-
Die Erfindung betrifft eine als selbstständige Baueinheit
ausgebildete Tastatur für
Rechner, Schreibgeräte
und dergleichen, mit einem Tastaturgehäuse, das mindestens ein Tastenfeld
aufweist und mit einer Handballen-Auflage.
-
Derartige Tastaturen sind in zahlreichen
Ausführungen
bekannt. Sie werden mittels eines Kabels an Rechner, Schreibgeräte und dergleichen
angeschlossen und dienen zur Befehlseingabe bzw. zum Schreiben.
Auf der Handballen-Auflage
stützen
sich die Handballen oder die Handgelenke des Benutzers beim Schreiben
ab. Dabei kann die Handballen-Auflage fester Bestandteil des Tastaturgehäuses sein, oder
sie kann über
ein Scharnier verschwenkbar mit dem Tastaturgehäuse verbunden sein (
DE 34 02 786 A1 ).
Bei der schwenkbaren Ausführung
lässt sich
mittels einstellbaren oder ausklappbaren Füßen das Tastaturgehäuse um einige
Winkelgrade gegenüber der
Handballen-Auflage
anheben und schrägstellen. Damit
soll eine Anpassung an anatomische Gegebenheiten oder Wünsche des
Benutzers ermöglicht werden.
-
Die Tastaturen liegen mit ihrer unteren
Breitseite auf der Arbeitsfläche
beispielsweise eines Schreibtisches auf und erfordern dort einen
erheblichen Platzbedarf. Oftmals dient ein mit einem Rechner ausgestatteter
Arbeitsplatz aber nicht nur zur Durchführung von Arbeiten, die an
einem Rechner durchgeführt
werden müssen.
Im Wechsel. mit Rechner-Arbeiten sind auch andere Arbeiten durchzuführen, bei
denen die Tastatur dann im Wege steht. Sie kann auch nicht ohne
weiteres von dem Schreibtisch des Benutzers entfernt werden, weil
sie mittels eines Kabels mit dem Rechner verbunden ist und der Aufwand
des Lösens
und Wiederanfügens
des Kabels gescheut wird. Es besteht also ein Bedürfnis, bei
der Nichtbenutzung des Rechners die Arbeitsfläche frei zu machen und die
Tastatur vorübergehend
ohne großen
Platzaufwand abzustellen.
-
Bekannt sind zur Lösung dieses
Problems Untersätze
für den
Rechner, der damit etwas erhöht aufgestellt
wird. An derartigen Untersätzen
kann sich eine Abstellmöglichkeit
für die
Tastatur befinden, die dorthin bei Nichtgebrauch eingeschoben wird.
Die Anschaffung eines derartigen Untersatzes bedeutet aber einen
erhöhten
Aufwand und ist in vielen Fällen auch
nicht erwünscht.
-
Ein ähnliches Problem stellt sich
bei derartigen Tastaturen, wenn diese in Schaufenstern oder in Vorrats-
oder Verkaufsregalen aufgestellt sind. Die zahlreichen, zum Teil
nur in feinen Varianten bestehenden Unterschiede lassen sich nur
dann deutlich erkennen, wenn die Tastatur von ihrer Oberseite her betrachtet
wird. Das ist bei der üblichen
Anordnung in Schaufenstern oder Regalen aber meistens nicht möglich. Durch
den großen
Platzbedarf jeder einzelnen Tastatur lassen sich nämlich immer
nur wenige Tastaturen gemeinsam von ihrer Oberseite her betrachten.
-
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, eine Tastatur der eingangs genannten Art zu schaffen,
die auf einfache Weise bei Nichtgebrauch platzsparend abgestellt
werden kann, wobei dennoch ihre Tasten- und Anzeigefelder erforderlichenfalls
gut sichtbar sein sollen.
-
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt
mit der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung.
