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DE20317897U1 - Vorrichtung zur Querkraftübertragung zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags - Google Patents

Vorrichtung zur Querkraftübertragung zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags Download PDF

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DE20317897U1 DE20317897U DE20317897U DE20317897U1 DE 20317897 U1 DE20317897 U1 DE 20317897U1 DE 20317897 U DE20317897 U DE 20317897U DE 20317897 U DE20317897 U DE 20317897U DE 20317897 U1 DE20317897 U1 DE 20317897U1
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/02Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
    • E01C11/04Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
    • E01C11/14Dowel assembly ; Design or construction of reinforcements in the area of joints

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  • Architecture (AREA)
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Abstract

Vorrichtung zur Querkraftübertragung zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags, umfassend zumindest einen Dübel (1) und eine Haltevorrichtung (2), welche den Dübel (1) in Höhe und Lage während des Aufbringens des Fußbodenbelags in seiner bestimmungsgemäßen Lage zu halten vermag, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (1) an zumindest einer Verbindungsstelle über ein Verbindungselement (3) mit der Haltevorrichtung (2) verbunden ist, wobei das Verbindungselement (3) eine Dübelaufnahme (4) und ein Befestigungsmittel (5) zum Befestigen des Verbindungselements (3) an der Haltevorrichtung (2) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Querkraftübertragung zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags, umfassend zumindest einen Dübel und eine Haltevorrichtung, welche den Dübel in Höhe und Lage während des Aufbringens des Fußbodenbelags in seiner bestimmungsgemäßen Lage zu halten vermag
  • Beim Aufbringen eines Fußbodenbelags, insbesondere einer Betonsohle, wird diese üblicher Weise vor dem Trocknen durch sogenannte Scheinfugen in einzelne Felder unterteilt. Diese Scheinfugen stellen Sollbruchstellen dar, entlang derer die Betonsohle aufgrund des beim Trocknen auftretenden Schwundes bzw. aufgrund der durch eine nicht gleichmäßige Trocknung hervorgerufenen Spannungen definiert brechen kann, wodurch eine Trennfuge entsteht. Um aber auch über die Trennfuge hinweg eine Lastübertragung zwischen zwei Feldern der Betonsohle gewährleisten zu können, werden Dübel eingesetzt, die sich quer zur Trennfuge und über diese hinweg von einem Feld in ein anderes erstrecken. Diese Dübel sind in der Lage, Lasten, wie sie etwa durch über die Trennfuge fahrende Fahrzeuge hervorgerufen werden, von einem auf das andere Feld der Betonsohle zu übertragen. Durch ihre Ausrichtung quer zur Trennfuge garantieren sie gleichzeitig, dass innerhalb der Felder im Bereich der Trennfuge keine Spannungen entstehen, wenn sich diese beispielsweise aufgrund von Temperaturschwankungen ausdehnen oder zusammenziehen, da die Dübel parallel zur Oberfläche des Bodenbelags und senkrecht zur Trennfuge gerichtete Kräfte nicht übertragen können.
  • Um eine korrekte Platzierung und Ausrichtung solcher Dübel beim Aufbringen der Bodenbelags relativ zur vorgesehenen Scheinfuge und in der richtigen Höhe zu ermöglichen, sind Haltevorrichtungen für die Dübel notwendig, welche die Dübel während des Aufbringens des Bodenbelags in Position halten.
