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DE20317278U1 - Tastatur für Rechner, Schreibgeräte u.dgl. - Google Patents

Tastatur für Rechner, Schreibgeräte u.dgl. Download PDF

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DE20317278U1
DE20317278U1 DE20317278U DE20317278U DE20317278U1 DE 20317278 U1 DE20317278 U1 DE 20317278U1 DE 20317278 U DE20317278 U DE 20317278U DE 20317278 U DE20317278 U DE 20317278U DE 20317278 U1 DE20317278 U1 DE 20317278U1
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ZF Friedrichshafen AG
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ZF Electronics GmbH
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    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
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    • G06F3/02Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
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Abstract

Als selbstständige Baueinheit ausgebildete Tastatur (1) für Rechner, Schreibgeräte und dergleichen, mit einem Tastatwgehäuse (2), das mindestens ein Tastenfeld (3) aufweist, mit einer Handballen-Auflage (5) und mit einem Klappgelenk (10) als Verbindung zwischen dem Tastaturgehäuse (2) und der Handballen-Auflage (5) in derartiger Ausbildung, dass das Tastaturgehäuse (2) und die Handballen-Auflage (5) aus einer gestreckt zueinander verlaufenden Ausrichtung in eine abgewinkelte Stellung überführbar sind, in der die Handballen-Auflage (5) als Stützfußfür das auf einer Schmalseite stehende Tastaturgehäuse (2) dient.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine als selbstständige Baueinheit ausgebildete Tastatur für Rechner, Schreibgeräte und dergleichen, mit einem Tastaturgehäuse, das mindestens ein Tastenfeld aufweist und mit einer Handballen-Auflage.
  • Derartige Tastaturen sind in zahlreichen Ausführungen bekannt. Sie werden mittels eines Kabels an Rechner, Schreibgeräte und dergleichen angeschlossen und dienen zur Befehlseingabe bzw. zum Schreiben. Auf der Handballen-Auflage stützen sich die Handballen oder die Handgelenke des Benutzers beim Schreiben ab. Dabei kann die Handballen-Auflage fester Bestandteil des Tastaturgehäuses sein, oder sie kann über ein Scharnier verschwenkbar mit dem Tastaturgehäuse verbunden sein ( DE 34 02 786 A1 ). Bei der schwenkbaren Ausführung lässt sich mittels einstellbaren oder ausklappbaren Füßen das Tastaturgehäuse um einige Winkelgrade gegenüber der Handballen-Auflage anheben und schrägstellen. Damit soll eine Anpassung an anatomische Gegebenheiten oder Wünsche des Benutzers ermöglicht werden.
  • Die Tastaturen liegen mit ihrer unteren Breitseite auf der Arbeitsfläche beispielsweise eines Schreibtisches auf und erfordern dort einen erheblichen Platzbedarf. Oftmals dient ein mit einem Rechner ausgestatteter Arbeitsplatz aber nicht nur zur Durchführung von Arbeiten, die an einem Rechner durchgeführt werden müssen. Im Wechsel. mit Rechner-Arbeiten sind auch andere Arbeiten durchzuführen, bei denen die Tastatur dann im Wege steht. Sie kann auch nicht ohne weiteres von dem Schreibtisch des Benutzers entfernt werden, weil sie mittels eines Kabels mit dem Rechner verbunden ist und der Aufwand des Lösens und Wiederanfügens des Kabels gescheut wird. Es besteht also ein Bedürfnis, bei der Nichtbenutzung des Rechners die Arbeitsfläche frei zu machen und die Tastatur vorübergehend ohne großen Platzaufwand abzustellen.
  • Bekannt sind zur Lösung dieses Problems Untersätze für den Rechner, der damit etwas erhöht aufgestellt wird. An derartigen Untersätzen kann sich eine Abstellmöglichkeit für die Tastatur befinden, die dorthin bei Nichtgebrauch eingeschoben wird. Die Anschaffung eines derartigen Untersatzes bedeutet aber einen erhöhten Aufwand und ist in vielen Fällen auch nicht erwünscht.
