DE2031516A1 - Steuereinrichtung fur einen Ofen - Google Patents
Steuereinrichtung fur einen OfenInfo
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Description
HÖGER - STELLRECHT - GRIESSBACH - HAECKER
A 38 215 h ν 2031516
23. Juni 1970
t - 124 .
U.S.Ser.Ho. 837,825 . . ·
Texas Instruments Incorporated 13500 North Central Expressway Dallas, Texas 75222 (U.S.A.)
Steuereinrichtung für einen Ofen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für einen
mit einem fließfähigen Brennstoff beheizten Ofen, insbesondere einen Gasofen, zum wärmebedarfsabhängigen Betätigen eines
Brenners in dem Ofen mit einem die Temperatur des von dem Ofen
beheizten Raumes abfühlenden Thermostaten und einem i:i einer
Brennstoffzuleitung zu dem Brenner angeordneten, elektrisch betätigbaren Brennstoffventil.
Bei bekannten derartigen Steuereinrichtungen ist zum Zünden
des aus dem Brenner austretenden Brennstoffes eine ständig brennende Zündflamme vorgesehen, und der Thermostat beeinflußt
das Brennstoffventil unmittelbar. Dies hat den Nachteil, daß
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in Betriebspausen ein unnötig hoher Brennstoffverbrauch auftritt, daß ein weiteres Ventil für die Zündflamme erforderlich
ist und daß eine aufwendige und damit störanfällige Zündsicherung benötigt wird, überdies treten bei einem Zündverzug
oder bei Brennerstörungen gefährliche Ansammlungen des Brennstoffes auf.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher der Brennstoff nur bei Bedarf gezündet wird, die sicherstellt,
daß keine Ansammlungen von verbranntem. Brennstoff auftreten
können, die zuverlässig und betriebssicher ist, und die einfach aufgebaut ist und wirtschaftlich gefertigt werden kann.
Dies wird'erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zum Entzünden
des Brennstoffes eine durch den Thermostaten einschaltbare Zündvorrichtung vorhanden ist, die nach ihrem Einschalten an
eine in der Nähe des Brenners angeordnete Funkenstrecke eine Folge von Zündfunken liefert und beim Brennen des Brennstoffes
die Erzeugung weiterer Zündfunken einstellt, daß mit dem Brennstoffventil eine Halbleiter-Schaltvorrichtung verbunden
ist, die nach ihrem Auslösen leitend wird und das Brennstoffventil betätigt, daß für die Schaltvorrichtung eine Auslösevorrichtung
vorgesehen ist, welche diese zunächst.nur dann auslöst, wenn die Zündvorrichtung Zündfunken liefert, und sodann
fortlaufend, solange der Thermostat einen Wärmebedarf anzeigt, daß ein Thermistor derart eingeschaltet ist, daß er ein Auslösen
der Schaltvorrichtung und damit auch ein Betätigen des Brennstoffventiles verhindert, wenn er über seine vorbestimmte
Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist, und daß mit der Zündvorrichtung eine mit dem Thermistor thermisch gekoppelte
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Heizvorrichtung verbunden ist, welche den Thermistor in einer
vorgegebenen Zeitspanne auf dessen Schwellwerttemperatur erwärmt, wenn die Zündvorrichtung noch Zündfunken liefert, also
der Brennstoff noch nicht entzündet ist.
Zum Abschalten e'er Zündvorrichtung beim Brennen des Brennstoffes
weist nach einer Ausgestaltung der Erfindung die Zündvorrichtung eine mit einem Ladekondensator versehene Kippschaltung
auf, und die Funkenstrecke ist dem Ladekondensator parallelgeschaltet, so daß die brennende Flamme den Ladekondensator
kurz schließt.
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung weist die Auslösevorrichtung
zum erstmaligen Auslösen der Schaltvorrichtung einen.Kondensator auf, über den eine Elektrode der Funkenstrecke
mit der Schaltvorrichtung verbunden ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Brennstoffzufuhr nur dann geöffnet ist,
wenn tatsächlich Zündfunken vorhanden sind.
