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DE20316804U1 - Kathetervorrichtung - Google Patents

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catheter holder
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B Braun Melsungen AG
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Abstract

Kathetervorrichtung umfassend
einen rohrförmigen Katheter (1), der am proximalen Ende mit einem Katheterhalter (2) verbunden ist, der einen zur proximalen Seite hin offenen Hohlraum (2a) aufweist,
eine in dem Katheter (1) verschiebbare Nadel (3), die am proximalen Ende mit einem Nadelhalter (4) verbunden ist, der in den Katheterhalter (2) so eingesetzt ist, dass die Nadelspitze aus dem Katheter vorsteht,
einen auf der Nadel (3) verschiebbaren Nadelschutz in der Form eines Federclip (5), der in dem Hohlraum (2a) des Katheterhalters angeordnet und mit einer Eingriffseinrichtung versehen ist, die beim Zurückziehen der Nadel aus dem Katheter mit einer Eingriffseinrichtung (3a) an der Nadel so zusammenwirkt, dass der Federclip mit der Nadel aus dem Katheterhalter (2) herausgezogen wird, während der Federclip die Nadelspitze abdeckt und blockiert,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Federclip (5) nur durch Reibungseingriff bzw. durch Verkrallen der Kanten mit der Innenfläche des Hohlraums (2a) des Katheterhalters...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kathetervorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine Kathetervorrichtung dieser Art ist aus EP 1 180 381 bekannt, wobei die auf dem Nadelschaft anliegenden Enden der Federarme des Federclip durch einen ringförmigen Vorsprung auf dem Innenumfang des Katheterhalters in diesem gehalten werden, bis die Eingriffseinrichtung in Form einer Ausbeulung an der Nadel mit dem Bohrungsumfang an der proximalen Querwand des Federclip in Eingriff tritt. In dieser Eingriffsstellung übergreifen die beiden Federarme die Nadelspitze und lösen sich dabei von dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung, so dass der Federclip mit der Nadel aus dem Katheterhalter herausgezogen werden kann.
  • Der radial nach innen vorstehende Vorsprung am Katheterhalter zur Fixierung des Federclip im Katheterhalter erfordert hinsichtlich Herstellung und Montage einen gewissen Aufwand. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kathetervorrichtung dieser Art so auszubilden, dass sie einfacher hergestellt und montiert werden kann, ohne dass die Haltefunktion des Federclip im Katheterhalter beeinträchtigt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass der Federclip nur durch Verkeilen oder Verkrallen der Ecken mit der Innenfläche des Katheterhalters in diesem gehalten wird, bis die Eingriffseinrichtung an der Nadel mit der Eingriffseinrichtung am Federclip beim Zurückziehen der Nadel zusammenwirkt, ergibt sich eine einfachere Gestaltung des Katheterhalters und eine einfachere Montage.
  • Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
  • 1 einen Längsschnitt durch eine Kathetervorrichtung,
  • 2 eine Ansicht längs der Schnittlinie A – A in 1,
  • 3 den Federclip in der Schutzstellung an der Nadelspitze,
  • 4 eine um 90° verdrehte Ansicht des Nadelschaftes im Bereich der Nadelspitze,
  • 5 eine um 90° verdrehte Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Federclip,
  • 6 eine Ansicht der proximalen Stirnseite des Federclip nach 5,
  • 7 eine modifizierte Ausführungsform des Federclip, und
  • 8 eine Ausführungsform eines einarmigen Federclip.
  • 1 zeigt einen Katheter 1, der in einem muffenförmigen Katheterhalter 2 befestigt ist, dessen zur proximalen Seite hin offener Hohlraum 2a wenigstens im Endabschnitt vorzugsweise derart konisch gestaltet ist, dass der maximale Durchmesser am proximalen Ende des Katheterhalters 2 liegt. In den Katheter 1 ist eine Nadel 3 eingeschoben, die an einem Nadelhalter 4 befestigt ist, der in das proximale Ende des Katheterhalters 2 eingesetzt ist, wobei die Nadelspitze über das distale Ende des Katheters 1 vorsteht. In dem Hohlraum 2a des Katheterhalters 2 ist ein Federclip 5 angeordnet, der auf dem Nadelschaft verschiebbar ist und mit den abgewinkelten Enden zweier diametral gegenüberliegender Federarme 5a und 5b am Nadelschaft anliegt. Nahe der Nadelspitze ist die Nadel mit einer Quetschung oder dergleichen versehen, damit sich ein radialer Vorsprung 3a ergibt, der eine Eingriffseinrichtung bildet und mit einer Bohrung in der proximalen Querwand 5c des Federclip derart zusammenwirkt, dass beim Zurückziehen der Nadel 3 aus dem Katheterhalter der Federclip 5 über die Eingriffseinrichtung 3a aus dem Katheterhalter herausgezogen wird, wobei die abgewinkelten freien Enden der Federarme des Federclip die Nadelspitze übergreifen und blockieren, wie 3 zeigt.
