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Die
Erfindung betrifft einen Gepäckträger für Fahrzeuge,
d.h. eine Vorrichtung, die in der Lage ist, Lasten aufzunehmen,
und die vorzugsweise an dem hinteren Bereich der Fahrzeuge an einer
Klappe oder einem Kofferraumdeckel angeordnet werden kann, und die
mit einem Einstellsystem versehen ist, das es ermöglicht,
den Gepäckträger an Fahrzeuge
unterschiedlicher Größe und Form
anzupassen.
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Die
heutzutage erhältlichen,
rückwärtigen Gepäckträger unterscheiden
sich voneinander im Wesentlichen im Hinblick auf die technischen
Lösungen,
die gewählt
wurden, um ein und denselben Gepäckträger an verschiedene
Formen und Größen von Befestigungsregionen
der Fahrzeuge anzupassen, die allgemein auf dem Markt zur Verfügung stehen.
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WO
00/76809 schlägt
einen Gepäckträger vor,
der Rahmenbereiche aufweist, die mittels teleskopischer Röhren miteinander
verbunden sind; in diesem Fall erreicht man eine Veränderung
der Länge
des Gepäckträgers, indem
die Bereiche des Rahmens teleskopisch ineinander gleiten, wodurch
es möglich
wird, Hakenabschnitte an gegenüberliegenden
Enden von jedem Bereich in Eingriff mit entsprechenden Kantenbereichen
der Heckklappe des Fahrzeugs zu bringen.
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Bei
dem Vorgang des Befestigens und des Abnehmens ist es erforderlich,
dass der Benutzer eine bestimmte Kraft aufbringt, um die Bereiche
gegenseitig gleiten zu lassen und um die genannten Bereiche in der
gewünschten
Position mittels einer Hebelschließvorrichtung zu arretieren,
was zu einem deutlichen Nachteil führt.
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Eine
so aufgebaute Vorrichtung hat eine kurze Bedienbarkeit bei der Verwendung
und auch eine erhebliche Komplexität bei der Herstellung, da sich die
Notwendigkeit ergibt, Bauteile bereitzustellen (teleskopische Elemente
des Rahmens, Verschlusshebel), die die Fertigungszeit und die Fertigungskosten erhöhen.
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Weitere
bekannte Gepäckträger für Fahrzeuge
sind z.B. in
US 5,056,699 ,
US 6,345,748 und
US 6,286,738 beschrieben,
wonach die Gepäckträger über einen
Rahmen verfügen,
der einen ersten Rahmenteil und einen zweiten Rahmenteil aufweist,
die mit einem Scharnier bzw. Gelenk miteinander verbunden sind.
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Der
erste Rahmenteil endet unten mit einer Mehrzahl von Trageelementen,
die so angeordnet sind, dass sie auf dem hinteren Teil des Fahrzeugstoßfängers oder
an der unteren Kante der hinteren Fahrzeugheckklappe positioniert
werden können, wodurch
in der Praxis das Öffnen
der Fahrzeugheckklappe behindert bzw. verhindert wird, wenn der
Gepäckträger befestigt
wurde.
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In
einem mittleren Bereich des zweiten Rahmenteils ist des Weiteren
eine Stützhalterung
mit einem Scharnier bzw. einem Gelenk befestigt, um auf dem hinteren
Fenster des Fahrzeugs, oder auf der Haube des hinteren Kofferraums
zu ruhen.
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Elemente
zum Tragen der Last, beispielsweise ein Fahrrad, sind oben an dem
zweiten Rahmenteil mit einem Gelenk befestigt.
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Um
den Gepäckträger an dem
Fahrzeug zu befestigen, ist es erforderlich, den Gepäckträger mit einer
Vielzahl von Gurten zu verankern, die von dem Benutzer einer nach
dem anderen geeignet gespannt werden müssen.
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Bevor
die Gurte gespannt werden, ist es notwendig, die jeweiligen Rahmenteile
winkelig zu stellen, indem man auf die Gelenke einwirkt, die zwischen
dem ersten und dem zweiten Teil und zwischen dem letztgenannten
und der Abstützhalterung angeordnet
sind, so dass die Abstützelemente
und die Abstützhalterung
korrekt auf den Teilen des Fahrzeugs positioniert sind.
