DE20316309U1 - Kombiniertes Sportgerät - Google Patents
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- A63B21/06—User-manipulated weights
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Abstract
Kombiniertes Sportgerät, bestehend aus: zwei Schwingkufen (2), deren jede ein erstes Ende und ein zweites, dem ersten Ende abgewandtes Ende aufweist, wobei sich von dem zweiten Ende aus jeweils ein Handgriff (21) erstreckt, einer U-förmigen Rahmenstange (1) für eine Kopfstütze, wobei die U-förmige Rahmenstange (1) zwei sich gegenüber liegende Enden aufweist, die mit dem jeweils zugehörigen ersten Ende der Schwingkufen (2) verbunden sind und wobei im Mittelteil eine Kopfstütze (10) fest angeordnet ist und einer U-förmigen Schubstange (3), die zwei sich gegenüber liegende Enden aufweist, die mit dem jeweils zugehörigen zweiten Ende der Schwingkufen (2) verbunden sind.
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zur Körperertüchtigung und insbesondere ein kombiniertes Sportgerät, das zwei seitliche parallel zueinander angeordnete Schwingkufen, eine Rahmenstange für eine Kopfstütze und eine Schubstange, die auf unterschiedlichen Höhen mit den Schwingkufen verbindbar sind und einen Rahmen für einen Sitz aufweist, der schwenkbar mit der Rahmenstange für die Kopfstütze verbunden ist um den Sitz dadurch zwischen den Schwingkufen zu halten.
- Beschreibung des Standes der Technik
- Es sind verschiedene Sportgeräte bekannt geworden, die auch erfolgreich vermarktet werden. Diese herkömmlichen Sportgeräte sind jedoch nicht nur schwer und teuer in der Anschaffung, sondern benötigen auch einen erheblichen Platzbedarf. Aus diesem Grund bevorzugen viele Privatpersonen einfache tägliche körperliche Übungen in der häuslichen Umgebung, wie zum Beispiel Rumpfbeugen nach vorn und zu beiden Seiten mit verschränkten Armen, die jedoch nicht geeignet sind für Menschen mit Übergewicht oder im hohen Alter; für diese Gruppe empfiehlt sich der Einsatz eines Sportgerätes zur Körperertüchtigung, um so Unfälle zu vermeiden.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Im Hinblick auf diese Zielgruppe liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein kombiniertes Sportgerät zu schaffen, das in einfacher Weise die Durchführung von Rumpfbeugen und Gliederstrecken ermöglicht, das einfach im Aufbau und das kostengünstig herstellbar ist.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen; vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
- Die Erfindung betrifft also ein kombiniertes Sportgerät, das zwei Schwingkufen aufweist, deren jede ein erstes Ende und ein dem ersten Ende abgewandtes zweites Ende aufweist, sowie einen vom zweiten Ende ausgehenden Handgriff. Zusätzlich ist eine U-förmige Rahmenstange für eine Kopfstütze vorgesehen, deren beide sich gegenüber liegende Enden mit den ersten zugehörigen Enden der Schwingkufen in lösbarer Weise verbunden sind, während das Mittelteil fest mit der Kopfstütze verbunden ist. Die Schubstange ist ebenfalls U-förmig ausgestaltet, wobei ihre beiden sich gegenüber liegenden Enden ebenfalls in lösbarer Weise mit den zugehörigen zweiten Enden der Schwingkufen verbunden sind. Ein U-förmiger Rahmen für den Sitz ist an seinen beiden sich gegenüber liegenden Enden mit der Rahmenstange für die Kopfstütze in schwenkbarer Weise verbunden, während sein mittlerer Abschnitt den Sitz aufnimmt. Die Handgriffe der Schwingkufen sind schliesslich über einen Spannriemen miteinander verbunden.
