DE2031516C - Steuereinrichtung für einen Ofen - Google Patents
Steuereinrichtung für einen OfenInfo
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Description
24. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
mit dem ersten Thermistor (THl) eine zweite Heizvorrichtung (CH) thermisch gekoppelt ist,
welche die Temperatur des ersten Thermistors (71Hl) wesentlich oberhalb der Umgebungstemperatur,
aber noch unterhalb von dessen SchweH-werttemperatur
zu halten vermag, wenn die erste Heizvorrichtung (Hl) nicht erregt ist.
25. Steuereinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, d "« die mit dem ersten
Thermistor (THl) tnermiscb gekoppelten Heizvorrichtungen
ein zweiter (H 1) bzw. achter Thermistor (CH) sind.
26. Steuereinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Thermistoren
(CHI, Hl, CH) einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres Widerstandes sowie eine Obergangstemperatur
aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand stark ansteigt.
27. Steuereinrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der die erste Heizvorrichtung
bildende zweite Thermistor (Hl) eine höhere Übergangstemperatur besitzt als der erste
Thermistor (TH \) und dieser wiederum eine höhere als der .he .-weite Heizvorrichtung bildende
achte Thermistor (CH).
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für einen mit einem fließfähigen Brennstoff beheizten
Ofen, insbesondere einen Gasofen, zum wärmebedarlsabhängigen Betätigen eines Brenners in
dem Ofen mit einem die Temperatur des von dem Ofen beheizten Raumes abfühlenden Thermostaten
und einem in einer Brennstoffzuleitung zu dem Brenner angeordneten elektrisch betätigbaren Brennstoffventil.
Bei bekannten derartigen Steuereinrichtungen ist I'm Zünden des aus dem Brenner austretenden
Brennstoffes eine ständig brennende Zündflamme vorgesehen, und der Thermostat beeinflußt das Brennstoffventil
unmittelbar. Dies hat den Nachteil, daß in Betriebspausen ein unnötig hoher Brenstoffvcrbrauch
auftritt, daß ein weiteres Ventil für die Zündflamme erforderlich ist und daß eine aufwendige und damit
störanfällige Zündsicherung benötigt wird. Überdies treten bei einem Zündverzug oder bei yrennerstörungeii
gefährliche Ansammlungen des Brennstoffes auf. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
eine Steuereinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher der Brennstoff nur bei Bedarf
gezündet wird, die sicherstellt, daß keine Ansammlungen von verbranntem Brennstoff auftreten können,
die zuverlässig und betriebssicher ist und die einfach aufgebaut ist und wirtschaftlich gefertigt werden
k;;nn.
Dies wird erfindungsgcmüß dadurch erreicht, daß
zum Entzünden des Brennstolfes eine durch ilen Thermostaten
einschaltbare Zündvorrichtung vorhanden
5 6
ist, die nach ihrem Einschalten an eine in der Nähe temperatur besitzt als der erste Thermistor. Der
des Brenners angeordnete Funkenstrecke eine Folge zweite Thermistor ist zweckmäßigerweise derart anvon Zündfunken liefert und beim Brennen des Brenn- geschlossen, daß er gleichzeitig mit der Zündvorrichstoffes die Erzeugung weiterer Zündfunken einstellt, tung erregt wird, wenn diese Zündfunken liefert, und
daß mit dem Brennstoffventil eine Halbleiter-Schalt- 5 entregt wird, wenn diese die Erzeugung von Zündvorrichtung verbunden ist, die nach ihrem Auslösen funken einstellt.
leitend wird und das Brennstolfventil betätigt, daß für Zur Vermeidung von unnötigem Elektrodenabdie Schaltvorrichtung eine Auslösevorrichtung vor- brand kann der zweite Thermistor so ausgebildet sein,
gesehen ist, welche diese zunächst nur dann auslöst, daß sich sein Widerstand bei Erregung in der vorwenn die Zündvorrichtung Zündfunken liefert, und io gegebenen Zeitspanne so weit erhöht, daß die Zündsodann fortlaufend, solange der Thermostat einen vorrichtung weniger stark erregt wird und Zündfun-Wärmebedarf anzeigt, daß ein Thermistor derart ein- ken mit verringerter Folgefrequenz liefert,
geschaltet ist, daß er ein Auslösen der Schaltvorrich- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
tung und damit auch ein Betätigen des Brennstoff- ist eine zweite Schaltvorrichtung vorgesehen, die leiventils verhindert, wenn er über seine vorbestimmte 15 tend ist, wenn der Thermostat einen Wärmebedarf
Schwcllwerttempcratur hinaus erwärmt ist, und daß anzeigt, und in diesem Zustand eine Energiezufuhr
mit der Zündvorrichtung eine mit dem Thermistor zu der ersten Schaltvorrichtung gestattet. Mit der
thermisch gekoppelte Heizvorrichtung verbunden ist, zweiten Schaltvorrichtung ist vorteilhafterweise ein
welche den Thermistor in einer vorgegebenen Zeit- dritter Thermistor verbunden, der die Temperatur in
spanne auf dessen Schwellwerttemperatur erwärmt, ao dem Ofenraum abfühlt und eine Auslösung der zweiwcnn die Zündvorrichtung noch Zündfunken liefert, ten Schaltvorrichtung und damit eine Betätigung des
also der Brennstoff noch nicht entzündet ist. Brennstoffventils verhindert, wenn er über eine der
ncn des Brennstoffes weist nach einer Ausgestaltung Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist.
der Erfindung die Zündvorrichtung eine mit einem as Wenn dem Ofen die Verbrennungsluft über ein
die Funkenstrecke ist dem Ladekondensatcr parallel vorrichtung in ähnlicher Weise ein vierter Thermistor
geschaltet, so daß die brennende Flamme den Lade- verbunden sein, der durch das Gebläse gekühlt wird,
kondensator kurzschließt. und weiterhin mit dem vierten Thermistor eine Heiz-
weist die Auslösevorrichtung zum erstmaligen Aus- chendcr Verbrennungsluftströmung den vierten Ther-
lösen der Schaltvorrichtung einen Kondensator auf, mistor über seine Schwellwerttemperatur hinaus zu
über den eine Elektrode der Funkenstrecke mit der erwärmen vermag. Auch die mit dem vierten Ther-
reicht, daß die Brennstoffzufuhr nur dann geöffnet 35 zweckmäßigerweise ein Thermistor.