  • Eine Vorrichtung dieser Art zur Querkraftübertragung zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags ist bereits aus der DE 28 08 065 A1 bekannt. Hierin wird ein korbartiges Gebilde zum Aufnehmen mehrerer Dübel offenbart, welches sich im we sentlichen quer zu einer Trennfuge zwischen zwei Feldern einer Fahrbahndecke erstreckt, diese durchläuft und ferner die quer zur Trennfuge verlaufenden Dübel trägt. Dieses Gebilde ist so ausgestaltet, dass es innerhalb der Fahrbahndecke quer zur Trennfuge und im Bereich dieser nachgiebig ist. Diese Elastizität des sich über die Fuge erstreckenden korbartigen Gebildes hat den Vorteil, das durch Ausdehnung oder Schwindung einzelner Felder der Fahrbahndecke eine Änderung der Fugenbreite ausgeglichen werden kann. Parallel zur Fugenfläche, insbesondere durch den Verkehr auftretende Vertikallasten werden hingegen sicher von den Dübeln aufgefangen und auf benachbarte Felder übertragen. Allerdings bringt ein solches korbartiges Gebilde einige Nachteile mit sich. Insbesondere die Tatsache, dass er sich über die Fuge hinweg erstreckt, macht die Einbettung eines nachgiebigen Materials in die Fahrbahndecke notwendig, um die federnden Bewegung des korbartigen Gebildes zu ermöglichen. Dies ist aufwendig und verursacht unnötig Kosten. Ferner sind diese korbartigen Gebilde nur als Spezialware zu erhalten und somit teuer.
  • Es wäre daher wünschenswert, ein solches korbartiges, sich über die Trennfuge erstreckendes Gebilde durch eine Haltevorrichtung für die Dübel zu ersetzen, die sich nicht über die zwischen zwei Feldern einer Betonsohle befindliche Trennfuge erstreckt. Somit könnte das aufwendige Einbetten in ein nachgiebiges Material vermieden werden. Ferner sollte eine solche Vorrichtung zur Querkraftübertragung idealer Weise von Gegenständen Gebrauch machen, die als Standardware zu erhalten sind, um einen günstigen Preis zu gewährleisten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Querkraftübertragung zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags zur Verfügung zu stellen, die überwiegend einfachste, als Standardware erhältliche Elemente aufweist. Diese sind preiswert auf dem Markt zu bekommen sowie schnell und kostengünstig lieferbar. Des weiteren sollte eine solche Vorrichtung flexibel, einfach und schnell aufzubauen sein sowie eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Handhabbarkeit aufweisen.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der Dübel an zumindest einer Verbindungsstelle über ein Verbindungselement mit der Haltevorrichtung verbunden ist, wobei das Verbindungselement eine Dübelaufnahme und ein Befestigungsmittel zum Befestigen des Verbindungselements an der Haltevorrichtung aufweist.
  • Eine solche Vorrichtung hat insbesondere den Vorteil, dass als Haltevorrichtung und Dübel Standardteile verwendet werden können, da das erfindungsgemäße Verbindungselement in der Lage ist, standardmäßige Haltevorrichtungen und Dübel miteinander zu verbinden. Die Kosten des Verbindungselements selbst sind dabei bei entsprechender Gestaltung vernachlässigbar.
  • Vorzugsweise ist das Verbindungselement ein von der Haltevorrichtung getrenntes Bauteil. Dieses Merkmal stellt eine weitere Vereinfachung dar, denn so kann die erfindungsgemäße Vorrichtung hinsichtlich der Anzahl der Verbindungselemente und deren Positionierung auf der Haltevorrichtung vor Ort an die individuellen Gegebenheiten angepasst werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung lässt sich das Verbindungselement lösbar mit der Haltevorrichtung verbinden. Hierdurch können Verbindungselement, Dübel und Haltevorrichtung nicht nur getrennt aufgestellt bzw. ausgerichtet werden, sondern auch vor Ort den individuellen Gegebenheiten auf einer Baustelle angepasst werden. Ferner lassen sich so etwaige Fehlplatzierungen nachträglich in einfacher Weise wieder beheben bzw. korrigieren.
  • Um auch die Verbindung zwischen Dübel und Verbindungselement wieder lösen zu können, ist zweckmäßiger Weise auch der Dübel lösbar über die Dübelaufnahme mit dem Verbindungselement verbunden.