  • Ein ähnliches Problem stellt sich bei derartigen Tastaturen, wenn diese in Schaufenstern oder in Vorrats- oder Verkaufsregalen aufgestellt sind. Die zahlreichen, zum Teil nur in feinen Varianten bestehenden Unterschiede lassen sich nur dann deutlich erkennen, wenn die Tastatur von ihrer Oberseite her betrachtet wird. Das ist bei der üblichen Anordnung in Schaufenstern oder Regalen aber meistens nicht möglich. Durch den großen Platzbedarf jeder einzelnen Tastatur lassen sich nämlich immer nur wenige Tastaturen gemeinsam von ihrer Oberseite her betrachten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Tastatur der eingangs genannten Art zu schaffen, die auf einfache Weise bei Nichtgebrauch platzsparend abgestellt werden kann, wobei dennoch ihre Tasten- und Anzeigefelder erforderlichenfalls gut sichtbar sein sollen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung.
  • Sie besteht somit in einer als selbstständige Baueinheit ausgebildeten Tastatur für Rechner, Schreibgeräte und dergleichen, mit einem Tastaturgehäuse, das mindestens ein Tastenfeld aufweist, mit einer Handballen-Auflage und mit einem Klappgelenk als Verbindung zwischen dem Tastaturgehäuse und der Handballen-Auflage in derartiger Ausbildung, dass das Tastaturgehäuse und die Handballen-Auflage aus einer gestreckt zueinander verlaufenden Ausrichtung in eine abgewinkelte Stellung überführbar sind, in der die Handballen-Auflage als Stützfuß für das auf einer Schmalseite stehende Tastaturgehäuse dient.
  • Gemäß der Erfindung wird somit die Handballen-Auflage über ein Klappgelenk mit dem Tastaturgehäuse verbunden. Wenn die Tastatur abzustellen ist, wird einfach die Tastatur angehoben, die Handballen-Auflage um etwa 90° geschwenkt und sodann die gesamte Tastatur auf der Handballen-Auflage, die nunmehr als Stützfuß dient, wieder abgestellt. Ein Überführen aus der Benutzer- oder Betriebsstellung in die Ruhestellung ist daher mit einem einfachen Handgriff durchzuführen. Die auf diese Weise abgestellte Tastatur erfordert nur eine geringe Grundfläche, ähnlich wie ein auf seiner Schmalseite abgestellter Aktenordner. Bei richtiger und zweckdienlicher Ausführung ist der Handgriff des Umstellens auch von ungeübten Personen leicht und sicher durchzuführen. Zudem bietet die erfindungsgemäße Tastatur den Vorteil, dass die Tasten- und Anzeigefelder des Tastaturgehäuses für einen Betrachter von vorne gut erkennbar sind. Beim Aufstellen unterschiedlicher Tastaturen in Schaufenstern oder Regalen ist daher für den Betrachter eine genaue Unterscheidung der einzelnen Typen sehr leicht möglich.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Tastatur besteht darin, dass in der abgewinkelten Stellung von Tastaturgehäuse und Handballen-Auflage diejenigen Flächen von Tastaturgehäuse und Handballen-Auflage einander zugekehrt sind, die in der Gebrauchsstellung der Tastatur deren Unterseiten bilden.