ist, wenn tatsächlich Zündfunken vorhanden sind. Die Schaltvorrichtungen sind vorteilhafterweise als
Zur weiteren Auslösung der Schaltvorrichtung ist Triacs ausgebildet, d. h. als bidirektionale Schalter
es günstig, wenn das Brennstoffventil eine induktive mit Zündverhalten. Nach einer weiteren Ausgestal-Bctätigungswicklung aufweist, die Schaltvorrichtung tung der Erfindung weist die zwei'e Schaltvorricheinen Steuereingang und zwei in Reihe mit der Be- 40 tung einen Steuereingang und zwei in Reihe mit der
tätigungswicklung angeordnete Schaltstromanschlüsse ersten Schaltvorrichtung angeordnete Schaltstrombesitzt, der mit der Elektrode der Funkenstrecke ver- anschlüsse auf, und der erste Thermistor ist derart
bundene Kondensator für die anfängliche Auslösung mit dem Steuereingang der zweiten Schaltvorrichtung
der Schaltvorrichtung an einen der Schaltstrom- verbunden, daß er eir.e Auslösung der zweiten Schaltanschlüsse angeschlossen ist und zwischen dem 45 vorrichtung und damit eine Betätigung des Brei, stoff-Slcucrcingang und dem anderen Ende der Betäti- ventils verhindert, wenn er über eine vorbestimmte
gungswicklung ein weiterer Kondensator für die fort- Schwellwerttemperatur hinaus erwänt wird,
laufende Auslösung der Schaltvorrichtung angeschlos- Eine weitere Sicherheit gegen das Ansammeln von
sen ist. unverbranntem Brennstoff ergibt sich nach einer an-
dene Kondensator kann jedoch nach einer anderen Verzögerungsvorrichtung vorgesehen ist, welche die
angeschlossen sein. In diesem Falle ist es vorteil- Zeitspanne verzögert, wenn der Thermostat einen
haft, wenn zwischen dem Steuereingang und einem Wärmebedarf anzeigt. Hierzu ist es günstig, wenn mit
der Schaltstromanschlüsse ein weiterer Kondensator 5s der Zündvorrichtung ein sechster Thermistor verbun·
angeschlossen ist. den ist und die Erzeugung von Zündimpulsen verhin-
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann der dert, bis er Ober eine vorbestimmte Schwellwerttem-Schaltvorrichtung auch eine Schaltung zur Unter- peratur hinaus erwärmt ist, mit dem sechsten Therdrückung von Einschwingvorgängen, vorzugsweise mistor eine Heizvorrichtung thermisch gekoppelt ist,
die Serienschaltung aus einem Kondensator und einem 60 die erregbar ist, wenn der Thermostat einen Wärme-Widerstand, parallel geschaltet sein. bedarf anzeigt und der sechste Thermistor die vor-
koppelte Heizvorrichtung auch ein Thermistor. Hier- Schwellwerttemperatur zu erreichen,
bei ist es günstig, wenn die beiden Thermistoren Die Steuereinrichtung nach der Erfindung läßt siel·
einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres Wider- 65 nach einer anderen Ausgestaltung dadurch praktisch
oberhalb der ihr Widerstand relativ stark ansteigt, ratur ausbilden, daß mit dem ersten Thermistor eine
ttnd der zweite Thermistor eine höhere Übergangs- zweite Heizvorrichtung thermisch gekoppelt ist
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welche die Temperatur des ersten Thermistors we- dem Steueranschluß des TriacsQ2 und über eine
sentlich oberhalb der Umgebungstemperatur, aber Diode Dl mit der Leitung Ll hintereinandergeschalhoch unterhalb von dessen Schwellwerttemperatur zu tet sind, um den Triac β 2 anfänglich auszulösen,
halten vermag, wenn die erste Heizvorrichtung nicht Die Thermistoren sind weiterhin über einen Kondenerr.-^t ist. Auch diese Heizvorrichtung ist zweck- S sator Cl und einen Widerstand R1 mit der Leitung
mäßigerweise als Thermistor ausgebildet. Vorteilhaf- L 2 verbunden und bilden so eine Verriegelungs-.terweise weisen diese drei Thermistoren — wie übri- schaltung für die weitere Auslösung des Triacs Q 2,
gcns auch die übrigen der genannten Thermistoren — nachdem dieser anfänglich ausgelöst worden ist.
einen positiven Temperaturkoeffizienten des Wider- Wenn der Triac Ql ausgelöst ist, legt er den Triac
Standes sowie eine Übergangstemperatur auf, ober- io Ql und die Wicklung 13 W des Gasventils an Spanhalb der der Widerstand stark ansteigt. Es ist günstig, nung und erregt eine Zündvorrichtung, die im folwenn der die erste Heizvorrichtung bildende zweite genden beschrieben wird.
als der erste Thermistor und dieser wiederum eine Hl thermisch gekoppelt, welcher als Heizvorrich-
höhere als der die zweite Heizvorrichtung bildende 15 tung für den Thermistor TH1 dient. Der Thermistor
achte Thermistor. THl hat einen positiven Temperaturkoeffizienten
in den Zeichnungen dargestellten AusfiHirungsbei- nierte Übergan ',stemperatur von beispielsweise etwa
spiele näher erläutert. Es zeigt 80° C, oberhalb der sein Widerstand relativ stark
spielcs einer Ofensteuerungseinrichtung mit einer gangstemperatur entsprechende Schwellwerttempc-
ersten Art eines elektrothermischen Zeitgebers, ratur erwärmt wird, die Auslösung des inacsQl
beispicles mit einer zweiten Art eines elektrother- ebenfalls ein solcher PTC-Thermistor mit positivem
mischen Zeitgebers und »5 Temperaturkoeffizienten seines Widerstandes, der
F i g. 3 ein Schaltbild eines dritten Ausführungsbei- vorzugsweise eine wohldefinierte Übcrgangstempespieles mit einer dritten Art eines elektrothermischen ratur von beispielsweise 120° C aufweist, oberhalb
Zeitgebers, bei dem durch Veränderungen der Um- der sein Widerstand relativ stark ansteigt, so daß er
gebungstemperatur verursachte unerwünschte Ver- sich bei seiner Erregung selbst aufheizt. Wenn der
änderungen in der Zeitgebung weitgehend vermieden 30 Thermistor TH1 durch den Heizthermistor H1 ersind, wärmt wird, benötigt er eine vorgegebene Zeitin der Zeichnung sind einander entsprechende spanne von beispielsweise 4 bis 10 Sekunden, um
Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. seine Schwellwerttemperatur zu erreichen. Auf diese
elektrothermischen Ofensteuerungseinrichtung dar- 35 elektrothermischen Zeitgeber dar.
gestellt, das beispielsweise einen gasbeheizten Warm- Der Thermistor THl ist ein PTC-Thermistur, der
luftofen zu steuern vermag, wie er gewöhnlich für vorzugsweise ebenfalls eine wohldefinierte Uber-
die Beheizung von Wohnungen verwendet wird. gangstemperatur aufweist, oberhalb der sein Wider-
Der Ofen weist einen Brenner 11 auf, dem Gas als stand relativ stark ansteigt Der Thermistor THl ist
Brennstoff zugeführt wird, wenn ein magnetbetätigtes 40 in dem Ofenraum des Ofens angeordnet und fühlt
Gasventil 13 durch Erregung seiner Wicklung 13 W
die Temperatur darin ab. Wenn er über eine vorgeöffnet wird. Der Ofen, in dessen Verbrennungs- bestimmte Schwellwerttemperatur, die der maximal
raum durch die Verbrennung des Gases an dem Bren- zulässigen Temperatur in dem Ofenraum entspricht,
ner 11 Wärme erzeugt wird, ist von der Art, in der erwärmt wird, verhindert oder beendet auch er eine
die Verbrennungsluft dem Brenner zwangläufig zu- 45 Auslösung des Triacs Q 2.