-
Sie besteht somit in einer als selbstständige Baueinheit
ausgebildeten Tastatur für
Rechner, Schreibgeräte
und dergleichen, mit einem Tastaturgehäuse, das mindestens ein Tastenfeld
aufweist, mit einer Handballen-Auflage und mit einem Klappgelenk
als Verbindung zwischen dem Tastaturgehäuse und der Handballen-Auflage
in derartiger Ausbildung, dass das Tastaturgehäuse und die Handballen-Auflage
aus einer gestreckt zueinander verlaufenden Ausrichtung in eine
abgewinkelte Stellung überführbar sind,
in der die Handballen-Auflage als Stützfuß für das auf einer Schmalseite
stehende Tastaturgehäuse
dient.
-
Gemäß der Erfindung wird somit
die Handballen-Auflage über
ein Klappgelenk mit dem Tastaturgehäuse verbunden. Wenn die Tastatur
abzustellen ist, wird einfach die Tastatur angehoben, die Handballen-Auflage
um etwa 90° geschwenkt
und sodann die gesamte Tastatur auf der Handballen-Auflage, die nunmehr
als Stützfuß dient,
wieder abgestellt. Ein Überführen aus
der Benutzer- oder Betriebsstellung in die Ruhestellung ist daher
mit einem einfachen Handgriff durchzuführen. Die auf diese Weise abgestellte
Tastatur erfordert nur eine geringe Grundfläche, ähnlich wie ein auf seiner Schmalseite
abgestellter Aktenordner. Bei richtiger und zweckdienlicher Ausführung ist
der Handgriff des Umstellens auch von ungeübten Personen leicht und sicher
durchzuführen.
Zudem bietet die erfindungsgemäße Tastatur
den Vorteil, dass die Tasten- und Anzeigefelder des Tastaturgehäuses für einen
Betrachter von vorne gut erkennbar sind. Beim Aufstellen unterschiedlicher
Tastaturen in Schaufenstern oder Regalen ist daher für den Betrachter
eine genaue Unterscheidung der einzelnen Typen sehr leicht möglich.
-
Eine vorteilhafte Weiterbildung der
erfindungsgemäßen Tastatur
besteht darin, dass in der abgewinkelten Stellung von Tastaturgehäuse und Handballen-Auflage diejenigen
Flächen
von Tastaturgehäuse
und Handballen-Auflage einander zugekehrt sind, die in der Gebrauchsstellung
der Tastatur deren Unterseiten bilden.
-
Diese Ausbildung muss zunächst überraschend
erscheinen, weil die in der Betriebsstellung als Aufstellfläche dienende
Unterseite der Handballen-Auflage
in der Ruhestellung der gesamten Tastatur nicht benutzt wird. Vielmehr
liegt die nunmehr als Standfuß dienende
Handballen-Auflage mit ihrer Oberseite auf der Schreibtischfläche oder
dergleichen auf, wobei diese Oberseite normalerweise zum Abstützen der
Handballen oder der Handgelenke des Benutzers dient. Diese zunächst überraschend
erscheinende Ausbildung hat den Vorteil, dass sie in konstruktiver
Hinsicht auf einfache Weise eine Ausführung des Klappgelenks ermöglicht,
durch die ein sicherer Stand der Tastatur in ihrer Ruhestellung
sowie eine gute Erkennbarkeit der aufrecht stehenden Tasten- und
Anzeigefelder gewährleistet
ist. Das Klappgelenk kann hierbei nämlich konstruktiv besonders
gut in der normalen Betriebshöhe
des Tastaturgehäuses
untergebracht werden.
-
Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung erhält
das Klappgelenk die Form einer an dem Tastaturgehäuse angebrachten
Gelenkachse, die von einer parallel zu dieser verlaufenden, an der Handballen-Auflage
befindlichen Gelenkleiste mit zwei federnden leistenförmigen Zungen
lösbar
umfasst ist.
-
Zum Zusammenfügen von Tastaturgehäuse und
Handballen-Auflage muss lediglich die Gelenkachse des Tastaturgehäuses zwischen
die federnden leistenförmigen
Zungen der an der Handballen-Auflage befindlichen Gelenkleiste eingeführt werden.