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Des
Weiteren ist es notwendig, immer noch durch manuelle Betätigung,
auf die Gelenke einzuwirken, die zwischen dem zweiten Teil des Rahmens und
den Elementen zum Tragen der Last (die beispielsweise einen Träger bzw.
ein Haltegestell bilden) angeordnet sind, so dass die letztgenannten
in eine Position gebracht werden, die weitgehend geeignet ist, die
Last aufzunehmen.
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Die
Befestigung des Gepäckträgers ist
deshalb besonders arbeitsaufwändig,
weil es notwendig ist, die vielen Gurte einzeln zu positionieren
und zu spannen, was einen erheblichen Zeit- und Energieaufwand bedeutet.
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Am
Ende ist weiterer Aufwand erforderlich, um sicherzustellen, dass
das Haltegestell in einer für die
Aufnahme der Last geeigneten Position sicher verriegelt ist, weil
der Benutzer die Verschlussvorrichtungen, die bei den bekannten
Gepäckträgern verwendet
werden, manuell bedienen muss.
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Die
Gepäckträger dieser
Art sind des Weiteren komplex hinsichtlich ihrer Konstruktion, weil
es erforderlich ist, viele Bauteile anzuordnen, um den ersten und
den zweiten Teil des Rahmens, die Elemente zum Aufnehmen der Last,
sowie die Vorrichtungen zum Arretieren der letztgenannten in der
Verwendungsposition zu erhalten.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Gepäckträger für Fahrzeuge
zu verbessern.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, dem Benutzer einen Gepäckträger zur
Verfügung
zu stellen, der leicht an einem Fahrzeug befestigt und von einem
Fahrzeug abgenommen werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe ist es, einen Gepäckträger bereitzustellen, der über eine
Betätigungsvorrichtung
für die
Verankerung an und das Abnehmen von einem Fahrzeug verfügt, die
leicht zu erreichen ist.
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Eine
weitere Aufgabe ist es, die manuelle Betätigung zu verringern, die der
Benutzer auch während
des Vorgangs aufbringen muss, wenn der Gepäckträger an die Größen und
Formen des Fahrzeugs angepasst wird, an dem er befestigt wird.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe, die Anzahl an Bauteilen zu verringern,
die den Gepäckträger bilden,
um Zeit und Kosten bei der Produktion zu reduzieren.
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Die
Erfindung stellt eine Vorrichtung zum Transportieren von Lasten
bereit, die zur Befestigung an einem Fahrzeug geeignet ist, mit
ersten Rahmenkörpermitteln
und zweiten Rahmenkörpermitteln,
die über
Gelenkmittel miteinander gekoppelt sind und die ausgebildet sind,
um über
Ankermittel einander gegenüberliegenden
Kanten eines Teils des Fahrzeugs zugeordnet zu werden, mit Lasttragemitteln,
die den ersten und/oder zweiten Rahmenkörpermitteln zugeordnet sind,
gekennzeichnet durch bereit gestellte Befestigungsmittel, die dafür geeignet
sind mit den Ankermitteln zusammenzuwirken und die zwischen den
Rahmenkörpermitteln
und den Ankermitteln angeordnet sind.
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Die
Ankermittel weisen Hakenelemente auf, die dafür geeignet sind, einen merklichen
Kantenbereich von dem Teil des Fahrzeugs zu umgreifen.
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Die
Befestigungsmittel sind vorzugsweise zwischen den Ankermitteln und
den ersten Rahmenkörpermitteln
angeordnet. Des Weiteren ist es bevorzugt, dass man die Befestigungsmittel
bildet, indem man Verbindungsglieder verwendet, seien sie flexibel oder
nicht-flexibel – wie
beispielsweise ein Band, ein gestanztes bzw. gelochtes Band (insbesondere
metallisch) eine Zugstange, vorzugsweise als Schraubausführung oder
ein Zahnriemen.
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Die
Verbindungsglieder können
mit grundsätzlich
bekannten Spannvorrichtungen gekoppelt werden, wie beispielsweise
Ratschen, Winden, Spannern und Ähnlichem.
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Nachdem
der Öffnungswinkel,
der sich zwischen den ersten und zweiten Rahmenkörpermitteln ergibt, manuell
eingestellt wurde, um sie an den Teil des Fahrzeugs anzupassen,
an dem die Vorrichtung befestigt werden soll, und nachdem die ersten
und zweiten Rahmenkörpermittel
in ihrer Position zueinander arretiert worden sind, die einen solchen
Winkel ergibt, ist es möglich,
auf die zuvor genannten Befestigungsmittel einzuwirken, um diese
zu spannen und dadurch eine stabile Positionierung der Vorrichtung an
dem Fahrzeug sicherzustellen.