  • Damit der Federclip 5 im Katheterhalter 2 gehalten wird, während die Nadel 3 mittels des Nadelhalters 4 aus dem Katheter zurückgezogen wird und die abgewinkelten Enden der Federarme 5a und 5b auf dem Nadelschaft gleiten, sind die äußeren Ecken der proximalen Querwand 5c des Federclip 5 derart mit der Innenwand des Katheterhalters 2 verkrallt bzw. verklemmt, dass ein vorzeitiges Lösen des Federclip aus dem Katheterhalter verhindert wird. Erst bei Eingriff des radialen Vorsprungs 3a am Rand der Bohrung 5d in der Querwand 5c des Federclip und durch Zugkraft am Nadelhalter 4 wird der Eingriff zwischen Federclip 5 und Katheterhalter 2 gelöst.
  • In dieser in 3 wiedergegebenen Schutzstellung kann der Federclip nicht mehr in Achsrichtung auf dem Nadelschaft verschoben werden, weil die Nadelspitze und der radiale Vorsprung 3a axiale Anschläge für den Federclip bilden. Es ist nicht erforderlich, dass der Federclip in radialer Richtung hierbei eine Klemmwirkung auf die Nadel ausübt.
  • In der Stellung des Federclip 5 nach 1 ist es nicht erforderlich, dass die radial äußeren Bereiche 5e und 5f der Enden der Federarme an der Innenwand des Katheterhalters 2 anliegen bzw. durch den Nadelschaft gegen die Innenwand des Katheterhalters gedrückt werden. Die Haltewirkung des Federclip im Katheterhalter kann allein durch die vier Ecken der Querwand 5c gewährleistet werden, die sich in das Kunststoffmaterial des Katheterhalters 2 eindrücken.
  • 4 zeigt eine Ansicht der Nadel von oben in 1, wobei die Quetschung des Nadelschaftes deutlich wird, die zu den diametral gegenüberliegenden radialen Vorsprüngen bei 3a führt.
  • Die Querwand 5c des Federclip 5 kann so ausgebildet sein, dass sie sich bei Anliegen einer gewissen Zugkraft durch die radialen Vorsprünge 3a der Nadel zur proximalen Seite hin leicht wölbt, damit die Ecken der Querwand 5c sich leichter vom Innenumfang des Katheterhalters lösen.
  • 5 zeigt eine um 90° verdrehte Ansicht des Federclip 5 bzw. eine Ansicht des Federclip von oben in 1, wobei im Bereich des proximalen Endes des Federclip 5 diametral abstehende Eingriffselemente 6 vorgesehen sind, die sich am Innenumfang des aus Kunststoffmaterial bestehenden Katheterhalters 2 verkrallen. Wie aus 5 ersichtlich ist, sind diese Eingriffselemente in der Ansicht der 5 etwa L-förmig gestaltet und elastisch ausgebildet, so dass sie durch ihre radiale Vorspannung eine gewisse Klemmwirkung erzeugen, durch die sich die Ecken des Federclip im Material des Katheterhalters 2 verkeilen bzw. verkrallen. Vorzugsweise greifen diese Eingriffsselemente 6 in einem konisch gestalteten proximalen Endabschnitt 2b des Katheterhalters 2 an der Innenumfangswand an. Der distale Bereich des Hohlraums 2a kann hierbei zylindrisch gestaltet sein.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung können die radial äußeren Enden der Eingriffselemente 6 in ihrer Formgebung an den Innenumfang des Katheterhalters 2 angepasst sein, um einen Reibungseingriff zu begünstigen.
  • Wenn Eingriffselemente 6 vorgesehen werden, ist es nicht erforderlich, dass der Federclip 5 selbst mit der proximalen Querwand 5c am Innenumfang des Katheterhalters anliegt. Zusätzlich kann aber auch die proximale Querwand 5c so ausgelegt sein, dass sie sich mit den Ecken an der Innenwand des Katheterhalters verkrallt, wie 2 zeigt, um die Fixierung des Federclip im Katheterhalter zu verstärken.
  • Radial abstehende Eingriffselemente können auch an einer anderen Stelle des Federclip vorgesehen werden, beispielsweise im Bereich der Federarme, so dass beim Übergreifen der Nadelspitze durch die freien Enden der Federarme 5a und 5b die Spannung verringert wird, durch die die an den Federarmen angebrachten Eingriffselemente am Innenumfang des Katheterhalters anliegen. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines solchen Federclip, an dessen Federarmen 5a und 5b radial abstehende Eingriffselemente 7 durch eine entsprechende Formgebung der Federarme ausgebildet sind.
  • Bei den an den Federarmen abstehenden Eingriffselementen 7 kann der Hohlraum 2a des Katheterhalters auch zylindrisch ausgebildet sein.
