DE20022794U1 - Mobiltelefon - Google Patents
MobiltelefonInfo
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Description
Kriegsstr. 234 · 76135 Karlsruhe
Anwaltsakte: 20004199-1
Anmelder: Manfred Keneder
Anmelder: Manfred Keneder
Schillerstraße 79
D-27472 Cuxhaven
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MOBILTELEFON
Die Erfindung bezieht sich auf ein Mobiltelefon (Handy) mit einem im Vergleich zu seiner Dicke und Breite langgestreckten. Gehäuse, das in einem Gehäuseabschnitt mit einem Bedientasten
aufweisenden Tastenfeld und in einem in Gehäuselängsrichtung angrenzenden Gehäuseabschnitt benachbart zum
Tastenfeld mit einem Display ausgerüstet ist, wobei das Tastenfeld und das Displays derart angeordnet sind, daß bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch des Gerätes der Gehäuseabschnitt
mit dem Display zur Handwurzel eines Benutzers hinweisend in dessen Mittelhandbereich aufnehmbar ist, während der andere Gehäuseabschnitt von der Handwurzel wegweisend
vorsteht und das Tastenfeld mit den Bedientasten im Griffbereich
des Daumens der Benutzerhand liegt.
aufweisenden Tastenfeld und in einem in Gehäuselängsrichtung angrenzenden Gehäuseabschnitt benachbart zum
Tastenfeld mit einem Display ausgerüstet ist, wobei das Tastenfeld und das Displays derart angeordnet sind, daß bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch des Gerätes der Gehäuseabschnitt
mit dem Display zur Handwurzel eines Benutzers hinweisend in dessen Mittelhandbereich aufnehmbar ist, während der andere Gehäuseabschnitt von der Handwurzel wegweisend
vorsteht und das Tastenfeld mit den Bedientasten im Griffbereich
des Daumens der Benutzerhand liegt.
Ein derartiges Mobiltelefon ist aus der DE 198 55 022 Al
■vorbekannt. Dadurch daß die Bedientasten im Griffbereich
• des Daumens angeordnet sind, soll im Sinne eines verbesserten Bedienkomforts eine echte Einhandbedienung des Mobiltelefons ermöglicht werden. Dadurch, daß die Bedientasten im
■vorbekannt. Dadurch daß die Bedientasten im Griffbereich
• des Daumens angeordnet sind, soll im Sinne eines verbesserten Bedienkomforts eine echte Einhandbedienung des Mobiltelefons ermöglicht werden. Dadurch, daß die Bedientasten im
Griffbereich des Daumens angeordnet sind ist zwar die theoretische Möglichkeit der Einhandbedienung gegeben,
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aber der Anatomie der Hand nicht hinreichend Rechnung getragen, , da der Daumen inbesondere wenn das Mobiltelefon auf der Hand aufliegt nur eine eingeschränkte Beweglichkeit besitzt.
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Bei dem vorbekannten Mobiltelefon wird daher anstelle einer vollständigen Einhandbedienung eher eine Mischform von Einhand- und Zweihandbedienung ermöglicht, wobei dies schon einer echten Fortschritt des Bedienkomforts gegenüber der bisher überwiegend reinen Zweihandbedienung bedeutet.
Mobiltelefone unterschiedlichster Ausgestaltung sind im übrigen allgemein bekannt und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Unbefriedigend ist jedoch, daß alle bisher bekannten Geräte nicht oder zumindest nur sehr unzulänglich mit einer Hand bedienbar sind. Diese Geräte müssen in aller Regel vielmehr mit zwei Händen bedient werden. Dabei liegt das Gerät derart in einer Hand eines Benutzers, daß sich das Tastenfeld mit den Bedientasten auf der zur Handwurzel hinweisenden Seite und das Display auf der von der Handwurzel wegweisenden Seite befinden.
Wenn das Gerät in der Greifhand eines Benutzers sicher aufgenommen ist, liegt die Tastatur weitgehend außerhalb des
■25 Zugriffsbereichs der zur Bedienung erforderlichen Fingerkuppen bzw. der Daumenkuppe der Greifhand des Benutzers. Eine Bedienung mit den Fingern dieser Hand ist somit nicht oder kaum möglich. Wird dennoch der Versuch einer Einhandbedienung unternommen, so muß das Gerät in der Greifhand des Benutzers so verschoben werden, daß die Finger an die Bedientasten heranreichen. ,· . .
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Dann aber liegt der Geräteschwerpunkt nicht mehr in der Hand des Benutzers und die Gerätehaltung ist instabil. Ein so gehaltenes Gerät kann einem Benutzer leicht entfallen und dabei beschädigt werden.
