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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verbundsystem, ein Verfahren
zu seiner Herstellung sowie deren Verwendung.
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Aus
dem Stand der Technik sind unterschiedliche Systeme bekannt, die
zur Identifikation, Transaktionssicherung und Verifikation von Produkten,
Wertgegenständen
und schwer schützbaren
beweglichen Gütern
dienen. So sind aus der
DE 199
58 254 mehrlagige Etiketten bekannt, von denen einzelne
Lagen bedruckt werden können.
Aus der
EP 6 45 747 sind
laserbeschriftbare Etikettenmaterial en bekannt, die zwei Schichten
aufweisen,
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die
auf einer transparenten Trägerschicht aufgebracht
sind. Hierbei wird die erste Schicht mittels eines Laserstrahls
mit einem Schrift- oder Druckbild versehen, wodurch die Oberfläche auf
der zweiten Schicht sichtbar wird. So können zwar Farben und Schriftzeichen
als Hintergrundfarbe frei gewählt werden,
jedoch wird die Beschichtung leicht beschädigt. Aus der
EP 866750 sind ebenfalls Folien bekannt,
die mit einer
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Rasterung
versehen sein können,
so daß die kontrastbildenden
Schichten mehrerer Bereiche unterschiedlicher Farben enthalten,
so daß einfacherweise
eine mehrfarbige Beschriftung auf Folien erzeugt werden kann. Hierbei
können
diese Folien durch Sicherheitsstanzung segmentiert werden und als
Transaktionssicherung verwendet werden.
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Des
weiteren sind aus dem Stand der Technik Chipkarten bekannt, die
gespeicherte Daten enthalten und ausgelesen werden können. Solche
Chipkarten werden teilweise im Sicherheitsbereich verwendet, wie
auch als gesichertes Medium z.B. bei Banken.
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So
sind aus der
DE 101 12 899 RFID-Labels bekannt,
mit denen z. B. CD-Roms verklebt werden können, um als Sicherungssystem
zu dienen.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es gewesen, ein System zur
Verfügung
zu stellen, das über
eine Kombination von mindestens zwei unterschiedlichen Sicherungssystemen,
zur Identifikation, Transaktionssicherung und Verifikation von Produkten
dient, sowie für
Wertgegenstände
und schwer schätzbare
Güter anwendbar
ist und hierbei größtmögliche Sicherheit
als auch Anwendungsfreundlichkeit zu garantieren.
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Außerdem sollte
als weitere Aufgabe ein Verbundsystem zur Verfügung gestellt werden, in dem mehrere
unterschiedliche Aufgaben mit diesem einem Verbundsystem z. B. als
Chipkarte zusammengefasst werden können.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch das erfindungsgemäße Verbundsystem
gelöst.
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Ein
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist deshalb das erfindungsgemäße Verbundssystem gewesen,
das aus mindestens einer Schicht besteht, in der ein elektronischer
Tag vorhanden ist und das in dieser Schicht, mindestens ein optisches
Merkmal enthalten ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
besteht das erfindungsgemäße Verbundsystem,
aus mindestens einer Schicht, in der der elektronischer Tag ein RFID-Label
ist und das in dieser Schicht, mindestens ein optisches Merkmal
enthalten ist.
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In
einer Ausführungsform
besteht der elektronische Tag aus einem RFID-Label, das aus einem RFID-Transponder,
einem RFID-Chip sowie einer Antennenspule besteht. Die RFID-Labels
basieren bevorzugt auf einem HF/NF-Transponder, der Typenklasse
DIN 14443 und DIN 15693.
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Die
Ausgestaltung des Antennenträgers
ist unabhängig
von der Größen und
der geometrischen Form und wird lediglich durch die Größe des Trägermaterials
auf dem das Verbundsystem aufgebracht wird begrenzt. Als geometrische
Formen seien beispielhaft kreisförmige,
quadratische, rechteckige und andere höhere Vielecke angeführt. Als
Transponder können
aktive und passive Transpondereinheiten verwendet werden. Ebenfalls
wird in einer bevorzugten Ausführung
des erfindungsgemäßen Verbundsystems
ein elektronischer Tag verwendet, der einen Transponder beinhaltet
mit einen breiteren Frequenzbandbereich.