geführt wird, z. B. durch ein übliches Gebläse. Der Thermistor 77/3 ist ebenfalls ein PTC-Ther-
üblichen Thermostaten 15 angezeigten Wärmebedarf wohldefinierten Übergangstemperatur von z. B.
gesteuert. Der Thermostat enthält einen Schalter 80° C, oberhalb der sein Widerstand relativ stark an-ISSW, der bei einem Bedarf an Wärme geschlossen $0 steigt. Er ist ebenfalls so atisgebildet, daß er eine
ist. Die Steuereinrichtung ist über zwei LeitungenLi
Auslösung des TriacsQ2 verhindert, wenn er aber
und L 2 an Netzwechselspannung angeschlossen, die eine Schwellwerttemperatur erwärmt wird, die seiner
beim Schließen des Schalters 15 SW wettergeleitet Übergangstemperatur entspricht. Mit dem Thermi-
wird, wenn der Thermostat 15 einen Wärmebedarf stör TH 3 ist ein Heiztbermistor Hi als Heizvorrichanzeigt. Die Wicklung 13 W des Gasventils 13 ist mit 55 tung thermisch gekoppelt, der an die Leitungen L1
den Leitungen Ll und Ll über den Schalter 155H^ und Ll angeschlossen ist und somit ständig erregt
und die Schaltstromanschlüsse von zwei Triacs β 1 wird, solange die Leitungen Ll und L 2 mit der Netz-
und Q 2 in Ser«; geschaltet, welche bekannte bidirr;·- wechselspannung verbunden sind,
tionale Halbleiter-Schalter mit Zündverhalten dar- Der Heizthermistor//3 ist ebenfalls ein PTC-
stellen, die dirch einen Impuls ausgelöst wenden kön- 60 Thermistor und hat vorzugsweise eine wohldefinierte
nen. Die Tr.acs Ci und Ql sind während der ein- Übergangstemperatur von z. B. 120° C, oberhalb der
zelnen Halbwc'Ien der an ihren Schaltstromanschlüs- sein Widerstand relativ stark ansteigt, so daß er sich
sen angelegten Wechselspannung leitend, wenn an bei seiner Erregung selbst aufheizt und im wesent-
ihrem Steuereingang ein Auslösestrom ausreichender liehen auf seiner Übergangstemperatur hält.
ist ein Filterkondensator Cl angeschlossen. Strömungsfühler für die dem Brenner zugeführte
hält drei Thermistoren THi, THl und THi, die mit einer Zuleitung für die Verbrennungsluft des Ofens
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oder hinter einem Gebläse des Ofens angeordnet, so und weisen daher einen relativ niedrigen Serien-
daß der Thermistor TH3 durch die dem Brenner zu- widerstand auf, der eine Auslösung des Triacs Q 2
daß der Thermistor g
geführte Verbrennungsluft gekühlt wird. Der Heiz- ermöglicht. Wenn jetzt der Schalter 15 SW schließt
thermistor H 3 liefert normalerweise keine aus- und damit der Thermostat 15 einen Wärmebedarf
reichende Wärme, um den Thermistor TH 3 über 5 anzeigt, wird dem Triac Q2 über die Diode Dl und
seine Übergangstemperatur hinaus zu erwärmen, so- die in Serie geschalteten Thermistoren THl bis TH 3
lange eine ausreichende Verbrennungsluftströmung ein Auslösestrom zugeführt, welcher diesen leitend
vorliegt. Wenn jedem dem Brenner des Ofens eine macht. Hierdurch wird der Triac Q1 und die Wickunzureichende
Verbrennungsluftströmung zugeführt lung 13 W des Gasventils sowie über die Diode D 5
wird, verursacht er eine Erwärmung des Thermistors io und den Heizthermistor H1 auch der Siliziumgleich-
TH3 über eine vorbestimmte Schwellwerttempera- richter Q3 der Zündvorrichtung 17 an Spannung getur,
die seiner Übergangstemperatur entspricht, und legt. Der Siliziumgleichrichter Q 3 wird somit bei
verhindert oder beendet dadurch ein Auslösen des jeder zweiten Halbwelle der angelegten Wechstl-TriacsC?2
und damit auch eine Erregung der Wicklung spannung in Leitricliiung vorgespannt. Der niedrige
13JF des Gasventils sowie der Zündvorrichtung 17. 15 Widerstand des Stromzweiges mit der Diode D 5 und
Zwischen einem der Haupt- oder Schaltstrom- dem Heizthermistor H1 bewirkt eine schnelle Aufanschlüsse
des TriacsQ2 und der Leitung L 2 sind ladung des Kondensators C3.
eine Diode Dl und ein Widerstand Λ 2 angeschlos- Gleichzeitig wird dem Kondensator C4 über die
sen. Sie liefern einen gesteuerten Einschaltstrom für Diode D 4 und den Widerstand R S em Ladestrom
den Triac 02. Eine Zündvorrichtung 17 erzeugt, ao zugeführt. Wenn die Spannung an dem Kondensator
wenn sie durch Auslösen des Triacs Q2 erregt wird, C4 die Zündspannung der Glimmlampe NEl eran
einer Funkenstrecke 19 eine Folge von Zündfun- reicht hat, wird dieser leitend und liefert einen Ausken
zum Entzünden des dem Brenner 11 zugeführten lösestrom an den Steuereingang des Siliziumgleich-Gases.
Die Zündvorrichtung 17 enthält eine auslös- richtersQ3. Dieser wird leitend, und der Kondenbare
Halbleiter-Schaltvorrichtung Q3, die als Steuer- »5 satorC3 entlädt sich über die Primärwicklung Wl
barer Siliziumgleichrichter ausgebildet ist, und dessen des Zündtransformators Tl. Die Sekundärwicklung
Anoden- und Kathodenanschlüsse mit einem Kon- Wl transformiert die an der Wicklung Wl liegende
densatorC3 und der Primärwicklung Wl eines Spannung hinauf und bewirkt an der Funkenstrecke
üblichen Zündtransformators Tl verbunden sind. Die 19 einen Zündfunken. Jedesmal, wenn die Spannung
Wicklung Wl wird durch eine Diode D 3 überbrückt, 30 an dem Kondensator C4 die Zündspannung der
um die Ladezeitkonstante des Kondensators C3 zu Glimmlampe NEl erreicht, was mehrmals je Scverringern.
Der Zündtransformator T1 weist eine künde erfolgt, wird diese leitend und bewirkt ein
Hochspannungswicklung W2 auf, die mit einer der wiederholtes Auslösen des Silkiumgleichrichters Q3
Elektroden der Funkenstrecke 19 verbunden ist. Die und damit eine Folge von Zündfunken an der Fun
andere Elektrode ist zu einem noch zu beschreiben- 35 kenstrecke 19.
den Zweck an die Leitung Ll angeschlossen. Der beim Auftreten von Zündfunken an der Fun-
Der SteuereinganE des Siliziumgleichrichters Q3 kenstrecke 19 durch den Widerstand Λ 3 fließende
ist über eine Glimmlampe NEl, einen Widerstand Strom erzeugt an diesem einen Spannungsabfall.