  • Diese Ausbildung muss zunächst überraschend erscheinen, weil die in der Betriebsstellung als Aufstellfläche dienende Unterseite der Handballen-Auflage in der Ruhestellung der gesamten Tastatur nicht benutzt wird. Vielmehr liegt die nunmehr als Standfuß dienende Handballen-Auflage mit ihrer Oberseite auf der Schreibtischfläche oder dergleichen auf, wobei diese Oberseite normalerweise zum Abstützen der Handballen oder der Handgelenke des Benutzers dient. Diese zunächst überraschend erscheinende Ausbildung hat den Vorteil, dass sie in konstruktiver Hinsicht auf einfache Weise eine Ausführung des Klappgelenks ermöglicht, durch die ein sicherer Stand der Tastatur in ihrer Ruhestellung sowie eine gute Erkennbarkeit der aufrecht stehenden Tasten- und Anzeigefelder gewährleistet ist. Das Klappgelenk kann hierbei nämlich konstruktiv besonders gut in der normalen Betriebshöhe des Tastaturgehäuses untergebracht werden.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung erhält das Klappgelenk die Form einer an dem Tastaturgehäuse angebrachten Gelenkachse, die von einer parallel zu dieser verlaufenden, an der Handballen-Auflage befindlichen Gelenkleiste mit zwei federnden leistenförmigen Zungen lösbar umfasst ist.
  • Zum Zusammenfügen von Tastaturgehäuse und Handballen-Auflage muss lediglich die Gelenkachse des Tastaturgehäuses zwischen die federnden leistenförmigen Zungen der an der Handballen-Auflage befindlichen Gelenkleiste eingeführt werden. Sie ist dort sicher und dennoch lösbar gehalten. Die wegen der Unterbringung der einzelnen Tasten ohnehin erforderliche Mindestbauhöhe des Tastaturgehäuses braucht bei dieser einfachen und sicheren Befestigungsart von Tastaturgehäuse und Handballen-Auflage nicht noch weiter vergrößert zu werden.
  • Dabei kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung die Gelenkleiste sich an einer Verlängerung im Bereich der Unterseite der Handballen-Auflage befinden und in eine randseitige Ausnehmung des Tastaturgehäuses hineinragen.
  • Das in einer aufrechten Stellung auf einer Schmalseite abgestützte Tastaturgehäuse muss in dieser Stellung gesichert sein, so dass ein unbeabsichtigtes Zurückschwenken in die gestreckte Stellung ausgeschlossen ist. Hierzu sind mehrere Möglichkeiten offen. Beispielsweise kann mit einem Rastmechanismus im Bereich der Gelenkachse gearbeitet werden, bei der eine federnde, mit Rastnocken versehene Scheibe in kranzförmig angeordnete Ausnehmungen an der Handballen-Auflage eingreift. Es wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung jedoch bevorzugt, dass an dem Tastaturgehäuse im Bereich der randseitigen Ausnehmung mindestens eine Stützkante ausgebildet ist, mit der Tastaturgehäuse in seiner abgewinkelten Stellung an der Unterseite der Handballen-Auflage abgestützt ist.
  • Bei dieser Ausgestaltung wird das Tastaturgehäuse gegenüber der Handballen-Auflage durch den Benutzer so lange verschwenkt, bis die Handballen-Auflage an der Stützkante des Tastaturgehäuses zur Anlage kommt. Die sichere Ruhestellung des Tastaturgehäuses ist damit gewährleistet.
  • Hierbei kann auch an der der Stützkante gegenüberliegenden Seite der Gelenkachse eine weitere Stützkante vorgesehen sein, die mit einer entsprechenden Kontur an der Verlängerung der Handballen-Auflage zusammenwirkt. Beim Überführen aus der gestreckten Ausrichtung in die abgewinkelte oder Ruhestellung dreht sich dann die Handballen-Auflage zwischen die einander gegenüberliegenden Stützflächen hinein.
  • Im Einzelnen kann diese Ausgestaltung noch dadurch verbessert werden, dass die Stützkante des Tastaturgehäuses mit der Verlängerung der Handballen-Auflage zusammenwirkt.
  • Auf diese Weise ergibt sich eine besonders kompakte Konstruktion, wobei der bauliche Abstand zwischen dem Tastaturgehäuses und der Handballen-Auflage sehr gering ist.