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Auf
diese Weise ist es möglich,
den Gepäckträger in einer
sicheren Art und Weise an eine Vielzahl von Fahrzeugen, die über verschiedene
Formen und Abmessungen verfügen,
zu befestigen, indem man einfach auf die Befestigungsmittel einwirkt,
die zudem in einer Position angeordnet sind, die leicht zu erreichen
ist.
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Daraus
folgt, dass die manuelle Bedienung, die der Benutzer vornehmen muss,
erheblich vereinfacht wird bezogen auf das, was bei anderen Modellen
von bekannten Gepäckträgern durchzuführen ist.
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Vorteilhafterweise
kann man die Lasttragemittel so ausgestalten, dass sie einen einzigen
Körper
mit den Rahmenkörpermitteln
bilden.
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Wenn
die Rahmenmittel an dem Fahrzeug positioniert sind, erreicht man
so, dass die oben genannten Tragemittel selbst in einer geeigneten
Position zur Aufnahme der Last angeordnet sind und vom Benutzer
nicht weiter eingestellt werden müssen.
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Dies
ermöglicht
es, die manuelle Betätigung weiter
zu reduzieren, die der Benutzer durchführen muss, um den Gepäckträger anzubringen.
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Des
Weiteren wird die Anzahl der Teile reduziert, die erforderlich sind,
um den Gepäckträger zusammenzusetzen.
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Die
Erfindung lässt
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen besser verstehen, die beispielhafte aber nicht einschränkende Ausführungsformen
der Erfindung darstellen. Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Gepäckträgers, der an der hinteren Tür eines
Fahrzeugs befestigt ist, und zwar in einer Variante mit Befestigungsmitteln,
die gelochte Bänder
aufweisen;
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2 eine
seitliche Ansicht des Gepäckträgers aus 1,
wobei die durchgezogene Linie den Gepäckträger zeigt, wenn die Befestigung
abgeschlossen ist, und wobei die gestrichelte Linie denselben Gepäckträger während der
Befestigung zeigt;
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3 eine
vergrößerte Ansicht
der Befestigungsmittel, die in den 1 und 2 gezeigt
sind;
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4 eine
perspektivische Ansicht einer weiteren Variante eines Gepäckträgers.
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1 zeigt
einen Gepäckträger 1,
der an dem hinteren Ende eines Fahrzeugs D, das durch eine gestrichelte
Linie angedeutet ist, befestigt ist und einen Rahmenkörper 2 und
einen weiteren Rahmenkörper 3 aufweist.
Der Rahmenkörper 2 weist
einen U-förmigen Abschnitt 2' auf, dessen
zwei Enden sich über
zwei Arme 7 erstrecken, von denen jeder mit einem ausfahrbaren
bzw. ausziehbaren Bereich 8 ausgestattet ist, der Durchgangslöcher 9 aufweist; sobald
der Gepäckträger 1 zusammengesetzt
worden ist, ist der U-förmige
Abschnitt 2' so
ausgerichtet, dass die Arme 7 nach unten zeigen; zwischen
dem U-förmigen
Abschnitt 2' und
den Armen 7 ergibt sich ein stumpfer Winkel G, der nicht
dargestellt ist. Der U-förmige
Abschnitt 2' besitzt
im Bereich jeder seiner parallelen Seiten ein Schlupfgelenk 5,
das ein Paar Scheiben aufweist, die an ihren Vorderseiten gezahnt sind
und gegenseitig ineinander greifen.
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Das
Schlupfgelenk 5 ist zwischen dem Rahmenkörper 2 und
dem weiteren Rahmenkörper 3 angeordnet
und ermöglicht
es, die zwei zuvor genannten Rahmenkörper gegeneinander abzuwinkeln
und in einer gegenwärtigen
gegenseitigen Winkelposition zu arretieren.
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Der
ausziehbare Abschnitt 8 kann mit einem längeren oder
einem kürzeren
Teil seiner Länge
in dem Arm 7 aufgenommen werden und kann in der gegenwärtigen Position
mittels eines Bolzens, der nicht gezeigt ist, fixiert werden, der
dafür geeignet
ist in einem der Durchgangslöcher 9 angeordnet
zu werden. Damit kann die Länge
von jedem Arm 7 verändert
werden und kann insbesondere dafür
angepasst werden, um an einem Abschnitt eines Fahrzeugs befestigt
zu werden, der ansonsten aufgrund seiner Erstreckung unerreichbar
wäre.
