DE20320261U1 - Vorrichtung zur Herstellung von Bremsbelägen - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung (1) zur Herstellung von Bremsbelägen (2), die jeweils eine Auflageplatte (3) und einen dazugehörigen Abriebmaterialblock (4) umfassen, wobei die Anlage eine Station (6) umfasst, die eine Ablösungsvorrichtung (7) beherbergt, die dazu dient, die Schutzfolien (8) vom Abriebmaterialblock (4) abzulösen und dadurch gekennzeichnet ist, darüber hinaus eine Absaugvorrichtung (11) zu umfassen, welche folgende Teile umfasst:
– einen Absaugkopf (13), der in der genannten Station (6) beherbergt ist, um die Schutzfolien (8) abzusaugen, die von der Ablösungsvorrichtung (7) abgelöst wurden; und
– Kupplungsmittel (31, 32), um den Absaugkopf (13) an eine Unterdruckquelle (27) anzuschließen, die Teil des Werks bildet, in dem die Anlage (1) vorgesehen ist.
– einen Absaugkopf (13), der in der genannten Station (6) beherbergt ist, um die Schutzfolien (8) abzusaugen, die von der Ablösungsvorrichtung (7) abgelöst wurden; und
– Kupplungsmittel (31, 32), um den Absaugkopf (13) an eine Unterdruckquelle (27) anzuschließen, die Teil des Werks bildet, in dem die Anlage (1) vorgesehen ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Bremsbelägen für Fahrzeuge.
- Bremsbeläge für Fahrzeuge werden bekanntlich normalerweise in Vorrichtungen hergestellt, welche eine Vielzahl von Stationen umfassen, die entlang eines Förderers hintereinander angeordnet sind. In den Stationen werden die jeweiligen Arbeiten vorgenommen, wobei insbesondere die Montage und die Befestigung eines Blockes aus Abriebmaterial auf einer entsprechenden Auflageplatte und die Ablösung einer selbstklebenden Schutzfolie vom Block aus Abriebmaterial vorgesehen ist.
- Die Station, in welcher diese Ablösung vorgenommen wird, beherbergt eine pneumatisch betätigte Ablösungsanlage, welche insbesondere die Folie vom Abriebmaterial abkratzt und die Folie von dem jeweiligen Bremsbelag mittels eines Druckluftstrahls entfernt.
- Die soeben beschriebenen, bekannten Lösungen erweisen sich als unzufriedenstellend, da die von der Ablösungsvorrichtung abgezogenen Folien vom Druckluftstrahl zerstreut werden und aufgrund der Schwerkraft auf ungeordnete Weise auf den Boden sowie auf die verschiedene Teile der Vorrichtung fallen. Demzufolge ist es schwierig, die Folien zu entfernen und gleichzeitig die genannte Station in Ordnung zu halten, so dass nicht unerhebliche Wartungszeiten und – kosten entstehen.
- Darüber hinaus lagern sich die vom Druckluftstrahl zerstreuten Folien häufig direkt auf der genannten Ablösungsvorrichtung ab und behindern die anschließend auf den Bremsbelägen auszuführenden Operationen.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung für die Herstellung von Bremsbelägen zu realisieren, mit welcher es möglich ist, die dargelegten Probleme auf einfache und kostengünstige Weise zu lösen.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Herstellung von Bremsbelägen realisiert, welche Bremsbeläge jeweils eine Auflageplatte und einen entsprechenden Abriebmaterialblock umfassen, wobei diese Anlage eine Station umfasst, welche eine Ablösungsvorrichtung beherbergt, die dazu dient, die Schutzfolie vom genannten Abriebmaterialblock abzulösen, wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie außerdem eine folgende Teile umfassende Absaugvorrichtung umfasst:
-
- – einen Absaugkopf, der in der genannten Station beherbergt ist, um die von den Ablösungsvorrichtungen abgelösten Schutzfolien abzusaugen; und
- – Kupplungsmittel, um den Absaugkopf an eine Unterdruckquelle anschließen zu können, die Teil des Werks bildet, in welcher die Anlage vorgesehen ist.
