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DE20320217U1 - Rahmengerüst für einen personenbegehbaren Container und mit dem Rahmengerüst aufgebauter Container - Google Patents

Rahmengerüst für einen personenbegehbaren Container und mit dem Rahmengerüst aufgebauter Container Download PDF

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DE20320217U1
DE20320217U1 DE20320217U DE20320217U DE20320217U1 DE 20320217 U1 DE20320217 U1 DE 20320217U1 DE 20320217 U DE20320217 U DE 20320217U DE 20320217 U DE20320217 U DE 20320217U DE 20320217 U1 DE20320217 U1 DE 20320217U1
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Abstract

Rahmengerüst (1) für einen personenbegehbaren Container aufgebaut aus Rahmenstreben (11), wobei das Rahmengerüst (1) eine im Wesentlichen quaderförmige Außenkontur mit sechs im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordneten Außenflächen mit Rahmenöffnungen (12, 12') aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens vier der sechs Außenflächen gleich groß und mit gleich großen Rahmengerüstöffnungen (12) ausgebildet sind, und
dass die Rahmenstreben (11) Fixierungsmittel (20) zum lösbaren Befestigen eines an die Außenkontur des Rahmengerüsts (1) bündig anschließenden Rahmengerüsts mit gleicher quaderförmiger Außenkontur und Fixierungsmittel (20) zum lösbaren Befestigen eines Klappelements (K1, K2, K3) und/oder zum lösbaren Befestigen eines in eine Rahmengerüstöffnung (12, 12') einsetzbaren Ausfachungselements (120, 120') aufweisen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Rahmengerüst für einen personenbegehbaren Container mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und einen Container zur Bereitstellung eines personenbegehbaren Raumes gemäß Anspruch 14.
  • Gattungsgemäße Rahmengerüste, die aus Rahmenstreben aufgebaut, mit im Wesentlichen quaderförmiger Außenkontur und sechs im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordneten Außenflächen mit Rahmengerüstöffnungen ausgebildet sind und sich als Skelettkonstruktion für einen personenbegehbaren Container eignen, sind aus dem Stand der Technik in großer Zahl bekannt.
  • In der DE 195 04 104 A1 wird z.B. eine Transportplattform mit einem Rahmengerüst mit quaderförmiger Außenkontur und Laufstegen beschrieben, wobei sich die Laufstegfläche durch Klappelemente vergrößern lässt.
  • Aus der DE 36 10 448 A1 ist ein flexibles System mit an einem quaderförmigen Rahmengerüst befestigten Klappelementen zum Aufbau eines mehrgeschossigen Messestandes bekannt.
  • Die bekannten Rahmengerüste weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie nur die Realisierung jeweils eines Containers mit fest vorgegebenen Maßen, Expansions- und Funktionsmöglichkeiten zulassen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Rahmengerüst für einen Container zu schaffen, das eine größtmögliche Flexibilität hinsichtlich der Containermaße und der Containerfunktionalität bereitstellt und dabei möglichst einfach und kostengünstig herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Rahmengerüst mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass mindestens vier der sechs Außenflächen gleich groß und mit gleich großen Rahmengerüstöffnungen ausgebildet sind, und dass die Rahmenstreben Fixierungsmittel zum lösbaren Befestigen eines an die Außenkontur des Rahmengerüsts bündig anschließenden Rahmengerüsts mit gleicher quaderförmiger Außenkontur und Fixierungsmittel zum lösbaren Befestigen eines Klappelements und/oder zum lösbaren Befestigen eines in eine Rahmengerüstöffnung einsetzbaren Ausfachungselements aufweisen.
  • Auf diese Weise wird ein Rahmengerüst bereitgestellt, das zum Aufbau eines personenbegehbaren Containers dient, wobei die Funktionalität des Containers durch am Rahmengerüst befestigbare Klappelemente und/oder Ausfachungselemente definiert wird. Die Klappelemente und/oder Ausfachungselemente lassen sich zwischen den mindestens vier gleich groß ausgebildeten Rahmengerüstöffnungen beliebig austauschen. Das Merkmal „gleich groß" ist hier dahin gehend definiert, dass die Rahmengerüstöffnungen derart übereinstimmende Maße haben, dass die vorangehend genannte Austauschbarkeit der Klappelemente und/oder Ausfachungselemente zwischen den gleich großen Rahmengerüstöffnungen gewährleistet ist.
  • Die vorangehend beschriebene Austauschbarkeit der Klappelemente und/oder Ausfachungselemente mit ihren jeweiligen Funktionalitäten schafft ein hinsichtlich der vorhandenen Funktionen flexibles System.
  • Darüber hinaus lässt sich ein erfindungsgemäßes Rahmengerüst durch die Fixierungsmittel mit einem weiteren Rahmengerüst koppeln, um beispielsweise einen Container mit größerer Innenfläche zu schaffen. „Bündiges" Befestigen im Sinne der vorliegenden Erfindung ist so zu verstehen, dass die quaderförmige Außenkontur des ersten Rahmengerüsts durch das angekoppelte zweite Rahmengerüst zu einer Verlängerung von vier Außenkanten des ursprünglichen, quaderförmigen, ersten Rahmengerüsts führt.
  • „Quaderförmig" ist im Sinne der vorliegenden Erfindung so zu verstehen, dass die die Außenkontur ausmachenden Kanten des Rahmengerüsts im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgerichtet sind. Die von den Außenkanten eingeschlossenen Flächen sind folglich entweder quadratisch oder rechteckig ausgebildet.
  • Bevorzugt dienen die Fixierungsmittel für die Befestigung eines an die Außenkontur des Rahmengerüsts bündig anschließenden Rahmengerüsts mit gleicher kubischer Außenkontur ebenso als Fixierungsmittel zum lösbaren Befestigen eines in eine Rahmengerüstöffnung einsetzbaren Ausfachungselements. Durch die Integration der beiden Funktionen lässt sich die Zahl der Fixierungsmittel reduzieren, ohne dabei die Flexibilität hinsichtlich der Aufbaumöglichkeiten des Containers einzuschränken.
  • Es ist von Vorteil, das Rahmengerüst derart auszubilden, dass die Fixierungsmittel zum lösbaren Befestigen eines an die Außenkontur des Rahmengerüsts bündig anschließenden Rahmengerüsts und/oder die Fixierungsmittel zum lösbaren Befestigen eines Klappelements und/oder zum lösbaren Befestigen eines in eine Rahmengerüstöffnung einsetzbaren Ausfachungselements auf jeder der mindestens vier gleich großen Außenflächen des Rahmengerüsts an gleichen Positionen am Rahmengerüst angeordnet sind. Auf diese Weise weist jede der gleich groß ausgebildeten Außenflächen identische Anzahl und Anordnung der Fixierungsmittel auf. Dadurch lässt sich das Rahmengerüst kostengünstiger herstellen.
  • Die Fixierungsmittel lassen sich beispielsweise als Bohrungen zum Einführen von Schrauben oder Stiften bzw. mit Rasteinrichtungen zum lösbaren Befestigen von Rastmitteln ausbilden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Rahmengerüst mindestens drei Füße zum Aufstellen des Rahmengerüsts auf einem Aufstellboden derart auf, dass vier gleich große Außenflächen im Wesentlichen senkrecht zum Aufstellboden ausgerichtet sind. Die Füße geben die Aufstellrichtung vor und sind dabei höhenverstellbar ausgebildet um Unebenheiten des Aufstellbodens auszugleichen.
