DE20317762U1 - Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung für eine Krawatte o.dgl. - Google Patents
Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung für eine Krawatte o.dgl. Download PDFInfo
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Abstract
Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (1) für eine Krawatte, mit einem Behälter (2), der eine umlaufende Seitenwandung (3) und einen den von der Seitenwandung (3) umschlossenen Bereich (5) unterseitig abschließenden Boden (4) aufweist und mit einem den Behälter (2) oberseitig verschließenden, an dem oberen Randbereich (6) der Seitenwandung (3) anbringbaren Deckel (7), wobei der Deckel (7) einen Wickeldorn (8) zum Aufwickeln der Krawatte beinhaltet, der sich in etwa mittig im Wesentlichen entlang der Mittelachse des Behälters (2) in diesen hinein erstreckt und einen Schlitz (9) zur hindurchgeführten Aufnahme eines Teilbereichs der Krawatte aufweist, und wobei die Seitenwandung (3) einen schlitzförmigen, zumindest entsprechend der Krawattenbreite ausgebildeten Freibereich (10) zum Einziehen der Krawatte in den Behälter (2) beim Aufwickeln der Krawatte durch Verdrehen von Deckel (7) und Behälter (2) gegeneinander aufweist, und wobei die Innenfläche der Seitenwandung (3) umlaufend einen im Wesentlichen einheitlichen Abstand zur Drehachse des Wickeldorns (8) aufweist und die Außenfläche der...
Description
- Aus der Praxis sind verschiedenste Möglichkeiten bekannt, eine Krawatte während der Nichtbenutzung aufzubewahren. Neben der liegenden Aufbewahrung im gefalteten Zustand existieren spezielle Krawattenhalter, die eine Vielzahl von Streben oder dergleichen für die hängende Aufbewahrung mehrerer Krawatten aufweisen. Auch haben Schubladen- oder Regalsysteme Verbreitung gefunden, die quader- oder wabenförmigen Fächer für die Aufbewahrung von aufgerollten Krawatten beinhalten.
- Für den Transport, beispielsweise bei einer Reise oder dergleichen, sind Krawattentaschen oder -etuis entwickelt worden, in denen eine oder eine Anzahl Krawatten gefaltet transportiert werden kann.
- Nachteilig hierbei ist, dass die vorgenannten Aufbewahrungsmöglichkeiten keinen schonenden Umgang garantieren und es, z. B. bei gefalteter Aufbewahrung, zu Knickstellen kommen kann, die unschön sind und erst nach längerem Tragen wieder verschwinden. Auch die aufgerollte Aufbewahrung in Schubladen oder Regalfächern ist nicht ideal, da die Fächer aus Handhabungsgründen relativ groß ausgebildet sein müssen. Zudem ist das Aufrollen von Hand schwierig und bringt keine gleichmäßigen Ergebnisse, so dass es auch hier zu unschönen Knickstellen kommen kann.
- Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung für die Aufbewahrung und/oder den Transport von Krawatten anzugeben, mit der Beeinträchtigungen der Krawatte vermieden werden.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung für eine Krawatte, mit einem Behälter, der eine umlaufende Seitenwandung und einen den von der Seitenwandung umschlossenen Bereich unterseitig abschließenden Boden aufweist und mit einem den Behälter oberseitig verschließenden, an dem oberen Randbereich der Seitenwandung anbringbaren Deckel, wobei der Deckel einen Wickeldorn zum Aufwickeln der Krawatte beinhaltet, der sich in etwa mittig im Wesentlichen entlang der Mittelachse des Behälters in diesen hinein erstreckt und einen Schlitz zur hindurchgeführten Aufnahme eines Teilbereichs der Krawatte aufweist, und wobei die Seitenwandung einen schlitzförmigen, zumindest entsprechend der Krawattenbreite ausgebildeten Freibereich zum Einziehen der Krawatte in den Behälter beim Aufwickeln der Krawatte durch Verdrehen von Deckel und Behälter gegeneinander aufweist, und wobei die Innenfläche der Seitenwandung umlaufend einen im Wesentlichen einheitlichen Abstand zur Drehachse des Wickeldorns aufweist und die Außenfläche der Seitenwandung und/oder des Deckels bei umlaufend in etwa gleichmäßiger Ausgestaltung zumindest zwei im Wesentlichen ebene und zumindest annähernd tangential zum Behälterdurchmesser ausgerichtete Außenflächen aufweist.
- Hierdurch kann die Krawatte schonend aufgewahrt werden, da sie durch das straffe Aufrollen keine Knickstellen bekommt und durch den Behälter vor Beeinträchtigungen von außen, einschließlich Verstauben und Verschmutzen, geschützt ist.
- Aufgrund der Behälterform mit den tangentialen Außenflächen ist bei der liegenden oder stehenden Aufbewahrung der Behälter in einer Schublade oder einem Regal ein geordnetes Nebeneinander mehrerer Behälter problemlos möglich. Die Seitenwandung des Behälters und/oder des Deckels kann insofern mit vier, acht oder sechzehn im Wesentlichen ebenen Außenflächenbereichen versehen sein, so dass eine Anordnung mehrerer Behälter in Spalten und Reihen vorgesehen sein kann.