  • Schließlich ist eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung möglich, bei der die Handballen-Auflage in einer Ebene senkrecht zu der Gelenkleiste einen keilförmigen Querschnitt hat, wobei das Tastaturgehäuse in seiner abgewinkelten Stellung, in der es sich mit der Stützkante auf die als Stützfuß dienende Handballen-Auflagen abstützt, beim Stand der Tastatur auf einer waagerechten Fläche eine von der Lotrechten abweichende, der Handballen-Auflage zugeneigte Schrägstellung einnimmt.
  • Ein keilförmiger Querschnitt der Handballen-Auflage kommt deren Funktion zum Abstützen der Handballen oder der Handgelenke ohnehin entgegen. Bei der Funktion als Standfuß ergibt sich in Verbindung mit den übrigen Merkmalen der erfindungsgemäßen Tastatur dann der weitere Vorteil, dass das Tastaturgehäuse beim Abstellen der Tastatur auf einer waagerechten Fläche eine von der Lotrechten abweichende Stellung einnimmt. In dieser Stellung ist es auf die Handballen-Auflage hin in einer Schrägstellung geneigt. Diese Abstellart führt nicht nur zu einem besonders sicheren Stand der abgestellten Tastatur, sondern erleichtert auch die Erkennbarkeit der Tasten- und Anzeigefelder für einen Benutzer, dessen Augen meistens in einer größeren Höhe sein werden als die Tastatur.
  • Die Erfindung wird anschließend anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In den Figuren ist das Folgende dargestellt:
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Tastatur in ihrer Gebrauchsstellung.
  • In 2 ist dieselbe Tastatur in ihrer Ruhestellung veranschaulicht.
  • 3 stellt die Tastatur gemäß 1 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht dar.
  • 4 hat die der 2 entsprechende Seitenansicht zum Gegenstand.
  • 5 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung der in 3 durch einen Kreis hervorgehobenen Teilschnitt-Darstellung.
  • 6 hat den vergößerten Teilschnitt gemäß dem Kreis in 4 zum Gegenstand.
  • In 1 ist eine als selbstständige Baueinheit ausgebildete Tastatur gemäß der Erfindung in ihrer betrieblichen oder Gebrauchsstellung veranschaulicht. Sie wird mittels eines Kabels an Rechner, Schreibgeräte und dergleichen angeschlossen und dient zur Befehlseingabe bzw. zum Schreiben. Die Tastatur, die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnet ist, besteht aus dem Tastaturgehäuse 2 und einer Handballen-Auflage 5. Auf dem Tastaturgehäuse 2 befinden sich ein oder mehrere Tastenfelder 3 sowie zusätzliche Tasten 4 oder ein Anzeigefeld. Die Handballen-Auflage 5 dient zur Abstützung der Handballen oder des Handgelenks durch den Benutzer beim Schreiben. Sie ist mit dem Tastaturgehäuse 2 durch ein Klappgelenk verbunden, das in 1 nicht dargestellt oder erkennbar ist.
  • In 2 ist die Handballenauflage 5 mittels des Klappgelenks gegenüber dem Tastaturgehäuse 2 abgewinkelt. Das Tastaturgehäuse 2 und die Handballen-Auflage 5 nehmen nunmehr eine Winkelstellung zueinander ein, wobei die Handballenauflage 5 als Stützfuß für das auf einer Schmalseite aufrecht stehende Tastaturgehäuse 2 dient. Es sei schon jetzt festgehalten, dass die Handballen-Auflage 5 mit ihrer Stützfläche oder Oberseite 6 auf der Unterlage wie beispielsweise einer Schreibtischfläche aufgestellt ist. Auf dieser Stützfläche 6 oder Oberseite der Handballen-Auflage 5 stützen sich in der Betriebsstellung der Tastatur die Handballen oder das Handgelenk des Benutzers ab.