  • Die Rahmenstreben sind geradlinig aufgebaut und verlaufen ausschließlich entlang der Kanten der quaderförmigen Außenkontur des Rahmengerüsts. Dadurch ergibt sich ein simpler Aufbau, der mit einem Minimum an Rahmenstreben auskommt.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Rahmengerüsts sind vier gleich große Außenflächen mit einer Breite von jeweils zirka 2,4 Metern und einer Höhe von jeweils zirka 2,6 Metern vorgesehen. Durch die Beschränkung in der Breite wird der Transport eines aus dem Rahmengerüst aufgebauten Containers auf üblichen Lastkraftwagen und Anhängern ermöglicht.
  • Die Rahmenstreben sind abhängig von den aufzunehmenden Lasten und insbesondere der Ausbildung der an den Rahmenstrebe auszubildenden Fixierungsmittel bevorzugt als Metallprofile mit offenem, geschlossenem oder zusammengesetztem Querschnitt ausgebildet.
  • Neben dem Rahmengerüst umfasst die vorliegenden Erfindung einen Container zur Bereitstellung eines personenbegehbaren Raumes mit einem vorangehend beschriebenen Rahmengerüst und einer Mehrzahl von Ausfachungselementen, die jeweils in einer Rahmengerüstöffnung befestigt sind. Mindestens vier der Ausfachungselemente sind dabei aufgrund der gleich dimensionierten Ausgestaltung der zugeordneten Rahmengerüstöffnungen zwischen diesen beliebig austauschbar. Zusammen mit der Funktionalität der lösbaren Fixierung zweier oder mehrerer Rahmenelemente aneinander wird somit ein modulares System zur Realisierung personenbegehbarer Container geschaffen, das eine Vielzahl funktionaler Freiheitsgrade bietet. Struktur und Funktionalität der Container lassen sich auf einfache Weise variieren.
  • Bevorzugt ist mindestens ein in einer Rahmengerüstöffnung befestigtes Ausfachungselement als Flächenelement ausgebildet. Dieses Flächenelement verschließt dabei die Rahmengerüstöffnung als planes oder gekrümmtes Flächenelement. Die dabei verschlossene Fläche ist beispielsweise quadratisch oder rechteckig ausgebildet.
  • Bevorzugt sind mindestens zwei in einer Rahmengerüstöffnung befestigte Ausfachungselemente als geschlossene Elemente ausgebildet. Diese geschlossenen Elemente verschließen dabei die Rahmengerüstöffnung als plane Flächenelemente. Die dabei verschlossene Fläche ist beispielsweise quadratisch oder rechteckig ausgebildet. Sie definiert beispielsweise Boden und Deckel des Containers.
  • Eine weitere vorteilhafte Variante ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Flächenelement mindestens ein um eine erste Schwenkachse verschwenkbares erstes Klappelement zugeordnet ist. Dieses erste Klappelement weist eine plane oder eine gekrümmte Fläche auf und lässt sich aus einer ersten Lage in einem Winkel von im Wesentlichen 90° zum Flächenelement in eine zweite Lage in einem Winkel bis über 180° zum Flächenelement verschwenken. Ein derartiges Flächenelement mit mindestens einem zugeordneten Klappelement ist bevorzugt als ein Ausfachungselement vorgesehen, das in der Dachöffnung des Rahmengerüsts das Dach des Containers bildet. Dabei kann die plane oder gekrümmte Fläche abgekantete Randabschnitte derart aufweisen, dass das Klappelement in der ersten Lage benachbarte Abschnitte des Rahmengerüsts haubenartig umgreift.
  • Das erste Klappelement derart angelenkt, dass die durch das erste Klappelement in der ersten Lage definierte Ebene das Flächenelement nicht schneidet. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sich das erste Klappelement verschwenken lässt, ohne mit der planen oder gekrümmten Dachfläche zu verkanten.
  • Bei der quaderförmigen Außenkontur des Containers sind die ersten Schwenkachsen mehrerer erster Klappelemente im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet. Pro Kante des Flächenelements ist dann mindestens eine parallel zur Kante angeordnete Schwenkachse mit jeweils mindestens einem ersten Klappelement vorgesehen.
  • Es ist von Vorteil, Hilfsmittel zur wahlweisen Unterstützung und/oder Dämpfung der Verschwenkbewegung des Klappelements vorzusehen. Bevorzugt lässt sich das erste Klappelement in mindestens zwei Verschwenkpositionen mit Hilfe von Arretiermitteln arretieren.
  • Je nach Gewicht und Belastungsanforderungen des ersten Klappelements ist dieses am Flächenelement und/oder über Fixierungsmittel des Rahmengerüsts angelenkt.
  • Bevorzugt ist mindestens ein Ausfachungselement als Rahmenelement mit einer umschlossenen Rahmenöffnung ausgebildet, wobei das Rahmenelement ein geschlossenes Rahmenteil oder ein einseitig geöffnetes Rahmenteil aufweist. Durch das lösbare Befestigen eines Rahmenelements in einer Rahmengerüstöffnung wird die Rahmengerüstöffnung durch die gleich große oder kleinere Rahmenöffnung des Rahmenelements ersetzt. Diese Rahmenöffnung dient beispielsweise dazu, einen Zugang zum Innenraum des Containers bereit zu stellen.
  • Dazu weist das Rahmenteil einen quadratischen oder einen rechteckigen Rahmen auf, der eine quadratische oder rechteckige Rahmenöffnung aufspannt. Je nach Anforderungen und gewünschter Formgebung sind jedoch auch andere Geometrien für Rahmenteil und Rahmenöffnung denkbar. Insbesondere ist ein einseitig geöffnetes Rahmenteil denkbar. Darunter wird ein Rahmenteil verstanden, das die Rahmenöffnung nicht vollständig umschließt. Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn das Rahmenteil drei Schenkel umfasst, die U-förmig angeordnet sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Containers ist dem Rahmenteil ein um eine zweite Schwenkachse verschwenkbares zweites Klappelement zugeordnet. Dieses zweite Klappelement ist derart am Rahmenteil und/oder am Rahmengerüst angelenkt, dass es sich aus der Rahmenöffnung herausschwenken lässt. Es ist beispielsweise möglich, dass das zweite Klappelement die Rahmenöffnung im Rahmenteil fast vollständig ausfüllt und sich somit ähnlich einer Tür am Rahmenteil öffnen lässt. Dabei kann es als plane oder gekrümmte Fläche ausgebildet sein.
  • Wie schon bezüglich des ersten Klappelements dargestellt, ist auch das zweite Klappelement am zugeordneten Rahmenelement und/oder über Fixierungsmittel am Rahmengerüst angelenkt.
  • Die Funktionalität des Rahmenelements lässt sich dadurch erweitern, dass ihm ein um eine dritte Schwenkachse verschwenkbares drittes Klappelement zugeordnet ist. Auch dieses dritte Klappelement lässt sich wiederum als planes oder gekrümmtes flächiges Element ausbilden und derart am Rahmenteil und/oder am Rahmengerüst anlenken, dass es sich aus einer parallel zur Rahmenöffnung versetzten Stellung heraus verschwenken lässt.
  • Bevorzugt lässt sich dass dritte Klappelement um im Wesentlichen 90° derart verschwenken, dass der zur dritten Schwenkachse benachbarte Kantenbereich der Rahmenöffnung in der im verschwenkten Zustand durch das dritte Klappelement aufgespannten Ebene liegt. Dabei bildet die im verschwenkten Zustand durch das dritte Klappelement aufgespannten Ebene mit einer Bodenfläche im Innenraum des Containers eine Ebene. Auf diese Weise erweitert die Ebene des dritten Klappelementes im verschwenkten Zustand die Bodenfläche des Container-Innenraums. Werden an allen vier gleich groß ausgebildeten Rahmengerüstöffnungen Rahmenelemente mit dritten Klappelementen befestigt, so lässt sich die begehbare Fläche des Containers durch das herunterklappen der vier dritten Klappelemente vervielfachen.