Sie ist dort sicher und dennoch lösbar gehalten. Die wegen der
Unterbringung der einzelnen Tasten ohnehin erforderliche Mindestbauhöhe des Tastaturgehäuses braucht
bei dieser einfachen und sicheren Befestigungsart von Tastaturgehäuse und
Handballen-Auflage
nicht noch weiter vergrößert zu
werden.
-
Dabei kann gemäß einer weiteren vorteilhaften
Weiterbildung die Gelenkleiste sich an einer Verlängerung
im Bereich der Unterseite der Handballen-Auflage befinden und in
eine randseitige Ausnehmung des Tastaturgehäuses hineinragen.
-
Das in einer aufrechten Stellung
auf einer Schmalseite abgestützte
Tastaturgehäuse
muss in dieser Stellung gesichert sein, so dass ein unbeabsichtigtes
Zurückschwenken
in die gestreckte Stellung ausgeschlossen ist. Hierzu sind mehrere
Möglichkeiten
offen. Beispielsweise kann mit einem Rastmechanismus im Bereich
der Gelenkachse gearbeitet werden, bei der eine federnde, mit Rastnocken versehene
Scheibe in kranzförmig
angeordnete Ausnehmungen an der Handballen-Auflage eingreift. Es wird
gemäß einer
weiteren Ausgestaltung jedoch bevorzugt, dass an dem Tastaturgehäuse im Bereich der
randseitigen Ausnehmung mindestens eine Stützkante ausgebildet ist, mit
der Tastaturgehäuse in
seiner abgewinkelten Stellung an der Unterseite der Handballen-Auflage
abgestützt
ist.
-
Bei dieser Ausgestaltung wird das
Tastaturgehäuse
gegenüber
der Handballen-Auflage
durch den Benutzer so lange verschwenkt, bis die Handballen-Auflage
an der Stützkante
des Tastaturgehäuses zur
Anlage kommt. Die sichere Ruhestellung des Tastaturgehäuses ist
damit gewährleistet.
-
Hierbei kann auch an der der Stützkante
gegenüberliegenden
Seite der Gelenkachse eine weitere Stützkante vorgesehen sein, die
mit einer entsprechenden Kontur an der Verlängerung der Handballen-Auflage
zusammenwirkt. Beim Überführen aus der
gestreckten Ausrichtung in die abgewinkelte oder Ruhestellung dreht
sich dann die Handballen-Auflage zwischen die einander gegenüberliegenden
Stützflächen hinein.
-
Im Einzelnen kann diese Ausgestaltung
noch dadurch verbessert werden, dass die Stützkante des Tastaturgehäuses mit
der Verlängerung
der Handballen-Auflage
zusammenwirkt.
-
Auf diese Weise ergibt sich eine
besonders kompakte Konstruktion, wobei der bauliche Abstand zwischen
dem Tastaturgehäuses
und der Handballen-Auflage sehr gering ist.
-
Schließlich ist eine weitere vorteilhafte
Ausgestaltung möglich,
bei der die Handballen-Auflage in einer Ebene senkrecht zu der Gelenkleiste
einen keilförmigen
Querschnitt hat, wobei das Tastaturgehäuse in seiner abgewinkelten
Stellung, in der es sich mit der Stützkante auf die als Stützfuß dienende Handballen-Auflagen
abstützt,
beim Stand der Tastatur auf einer waagerechten Fläche eine
von der Lotrechten abweichende, der Handballen-Auflage zugeneigte Schrägstellung
einnimmt.