  • Die Befestigungsmittel zum Befestigen des Verbindungselements an der Haltevorrichtung und/oder die Dübelaufnahme sind vorzugsweise als Klemmvorrichtung ausgebildet. So muss erst eine Klemmkraft überwunden werden, bevor das Verbindungselement auf die Haltevorrichtung oder der Dübel in der Dübelaufnahme einrastet. Dies signalisiert dem Facharbeiter einerseits einen richtigen Sitz und garantiert zum anderen, dass das Verbindungselement nicht ungewollt von der Haltevorrichtung herunterfallen kann. Ferner tritt so durch bestimmungsgemäße Verwendung mehrerer Dübel eine Stabilisation der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein.
  • Vorzugsweise sind am Verbindungselement die Befestigungsmittel zum Befestigen des Verbindungselements an der Haltevorrichtung in der stirnseitigen Verlängerung des Dübels vorgesehen. Dies hat zum einen den Vorteil einer einfachen Handhabbarkeit, gewährleistet aber darüber hinaus durch die daraus folgende schlanke Aus gestaltung eine gute Stapelbarkeit, wenn der Klemmdübel und der Dübelhalter bereits miteinander verbunden sind.
  • Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist eine Ausführungsform, bei welcher zwischen dem Dübel und dem Verbindungselement über die Dübelaufnahme eine lösbare Verbindung derart besteht, dass sich diese nur unter Überwindung einer Initialkraft lösen lässt. Diese Art der Lösbarkeit ist notwendig, da der Dübel, der innerhalb eines fertigen Bodenbelags eingegossen ist, aber durch Schwindung oder Ausdehnung verursachte Bewegungen einzelner Felder des Bodenbelags zueinander zulassen muss. Daher ist erforderlich, dass er derart mit dem Verbindungselement verbunden ist, dass er innerhalb des fest und gegebenenfalls formschlüssig eingegossenen Verbindungselement verschiebbar ist. Aus Gründen einer einfachen Handhabbarkeit ist diese Verschiebbarkeit aber erst bei Überwindung einer Initialkraft erwünscht, um etwa ein einfaches Abgleiten des Verbindungselementes vom Dübel zu verhindern. Ferner sollte ein Arbeiter in der Lage sein, ein Verbindungselement gegenüber dem Dübel zu verdrehen, um zwei an einem Dübel befindliche Verbindungselemente ausrichten zu können. Hinzu kommt, dass bei eine Verschiebbarkeit des Verbindungselementes gegenüber dem Dübel auch deshalb von Nutzen ist, um Längenunterschiede des einzelner Dübel oder einen nicht ganz konstanten Abstand von Teilen der Haltevorrichtung manuell ausgleichen zu können.
  • Um einfaches und schnelles Arbeiten mit dem Verbindungselement zu ermöglichen, ist ferner eine einteilige Ausführungsform erstrebenswert. Eine preisgünstige Herstellung des Dübelhalters wird darüber hinaus durch die Herstellung aus Kunststoff ermöglicht. Als Herstellungsverfahren bietet sich selbstverständlicher Weise das Spritzgussverfahren an. Aber auch andere, für das jeweils gewählte Material geeignete Herstellungsverfahren sind denkbar.
  • Ein Verbindungselement wird vorzugsweise an einem auf jeder Seite der Scheinfuge zu platzierenden Teil der Haltevorrichtung angebracht. Eine solche mehrteilige Ausführung vermeidet die bereits erwähnten Nachteile des Standes der Technik hinsichtlich der Notwendigkeit einer elastischen Ausführung sich über die Trennfuge hinweg erstreckenden Haltevorrichtung. Die Haltevorrichtung kann so in einfacher Weise und schnell aufgestellt werden. Sie weist vorzugsweise wenigstens einen parallel zur Trennfuge verlaufenden Stab auf, auf die bzw. in die der Dübelhalter aufsteckbar bzw. einhängbar ist.