  • Weiterhin lässt sich durch ein Verschwenken des dritten Klappelementes über 90° hinaus eine Nutzung des dritten Klappelements als Rampe realisieren. Dadurch lässt sich der Innenraum des Containers über das schräggestellte dritte Klappelement erschließen. Dies ermöglicht beispielsweise einen behindertengerechten Zugang zum Container.
  • Bevorzugt sind die zweite Schwenkachse des zweiten Klappelements und die dritte Schwenkachse des dritten Klappelements um 90° zueinander versetzt angeordnet. Dabei ist die zweite Schwenkachse im Wesentlichen parallel zur Vertikalachse des Containers und die dritte Schwenkachse senkrecht zur Vertikalachse des Containers ausgerichtet.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform des Containers ist dadurch gekennzeichnet, dass am ersten, zweiten und dritten Klappelement und am Rahmenteil Kopplungsmittel derart vorgesehen sind, dass sich im verschwenkten Zustand der drei Klappelemente flexible Flächenelemente derart ankoppeln lassen, dass die drei Klappelemente und die flexiblen Flächenelemente einen im Wesentlichen quaderförmigen Raum aufspannen. Die Kopplungsmittel lassen sich beispielsweise als Reißverschlüsse ausbilden, die das Fixieren von Folien oder textilen Flächenelementen an diejenigen Kanten der Klappelemente ermöglichen, die im verschwenkten Zustand der Klappelemente nicht benachbart zu einer Kante eines anderen Klappelements angeordnet sind. Auf diese Weise lässt sich der hinzu gewonnene Raum, der durch das im verschwenkten Zustand als erweiterte Bodenfläche wirkende dritte Klappelement und das verschwenkte erste und zweite Klappelement definiert ist, nach außen hin abschließen. Folien- oder Stoffbahnen dienen auf diese Weise als Wandelemente, die zusammen mit den Klappelementen einen an den Innenraum des Rahmengerüsts anschließenden quaderförmigen Raum aufspannen. Auf diese Weise lässt sich insbesondere ein wetterfester Abschluss des hinzu gewonnen Raumes bei einer Außennutzung des Containers erzielen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist das zweite Klappelement und/oder das dritte Klappelement Hilfsmittel zur wahlweisen Unterstützung und/oder Dämpfung der Verschwenkbewegung der Klappelemente auf. Ebenso können Arretiermittel zur Fixierung der zweiten bzw. dritten Klappelemente in mindestens zwei Verschwenkpositionen vorgesehen sein.
  • Wie das erste und zweite Klappelement ist auch das dritte Klappelement mittelbar über das zugeordnete Rahmenelement und, zusätzlich oder alternativ, unmittelbar über die Fixierungsmittel mit dem Rahmengerüst verbunden.
  • Weiterhin weist der Container mit Vorteil am zweiten Klappelement und/oder am dritten Klappelement jeweils mindestens ein höhenverstellbarer Stützfuß zur Abstützung des Klappelements im verschwenkten Zustand auf einem Aufstellboden auf. Oder es sind entsprechende Mittel zur Befestigung eines solchen Stützfußes vorgesehen.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Containers ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Flächenelement eine Öffnung mit Koppelmitteln zur Befestigung eines flexiblen oder starren Koppelelements zum Verbinden zweier Container mittels des flexiblen oder starren Koppelelements aufweist. Ein flexibles Koppelelement lässt sich beispielsweise als Faltenbalg realisieren. Ein solcher Faltenbalg mit rundem, ovalem, ovalärem oder rechteckigem Querschnitt wird an entsprechend ausgebildeten Öffnungen der zugeordneten Flächenelemente beider zu koppelnder Container mittels dazu vorgesehener Koppelmittel befestigt. Auf diese Weise ist eine Alternative zur starren Kopplung zweier Rahmengerüste der Container über die jeweils vorhandenen Fixierungsmittel gegeben. Dadurch lassen sich zwei Container bezüglich ihrer bei einer starren Kopplung fluchtenden Außenkonturen mit winklig zueinander angeordneten Außenkonturen aufstellen. Auch geringe Höhenunterschiede zwischen den Niveaus der Aufstellfläche des ersten und zweiten Containers lassen sich auf diese Weise kompensieren.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Containers zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens ein Flächenelement als planares Flächenelement mit einem Fenster und/oder einer Tür ausgebildet ist. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Container realisieren, die sich beispielsweise besonders als Wohncontainer oder Nutzcontainer im Freien eignen.
  • Insbesondere für den optischen Eindruck des Containers ist es vorteilhaft, wenn mindestens ein Ausfachungselement ein transluzentes oder transparentes Element und/oder ein Klappelement mit einem transluzenten oder transparenten Element umfasst. Diese transluzenten oder transparenten Elemente sind bevorzugt als quadratisches oder rechteckiges Element ausgebildet.
  • Ein besonderer optischer Eindruck lässt sich dadurch erzielen, dass das transparente oder transluzente Element mit einer Beleuchtungsvorrichtung zur Innen- und/oder Außenbeleuchtung des Elements ausgebildet ist.
  • Weitere Vorteile und Eigenschaften der Erfindung werden anhand der in den folgenden Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele deutlich.
  • Es zeigen:
  • 1a eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Rahmengerüsts;
  • 1b eine perspektivische Ansicht zweier miteinander gekoppelter Rahmengerüste aus 1a;
  • 2 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Containers mit einer Mehrzahl von Ausfachungselementen;
  • 3a eine erste Ausführungsform eines Containers mit einem einzigen Rahmengerüst und einer einzigen durch Klappelemente verschließbaren Öffnung;
  • 3b eine zweite Ausführungsform des Containers aus 3a mit zwei durch Klappelemente verschließbare Containeröffnungen;
  • 3c eine dritte Ausführungsform des Containers aus 3a mit vier durch Klappelemente verschließbare Containeröffnungen;
  • 4a eine erste Ausführungsform zweier gekoppelter Container mit zwei gekoppelten Rahmengerüsten und zwei durch Klappelemente verschließbare Containeröffnungen;
  • 4b eine zweite Ausführungsform der gekoppelten Container aus 4a;
  • 4c eine dritte Ausführungsform der gekoppelten Container aus 4a und
  • 5 einen Container aus 3a, der mittels eines Faltenbalges an die Container aus 4a gekoppelt sind.
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßes Rahmengerüst 1 perspektivisch dargestellt. Das aus einzelnen Rahmenstreben 11, 11' aufgebaute Rahmengerüst weist eine quaderförmige Außenkontur auf. Die einzelnen, mit gleichem Querschnitt ausgebildeten Rahmenstreben 11, 11' bilden die Kanten der quaderförmigen Kontur, so dass das Rahmengerüst 1 paarweise gegenüberliegend angeordnete Rahmengerüstöffnungen 12, 12' aufweist. Die einander gegenüberliegenden Rahmengerüstöffnungen 12, 12' sind aufgrund des quaderförmigen Aufbaus des Rahmengerüsts 1 jeweils gleichgroß ausgebildet. Die Deckelöffnung 12' und die Bodenöffnung 12' sind quadratisch mit einer Kantenlänge von zirka 2,4 Metern ausgebildet; die vier Wandöffnungen 12 rechteckig mit 2,4 Metern Breite und zirka 2,6 Metern Höhe.