-
Ein keilförmiger Querschnitt der Handballen-Auflage
kommt deren Funktion zum Abstützen der
Handballen oder der Handgelenke ohnehin entgegen. Bei der Funktion
als Standfuß ergibt
sich in Verbindung mit den übrigen
Merkmalen der erfindungsgemäßen Tastatur
dann der weitere Vorteil, dass das Tastaturgehäuse beim Abstellen der Tastatur
auf einer waagerechten Fläche
eine von der Lotrechten abweichende Stellung einnimmt. In dieser Stellung
ist es auf die Handballen-Auflage hin in einer Schrägstellung
geneigt. Diese Abstellart führt
nicht nur zu einem besonders sicheren Stand der abgestellten Tastatur,
sondern erleichtert auch die Erkennbarkeit der Tasten- und Anzeigefelder
für einen
Benutzer, dessen Augen meistens in einer größeren Höhe sein werden als die Tastatur.
-
Die Erfindung wird anschließend anhand
eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In
den Figuren ist das Folgende dargestellt:
-
1 zeigt
eine erfindungsgemäße Tastatur in
ihrer Gebrauchsstellung.
-
In 2 ist
dieselbe Tastatur in ihrer Ruhestellung veranschaulicht.
-
3 stellt
die Tastatur gemäß 1 in einer teilweise geschnittenen
Seitenansicht dar.
-
4 hat
die der 2 entsprechende
Seitenansicht zum Gegenstand.
-
5 ist
eine vergrößerte Schnittdarstellung der
in 3 durch einen Kreis
hervorgehobenen Teilschnitt-Darstellung.
-
6 hat
den vergößerten Teilschnitt
gemäß dem Kreis
in 4 zum Gegenstand.
-
In 1 ist
eine als selbstständige
Baueinheit ausgebildete Tastatur gemäß der Erfindung in ihrer betrieblichen
oder Gebrauchsstellung veranschaulicht. Sie wird mittels eines Kabels
an Rechner, Schreibgeräte
und dergleichen angeschlossen und dient zur Befehlseingabe bzw.
zum Schreiben. Die Tastatur, die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnet
ist, besteht aus dem Tastaturgehäuse 2 und
einer Handballen-Auflage 5. Auf dem Tastaturgehäuse 2 befinden
sich ein oder mehrere Tastenfelder 3 sowie zusätzliche
Tasten 4 oder ein Anzeigefeld. Die Handballen-Auflage 5 dient
zur Abstützung
der Handballen oder des Handgelenks durch den Benutzer beim Schreiben.
Sie ist mit dem Tastaturgehäuse 2 durch ein
Klappgelenk verbunden, das in 1 nicht
dargestellt oder erkennbar ist.
-
In 2 ist
die Handballenauflage 5 mittels des Klappgelenks gegenüber dem
Tastaturgehäuse 2 abgewinkelt.
Das Tastaturgehäuse 2 und
die Handballen-Auflage 5 nehmen nunmehr eine Winkelstellung
zueinander ein, wobei die Handballenauflage 5 als Stützfuß für das auf
einer Schmalseite aufrecht stehende Tastaturgehäuse 2 dient. Es sei
schon jetzt festgehalten, dass die Handballen-Auflage 5 mit
ihrer Stützfläche oder
Oberseite 6 auf der Unterlage wie beispielsweise einer
Schreibtischfläche
aufgestellt ist. Auf dieser Stützfläche 6 oder
Oberseite der Handballen-Auflage 5 stützen sich in der Betriebsstellung der
Tastatur die Handballen oder das Handgelenk des Benutzers ab.
-
In 3 ist
die erfindungsgemäße Tastatur in
einer teilweise geschnittenen Seitenansicht dargestellt. Dabei zeigt
die 3 die Betriebsstellung,
wie das in 1 dargestellt
ist. Das Tastaturgehäuse 2 kehrt
naturgemäß seine
Unterseite 7 der waagerechten Fläche 17 zu, auf der
die gesamte Tastatur 1 aufgestellt ist. Dasselbe gilt für die Handballen-Auflage 5,
deren Unterseite mit 8 bezeichnet ist. An den Unterseiten 7 und 8 des
Tastaturgehäuses 2 und
der Handballen-Auflage 5 befinden sich Füße 9,
welche zum Beispiel aus einem weicheren Kunststoff bestehen als
die übrigen
Teile der Tastatur und ein Rutschen der Tastatur auf der waagerechten
Fläche
verhindern, auf welcher die Tastatur abgestellt ist.