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Durch die Erfindung soll daher ein für eine unproblematische Einhandbedienung geeignetes Mobilfunkgerät geschaffen werden. '
Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß bei einem gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Mobiltelefon das Tastenfeld und das Display so angeordnet sind, daß bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Gehäuseabschnitt mit dem Display zur Handwurzel eines Benutzers hinweisend, in dessen Mittelhandbereich aufnehmbar ist, während der andere Gehäuseabschnitt von der Handwurzel wegweisend vorsteht und das Tastenfeld im Griffbereich des Daumens der Benutzerhand liegt. Bei diesem Mobiltelefon sind demnach die Komponenten Tastenfeld und Display gegenüber vorbekannten Mobiltelefonen umgedreht angeordnet sind. Dadurch ist bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Gerätes eine stabile Geräteaufnahme in der Greifhand eines Benutzers gewährleistet und die Bedientasten des Tastenfeldes liegen im Zugriffsbereich der Daumenkuppe der Greifhand.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die in Reihen angeordneten Bedientasten gegenüber einer Gehäuselängsachse nach rechts oder links abgewinkelt sind. Zweckmäßigerweise sind die Geräte für Linkshandbedienung und Rechtshandbedienung spiegelbildlich gleich ausgebildet. Das Mobiltelefon ermöglicht dann eine echte Einhandbedienung des Gerätes.
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Bei einer derartigen Geräteausbildung besteht für jeden Benutzer die Möglichkeit, seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend ein Links- oder Rechtshandgerät auszuwählen.
5. Bei der zuletzt erörterten Weiterbildung hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das Tastenfeld gegenüber der Gehäuselängsachse um höchstens 45 Grad abgewinkelt ist. Eine derartige Abwinkelung rückt das Tastenfeld in die Nähe eines 90-Grad-Winkels zur Daumenachse. Eingehende Versuche haben gezeigt, daß eine derartige Positionierung des Tastenfeldes eine besonders gute Bedienbarkeit der Tastatur vermittelt.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß zumindest ein Teil der Bedientasten des Tastenfeldes mit ertastbaren Markierungen versehen ist. Alternativ oder ergänzend dazu kann ein Teil der Bedientasten des Tastenfeldes auch in der Formgebung unterschiedlich ausgebildet sein. Bei der Auslegung für Links- bzw. Rechtshandbedienung des Gerätes sind zweckmäßigerweise die am linken bzw. rechten Rand des Tastenfeldes angeordneten Bedientasten mit Markierungen versehen und/oder weisen unterschiedliche Formgebungen auf.
Bei den Markierungen der Bedientasten des Tastenfeldes kann es sich um punktuelle Erhebungen und/oder Vertiefungen handeln und die Markierungen der einzelnen Bedientasten am linken bzw. rechten Rand des Tastenfeldes sollten zweckmäßigerweise unterschiedlich ausgebildet sein..
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Eine derartige Gestaltung der Bedientasten ermöglicht deren verbesserte Unterscheidbarkeit bei ungünstigen Lichtverhältnissen, bei Nacht, bei Regen und anderen Beeinträchtigungen. Insbesondere eröffnet die vorstehend erläuterte Gestaltung der Markierungen der Bedientasten auch Blinden die Benutzung derartiger Mobiltelefone.
Angesichts der unterschiedlichen Gestaltung der dem linken bzw. rechten Rand des Tastenfeldes zugeordneten Bedientasten bzw. der unterschiedlichen Ausbildung der Markierungen sind die einzelnen Tasten ohne näheres Hinblicken ertastbar und bedienbar. Da die dem linken bzw. rechten Rand des Tastenfeldes benachbarten Tasten in einem vorgegebenen Ordnungsschema angeordnet sind, sind auch alle neben den markierten bzw. unterschiedlich ausgebildeten Bedientasten liegenden Tasten ohne Hinsehen bedienbar.
Insbesondere können die Markierungen der Bedientasten als nach dem System Braille angeordnete punktuelle Erhebungen ausgebildet sein, die auch Blinden die Benutzung eines so gestalteten Mobiltelefons ermöglichen.
Eine weitere Verbesserung der Handhabbarkeit des erfindungsgemäßen Mobiltelefons wird erreicht, wenn gemäß einer abermaligen Weiterbildung der Erfindung in Abhängigkeit von der Auslegung des Gerätes für Links- oder Rechtshandbedienung sich im Bereich einer rechten bzw. linken Schmalseite des Gehäuses eine Griffmulde für die Aufnahme der Fingerkuppen einer Benutzerhand entlangerstreckt. Eine derartige Griffmulde kann durchlaufend ausgebildet sein oder sich
. auch nur über einen Längenbereich, erstrecken, der etwa der Breite der vier Finger einer menschlichen Hand entspricht.