RA und einen KondensatorC4 mit der LeitungLl Dieser wird über den KondensatorCS an den einen
verbunden. Die Verbindungsstelle zwischen dem 40 Schaltstromanschluß des Triacs Ql weitergeleitet,
Kondensator C4 und dem Widerstand A4 ist über wodurch dieser Schaltstromanschluß vorübergehend
eine Leitung 21 an die Hochspannungswicklung W 2 negativer wird als der Steueingang des Triacs Q1.
angeschlossen. Wenn die Zündvorrichtung 17 durch Hierdurch zündet der Triac Q1 und erregt die Wick-Auslösen
des Triacs Q2 erregt ist, wird dem Kon- lung 13 W des Gasventils, welches daraufhin dem
densatorC4 über eine Diode DA und einen Wide··- 45 Brennern Gas zuführt. Die Zündfunkenfolge an
stand/?5 ein Ladestrom zugeführt. Die Kathoden- der Funkenstrecke 19 entzündet das Gas, und das
Uwd Anodenanschlüsse des Siliziumgleichrichters Q3 Vorhandensein einer Flamme bewirkt einen leitenwerden über den Heizthermistor Hl und eine Diode den Pfad zwischen den Elektroden der Funken-DS an Spannung gelegt, wenn der Triac Q 2 ausge- strecke 19. Ober die Leitung 21 wird der Kondenlöst wird.' 50 sator CA entladen und in diesem Zustand gehalten.
Zwischen einer Seite des Widerstandes Λ 3 und solange eine Verbrennung auftritt. Wenn also eine
dem mit der Wicklung 13 W des Gasventils veibun- Zündung des Brennstoffes erfolgt ist, wird der SiIidener SchaltstromanschluB des Triacs Ql ist ein zimngleichrichterQ3 nicht mehr ausgelöst, und die
Kondensator CS angeschlossen, der die anfängliche Zündvorrichtung 17 stellt die Erzeugung weiterer
Auslösung des Triacs 01 ermöglicht. Der Steuer- 55 Zündfunken ein.
anschluß des Triacs Qt ist über einen Kondensator Aus dem Vorstehenden geht deutlich hervor, daß
C 6 und einen Widerstand Λ 6 mit der Leitung L 2 bei Abwesenheit von Zündfunken an der Funkenverbunden, um nach einer anfänglichen Auslösung strecke 19 eine Erregung der Wicklung 13 W des
übei den Kondensator C5 den Triac Ql weiterhin Gasventils sicher verhindert wird, da eine Auslösung
auszulösen. . 6o des TfiacsQl erst dann erfolgen kann, wenn Zünd-
Beim Betrieb der Steuereinrichtung nach F1 g. 1 funken an der Funkenstrecke 19 eine Spannung ar
sind die Leitungen Ll und L2 an die Netzwechsel- dem Widerstand R3 erzeugen. Hierdurch wird ein st hi
spannung angeschlossen. Es sei angenommen, daß großer Sicherheitsgrad des Ofens erzielt und sicher
dem Brenner eine ausreichende Verbrennungsluft- gestellt, daß sich an dem Brenner 11 kein Gas anströmung zugeführt wird und daß der Ofenraum 65 sammeln kann.
nicht überhitzt ist, also sich nicht oberhalb einer Wenn der äiliziu^gleichrichter ß3 nicht mehl
maximal zulässigen Temperatur befindet. Dann sind ausgelöst wird und damit an der Funkenstrecke Ii
die Thermistoren TWl, THl und TH 3 relativ kalt keim Zündfunken mehr entstehen wird denn^cl
11 12
der Triac Q1 weiterhin ausgelöst. Wegen der Induk- mistoren TH1 und H1 zwischen dem Kondensate»
tivität der Wicklung 13 W des Gasventils entsteht CS und dem Steueranschluß des Triacs Q1 einge-
nämlich jedesmal, wenn der Triac Q1 nichtleitend schaltet ist und nicht, wie in der Anordnung nach
wird, ein Spannungssprung an der Wicklung 13 W, Fig. 1, in den Steuerstromkreis des Triacs Q2
welcher über den Kondensator C 6 an den Steuer- 5 Dafür ist in der Auslösevorrichtung für den Triac
anschluß des Triacs Ql weitergeleitet wird und Q2 ein Strombegrenzungswiderstand R 6 angeordnet
diesen wiederum auslöst. Dies erfolgt so lange, wie Weiterhin ist ein Aufwärtstransformator Ti vorge-
durch Auslösen und Leitendwerden des Triacs Q 2 sehen, dessen Niederspannungswicklung W 3 an die
an den Triac öl und die Wicklung 13 W des Gas- Leitungen Ll und Ll angeschlossen ist, die in
ventils Spannung angelegt wird. io diesem Falle vorzugsweise an einer Wechselspan-
Die Auslösung des Triacs Ql wird in ganz ahn- nungsquelle mit 24 V liegen. Eine Sekundärwicklung
licher Weise durch die Verriegelungsschaltung mit WA bildet dann aus dieser relativ niedrigen Spandem
Kondensator Cl und dem Widerstand R1 auf- nung eine der üblichen Netzwechselspannung entrechterhalten.
Die Kapazität des Kondensators C1 sprechende Spannung. Diese höhere Spannung wird
bewirkt, daß die an ihm liegende Spannung gegen- 15 der Zündvorrichtung 17 über die Diode D 4 und der
über der an der Wicklung 13 W wegen ihrer Induk- Widerstand^ zum Laden des Kondensators CA
tivität entstehenden Spannung außer Phase ist, und zugeführt. Über die Diode DS wird sie an die
zwar so weit, daß der Triac Ql fortlaufend ausgelöst Anoden- und Kathodenanschlüsse des Siliziumgleichwird.
richtersQ3 sowie auch zum Laden des Kondensa-
Durch die Serienschaltung des Heizthermistors H1 ao tors C3 angelegt.
mit den Kathoden- und Anodenanschlüssen des SiIi- In diesem Ausführungsbeispiel wird der Zündziumgleichrichters
β 3 wird der Heizthtrmistor Hl vorrichtung 17 ständig Spannung zugeführt. Eine
gleichzeitig mit der Zündvorrichtung 17 erregt. Beim Auslösung des Siliziumgleichrichters Q 3 und damil
Auslösen des Siliziumgleicbrichtersß3 beginnt somit eine Erregung der Zündvorrichtung wird hier durch
der Heizthermistor H1 den Thermistor TH1 zu er- 45 einen Thermistor TH4 verhindert, der den Steuerwärmen.
