit dem ersten Halbleiterchip52 bonden, ohne die niedrigen Kontakthöcker58 des zweiten Halbleiterchips53 herstellen zu müssen, indem man die hohen Kontakthöcker55 des ersten Halbleiterchips52 erhöht, oder ohne das Herstellen der hohen Kontakthöcker55 auf dem ersten Halbleiterchip52 , indem man die niedrigen Kontakthöcker58 des zweiten Halbleiterchips53 erhöht. Diese Tatsache kann auf Ausführungsform 6 angewendet werden. Zusätzlich sind in den oben beschriebenen Ausführungsformen 1–8 zwei verschiedene Formen von Kontakthöcker beschrieben. Es ist jedoch unnötig zu erwähnen, dass auch drei oder mehr verschieden hohe Typen von Kontakthöcker und verschiedene Arten von Halbleiterchips miteinander kombiniert werden können.
Claims (10)
- Halbleitereinrichtung mit: einem Trägersubstrat (
11 ,21 ,31 ,41 ,51 ,61 ,71 ); einem ersten Halbleiterchip (12 ,22 ,32 ,42 ,52 ,62 ,72 ); und einem zweiten Halbleiterchip (13 ,23 ,34 ,4 ,53 ,63 ,74 ), der eine Mehrzahl von Kontakthöcker (14 ,15 ,24 ,25 ,35 ,36 ,45 ,46 ,57 ,58 ,68 ,69 ,75 ,76 ) unterschiedlicher Höhe aufweist; wobei der zweite Halbleiterchip (13 ,23 ,34 ,44 ,53 ,63 ,74 ) der eine Mehrzahl von Kontakthöcker (14 ,15 ,24 ,25 ,35 ,36 ,45 ,46 ,57 ,58 ,68 ,69 ,75 ,76 ) unterschiedlicher Höhe aufweist, mit der aktiven Seite nach unten, mindestens mit dem Trägersubstrat (11 ,21 ,31 ,41 ,51 ,61 ,71 ) und dem ersten Halbleiterchip (12 ,22 ,32 ,42 ,52 ,62 ,72 ) gebondet ist. - Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 1, wobei der erste Halbleiterchip (
12 ) mit dem Trägersubstrat (11 ) chip-gebondet ist; eine Mehrzahl von Kontakthöcker verschiedener Höhe auf dem zweiten Halbleiterchip (13 ) hergestellt sind; und der zweite Halbleiterchip (13 ) mit der aktiven Seite nach unten mit dem Trägersubstrat (11 ) und dem ersten Halbleiterchip (12 ) gebondet ist. - Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 2, wobei der gesamte erste Halbleiterchip (
12 ) gänzlich innerhalb der Fläche des zweiten Halbleiterchips (13 ) angeordnet ist. - Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 2, wobei ein Teil des ersten Halbleiterchips (
22 ) außerhalb der Grundfläche des zweiten Halbleiterchips (23 ) angeordnet ist. - Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 2, mit einem dritten Halbleiterchip (
33 ), wobei der dritte Halbleiterchip (33 ) mit dem Trägersubstrat (31 ) chip-gebondet ist. - Eine Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 5, wobei der gesamte erste Halbleiterchip (
32 ) und der gesamte dritte Halbleiterchip (33 ) innerhalb der Fläche des zweiten Halbleiterchips (34 ) angeordnet sind. - Eine Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 5, wobei ein Teil des ersten (42) und/oder des dritten Halbleiterchips (
43 ) außerhalb der Fläche des dritten Halbleiterchips (44 ) angeordnet sind. - Eine Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 2 mit einem dritten Halbleiterchip, wobei Kontakthöcker (
55 ,56 ) verschiedener Höhe auf dem ersten Halbleiterchip (52 ) geformt sind und der dritte Halbleiterchip (54 ) mit dem zweiten Halbleiterchip (53 ) chip-gebondet ist. - Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 8 mit einem vierten Halbleiterchip (
65 ), wobei der vierte Halbleiterchip (65 ) mit dem zweiten Halbleiterchip (63 ) chip-gebondet ist. - Halbleitereinrichtung gemäss Anspruch 1, mit: einem dritten Halbleiterchip (
74 ); und einem Bond-Draht (77 ); wobei der erste Halbleiterchip (72 ) mit dem Trägersubstrat chip-gebondet ist; der zweite Halbleiterchip (73 ) mit dem ersten Halbleiterchip (72 ) chipgebondet ist; das Trägersubstrat (71 ) und der erste Halbleiterchip unter Nutzung des Bond-Drahtes leitend verbunden sind; eine Mehrzahl von Kontakthöcker (75 ,76 ) mit verschiedener Höhe auf dem dritten Halbleiterchip (74 ) ausgebildet sind; und der dritte Halbleiterchip (74 ), mit der aktiven Seite nach unten, mit dem ersten Halbleiterchip (72 ) und dem zweiten Halbleiterchip (73 ) gebondet ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP02-196284 | 2002-07-04 | ||