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Zusätzlich können gegebenenfalls
Batterien in das Verbundsystem mit integriert werden. Hierbei können z.B.
Folienbatterien, oder ähnliche
verwendet werden. Bei der Verwendung einer Folienbatterie kann diese
ebenfalls als ein optisches Mittel eingesetzt werden.
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Die
Schicht in der das RFID-Label eingebettet ist, kann aus einem einfachen
aushärtbaren
Polymer oder Laminat bestehen. Erfindungsgemäß können alle Arten von Duroplasten
und anderen schnell und irreversibel aushärtenden Polymeren verwendet werden,
die eine adhäsive
Eigenschaft zu einer Oberfläche
eines Trägers
aufweisen, auf dem das erfindungsgemäße Verbundsystem fixiert wird.
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In
einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform
wird eine adhäsive
Laminatträgerschicht
verwendet, die keine thermoplastischen Eigenschaften aufweist und
zu einer Zerstörung
des erfindungsgemäßen Verbundsystems
beim unberechtigten Entfernen führt.
Vorteilhafterweise wird durch diese chemo-physikalischen Eigenschaften
gewährleistet,
dass der elektronische Tag so in der Laminatträgerschicht fixiert ist, dass
bei dem Versuch des Entfernens, grundsätzlich der Tag zerstört und das Verbundsystem
unbrauchbar wird. Dies erfolgt vorteilhafterweise durch die Einbringung
des elektronischen Tags auf bzw. in besonders dünne Trägerschichten des entsprechenden
Polymers.
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Das
optische Merkmal, dass z. B. ein Hologramm sein kann wird ebenfalls
beim Versuch des Entfernens zerstört und das Verbundsystem unbrauchbar.
Bei einem normalen sachgemäßen Einsatz
des Verbundsystems erfolgt keine Zerstörung, da die Laminatträgerschicht
eine mechanische Stabilität
im gewöhnlichen
Rahmen aufweist, und gegenüber
Staub, Sand, Schmutz oder ähnlichem
resistent ist.
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Je
nach Einsatzgebiet des erfindungsgemäßen Verbundsystems ist bei
einer äußerlichen
Verschmutzung eines optischen Merkmals des Verbundsystems z.B. einer
maschinellen Kontrolle des Gegenstandes an dem sich das Verbundsystem
befindet, an einer geschützten
Software-CD eine weitere Qualitätsüberprüfung möglich, um
die Unversehrtheit und unberechtigten Zugriff zu gewährleisten.
Hierbei ist es auch möglich,
dass bei Verwendung mehrerer optischer Merkmale über einen intelligenten elektronischen
Tag, eine Steuerung erfolgen kann, in der eine Variation von Merkmalen
zu unterschiedlichen Zeitintervallen in Verbindung mit dem Tag die
Unversehrtheit des geschützten
Gegenstandes gewährleistet.
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Das
erfindungsgemäße Verbundsystem,
bestehend aus einem RFID-Label kann ebenfalls in einer adhävisen Laminatträgerschicht
eingebettet sein, in dem die Antennenspule eingebracht ist und zusätzlich in
der Laminatschicht als optisches Merkmal ein Hologramm vorhanden
ist. Des weiteren können als
optische Merkmale auch bedruckte Papiere, Siegel, Hologramm, eine
farbige Schutzfolie, Barcodes Schriftzeichen oder ähnliche
verwendet werden. In einer weiteren Ausführungsform kann zusätzlich ein mechanisches
System verwendet werden, wobei die Trägerschicht mit dem optischen
Merkmal und insbesondere dem RFID-Label mit einem Clip fixiert wird. Bei
dem Versuch des Entfernens, entweder mittels Wärme oder mechanischer Einwirkung
wird das Verbundsystem unwiderruflich zerstört.
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Ein
einer weiteren Ausführungsform
können auf
dem RFID-Label bestimmte besonders zu sichernde Informationen verschlüsselt abgelegt
werden. Hierbei können
nicht nur Informationen in einem Datenformat, sondern für unterschiedliche
Datenformate in dem RFID-Chip gespeichert werden, so dass beim Lesen
des entsprechenden Chips die Gültigkeit des
Zertifikats überprüft und so
die Authentizität
der entsprechenden Person, die das Verbundsystem z. B. auf einer
Chipkarte nutzt, sichergestellt ist. In einer weiteren Ausführungsform
kann das Verbundsystem auch aus mehreren Schichten bestehen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
besteht das Verbundsystem aus mindestens zwei Schichten, in denen
die untere Schicht ein RFID-Label und mindestens einer weiteren
Schicht mit mindestens einem optischen Merkmal. Das RFID-Label kann
unterhalb, oberhalb oder im optischen Merkmal angeordnet sein. Bevorzugt
ist das RFID-Label unterhalb des optischen Merkmals angeordnet.
In einer weiteren Variante kann das RFID-Label auch zwischen einem komplexeren
optischen Merkmal oder zwei Merkmalen angeordnet sein.
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Die
Schicht in der sich das RFID-Label befindet, kann aus einer Folie
bestehen, auf der RFID-Transponder, der RFID-Chip als auch die Antennenspule
aufgebracht werden. Des weiteren können in weiteren Ausführungsformen
die RFID-Labels einlaminiert werden oder auf Papier oder anderen Materialien
wie Metallen aufgebracht werden.
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Als
optische Merkmale können
unter anderem ein Siegel, ein Hologramm, eine farbige Schutzfolie,
Barcodes und ähnliche
verstanden werden. Eine Kombination dieser mit der Antennenspule
des elektronischen Tags ist eine besondere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundsystems.
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Besonders
bevorzugt sind Verbundsysteme der elektronische Tag mit einem Hologramm,
einem Barcode und gegebenenfalls mit einer Schrift kombiniert wird.
Hierbei ist ein größtmöglicher
Schutz gewährleistet.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann das optische Merkmal in einer weiteren Schicht aus mindestens
zwei Lagen unterschiedlicher oder gleicher Polymere aus der Gruppe
von Polyethylen, Acrylaten, MMA, Polyethylenterephthalat, Polyvinylchlorid, Polypropylen,
Polyester oder ähnlichen
oder Mischungen davon bestehen.
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Bei
Verwendung eines Hologramms als optischem Mittel, kann eine mehrlagige
Schutzfolie verwendet werden, in die mittels eines Laserstrahls
ein Hologramm, eine Beschriftung oder andere Codierungen aufgebracht
werden. Bei der Verwendung eines Barcodes als optischem Mittel kann
dieser aufgedruckt werden oder mittels Ätzverfahren aufgebracht werden
und mit einer weiteren Lage aus einer transparenten Folie versehen
werden, die mit einem unterschiedlich stark verteilten Haftvermittler
als segmentierte Schutzfolie aufgebracht wird. Bei der Beschädigung der
Schutzfolie durch Wärme
oder mechanisches Ablösen
des Barcodes wird diese abgelöst
und beschädigt
den Barcode, so dass dieser fehlerhaft und somit zerstört wird.
Dies führt
zu direkten Zerstörung
des Verbundsystems.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
kann das erfindungsgemäße Verbundsystem
als Siegelmarke ausgestaltet sein. Hierbei kann entsprechend der
verwendeten Antennenform des RFID-Labels die Siegelmarke überdeckend
eingesetzt werden, so dass die Antennenform nicht erkannt wird und
der elektronische Tag nicht bemerkt wird. In einer anderen Variante
kann die Siegelmarke die Antennenspule enthalten. In einer weiteren
Variante ist der elektronische Tag mit dem Antennen design im Vordergrund und
kann als zusätzliches
optisches Sicherheitsmerkmal dienen.
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Vorteilhafterweise
kann auch in einer Siegelmarke ein Hologramm enthalten. Hierbei
können
versteckte Merkmale wie z. B. Mikroschriften, Spezialfarben und ähnliches
das Fälschen
der Siegelmarke oder des gesamten Systems erschweren.
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Unter
dem Begriff thermochrome Farben werden im Rahmen der vorliegenden
Erfindung reversible Farbänderungen
von Farben bzw. Festkörpern
beim Über-
bzw. Unterschreiten spezifischer Umwandlungs-Temperaturen verstanden.