  • Anstelle der radial abstehenden Eingriffselemente 7 an den Federarmen können auch die abgewinkelten freien Enden der Federarme 5a und 5b so ausgebildet werden, dass sie zugleich radial außen ein Eingriffselement mit dem Innenumfang des Katheterhalters bilden. Mit anderen Worten können die Eingriffselemente 7 in 7 an die distalen Enden der Federarme verlagert werden.
  • 8 zeigt eine Ausführungsform mit einem einarmigen Federclip 8, der die Nadel 3 beispielsweise U-förmig umgreift und im Mittelbereich mit einer Lasche 9 versehen ist, die elastisch gegen den Nadelschaft drückt. Die Lasche 9 wirkt mit einer nicht dargestellten Nut auf dem Umfang der Nadel 3 als Eingriffseinrichtung derart zusammen, dass der vordere Rand der Lasche 9 in die Umfangsnut an der Nadel eingreift, wenn die Nadelspitze innerhalb des Federclip liegt und durch das abgewinkelte Ende des Federarms abgedeckt und blockiert wird. Die radial äußeren Enden 8a und 8b der proximalen Querwand 8c liegen in Achsrichtung versetzt zueinander an der Innenwand des Katheterhalters 2 an, wobei die Stelle 8a um einen vorbestimmten Betrag vor der Anlagestelle 8b liegt. Auch bei dieser einarmigen Ausführungsform eines Federclip wird dieser nur durch Reibungseingriff bzw. Verkrallen der proximalen Kanten des Federclip an der Innenumfangswand des Katheterhalters 2 in diesem gehalten, wie dies anhand der vorausgehenden Ausführungsformen beschrieben wurde.
  • Bei der Ausführungsform eines Federclip nach 8 übt die elastische Lasche 9 in der Schutzstellung eine gewisse Klemmwirkung in radialer Richtung auf den Nadelschaft aus, wobei die Lasche 9 dem freien Ende des Federarms diametral gegenüberliegt. Hierdurch wird in der Schutzstellung der Nadelschaft zwischen Federarm und Lasche 9 in radialer Richtung eingeklemmt, während eine Verschiebung in Achsrichtung nicht möglich ist.
  • Bei den beschriebenen Ausführungsformen ist jeweils ein einteiliger Federclip als Schutzelement wiedergegeben. Der Federclip oder ein entsprechendes Schutzelement kann auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein.

Claims (6)

  1. Kathetervorrichtung umfassend einen rohrförmigen Katheter (1), der am proximalen Ende mit einem Katheterhalter (2) verbunden ist, der einen zur proximalen Seite hin offenen Hohlraum (2a) aufweist, eine in dem Katheter (1) verschiebbare Nadel (3), die am proximalen Ende mit einem Nadelhalter (4) verbunden ist, der in den Katheterhalter (2) so eingesetzt ist, dass die Nadelspitze aus dem Katheter vorsteht, einen auf der Nadel (3) verschiebbaren Nadelschutz in der Form eines Federclip (5), der in dem Hohlraum (2a) des Katheterhalters angeordnet und mit einer Eingriffseinrichtung versehen ist, die beim Zurückziehen der Nadel aus dem Katheter mit einer Eingriffseinrichtung (3a) an der Nadel so zusammenwirkt, dass der Federclip mit der Nadel aus dem Katheterhalter (2) herausgezogen wird, während der Federclip die Nadelspitze abdeckt und blockiert, dadurch gekennzeichnet, dass der Federclip (5) nur durch Reibungseingriff bzw. durch Verkrallen der Kanten mit der Innenfläche des Hohlraums (2a) des Katheterhalters (2) in diesem gehalten wird, bis die Eingriffseinrichtung (3a) an der Nadel mit der Eingriffseinrichtung am Federclip (5) beim Zurückziehen der Nadel zusammenwirkt.
  2. Kathetervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Hohlraum (2a) im Katheterhalter wenigstens auf dem proximalen Endabschnitt konusförmig derart ausgebildet ist, dass der größte Durchmesser am proximalen Ende liegt.
  3. Kathetervorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Federclip (5) im Bereich des proximalen Endes mit Reibungseingriff bzw. durch Verkrallen der Kanten an der Innenwand des Katheterhalters (2) gehalten ist.
  4. Kathetervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Umfang des Federclip wenigstens zwei diametral abstehende Eingriffselemente (6; 7) vorgesehen sind, die an der Innenwand des Katheterhalters (2) mit Reibungseingriff bzw. durch Verkrallen anliegen.
  5. Kathetervorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Eingriffselemente (6; 7) elastisch ausgebildet sind und mit Vorspannung an der Innenwand des Katheterhalters (2) anliegen.
  6. Kathetervorrichtung nach Anspruch 1, wobei Eingriffselemente (7) an diametral einander gegenüberliegenden Federarmen des Federclips (5) angebracht oder ausgebildet sind.
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