  • Es ist selbstverständlich, dass auch abweichende Maße der angegebenen Kantenlängen unter den Schutzbereich der Erfindung fallen. Die 2,4 Meter Grundmaß resultieren aus der Tatsache, dass Objekte für den Transport mit üblichen Lastkraftwagen ahne Sondergenehmigung eine Breite von 2,54 Metern nicht überschreiten dürfen.
  • Von einer ebenfalls im Rahmen der Erfindung liegenden Würfelform des Rahmengerüsts 1 mit identischen Kantenlängen sämtlicher Rahmenstreben 11, 11' wird in der gezeigten, bevorzugten Ausführungsform entlang der durch die Aufstellorientierung definierten Vertikalachse bewusst abgewichen. Dies liegt darin begründet, dass in einem Container mit einem derartigen Rahmengerüst entlang der Vertikalachse hinreichender Freiraum, insbesondere für großgewachsene Personen, bereitgestellt werden soll.
  • Das Rahmengerüst 1 ist aufgebaut aus acht gleich langen, geradlinigen Grundrahmenstreben 11', die jeweils Deckel- und Bodenöffnung 12' umschließen, und aus vier etwas längeren geradlinigen Wandrahmenstreben 11, die Deckel- und Bodenöffnung 12' voneinander beabstanden, wobei vier gleich große, paarweise gegenüberliegende Wandöffnungen 12 gebildet werden.
  • Das Rahmengerüst 1 umfasst auf der Unterseite mit der Bodenöffnung 12' vier in den Eckbereichen des Rahmengerüst 1 befestigte Füße 30 zum Aufstellen des Rahmengerüsts auf einem Untergrund.
  • Es ist jedoch auch denkbar, die Aufstellfüße 30 an einem Ausfachungselement 120 anzuordnen, das sich in der Bodenöffnung 12' befestigen lässt.
  • Als Materialien für die Rahmenstreben 11, 11' kommen grundsätzlich sämtliche Metalle und Metalllegierungen in Betracht. Im Hinblick auf die gewünschte Kombination der Eigenschaften „geringes Gewicht" bei „hoher Belastbarkeit" und trotzdem „niedrigen Herstellungskosten" ist ein Rahmengerüst 1 zu bevorzugen, dessen Rahmenstreben 11, 11' als Stahl-Hohlprofilelemente ausgebildet sind. Der Querschnitt der Hohlprofilelemente ist wiederum bevorzugt quadratisch ausgebildet. Dieser Stahl-Hohlprofilrahmen lässt sich mittels einer stoß- und schlagresistenten Deckschicht (z.B. Pulverlack) gegen Korrosion schützen. Ebenso ist denkbar, die Rahmenstreben 11, 11' durch eine Feuerverzinkung gegen Korrosion zu schützen.
  • Selbstverständlich ist auch die Ausbildung der Rahmenstreben 11 aus Aluminiumlegierungen oder faserverstärkten Kunststoffen bzw. Verbundwerkstoffen denkbar.
  • Die Fixierungsmittel 20 zum lösbaren Befestigen eines Rahmengerüsts 1 an einem weiteren, gleichen Rahmengerüst dienen bei der gezeigten Ausführungsform des Rahmengerüsts 1 gleichzeitig als Fixierungsmittel zum lösbaren Befestigen von Ausfachungselementen 120, 120' und/oder von Klappelementen K1, K2, K3 in den Rahmengerüstöffnungen 12, 12' des Rahmengerüsts 1.
  • Derartige Ausfachungselemente 120, 120' bzw. Klappelemente K1, K2, K3 lassen sich, wie im Zusammenhang mit den in den 2 bis 5 gezeigten Containern 10 näher erläutert, jeweils mit Hilfe der Fixierungsmittel 20 in die rechteckigen bzw. quadratischen Rahmengerüstöffnungen 12, 12' des Rahmengerüsts 1 montieren bzw. am Rahmengerüst 1 befestigen.
  • Die Funktionalität der eingesetzten Ausfachungselemente 120, 120' bzw. der Klappelemente K1, K2, K3 bestimmt auf diese Weise die Funktionalität des Containers 10, der ein Rahmengerüst 1 und eine Mehrzahl Ausfachungselemente 120, 120' bzw. Klappelemente K1, K2, K3 umfasst.
  • Die größtmögliche Flexibilität lässt sich dadurch erreichen, dass die Fixierungsmittel 20 beide der vorangehend genannten Befestigungsfunktionen erfüllen und zusätzlich, wie in 1a dargestellt, auf jeder der vier Wandseiten des Rahmengerüsts 1 mit den Wandöffnungen 12 im gleichen Abstand zueinander und an gleichen Positionen am Rahmengerüst 1 angeordnet sind.
  • Dadurch lässt sich jede der vier Wandseiten des Rahmengerüsts entweder mit der Wandseite eines gleichen Rahmengerüsts zu einem größeren Containerensemble kombinieren, oder jeder Wandseite lässt sich ein Ausfachungselement 120, 120' und/oder einem Klappelement K1, K2, K3 zuordnen, wobei die Ausfachungselemente 120, 120' und die Klappelemente K1, K2, K3 zwischen den Wandöffnungen 12 mit ihren Fixiermitteln 20 beliebig austauschbar sind.
  • Bei dem in 1 a gezeigten Rahmengerüst 1, weist jede der mit quadratischem Querschnitt ausgebildeten Rahmenstreben 11, 11' vier Strebenoberflächen auf. Jede Rahmenstrebe 11, 11' ist im gleichen Abstand von einem Eckbereich des Rahmengerüsts 1, der durch drei zusammenlaufende Rahmenstreben 11, 11' gebildet wird, auf jeder ihrer Strebenoberflächen mit einem als Bohrung 24 ausgebildetem Fixierungsmittel versehen. Die Bohrungen 20 sind auf den vier Strebenoberflächen jeweils einander paarweise gegenüberliegend angeordnet.
  • Folglich weist das quaderförmige Rahmengerüst 1 in der Aufsicht auf jede seiner vier rechteckigen Wandseiten bzw. Wandöffnungen 12 die gleiche räumliche Anordnung der Fixierungsmittel 20 am Rahmengerüst 1 auf. Das gleiche gilt für die quadratisch ausgebildeten Deckel- und Bodenseiten mit den entsprechenden quadratischen Öffnungen 12'. Daher lassen sich die Ausfachungselemente 120, 120' zwischen den vier Wandöffnungen 12 beliebig austauschen.
  • Dazu weisen die Ausfachungselemente 120, 120' in den 2 bis 5 nicht dargestellte Kopplungsmittel auf, die beim Befestigen der Ausfachungselemente 120, 120' mit den als Bohrungen 20 ausgebildeten Fixierungsmitteln zusammenwirken.
  • Die in den 1a und 1b als Bohrungen 20 dargestellten Fixierungsmittel können zum Teil auch mit aufgeschweißten Platten auf der Außen- oder Innenseite des hohlen Rahmenelements 11, 11' strukturell verstärkt sein. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn diese verstärkten Fixierungsmittel 20 hohe Lasten aufnehmen müssen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn an diesen Fixierungsmitteln 20 ein Klappelement K3 befestigt wird, das in seiner verschwenkten Position als flächenmäßige Erweiterung des im Innern des Containers angeordneten Bodens dient. Ein solches Klappelement K3 und die als dessen als Anlenkpunkte dienenden Fixierungsmittel 20 müssen für die Belastung mit einer Mehrzahl auf diesem Klappelement K3 stehender Personen ausgelegt sein.