  • In 3 ist die erfindungsgemäße Tastatur in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht dargestellt. Dabei zeigt die 3 die Betriebsstellung, wie das in 1 dargestellt ist. Das Tastaturgehäuse 2 kehrt naturgemäß seine Unterseite 7 der waagerechten Fläche 17 zu, auf der die gesamte Tastatur 1 aufgestellt ist. Dasselbe gilt für die Handballen-Auflage 5, deren Unterseite mit 8 bezeichnet ist. An den Unterseiten 7 und 8 des Tastaturgehäuses 2 und der Handballen-Auflage 5 befinden sich Füße 9, welche zum Beispiel aus einem weicheren Kunststoff bestehen als die übrigen Teile der Tastatur und ein Rutschen der Tastatur auf der waagerechten Fläche verhindern, auf welcher die Tastatur abgestellt ist.
  • Das Tastaturgehäuse 2 kann aber auch mit verstellbaren Füßen versehen sein, durch welche das Tastaturgehäuse 2 in eine leichte Schräglage gegenüber der waagerechten Fläche 17 zu bringen ist. Das Tastaturgehäuse 2 schwenkt hierzu um das im Ganzen mit 10 bezeichnete Klappgelenk, wobei sich der in 3 linke Teil des Tastaturgehäuses 2 gegenüber dem rechten Teil mit dem Klappgelenk 10 etwas erhöht. Auf diese Weise lässt sich eine Anpassung an anatomische Gegebenheiten oder Wünsche des Benutzers erzielen.
  • 4 hat die Ruhestellung der erfindungsgemäßen Tastatur in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht zum Gegenstand und entspricht im Übrigen der Darstellung gemäß 2. Es ist hier besonders deutlich zu erkennen, dass die nunmehr als Stützfuß dienende Handballen-Auflage 5 im Vergleich zu der gestreckten oder Betriebsstellung gemäß 3 umgedreht ist. Sie liegt jetzt mit ihrer Oberseite oder Stützfläche 6, die normalerweise als Stütze für die Handballen oder das Handgelenk dient, auf der waagerechten Fläche 17 auf, die beispielsweise eine Schreibtisch-Oberfläche sein kann. Die Unterseite 8 der Handballenauflage 5 mit den zugehörigen Füßen ist demgegenüber nach oben gekehrt. Das Klappgelenk 10, das zwischen der Handballen-Auflage 5 und dem Tastaturgehäuse 2 angeordnet ist, und beide miteinander verbindet, ist in den 3 und 4 nur allgemein mit 10 bezeichnet. Jedoch zeigen die 5 und 6 vergrößerte Einzelheiten der in den 3 und 4 durch einen Kreis gekennzeichneten geschnittenen Bereiche.
  • Danach gehört zu dem Klappgelenk 10 eine an dem Tastaturgehäuse 2 ausgebildete Gelenkachse 11. Die Gelenkachse 11 wird von einer Gelenkleiste 13 mit zwei federnden, leistenförmigen Zungen 14 umgriffen. Die Gelenkleiste 13 mit den beiden leistenförmigen Zungen 14 befindet sich an einer Verlängerung 12, die an der Handballen-Auflage 5 im Bereich von deren Unterseite 8 vorgesehen ist. Die Ausbildung ist derart getroffen, dass das Tastaturgehäuse 2 mit der Gelenkachse 11 zwischen die federnd ausweichenden Zungen 14 in die Gelenkleiste 13 der Handballen-Auflage 5 eingesetzt wird. Die Verbindung erfolgt also nach Art eines Schnapp-Mechanismus und kann jederzeit gelöst werden.
  • 5 lässt deutlich erkennen, dass das Tastaturgehäuse 2 mit seinem in den 3 und 5 linken äußeren Ende leicht angewinkelt werden kann. Dadurch lässt sich – wie bereits erwähnt – eine Anpassung an Vorlieben oder anatomische Gegebenheiten der Hände des Benutzers erreichen.
