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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zur Querkraftübertragung
zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags, umfassend zumindest
einen Dübel
und eine Haltevorrichtung, welche den Dübel in Höhe und Lage während des
Aufbringens des Fußbodenbelags
in seiner bestimmungsgemäßen Lage zu
halten vermag
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Beim Aufbringen eines Fußbodenbelags, insbesondere
einer Betonsohle, wird diese üblicher Weise
vor dem Trocknen durch sogenannte Scheinfugen in einzelne Felder
unterteilt. Diese Scheinfugen stellen Sollbruchstellen dar, entlang
derer die Betonsohle aufgrund des beim Trocknen auftretenden Schwundes
bzw. aufgrund der durch eine nicht gleichmäßige Trocknung hervorgerufenen
Spannungen definiert brechen kann, wodurch eine Trennfuge entsteht.
Um aber auch über
die Trennfuge hinweg eine Lastübertragung
zwischen zwei Feldern der Betonsohle gewährleisten zu können, werden
Dübel eingesetzt,
die sich quer zur Trennfuge und über
diese hinweg von einem Feld in ein anderes erstrecken. Diese Dübel sind
in der Lage, Lasten, wie sie etwa durch über die Trennfuge fahrende
Fahrzeuge hervorgerufen werden, von einem auf das andere Feld der
Betonsohle zu übertragen.
Durch ihre Ausrichtung quer zur Trennfuge garantieren sie gleichzeitig, dass
innerhalb der Felder im Bereich der Trennfuge keine Spannungen entstehen,
wenn sich diese beispielsweise aufgrund von Temperaturschwankungen ausdehnen
oder zusammenziehen, da die Dübel
parallel zur Oberfläche
des Bodenbelags und senkrecht zur Trennfuge gerichtete Kräfte nicht übertragen
können.
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Um eine korrekte Platzierung und
Ausrichtung solcher Dübel
beim Aufbringen der Bodenbelags relativ zur vorgesehenen Scheinfuge
und in der richtigen Höhe
zu ermöglichen,
sind Haltevorrichtungen für
die Dübel
notwendig, welche die Dübel
während
des Aufbringens des Bodenbelags in Position halten.
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Eine Vorrichtung dieser Art zur Querkraftübertragung
zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags ist bereits aus der
DE 28 08 065 A1 bekannt.
Hierin wird ein korbartiges Gebilde zum Aufnehmen mehrerer Dübel offenbart,
welches sich im we sentlichen quer zu einer Trennfuge zwischen zwei Feldern
einer Fahrbahndecke erstreckt, diese durchläuft und ferner die quer zur
Trennfuge verlaufenden Dübel
trägt.
Dieses Gebilde ist so ausgestaltet, dass es innerhalb der Fahrbahndecke
quer zur Trennfuge und im Bereich dieser nachgiebig ist. Diese Elastizität des sich über die
Fuge erstreckenden korbartigen Gebildes hat den Vorteil, das durch
Ausdehnung oder Schwindung einzelner Felder der Fahrbahndecke eine Änderung
der Fugenbreite ausgeglichen werden kann. Parallel zur Fugenfläche, insbesondere
durch den Verkehr auftretende Vertikallasten werden hingegen sicher
von den Dübeln
aufgefangen und auf benachbarte Felder übertragen. Allerdings bringt
ein solches korbartiges Gebilde einige Nachteile mit sich. Insbesondere
die Tatsache, dass er sich über die
Fuge hinweg erstreckt, macht die Einbettung eines nachgiebigen Materials
in die Fahrbahndecke notwendig, um die federnden Bewegung des korbartigen
Gebildes zu ermöglichen.
Dies ist aufwendig und verursacht unnötig Kosten. Ferner sind diese korbartigen
Gebilde nur als Spezialware zu erhalten und somit teuer.