  • Um auch den Dübel preiswert zur Verfügung stellen zu können, ist dieser vorzugsweise stabförmig ausgeführt. Stabförmige Halbzeuge sind Standardware und dem entsprechend einfach und preisgünstig zu beziehen. Außerdem bietet sich die Stabform an, denn Querkräfte senkrecht zur Stabachse kann ein Stab wie gefordert übertragen, während er in Richtung seiner Längsachse die auftretenden Bewegungen der einzelnen Felder der Betonsohle zueinander wie gewünscht zulässt, da keine formschlüssige Verbindung mit dem Bodenbelag in dieser Richtung besteht. Daher weist der Dübel bevorzugt eine glatte Oberfläche auf. So wird er etwa beim Gießen eines Bodenbelags in Richtung seiner Längsachse nicht formschlüssig eingegossen und lässt so die durch Schwund oder Temperaturausdehnung verursachten Relativbewegungen zwischen der Dübeloberfläche und Bodenbelag sicher zu.
  • Vorzugsweise ist der Dübel selbst aus einem handelsüblichen Stahl hergestellt. Dieser Werkstoff gewährleistet ausreichende Festigkeit und Beständigkeit bei geringen Materialkosten. Je nach Anforderung sind natürlich auch andere Materialien denkbar.
  • Eine weiter Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel eine Beschichtung, insbesondere eine Antikorrosionsbeschichtung aus einem Kunststoff, aufweist. Somit ist er langfristig gegen Korrosion etwa durch in die Trennfuge eindringende Medien geschützt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.
  • In den Zeichnungen zeigt:
  • 1 eine innerhalb eines Bodenbelags befindliche Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer Gesamtansicht,
  • 2 eine vereinfachte Darstellung eines an einer Haltevorrichtung angebrachten Verbindungselements mit eingestecktem Dübel,
  • 3 eine mögliche Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer schlitzartigen Klemmvorrichtung, die einen Querstab zumindest teilweise umgreift,
  • 4 eine weitere mögliche Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer schlitzartigen Klemmvorrichtung,
  • 5 eine weitere mögliche Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer in der stirnseitigen Verlängerung des Dübels angebrachten Klemmvorrichtung mit zwei den Querstab umgreifenden Armen,
  • 6 eine weitere mögliche Ausgestaltung eines Verbindungselements mit einer unterhalb des Dübels angebrachten Klemmvorrichtung mit zwei den Querstab umgreifenden Armen,
  • 7 eine mögliche Ausgestaltung der Verbindung zwischen Dübelaufnahme und Dübels im Querschnitt, und
  • 8 eine weitere mögliche Ausgestaltung der Verbindung zwischen Dübelaufnahme und Dübel im Querschnitt.
  • In 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung innerhalb eines Bodenbelags skizzenhaft in einer vereinfachten Gesamtansicht dargestellt. Eine Haltevorrichtung 2 ist beidseitig einer Scheinfuge 6' aufgestellt. Sie ist vorzugsweise wie hier dargestellt von zwei Halteelementen 2' in Form von A-Böcken gebildet, kann aber selbstverständlich auch andere Formen aufweisen. Solche A-Blöcke sind jedoch handelsüblich und werden bereits standardmäßig verwendet, um darauf Bewehrungen bzw. Armierungen abzulegen und sie in der gewollten Höhe zu positionieren. Dabei sind verschiedenste Höhen denkbar. Der Einfachheit halber bietet es sich aber an, auf handelsübliche Höhen zurückzugreifen. Die Haltevorrichtung 2 weist einen parallel zur Trennfuge 6 verlaufenden Querstab 7 in der gewünschten Höhe auf, auf den mehrere Verbindungselemente 3 mittels einer Klemmvorrichtung in regelmäßigen Abständen aufgesteckt sind. Der Querstab 7 muss dabei nicht durchgehend sein. Zur Fixierung der Verbindungselemente 3 reichen natürlich auch Querstabsabschnitte oder andere Mittel aus, an die ein Verbindungselement 3 angebracht werden kann. Insbesondere wird sich die genaue Ausgestaltung des Verbindungselements 3 nach der Haltevorrichtung 2 oder umgekehrt richten.