Zur weiteren Auslösung der Schaltvorrichtung ist es günstig,
wenn das Brennstoffventil eine induktive Betätigungswicklung aufweist, die Schaltvorrichtung einen Steuereingang und zwei
in Reihe mit der Betätigungswicklung angeordnete Schaltstromanschlüsse
besitzt, der mit der Elektrode der Funkenstrecke verbundene Kondensator für die anfängliche Auslösung der
Schaltvorrichtung an einen der Schaltstromanschlüsse angeschlossen ist und zwischen dem Steuereingang und dem anderen
Ende der Betätigungswicklung ein weiterer Kondensator für die fortlaufende Auslösung der Schaltvorrichtung angeschlossen ist.
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Der mit der Elektrode der Funkenstrecke verbundene Kondensator
kann jedoch nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung auch am Steuereingang angeschlossen sein. In diesem Falle
ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem Steuereingang und einem der Schaltstromanschlüsse ein weiterer Kondensator angeschlossen
ist.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann der Schaltvorrichtung auch eine Schaltung zur Unterdrückung von Einschwingvorgängen,
vorzugsweise die Serienschaltung aus einem Kondensator und einem Widerstand parallelgeschaltet sein.
Vorteilhafterweise ist die mit dem Thermistor gekoppelte Heizvorrichtung auch ein Thenmistor. Hierbei ist es günstig,
wenn die beiden Thermistoren einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur
aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand relativ stark ansteigt, und der .zweite Thermistor eine höhere Übergangstemperatur
besitzt als der erste Thermistor. Der zweite Thermistor ist zweckmäßigerweise derart angeschlossen, daß er gleichzeitig
mit der Zündvorrichtung erregt wird, wenn diese Zündfunken liefert, und entregt wird, wenn diese die Erzeugung von Zündfunken
einstellt.
Zur Vermeidung von unnötigem Elektrodenabbrand kann der zweite
Thermistor so ausgebildet sein, daß sich sein Widerstand bei Erregung in der vorgegebenen Zeitspanne so weit erhöht, daß
die Zündvorrichtung weniger stark erregt wird und Zündfunken mit verringerter Folgefrequenz liefert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine zweite
Schaltvorrichtung vorgesehen, die leitend ist, wenn der Thermo-
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stat einen Wärmebedarf anzeigt, und in diesem Zustand eine Energiezufuhr zu der ersten Schaltvorrichtung gestattet. Mit
der zweiten Schaltvorrichtung ist ■■ vorteilhafterweise ein dritter Thermistor verbunden, der die Temperatur in dem Ofenraum
abfühlt und eine Auslösung der zweiten Schaltvorrichtung
und damit eine Betätigung des Brennstoffventiles verhindert,
wenn er über eine der maximal zulässigen Ofentemperatur entsprechende
Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist.
Wenn dem Ofen die Verbrennungsluft über ein Gebläse zugeführt
wird, kann mit der zweiten Schaltvorrichtung in ähnlicher Weise ein vierter Thermistor verbunden sein, der durch das Gebläse
gekühlt wird,-und weiterhin mit dem vierten Thermistor eine Heizvorrichtung thermisch gekoppelt sein,' die bei unzureichender
Verbrennungsluftströmung den vierten Thermistor über seine Schwellwerttemperatur hinaus zu erwärmen vermag. Auch die mit
dem vierten Thermistor thermisch gekoppelte Heizvorrichtung ist zweckmäßigerweise ein Thermistor.
Die Schaltvorrichtungen sind vorteilhafterweise als Triacs
ausgebildet, d.h. als bidirektionale Schalter mit Zündverhalten.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die zweite Schaltvorrichtung einen Steuereingang und zwei in
Reihe mit der ersten Schaltvorrichtung angeordnete Schaltstromanschlüsse auf, und der erste Thermistor ist derart mit dem
Steuereingang der zweiten Schaltvorrichtung verbunden, daß er eine Auslösung der zweiten Schaltvorrichtung und damit eine
Betätigung des Brennstoffventiles verhindert, wenn er über
eine· vorbestimmte Schwellwerttemp.eratur hinaus erwärmt wird.