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Es wäre daher wünschenswert, ein solches korbartiges,
sich über
die Trennfuge erstreckendes Gebilde durch eine Haltevorrichtung
für die
Dübel zu ersetzen,
die sich nicht über
die zwischen zwei Feldern einer Betonsohle befindliche Trennfuge
erstreckt. Somit könnte
das aufwendige Einbetten in ein nachgiebiges Material vermieden
werden. Ferner sollte eine solche Vorrichtung zur Querkraftübertragung
idealer Weise von Gegenständen
Gebrauch machen, die als Standardware zu erhalten sind, um einen
günstigen
Preis zu gewährleisten.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher,
eine Vorrichtung zur Querkraftübertragung
zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags zur Verfügung zu stellen,
die überwiegend
einfachste, als Standardware erhältliche
Elemente aufweist. Diese sind preiswert auf dem Markt zu bekommen
sowie schnell und kostengünstig
lieferbar. Des weiteren sollte eine solche Vorrichtung flexibel,
einfach und schnell aufzubauen sein sowie eine gegenüber dem
Stand der Technik verbesserte Handhabbarkeit aufweisen.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung
dadurch gelöst,
dass der Dübel
an zumindest einer Verbindungsstelle über ein Verbindungselement
mit der Haltevorrichtung verbunden ist, wobei das Verbindungselement
eine Dübelaufnahme
und ein Befestigungsmittel zum Befestigen des Verbindungselements
an der Haltevorrichtung aufweist.
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Eine solche Vorrichtung hat insbesondere den
Vorteil, dass als Haltevorrichtung und Dübel Standardteile verwendet
werden können,
da das erfindungsgemäße Verbindungselement
in der Lage ist, standardmäßige Haltevorrichtungen
und Dübel miteinander
zu verbinden. Die Kosten des Verbindungselements selbst sind dabei
bei entsprechender Gestaltung vernachlässigbar.
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Vorzugsweise ist das Verbindungselement ein
von der Haltevorrichtung getrenntes Bauteil. Dieses Merkmal stellt
eine weitere Vereinfachung dar, denn so kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
hinsichtlich der Anzahl der Verbindungselemente und deren Positionierung
auf der Haltevorrichtung vor Ort an die individuellen Gegebenheiten
angepasst werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung lässt
sich das Verbindungselement lösbar
mit der Haltevorrichtung verbinden. Hierdurch können Verbindungselement, Dübel und
Haltevorrichtung nicht nur getrennt aufgestellt bzw. ausgerichtet
werden, sondern auch vor Ort den individuellen Gegebenheiten auf
einer Baustelle angepasst werden. Ferner lassen sich so etwaige
Fehlplatzierungen nachträglich
in einfacher Weise wieder beheben bzw. korrigieren.
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Um auch die Verbindung zwischen Dübel und
Verbindungselement wieder lösen
zu können,
ist zweckmäßiger Weise
auch der Dübel
lösbar über die Dübelaufnahme
mit dem Verbindungselement verbunden.
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Die Befestigungsmittel zum Befestigen
des Verbindungselements an der Haltevorrichtung und/oder die Dübelaufnahme
sind vorzugsweise als Klemmvorrichtung ausgebildet. So muss erst
eine Klemmkraft überwunden
werden, bevor das Verbindungselement auf die Haltevorrichtung oder
der Dübel
in der Dübelaufnahme
einrastet. Dies signalisiert dem Facharbeiter einerseits einen richtigen
Sitz und garantiert zum anderen, dass das Verbindungselement nicht
ungewollt von der Haltevorrichtung herunterfallen kann. Ferner tritt
so durch bestimmungsgemäße Verwendung
mehrerer Dübel
eine Stabilisation der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein.
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Vorzugsweise sind am Verbindungselement die
Befestigungsmittel zum Befestigen des Verbindungselements an der
Haltevorrichtung in der stirnseitigen Verlängerung des Dübels vorgesehen.
Dies hat zum einen den Vorteil einer einfachen Handhabbarkeit, gewährleistet
aber darüber
hinaus durch die daraus folgende schlanke Aus gestaltung eine gute Stapelbarkeit,
wenn der Klemmdübel
und der Dübelhalter
bereits miteinander verbunden sind.