- Vorzugsweise umfasst die genannte Absaugvorrichtung außerdem ein Sammelgitter, welches zwischen den Absaugkopf und die Kupplungsmittel eingefügt wird, um die abgelösten Schutzfolien zurückzuhalten und welches außerdem eine Vielzahl von Löchern besitzt, die dazu dienen, den Luftstrom in Richtung der Unterdruckquelle passieren zu lassen.
- Die vorliegende Erfindung wird im weiteren unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, die eine mögliche Ausführungsform darstellen, jedoch keine einschränkende Wirkung besitzen.
- Es zeigen:
-
1 eine perspektivische, schematische Teilansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von Bremsbelägen; -
2 , ähnlich wie1 , die Vorrichtung aus1 mit demontierten Teilen in einer anderen Arbeitskonfiguration; und -
3 eine perspektivische Darstellung eines Bremsbelags, der in der Vorrichtung aus den vorhergehenden Figuren hergestellt wurde. - In den beiliegenden Zeichnungen wird mit
1 eine Vorrichtung in ihrer Gesamtheit bezeichnet, welche einen Förderer (nicht dargestellt) und eine Vielzahl von Stationen umfasst, welche entlang des Förderer hintereinander angeordnet sind und in welchen die entsprechenden Arbeitsschritte zur Herstellung einer Serie von Bremsbelägen2 für hintereinander angeordnete Fahrzeuge hergestellt werden. Bekanntlich umfasst – insbesondere unter Bezugnahme auf3 – jeder Bremsbelag eine entsprechende rückwärtige Platte3 zur Halterung eines entsprechenden Blockes4 aus Abriebmaterial, der fest mit der Platte3 verbunden ist. -
1 zeigt eine Teilansicht einer einzigen Station der Vorrichtung1 , die mit der Bezugsnummer6 gekennzeichnet ist und eine auf bekannte Weise pneumatisch betätigte Vorrichtung7 zur Ablösung beherbergt (teilweise und schematisch dargestellt), die nicht eingehender beschrieben ist und dazu dient, eine selbstklebende Schutzfolie8 von einer Frontfläche9 eines jeden Blockes4 abzulösen (3 ). - Die Vorrichtung
1 umfasst außerdem eine Absaugvorrichtung11 , die ihrerseits eine Rohrleitung12 umfasst, die auf einer Seite in einem ausgesenkten Kopf13 endet, welcher in der Station6 beherbergt und an eine Halterungsstruktur der Station6 angeschlossen ist und unterhalb der Vorrichtung7 eine Mündung14 besitzt, über welche die von der Vorrichtung7 entfernten Folien8 abgesaugt und dadurch von der Station6 entfernt werden. - Die Rohrleitung
12 ist auf der anderen Seite flüssigkeitsdicht an der oberen Wand15 eines Behälters16 angeschlossen, welcher einen Teil der Vorrichtung11 bildet, auf vier Füßen17 zur Halterung montiert ist und eine umliegende Kammer18 definiert. Der Behälter16 umfasst eine untere Wand19 , zwei transparente, sich gegenüberliegende Seitenwände20 , eine transparente Rückwand21 und eine transparente Fronttür22 , welche an einer Wand20 angeschlagen ist, um eine flüssigkeitsdichte Öffnung23 zu öffnen und zu schließen, welche den Zugang zur Kammer18 darstellt (2 ). - Unter Bezugnahme auf die
1 und2 beherbergt Kammer18 ein an der Wand19 befestigtes Gitter24 und einen Korb25 , welcher dazu dient, die angesaugten Folien8 aufzunehmen und eine rechteckige, obere, nach außen überstehende Kante26 besitzt, die zur Führung auf zwei seitlichen Auflageelementen28 mit L-förmigem Querschnitt angebracht ist. Die Elemente28 haben ihren Sitz in der Kammer18 , sind fest mit der Wand15 verbunden und halten den Korb25 , so dass dieser durch die Öffnung23 – zwischen einer zur Aufnahme der angesaugten Folien8 dienenden Position innerhalb der Kammer18 (1 ) und einer zur Entsorgung der angesammelten Folien8 dienenden, zumindest teilweise ausgezogenen, Position außerhalb der Kammer18 (2 ) – hindurchgleiten kann. - Die Kante