Eine weitere Sicherheit gegen das Ansammeln von unverbrenntem
Brennstoff ergibt sich nach einer anderen Ausgestaltung der
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Erfindung dadurch, daß eine Verzögerungsvorrichtung vorgesehen ist, welche die Erzeugung von Zündimpulsen um eine vorgegebene
Zeitspanne verzögert, wenn der Thermostat einen Wärmebedarf anzeigt. Hierzu ist es günstig, wenn mit der Zündvorrichtung
ein sechster Thermistor verbunden ist und die Erzeugung von Zündimpulsen verhindert, bis er über eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur
hinaus erwärmt ist, mit dem sechsten Thermistor eine Heizvorrichtung thermisch gekoppelt ist, die erregbar ist,
wenn der Thermostat einen Wärmebedarf anzeigt und der sechste Thermistor die vorgegebene Zeitspanne benötigt, um die vorbestimmte
Schwellwerttemperatur zu erreichen.
Die Steuereinrichtung nach der Erfindung läßt sich nach einer anderen Ausgestaltung dadurch praktisch unabhängig von dem
Einfluß der Umgebungstemperatur ausbilden, daß mit dem ersten Thermistor eine zweite Heizvorrichtung thermisch gekoppelt ist,
welche die Temperatur des ersten Thermistors wesentlich oberhalb der Umgebungstemperatur, aber noch unterhalb von dessen
Schwellwerttemperatur zu halten vermag, wenn die erste Heizvorrichtung
nicht erregt ist. Auch diese Heizvorrichtung ist zweckmäßigerweise als Thermistor ausgebildet. Vorteilhafterweise
weisen diese drei Thermistoren - wie übrigens auch die üorigen der genannten Thermistoren - einen positiven -Temperaturkoeffizienten
des Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur auf, oberhalb der der Widerstand stark ansteigt. Es ist günstig,
wenn der die erste Heizvorrichtung bildende zweite Thermistor eine höhere Übergangstemperatur besitzt als der erste Thermistor
und dieser wiederum eine höhere als der die zweite Heizvorrichtung bildende achte Thermistor.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger in den
-4 Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispieles
einer nfensteuerungseinrichtung mit einer ersten Art eines elektrothermischen
Zeitgebers, ·
Fig. 2 ein Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispieles mit einer zweiten Art eines elektrothermischen
Zeitgebers und
Fig. 3 ein Schaltbild eines dritten Ausführungsbeispicles
mit einer dritten Art eines elektrothermischen Zeitgebers, bei dem durch Veränderungen der Umgebungstemperatur
verursachte unerwünschte Veränderungen in der Zeitgebung weitgehend vermieden sind.
In der Zeichnung sind einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 1 ist das erste Ausführungsbeispiel einer elektrothermischen
Ofensteuerungöeinrichtung A-g dargestellt, das beispielsweise einen gasbeheizten Warmluftofen
zu steuern vermag, wie er gewöhnlich für die Beheizung von Wohnungen verwendet wird.
Der Ofen weist einen Brenner 11 auf, dem Gas als Brennstoff
zugeführt wird, wenn ein magnetbetätigtes Gasventil 13 durch Erregung seiner Wicklung I3W geöffnet wird. Der Ofen, in dessen
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Verbrennungsraum durch die Verbrennung des Gases an dem Brenner 11 Wärme erzeugt wird, ist von der Art, in der die Verbrennungsluft
dem Brenner zwangsläufig zugeführt wird, z.B. durch ein" übliches Gebläse.