- Auch kann wenigstens eine Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung zumindest eine Verbindungseinrichtung zur Befestigung an einer anderen Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung aufweisen, um somit eine dauerhaft ausgerichtete Anordnung mehrerer Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtungen zu ermöglichen.
- Die Verbindungseinrichtung kann dabei an dem Deckel und/oder dem Behälter lösbar oder dauerhaft vorgesehen sein und für eine lösbare oder dauerhafte Befestigung ausgebildet sein.
- Vorzugsweise kann die Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung in Bezug auf ihre Abmessungen entweder auf einen bestimmten Krawattentyp, z. B. eine schmale Krawatte aus einem dünnen Material oder aber eine breite Krawatte aus einem dicken Material abgestimmt sein. Es ist aber auch eine Ausbildung universeller Art für verschiedenste Krawattentypen möglich. Dabei kann auch der Schlitz in dem Wickeldorn des Behälters und/oder der schlitzförmige Freibereich in der Seitenwandung des Behälters eine entsprechende Ausbildung aufweisen.
- Vorzugsweise kann der Behälter zumindest in einem Teilbereich seiner Seitenwandung eine die Sicht auf die innenseitig angeordnete Krawatte erlaubende Ausgestaltung aufweisen, so dass auch ohne Öffnen der Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung oder gar zumindest teilweises Entfernen der Krawatte das Krawattendessin erkennbar ist und somit gezielt eine Auswahl der gewünschten Krawatte möglich ist.
- Erfindungsgemäß kann der Behälter und/oder der Deckel zumindest teilweise aus einem insbesondere transparent ausgebildeten Kunststoff, wie z. B. Polystyrol, Polycarbonat oder Acryl, bestehen und/oder es kann der Behälter und/oder der Deckel zumindest teilweise aus einem metallischen Werkstoff, wie z. B. Edelstahl oder Aluminium, bestehen, so dass neben einer besonders hochwertigen Optik und angenehmen Haptik auch eine sehr hohe Stabilität und somit eine Unempfindlichkeit gegen äußere Einwirkungen gegeben ist. Sofern der Behälter aus einem nicht transparenten Material besteht, kann wenigstens ein Sichtfenster als Aussparung, die vorzugsweise mit einem transparenten Material verschlossen ist, ausgebildet sein.
- Vorteilhafterweise kann der Schlitz des Wickeldorns für die Aufnahme des Teilbereichs der Krawatte einseitig offen ausgebildet sein, so dass das Einfädeln des durchzuführenden Teilbereichs der Krawatte besonders leicht und einfach möglich ist.
- Dabei kann das offene Ende des Schlitzes mit einem vorspringenden Bereich versehen sein, so dass ein versehentliches Herausrutschen des durchgeführten Teilbereichs der Krawatte in Abhängigkeit von Schlitzstärke und Krawattendicke verhindert oder aber zumindest gehemmt wird.
- Vorzugsweise kann zumindest eine Verbindungseinrichtung zur Befestigung der Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung an zumindest einer weiteren Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung vorgesehen sein, die z. B. form- oder kraftschlüssig oder als Magnet- oder Klettverschluss ausgebildet sein kann.
- Insbesondere ist auch eine vorteilhafterweise schwalbenschwanzförmige Nut-Feder-Verbindung möglich.
- Im Folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Ansicht schräg von oben eines Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung -
2 eine Schnittdarstellung X–X des Gegenstandes nach1 , -
3 eine Schnittdarstellung Y–Y des Gegenstandes nach1 und -
4 eine Schnittdarstellung Z–Z des Gegenstandes nach1 . - In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen verwendet.