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Ebenfalls Gegenstand der Erfindung
ist eine Ausführungsform,
bei welcher zwischen dem Dübel und
dem Verbindungselement über
die Dübelaufnahme
eine lösbare
Verbindung derart besteht, dass sich diese nur unter Überwindung
einer Initialkraft lösen lässt. Diese
Art der Lösbarkeit
ist notwendig, da der Dübel,
der innerhalb eines fertigen Bodenbelags eingegossen ist, aber durch
Schwindung oder Ausdehnung verursachte Bewegungen einzelner Felder
des Bodenbelags zueinander zulassen muss. Daher ist erforderlich,
dass er derart mit dem Verbindungselement verbunden ist, dass er
innerhalb des fest und gegebenenfalls formschlüssig eingegossenen Verbindungselement
verschiebbar ist. Aus Gründen
einer einfachen Handhabbarkeit ist diese Verschiebbarkeit aber erst
bei Überwindung
einer Initialkraft erwünscht,
um etwa ein einfaches Abgleiten des Verbindungselementes vom Dübel zu verhindern.
Ferner sollte ein Arbeiter in der Lage sein, ein Verbindungselement
gegenüber
dem Dübel
zu verdrehen, um zwei an einem Dübel
befindliche Verbindungselemente ausrichten zu können. Hinzu kommt, dass bei eine
Verschiebbarkeit des Verbindungselementes gegenüber dem Dübel auch deshalb von Nutzen
ist, um Längenunterschiede
des einzelner Dübel
oder einen nicht ganz konstanten Abstand von Teilen der Haltevorrichtung
manuell ausgleichen zu können.
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Um einfaches und schnelles Arbeiten
mit dem Verbindungselement zu ermöglichen, ist ferner eine einteilige
Ausführungsform
erstrebenswert. Eine preisgünstige
Herstellung des Dübelhalters
wird darüber
hinaus durch die Herstellung aus Kunststoff ermöglicht. Als Herstellungsverfahren
bietet sich selbstverständlicher
Weise das Spritzgussverfahren an. Aber auch andere, für das jeweils
gewählte
Material geeignete Herstellungsverfahren sind denkbar.
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Ein Verbindungselement wird vorzugsweise an
einem auf jeder Seite der Scheinfuge zu platzierenden Teil der Haltevorrichtung
angebracht. Eine solche mehrteilige Ausführung vermeidet die bereits erwähnten Nachteile
des Standes der Technik hinsichtlich der Notwendigkeit einer elastischen
Ausführung
sich über
die Trennfuge hinweg erstreckenden Haltevorrichtung. Die Haltevorrichtung
kann so in einfacher Weise und schnell aufgestellt werden. Sie weist
vorzugsweise wenigstens einen parallel zur Trennfuge verlaufenden
Stab auf, auf die bzw. in die der Dübelhalter aufsteckbar bzw.
einhängbar
ist.
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Um auch den Dübel preiswert zur Verfügung stellen
zu können,
ist dieser vorzugsweise stabförmig ausgeführt. Stabförmige Halbzeuge
sind Standardware und dem entsprechend einfach und preisgünstig zu
beziehen. Außerdem
bietet sich die Stabform an, denn Querkräfte senkrecht zur Stabachse
kann ein Stab wie gefordert übertragen,
während
er in Richtung seiner Längsachse
die auftretenden Bewegungen der einzelnen Felder der Betonsohle
zueinander wie gewünscht
zulässt,
da keine formschlüssige
Verbindung mit dem Bodenbelag in dieser Richtung besteht. Daher
weist der Dübel
bevorzugt eine glatte Oberfläche
auf. So wird er etwa beim Gießen eines
Bodenbelags in Richtung seiner Längsachse nicht
formschlüssig
eingegossen und lässt
so die durch Schwund oder Temperaturausdehnung verursachten Relativbewegungen
zwischen der Dübeloberfläche und
Bodenbelag sicher zu.
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Vorzugsweise ist der Dübel selbst
aus einem handelsüblichen
Stahl hergestellt. Dieser Werkstoff gewährleistet ausreichende Festigkeit
und Beständigkeit
bei geringen Materialkosten. Je nach Anforderung sind natürlich auch
andere Materialien denkbar.