Der Ofen wird abhängig von dem durch einen üblichen Thermostaten 15 angezeigten Wärmebedarf gesteuert. Der Thermostat
enthält einen Schalter 15SW, der bei einem Bedarf an Wärme geschlossen ist. Die Steuereinrichtung ist über zwei Leitungen
Ll und L2 an Netzwechselspannung angeschlossen, die beim Schließen des Schalters 15SW weitergeleitet wird, wenn der
Thermostat 15 einen Wärmebedarf anzeigt. Die Wicklung 13W des Gasventils 13 ist mit den Leitungen Ll und L2 über den
Schalter 15SW und die SchaltStromanschlüsse von zwei Triacs
Ql und Q 2 in Serie geschaltet, welche bekannte bidirektionale Halbleiter-Schalter mit Zündverhalten darstellen, die durch
einen Impuls ausgelöst werden können. Die Triacs Ql und Q2 sind während der einzelnen Halbwellen der an ihren Schaltstromanschlüssen
angelegten Wechselspannung leitend, wenn an ihrem
Steuereingang ein Auslösestrom ausreichender Größe angelegt wird. An die Leitungen Ll und L2 ist ein Pilterkondensator
Cl angeschlossen.
Eine Auslösevorrichtung für den Triac Q2 enthält drei Thermistoren
THl, TH2 und TH3, die mit dem Steueranschluß des Triacs Q2 und über eine Diode Dl mit der Leitung Ll hintereinandergeschaltet
sind, um den Triac Q2 anfänglich auszulösen. Die Thermistoren sind weiterhin über einen Kondensator C2 und
einen Widerstand Rl mit der Leitung L2 verbunden und bilden so eine Verriegelungsschaltung für die weitere Auslösung des
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Triacs Q2, nachdem dieser anfänglich ausgelöst worden ist.
Wenn der Triac Q2 ausgelöst ist, legt er den Triac Ql und die Wicklung 13W des Gasventiles an Spannung und erregt eine Zündvorrichtung, die im folgenden beschrieben wird.
Mit dem Thermistor THl ist ein Heizthermistor Hl thermisch gekoppelt, welcher als Heizvorrichtung für den Thermistor THl
dient. Der Thermistor THl hat einen positiven Temperaturkoeffizienten
seines Widerstandes und vorzugsweise eine wohldefinierte Übergangstemperatur von beispielsweise ca. 80° C,
oberhalb der sein Widerstand relativ stark ansteigt, so daß er, wenn er Über eine dieser Übergangstemperatur entsprechende
Schwellwerttemperatur erwärmt wird, die Auslösung des Triacs
Q2 verhindert oder beendet. Der Heizthermistor Hl ist ebenfalls ein solcher PTC-Thermistor mit positivem Temperaturkoeffizienten
seines Widerstandes, der vorzugsweise eine wohldefinierte Übergangstemperatur von beispielsweise 120° C aufweist, oberhalb
der sein Widerstand relativ stark ansteigt, so daß er
sich bei seiner Erregung selbst aufheizt. Wenn der Thermistor THi durch den Heizthermistor Hl erwärmt wird, benötigt er eine
vorgegebene Zeitspanne von beispielsweise 4 bis 10 Sekunden,
um seine Schwellwerttemperatur zu erreichen. Auf diese Weise
stellen die Thermistoren THl und Hl einen eIektrothermisehen
Zeitgeber dar.
Der Thermistor TH2 ist ein PTC-Thermistor, der vorzugsweise
ebenfalls eine wohldefinierte Übergangstemperatur aufweist, oberhalb der sein Widerstand relativ stark ansteigt. Der
Thermistor TH2 ist in dem Ofenraum des Ofens angeordnet und
fühlt die Temperatur darin ab. Wenn er über eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur, die der maximal zulässigen Temperatur
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in dem Ofenraum entspricht, erwärmt wird, verhindert oder beendet auch er eine Auslösung des Triacs Q2.
Der Thermistor TH3 ist ebenfalls ein PTC-Thermistor, vorzugsweise
der gleichen Art, mit einer wohldefinierten Übergangstemperatur von zum Beispiel 80° C, oberhalb der sein Widerstand
relativ stark ansteigt. Er ist ebenfalls so ausgebildet, daß er eine Auslösung des Triacs Q2 verhindert, wenn er über eine
Schwellwerttemperatur erwärmt wird, die seiner Übergangstemperatur entspricht. Mit dem Thermistor TH3 ist ein Heizthermistor
H3 als Heizvorrichtung thermisch gekoppelt, der an die Leitungen Ll und L2 angeschlossen ist und somit ständig
erregt wird, solange die Leitungen Ll und L2 mit der Netzwechse!spannung
verbunden sind.
