DE2031530A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden plastischen Materials - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden plastischen MaterialsInfo
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Description
jS.A., Luxemburg, Luxemburg München, den 25.Juni 197o
13» Boulevard de la foire
"Verfahren und 'Torrichtung zum Schneiden plastischen Materials".
Patentanmeldung
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren zum Schneiden eines Blockes
sich in plastischem Zustand "befindlichen Materials, insbesondere
Gasbetons, "bei dem der Block mittels einer Anzahl
Schneidedrähte, die je zwischen einem oberhalb und einem unterhalb des Blockes gehaltenen Spannorgan gespannt sind, geschnitten wird.
Bei einem bekannten Verfahren der erwähnten Art steht
der Block während dem Schneidevorgang auf einem Schneidetisch,
der derart gebildet ist, dass das unterhalb des Blockes gehaltene Spannorgan während dem Schneidevorgang eine Relativbewegung zum ' ύ
Schneidetisch ausführen kann·
Der Block kann dabei lediglich nach den von der Bauart
des Schneidetisches bestimmten !flächen geschnitten werden.
Ferner erfordert dieses bekannte Verfahren Fördermittel,
die den Block auf den Schneidetisch stellen und den geschnittenen Block von demselben abnehmen können.
Es ist ein anderes Verfahren bekannt, bei-dem der Block
zwar nach beliebig zu wählenden Schneideflächen geschnitten werden kann, indem der Block von einem mit Fördermitteln - . ,
versehenen ersten Schneidetisch aus durch einen Rahmen von
Schneidedrähten hindurch auf einen ebenfalls mit Fördermitteln versehenen zweiten Schneidetisch bewegt wird.
Diese zwei Schneidetische erfordern Fördermittel, die
nicht nur den Block von dem ersten auf den zweiten Schneidetisch versetzen können, sondern die auch imstande sind den .
Blook von einem Zufuhrträger, z.B. dem Boden einer Giessform,
auf den ersten Schneidetisch zu setzen und den.geschnittenen Block
von dem zweiten Schneidtisch auf einen Abfuhrträger zu stellen«
Die Erfindung schafft ein Verfahren, bei dem der Block nach
beliebig zu wählendenj zu einer Sehneideriohtung parallelen Flächen
geschnitten werden kann und "bei dem die erforderlichen Fördermittel
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BAD OFHGlNAC 2 "
-it- · ■ .
einfach sein können.
Zu diesem Zweck wird bei dem erfindungsgemässen Verfahren
der Block, während derselbe mittels an einander gegenüberstehenden ,
Seiten des Blookes angreifenden Tragmitteln getragen wird, geschnitten«
Ferner schafft die Erfindung eine Vorrichtung zum Durchführen des vorstehend vorgeschlagenen Verfahrens« Diese Vorrichtung umfasst
an einander gegenüberstehenden Seiten des' Blockes angreifende Trag-.
mittel und eine Anzahl Schneidedrähte zum Schneiden des Blockes
in mindestens einer Schneiderichtung und ist durch eine relative, parallel zur Schneidrichtung geführte Bewegung zwischen den den
P Block tragenden Tragmitteln einerseits und den Schneidedrähten
andererseits, gekennzeichnet. .
• Die genennten und weiteren Merkmale der Erfindung, gehen
aus der nachstehenden Beschreibung einer Anzahl erfindungsgemässer Verfahren hervor.
Die beigefügte Zeichnung zeigt Varianten des anmeldungsgemässen Verfahrens.
Pig. 1 und 2 sind ein Quer- bezw. ein Längsschnitt einer
erfindungsgemässen Vorrichtung.
Fig. 3 und 4 ein Querschnitt bezw. eine teilweise Seitenansicht
einer weiteren erfindungagemässen Vorrichtung und
Fig. 5 und 6 sind ein Querschnitt bezw. eine Draufsicht
einer weiteren erfindungsgemässen Vorrichtung.