| JP2002196284A JP4601892B2 (ja) | 2002-07-04 | 2002-07-04 | 半導体装置および半導体チップのバンプ製造方法 |
| DE10312642A DE10312642A1 (de) | 2002-07-04 | 2003-03-21 | Halbleitereinrichtung und Herstellungsverfahren von Kontakthöcker auf Halbleiterchips |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20321147U1 true DE20321147U1 (de) | 2006-01-26 |
Family
ID=35746022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20321147U Expired - Lifetime DE20321147U1 (de) | 2002-07-04 | 2003-03-21 | Halbleitereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20321147U1 (de) |
-
2003
- 2003-03-21 DE DE20321147U patent/DE20321147U1/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10312642A1 (de) | Halbleitereinrichtung und Herstellungsverfahren von Kontakthöcker auf Halbleiterchips | |
| DE19827237B4 (de) | Leiterplattensubstrat für Halbleiterbauelementgehäuse und ein dasselbe verwendende Halbleiterbauelementgehäuse sowie Herstellungsverfahren für diese | |
| DE10295972B4 (de) | Nicht in einer Form hergestellte Packung für eine Halbleiteranordnung und Verfahren zur Herstellung | |
| DE69737262T2 (de) | Herstellungsverfahren für einen Vorder-Hinterseiten-Durchkontakt in mikro-integrierten Schaltungen | |
| DE10229182B4 (de) | Verfahren zur Herstellung einer gestapelten Chip-Packung | |
| DE60033901T2 (de) | Verpackung für Halbleitervorrichtung und deren Herstellungsverfahren | |
| DE10148042B4 (de) | Elektronisches Bauteil mit einem Kunststoffgehäuse und Komponenten eines höhenstrukturierten metallischen Systemträgers und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE68927931T2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Packungsstruktur für einen integrierten Schaltungschip | |
| DE69330603T2 (de) | Verfahren zur Metallisierung und Verbindung bei der Herstellung von Leistungshalbleiterbauelementen | |
| DE69512991T2 (de) | Löthocker-herstellungsverfahren | |
| DE69527017T2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Halbleiterpackung integral mit Halbleiterchip | |
| DE69533385T2 (de) | Herstellungsverfahren von Verbindungen über Halbleitervorrichtungen | |
| DE69413602T2 (de) | Halbleiteranordnung und Herstellungsverfahren | |
| DE69129619T2 (de) | Halbleitervorrichtung mit einer vielzahl von anschlussstiften | |
| DE69315278T2 (de) | Anschlussflächen-Struktur einer integrierten Schaltung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69508835T2 (de) | Dreidimensionale Verbindung von Gehäusen elektronischer Bausteine wobei gedruckte Schaltungen angewendet werden | |
| DE10301512A1 (de) | Verkleinertes Chippaket und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE4325668A1 (de) | Mehrebenen-Verdrahtungssubstrat und dieses verwendende Halbleiteranordnung | |
| DE19747105A1 (de) | Bauelement mit gestapelten Halbleiterchips | |
| EP0860876A2 (de) | Anordnung und Verfahren zur Herstellung von CSP-Gehäusen für elektrische Bauteile | |
| DE102010038264A1 (de) | Induktoren und Verfahren für integrierte Schaltungen | |
| DE102004018434A1 (de) | Halbleiter-Mehrchippackung und zugehöriges Herstellungsverfahren | |
| DE102004039906A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektronischen Bauelements sowie ein elektronisches Bauelement mit mindestens zwei integrierten Bausteinen | |
| DE19645568A1 (de) | Halbleiterscheibe, Halbleiterbauelement und Herstellungsverfahren für das Halbleiterbauelement | |
| DE19709259B4 (de) | Mehrlagiges Bodenanschlussgehäuse |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20060302 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060425 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: RAMBUS INC., US Free format text: FORMER OWNER: MITSUBISHI DENKI K.K., TOKYO, JP Effective date: 20061115 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090429 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110418 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |