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DE20319376U1 - Greifer - Google Patents

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DE20319376U1
DE20319376U1 DE20319376U DE20319376U DE20319376U1 DE 20319376 U1 DE20319376 U1 DE 20319376U1 DE 20319376 U DE20319376 U DE 20319376U DE 20319376 U DE20319376 U DE 20319376U DE 20319376 U1 DE20319376 U1 DE 20319376U1
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DE
Germany
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gripper
axis
grab
swivel
elements
Prior art date
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DE20319376U
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English (en)
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NARBERHAUS ALOYS
Original Assignee
NARBERHAUS ALOYS
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/14Grabs opened or closed by driving motors thereon
    • B66C3/16Grabs opened or closed by driving motors thereon by fluid motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/02Bucket grabs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Abstract

Greifer zum Aufnehmen von Gegenständen oder losem oder festem Material, der zwei relativ zueinander schwenkbar an einem Greifermittelteil (8) gehaltene Greiferelemente (4) aufweist, die durch eine Gleichlaufeinrichtung, die entgegengesetzt gleiche Bewegungen der Greiferelemente (4) bewirkt, miteinander gekoppelt sind, wobei jedes Greiferelement (4) durch eine Kolben-/Zylindereinheit (16), die einerseits an einer Lagerachse (18) schwenkbar mit dem Greifermittelteil (8) und andererseits an einer Antriebsachse (12) schwenkbar mit dem Greiferelement (4) verbunden ist, bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-/Zylindereinheiten (16) an ihren dem Greifermittelteil (8) zugekehrten Enden mit miteinander zusammenwirkenden, entgegengesetzt gleiche Schwenk- /Zylindereinheiten (16) und der Greiferelemente (4) bewirkenden Verzahnungen versehen sind, wodurch die Gleichlaufeinrichtung gebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Greifer zum Aufnehmen von Gegenständen oder losem oder festem Material, der zwei relativ zueinander schwenkbar an einem Greifermittelteil gehaltene Greiferelemente aufweist, die durch eine Gleichlaufeinrichtung, die entgegengesetzt gleiche Bewegungen der Greiferelemente bewirkt, miteinander gekoppelt sind, wobei jedes Greiferelement durch eine Kolben-/Zylindereinheit, die einerseits an einer Lagerachse schwenkbar mit dem Greifermittelteil und andererseits an einer Antriebsachse schwenkbar mit dem Greiferelement verbunden ist, bewegbar ist.
  • Es sind derartige Greifer bekannt, bei denen ein Betätigungszylinder für die Bewegung der Greiferelemente senkrecht zur Öffnungs- bzw. Schließrichtung der Greiferelemente angeord net ist und in einem Rahmen geführt ist, so daß sich die Arme gleichmäßig bewegen. Nachteilig ist große Bauhöhe aufgrund des stehend angeordneten Zylinders.
  • Bei einer anderen Greiferbauart sind die Greiferelemente mit einem Koppelelement verbunden, das etwa diagonal zwischen den Drehachsen der Greiferelemente liegt und zu einer mehr oder weniger gleichmäßigen Bewegung der Greiferelemente führt. Nachteilig ist hierbei ein relativ großer Achsabstand sowie das Fehlen eines exakten Gleichlaufs, da sich die effektive Hebellänge des Koppelelements auf die Greiferelemente während deren Bewegung verändert.
  • Bei einer weiteren Greiferbauart sind die Greiferelemente mit Zahnsegmenten verbunden, die sich aufeinander abwälzen. Dies führt zu einem relativ großen Achsabstand, und außerdem liegen die Zahnsegmente bei geöffnetem Greifer relativ frei, so daß Verschmutzungen in die Verzahnung gelangen können.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen gattungsgemäßen Greifer dahingehend zu verbessern, daß ein exakter Gleichlauf bei relativ niedriger Bauhöhe erzielt wird und die Anfälligkeit gegenüber Verschmutzungen reduziert wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Greifer zum Aufnehmen von Gegenständen oder losem oder festem Material gelöst, der zwei relativ zueinander schwenkbar an einem Greifermittelteil gehaltene Greiferelemente aufweist, die durch eine Gleichlaufeinrichtung, die entgegengesetzt gleiche Bewegungen der Greiferelemente bewirkt, miteinander gekoppelt sind, wobei jedes Greiferelement durch eine Kolben-/Zylindereinheit, die einerseits an einer Lagerachse schwenkbar mit dem Greifermittelteil und andererseits an einer Antriebsachse schwenkbar mit dem Greiferelement verbunden ist, bewegbar ist, wobei sich der Greifer dadurch auszeichnet, daß die Kolben-/Zylindereinheiten an ihren dem Greifermittelteil zugekehrten Enden mit miteinander zusammenwirkenden, entgegengesetzt gleiche Schwenkwinkel der Kolben-/Zylindereinheiten und der Greiferelemente bewirkenden Verzahnungen versehen sind, wodurch die Gleichlaufeinrichtung gebildet ist.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß Arbeitszylinder der Kolben-/Zylindereinheiten greifermittelteilseitig angeordnet und mit den Verzahnungen versehen sind.
  • Es kann zweckmäßig sein, wenn die Greiferelemente an einer gemeinsamen zentralen Schwenkachse an dem Greifermittelteil gehalten sind. Hierbei ist besonders vorteilhaft, wenn die Lagerachsen auf einer von den Greiferelementen abgekehrten Seite der zentralen Schwenkachse angeordnet sind, um den Abstand der Verzahnungen von den Greiferelementen (Verschmutzung) möglichst groß auszulegen.
  • Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Greiferelemente an zwei benachbarten Schwenkachsen an dem Greifermittelteil gehalten sind. Hierbei ist besonders zweckmäßig, wenn die Lagerachsen auf einer von den Greiferelementen abgekehrten Seite der benachbarten Schwenkachsen angeordnet sind.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Greiferelemente jeweils über ein Gelenkviereck und eine Kolben-/Zylindereinheit mit einem Greifermittelteil verbunden und an einer Verbindungsachse schwenkbar miteinander gekoppelt sind, wobei jedes Gelenkviereck einen ersten und einen zweiten Lenker aufweist, die einenends jeweils an einer ersten und zweiten Schwenkachse schwenkbar mit dem Greifermittelteil und anderenends an einer dritten und vierten Schwenkachse schwenkbar mit einem Antriebshebel verbunden sind, der mit einem freien Endabschnitt an einer fünften Schwenkachse schwenkbar mit einem zugehörigen Greiferelement gekoppelt ist, wobei gegenseitige Abstände der Schwenkachsen eines jeden Gelenkvierecks derart gewählt sind, daß eine Bewegung der fünften Schwenkachse im wesentlichen in einer Ebene erfolgt, die im wesentlichen parallel zu einer durch die erste und zweite Schwenkachse festgelegten Ebene ist, und wobei die Kolben-/Zylindereinheiten an ersten Enden schwenkbar über eine von der fünften Schwenkachse beabstandete Antriebsachse mit einem Greiferelement verbunden sind und an zweiten Enden mit der Lagerachse verbunden und mit den Verzahnungen versehen sind.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß die ersten und zweiten Schwenkachsen jeweils parallel und symmetrisch zu einer Greifermittelebene angeordnet sind.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die Verbindungsachse in der Greifermittelebene liegt.
  • Die Erfindung sieht weiter vor, daß die erste und zweite Schwenkachse jedes Gelenkvierecks in einer Ebene liegen, die mit der Greifermittelebene einen Winkel von 15° bis 40°, bevorzugt 20° bis 30° und weiter bevorzugt von 25° einschließt.
  • Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, daß die gegenseitigen Abstände der Schwenkachsen im Verhältnis 78:88:160:216,5:167,5:230 stehen.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Verzahnungen abwälzende Verzahnungen sind, insbesondere Evolventenverzahnungen, da dann im Betrieb unvermeidlich auftretende Verschmutzungen nur einen vergleichsweise geringen Verschleiß zur Folge haben. Zweckmäßigerweise sind die Verzahnungen in einem geeigneten, insbesondere wasserdichten Gehäuse gekapselt.
  • Die Erfindung sieht weiter bevorzugt vor, daß die Greiferelemente Spitzen oder Scheiden aufweisen, die in einer Ebene liegen, die durch die fünfte Schwenkachse geht und senkrecht zu einer durch die fünfte Schwenkachse und die Verbindungsachse festgelegten Ebene verläuft.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn der Greifer schwenkbar oder aber frei pendelnd mit einem Ausleger eines Baggers verbunden ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Greifers zeigt, dessen Greiferelemente weitestmöglich geöffnet sind,
  • 2 den Greifer nach 1 in einer teilweise geschlossenen Stellung zeigt,
  • 3 den Greifer nach 1 in einer noch etwas weiter geschlossenen Stellung zeigt,
  • 4 den Greifer nach 1 in einer geschlossen Stellung zeigt,
  • 5 bis 7 in zwei Seitenansichten und einer Vorderansicht eine Variante des Greifers nach 1 bis 4 zeigt,
  • 8 und 9 schematische Seitenansichten einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Greifers in offener bzw. geschlossener Stellung zeigen, und
  • 10 und 11 schematische Seitenansichten einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Greifers in offener bzw. geschlossener Stellung zeigen.
  • 1 bis 4 zeigen eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäß aufgebauten Greifers in einer schematischen Darstellung, wobei der im ganzen mit 1 bezeichnete Greifer symmetrisch zu einer Greifermittelebene 2 ausgebildet ist, die senkrecht zur Darstellungsebene verläuft. Aufgrund der genannten Symmetrie sind nachfolgend gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Darüberhinaus kann der Greifer symmetrisch zu einer Ebene ausgebildet sein, die parallel zur Darstellungsebene verläuft.
  • Der Greifer 1 weist zwei Greiferschalen (Greiferelemente) 4 auf, die jeweils über ein noch im einzelnen zu beschreibendes Gelenkviereck 6 mit einem Greifermittelteil 8 verbunden sind. Jede Greiferschale 4 weist einen Antriebsansatz 10 auf, an dem schwenkbar um eine Antriebsachse 12 eine Kolbenstange 14 einer Kolben-/Zylindereinheit 16 angelenkt ist. Ein Arbeitszylinder 22 der Kolben-/Zylindereinheit 16 ist um eine Lagerachse 18 schwenkbar an dem Greifermittelteil 8 befestigt. Eine umgekehrte Anordnung wäre auch möglich, d.h. Anlenkung der Kolbenstange am Greifermittelteil und des Zylinders an dem Antriebsansatz.
  • Um eine zur Greifermittelebene 2 symmetrische Auslenkung bzw. Schwenkbewegung der Greiferschalen 4 zu gewährleisten, sind die Arbeitszylinder 22 greifermittelteilseitig und koaxial um die Lagerachsen 18 mit miteinander in Eingriff stehenden Verzahnungen 20 versehen. Hierbei handelt es sich vorteilhafterweise um abwälzende Verzahnungen (Evolventenverzahnung), um nach Möglichkeit eine Gleitbewegung zwischen den Zahnflanken zu vermeiden und möglichst nur verschleißarme abwälzende Bewegungen zu erzeugen. Die Verzahnungen 20 können durch Zahnsegmente gebildet sein, die aus Blech mit geeigneter Dicke geschnitten und mit freien Endabschnitten der Arbeitszylinder 22 verschweißt sein können. Da die Kolben-/Zylindereinheit 16 aus noch zu erläuternden Gründen nicht nur in Längsrichtung von Zylinder bzw. Kolbenstange wirkende Axialkräfte, sondern auch in gewissem Maße Querkräfte übertragen bzw. aufnehmen müssen, sind sie dementsprechend konstruktiv ausgebildet, d.h. mit geeigneten Führungen für Kolben und Kolbenstange, die auch Querkräfte aufnehmen können. Obwohl in den Figuren lediglich zwei Kolben-/Zylindereinheiten 16 dargestellt sind, versteht es sich, daß eine Anzahl von Paaren von Kolben-/Zylindereinheiten 16 vorgesehen sein können, beispielsweise zwei Paare in senkrecht zur Darstellungsebene beabstandeter Anordnung, nach Möglichkeit teilweise innerhalb eines gehäuseartig teilweise geschlossenen Greifermittelteils 8. Insbesondere kann eine Abdeckung für die Verzahnungen 20 vorgesehen sein, um Verschmutzungen im Betrieb fernzuhalten.
  • Die Greiferschalen 4 sind an einer Verbindungsachse 24, die senkrecht zur Darstellungsebene verläuft, schwenkbar miteinander gekoppelt. Bei einer Betätigung des Greifers bewegt sich die Verbindungsachse 24 innerhalb der Greifermittelebene auf oder ab.
  • Die Gelenkvierecke 6 sind jeweils durch das Greifermitteilteil 8, einen ersten Lenker 26, einen zweiten Lenker 28 und einen Antriebshebel 30 gebildet. Der erste Lenker 26 ist mit einem Ende an einer ersten Schwenkachse A0 mit dem Greifermittelteil 8 verbunden und an einer dritten Schwenkachse A mit dem Antriebshebel 30 gekoppelt. Der zweite Lenker 28 ist an einer zweiten Schwenkachse B0 mit dem Greifermittelteil 8 verbunden und an einer vierten Schwenkachse B mit dem Antriebshebel 30 gekoppelt. Der Antriebshebel 30 ist an einer fünften Schwenkachse E mit einer Greiferschale 4 verbunden. Alle genannten Schwenkachsen verlaufen senkrecht zur Darstellungsebene der Zeichnung und parallel zur Greifermittelebene 2. Eine die erste und zweite Schwenkachse (A0 , B0 ) enthaltende Ebene 38 verläuft in dem vorliegend beschriebenen Ausführungsbeispiel unter einem Winkel β von ca. 25° zur Greifermittelebene 2.
  • Die Verhältnisse zwischen den effektiven Längen der ersten und zweiten Lenker (Abstände der Achsen A0 und A sowie B0 und B), dem Abstand zwischen den Schwenkachsen am Greifermittelteil 8 (Abstand zwischen A0 und B0 ), dem Abstand der Achsen A und B am Antriebshebel 30 und den Abständen der fünften Schwenkachse E von der dritten und vierten Schwenkachse (A, B) sind derart gewählt, daß sich die fünfte Schwenkachse E bei einer Bewegung des Gelenkvierecks 6 (nahezu) entlang einer Ebene 34 bewegt, die parallel zu der Ebene 38 ist, welche die greifermittelteilseitigen Schwenkachsen A0 und B0 des Gelenkvierecks 6 enthält. In diesem Zusammenhang sei auf den Abschnitt „Geradführung durch Gelenkviereck" des Getriebebeispiel-Atlas (VDI-Verlag GmbH) verwiesen, in dem eine vergleichbare Geradführung eines Punkts E beschrieben ist und wobei der Abstand zwischen den Achsen A0 und B0 78 mm, zwischen A0 und A 88 mm, zwischen A und B 160 mm, zwischen A und E 216,5 mm, zwischen B und E 167,5 mm und zwischen B0 und B 230 mm beträgt. Die vorgenannten Längenabmessungen sind durch maßstäbliche Vergrößerung oder Verkleinerung auf die vorliegend beschriebene Anwendung in einer Greiferanordnung übertragbar. Beispielsweise kann der Abstand zwischen A0 und B0 zu 185 mm, zwischen A0 und A zu 209 mm, zwischen A und B zu 380 mm, zwischen A und E zu 514 mm, zwischen B und E zu 397,5 mm und zwischen B0 und B zu 546 mm gewählt werden.
  • Zur weiteren Erläuterung der Öffnungs- und Schließbewegung des erfindungsgemäßen Greifers ist in 1 bis 4 der Bewegungsverlauf 36 der Antriebsachse 12 (Verbindung zwischen Greiferschale und Kolbenstange) angedeutet.
  • Beim Öffnen und Schließen der Greiferschalen 4, das durch Aus- und Einfahren der Kolbenstange 14 in den bzw. aus dem Arbeitszylinder 22 gesteuert wird, werden die Greiferschalen 4 aufgrund der Kopplung an der Verbindungsachse 24 und aufgrund der ineinandergreifenden Verzahnungen 20 der Arbeitszylinder 22 derart zwangsgeführt, daß eine symmetrische Bewegung (gleicher Öffnungs- bzw. Schließwinkel) in Bezug auf die Greifermittelebene 2 sichergestellt ist. Bei gleichen äußeren, auf die Greiferschalen einwirkenden (Widerstands-)Kräften werden die Verzahnungen 20 hierbei nicht beansprucht, d.h. es wird kein Ausgleichsmoment über die Verzahnungen 20 und keine Querkraft über die Kolben-/Zylindereinheiten 16 übertragen. Treten jedoch ungleiche Widerstandskräfte auf, könnte es bei fehlender Zwangskopplung zu einer unsymmetrischen Auslenkung der Greiferschalen kommen. Für diesen Fall ist die Verzahnung 20 vorgesehen, die dann für eine Erzeugung ungleicher Schließkräfte sorgt, indem Querkräfte über die Kolben-/Zylindereinheiten 16 und entsprechende Drehmomente über die Verzahnungen 20 übertragen werden und eine gleichmäßige Bewegung beider Greiferschalen sichergestellt ist.
  • Um zu gewährleisten, daß Schneiden 42 der Greiferschalen 4 beim Öffnen und Schließen des Greifers mit geringstmöglichen Abweichungen entlang einer Arbeitsebene 44 bewegt werden, die sich senkrecht zur Greifermittelebene 2 und in einem festen Abstand von dem Greifermittelteil 8 befindet, d.h. mit ebener Schließkurve, sind die Schneiden 42 bezüglich der fünften Schwenkachse E und der Verbindungsachse 24 jeweils so angeordnet, daß eine die fünfte Schwenkachse E und die Schneide 42 einer Schaufel enthaltende Ebene 46 senkrecht zu einer die fünfte Schwenkachse E und die Verbindungsachse 24 enthaltenden Ebene 48 verläuft, wie in 3 angedeutet ist. In dieser Bauweise ist der Greifer besonders gut geeignet, um Material von einem Boden aufzunehmen, der nicht durch die Greiferschalen beschädigt werden darf.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Greifer beim Schließen nicht angehoben oder abgesenkt werden muß, da die Schneiden entlang einer Ebene zusammengeführt werden.
  • Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung liegt darin, daß die Verzahnungen 20 in einem relativ großen vertikalen Abstand vom Arbeitsbereich der Greiferschalen 4 angeordnet werden können, so daß eine relativ geringe Neigung zu Verschmutzungen besteht.
  • 5 und 6 zeigen in einer schematischen Seitenansicht eine Variante der ersten Ausführungsform, die sich von der in 1 bis 4 erläuterten Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß zusätzlich zu den Kolben-/Zylindereinheiten 16 senkrecht zur Darstellungsebene hintereinander zwei Kolben-/Zylindereinheiten 50 angeordnet sind, die unterstützend wirken und deren Kolbenstangen 52 mit der Verbindungsachse 24 gekoppelt sind. Die Kolben-/Zylindereinheiten 16 und 50 sind zweckmäßigerweise hydraulisch parallel angeschlossen, damit in jeder Öffnungs- bzw. Schließstellung eine ausreichende Betätigungskraft zur Verfügung steht und eine gleichmäßige Öffnungs- oder Schließgeschwindigkeit erzielt wird. In 5 sind die zwischen den Greiferelementen 4 und dem Greifermittelteil 8 angeordneten Gelenkvierecke 6 der Deutlichkeit halber weggelassen. Anhand der gestrichelt bzw. strichpunktiert wiedergegebenen Öffnungspositionen 5 ist die vertikale Bewegung der Verbindungsachse 24 ersichtlich. 7 zeigt eine Vorderansicht, aus der die Anordnung der Kolben-/Zylindereinheiten 50 und der Gelenkvierecke 6 hervorgeht.
  • 8 und 9 zeigen eine zweite, stark vereinfachte Ausführungsform der Erfindung, bei der zwei Greiferelemente 4 an einer gemeinsamen, zentralen Schwenkachse 5 an einem Greifermittelteil 8 angelenkt sind und durch zwei Kolben-/Zylindereinheiten 16 betätigbar sind. Die Kolben-/Zylindereinheiten 16 weisen arbeitszylinderseitig in erfindungsgemäßer Weise Verzahnungen 20 auf, so daß ein Gleichlauf der Greiferelemente 4 sichergestellt ist, d.h. eine zur Greifermittelebene 2 symmetrische Öffnungs- und Schließbewegung auch bei unterschiedlichen auf die Greiferelemente wirkenden Kräften.
  • 10 und 11 zeigen eine dritte Ausführungsform, ähnlich der nach 8 und 9, wobei allerdings die Greiferelemente 4 nicht an ein und derselben Schwenkachse, sondern jeweils an einer eigenen Schwenkachse 9 an dem Greifermittelteil 8 gehalten sind. Dies bedingt eine etwas andere Bewegungsbahn der Spitzen 42 beim Öffnen und Schließen.
  • Selbstverständlich können die Greiferelemente in jeder Variante des erfindungsgemäßen Greifers je nach Einsatzbereich ausgebildet sein, d.h. entweder wie vorstehend beschrieben als Greiferschalen, oder bei anderen Einsatzgebieten als z.B. Rundholzgreifer oder Bündelholz-Stammgreifer, wobei jedes Greiferelement zwei parallele, beabstandete Greiferarme und ggf. eine deren Spitzen verbindende quer verlaufende Schneide aufweist. Auch eine Ausbildung als Rübengreifer oder dergleichen mit sieb- oder gitterartigen Greiferschalen ist möglich.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Greifer
    2
    Greifermittelebene
    4
    Greiferschale (Greiferelement)
    5
    zentrale Schwenkachse
    6
    Gelenkviereck
    8
    Greifermittelteil
    9
    Schwenkachse
    10
    Antriebsansatz
    12
    Antriebsachse
    14
    Kolbenstange
    16
    Kolben-/Zylindereinheit
    18
    Lagerachse
    20
    Verzahnung
    22
    Arbeitszylinder
    24
    Verbindungsachse
    26
    erster Lenker
    28
    zweiter Lenker
    30
    Antriebshebel
    34
    Ebene des Bewegungsverlaufs von E
    36
    Bewegungsverlauf von 12
    38
    Ebene von A0 und B0
    42
    Schneide
    44
    Arbeitsebene
    46
    Ebene von 42 und E
    48
    Ebene von 24 und E
    50
    Kolben-/Zylindereinheit
    52
    Kolbenstange
    A0
    erste Schwenkachse
    B0
    zweite Schwenkachse
    A
    dritte Schwenkachse
    B
    vierte Schwenkachse
    E
    fünfte Schwenkachse
    β
    Winkel (zwischen 2 und 38)

Claims (15)

  1. Greifer zum Aufnehmen von Gegenständen oder losem oder festem Material, der zwei relativ zueinander schwenkbar an einem Greifermittelteil (8) gehaltene Greiferelemente (4) aufweist, die durch eine Gleichlaufeinrichtung, die entgegengesetzt gleiche Bewegungen der Greiferelemente (4) bewirkt, miteinander gekoppelt sind, wobei jedes Greiferelement (4) durch eine Kolben-/Zylindereinheit (16), die einerseits an einer Lagerachse (18) schwenkbar mit dem Greifermittelteil (8) und andererseits an einer Antriebsachse (12) schwenkbar mit dem Greiferelement (4) verbunden ist, bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-/Zylindereinheiten (16) an ihren dem Greifermittelteil (8) zugekehrten Enden mit miteinander zusammenwirkenden, entgegengesetzt gleiche Schwenk- /Zylindereinheiten (16) und der Greiferelemente (4) bewirkenden Verzahnungen versehen sind, wodurch die Gleichlaufeinrichtung gebildet ist.
  2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Arbeitszylinder (22) der Kolben-/Zylindereinheiten (16) greifermittelteilseitig angeordnet und mit den Verzahnungen (20) versehen sind.
  3. Greifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferelemente (4) an einer gemeinsamen zentralen Schwenkachse (5) an dem Greifermittelteil (8) gehalten sind.
  4. Greifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerachsen (18) auf einer von den Greiferelementen (4) abgekehrten Seite der zentralen Schwenkachse (5) angeordnet sind.
  5. Greifer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferelemente (4) an zwei benachbarten Schwenkachsen (9) an dem Greifermittelteil (8) gehalten sind.
  6. Greifer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerachsen (18) auf einer von den Greiferelementen (4) abgekehrten Seite der benachbarten Schwenkachsen (9) angeordnet sind.
  7. Greifer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferelemente (4) jeweils über ein Gelenkviereck (6) und eine Kolben-/Zylindereinheit (16) mit einem Greifermittelteil (8) verbunden und an einer Verbindungsachse (24) schwenkbar miteinander gekoppelt sind, wobei jedes Gelenkviereck (6) einen ersten (26) und einen zweiten Lenker (28) aufweist, die einenends jeweils an einer ersten (A0 ) und zweiten Schwenkachse (B0 ) schwenkbar mit dem Greifermittelteil (8) und anderenends an einer dritten (A) und vierten Schwenkachse (B) schwenkbar mit einem Antriebshebel (30) verbunden sind, der mit ei nem freien Endabschnitt an einer fünften Schwenkachse (E) schwenkbar mit einem zugehörigen Greiferelement (4) gekoppelt ist, wobei gegenseitige Abstände der Schwenkachsen (A0 -B0 , A0 -A, A-B, A-E, B-E und B0 -B) eines jeden Gelenkvierecks (6) derart gewählt sind, daß eine Bewegung der fünften Schwenkachse (E) im wesentlichen in einer Ebene (34) erfolgt, die im wesentlichen parallel zu einer durch die erste (A0 ) und zweite Schwenkachse (B0 ) festgelegten Ebene (38) ist, und wobei die Kolben-/Zylindereinheiten (16) an ersten Enden schwenkbar über eine von der fünften Schwenkachse (E) beabstandete Antriebsachse (12) mit einem Greiferelement (4) verbunden sind und an zweiten Enden mit der Lagerachse (18) verbunden und mit den Verzahnungen (20) versehen sind.
  8. Greifer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten (A0 ) und zweiten Schwenkachsen (B0 ) jeweils parallel und symmetrisch zu einer Greifermittelebene (2) angeordnet sind.
  9. Greifer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsachse (24) in der Greifermittelebene (2) liegt.
  10. Greifer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste (A0 ) und zweite Schwenkachse (B0 ) jedes Gelenkvierecks (6) in einer Ebene (38) liegen, die mit der Greifermittelebene (2) einen Winkel von 15° bis 40°, bevorzugt 20° bis 30° und weiter bevorzugt von 25° einschließt.
  11. Greifer nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen Abstände (A0 -B0 , A0 -A, A-B, A-E, B-E und B0 -B) der Schwenkachsen (A0 , B0 , A, B, E) im Verhältnis 78:88:160:216,6:167,5:230 stehen.
  12. Greifer nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (20) abwälzende Verzahnungen sind, insbesondere Evolventen-Verzahnungen.
  13. Greifer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (20) gekapselt sind.
  14. Greifer nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferelemente Spitzen (42) oder Schneiden aufweisen, die in einer Ebene (46) liegen, die durch die fünfte Schwenkachse (E) geht und senkrecht zu einer durch die fünfte Schwenkachse (E) und die Verbindungsachse (24) festgelegten Ebene (48) verläuft.
  15. Greifer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer schwenkbar oder frei pendelnd mit einem Ausleger eines Baggers verbunden ist.
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