Beim Verfahren nach Fig. 1 und 2 wird ein Block 1 von sich
in plastischem Zustand befindlichem Gasbeton auf dem Boden 2 einer Giessform, von der die nichtgezeichneten Wandungen entfernt sind,
gegen Sehneidedrähte 3 geschoben. Der obere Balken 5 und der untere
Balken 6 eines ortsfesten Sohneidrahmens 4 bilden die Spannorgane der Sohneidedrähte 3·
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■ -■*-. ■■
Bann wird der Block 1 zwischen Klemmbacken 9 und· 10 eines
Greifers 8, dessen Gestell 11 an Hebemitteln 7 aufgehängt ist, angefasst« Die Klemmbacken 9 und 10 sind gelenkig im Gestell
auf gehängt und werden mittels Kraftgeräten 12 "betätigt. Beim
Anfassen des Blockes. 1 umgreift die Klemmbacke 9 cLen oberen
Balken 5· Darauf wird der Greifer 8 mit dem Block T einigermassen
angehoben und anschliessend, wie in gestrichelten Linien dargestellt
ist, in Pfeilrichtung 13 "bewegt, bis die Klemmbacke 10 an die
Schneidedrähte 3 anstösst. Während dem Schneidevorgang wird
der Greifer mit dem Block längs Fürhrungsstäbe 14 geführt,
llach dem Sohneidevorgang wird der Block 1, wie durch punktierte t
Linien angedeutet ist, auf einen Böst 15 abgestellt, worauf derselbe
von dem S ohne iderahmen 4 in einen nichtdargestellten llärtungskessel
transportiert wird", ·
Beim Verfahren nach Fig. 3 und 4 wird ein Block 21 auf
einem &ls Wagen ausgebildeten Boden 22 einer Giessform, deren
Wandungen entfernt sind, über Schienen 20 zwischen Klemmbacken 29 eines Greifers 28 zugeführt. Die Klemmbacken 29 bestehen aus
einer grossen Anzahl vertikaler Backenteile 30, die je mittels
horizontalen Stiften"36 in einem.Gestell 31 des Greifers 28
geführt sind und die je mittels Kraftgeräten 32 in eine Klemmstellung gebracht werden. Die Klenmfläehen der Backenteile 30
sind mit in das plastische llaterial des Blockes 21 eindringenden
Vorsprüngen 37 und- mat" vertikalen Schlitzen 55 zur Aufnahme von
vertikalen Schneidedrähten 23 versehen· Die Schneidedrähte 23
sind zwischen einem oberen Balken 25 und einem unteren Balken
26 eines Schneiderahmens 24 gespannt, der mittels Rollen 18 an
Schienen 19 des Gestells 31 aufgehängt ist und. der mittels Lluttern
16 an- ge-triebenen Spindeln 17 angreift.
ITachdem der Block 21 bei einer in Tollinien gezeichneten
Stellung von Schneide rahmen 24 zwischen den Elemmbe.cken 29
festgeklemmt ist, wird der Greifer 20 ssxit^ ■ dem Block 21 mittels
an dem Gestell 31 angreifenden Hebemitteln angehoben, so dass
der Sehneiderahmen 24 sich ganz oberhalb des ITiveaus des Bodens
22 befindet. Danach wird durch gemeinsames Antreiben der Spindeln 17 der Schneiderahmen 24 in Schneiderichtung 33 bis in die
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BAD ORIGINAL1
in gestrichelten Linien angedeutete Stellung- bewegt, so dass
der Block 21 geschnitten wird. Schliesslich w,ird der- Greifer
28 nach unten gebracht, wobei der Block 21 auf den Boden 22 oder auf einen anderen Träger gesetzt wird. Dadurch, dass
die Klemmbacken 29 in eine Anzahl Backenteile 30 aufgeteilt
sind, die unabhängig mittels Kraftgeräten 32 angedrückt v/erden,
ist jeder Blookteil des geschnittenen Blockes 21 mit Sicherheit getragen.