Wenn keine Zündung erfolgt und der SiIi- eingang des Siliziumgleichrichters Q 3 und die Leiziumgleichrichter
Q3 weiterhin ausgelöst wird, setzt tung Ll verbindet. Der Thermistor TH4 ist ein
der Heizthermistor Hl die Erwärmung des Thermi- PTC-Thermistor, vorzugsweise mit einer Übergangsstors
TH1 fort. Nach der erwähnten vorgegebenen temperatur von beispielsweise 80° C, oberhalb dei
Zeitspanne von 2:. B. 4 bis 10 Sekunden bis zum Er- 30.sein Widerstand relativ stark ansteigt. Mit dem Therreichen
der Schwellwerttemperatur des Thermistors mistor TH4 ist als Heizvorrichtung ein Heizthermi-
THl steigt dessen Widerstand so weit an, daß eine stör HA thermisch gekoppelt, der zwischen einem
weitere Auslösung des Triacs Q1 verhindert wird. der Schaltstromanschlüsse des Triacs Q1 und dei
Wenn dieser nichtleitend wird, wird die Wicklung Leitung L 2 angeschlossen ist und erregt wird, wenn
ISW des Gasvcntils entregt und dem Brenner 11 35 der TriacQl bt, der Anzeige eines Wärmebedarfes
kein weiterer Brennstoff mehr zugeführt. Gleichzeitig durch den Thermostaten 15 ausgelöst ist. Der Heizwird
auch die Zündvorrichtung 17 nicht mehr erregt, thermistor H4 ist vorzugsweise ebenfalls ein PTC-
Die Wicklung 13 W des Gasventils wird ebenfalls Thermistor, der jedoch eine etwas höhere Übergangsentregt,
wenn der Ofenraum überhitzt wird. Durch temperatur von beispielsweise 12'-1C aufweist als
eine Überhitzung des Ofenraumes wird der Thermi- 40 der Thermistor THA. Solange der Thermistor THA
stör THl über seine Schwellwerttemperatur hinaus nicht durch den Heizthermistor HA erwärmt ist, hai
erwärmt, wodurch dieser durch seinen ansteigenden er einen relativ niedrigen Widerstand und schließ!
Widerstand ein Auslösen des Triacs Ql verhindert. somit den Steuereingang des Siliziumgleichrichters
Wenn der Triac β 2 nicht mehr ausgelöst wird, ist Q3 gegen die Leitung L1 kurz,
der Stromkreis zu der Wicklung 13 W unterbrochen, 45 Beim Hetrieb der Anordnung bewirkt ein SlU ießen und das Gasventil 13 wird sicherheitshalber geöffnet, des Schalters 15SH^ des Thermostaten 15 ein Ausum zu verhindern, daß dem Brenner 11 weiterhin lösen des Triacs β 2 und damit ein Anlegen von Gas zugeführt wird. Wenn dem Brenner 11 nicht Spannung an den Triac ßl und die Wicklung 13 H-mehr ausreichend Verbrennungsluft zugeführt wird, des Gasventils. Weiterhin wird dadurch der Heizerwärmt sich in ähnlicher Weise der Thermistor TH 3 50 thermistor W 4 erregt, wodurch dieser den Thenniüber seine Schwellwerttemperatur hinaus und be- stör THA erwärmt. Nach einer vorgegebenen Zeitendet ebenfalls eine Auslösung des Triacs β 2. spanne von vorzugsweise einigen Sekunden Dauer
der Stromkreis zu der Wicklung 13 W unterbrochen, 45 Beim Hetrieb der Anordnung bewirkt ein SlU ießen und das Gasventil 13 wird sicherheitshalber geöffnet, des Schalters 15SH^ des Thermostaten 15 ein Ausum zu verhindern, daß dem Brenner 11 weiterhin lösen des Triacs β 2 und damit ein Anlegen von Gas zugeführt wird. Wenn dem Brenner 11 nicht Spannung an den Triac ßl und die Wicklung 13 H-mehr ausreichend Verbrennungsluft zugeführt wird, des Gasventils. Weiterhin wird dadurch der Heizerwärmt sich in ähnlicher Weise der Thermistor TH 3 50 thermistor W 4 erregt, wodurch dieser den Thenniüber seine Schwellwerttemperatur hinaus und be- stör THA erwärmt. Nach einer vorgegebenen Zeitendet ebenfalls eine Auslösung des Triacs β 2. spanne von vorzugsweise einigen Sekunden Dauer
halben öffnen des Gasventils 13 infolge einer Er- führte Verbrennungsluft etwa dort angesammelte;
wärmung eines der Thermistoren TH1 bis THi
55 Gas abzuführen, erreicht der Thermistor TH 4 die
weiterhin einen Wärmebedarf anzeigt, wird der Triac Schwellwerttemperatur, bei der sein Widerstand se
β 2 erneut ausgelöst, sobald sich der Thermistor ab- groß ist, daß dem Steuereingang des Siliziumgleich-
gekühlt hat, der die Beendigung der Auslösung des nchters β 3 ein Auslösestrom zugeführt wird. Die
stellt sich somit selbsttätig für einen neuen Zünd- 60 gungs-Zeitgeber.
versuch zurück, wenn der entsprechende Thermistor Die Auslösung des Siliziumgleichrichters ß3 bewieder abgekühlt ist, und zwar unabhängig davon, wirkt die Erzeugung von Zündfunken an der Funweicher der drei Thermistoren die Auslösung des kenstrecke 19. Die dadurch an dem Widerstand if 2
Triacs β2 beendet hat. erzeugte Spannung liefert über den Kondensator Ci
geber ist insofern etwas anders, als der als Fühler Triacs Q1 erregt die Wicklung 13 W des Gasventil!
wirkende Thermistor THl der zwei Zeitgeber-Ther- und damit die Zufuhr von Gas zu dem Brenner 11
und die Zündfunkenfolge an der Funkeastrecke ent- temperatur erwärmt wird» erfolgt dann wieder eine
zündet den Brennstoff. Über die Leitung 21 wird Aaslösung des Siliauragleicbncnters Q 3. Die hier-
wieder durch den bein, Zünden des Gases entstehen- durch erzeugten Zündfunken an der Funkenstrecke
den leitenden Pfad über die Funkenstrecke 19 der 19 bewirken wieder eine Auslosung des Triacs £1
Kondensator CA entladen, wodurch eine Auslösung 5 und damit eine erneute Erregung der Wicklung 13 W
des Siliziumgleichrichters £3 beendet wird. des Gasventils.
Wenn jedoch keine Zündung des Gases zustande Anstatt mit dem Steuereingang des Triacs £1
kommt, bewirkt eine fortdauernde Erregung des kann der Thermistor TH1, wie in der Anordnung
Heizthermistors /Jl eine Erwärmung des Thermi- nach Fig. 1, mit der Auslösevorrichtung des Tnacs
store THl. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne von io Q2 verbunden werden. In diesem Falle stellt sich
z.B. 4 bis 10 Sekunden, die der ThermistorTH1 die Einrichtung nach einer sicherheitshalben Ent-
zum Erreichen seiner Schwellwerttemperatur benö- regung der Wicklung 13 W des Gasventüs infolge
tigt, wird die Auslösung des Triac* Ql beendet und eines erfolglosen Zündversuches automatisch wieder
damit die Wicklung 13 W des Gasventüs entregt, wo- zurück.
durch verhindert wird, daß dem Brenner 11 weiteres 15 Fig. 3 stellt ein drittes Ausführungsbeispiel der
Gas zugeführt wird. Erfindung dar. Die Steuereinrichtung ist insofern
Die von der Wicklung W4 gelieferte Spannung ähnlich derjenigen nach Fig. 2, als der Thermistoi
erregt aber weiterhin die Zündvorrichtung 17, so daß 7"Wl des elektrothermischen Zeitgebers mit der
an der Funkenstrecke 19 weiterhin Zündfunken ^nI- Steuereingang des Tnacs öl und über den Kondci-
stehen, wodurch sichergestellt ist, daß an dem Bren- 20 sator CS mit einer der Elektroden der Funkens-reck,
nerll etwa vorhandenes Gas entzündet und ver- 19 verbunden ist, welche über den Widerstand H}
brannt wird und sich dort nicht in gefährlicher WtXe an die Leitung L 2 angeschlossen ist.
ansammeln kann. Durch den beim fortlaufenden Die Auslösevorrichtung fur den Triac Q1 emhal.
Zünden des Siliziumgleichrichters Qi durrh den hier einen Kondensator Cl, der zwischen den
Heizthermistor H1 fließenden Strom bleibt dieser 25 Sienereingang des Triacs Qi und dessen benaehb;.!
weiterhin erregt. Die Selbsterwärmung des Heiz- ten Schaltstromanschluß angeordnet ist. Oen i-düYn
thermistors W1 läßt seinen Widerstand ansteigen, bis Schaltstromanschlüssen des Tnacs Ql ist eine iih
der Thermistor im wesentlichen seine Übergangs- liehe Dämpfungsvorrichtung zum Unterdrücken von
temperatur erreicht hat. Er weist daher e.nen er- Einschwingvorgängen parallel geschaltet, die aus
höhten Widerstand auf, der die Erregung der Zünd- 30 einem Kondensator C8 und einem Widerstand R 7
1 vorrichtung vermindert und die Aufladung des Kon- besteht.
densators C3 etwas verlangsamt. Der Siliziumgleich- Mit dem Thermistor TWl ist, wie in der
I richter Q 3 wird dadurch etwas weniger häufig Steuerungseinrichtung nach Fig. 2, als eine erse
1 ausgelöst, und die Zündfunken an der Funkenstrecke Heizvorrichtung der Heizthermistor H1 thermisch ge
1 19 werden mit einer geringeren Folgefrequenz er- 35 koppelt. Der Heizthermistor H1 wird in der bt-
( zeugt. Dies hat den Vorteil, daß eine Erosion der schriebenen Weise durch den beim Auslösen des
Elektroden der Funkenstrecke 19 verhindert und Siliziumgleichrichters Q3 auftretenden Strom erregt,
j dennoch der Thermistor TH1 weiterhin erwärmt Weiterhin ist mit dem Thermistor TH I als eine zweite
j wird, um eine Auslösung des Triacs öl zu verhin- Heizvorrichtung ein weiterer Heizthermistor CW ther-
, dem. Die Wicklung 13 H' des Gasventüs bleibt daher 40 misch gekoppelt, der an die Leitungen Ll und Ll
] entregt, wenn eine Zündung des Gases nicht erfolgt angeschlossen ist. so daß er ständig erregt wird, so-
e ist. lange die Leitungen L1 und LI mit der Wechselspan-
i In ähnlicher Weise wie bei dem Betrieb der An- nungsquelle verbunden sind, welche in diesem Aus-
t Ordnung nach F i g. 1 beendet oder verhindert eine führungsbeispiel wieder eine normale Netzwechsel-
( Erwärmung des Thermistors TH 2 infolge von über- 45 Spannungsquelle ist. Wie im folgenden ausgeführt,
s mäßiger Ofenraumtemperatur oder eine Erwärmung kompensiert der Heizthermistor CH Veränderungen
L des Thermistors TH 3 infolge unzureichender Ver- der Umgebungstemperatur.
v brennungsluftzufuhr zu dem Brenner 11 ein Aus- Wie in den vorstehenden beiden Ausführungsbei-
ji lösen des Triacs Q 2 und damit ein Auslösen des spielen sind die Thermistoren TH1 und Wl PTC-
1, Triacs ö 1 sowie eine Erregung der Wicklung 13 W 50 Thermistoren, die vorzugsweise eine Übergangstem-
des Gasventüs. peratur aufweisen, in diesem Ausführungsbeispiel von
ύ Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, bleibt die ungefähr 95 bzw. 120" C, oberhalb dr.t ihr Wider-
(j Steuereinrichtung nach F i g. 2 nach einem vergeh- stand relativ stark ansteigt. Der Thermistor CH ist
j, liehen Zündversuch verriegelt und kann für einen ebenfalls ein PTC-Thermistor und hat z. B. eine
/ neuen Zündversuch nur von Hand zurückgestellt 55 Obergangstemperatur von 80° C, oberhalb der sein
a werden, indem eine der Leitungen Ll und Ll auf- Widerstand relativ stark ansteigt. Die Übergangs-
£ getrennt oder der Schalter ISSW des Thermostaten temperatur des Thermistors CW ist damit etwas ge-
v ' geöffnet wird. Wenn jedoch die Wicklung 13 W des ringer als diejenigen der beiden Thermistoren TH1
ü Gasventüs infolge einer Erwärmung der Thermi- und Wl, aber wesentlich höher als die höchste nor-
a stören TH 2 oder TH 3 infolge übermäßiger Ofen- 60 malerweise zu erwartende Umgebungstemperatur, dje
raumtcmperatur oder unzureichender Verbre^nungs- beispielsweise in dem Bereich von 10 bis 300C
sj luftzufuhr entregt wird, ist die Rückstellung weiterhin schwanken kann. Der Thermistor CW wird durch
s, automatisch, da der Triac Ö2 wieder ausgelöst wird, die Spannung an den Leitungen Ll und Ll erregt
<j sobald der entsprechende Thermistor TW 2 oder TW 3 und erwärmt sich somit infolge Leistungsaufnahme
Sl sich wieder abgekühlt hat. Nach einer Verzögerung 65 durch seinen Innenwiderstand selbst. Da sein Wider-
n zum Reinigen des Brennerraumes von unverbrann- stand bei der Übergangstemperatur relativ stark an-
n tem Gas. während welcher der Thermistor TW4 steigt, verbleibt er deshalb durch Selbsterwärmung
j durch den Heizthermistor W4 auf seine Schwellwert- im wesentlichen bei seiner Übergangstemperatur.
15 l
Dementsprechend hält der Heizthennistor CH den gebungstemperatur kaum einen Einfluß auf den
Thermistor THl ungefähr bei seiner Übergangstem- Thermistor THl. «P^thermistor H1 ist
peratur von in diesem Falle 80° C. Dies hat nor- ^Bw!I^wil5^ÄSS^3*^
malerweise keinen Einfluß auf die Arbeitsweise der der Thermistor THl * "^ζ. J3
Steuereinrichtung, bewirkt aber eine Verringerung 5 von der Umgebungstemperatur auf'm_imwes en
von Veränderungen in der Zeitgebung des durch die liehen konstanten ^"^P^'^L^^^ „.