  • Je nach zu erwartender Belastung kann es vorteilhaft sein, die Fixierungsmittel 20 auf den Grundrahmenstreben 11' abweichend von den Fixierungsmitteln 20 auf den Wandrahmenstreben 11 auszubilden. Dabei sind sämtliche Arten zur Herstellung lösbarer mechanischer Verbindungen denkbar. Wesentlich für die Erfindung bleibt jedoch nur, dass die geometrische Anordnung der Fixierungsmittel 20 auf den Rahmenstreben 11, 11' derart vorgenommen wird, dass sie in der Aufsicht auf die vier gleichen Wandöffnungen 12 jeweils identisch angeordnet sind.
  • Die Flexibilität des durch das erfindungsgemäße Rahmengerüst 1 bereitgestellten Containers 10 zeigt sich u.a. darin, dass sich ein Ausfachungselement 120, 120' von einer Wandöffnung 12 des Rahmengerüsts 1 lösen und an Stelle des Ausfachungselements 120, 120', wie in 1b gezeigt, ein weiteres gleiches Rahmengerüst 1 mit quaderförmiger Außenkontur ankoppeln lässt. Dadurch lässt sich der Innenraum des Rahmengerüsts 1 auf einfache Weise verdoppeln
  • 2 zeigt eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Containers 10 umfassend ein Rahmengerüst 1 gemäß 1a und einer Mehrzahl von Ausfachungselementen 120, 120'.
  • Als Boden- und Deckelelement sind jeweils mit quadratischen Flächen als Flächenelemente 120 ausgebildete Ausfachungselemente vorgesehen. Auch zwei der vier identischen rechteckigen Wandöffnungen 12 sind mit entsprechend rechteckig ausgebildeten Flächenelementen 120 versehen. Je nach Anforderungen bieten sich eine Vielzahl von Materialien für Ausbildung der quadratischen bzw. rechteckigen Flächen an. Für das als Dachelement oder Wandelement ausgebildete Flächenelement 120 kommt beispielsweise ein auf einen Rahmen gespanntes textiles Material oder eine Kunststofffolie in Betracht. Diese Materialien lassen sich einfach bedrucken und können beispielsweise als siebgedruckte Werbe- oder Informationsträger ausgebildet sein, die sich in ihren Rahmen leicht austauschen lassen.
  • Eine weitere Variante ist die Ausbildung der Flächenelemente 120 aus Doppelstegkunststoff oder Aluminiumsandwichplatten, um eine strukturierte Oberfläche zu erhalten. Ebenso ist denkbar, das Flächenelement 120 thermisch zu dämmen, wenn der Container 10 beispielsweise als Wohncontainer im Freien aufgebaut ist.
  • Alle Klappelemente können ebenso eine Doppelstegkunststoff-, Glas-, Acrylglas-, Aluminiumsandwichplatte aufweisen bzw. mit Kunststofffolie, einem Holz- oder Metallwerkstoff oder textilem Material versehen sein.
  • Wie in 2 gezeigt ist es möglich, das der Bodenöffnung 12' zugeordnete Flächenelement 120 mit Füßen 30 zu versehen. Bevorzugt ist jedoch die in 1a dargestellte Ausführungsform, bei der die Füße 30 unmittelbar am Rahmengerüst 1 befestigt oder befestigbar sind.
  • Im Dachbereich des Containers 10 sind weiterhin zwei erste Klappelemente K1, K1' vorgesehen. Diese ersten Klappelemente K1, K1' sind entweder mittelbar über das die Dachöffnung 12' verschließende Flächenelement 120 oder unmittelbar über Fixierungsmittel 20 am Rahmengerüst 1 angelenkt. Das unmittelbare Anlenken am Rahmengerüst 1 ist dann zu bevorzugen, wenn es derart vorgenommen wird, dass sich das als Containerdach wirkende Flächenelement 120 mit einem einfach ausgebildeten umlaufenden Dichtungsbereich ausbilden lässt. Einfach ausgebildet ist dahingehend zu verstehen, dass es sich auf diese Weise vermeiden lässt, den Dichtungsbereich des Flächenelements 120. für das abschnittsweise Vorsehen von Anlenkmitteln des zugeordneten Klappelements K1, K1' abschnittsweise zu durchstoßen.
  • In beiden Fällen sind die ersten Klappelemente K1, K1' jedoch derart angelenkt, dass sich die Planaren Klappelemente K1, K1' aus einer im Wesentlichen parallel zur Dachebene angeordneten ersten Position in eine im Wesentlichen senkrecht dazu orientierte zweite Position verschwenken lassen. In der zweiten Position ist die Fläche des ersten Klappelements K1, K1' im Wesentlichen parallel zu einer der Wandöffnungen 12 des Rahmengerüsts 1 angeordnet. In 2 sind die erste und die zweite Position samt einer Zwischenstellung des ersten Klappelements K1, K1' dargestellt. Selbstverständlich ist es möglich, einen Schwenkbereich von mehr als 90° bereit zu stellen, um die ersten Klappelemente K1, K1' noch weiter nach oben aufklappen zu können. Die Schwenkachsen S1, S1' der beiden ersten Klappelemente K1, K1' sind rechtwinklig zueinander angeordnet.
  • Wenn die ersten Klappelemente K1, K1' ein hohes Gewicht aufweisen ist es vorteilhaft, wenn Hilfsmittel H vorgesehen sind, die mit den Klappelementen K1, K1' derart zusammenwirken, dass die Verschwenkbewegung wahlweise gedämpft oder unterstützt wird. Als derartige Hilfsmittel bieten sich beispielsweise Gasdruckfedern oder mechanische Federsysteme an. Ebenso lässt sich der Container 10 mit einem mechanisch oder elektrisch antreibbaren Windensystem ausrüsten.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Klappelemente K1, K1' jeweils mit einer Feststelleinrichtung versehen sind, mittels der sich die Klappelemente K1, K1' in der ersten und/oder der zweiten Lage bzw. in jeder beliebigen Zwischenlage fixieren lässt.
  • Hinsichtlich möglicher Materialien und deren Funktion für das erste Klappelement K1 wird auf die vorangehenden Ausführungen zum Flächenelement 120 verwiesen.
  • Neben den beschriebenen Flächenelementen 120 in zwei der Wandöffnungen 12 und in der Boden- bzw. Deckenöffnung 12' sind in 2 die übrigen beiden der insgesamt vier Wandöffnungen 12 mit einem als Rahmenelement 120' ausgebildeten Ausfachungselement versehen.
  • Die beiden Rahmenelemente 120' umfassen jeweils ein Rahmenteil 122, dessen Außenkante an die rechteckigen Abmaße der Wandseiten des Rahmengerüsts 1 angepasst sind. Das Rahmenteil 122 umschließt eine rechteckige oder quadratische Rahmenöffnung 121. Die Größe der Rahmenöffnung 121 entspricht dabei im Wesentlichen der Größe der zugeordneten Wandöffnung 12 des Rahmengerüsts 1.
  • Ein zweites Klappelement K2 ist entweder mittelbar über das Rahmenteil 122 oder unmittelbar über Fixierungsmittel 20 derart an das Rahmengerüst 1 angelenkt, dass die zugehörige zweite Verschwenkachse S2 benachbart zu einer der senkrechten Innenkanten des Rahmenteils verläuft. Das zweite Klappelement K2 ist plan aufgebaut und weist im Wesentlichen Größe und Kontur der Rahmenöffnung 121 auf, so dass es sich aus einer ersten Lage in der Rahmenöffnung 121 in einer zweite Lage aus der Rahmenöffnung 121 heraus um im Wesentlichen 90° nach außen verschwenken lässt.
  • Hinsichtlich der Materialien und deren Funktion für das zweite Klappelement K2 wird auf die vorangehenden Ausführungen zu den Flächenelementen 120 verwiesen.