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Der
ausziehbare Abschnitt 8 weist des Weiteren einen Ankerungsfortsatz 10 auf,
der mit einem gekrümmten
Ende 11 abschließt,
das dafür
geeignet ist, sich an einer unteren Kante E' der hinteren Tür E oder an einer Kofferraumklappe
eines Fahrzeugs D einzuhaken, die nicht bezeichnet ist.
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Im
Bereich der Enden der Arme 7 nahe des hinteren Stoßfängers des
Fahrzeugs D, der nicht gezeigt ist, befindet sich ein C-förmiges Element 12, das
so angeordnet ist, dass sein langer geradliniger Abschnitt in die
entgegengesetzte Richtung in Bezug auf die hintere Tür E gerichtet
ist. Das C-förmige
Element 12 wirkt mit jedem der Arme 7 mittels
eines weiteren 5' zusammen,
das mit einer Kupplung 4' ausgestattet
ist, die einen Drehknauf 6 aufweist. Der Drehknauf 6 ermöglicht es,
die zwei Scheiben der Kupplung 4' gegeneinander zu spannen, so dass
das Gelenk 5' in
der gewünschten Position
arretiert wird. Das Gelenk 5' ermöglicht es,
das C-förmige
Element 12 von einer eingefahrenen Position H in eine ausgefahrene
Position H' zu bewegen,
die durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist. Dies ermöglicht es,
zu verhindern, dass ein besonders großer Gegenstand, der auf dem
Gepäckträger befestigt
ist, zum Beispiel ein Fahrrad, in unbeabsichtigter Weise die Oberfläche der
hinteren Tür
E oder des hinteren Stoßfängers des
Fahrzeugs D, der nicht gezeigt ist, trifft und dann beschädigt.
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Der
weitere Rahmenkörper 3,
wie er in den 1 bis 3 gezeigt
ist, hat einen weiteren U-förmigen
Abschnitt 3',
dessen zwei Enden sich mittels zweier gekrümmter Bereiche 13 über zwei
Kragarme bzw. Haltearme 13' erstrecken;
jeder der Haltearme 13' beschreibt
mit dem U-förmigen
Abschnitt 3' einen weiteren
stumpfen Winkel G',
der nicht bezeichnet ist. Jeder der Haltearme 13' beinhaltet
des Weiteren eine Gruppe von Vertiefungen 14a, die dafür geeignet
sind, in vorteilhafter Weise als Haltegestell 14 verwendet
zu werden, auf dem Fahrräder,
die einen Rahmen mit einer zentralen Querstange haben, aufgenommen
werden können.
Dem Haltegestell 14 ist ein Spannband 14b zugeordnet,
das dafür
geeignet ist, die Querstange des Rahmens, die in jeder Vertiefung 14a aufgenommen
ist, in Position zu halten.
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Die
Schlupfgelenke 5 sind an der Kreuzung zwischen den zwei
Abschnitten des weiteren Rahmenkörpers 3 angeordnet,
die zwischen den zwei gekrümmten
Bereichen 13 und den zwei Haltegestellen 14 sind.
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Der
weitere Rahmenkörper 3 nimmt
in seinem weiteren U-förmigen
Abschnitt 3' zumindest
ein Ruhe- bzw. Abstützelement 15 auf,
vorzugsweise in der Form eines nachgiebigen Zylinders mit einer
weichen Oberfläche;
mittels des Abstützelements 15 kann
der weitere Rahmenkörper 3 an
der hinteren Tür
E angesetzt werden, ohne deren äußere Oberfläche zu beschädigen.
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An
jedem der zwei Enden des weiteren U-förmigen Abschnitts 3' des weiteren
Rahmenkörpers 3 ist
in der Nähe
eines mittleren Segments M eine Befestigungsgruppe 19 (im
Detail in der 3 dargestellt) angeordnet, die
Befestigungsmittel darstellt. Jede Befestigungsgruppe 19 weist
Zugmittel 23 auf, die in Aufnahmemitteln 34 aufgenommen sind,
wobei die Aufnahmemittel 34 durch eine Mehrzahl von Seitenwänden 24, 24' begrenzt sind,
die eine konvexe Kontur haben und deren relative Grundelemente einstückig mit
einer Zwischenplatte 35 ausgeführt sind. Die Zwischenplatte 35 ist
mit dem mittleren Segment M mittels eines Scheibenbolzens 36 integral
verbunden. Die Zugmittel 23 weisen eine Umhäusung 25 mit
einem ungefähr
C-förmigen Querschnitt
auf, die einstückig
mit der Mehrzahl von Seitenwänden 24, 24' mittels einer
Vielzahl von hervorstehenden Elementen 25' ausgeführt ist.