Thermistoren THl und Hl gebildet^ elektrother- er benötigt, um auf eine ^"^3ΖηΚ des
mischen Zeitgebers, welche durch Veränderungen der wärmt zu werden, bei welcher e™ "J^
Umgebungstemperatur infolge eines erfolglosen Triacs ßl verhindert wird ,ist dann v^eilh
Zündversuches verursacht werden. io weise unter allen Umgebungstemperaturbedingu
Beim Betrieb wird durch Schließen des Schalters stets im wesentlichen die gleicne. PntrpaiI_g der
ISSW des Thermostaten, was einen Wärmebedarf Es sei angenommen, daß bei einet Entregung der
anzeigt, über die Diode DS und den Heizthermistor Wicklung 13 W des Gasventil in der ™m Irectae-Hl
an die Zündvorrichtung 17 Spannung angelegt. benen Weise infolge canes «afaletosroauidhmu«^«
Der Sifcriumgleichrichterß3 wird wiederholt ausge- 15 der Thermostat 15 weit«tan emen Wju«bedBrf«glöst,
wodurch an der Funkenstrecke 19 Zündfunken zeigt und somit der Schalter 1S™ 8^2»» D'ein
entstehen und die an dem Widerstand R 3 abfallende ' und weiterhin an die Zündvorrichtung Π' Jg"1™"«;
Spannung den Triac Ql auslöst. Hierdurch wird die anlegt. Die sich hierdurch ergebende fortlaufend..
Wicklung 13 W des Gasventils erregt und dadurch Erregung des Heizthermistors Hl *™r"; JJJJ' ™r
dem Brennern Gas zugeführt. Die Zündfunken an ao Thermistor ΓΗ1 oberhalb der Schwell werttemperatu
der Funkenstrecke 19 entzünden den Treibstoff, und verbleibt, bei welcher er ein Auslosen des inacsyi
der sich an den Elektroden der Funkenstrecke 19 er- verhindert. Die Steuereinrichtung bleibt ««"«"«"
gebende leitende Pfad entlädt den Kondensator C 4 einem erfolglosen Zündversuch so lange vernegeu
über die Leitung 21 und verhindert damit ein weiteres bis entweder eine der Leitungen L1 und 1.1 von atr
Auslösen des Siliziumgleichrichters β 3. Nach einer a5 Wechselspannungsquelle abgetrennt oder der scnaiRr
anfänglichen Auslösung wird der Triac β 1 durch ISSW des Thermostaten geöffnet wird,
tine Verriegelungsschaltung, die in dieser Hinsicht Wie in den anderen Ausfuhrungsbeispieien siei
derjenigen nach Fig. 2 entspricht, weiterhin aus- die Auslösevorrichtung in diesem Beispiel sicher, aau
gelöst. eine Erregung der Wicklung 14 W des Gasventils nur
Vvenn der Zündversuch nicht erfolgreich war, be- 30 dann erfolgt, wenn Zündfunken an der Funkenstrecke
wirkt jedoch eine fortdauernde Erregung des Heiz- 19 entstehen, da solange keine Zündfunken auiireien.
thermistors Hl infolge des beim Auslösen des SiIi- an dem Widerstand R 3 keine Spannung abfallt, die
ziumgleichrichtersß3 auftretenden Stromes eine Er- den Triac β 1 anfänglich auslosen konnte. Daher
wärmu.ig des Thermistors 77/1, der auf diese Weise kann sich selbst in der Zeitspanne von den wenigen
innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne auf eine 35 Sekunden, die der Thermistor TH1 öenoiigi, um
Schwellwertemperatur aufgeheizt wird, bei welcher durch Erwärmung durch den Heizthermistor η ι aui
sein Widerstand so weit ansteigt, daß er eine weitere seine Schwellwerttemperatur erhitzt zu werden, an
Auslösung des Triacs β 1 verhindert. dem Brenner 11 kein Gas ansammeln.
Die Erwärmung des Heizthermistors CH hält den Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann, wie in
Thermistor TH1 bei Abwesenheit einer Erwärmung 40 den Anordnungen nach Fig. 1 und 2, ein rumerdurch
den Heizthermistor H1 im wesentlichen kon- Thermistor für die Ofenraumtemperatur und die verstant
auf einer Temperatur oberhalb der Umgebungs- brennunpsluftströmung vorgesehen werden. In "'"fm
temperatur, da die Temperatur des Heizthermistors Falle werden die den Thermistoren /HZ und /«J
CH wegen der selbstregulierenden Wirkung eines der vorhergehenden Ausführungsbeispiele entspresolchen
Thermistor mit steiler Kennlinie, wenn dieser 45 chenden Fühler-Thermistoren u. Serie mit dem 1 nerselbsterwärmend
betrieben wird, unabhängig von Ver- misior TH1 geschaltet, so daß auch sie mit dem
änderungen der Umgebungstemperatur stets im we- Steuereingang des Triacs β 1 verbunden sind und in
sentlichen bei der Übergangstemperatur gehalten der vorbeschriebenen Weise eine Auslosung des
wird. Auf diese Weise haben Veränderungen der Um- Triacs β 1 verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (23)
1. Steuereinrichtung für einen mit einem fließfähigen Brennstoff beheizten Ofen, insbesondere
einen Gasofen, zum wärmebedarfsabhängigen Betätigen eines Brenners in dem Ofen mit einem
die Temperatur des von dem Ofen beheizten Raumes abfühlenden Thermostaten und einem in
einer Brennstoffzuleitung zu dem Brenner angeordneten elektrisch betätigbaren Brennstoffventil,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Entzünden des Brennstoffes eine durch den Thermostaten
(15) einschaltbare Zündvorrichtung (17) vorhanden ist, die nach ihrem Einschalten an eine
in der Nähe des Brenners (11) angeordntte Funkenstrei κ: (19) eine Folge von Zündfunken liefert
und beim Brennen des Brennstoffes die Erzeugung weiterer Zündfunken einstellt, daß mit dem
Brennstoffventil (13) eine Halbleiter-Schaltvo.-- ao richtung (Q 1) verbunden ist, die nach ihrem Auslösen
leitend wird und das Brennstoffventil (13) betätigt, daß für die Schaltvorrichtung (Q 1) eine
Auslösevorrichtung (C 5, C 6, It3 W) vorgesehen
ist, weiche diese zunächst nur dann auslöst, wenn as
die Zündvorrichtung (17) Zündfunken liefert, und soda' η fortlaufend, solange der Thermostat
(15) einen Wärmebedarf anzeigt, daß ein Thermistor (TH I) derart eingeschaltet ist, daß er ein
Auslösen der Schaltvorrichtung (Q 1) und damit auch ein Betätigen des Breunstoffventils (13) verhindert,
wenn er über seine vorbestimmte Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist, und daß mit
der Zündvorrichtung (17) eine mit dem Thermistor (TH I) thermisch gekoppelte Heizvorrichtung(//l)
verbunden ist, welche den Thermistor (TH 1) in einer vorgegebenen Zeitspanne auf dessen
Schwellwerttemperatur erwärmt, wem' die
Zündvorrichtung (17) noch Zündfunken liefert, also der Brennstoff noch nicht entzündet ist.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung (17)
eine mit einem Ladekondensator (C 4) versehene Kippschaltung (C4, R 5, NEl) aufweist und daß
die Funkenstrecke (19) dem Ladekondensator (C 4) parallel geschalte ist.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung
(C5, C6, 13W) einen Kondensator (C5)
aufweist, über den eine Elektrode der Funkenstrecke (19) mit der Schaltvorrichtung (Q 1) verbunden
ist.