  • Ein drittes Klappelement K3 ist entweder mittelbar über das Rahmenteil 122 oder unmittelbar über Fixierungsmittel 20 derart an das Rahmengerüst 1 angelenkt, dass die zugehörige dritte Verschwenkachse S3 benachbart zu dem waagerechten Kantenbereich 123 des Bodens im Innenraum des Containers 1 angeordnet ist. Das dritte Klappelement K3 ist plan aufgebaut und weist im Wesentlichen Größe und Kontur der Wandöffnung 12 auf. Es lässt sich aus einer ersten Lage parallel zur Wandöffnung 12 des Rahmengerüsts in einer zweite Lage um im Wesentlichen 90° nach unten verschwenken. In der zweiten Lage stellt die Fläche des dritten Klappelementes K3 eine flächenmäßige Erweiterung des Bodens im Innenraum des Containers 10 dar, d.h. die Flächen des dritten Klappelements K3 und des Bodens im Innenraum liegen in der gleichen Ebene. Dadurch ist Personen ein Zugang des Container-Innenraums über die ausgeklappten dritten Klappelemente K3 möglich, wobei die entstehende Bodenfläche keine nennenswerte Schwelle im Übergangsbereich zum Container-Innenraum aufweist.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, das dritte Klappelement K3 und dessen Anlenkmittel derart auszubilden, dass sich das dritte Klappelement K3 aus der zweiten Lage über einen Winkel von 90° hinaus bis zum Aufliegen des dritten Klappelementes K3 auf dem Aufstellboden des Containers 1 verschwenken lässt. Auf diese Weise erfüllt das dritte Klappelement K3 die Funktion einer Rampe.
  • Bezüglich der Hilfsmittel H für die Verschwenkbewegung des dritten Klappelements K3 wird auf die im Zusammenhang mit dem ersten Klappelement K1 gemachten vorangehenden Ausführungen verwiesen.
  • Als Materialien für das dritte Klappelement K3 bieten sich Glas-, Acrylglas-, Holz- oder Metallplatten und daraus aufgebaute Sandwichelemente an. Kunststoffmembranfolien sind auch möglich.
  • In der perspektivischen Flucht des gezeigten Rahmengerüsts 1 sind zwei miteinander gekoppelte, weitere Rahmengerüste 1', 1" dargestellt. Wird beispielsweise ein in einer Wandöffnung 12 angeordnetes Flächenelement 120 aufgebaut, lässt sich an dieser Wandöffnung 12 des ersten Rahmengerüsts 1 mittels der Fixierungsmittel 20 ein weiteres, gleich aufgebautes zweites Rahmengerüst 1' im Bereich einer seiner vier Wandöffnungen 12 lösbar am ersten Rahmengerüst 1 befestigen. Zusammen mit den in den 4a bis 5 dargestellten Ausführungsformen zeigt dies die Flexibilität des Containers 10, der in Form einer Modulbox als Ausstellungssystem auf Messen, Festivals oder Promotion-Events dient. Dieser Container stellt zu einen hinsichtlich seiner Flexibilität, dessen in den vier Wandöffnungen angeordnete Ausfachungselemente 120, 120' des Rahmengerüsts 1 austauschen zu können, und zum anderen hinsichtlich seiner Flexibilität, sein Rahmengerüst 1 bei erweitertem Platzbedarf mit einem weiteren Rahmengerüst zu koppeln, ein vielfältig einsetzbares, modulares Baukastensystem dar.
  • In 3a ist ein aus einem erfindungsgemäßen Rahmengerüst 1, fünf planaren Flächenelementen 120 und einem Rahmenelement 120' aufgebauter Container 10 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Um Wiederholungen zu vermeiden wird auf die eingehende Beschreibung der einzelnen Baugruppen im Zusammenhang mit 2 verwiesen. Gleiche Baugruppen und -elemente sind dabei mit gleichen Bezugsziffern versehen.
  • Im Dachbereich ist ein erstes Klappelement K1 in der nach oben aufgeklappten ersten Lage angeordnet. Aus der Rahmenöffnung 121 ist das zweite Klappelement K2 um 90° nach außen hin aufgeklappt. Auch das dritte Klappelement K3 ist in seiner nach unten geklappten zweiten Lage dargestellt. Es ist erkennbar, dass der Boden im Innenraum des Containers 10 mit der Fläche des heruntergeklappten dritten Klappelements K3 in der gleichen Ebene angeordnet sind. Der Kantenbereich 123 des Innenraum-Bodens bildet dabei keine nennenswerte Schwelle aus. Die durch den Container 10 bereitgestellte, begehbare Fläche wird auf diese Weise im Wesentlichen verdoppelt.
  • Wenn der in 3a dargestellte Container 10 transportiert werden soll, so müssen die Klappelemente K1, K2, K3 eingeklappt werden. Bei der hier gezeigten Ausführungsform wird dazu zunächst das zweite Klappelement K2 in die Rahmenöffnung 121 hineingeschwenkt. Daraufhin klappt man das dritte Klappelement K3 nach oben und fixiert es mit dazu vorgesehenen Haltemitteln in einer im Wesentlichen parallel zum zweiten Klappelement K2 angeordneten Lage. Abschließend wird das erste Klappelement K1 heruntergeschwenkt, so dass auch dessen Fläche im Wesentlichen parallel zum ersten und zweiten Klappelement K1, K2 zu liegen kommt.
  • Auf diese Weise lässt sich der Platzbedarf des Containers 10 auf die quaderförmige Grundkontur des Rahmengerüsts 1 zurückführen.
  • In den 3b und 3c sind zwei weitere Varianten des Containers 10 aus 3a dargestellt.
  • Im Unterschied zu der Variante aus 3a weist der Container 10 aus 3b an Stelle eines Flächenelements 120 in einer der Wandöfnungen 12 des Rahmengerüsts 1 ein zweites Rahmenelement 120' mit einem weiteren zweiten und dritten Klappelement K2 und K3 und ein weiteres erstes Klappelement K1' auf.
  • In 3c sind alle vier Wandöffnungen 12 des Rahmengerüsts 1 mit identisch ausgebildeten Rahmenelementen 120' versehen. Auf diese Weise lässt sich der begehbare Bereich des Containers 10 im ausgeklappten Zustand verfünffachen.
  • Der im Zusammenhang mit 3a geschilderte Zusammenklappvorgang des Containers 10 ist für die in den 3b und 3c gezeigten Ausführungsformen entsprechend anwendbar.
  • Da das Klappelement K1 bzw. die Klappelemente K1, K1', K1", K1"' jeweils zuletzt herabgeschwenkt werden ist es denkbar, dass mindestens eines der ersten Klappelemente K1, K1', K1", K1"' derart ausgebildet ist, dass es in der heruntergeklappten Lage den Bereich der Wandrahmenstreben 11 samt eventueller benachbarter ebenfalls eingeklappter Klappelemente haubenartig umschließt. Dafür könnte entlang des entsprechenden Randbereichs des ersten Klappelementes K1 ein von der Fläche des Klappelementes K1 abgewinkelter Abschnitt vorgesehen sein. Das Haubenartige Umschließen mittels der Randbereiche dient dem Schutz der umschlossenen Ausfachungselemente 120, 120' samt daran angeordneter erster Klappelemente K1.
  • Die 4a bis 4c zeigen verschiedene Varianten zweier gekoppelter Container 10 mit zwei gekoppelten Rahmengerüsten 1.
  • Hinsichtlich der Funktionalität und Ausbildung der dargestellten Ausfachungs- und Klappelemente wird auf die vorangehenden Ausführungen verwiesen. Gleiche Baugruppen und -elemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Durch die in 1b gezeigte Kopplung zweier Rahmengerüste 1 entstehen sechs gleichgroße Wandöffnungen 12 und vier gleichgroße Deckel- bzw. Bodenöffnungen 12'.