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Die
Umhäusung 25 nimmt
in ihrem Inneren eine Betätigungsschraube 26 auf,
die vertikal ausgerichtet ist und an ihrem Ende gegenüber der
mittleren Platte 35 mit einer Mutter 27 ausgestattet
ist. Die Betätigungsschraube 26 wirkt
mit einem Zahnrad 27 zusammen, das von den Seitenwänden 24, 24' getragen wird
und ist mit Zähnen 29' ausgestattet,
die in äquidistante
Löcher 30'' eingreifen, die in einem gelochten
Abschnitt 30' eines
Bands 30 enthalten sind, der zwischen dem Zahnrad 29 der
Zugmittel 23 und dem weiteren Rahmenkörper 3' angeordnet ist.
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Das
Band 30 weist einen gelochten Bereich 30' und einen ungelochten
Bereich 31 auf, der teilweise mit einem Überzug 16 gegen
Abreiben bedeckt ist. Das freie Ende 31' des ungelochten Abschnitts 31 ist
einstückig
mit einer gekrümmten
Schuppe 18 ausgebildet, die dafür geeignet ist, sich an einer
oberen Kante C der hinteren Tür
E oder einer Kofferraumklappe, die nicht gezeigt ist, eines Fahrzeugs
D einzuhaken.
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Indem
man die Mutter 27 betätigt,
ist es möglich,
die Betätigungsschraube 26 um
ihre Achse zu drehen und auf diese Weise das Zahnrad 29 zu
betätigen.
Die Zähne 29' des Zahnrads 29 greifen
dann nacheinander in eine Vielzahl von Löchern 30'' ein, die in dem gelochten Abschnitt 30' des Bandes 30 enthalten
sind, wodurch sich das Band 30 gleitend bewegt. Die Gleitrichtung
des gelochten Bandes 30 wird durch die Rotationsrichtung
bestimmt, die man der Betätigungsschraube 26 mittels
der Mutter 27 gibt.
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Indem
man die Mutter 27 in eine Richtung dreht, bewegt sich das
Band 30 in eine Richtung F von der gekrümmten Schuppe 18 weg
und wird dann gespannt, wodurch es ermöglicht wird, die gekrümmte Schuppe 18 fest
am Aufbau des Fahrzeugs D zu verankern und den Gepäckträger 1 fest
in einer Position zu halten, die für die Verwendung geeignet ist.
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Wenn
man die Mutter 27 in eine entgegengesetzte Richtung dreht,
bewegt sich das gelochte Band 30 naturgemäß in eine
Richtung F, die zur gekrümmten
Schuppe 18 gerichtet ist. Auf diese Weise wird das Band 30 gelockert,
wodurch es möglich wird,
die gekrümmte
Schuppe 18 von der oberen Kante C der hinteren Tür E oder
von einer Kofferraumklappe eines Fahrzeugs D zu lösen, die
nicht gezeigt ist, und in der Folge den Gepäckträger 1 zu entfernen.
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In
der 4 ist eine bevorzugte Ausführung des Gepäckträgers 1 dargestellt,
bei dem der weitere Rahmenkörper 3a anstelle
der Haltearme 14 einen weiteren U-förmigen Abschnitt 3b aufweist,
der sich an beiden Enden auf ein L-förmiges Lastelement 27 erstreckt.
Jedes der L-förmigen
Lastelemente 27 weist eine vertikale Stange 28a und
eine horizontale Stange 28b auf, die in einem rechten Winkel
zueinander verbunden sind. Jeder der vertikalen Stäbe 28a wirkt
mit dem Rahmenkörper 2 mittels
des zuvor beschriebenen Verschiebegelenks 5 zusammen. Die zwei
horizontalen Stangen 28b nehmen ein Paar von Profilelementen 29 auf,
die in Bezug auf die horizontalen Stangen 28b orthogonal
angeordnet sind und ungefähr
einen C-förmigen
Querschnitt haben.
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Mit
einer solchen vorteilhaften Version des Gepäckträgers 1 können auch
Fahrräder
transportiert werden, die einen Rahmen ohne eine zentrale Querstange
haben, wie beispielsweise bei Damenfahrrädern.