- Kurze Beschreibung der Zeichnung
-
1 zeigt eine Gesamtansicht des kombinierten Sportgerätes gemäss der Erfindung, -
2 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht des kombinierten Sportgerätes gemäss der Erfindung, -
3 zeigt das kombinierte Sportgerät gemäss der Erfindung während eines ersten Einsatzbeispiels, -
4 zeigt das kombinierte Sportgerät gemäss der Erfindung während eines zweiten Einsatzbeispiels, -
5 zeigt das kombinierte Sportgerät gemäss der Erfindung während eines dritten Einsatzbeispiels und -
6 zeigt das kombinierte Sportgerät gemäss der Erfindung während eines vierten Einsatzbeispiels. - Genaue Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
- In den
1 und2 ist das erfindungsgemässe kombinierte Sportgerät dargestellt, das eine Rahmenstange1 für eine Kopfstütze, zwei Schwingkufen2 , eine Schubstange3 und einen Rahmen4 für den Sitz aufweist. Die Rahmenstange1 für die Kopfstütze ist im wesentlichen U-förmig ausgestaltet und mit einer Kopfstütze10 versehen, die im Mittelteil angeordnet ist, während ihre beiden sich gegenüber liegenden Enden in lösbarer Weise mit den Schwingkufen2 in an und für sich bekannter Weise verbunden sind, zum Beispiel mittels einer Bolzenverbindung. Die Schwingkufen2 sind mit je einer Abdeckung20 versehen, die zugleich ihrer Verstärkung dient um eine Verformung zu verhindern, wobei ihre oberen Enden jeweils mit einem der zwei sich gegenüber liegenden Enden der Schubstange3 verbunden sind, während jeweils eines ihrer unteren Enden mit jeweils einem der zwei sich gegenüber liegenden Enden der Rahmenstange1 für die Kopfstütze verbunden ist. Des weiteren weist jede Schwingkufe2 einen Handgriff21 auf, der sich in Richtung nach oben erstreckt und zwar ausgehend von ihren Oberseiten aus. Ein Spannriemen21 kann eingesetzt werden und verbindet in diesem Fall die Handgriffe21 der Schwingkufen2 miteinander. Auch die Schubstange3 ist im wesentlichen U-förmig ausgestaltet, wobei ihre beiden sich gegenüber liegenden Enden in lösbarer Weise mit den oberen Enden der Schwingkufen2 verbunden sind. Der Rahmen4 für den Sitz weist in gleicher Weise eine im wesentlichen U-förmige Ausgestaltung auf, wobei seine beiden sich gegenüber liegenden Enden mit der Rahmenstange1 für die Kopfstütze in schwenkbarer Weise zu beiden Seiten der Kopfstütze10 verbunden sind; ein Sitz40 ist in der Mitte zwischen den beiden Schwingkufen2 fest angeordnet. - Die Rahmenstange
1 für die Kopfstütze, die Schwingkufen2 , die Schubstange3 und der Rahmen4 für den Sitz können miteinander über eine Teleskopanordnung verbunden sein oder Gleitteile aufweisen, die ineinander greifen, sodass dem Benutzer die Möglichkeit geboten ist, die Abmessung des kombinierten Sportgerätes nach seinen Bedürfnissen einstellen zu können. - Der Zusammenbau des erfindungsgemässen kombinierten Sportgerätes ist besonders einfach, wie aus der folgenden Beschreibung hervorgeht. Zu diesem Zweck wird zuerst die Rahmenstange
4 für die Kopfstütze auf den Boden gelegt, wonach die Schwingkufen2 mit den beiden sich gegenüber liegenden Enden der Rahmenstange1 für die Kopfstütze verbunden werden. Anschliessend werden die beiden sich gegenüber liegenden Enden der Schubstange3 mit den zugehörigen oberen Enden der Schwingkufen2 verbunden, wonach der Spannriemen22 mit den Handgriffen21 der Schwingkufen2 verbunden wird und schliesslich der Rahmen4 für den Sitz mit der Rahmenstange1 für die Kopfstütze verbunden wird. - In den
3 bis6 sind verschiedene Anwendungsbeispiele für das kombinierte Sportgerät nach der Erfindung dargestellt. Wie aus der3 hervorgeht, kann der Benutzer auf dem Sitz40 Platz nehmen und sich dabei mit seinen Füssen an der Kopfstütze10 abstützen, während die Hände die Handgriffe21 umgreifen, sodass er in der Lage ist, die Handgriffe21 zu sich heranzuziehen und von sich wegzudrücken, während zu gleicher Zeit die Beine abwechselnd gestreckt und zurückgezogen werden. Wie aus4 hervorgeht, kann der Benutzer auf dem Sitz40 ( oder auf dem Boden ) Platz nehmen und sich dabei mit dem Kopf auf der Kopfstütze10 abstützen und dann beginnen, abwechselnd die Schubstange3 von sich wegzudrücken und zu sich heranzuziehen. Wie aus5 hervorgeht, kann sich der Benutzer auf den Boden legen, wobei sich seine Hüfte auf dem Sitz40 abstützt und die beiden Beine die Schubstange3 von zwei Seiten aus umgeben, sodass er die Schubstange3 mit seinen Beinen abwechselnd hin- und herbewegt. Wie schliesslich aus6 hervorgeht, kann sich der Benutzer auf den Boden legen und sich dabei mit dem Kopf auf dem Sitz40 abstützen, wobei die Hände den Spannriemen22 umgreifen, sodass er den Spannriemen22 abwechselnd zu sich heranziehen und von sich wegdrücken kann. - Es wurde ein Prototyp des kombinierten Sportgerätes gebaut, der alle in den
1 bis6 dargestellten Bauteile aufwies. Im praktischen Einsatz konnte bestätigt werden, dass er all die beschriebenen Funktionen und Vorteile in zufriedenstellender Weise ermöglichte bzw. aufwies. - Die Erfindung wurde zwar anhand nur eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels beschrieben, jedoch sei betont, dass der Fachmann zahlreiche Abwandlungen und Änderungen vornehmen kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, der durch die beigefügten Ansprüche festgelegt ist.