-
Das Tastaturgehäuse 2 kann aber auch
mit verstellbaren Füßen versehen
sein, durch welche das Tastaturgehäuse 2 in eine leichte
Schräglage
gegenüber
der waagerechten Fläche 17 zu
bringen ist. Das Tastaturgehäuse 2 schwenkt
hierzu um das im Ganzen mit 10 bezeichnete Klappgelenk,
wobei sich der in 3 linke
Teil des Tastaturgehäuses 2 gegenüber dem
rechten Teil mit dem Klappgelenk 10 etwas erhöht. Auf
diese Weise lässt
sich eine Anpassung an anatomische Gegebenheiten oder Wünsche des Benutzers
erzielen.
-
4 hat
die Ruhestellung der erfindungsgemäßen Tastatur in einer teilweise
geschnittenen Seitenansicht zum Gegenstand und entspricht im Übrigen der
Darstellung gemäß 2. Es ist hier besonders
deutlich zu erkennen, dass die nunmehr als Stützfuß dienende Handballen-Auflage 5 im
Vergleich zu der gestreckten oder Betriebsstellung gemäß 3 umgedreht ist. Sie liegt
jetzt mit ihrer Oberseite oder Stützfläche 6, die normalerweise
als Stütze
für die
Handballen oder das Handgelenk dient, auf der waagerechten Fläche 17 auf,
die beispielsweise eine Schreibtisch-Oberfläche sein kann. Die Unterseite 8 der
Handballenauflage 5 mit den zugehörigen Füßen ist demgegenüber nach
oben gekehrt. Das Klappgelenk 10, das zwischen der Handballen-Auflage 5 und
dem Tastaturgehäuse 2 angeordnet
ist, und beide miteinander verbindet, ist in den 3 und 4 nur
allgemein mit 10 bezeichnet. Jedoch zeigen die 5 und 6 vergrößerte Einzelheiten
der in den 3 und 4 durch einen Kreis gekennzeichneten
geschnittenen Bereiche.
-
Danach gehört zu dem Klappgelenk 10 eine an
dem Tastaturgehäuse 2 ausgebildete
Gelenkachse 11. Die Gelenkachse 11 wird von einer
Gelenkleiste 13 mit zwei federnden, leistenförmigen Zungen 14 umgriffen.
Die Gelenkleiste 13 mit den beiden leistenförmigen Zungen 14 befindet
sich an einer Verlängerung 12,
die an der Handballen-Auflage 5 im Bereich von deren Unterseite 8 vorgesehen
ist. Die Ausbildung ist derart getroffen, dass das Tastaturgehäuse 2 mit
der Gelenkachse 11 zwischen die federnd ausweichenden Zungen 14 in
die Gelenkleiste 13 der Handballen-Auflage 5 eingesetzt
wird. Die Verbindung erfolgt also nach Art eines Schnapp-Mechanismus und kann
jederzeit gelöst
werden.
-
5 lässt deutlich
erkennen, dass das Tastaturgehäuse 2 mit
seinem in den 3 und 5 linken äußeren Ende leicht angewinkelt
werden kann. Dadurch lässt
sich – wie
bereits erwähnt – eine Anpassung
an Vorlieben oder anatomische Gegebenheiten der Hände des
Benutzers erreichen.
-
Vor allem aber dient das Klappgelenk 10 dazu,
das Tastaturgehäuse 2 und
die Handballen-Auflage 5 aus ihrer gestreckt zueinander
verlaufenden Ausrichtung entsprechend den 3 und 5 in
die abgewinkelte oder Ruhestellung gemäß den 4 und 6 zu überführen. Hierzu
greift die Gelenkleiste 13 mit ihren leistenförmigen Zungen 14 in
eine randseitige Ausnehmung 15 des Tastaturgehäuses 2 ein.
Diese Ausnehmung befindet sich im Bereich der Unterseite 7 des
Tastaturgehäuses.