26 trägt ein umlaufendes Element29 aus Elastomenkunststoff, welches sich im Kontakt mit den Elementen28 , der Wand21 und der Tür22 (wenn Öffnung23 geschlossen ist) befindet, um zu verhindern, dass die Folien8 aus dem Korb25 herausfallen. - Der Korb
25 umfasst außerdem einen unteren Gitterteil30 , welcher eine Vielzahl von Löchern zur Passage des Luftflusses in Richtung der (schematisch dargestellten) Ansaugbuchse27 besitzt, welche einen Teil der fest installierten (nicht dargestellten) Unterdruckanlage des Werks bildet, in dem die Vorrichtung1 vorgesehen ist. Die Ansaugbuchse27 ist flüssigkeitsdicht mit der Kammer18 über eine Rohrleitung31 verbunden, welche einen Teil der Vorrichtung11 bildet und auf der einen Seite an der Wand19 zwecks Verbindung mit der Kammer18 über eine durch das Gitter24 abgedeckte (nicht dargestellte) Öffnung angeschlossen ist und auf der anderen Seite eine (schematisch dargestellte) Standard-Kupplung32 trägt, die mit der Buchse27 verbunden ist. - Bei Gebrauch bewirkt der von der Buchse
27 erzeugte Unterdruck über die Mündung14 die Ansaugung eines Luftflusses, der die Folien8 mit sich reißt, die von der Vorrichtung7 abgelöst wurden und dazu neigen, aufgrund der Schwerkraft nach unten zu fallen. Der Anteil30 hält die Folien8 zurück, während die Löcher des Anteils30 und des Gitters24 die Luft im wesentlichen ungehindert hindurchströmen und zur Rohrleitung31 bzw. zur Buchse27 gelangen lassen. Bei Herausziehen des Korbes25 aus der Kammer18 ist eine regelmäßige Beseitigung der Folien8 möglich, die sich im Korb25 angesammelt haben oder, bei Funktionsstörungen des Korbes25 , vom Gitter24 zurückgehalten wurden. - Aus den obigen Ausführungen wird deutlich, dass die Vorrichtung
11 es ermöglicht, die Folien8 von der Station zu beseitigen und dabei gleichzeitig die Station6 ordentlich und einwandfrei funktionstüchtig zu halten. Die Vorrichtung11 erfordert darüber hinaus eine fest eingerichtete Unterdruckanlage der Art, wie sie normalerweise in einem Werk vorhanden ist, in dem die Vorrichtung1 installiert wird; ungeeignet sind hingegen bewegliche Industrieabsauganlagen, welche im allgemeinen laut, relativ umfangreich und unpraktisch zu handhaben sind. - Der Korb
25 und das Gitter24 verhindern nicht nur, dass die Folien8 in die Rohrleitung31 gelangen, sondern machen es gleichzeitig möglich, die Folien8 zu sammeln und auf bequeme Weise regelmäßig zu entsorgen. - Der Behälter
16 ist frontal offen und die Elemente28 ermöglichen es insbesondere, den Korb25 auf bequeme Weise herauszunehmen und wirken gleichzeitig mit dem Element29 zusammen, um im wesentlichen die Dichtigkeit entlang der Kante26 zu gewährleisten. - Aus den obigen Ausführungen ergibt sich schließlich außerdem, dass an der beschriebenen Vorrichtung
11 Änderungen vorgenommen und Varianten angebracht werden können, die nicht über den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung hinausgehen. - So können insbesondere der Korb
25 und das Gitter24 durch andersartige Organe zur Sammlung der Folien8 ersetzt werden.