  • Vor allem aber dient das Klappgelenk 10 dazu, das Tastaturgehäuse 2 und die Handballen-Auflage 5 aus ihrer gestreckt zueinander verlaufenden Ausrichtung entsprechend den 3 und 5 in die abgewinkelte oder Ruhestellung gemäß den 4 und 6 zu überführen. Hierzu greift die Gelenkleiste 13 mit ihren leistenförmigen Zungen 14 in eine randseitige Ausnehmung 15 des Tastaturgehäuses 2 ein. Diese Ausnehmung befindet sich im Bereich der Unterseite 7 des Tastaturgehäuses. In dieser randseitigen Ausnehmung 15 ist eine Stützkante 16 ausgebildet.
  • Das Verschwenken aus der gestreckten Ausrichtung in die abgewinkelte oder Ruhestellung erfolgt in der Weise, dass die Unterseiten 7 und 8 des Tastaturgehäuses 2 und der Handballen-Auflage 5 aufeinander zu bewegt werden und in der erreichten Endstellung schließlich einander zugekehrt sind. Dabei liegt das Tastaturgehäuse 2 mit der Stützkante 16 an der Verlängerung 12 und damit auch an der Unterseite 8 der Handballen-Auflage 5 an. Das Abwinkeln ist somit in der Weise erfolgt, dass die nunmehr als Stützfuß dienende Handballen-Auflage 5 mit ihrer Stützfläche oder Oberseite 6 auf der waagerechten Fläche 17 aufliegt. Da die Handballen-Auflage 5 in senkrecht zu der Gelenkleiste 13 verlaufenden Ebenen einen keilförmigen Querschnitt hat, ergibt sich bei den gewählten Proportionen des Tastaturgehäuses 2 eine leicht nach hinten auf die Handballen-Auflage 5 gerichtete Schrägstellung des Tastaturgehäuses 2, wenn die gesamte Tastatur in der Stellung gemäß den 4 und 6 auf einer waagerechten Fläche 17 abgestellt wird. Der Schwerpunkt des Tastaturgehäuses 2 liegt somit über der als Stützfuß dienenden Handballen-Auflage 5, wodurch sich ein sicherer Stand des aufrecht stehenden Tastaturgehäuses 2 ergibt. Außerdem ist für einen Betrachter, zum Beispiel außerhalb von Schaufenstern oder in einem Verkaufsregal, die Anordnung der Tastenfelder und der Anzeigefelder auf dem Tastaturgehäuse 2 bei einer Betrachtung von vorne besonders gut zu erkennen. Es wird auch ohne weiteres deutlich, dass eine gemäß den 2, 4 und 6 abgestellte Tastatur nur eine geringe Grundfläche beansprucht.
  • Die Gelenkachse und die Gelenkleiste 13 müssen sich nicht durchgehend über die gesamte Breite des Tastaturgehäuses 2 und der Handballen-Auflage 5 erstrecken. Es sind auch mehrere unterbrochene Gelenkachsen und Gelenkleisten 13 denkbar. Dasselbe gilt für die Stützkante 16.
  • Schließlich kann auch an der der Stützkante 16 gegenüberliegende Seite der Gelenkachse 8 eine weitere Stützkante vorgesehen sein, die mit einer entsprechenden Kontur an der Verlängerung der Handballen-Auflage zusammenwirkt. Beim Überführen aus der gestreckten Ausrichtung in die abgewinkelte oder Betriebsstellung dreht sich somit die Handballen-Auflage gewissermaßen zwischen die einander gegenüberliegenden Stützflächen hinein. Auf diese Weise wird eine genau fixierte Positionierung des Tastaturgehäuses gegenüber der Handballenauflage auch in der abgewinkelten oder Ruhestellung erreicht.