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Bei dieser Weiterbildung hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn in der Griffmulde in Gehäuselängsrichtung beabstandet voneinander den Fingerkuppen einer Benutzerhand angepaßte Vertiefungen angeordnet sind.
Innerhalb der für die Aufnahme der Fingerkuppen einer Benutzerhand bestimmten Griffmulde kann auch mindestens ein Bedienorgan für die Lautstärkenregelung angeordnet sein. Häufig sind Mobiltelefone mit zwei Bedienknöpfen für die Lautstärkenregelung ausgerüstet. In diesem Falle können die Bedienknöpfe in benachbarten Vertiefungen der sich an einer Schmalseite des Gehäuses entlangerstreckenden Griffmulde angeordnet sein.
Eine abermalige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Antenne des Gerätes nach der vom Display wegweisenden Seite von dem Gehäuseabschnitt mit dem Tastenfeld vorsteht, also ebenfalls gegenüber der bei vorbekannten Geräten üblichen Antennenanordnung umgedreht angeordnet ist.
Anhand der beigefügten Zeichnung soll nachstehend die Erfindung näher erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen: ■ ■ ,
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen'Mobiltelefons mit Blick auf ein Tastenfeld und ein in Gerätelängsrichtung vom Tastenfeld beabstandet angeordnetes Display,
Fig. 2 in einer Ansicht wie in Fig. 1 eine weitergebildete Ausführungsform des Mobiltelefons mit einer
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sich an einer Geräteschmalseite entlangerstrek-.kenden Griffmulde,
Fig. 3 in einer der Schnittlinie III-III in Fig. 2 entsprechenden Ansicht die Griffmuldenausbildung,
Fig. 4 in einer ausschnittsweisen Seitenansicht zu Fig. 1 unterschiedliche Gestaltungen der jeweils einer Tastenreihe zugeordneten Bedientasten, ■
Fig. 5 in einer ausschnittsweisen Ansicht ein Tastenfeld, bei dem die am linken Rand angeordneten Bedientasten mit taktilen·Merkmalen ausgerüstet sind,
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Fig. 6 die mit taktilen Merkmalen ausgerüsteten Bedientasten in einer schematischen Seitenansicht zu Fig. 5 und
Fig. 7 eine Draufsicht auf das Tastenfeld eines Mobiltelefons mit Bedientasten, die mit nach dem System Braille angeordneten punktuellen Erhebungen als Markierungen ausgerüstet sind.
Das in Fig. 1 veranschaulichte Mobiltelefon 10 besitzt ein langgestrecktes Gehäuse 11, dessen Dicke und Breite im Verhältnis zu seiner Längenausdehnung klein ist·. Eine Flachseite 12 des Gehäuses 11 ist in einem bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Gerätes zur Handwurzel der Greifhand eines Benutzers hinweisenden Gehäuseabschnitt 13 mit einem Display 14 und in einem dann von der Handwurzel wegweisenden Gehäuseabschnitt 15 mit einem in quer zur Gehäuselängser-
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Streckung verlaufenden Reihen angeordneten Bedientasten aufweisenden Tastenfeld 18 ausgerüstet. Ferner steht auf der vom Display wegweisenden Seite von einer Stirnseite des Gehäuses 11 eine Antenne 19 vor.
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Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Möbiltelefon 10 sind gegenüber vorbekannten Geräten das Display 14 und das Ta^ stenfeld 18 sowie die Antenne 19 umgekehrt positioniert. Das Tastenfeld 18 besitzt insgesamt 15 Bedientasten 17, von denen jeweils drei Tasten in fünf Tastenreihen angeordnet sind. Im Unterschied zu vorbekannten Geräten verlaufen die Tastenreihen nicht im wesentlichen rechtwinklig zur Gehäuselängsachse, sondern sind gegenüber dieser abgewinkelt.
Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Mobiltelefon 10 handelt es sich um ein für die Linkshandbedienung ausgelegtes Gerät, bei dem die Tastenreihen des Tastenfeldes 18, in der Draufsicht auf das Display 14 und das Tastenfeld 18 gesehen, nach rechts abgewinkelt sind und unter Einschluß jeweils eines spitzen Winkels gegenüber den Stirnenden des Gehäuses 11 verlaufen.