  • Um eine unter der Haltevorrichtung 2 platzierte hier nicht dargestellte Kunststofffolie nicht zu verletzen, weist die Haltevorrichtung 2 Standelemente auf, die einen Punktkontakt mit dem Untergrund vermeiden. Diese Standelemente sind hier in Form einer durchgehenden unteren Querverbindung gezeigt, die einen Linienkontakt zwischen Haltevorrichtung 2 und Untergrund garantiert. Mittel zur Gewährleistung eines Flächenkontakts, wie etwa runde Standfüße, sind natürlich auch denkbar.
  • Die Verbindungselemente 3 selbst weisen in der Regel an einem Ende eine Dübelaufnahme 4 auf, die zur Aufnahme eines Dübels 1 bestimmt ist und in die dieser eingesteckt wird. Je Dübel 1 finden in der Regel zwei Verbindungselemente 3 Verwendung. Der Dübel 1 erstreckt sich dabei im bestimmungsgemäßen Einsatz über die Trennfuge 6 hinweg, wobei er sich etwa zu gleichen Längenanteilen in je eines der beiden Felder der Betonsohle befindet. Die Trennfuge 6 selbst entsteht dabei erst während der Trocknung des Betons als vorher definierte Sollbruchstelle. Die Sollbruchstelle wird dabei von einer vor der Trocknung eingebrachten Scheinfuge 6' gebildet.
  • Der Dübel 1 selbst ist hier stabförmig und weist eine glatte Oberfläche auf, um eine gute Querkraftübertragung zu garantieren und gleichzeitig zu ermöglichen, dass eine Relativbewegung zwischen der Betonsohle und dem Dübel 1 in Dübellängsrichtung stattfinden kann. Vorzugsweise weist der Dübel 1 einen runden Querschnitt auf. Selbstverständlich können auch andere, etwa rechteckige, ovale, dreieckige oder vieleckige Querschnittsformen vorgesehen sein. Aber auch plattenförmige Dübelkörper beispielsweise in Form von Rauten, Kreisen oder Quadraten sind denkbar. Diese haben insbesondere den Vorteil, dass, sofern sie so eingegossen werden, dass ihre Oberfläche parallel zur späteren Betonsohlenoberfläche ausgerichtet ist und sich ihre größte Breite im Bereich der Trennfuge befindet, sich durch das Schwinden der einzelnen Felder der Betonsohle ein Spalt zwischen den Kanten der plattenförmigen Dübelkörper und der Betonsohle derart ergibt, dass auch eine Bewegung der einzelnen Felder der Betonsohle zueinander parallel zur Trennfuge in Richtung ihrer Längsausdehnung ermöglicht wird. Verbindungselement 3 und Dübel 1 sind selbstverständlich in Form und Funktion aneinander angepasst.
  • 2 zeigt die seitliche Ansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Der Dübel 1 ist in das Verbindungselement 3 eingesteckt. Letzterer weist dabei eine Dübelaufnahme 4 auf, welche in ihrer wesentlichen Formgebung dem Dübel 1 angepasst ist. Die Passung zwischen Verbindungselement 3 und Dübel 1 ist dabei so gewählt, dass ein durchschnittlich kräftiger Arbeiter zwar in der Lage ist, das Verbindungselement 3 vom Dübel 1 manuell wieder abzuziehen, das Verbindungselement 3 sich aber nicht durch einfaches Abgleiten vom Dübel 1 lösen kann. Dies gewährleistet eine Stabilisierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf einer Baustelle und vereinfacht darüber hinaus den Umgang mit dieser. Hinzu kommt, dass der Dübel 1 sich nach dem Eingießen unter Überwindung einer Initialkraft, im be schriebenen Fall der Reibkraft, wieder aus dem Verbindungselement lösen kann. Diese Initialkraft kann durch verschiedenste Maßnahmen bedingt sein. So sind auch Nut/Feder Verbindungen, diverse sonstige Klemmverbindungen und auch formschlüssige Verbindungen denkbar. Die Überwindung einer Initialkraft kann in einem solchen Fall die Ausnutzung einer geringeren Festigkeit eines Materials des Verbindungselements 3 beinhalten bzw. dadurch begründet sein, dass ein Teil des Verbindungselements 3 durch den Dübel 1 bei Schrumpfung der Betonsohle während ihrer Trocknung abgeschert wird.