Claims (5)
- Kombiniertes Sportgerät, bestehend aus: zwei Schwingkufen (
2 ), deren jede ein erstes Ende und ein zweites, dem ersten Ende abgewandtes Ende aufweist, wobei sich von dem zweiten Ende aus jeweils ein Handgriff (21 ) erstreckt, einer U-förmigen Rahmenstange (1 ) für eine Kopfstütze, wobei die U-förmige Rahmenstange (1 ) zwei sich gegenüber liegende Enden aufweist, die mit dem jeweils zugehörigen ersten Ende der Schwingkufen (2 ) verbunden sind und wobei im Mittelteil eine Kopfstütze (10 ) fest angeordnet ist und einer U-förmigen Schubstange (3 ), die zwei sich gegenüber liegende Enden aufweist, die mit dem jeweils zugehörigen zweiten Ende der Schwingkufen (2 ) verbunden sind. - Kombiniertes Sportgerät nach Anspruch 1, das ausserdem einen Spannriemen (
22 ) aufweist, der die beiden Handgriffe (21 ) miteinander verbindet. - Kombiniertes Sportgerät nach Anspruch 1, das ausserdem einen U-förmigen Rahmen (
4 ) für einen Sitz (40 ) aufweist, wobei der U-förmige Rahmen (4 ) für den Sitz mit zwei sich gegenüber liegenden Enden versehen ist, die zu beiden Seiten der Kopfstütze (10 ) jeweils mit dem entsprechenden Ende der sich gegenüber liegenden Enden des U-förmigen Rahmens (4 ) für den Sitz schwenkbar verbunden sind und wobei im mittleren Abschnitt des Rahmens (4 ) ein Sitz (10 ) fest angeordnet ist. - Kombiniertes Sportgerät nach Anspruch 3, bei dem die Schwingkufen (
2 ), die U-förmige Rahmenstange (1 ) für die Kopfstütze, die U-förmige Schubstange (3 ) und der U-förmige Rahmen (4 ) für den Sitz mittels einer Teleskopanordnung miteinander verbunden sind. - Kombiniertes Sportgerät nach Anspruch 3, bei dem die Schwingkufen (
2 ), die Rahmenstange (1 ) für die Kopfstütze, die Schubstange (3 ) und der U-förmige Rahmen (4 ) für den Sitz jeweils mit einer Teleskopanordnung für die Einstellung der Abmessungen versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20316309U DE20316309U1 (de) | 2003-10-23 | 2003-10-23 | Kombiniertes Sportgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20316309U DE20316309U1 (de) | 2003-10-23 | 2003-10-23 | Kombiniertes Sportgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20316309U1 true DE20316309U1 (de) | 2004-01-15 |
Family
ID=30470083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20316309U Expired - Lifetime DE20316309U1 (de) | 2003-10-23 | 2003-10-23 | Kombiniertes Sportgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20316309U1 (de) |
-
2003
- 2003-10-23 DE DE20316309U patent/DE20316309U1/de not_active Expired - Lifetime
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Effective date: 20070118 |
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Effective date: 20091211 |
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Effective date: 20120202 |
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