Der Heizthermistor H3 ist ebenfalls ein PTC-Thermrstor und hat vorzugsweise eine wohldefinierte Übergangstemperatur von z.B.
120° C, oberhalb der sein Widerstand relativ stark ansteigt, so daß er sich bei seiner Erregung selbst aufheizt und im
wesentlichen auf seiner Übergangstemperatur hält.
Die zwei Thermistoren TH3 und H3 bilden einen Strömungsfühler für die dem Brenner zugeführte Verbrennungsluft und sind zweckmäßigerweise
in einer Zuleitung für die Verbrennungsluft des Ofens oder hinter einem Gebläse des Ofens angeordnet, so daß
der Thermistor TH3 durch die dem Brenner sugeführte Verbrennungsluft
gekühlt wird. Der Heizthermistor H3 liefert normalerweise keine ausreichende Wärme, um den Thermistor TH3 über seine Übergangstemperatur
hinaus zu erwärmen, solange eine ausreichende Verbrennungsluftströmung vorliegt. Wenn jedoch dem Brenner des
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Ofens eine unzureichende Verbrennungsluftströmung zugeführt
wird, verursacht er eine Erwärmung des Thermistors TH3 über eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur, die seiner Übergangstemperatur entspricht, und verhindert oder beendet dadurch
ein Auslösen des Triacs Q2 und damit auch eine Erregung der ' Wicklung 13W des Gasventils sowie der Zündvorrichtung 17.
Zwischen einem der Haupt- oder Schaltstromanschlüsse des
Triacs Q2 und der Leitung L2 sind eine Diode D2 und ein Widerstand
R2 angeschlossen. Sie liefern einen gesteuerten Einschaltstrom für den Triac Q2. Eine Zündvorrichtung 17 erzeugt, wenn
sie durch Auslösen des Triacs Q2 erregt wird, an'einer Funkenstrecke
19 eine FoIge von Zündfunken zum Entzünden des dem Brenner 11 zugeführten Gases. Die Zündvorrichtung 17 enthält
eine aüslösbare Halbleiter-Schaltvorrichtung Q3, die als
steuerbarer Siliziumgleichrichter ausgebildet ist, und dessen Anoden- und Kathodenanschlüsse mit einem Kondensator C3 und
der Primärwicklung Wl eines üblichen Zündtransformators Tl verbunden sind. Die Wicklung Wl wird durch eine Diode D 3 überbrückt
, um die Ladezeitkonstante des Kondensators C3 zu verringern.
Der Zündtransformator Tl weist eine Hochspannungswicklung
W2 auf, die mit einer der Elektroden der Funkenstrecke 19 verbunden ist. Die andere Elektrode ist zu einem noch zu
beschreibenden Zweck an die Leitung L2 angeschlossen.
Der Steuereingang des Siliziumgleichrichters Q3 ist über eine Glimmlampe NEl, einen Widerstand R^ und einen Kondensator C4
mit der Leitung L2 verbunden. Die Verbindungsstelle zwischen dem Kondensator C4 und dem Widerstand Rk ist über eine Leitung
21 an die Hochspannungswicklung W2 angeschlossen. Wenn die Zünd-
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vorrichtung 17 durch Auslösen des Triacs Q2 erregt ist, wird
dem Kondensator C4 über eine Diode D4 und einen Widerstand R5
ein Ladestrom zugeführt. Die Kathoden- und Anodenanschlüase
des Siliziumgleichrichters Q3 werden über den Heizthermistor Hl.und eine Diode D5 an Spannung gelegt, wenn der Triac Q2
ausgelöst wird.