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wird das Mobiltelefon 10 von einem Benutzer mit der linken Hand umgriffen, wobei der Geräteschwerpunkt etwa in der Mitte der Greifhand liegt und der Daumen der Greifhand des Benutzers die Flachseite 12 im Bereich des Gehäuseabschnittes 15 mit dem Tastenfeld 18 übergreift. Angesichts der Abwinkelung der Tastenreihen liegen dann die einzelnen Bedientasten 17 im Zugriffsbereich der Daumenkuppe der Greifhand des Benutzers, wodurch eine unproblematische Betätigung der Bedientasten 17 mit dem Daumen der Greifhand gelingt.
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Das Display 14 bleibt einsehbar und das Gerät ist in der Greifhand des Benutzers sicher aufgenommen. '
Anstelle der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform für eine Linkshandbedienung kann ein derartiges Mobiltelefon auch spiegelbildlich zu Fig. 1 für Rechtshandbedienung ausgelegt sein.
Das in Fig. 1 veranschaulichte Mobiltelefon kann auch, wie die Fig. 2 und 3 schematisch zeigen, mit einer sich an einer Schmalseite des Gehäuses 11 entlangerstreckenden Griffmulde 2 0 ausgerüstet sein, die für die Aufnahme der Fingerkuppen der Greifhand eines Benutzers bestimmt sowie nach Breite und Längenerstreckung den Fingern der Greifhand des Benutzers angepaßt ist. Die Griffmulde 20 ist in der Tiefe mit in ihrer Längsrichtung voneinander beabstandeten Vertiefungen 21 ausgerüstet, die nach Abmessungen und Lage den Fingerkuppen einer menschlichen Hand angepaßt sind. In den mittleren Vertiefungen 21 der Griffmulde 20 ist je ein Bedienknopf 22 beispielsweise für die Lautstärkeneinstellung angeordnet.
Die sich an einer Schmalseite des Gehäuses 11 entlangerstreckende Griffmulde 20 ermöglicht bei bestimmungsgemäßem Gebrauch eine besonders sichere Aufnahme des Gerätes 10 in der Hand eines Benutzers, indem dieser das Gerät in der Mittelhand aufnimmt und die Fingerkuppen der Greifhand gewissermaßen formschlüssig in die versenkte Griffmulde 20 mit den Vertiefungen 21 eingreifen.
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Auch bei der Variante nach den Fig. 2 und 3 ist eine Auslegung des Mobiltelefons für Links- oder Rechtshandbedienung durch spiegelbildliche Geräteausbildung möglich.
Fig. 4 zeigt unterschiedliche Gestaltungen der in Reihen angeordneten Bedientasten. Die Bedientasten 1 bis 3 der ersten und 7 bis 9 der dritten Tastenreiche sind konvex ausgebildet, die Bedientasten 4 bis 6. der zweiten Tastenreihe und die Null-Taste'in der vierten Tastenreihe hingegeben. konkav. Diese unterschiedlichen Tastengestaltungen ermöglichen es einem Benutzer, die Funktion der jeweiligen Bedientaste ohne Sichtkontrolle zu ertasten.
Bei dem in Fig. 5 veranschaulichten Tastenfeld sind die dem linken Rand zugeordneten Bedientasten mit einfachen taktilen Merkmalen ausgerüstet. So weist die Bedientaste 1 einen erhabenen Punkt 24 auf, die Bedientaste 4 einen Querbalken 25 und die Bedientaste 7 einen Längsbalken 26, während die Null-Taste in Übereinstimmung mit Fig. 4 konkav ausgebildet ist. Diese Tastenausbildungen zeigt besonders deutlich auch Fig. 6.
Auch die Tastengestaltungen nach den Fig. 5 und 6 ermöglichen das Ertasten der Funktionen der am linken Rand des Tastenfeldes angeordneten Bedientasten. Da die jeweils benachbarten Bedientasten in jeder Tastenreihe in einem vorgegebenen Ordnungsschema angeordnet sind, sind für einen Benutzer nach dem Ertasten der Funktionen der dem linken Rand des Tastenfeldes zugeordneten Bedientasten auch alle übrigen Bedientasten ohne Hinsehen erkenn- und bedienbar.
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Fig. 7 veranschaulicht ein Tastenfeld, dessen Bedientasten mit den Funktionen 1 bis 0 mit nach dem System Braille angeordneten punktuellen Erhebungen ausgerüstet sind. Diese Ausbildung der Bedientasten ermöglicht Blinden die Benutzung eines derartigen Mobiltelefons.