  • Wie in 3 bis 6 gezeigt, weist das Verbindungselement 3 Befestigungsmittel 5 auf, mit denen es an der Haltevorrichtung 2 angebracht wird. Vorzugsweise sind diese als schlitzartige Klemmverbindung ausgeführt und so angebracht, dass sie im bestimmungsgemäßen Montagezustand eine stirnseitige Verlängerung des Dübels 1 bilden. Aber auch andere, hier nur teilweise dargestellte Ausführungsformen sind denkbar. So können die Klemmverbindungen beispielsweise auch wie in 6 seitlich am Verbindungselement 3 angebracht sein oder nicht schlitzartig, sondern etwa mit zwei den Querstab 7 der Haltevorrichtung umgreifenden Armen ausgestaltet sein. Eine Ausgestaltung wie in 6 hat insbesondere den Vorteil, dass der Dübel 1 den Querstab 7 der Haltevorrichtung 2 seitlich überragt. Hierdurch ist die Gefahr, dass das Verbindungselement 3 bricht, wenn etwa ein Arbeiter versehentlich auf einen an der Haltevorrichtung 2 über das Verbindungselement 3 angebrachten Dübel 1 tritt oder etwas darauf fallen lässt, deutlich reduziert.
  • Ferner ist auch die Ausgestaltung der Befestigungsmittel 5 der Verbindungselemente 3 an der Haltevorrichtung 2 als Klemmverbindung nicht zwingend vorgesehen. Diese ließe sich beispielsweise ohne weiteres auch durch eine einfache, hier nicht näher dargestellte Einhängvorrichtung ersetzen. Sofern man aber eine schlitzartige Klemmverbindung vorsieht, ist diese vorzugsweise derart ausgestaltet, dass sie den Querstab 7 der Haltevorrichtung 2 zumindest teilweise umgreift.
  • Die 7 und die 8 zeigen mögliche Ausgestaltungen der Verbindung zwischen dem Verbindungselement 3 und dem Dübel 1. Die Verbindung besteht dabei zwischen dem Verbindungselement 3 und dem Dübel 1 derart, dass sie sich nur unter Überwindung einer Initialkraft lösen lässt. Hierzu bieten sich insbesondere die dargestellten reibschlüssigen Verbindungen an. So kann ein auf den Dübel 1 gestecktes Verbindungselement 3 nicht von diesem abgleiten und gewährleistet einen si cheren Halt des Dübels 1. Hinzu kommt, dass der Dübel 1 und das Verbindungselement 3 nur so in der Lage sind, die erfindungsgemäße Vorrichtung in sich zu stabilisieren.
  • Bei der Ausgestaltung gemäß 7 weist die Dübelaufnahme 4 des Verbindungselements 3 eine innere Oberfläche auf, die mit dem Dübel 1 selbst nur über mehrere Linienkontakte reibschlüssig verbunden ist. Hierdurch lässt sich die Passung des Verbindungselements 3 und des Dübels 1 großzügiger auslegen. Ferner ermöglicht diese Ausgestaltung das Verdrehen des Verbindungselements 3 in Bezug auf den Dübel. Wird z.B. an jeder Seite eines stabförmigen Dübels 1 je ein Verbindungselement 3 angebracht, so lassen sich die Verbindungselemente 3 relativ zum Dübel 1 verdrehen und so zueinander ausrichten.