Beim Verfahren nach Fig. 5 und 6 wird ein Block 41
einem als Wagen ausgebildeten Boden 42 einer Giessform über
Schienen 40 zwischen den Klemmbacken 49 eines Greifers 48
zugeführt. Die Klemmbacken 49 bestehen aua einer grossen Anzahl von Yorsprüngen 37 versehenen vertikalen Backenteilen 50,
die je mittels horizontalen Stiften 56 in einem Gestell 51 des
Greifers 48 geführt sind und die je mittels Kraftgeräten 52
in eine Klemmstellung gebracht werden»
Die Schneidedrähte 43 sind zwischen V-förmigen Balken 45 · und 46 eines Schneiderahmens 44 gespannt® Die 'Schneidedrähte
43 stehen dadurch in Pfeilrichtung 53 gegeneinander versetzt, so dass sie sukzessiv mit dem Block 41 im Berührung gelangen,,
Der Schneiderahmen 44 ist mittels Rollen 38 parallel zu
den Klemmbacken 49 über Schienen 39 <3.es Gestells 51 geführt
und ist mittels !füttern 58 und Spindeln 59 "bei angehobenem
Greifer 48 in Schneidericlitung 53 zu treiben, wobei der'
Block 41 geschnitten wird» Während dem Schneiden des Blockes
entstehen hinter den Schneidedrähten 43 offen'e Schlitze, die
jedoch durch den Klemmdruck der Klemmbacken 49 wieder zugedrückt werden» Die Breite des Blockes 41 wird bei jedem Schneidedraht
eine Schneidedrahtbreite schmäler.
■ . BAD
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEVerfahren zum Schneiden eines Blockes sich in plastichem Zustand befindlichen Materials, insbesondere Gasbetons, bei dem der Block mittels einer Anzahl Schneidedrähte, die je zwischen einem oberhalb und einem'unterhalb des Blockes gehaltenen Spann^ organ gespannt sind, geschnitten wird,- dadurch gekennzeichnet, dass der Block (i;21;4i) während derselbe mittels einander gegenüberstehenden Seiten des Blockes (1;2T;41) angreifenden Trag- · mitteln (9, 10; 29, 30j 49» 50) getragen ist, geschnitten wird,2»Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend an einander gegenüberstehenden Seiten des Blockes angreifende Tragmittel und eine Anzahl Schneidedrähte zum Schneiden des Blockes in mindestens einer Sohneiderichtung, gekennzeichnet durch eine parallel zur Schneifkcichtung geführte Relativbewegung zwischen den den Block (1;21;41)tragenden Tragmitteln (9,10; 29, 50; 49,5O)- einerseits und den Schneidedrähten (5?23;43) andererseits.5· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, . ; j dass die Tragmittel(9, 10; 29,30; 29,50) aus'einem Greifer ;(8, 28, 40) mit gegeneinander beweglichen an den Seiten des | ,Blockes (1,21,41) angreifenden Klemmbacken (9, 10; 29,50; :49,50). t .4. Vorrichtung nach Anspruoh 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (39) anlden dem Block (2-t) zugekehrten Selten Aussparungen (35) zur Aufnahme von Schneidedrähten (23) aufweisen, ·5· Vorrichtung nach Anspruch 2, J oder 4» dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden Klemmbacken (29, 49) mehrere unabhängig voneinander an den Block (21, 41) andrüokende Klemmteile (30,50) aufgeteilt ist. , ■ .0098.82/0293- if ~6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3-5» dadurch gekennzeichnet, dass ein Gestell (31»51)» a*i dem der Greifer (28, 48) aufgehängt ist, atich die Spannorgane (25, 26, 45, 46) zwischen welchen die SchneidedrShte (23, 43) gespannt sind, trägt, welche Spannorgane (25, 26, 45, 46) parallel zur Sohneiderichtung geführt und gegenüber dem Gestell (31» 51) ■beweglich sind.7. Torrichtung nach einem der Ansprüche 3-6» gekennzeichnet durch eine parallel zu den Klemmbacken (49> 50) geführte Rglativ-"bewegung zwischen den Klemmbacken (49»50) einerseits und der Anzahl Schneidedrähte (43) andererseits.8. Vorrichtung naoh Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet dass mehrere Sohneidedrähte (43) in Schneiderichtung gesehen gegeneinander versetzt stehen.9. Gegenstände, hergestellt nach dem· Verfahren nach Anepruoh 1.Der PatentanwaltBAD009882/0293
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