  • Liste der Bezugsziffern
  • 1
    Tastatur
    2
    Tastaturgehäuse
    3
    Tastenfeld
    4
    zusätzliche Tasten
    5
    Handballen-Auflage
    6
    Stützfläche (Oberseite)
    7
    Unterseite des Tastaturgehäuses
    8
    Unterseite der Handballen-Auflage
    9
    Fuß
    10
    Klappgelenk
    11
    Gelenkachse
    12
    Verlängerung
    13
    Gelenkleiste
    14
    leistenförmige Zungen
    15
    Randseitige Ausnehmung
    16
    Stützkante
    17
    Waagerechte Fläche

Claims (7)

  1. Als selbstständige Baueinheit ausgebildete Tastatur (1) für Rechner, Schreibgeräte und dergleichen, mit einem Tastatwgehäuse (2), das mindestens ein Tastenfeld (3) aufweist, mit einer Handballen-Auflage (5) und mit einem Klappgelenk (10) als Verbindung zwischen dem Tastaturgehäuse (2) und der Handballen-Auflage (5) in derartiger Ausbildung, dass das Tastaturgehäuse (2) und die Handballen-Auflage (5) aus einer gestreckt zueinander verlaufenden Ausrichtung in eine abgewinkelte Stellung überführbar sind, in der die Handballen-Auflage (5) als Stützfuß für das auf einer Schmalseite stehende Tastaturgehäuse (2) dient.
  2. Tastatur nach Anspruch 1 in derartiger Ausbildung, dass in der abgewinkelten Stellung von Tastaturgehäuse (2) und Handballen-Auflage (5) diejenigen Flächen von Tastaturgehäuse (2) und Handballen-Auflage (5) einander zugekehrt sind, die in der Gebrauchsstellung der Tastatur (1) deren Unterseiten (7, 8) bilden.
  3. Tastatur nach Anspruch 2 mit einem Klappgelenk (10) in der Form einer an dem Tastaturgehäuse (2) angebrachten Gelenkachse (11), die von einer parallel zu dieser verlaufenden, an der Handballen-Auflage (5) befindlichen Gelenkleiste (13) mit zwei federnden leistenförmigen Zungen (14) lösbar umfasst ist.
  4. Tastatur nach Anspruch 3, bei der sich die Gelenkleiste (13) an einer Verlängerung (12) im Bereich der Unterseite (8) der Handballen-Auflage (5) befindet und in eine randseitige Ausnehmung (15) des Tastaturgehäuses (2) hineinragt.
  5. Tastatur nach Anspruch 4, bei der an dem Tastaturgehäuse (2) im Bereich der randseitigen Ausnehmung (15) mindestens eine Stützkante (16) ausgebildet ist, mit der das das Tastaturgehäuse (2) in seiner abgewinkelten Stellung an der Unterseite (8) der Handballen-Auflage (5) abgestützt ist.
  6. Tastatur nach Anspruch 5, bei der die Stützkante (16) des Tastaturgehäuses (2) mit der Verlängerung (12) der Handballenauflage (5) zusammenwirkt.
  7. Tastatur nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der die Handballen-Auflage (5) in einer Ebene senkrecht zu der Gelenkleiste (13) einen keilförmigen Querschnitt hat, wobei das Tastaturgehäuse (2) in seiner abgewinkelten Stellung, in der es sich mit der Stützkante (16) auf die als Stützfuß dienende Handballen-Auflage (5) abstützt, beim Stand der Tastatur (1) auf einer waagerechten Fläche (17) eine von der Lotrechten abweichende, der Handballen-Auflage (5) zugeneigte Schrägstellung einnimmt.
DE20317278U 2003-11-10 2003-11-10 Tastatur für Rechner, Schreibgeräte u.dgl. Expired - Lifetime DE20317278U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6942407B2 (en) * 2004-02-06 2005-09-13 Behavior Tech Computer Corporation Wrist rest capable of vertically storing up a keyboard
WO2009100607A1 (zh) * 2008-01-31 2009-08-20 Gyga-Byte Technology Co., Ltd. 可折叠式键盘

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