  • Will man zwar eine Ausgestaltung derart erreichen, dass bei einer reibschlüssigen Verbindung zwischen Verbindungselement 3 und Dübel 1 die Passung großzügig ausgelegt werden kann, sich aber der Dübel relativ zum Verbindungselement 3 nicht verdrehen lässt, so bietet sich beispielsweise eine Ausgestaltung nach 8 an. Hier sind auf dem Dübel 1 im Bereich eines Endes Fortsätze vorgesehen, die beim Einstecken des Dübels 1 in die Dübelaufnahme 4 des Verbindungselements 3 mit diesem eine Verbindung eingehen, die durch Eindringen der Fortsätze in das Material des Verbindungselements 3 formschlüssig gegen ein Verdrehen desselben gegenüber dem Dübel 1 dienen.
  • 1
    Dübel
    2
    Haltevorrichtung
    2'
    Halteelement
    3
    Verbindungselement
    4
    Dübelaufnahme
    5
    Befestigungsmittel
    6
    Trennfuge
    6'
    Scheinfuge
    7
    Querstab

Claims (15)

  1. Vorrichtung zur Querkraftübertragung zwischen einzelnen Feldern eines Bodenbelags, umfassend zumindest einen Dübel (1) und eine Haltevorrichtung (2), welche den Dübel (1) in Höhe und Lage während des Aufbringens des Fußbodenbelags in seiner bestimmungsgemäßen Lage zu halten vermag, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (1) an zumindest einer Verbindungsstelle über ein Verbindungselement (3) mit der Haltevorrichtung (2) verbunden ist, wobei das Verbindungselement (3) eine Dübelaufnahme (4) und ein Befestigungsmittel (5) zum Befestigen des Verbindungselements (3) an der Haltevorrichtung (2) aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) ein von der Haltevorrichtung (2) getrenntes Bauteil ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungselement (3) lösbar mit dem Befestigungsmittel (5) der Haltevorrichtung (2) befestigt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (2) lösbar über die Dübelaufnahme (4) mit dem Verbindungselement (3) verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) zum Befestigen des Verbindungselements (3) an der Haltevorrichtung (2) und/oder die Dübelaufnahme (4) als Klemmvorrichtung ausgebildet sind.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) zum Befestigen des Verbindungselements (3) an der Haltevorrichtung (2) in der stirnseitigen Verlängerung des Dübels (1) vorgesehen sind.
  7. Vorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Dübel (1) und dem Verbindungselement (3) über die Dübelaufnahme (4) eine lösbare Verbindung derart besteht, dass sich diese nur unter Überwindung einer Initialkraft lösen lässt.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) einteilig ausgeführt ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) aus einem Kunststoff hergestellt ist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (2) parallel zu einer zwischen den Feldern des Bodebelags verlaufenden Trennfuge (6) einen Querstab (7) aufweist, an welchem das Verbindungselement (3) befestigt werden kann.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (2) von mehreren Halteelementen (2') gebildet ist, wobei sich keines der Halteelemente (2') über eine zwischen den Feldern des Bodenbelags verlaufende Trennfuge (6) erstreckt.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (1) stabförmig ausgeführt ist.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (1) eine glatte Oberfläche aufweist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (1) aus einem Stahlwerkstoff hergestellt ist.
  15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (1) eine Beschichtung, insbesondere eine Antikorrosionsbeschichtung aus einem Kunststoff, aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11840834B2 (en) 2019-03-07 2023-12-12 Illinois Tool Works Inc. Linking device
EP4153815A4 (de) * 2020-05-20 2024-10-09 McTech Group, Inc. Dübelkörbe und jacken mit auswechselbaren dübeln

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