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Eine weiter Ausgestaltung der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel eine Beschichtung, insbesondere
eine Antikorrosionsbeschichtung aus einem Kunststoff, aufweist.
Somit ist er langfristig gegen Korrosion etwa durch in die Trennfuge
eindringende Medien geschützt.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnungen.
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In den Zeichnungen zeigt:
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1 eine
innerhalb eines Bodenbelags befindliche Vorrichtung gemäß der Erfindung
in einer Gesamtansicht,
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2 eine
vereinfachte Darstellung eines an einer Haltevorrichtung angebrachten
Verbindungselements mit eingestecktem Dübel,
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3 eine
mögliche
Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer schlitzartigen Klemmvorrichtung,
die einen Querstab zumindest teilweise umgreift,
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4 eine
weitere mögliche
Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer schlitzartigen Klemmvorrichtung,
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5 eine
weitere mögliche
Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer in der stirnseitigen
Verlängerung
des Dübels
angebrachten Klemmvorrichtung mit zwei den Querstab umgreifenden
Armen,
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6 eine
weitere mögliche
Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer unterhalb des Dübels angebrachten
Klemmvorrichtung mit zwei den Querstab umgreifenden Armen,
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7 eine
mögliche
Ausgestaltung der Verbindung zwischen Dübelaufnahme und Dübels im Querschnitt,
und
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8 eine
weitere mögliche
Ausgestaltung der Verbindung zwischen Dübelaufnahme und Dübel im Querschnitt.
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In 1 ist
eine erfindungsgemäße Vorrichtung
innerhalb eines Bodenbelags skizzenhaft in einer vereinfachten Gesamtansicht
dargestellt. Eine Haltevorrichtung 2 ist beidseitig einer
Scheinfuge 6' aufgestellt.
Sie ist vorzugsweise wie hier dargestellt von zwei Halteelementen 2' in Form von
A-Böcken gebildet,
kann aber selbstverständlich
auch andere Formen aufweisen. Solche A-Blöcke sind jedoch handelsüblich und
werden bereits standardmäßig verwendet,
um darauf Bewehrungen bzw. Armierungen abzulegen und sie in der
gewollten Höhe
zu positionieren. Dabei sind verschiedenste Höhen denkbar. Der Einfachheit
halber bietet es sich aber an, auf handelsübliche Höhen zurückzugreifen. Die Haltevorrichtung 2 weist
einen parallel zur Trennfuge 6 verlaufenden Querstab 7 in
der gewünschten
Höhe auf,
auf den mehrere Verbindungselemente 3 mittels einer Klemmvorrichtung
in regelmäßigen Abständen aufgesteckt
sind. Der Querstab 7 muss dabei nicht durchgehend sein.
Zur Fixierung der Verbindungselemente 3 reichen natürlich auch
Querstabsabschnitte oder andere Mittel aus, an die ein Verbindungselement 3 angebracht
werden kann. Insbesondere wird sich die genaue Ausgestaltung des
Verbindungselements 3 nach der Haltevorrichtung 2 oder
umgekehrt richten.
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Um eine unter der Haltevorrichtung 2 platzierte
hier nicht dargestellte Kunststofffolie nicht zu verletzen, weist
die Haltevorrichtung 2 Standelemente auf, die einen Punktkontakt
mit dem Untergrund vermeiden. Diese Standelemente sind hier in Form einer
durchgehenden unteren Querverbindung gezeigt, die einen Linienkontakt
zwischen Haltevorrichtung 2 und Untergrund garantiert.
Mittel zur Gewährleistung
eines Flächenkontakts,
wie etwa runde Standfüße, sind
natürlich
auch denkbar.
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Die Verbindungselemente 3 selbst
weisen in der Regel an einem Ende eine Dübelaufnahme 4 auf, die
zur Aufnahme eines Dübels 1 bestimmt
ist und in die dieser eingesteckt wird. Je Dübel 1 finden in der Regel
zwei Verbindungselemente 3 Verwendung. Der Dübel 1 erstreckt
sich dabei im bestimmungsgemäßen Einsatz über die
Trennfuge 6 hinweg, wobei er sich etwa zu gleichen Längenanteilen
in je eines der beiden Felder der Betonsohle befindet. Die Trennfuge 6 selbst
entsteht dabei erst während
der Trocknung des Betons als vorher definierte Sollbruchstelle.