  • Bei der in 4a dargestellten ersten Variante der Kopplung zweier Rahmengerüste 1 sind zwei Ausfachungselemente als Rahmenelemente 120' nebeneinander angeordnet. Die übrigen vier Wandöffnungen 12 sind mit Flächenelementen 120 versehen.
  • 4b zeigt eine weitere Variante der in 4a gezeigten gekoppelten Container 10. Im Unterschied zur Darstellung in 4a ist an Stelle eines Rahmenelements 120' ein Flächenelement 120 mit einer darin angeordneten Tür 40 vorgesehen.
  • Die in 4c gezeigte Variante weist an Stelle zweier in den Wandöffnungen 12 angeordneten Flächenelemente 120 zwei weitere Rahmenelemente 120' auf. Diese weiteren Rahmenelemente 120' sind entsprechend den Rahmenelementen 120' der Variante aus 4a ausgebildet.
  • 5 zeigt die Kombination der in 4a dargestellten Doppelcontainer 10 mit einem Einzelcontainer aus 3a. Der Einzel- und der Doppelcontainer sind mittels eines flexiblen Koppelelements in Form eines Faltenbalges F miteinander verbunden. Dazu weist beim Doppel- und Einzelcontainer jeweils ein in einer Wandöffnung angeordnetes Flächenelement 120 eine Öffnung mit geeigneten Kopplungsmittel auf, damit sich der Faltenbalg F an den jeweiligen Containern fixieren lässt.
  • Der Vorteil eines flexiblen Koppelelements beispielsweise in Form eines Faltenbalgs F liegt darin begründet, dass dadurch eine Kopplung von Container geschaffen wird, die im Gegensatz zum starren Fixieren von Rahmengerüsten 1 mittels der Fixierungsmittel 20, eine in mehrere Raumrichtungen abgewinkelte Kopplung ermöglicht. Auch die Überbrückung gewisser Höhendifferenzen zwischen zu koppelnden Containern ist dadurch auf einfache Weise gewährleistet.
  • Ein integriertes oder externes Hubsystem ermöglicht das Unterfahren mit einem Transportanhänger. Somit ist, abgesehen von einer herkömmlichen Stapler- oder Kranverladung, ein einfaches Verladesystem geschaffen, das zur Mobilität des Containers beiträgt.
  • Einsatz technischer Ausrüstung ermöglicht eine autarke Nutzung des Containers als Wohncontainer für eine oder mehrere Personen. Für die technische Containerausstattung sind Solarthermie, Photovoltaik, Grauwassernutzung und Mikrofilteranlagen einsetzbar. Als weitere technische Innenausstattung: lässt sich eine Küche, ein WC, ein Bad und/oder eine Heizung vorsehen. Weiterhin ist denkbar, den Container ausschließlich mit sanitären Anlagen auszustatten. Ebenso ist es möglich, den Container mit technischem Gerät für Forschungs- und/oder Messzwecke einzusetzen oder diese Nutzung mit der eines Wohncontainers zu kombinieren.
  • 1, 1', 1"
    Rahmengerüst
    10
    Container
    11, 11'
    Rahmenstreben (Wandrahmenstreben 11, Grundrahmenstreben 11')
    12, 12'
    Rahmengerüstöffnungen (Wandöffnung 12, Decken-/Bodenöffnung 12')
    20
    Fixierungsmittel
    30
    Füße
    40
    Tür
    120, 120'
    Ausfachungselemente (Flächenelement 120, Rahmenelement 120')
    121
    Rahmenöffnung
    122
    Rahmenteil
    123
    Kantenbereich
    S1, S1',
    Erste Schwenkachse
    S1", S1"'
    S2
    zweite Schwenkachse
    S3
    Dritte Schwenkachse
    K1, K1',
    erstes Klappelement
    K1", K1"'
    K2
    zweites Klappelement
    K3
    drittes Klappelement

Claims (48)

  1. Rahmengerüst (1) für einen personenbegehbaren Container aufgebaut aus Rahmenstreben (11), wobei das Rahmengerüst (1) eine im Wesentlichen quaderförmige Außenkontur mit sechs im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordneten Außenflächen mit Rahmenöffnungen (12, 12') aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier der sechs Außenflächen gleich groß und mit gleich großen Rahmengerüstöffnungen (12) ausgebildet sind, und dass die Rahmenstreben (11) Fixierungsmittel (20) zum lösbaren Befestigen eines an die Außenkontur des Rahmengerüsts (1) bündig anschließenden Rahmengerüsts mit gleicher quaderförmiger Außenkontur und Fixierungsmittel (20) zum lösbaren Befestigen eines Klappelements (K1, K2, K3) und/oder zum lösbaren Befestigen eines in eine Rahmengerüstöffnung (12, 12') einsetzbaren Ausfachungselements (120, 120') aufweisen.
  2. Rahmengerüst gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsmittel (20) für die Befestigung eines an die Außenkontur des Rahmengerüsts (1) bündig anschließenden Rahmengerüsts mit gleicher kubischer Außenkontur ebenso als Fixierungsmittel (20) zum lösbaren Befestigen eines in eine Rahmengerüstöffnung (12) einsetzbaren Ausfachungselements (120, 120') dienen.
  3. Rahmengerüst gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsmittel (20) zum lösbaren Befestigen eines an die Außenkontur des Rahmengerüsts (1) bündig anschließenden Rahmengerüsts auf jeder der mindestens vier gleich großen Außenflächen des Rahmengerüsts {1) an gleichen Positionen am Rahmengerüst (1) angeordnet sind.
  4. Rahmengerüst gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsmittel (20) zum lösbaren Befestigen eines Klappelements (K1, K2, K3) und/oder zum lösbaren Befestigen eines in eine Rahmengerüstöffnung (12, 12') einsetzbaren Ausfachungselements (120, 120') auf jeder der mindestens vier gleich großen Außenflächen des Rahmengerüsts (1) an gleichen Positionen am Rahmengerüst (1) angeordnet sind.
  5. Rahmengerüst gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsmittel (20) Bohrungen zum Einführen von Schrauben oder Stiften aufweisen.
  6. Rahmengerüst gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsmittel (20) Rasteinrichtungen zum lösbaren Befestigen von Rastmitteln aufweisen.
  7. Rahmengerüst gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmengerüst (1) mindestens drei Füße (30) zum Aufstellen des Rahmengerüsts (1) auf einem Aufstellboden derart aufweist, dass vier gleich große Außenflächen im Wesentlichen senkrecht zum Aufstellboden ausgerichtet sind.
  8. Rahmengerüst gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Füße (30) höhenverstellbar ausgebildet sind.
  9. Rahmengerüst gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Rahmenstreben (11) geradlinig aufgebaut sind.
  10. Rahmengerüst gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstreben (11) ausschließlich entlang der Kanten der quaderförmigen Außenkontur des Rahmengerüsts (1) verlaufen.
  11. Rahmengerüst gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmengerüst (1) vier gleich große Außenflächen mit einer Breite von jeweils zirka 2,4 Metern und einer Höhe von jeweils zirka 2,6 Metern aufweisen.
  12. Rahmengerüst gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstreben (11) im Bereich der Ecken der quaderförmigen Außenkontur biegesteife Verbindungen aufweisen.
  13. Rahmengerüst gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstreben (11) als Metallprofile mit offenem, geschlossenem oder zusammengesetztem Querschnitt ausgebildet sind.