In dieser randseitigen Ausnehmung 15 ist eine Stützkante 16 ausgebildet.
-
Das Verschwenken aus der gestreckten
Ausrichtung in die abgewinkelte oder Ruhestellung erfolgt in der
Weise, dass die Unterseiten 7 und 8 des Tastaturgehäuses 2 und
der Handballen-Auflage 5 aufeinander zu bewegt werden und
in der erreichten Endstellung schließlich einander zugekehrt sind.
Dabei liegt das Tastaturgehäuse 2 mit
der Stützkante 16 an
der Verlängerung 12 und
damit auch an der Unterseite 8 der Handballen-Auflage 5 an.
Das Abwinkeln ist somit in der Weise erfolgt, dass die nunmehr als Stützfuß dienende
Handballen-Auflage 5 mit ihrer Stützfläche oder Oberseite 6 auf
der waagerechten Fläche 17 aufliegt.
Da die Handballen-Auflage 5 in senkrecht zu der Gelenkleiste 13 verlaufenden
Ebenen einen keilförmigen
Querschnitt hat, ergibt sich bei den gewählten Proportionen des Tastaturgehäuses 2 eine
leicht nach hinten auf die Handballen-Auflage 5 gerichtete
Schrägstellung
des Tastaturgehäuses 2,
wenn die gesamte Tastatur in der Stellung gemäß den 4 und 6 auf
einer waagerechten Fläche 17 abgestellt
wird. Der Schwerpunkt des Tastaturgehäuses 2 liegt somit über der
als Stützfuß dienenden Handballen-Auflage 5,
wodurch sich ein sicherer Stand des aufrecht stehenden Tastaturgehäuses 2 ergibt.
Außerdem
ist für
einen Betrachter, zum Beispiel außerhalb von Schaufenstern oder
in einem Verkaufsregal, die Anordnung der Tastenfelder und der Anzeigefelder
auf dem Tastaturgehäuse 2 bei
einer Betrachtung von vorne besonders gut zu erkennen. Es wird auch
ohne weiteres deutlich, dass eine gemäß den 2, 4 und 6 abgestellte Tastatur nur eine
geringe Grundfläche
beansprucht.
-
Die Gelenkachse und die Gelenkleiste 13 müssen sich
nicht durchgehend über
die gesamte Breite des Tastaturgehäuses 2 und der Handballen-Auflage 5 erstrecken.
Es sind auch mehrere unterbrochene Gelenkachsen und Gelenkleisten 13 denkbar.
Dasselbe gilt für
die Stützkante 16.
-
Schließlich kann auch an der der
Stützkante 16 gegenüberliegende
Seite der Gelenkachse 8 eine weitere Stützkante vorgesehen sein, die
mit einer entsprechenden Kontur an der Verlängerung der Handballen-Auflage
zusammenwirkt. Beim Überführen aus
der gestreckten Ausrichtung in die abgewinkelte oder Betriebsstellung
dreht sich somit die Handballen-Auflage gewissermaßen zwischen
die einander gegenüberliegenden
Stützflächen hinein.
Auf diese Weise wird eine genau fixierte Positionierung des Tastaturgehäuses gegenüber der
Handballenauflage auch in der abgewinkelten oder Ruhestellung erreicht.
-
Liste der Bezugsziffern
- 1
- Tastatur
- 2
- Tastaturgehäuse
- 3
- Tastenfeld
- 4
- zusätzliche
Tasten
- 5
- Handballen-Auflage
- 6
- Stützfläche (Oberseite)
- 7
- Unterseite
des Tastaturgehäuses
- 8
- Unterseite
der Handballen-Auflage
- 9
- Fuß
- 10
- Klappgelenk
- 11
- Gelenkachse
- 12
- Verlängerung
- 13
- Gelenkleiste
- 14
- leistenförmige Zungen
- 15
- Randseitige
Ausnehmung
- 16
- Stützkante
- 17
- Waagerechte
Fläche