Claims (12)
1. Mobiltelefon (Handy) mit einem im Vergleich zu seiner Dicke und Breite langgestreckten Gehäuse, das in einem Gehäuseabschnitt mit einem Bedientasten aufweisenden Tastenfeld und in einem in Gehäuselängsrichtung angrenzenden Gehäuseabschnitt benachbart zum Tastenfeld mit einem Display ausgerüstet ist, wobei das Tastenfeld (18) und das Displays (14) derart angeordnet sind, daß bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Gerätes der Gehäuseabschnitt (13) mit dem Display (14) zur Handwurzel eines Benutzers hinweisend in dessen Mittelhandbereich aufnehmbar ist, während der andere Gehäuseabschnitt (15) von der Handwurzel wegweisend vorsteht und das Tastenfeld (18) mit den Bedientasten (17) im Griffbereich des Daumens der Benutzerhand liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die in Reihen angeordneten Bedientasten gegenüber einer Gehäuselängsachse des Mobiltelefons nach rechts bzw. links abgewinkelt zur Links- bzw. Rechtshandbedienung sind.
2. Mobiltelefon nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinkelung des Tastenfeldes (18) gegenüber der Gehäuselängsachse höchstens 45 Grad beträgt.
3. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Bedientasten des Tastenfeldes (18) mit ertastbaren Markierungen versehen ist.
4. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Bedientasten des Tastenfeldes (18) in der Formgebung unterschiedlich ausgebildet ist.
5. Mobiltelefon nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Auslegung für Links- bzw. Rechtshandbedienung die am linken bzw. rechten Rand des Tastenfeldes (18) angeordneten Bedientasten mit Markierungen versehen sind und/oder unterschiedliche Formgebungen aufweisen.
6. Mobiltelefon nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Markierungen der Bedientasten des Tastenfeldes (18) um punktuelle Erhebungen oder Vertiefungen handelt und daß die Markierungen der einzelnen Bedientasten am linken bzw. rechten Rand des Tastenfeldes unterschiedlich ausgebildet sind.
7. Mobiltelefon nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen der Bedientasten als nach dem System Braille angeordnete punktuelle Erhebungen ausgebildet sind.
8. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Auslegung für Links- oder Rechtshandbedienung sich im Bereich einer rechten bzw. einer linken Schmalseite des Gehäuses (11) eine Griffmulde (20) für die Aufnähme der Fingerkuppen einer Benutzerhand entlangerstreckt.
9. Mobiltelefon nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Griffmulde (20) in Gehäuselängsrichtung beabstandet voneinander den Fingerkuppen einer Benutzerhand angepaßte Vertiefungen (21) angeordnet sind.
10. Mobiltelefon nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der sich an einer Schmalseite des Gehäuses (11) entlangerstreckenden Griffmulde (20) mindestens ein Bedienorgan (22) für die Lautstärkenregelung angeordnet ist.
12. Mobiltelefon nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Lautstärkenregelung zwei Bedienknöpfe (22) dienen, die in benachbarten Vertiefungen (21) der Griffmulde (20)angeordnet sind.
13. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (19) des Gerätes nach der vom Display (14) wegweisenden Seite von dem mit dem Tastenfeld (18) ausgerüsteten Gehäuseabschnitt (15) vorsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20022794U DE20022794U1 (de) | 2000-03-14 | 2000-03-14 | Mobiltelefon |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE2000112328 DE10012328A1 (de) | 2000-03-14 | 2000-03-14 | Mobiltelefon |
| DE20022794U DE20022794U1 (de) | 2000-03-14 | 2000-03-14 | Mobiltelefon |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20022794U1 true DE20022794U1 (de) | 2002-05-16 |
Family
ID=26004828
Family Applications (1)
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| DE20022794U Expired - Lifetime DE20022794U1 (de) | 2000-03-14 | 2000-03-14 | Mobiltelefon |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20022794U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004030395A1 (de) * | 2004-06-23 | 2006-01-19 | Frogdesign Hartmut Esslinger Gmbh | Bedienvorrichtung für mobile elektronische Geräte und Verfahren zur Anordnung der Bedienelemente einer Bedienvorrichtung an einem derartigen Gerät |
-
2000
- 2000-03-14 DE DE20022794U patent/DE20022794U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004030395A1 (de) * | 2004-06-23 | 2006-01-19 | Frogdesign Hartmut Esslinger Gmbh | Bedienvorrichtung für mobile elektronische Geräte und Verfahren zur Anordnung der Bedienelemente einer Bedienvorrichtung an einem derartigen Gerät |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020620 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030314 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060316 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20081001 |