  14. Container (10) zur Bereitstellung eines personenbegehbaren Raumes mit – einem Rahmengerüst (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 mit einer Mehrzahl von Rahmenöffnungen (12, 12') und – einer Mehrzahl von Ausfachungselementen (120, 120'), die jeweils in einer Rahmengerüstöffnung (12, 12') befestigt sind.
  15. Container gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein in einer Rahmengerüstöffnung (12, 12') befestigtes Ausfachungselement die Rahmengerüstöffnung (12, 12') als Flächenelement (120) verschließt.
  16. Container gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenelement (120) eine plane, quadratische oder rechteckige Fläche aufweist.
  17. Container gemäß einem der Ansprüche 15 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass dem Flächenelement (120) mindestens ein um eine erste Schwenkachse (S1) verschwenkbares erstes Klappelement (K1) zugeordnet ist.
  18. Container gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Klappelement (K1) planar ausgebildet ist.
  19. Container gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Klappelement (K1) derart angelenkt ist, dass es sich aus einer ersten Lage in einem Winkel von im Wesentlichen 90° zum Flächenelement (120) in eine zweite Lage in einem Winkel bis über 180° zum Flächenelement (120) verschwenken lässt.
  20. Container gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Klappelement (K1) derart angelenkt ist, dass die durch das erste Klappelement (K1) in der ersten Lage definierte Ebene das Flächenelement (120) nicht schneidet.
  21. Container gemäß einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Schwenkachsen (S1, S1', S1", S1"') mehrerer erster Klappelemente (K1, K1', K1 ", K1 "') im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
  22. Container gemäß einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Klappelement (K1) Hilfsmittel (H) zur wahlweisen Unterstützung und/oder Dämpfung der Verschwenkbewegung des Klappelements (K1) aufweist.
  23. Container gemäß einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Klappelement (K1) am Flächenelement (120) und/oder über Fixierungsmittel (20) am Rahmengerüst (1) angelenkt ist.
  24. Container gemäß einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ausfachungselement als Rahmenelement (120') mit einer umschlossenen Rahmenöffnung (121) ausgebildet ist, wobei das Rahmenelement (120') ein geschlossenes Rahmenteil (122) oder ein einseitig geöffnetes Rahmenteil aufweist.
  25. Container gemäß Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenteil (122) einen quadratischen oder einen rechteckigen Rahmen mit einer quadratischen oder einer rechteckigen Rahmenöffnung (121) aufspannt.
  26. Container gemäß einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rahmenteil (122) ein um eine zweite Schwenkachse (S2) verschwenkbares zweites Klappelement (K2) zugeordnet ist.
  27. Container gemäß Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Klappelement (K2) derart am Rahmenteil (122) und/oder am Rahmengerüst (1) angelenkt ist, dass es sich aus der Rahmenöffnung (121) herausschwenken lässt.
  28. Container gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass sich das zweite Klappelement (K2) im Wesentlichen um 90° aus der Rahmenöffnung (121) herausklappen lässt.
  29. Container gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Klappelement (K2) planar ausgebildet ist und im Wesentlichen die Größe der Rahmenöffnung (121) aufweist.
  30. Container gemäß einem der Ansprüche 23 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Klappelement (K2) am Flächenelement (120) und/oder über Fixierungsmittel (20) am Rahmengerüst (1) angelenkt ist.
  31. Container gemäß einem der Ansprüche 24 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rahmenteil (122) ein um eine dritte Schwenkachse (S3) verschwenkbares drittes Klappelement (K3) zugeordnet ist.
  32. Container gemäß Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Klappelement (K3) planar ausgebildet ist.
  33. Container gemäß Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Klappelement (K3) derart am Rahmenteil (122) und/oder am Rahmengerüst (1) angelenkt ist, dass es sich aus einer parallel zur Rahmenöffnung (121) versetzten Stellung heraus verschwenken lässt.
  34. Container gemäß Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass sich dass dritte Klappelement (K3) um im Wesentlichen 90° derart verschwenken lässt, dass der zur dritten Schwenkachse (S3) benachbarte Kantenbereich (123) der Rahmenöffnung (121) in der im verschwenkten Zustand durch das dritte Klappelement (K3) aufgespannten Ebene liegt.
  35. Container gemäß Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Klappelement (K3) derart angelenkt ist, dass die im verschwenkten Zustand durch das dritte Klappelement (K3) aufgespannten Ebene mit einer Bodenfläche im Innenraum des Containers im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet ist.
  36. Container gemäß einem der Ansprüche 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Klappelement (K3) entsprechend der Form der Rahmenöffnung (121) ausgebildet ist.
  37. Container gemäß einem der Ansprüche 31 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Klappelement (K1) am Flächenelement (120) und/oder über Fixierungsmittel (20) am Rahmengerüst (1) angelenkt ist.
  38. Container gemäß einem der Ansprüche 31 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schwenkachse (S2) des zweiten Klappelements (K2) und die dritte Schwenkachse (S3) des dritten Klappelements (K3) um 90° zueinander versetzt angeordnet sind.
  39. Container gemäß einem der Ansprüche 31 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Klappelement (K1), am zweiten Klappelement (K2), am dritten Klappelement (K3) und am Rahmenteil (122) Kopplungsmittel derart vorgesehen sind, dass sich im verschwenkten Zustand der drei Klappelemente (K1, K2, K3) flexible Flächenelemente derart ankoppeln lassen, dass die drei Klappelemente (K1, K2, K3) und die flexiblen Flächenelemente einen im Wesentlichen quaderförmigen Raum aufspannen.
  40. Container gemäß einem der Ansprüche 31 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenelement (120') für das zweite Klappelement (K2) und/oder das dritte Klappelement (K3) Hilfsmittel (H) zur wahlweisen Unterstützung und/oder Dämpfung der Verschwenkbewegung der Klappelemente (K2, K3) aufweist.
  41. Container gemäß einem der Ansprüche 31 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Klappelement (K2) und/oder am dritten Klappelement (K3) jeweils mindestens ein höhenverstellbarer Stützfuß zur Abstützung des Klappelements (K2, K3) im verschwenkten Zustand auf einem Aufstellboden vorgesehen oder befestigbar ist.
  42. Container gemäß einem der Ansprüche 14 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Flächenelement (120) eine Öffnung mit Koppelmitteln zur Befestigung eines flexiblen Koppelelements (F) zum Verbinden zweier Container mittels des flexibel oder starr ausgebildeten Koppelelements (F) aufweist.
  43. Container gemäß einem der Ansprüche 14 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Flächenelement als planares Flächenelement (120) mit einem Fenster (124) und/oder einer Tür ausgebildet ist.
  44. Container gemäß einem der Ansprüche 14 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ausfachungselement (120, 120') ein transluzentes oder transparentes Element und/oder ein Klappelement (K1, K2) mit einem transluzenten oder transparenten Element umfasst.
  45. Container gemäß Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente oder transluzente Element als planares, quadratisches oder rechteckiges Element ausgebildet ist.
  46. Container gemäß Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente oder transluzente Element (E) mit einer Beleuchtungsvorrichtung zur Innen- und/oder Außenbeleuchtung des Elements ausgebildet ist.
  47. Container gemäß einem der Ansprüche 1 bis 46, gekennzeichnet durch eine auf Mobilität ausgerichtete leichte und stabile Bauweise für einen einfachen Transport mit einem Kfz-Anhänger oder mit einem LKW.
  48. Container gemäß einem der Ansprüche 1 bis 47, gekennzeichnet durch eine derartige Containerausstattung, dass das Benutzen des Containers als Wohncontainer, WC/Dusche-Container oder als Mess- und/oder Forschungsstation durch eine oder mehrere Personen mit autarker Energieversorgung und/oder Wasserversorgung möglich ist.
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