So ist z.B. reines Zinkoxid bei gewöhnlicher Temperatur weiß, in der
Hitze gelb; erhitztes Hgl2 ändert bei
127°C seine Farbe
von rot nach gelb. Ursache der z. B. durch Reflexionsspektroskopie
untersuchbaren Temperatur sind Änderungen
höherer
Ordnung der Kristallstruktur am Umwandlungspunkt oder im Umwandlungsintervall.
Auch bei organischen Molekülen
in Schmelzen oder Lösungen
treten reversiblen Farbänderungen
auf. So können
beispielhaft Ethylen-, Spiropyran- und Anil-Derivate mit sperrigen,
aromatischen Substitutenten benutzt werden.
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Erfindungsgemäß werden
thermochrome Farben eingesetzt, die in einem Bereich von + 100 bis ± 60 °C eingesetzt
werden. Bevorzugt ist eine Bereich von ± 100 bis ± 40 °C. Je nach der Verwendung können zusätzlich durch
die Einbringung von weiteren Farben die im Bereich des sichtbaren
und nicht sichtbaren Lichtes, wie dem nahen IR oder nahen UV weitere
optische Merkmale als Sicherheitsaspekt genutzt werden.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann die Antennenspule des elektronischen Tag durchbrochen sein,
um einen direkten Kontakt zu dem optischen Mittel z. B. einer Siegelmarke
zu gewährleisten.
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Mit
dem erfindungsgemäßen Verbundsystem
soll ein größtmöglicher
Schutz vor unberechtigtem Zugriff und Mißbrauch auf die im RFID-Chip
gespeicherten Daten gewährleistet
sein.
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Eine
der bevorzugten Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Verbundsystems
ist die Einlagenvariante in der die Antennenkonstruktion technischer
Bestandteil des optischen Mittels, bevorzugt eines Hologramms, ist.
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Eine
weitere besonders bevorzugte Variante des erfindungsgemäßen Verbundsystems
ist die mehrlagige Ausführung,
in der das elektronische Tag und das optische Mittel, bevorzugt
ein Hologramm, auf unterschiedlichen kaskardierbaren Laminatträgerschichten
enthalten sind.
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Ein
weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zur Herstellung des Verbundsystems. In einem erfindungsgemäßen Verfahren
wird auf einen Träger
eine adhäsive
Polymerschicht aufgetragen, in die ein elektronischer Tag fixiert
wird, auf den ein optisches Mittel aufgebracht wird, und in bzw.
auf der Polymerschicht liegt.
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In
einem weiteren erfindungsgemäßen Verfahren
kann die Polymerschicht aus einer Laminatträgerschicht bestehen, die auf
einer Kleberschicht aufgetragen ist. In der Laminatträgerschicht
ist mindestens das Antennenlabel des elektronischen Tag fixiert.
Normalerweise ist der elektronische Tag vollständig von der Klebeschicht fixiert.
Hierauf wird eine oder mehrere weitere Schichten aufgetragen.
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Ein
weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung
des erfindungsgemäßen Verbundsystems.
Hierbei kann das erfindungsgemäße Verbundsystem
im Chip mehrere Informations-Container für mindestens zwei völlig unterschiedliche
Anwendungsbereiche enthalten. So wäre die Verwendung des Verbundsystems
z. B. auf einer Chipkarte möglich
die den Zugang zu den täglichen Bankgeschäften als
auch einer Platzkarte in der Oper und/oder einem Videoverleih gewährleistet.
Vorteilhafterweise können
alle Informationen auf einem einzigen System gespeichert werden,
so daß dadurch eine
Vielzahl von Chipkarten oder andere Zugangsberechtigungsmittel ständig mitgeführt werden
müssen.
Durch die Verwendung einer einzigen Chipkarte die durch das optische
Merkmal ein weiterer Schutz gegen unberechtigte Nutzung dargestellt,
kann ein größtmöglicher
Schutz gewährleistet
werden.
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Eine
weitere Anwendung kann das „Ticketing" in unterschiedlichen
Beförderungsmitteln
z. B. Bundesbahn, Busse und Bahnen unterschiedlicher Städte bzw.
Nahbereiche in Verbindung mit den vorgenannten Möglichkeiten sein. Durch die
Zusammenführung
aller vorgenannten Anwendungen aus den unterschiedlichsten privaten
und beruflichen Bereichen kann ein einziges erfindungsgemäßes Verbundsystem
auf einer Chipkarte als Multifunktionskarte verwendet werden.