-
1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung1 für eine in der Zeichnung nicht dargestellte Krawatte. Die Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung1 weist dabei einen Behälter2 auf, der eine umlaufende Seitenwandung3 und einen unterseitigen Boden4 sowie einen hierdurch umschlossenen Bereich5 für die Anordnung der Krawatte beinhaltet. - Der Behälter
2 ist oberseitig mit einem an dem oberen Randbereich6 der Seitenwandung3 anbringbaren Deckel7 verschließbar, wobei der Deckel7 einen Wickeldorn8 zum Aufwickeln der Krawatte beinhaltet. - Der Wickeldorn
8 erstreckt sich dabei in etwa mittig im Wesentlichen entlang der Mittelachse des Behälters2 in diesen hinein und weist einen Schlitz9 auf, durch den ein Teilbereich der Krawatte zum Aufwickeln hindurchgeführt werden kann. Die Seitenwandung3 ist mit einem schlitzförmigen, zumindest entsprechend der Krawattenbreite ausgebildeten Freibereich10 zum Einziehen der Krawatte in den Behälter2 versehen. - Wie sich anhand der
2 bis4 leicht nachvollziehen lässt, wird zum Aufwickeln der Krawatte der schmale mittlere Bereich einer Krawatte in den Schlitz9 eingeführt, wobei ein vorspringender Bereich11 am offenen Ende des Schlitzes9 ein Herausrutschen der Krawatte verhindert. Sodann wird der Wickeldorn8 in den Bereich5 des Behälters2 eingeführt, wobei der restliche Teil der Krawatte aufgrund seitlichen Einführens in den Freibereich10 außerhalb des Behälters2 verbleibt. - Der Wickeldorn
8 ist unterseitig mit einem Führungsvorsprung12 versehen, der in eine entsprechend vertiefte Ausgestaltung13 des Bodens4 eingreift, wenn der Deckel7 oberseitig auf dem Randbereich6 des Behälters2 angeordnet und insbesondere durch Rastvorsprünge dort sicher gehalten ist. Durch Verdrehen von Deckel7 und Behälter2 gegeneinander kann die Krawatte dann aufgewickelt und in den Behälter2 eingezogen werden. - Die Innenfläche der Seitenwandung
3 weist umlaufend einen im Wesentlichen einheitlichen Abstand zur Drehachse des Wickeldorns8 auf und ist somit zumindest in etwa rund ausgebildet. - Die Außenfläche der Seitenwandung
3 und/oder des Deckels7 kann jeweils bei umlaufend in etwa gleichmäßiger Ausgestaltung zumindest zwei im Wesentlichen ebene und zumindest annähernd tangential zum Behälterdurchmesser ausgerichtete Außenflächen aufweisen, so dass ein liegender Behälter nicht wegrollen kann und auch eine Vielzahl stehender Behälter geordnet nebeneinander aufbewahrt werden können. Die Anzahl der Außenflächen kann dabei vorzugsweise geradzahlig ausgebildet sein. - Wie sich insbesondere aus
4 erkennen lässt, sind die Kanten der Seitenwandung3 , die den Freibereich10 seitlich begrenzen, jeweils einwärts abgewinkelt und sorgfältig entgratet, um ein leichtes Einziehen der Krawatte zu ermöglichen und Beschädigungen der Krawatte zu verhindern. Sofern ein Aufwickeln der Krawatte in beide Richtungen möglich sein soll, z. B. um eine einfache Handhabung und eine Eignung sowohl für Links- als auch für Rechtshänder zu gewährleisten, können wie darstellt beide Kantenbereiche identisch ausgebildet sein. - Es sind aber auch Ausgestaltungen möglich, bei denen ein Kantenbereich in der bevorzugten Wickelrichtung deutlich stärker einwärts gerichtet ist.
Claims (7)
- Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (
1 ) für eine Krawatte, mit einem Behälter (2 ), der eine umlaufende Seitenwandung (3 ) und einen den von der Seitenwandung (3 ) umschlossenen Bereich (5 ) unterseitig abschließenden Boden (4 ) aufweist und mit einem den Behälter (2 ) oberseitig verschließenden, an dem oberen Randbereich (6 ) der Seitenwandung (3 ) anbringbaren Deckel (7 ), wobei der Deckel (7 ) einen Wickeldorn (8 ) zum Aufwickeln der Krawatte beinhaltet, der sich in etwa mittig im Wesentlichen entlang der Mittelachse des Behälters (2 ) in diesen hinein erstreckt und einen Schlitz (9 ) zur hindurchgeführten Aufnahme eines Teilbereichs der Krawatte aufweist, und wobei die Seitenwandung (3 ) einen schlitzförmigen, zumindest entsprechend der Krawattenbreite ausgebildeten Freibereich (10 ) zum Einziehen der Krawatte in den Behälter (2 ) beim Aufwickeln der Krawatte durch Verdrehen von Deckel (7 ) und Behälter (2 ) gegeneinander aufweist, und wobei die Innenfläche der Seitenwandung (3 ) umlaufend einen im Wesentlichen einheitlichen Abstand zur Drehachse des Wickeldorns (8 ) aufweist und die Außenfläche der Seitenwandung (3 ) und/oder des Deckels (7 ) bei umlaufend in etwa gleichmäßiger Ausgestaltung zumindest zwei im Wesentlichen ebene und zumindest annähernd tangential zum Behälterdurchmesser ausgerichtete Außenflächen aufweist. - Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2 ) zumindest in einem Teilbereich seiner Seitenwandung (3 ) eine die Sicht auf die innenseitig angeordnete Krawatte erlaubende Ausgestaltung aufweist. - Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (
1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2 ) und/oder der Deckel (7 ) zumindest teilweise aus einem insbesondere transparent ausgebildeten Kunststoff, wie z. B. Polystyrol, Polycarbonat oder Acryl, besteht. Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2 ) und/oder der Deckel (7 ) zumindest teilweise aus einem anderen metallischen Werkstoff, wie z. B. Edelstahl oder Aluminium, besteht. - Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandung (3 ) mit vier, acht oder sechzehn im Wesentlichen ebenen Außenflächenbereiche versehen ist. - Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (9 ) für die Aufnahme des Teilbereichs der Krawatte einseitig offen ausgebildet ist. - Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (
1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende des Schlitzes (9 ) mit einem vorspringenden Bereich (11 ) versehen ist. - Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Verbindungseinrichtung zur Befestigung an einer anderen Aufbewahrungs- und/oder Transporteinrichtung vorgesehen ist.
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