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dns Brennstoffventil (13) eine
induktive Betätigungswicklung (13W0 aufweist,
daß die Schaltvorrichtung (Q 1) einen Steuereingang und zwei in Reihe mit der Betätigungswicklung
(13HO angeordnete Schaltstromanschlüsse
besitzt, daß der mit der Elektrode der Funkenstrecke (19) verbundene Kondensator (C5) an
einen der Schaltstromanschlüssc angeschlossen ist und daß zwischen dem Steucrcingang und dem
anderen Ende der Betätigungswicklung (13 W) ein weiterer Kondensator (C 6) angeschlossen ist
(I-;g. 1).
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Brennstoffventil (13) eine
induktive Uctätigungswickluiig (13 W) aufweist,
daß die Schaltvorrichtung (Q 1) einen Steuereingang und zwei in Reihe mit der Betätigungswicklung
(13 W) angeordnet? Schaltstromanschlüsse besitzt und daß der mit der Elektrode der Funkenstrecke
(19) verbundene Kondensator (C5) an den Steuereingang angeschlossen ist (Fig. 2
und 3).
6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuereingang
und einem der Schaltstromanschlüsse ein weiterer Kondensator (C7) angeschlossen ist.
7. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaltvorrichtung (Ql) eine Schaltung zur Unterdrückung
von Einschwingvorgängen, vorzugsweise die Serienschalrung aus einem Kondensator
(C8) und einem Widerstand (Rl) parallel geschaltet
ist.
8. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
mit dem Thermistor (TH1) thermisch gekoppelte
Hebvorrichtung ein zweier Thermistor (H 1) ist.
9. Steuereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Thermistoren
(TH I, Hl) einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur
aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand relativ stark ansteigt, und daß der zweite Thermistor
(Hl) eine höhere Übergangstemperatur besitzt als der erste Thermistor (TH 1).
10. Steuereinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Thermistor
(Wl) derart angeschlossen ist, daß er gleichzeitig mit der Zündvorrichtung (17) erregt
wird, wenn diese Zündfunken liefert, und entregt wird, wenn diese die Erzeugung von Zündfunken
einstellt.
11. Steuereinrichtung nach Anspruch 8, 9 oder
10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Thermistor (Hl) so ausgebildet ist, daß sich sein Widerstand
bei Erregung in der vorgegebenen Zeitspanne so weit erhöht, daß die Zündvorrichtung
(17) weniger stark erregt wird und Zündfunken mit verringerter Folgefrequenz liefert.
12. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine zweite Schaltvorrichtung (Q 2) vorgesehen ist, die leitend ist, wenn der Thermostat (15) einen
Wärmebedarf anzeigt, und in diesem Zustand eine Energiezufuhr zu der ersten Schaltvorrichtung
(Ql) gestattet.
13. Steuereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit der zweiten Schaltvorrichtung
(Q 2) ein dritter Thermistor (TH 2) verbunden ist, der die Temperatur in dem Ofenraum
abfühlt und eine Auslösung der zweiter Schaltvorrichtung (Q 2) und damit eine Betätigung
des Brennstoffventils (13) verhindert, wenr er über eine der maximal zulässigen Ofentempera
tür entsprechende Schwellwerttemperatur hinaui erwärmt ist.
14. Steuereinrichtung nach Anspruch 13, da durch gekennzeichnet, daß der dritte Thermisto
(TH2) einen positiven Tcmperaturkocffizicntci
seines Widerstandes sowie eine Übergangstempe ratur aufweist, oberhalb der sein Widerstand re
lativ stark ansteigt.
15. Steuereinrichtung nach Anspruch 12, l:
oder 14 für einen Ofen, dem die Verbrennungsluft
über ein Gebläse zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß mit der zweiten Schaltvorrichtung^) ein vierter Thermistor (TH 3) verbunden
ist, der durch das Gebläse gekühlt wird und eine Auslösung der zweiten Schaltvorrichtung
(Q 2) und damit eine Betätigung des Brennstoffventils (13) verhindert, wenn er über eine vorbestimmte
Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist, und daß mit dem vierten Thermistor (TH3)
eine Heizvorrichtung (H 3) thermisch gekoppelt ist, die bei unzureichender Verbennungsluftsr.ronijng
den vierten Thermistor (TH 3) über seine Schwellwerttemperatur hinaus zu erwärmen vermag.
16. Steuereinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem vierten
Thermistor (TH3) (heimisch gekoopelte Heizvorrichtung
ein fünfter Thermistor (ιϊ 3) ist.
17. Steuereinrichtung nach Anspiuch 16, da- ao
durch gekennzeichnet, daß die beiden Thermistoren (TH3, H 3) einen positiven Teirperaturkoeffizienten
ihres Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand
stark ansteigt, und daß der fünfte Ther as
mistor (H3) eine höhere Übergangstemperatur besitzt als der vierte Thermistor (TH3).
18. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, daduich gekennzeichnet, daß
die Schaltvorrichtungen (Ql, Q2) bidirektionale Schalter mit Zündverhahen (Triacs) sind.
19. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche
12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Schaltvorrichtung (Q 2) einen Steuereingang und zwei :n Reihe mit der ersten Schaltvorrichtung
(Ql) angeordnete Schaltstromanschlüsse aufweist und daß der erste Thermistor (THl) derart mit
dem Steuereingang der zweiten Schaltvorrichtung (Q 2) verbunden ist, daß er eine Auslösung der
zweiten Schaltvorrichtung (Q 2) und dami' eine Betätigung des Brennstoffventils (13) verhindert,
wenn er über eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt wird.
20. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Verzögerungsvorrichtung (TH 4, H 4) vorgesehen ist, welche die Erzeugung von Zündimpulsen
um eine vorgegebene Zeitspanne verzögert, wenn der Thermostat (15) einen Wärmebedarf
anzeigt.
21. Steuereinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zündvorrichtung
(17) ein sechster Thermistor (TH Λ verbunden ist und die Erzeugung von Zündimpulsen verhindert,
bis er über eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist, daß mit dem
sechsten Thermistor (TH4) eine Hcizvorrichlung
(H4) thermisch gekoppelt ist, die erregbar ist, wenn der Thermostat (15) einen Wärmebedarf
anzeigt, und daß der sechste Thermistor (TH 4) die vorgegebene Zeitspanne benötigt, um die vorbestimmte
Schwellwerttemperatur zu erreichen.
22. Steuereinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem sechsten
Thermistor (T//4) thermisch gekoppelte Heizvorrichtung ein siebenter Thermistor (//4) ist.
23. Steuereinrichtung nach Anspruch 22, daduich
gekennzeichnet, dall die beiden Thermisto-
ren (TH4, H 4) einen positiven Temperaturkoeffizienten
ihres Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand
stark ansteigt, und daß der siebente Thermistor (H 4) eine höhere Übergangstemperatur
besitzt als der sechste Thermistor (TH 4).
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