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In
einer weiteren erfindungsgemäßen Anwendung
kann das Verbundsystem für
das Labeling, Marketing und Branding unterschiedlicher Produkte eingesetzt
werden, die auf dem erfindungsgemäßen Verbundsystem gespeichert
sind und für
den definierten Besitzer unterschiedlichste Zugänge ermöglichen. Weitere Anwendungen
können
im Bereich allgemeinen Sicherung wie z. B. Steuerbanderolen, Sicherung
von Luxusgütern
und ähnlichem
angesiedelt werden.
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Die
nachfolgenden Ausführungsbeispiele sollen
die Erfindung näher
erläutern,
ohne sie jedoch zu begrenzen. Es zeigt:
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1 einen
Querschnitt eines erfindungsgemäßen Verbundsystems.
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2 einen
Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Mehrschichten-Verbundsystem, und
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2a einen
Teilausschnitt aus der Laminatschicht im Bereich des elektronischen
Tags.
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In
der 1 ist der Querschnitt eines erfindungsgemäßen Verbundsystems
(1) dargestellt. Auf dem Trägermaterial (hier nicht dargestellt)
ist in einer Kleberschicht (4) das elektronische Tag, im
vorliegenden Fall ein RFID-Label bestehend aus einer Antennenspule
(2) und dem RFID-Chip (5) dargestellt. In der
Trägerschicht
(3) ist ebenfalls die Antennenspule (2) und der
RFID-Chip (5) eingebettet sowie das hier nicht dargestellte
optische Mittel. Hierbei kann es sich, um ein Siegel, ein Hologramm,
eine farbige Schutzfolie, Barcodes Schriftzeichen und ähnliche
handeln. Eine bevorzugte Kombination ist die Verwendung der Antennenspule
des elektronischen Tags mit einer Siegelmarke oder einem Hologramm. In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
wird mindestens ein optisches Mittel, besonders bevorzugt zwei optische
Mittel in Verbindung mit oder ohne die Antennenspule als optisches
Merkmal verwendet. Hierbei können
beispielsweise neben dem Hologramm oder der Siegelmarke thermochrome
Farben oder Farben im nahen IR oder UV zusätzlich verwendet werden.
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In
der 2 ist ein Mehrschichtssystem des erfindungsgemäßen Verbundsystems
(1) dargestellt. Auf dem Trägermaterial (6) ist
das RFID-Label bestehend aus einer Antennenspule (2) und
dem RFID-Chip (5) (hier nicht erkennbar) dargestellt, die mittels
einer Kleberschicht (4) auf dem Trägermaterial (6) fixiert
sind. in der darüberliegenden
Schutzfolie (8) befindet sich mindestens ein optisches
Mittel. Hierbei kann es sich um ein Siegel, ein Hologramm, eine
farbige Schutzfolie, Barcodes Schriftzeichen und ähnliche
handeln. Eine bevorzugte Kombination ist die Verwendung der Antennenspule
des elektronischen Tags mit einer Siegelmarke oder einem Hologramm.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird mindestens
ein optisches Mittel (hier nicht dargestellt) verwendet.
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Der
elektronische Tag und das optische Mittel, bevorzugt ein Hologramm,
können
hierbei auf den unterschiedlichen kaskardierbaren Laminatträgerschichten
(7a und 7b) enthalten sein, sowie in der Folie
(8).
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In
der 2a ist ein Querschnitt durch das Laminat dargestellt.
Zwischen dem Laminat, bestehend aus, oberer (7a) und unterer
Laminatträgerschicht
(7b), die auf dem Trägermaterial
(6) (hier nicht dargestellt) angeordnet sind, sind die
Antennenspulenwindungen (2) und der Transponder (hier nicht
dargestellt) eingebettet.
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- 1
- Verbundsystem
- 2
- Antennenspulenwindungen
- 3
- Trägerschicht
mit optischen Merkmal(en)
- 4
- Kleberschicht
- 5
- RFID-Chip
- 6
- Trägermaterial
- 7
- Laminatträgerschicht
- 7a
- obere
Laminatträgerschicht
- 7b
- untere
Laminatträgerschicht
- 8
- Folie