Die Sollbruchstelle wird dabei von einer vor der Trocknung eingebrachten
Scheinfuge 6' gebildet.
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Der Dübel 1 selbst ist hier
stabförmig
und weist eine glatte Oberfläche
auf, um eine gute Querkraftübertragung
zu garantieren und gleichzeitig zu ermöglichen, dass eine Relativbewegung
zwischen der Betonsohle und dem Dübel 1 in Dübellängsrichtung
stattfinden kann. Vorzugsweise weist der Dübel 1 einen runden
Querschnitt auf. Selbstverständlich können auch
andere, etwa rechteckige, ovale, dreieckige oder vieleckige Querschnittsformen
vorgesehen sein. Aber auch plattenförmige Dübelkörper beispielsweise in Form
von Rauten, Kreisen oder Quadraten sind denkbar. Diese haben insbesondere
den Vorteil, dass, sofern sie so eingegossen werden, dass ihre Oberfläche parallel
zur späteren
Betonsohlenoberfläche
ausgerichtet ist und sich ihre größte Breite im Bereich der Trennfuge
befindet, sich durch das Schwinden der einzelnen Felder der Betonsohle ein
Spalt zwischen den Kanten der plattenförmigen Dübelkörper und der Betonsohle derart
ergibt, dass auch eine Bewegung der einzelnen Felder der Betonsohle
zueinander parallel zur Trennfuge in Richtung ihrer Längsausdehnung
ermöglicht
wird. Verbindungselement 3 und Dübel 1 sind selbstverständlich in
Form und Funktion aneinander angepasst.
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2 zeigt
die seitliche Ansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Der Dübel 1 ist
in das Verbindungselement 3 eingesteckt. Letzterer weist
dabei eine Dübelaufnahme 4 auf,
welche in ihrer wesentlichen Formgebung dem Dübel 1 angepasst ist.
Die Passung zwischen Verbindungselement 3 und Dübel 1 ist
dabei so gewählt,
dass ein durchschnittlich kräftiger
Arbeiter zwar in der Lage ist, das Verbindungselement 3 vom
Dübel 1 manuell wieder
abzuziehen, das Verbindungselement 3 sich aber nicht durch
einfaches Abgleiten vom Dübel 1 lösen kann.
Dies gewährleistet
eine Stabilisierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf einer Baustelle und
vereinfacht darüber
hinaus den Umgang mit dieser. Hinzu kommt, dass der Dübel 1 sich
nach dem Eingießen
unter Überwindung
einer Initialkraft, im be schriebenen Fall der Reibkraft, wieder
aus dem Verbindungselement lösen
kann. Diese Initialkraft kann durch verschiedenste Maßnahmen
bedingt sein. So sind auch Nut/Feder Verbindungen, diverse sonstige Klemmverbindungen
und auch formschlüssige
Verbindungen denkbar. Die Überwindung
einer Initialkraft kann in einem solchen Fall die Ausnutzung einer geringeren
Festigkeit eines Materials des Verbindungselements 3 beinhalten
bzw. dadurch begründet sein,
dass ein Teil des Verbindungselements 3 durch den Dübel 1 bei
Schrumpfung der Betonsohle während
ihrer Trocknung abgeschert wird.
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Wie in 3 bis 6 gezeigt, weist das Verbindungselement 3 Befestigungsmittel 5 auf,
mit denen es an der Haltevorrichtung 2 angebracht wird.
Vorzugsweise sind diese als schlitzartige Klemmverbindung ausgeführt und
so angebracht, dass sie im bestimmungsgemäßen Montagezustand eine stirnseitige
Verlängerung
des Dübels 1 bilden.