Claims (7)
- Vorrichtung (
1 ) zur Herstellung von Bremsbelägen (2 ), die jeweils eine Auflageplatte (3 ) und einen dazugehörigen Abriebmaterialblock (4 ) umfassen, wobei die Anlage eine Station (6 ) umfasst, die eine Ablösungsvorrichtung (7 ) beherbergt, die dazu dient, die Schutzfolien (8 ) vom Abriebmaterialblock (4 ) abzulösen und dadurch gekennzeichnet ist, darüber hinaus eine Absaugvorrichtung (11 ) zu umfassen, welche folgende Teile umfasst: – einen Absaugkopf (13 ), der in der genannten Station (6 ) beherbergt ist, um die Schutzfolien (8 ) abzusaugen, die von der Ablösungsvorrichtung (7 ) abgelöst wurden; und – Kupplungsmittel (31 ,32 ), um den Absaugkopf (13 ) an eine Unterdruckquelle (27 ) anzuschließen, die Teil des Werks bildet, in dem die Anlage (1 ) vorgesehen ist. - Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugvorrichtung (
11 ) außerdem ein Sammelgitter (24 ,30 ) umfasst, welches zwischen den Absaugkopf (13 ) und die Kupplungsmittel (31 ,32 ) eingefügt ist, um die abgelösten und angesaugten Schutzfolien (8 ) zurückzuhalten und welches eine Vielzahl von Löchern besitzt, die dazu dienen, einen Luftfluss zur Unterdruckquelle (27 ) hindurchzulassen. - Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugvorrichtung (
11 ) außerdem einen Behälter (16 ) umfasst, welcher eine Kammer (18 ) darstellt, welche das Sammelgitter (24 ,30 ) aufnimmt und flüssigkeitsdicht mit dem Absaugkopf (13 ) und den Kupplungsmitteln (31 ,32 ) kommuniziert, wobei der Behälter (16 ) eine bewegliche Fronttür (22 ) zur flüssigkeitsdichten Öffnung und Schließung eines frontalen Eingangs (23 ) zur Kammer (18 ) umfasst. - Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammelgitter (
30 ) Teil eines Korbes (25 ) bildet, welcher dazu dient, die abgelösten und angesaugten Schutzfolien (8 ) aufzunehmen. - Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (
16 ) außerdem ein Paar seitliche Führungen (28 ) umfasst, welche in der Kammer (18 ) untergebracht sind und den Korb (25 ) tragen, damit der Korb (25 ) imstande ist, zwischen einer zur Sammlung der abgelösten und angesaugten Schutzfolien (8 ) dienenden Position innerhalb der Kammer (18 ) und einer zur Entsorgung der abgelösten und angesaugten Schutzfolien (8 ) dienenden, zumindest teilweise außerhalb der Kammer (8 ) befindlichen Position hin- und herzugleiten. - Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Korb (
25 ) eine obere ringförmige Kante (26 ) besitzt, die mit einem umlaufenden Abdichtungselement (29 ) versehen ist, das im Kontakt mit den seitlichen Führungen (28 ), mit der Tür (22 ) und der Rückwand (21 ) des Behälters (16 ) angekuppelt ist. - Vorrichtung gemäß eines beliebigen Anspruchs von 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittels (
31 ,32 ) eine Rohrleitung (31 ) umfassen, welche flüssigkeitsdicht an die Unterdruckquelle (27 ) angeschlossen werden kann und flüssigkeitsdicht an eine untere Wand (19 ) des Behälters (16 ) angeschlossen ist, wobei die Absaugvorrichtung (11 ) außerdem ein Zusatzgitter (24 ) umfasst, welches in der Kammer (18 ) in einer festen Position installiert ist und zum Verschluss einer Öffnung dient, über welche die untere Wand (17 ) mit der Rohrleitung (31 ) verbunden ist.
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Legal Events
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20070208 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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