Aber auch andere, hier nur teilweise dargestellte Ausführungsformen
sind denkbar. So können
die Klemmverbindungen beispielsweise auch wie in 6 seitlich am Verbindungselement 3 angebracht
sein oder nicht schlitzartig, sondern etwa mit zwei den Querstab 7 der
Haltevorrichtung umgreifenden Armen ausgestaltet sein. Eine Ausgestaltung
wie in 6 hat insbesondere
den Vorteil, dass der Dübel 1 den
Querstab 7 der Haltevorrichtung 2 seitlich überragt.
Hierdurch ist die Gefahr, dass das Verbindungselement 3 bricht, wenn
etwa ein Arbeiter versehentlich auf einen an der Haltevorrichtung 2 über das
Verbindungselement 3 angebrachten Dübel 1 tritt oder etwas
darauf fallen lässt,
deutlich reduziert.
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Ferner ist auch die Ausgestaltung
der Befestigungsmittel 5 der Verbindungselemente 3 an
der Haltevorrichtung 2 als Klemmverbindung nicht zwingend
vorgesehen. Diese ließe
sich beispielsweise ohne weiteres auch durch eine einfache, hier
nicht näher
dargestellte Einhängvorrichtung
ersetzen. Sofern man aber eine schlitzartige Klemmverbindung vorsieht,
ist diese vorzugsweise derart ausgestaltet, dass sie den Querstab 7 der
Haltevorrichtung 2 zumindest teilweise umgreift.
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Die 7 und
die 8 zeigen mögliche Ausgestaltungen
der Verbindung zwischen dem Verbindungselement 3 und dem
Dübel 1.
Die Verbindung besteht dabei zwischen dem Verbindungselement 3 und
dem Dübel 1 derart,
dass sie sich nur unter Überwindung
einer Initialkraft lösen
lässt.
Hierzu bieten sich insbesondere die dargestellten reibschlüssigen Verbindungen
an. So kann ein auf den Dübel 1 gestecktes
Verbindungselement 3 nicht von diesem abgleiten und gewährleistet
einen si cheren Halt des Dübels 1.
Hinzu kommt, dass der Dübel 1 und
das Verbindungselement 3 nur so in der Lage sind, die erfindungsgemäße Vorrichtung
in sich zu stabilisieren.
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Bei der Ausgestaltung gemäß 7 weist die Dübelaufnahme 4 des
Verbindungselements 3 eine innere Oberfläche auf,
die mit dem Dübel 1 selbst
nur über
mehrere Linienkontakte reibschlüssig verbunden
ist. Hierdurch lässt
sich die Passung des Verbindungselements 3 und des Dübels 1 großzügiger auslegen.
Ferner ermöglicht
diese Ausgestaltung das Verdrehen des Verbindungselements 3 in
Bezug auf den Dübel.
Wird z.B. an jeder Seite eines stabförmigen Dübels 1 je ein Verbindungselement 3 angebracht,
so lassen sich die Verbindungselemente 3 relativ zum Dübel 1 verdrehen
und so zueinander ausrichten.
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Will man zwar eine Ausgestaltung
derart erreichen, dass bei einer reibschlüssigen Verbindung zwischen
Verbindungselement 3 und Dübel 1 die Passung
großzügig ausgelegt
werden kann, sich aber der Dübel
relativ zum Verbindungselement 3 nicht verdrehen lässt, so
bietet sich beispielsweise eine Ausgestaltung nach 8 an. Hier sind auf dem Dübel 1 im
Bereich eines Endes Fortsätze
vorgesehen, die beim Einstecken des Dübels 1 in die Dübelaufnahme 4 des
Verbindungselements 3 mit diesem eine Verbindung eingehen,
die durch Eindringen der Fortsätze
in das Material des Verbindungselements 3 formschlüssig gegen
ein Verdrehen desselben gegenüber
dem Dübel 1 dienen.
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- 1
- Dübel
- 2
- Haltevorrichtung
- 2'
- Halteelement
- 3
- Verbindungselement
- 4
- Dübelaufnahme
- 5
- Befestigungsmittel
- 6
- Trennfuge
- 6'
- Scheinfuge
- 7
- Querstab