Zwischen einer Seite des Widerstandes R3 und dem mit der Wicklung 13W des Gasventiles verbundenen Schaltstromanschluß des
Triacs Ql ist ein Kondensator C5 angeschlossen, der die anfängliche Auslösung des Triacs Ql ermöglicht. Der Steueranschluß
des Triacs Ql ist über einen Kondensator C6 und einen Widerstand R6 mit der Leitung L2 verbunden, um nach einer anfänglichen
Auslösung über den Kondensator C5 den Triac Ql weiterhin auszulösen.
Beim Betrieb der Steuereinrichtung nach Fig. 1 sind die Leitungen
Ll und L2 an die Netzwechselspannung angeschlossen. Es sei
angenommen, daß dem Brenner eine ausreichende Verbrennungsluftströmung zugeführt wird, und daß der Ofenraum nicht überhitzt
ist, also sich nicht oberhalb einer maximal zulässigen Temperatur befindet. Dann sind die Thermistoren THl, TH2 und
TH3 relativ kalt und weisen daher einen relativ niedrigen Serienwiderstand auf, der eine Auslösung des Triacs Q2 ermöglicht.
Wenn jetzt der Schalter I5SW schließt und damit der
Thermostat 15 einen Wärmebedarf anzeigt, wird dem Triac Q2 Über die Diode Dl und die in Serie geschalteten Thermistoren
THl bis TH3 ein Auslösestrom zugeführt, welcher diesen leitend macht·. Hierdurch wird der Triac Ql und die Wicklung 13W des
Gasventiles sowie, über die Diode D5 und. den Heizthermistor Hl,
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auch der Siliziumgleichrichter Q3 der Zündvorrichtung 17
an Spannung gelegt. Der Siliziumgleichrichter Q3 wird somit bei jeder zweiten Halbwelle der angelegten Wechselspannungen
Leitrichtung vorgespannt. Der niedrige Widerstand des Stromzweiges
mit der Diode D5 und dem Heizthermistor Hl bewirkt eine schnelle Aufladung des Kondensators C3.
Gleichzeitig wird dem Kondensator C4 über die Diode D4 und
den Widerstand R5 ein Ladestrom zugeführt. Wenn die Spannung an dem Kondensator C4 die Zündspannung der Glimmlampe NEl
erreicht hat, wird dieser leitend und liefert einen Auslösestrom an den Steuereingang des Siliziumgleichrichters Q3.
Dieser wird leitend, und der Kondensator C3 entlädt sich über
die Primärwicklung Wl des Zündtransformators Tl, Die Sekundärwicklung
W2 transformiert die an der Wicklung Wl liegende Spannung hinauf und bewirkt an der Funkenstrecke 19 einen Zündfunken. Jedesmal, wenn die Spannung an dem Kondensator C4 die
Zündspannung der Glimmlampe NEl, was mehrmals je Sekunde erfolgt, wird diese leitend und bewirkt ein wiederholtes Auslösen
des Siliziumgleichrichters Q3 und damit eine Folge von Zündfunken
an der Funkenstrecke 19.
Der beim Auftreten von Zündfunken an der Funkenstrecke 19
durch den Widerstand R3 fließende Strom erzeugt an diesem
einen Spannungsabfall. Dieser wird über den Kondensator C5 an den einen Schaltstromanschluß des Triacs Ql weitergeleitet,
wodurch dieser Schaltstromanschluß vorübergehend negativer wird als der Steuereingang des Triacs Ql. Hierdurch zündet der Triac
Ql und erregt die Wicklung 13W des Gasventiles, welches daraufhin dem Brenner 11 Gas zuführt. Die Zündfunkenfolge an der
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Funkenstrecke 19 entzündet das Gas,und das Vorhandensein
einer Flamme bewirkt einen leitenden Pfad zwischen den Elektroden der Funkenstrecke 19. über die Leitung 21 wird der Kondensator C4 entladen und in diesem Zustand gehalten, solange eine
Verbrennung auftritt. Wenn also eine Zündung des Brennstoffes erfolgt ist, wird der Siliziumgleichrichter Q3 nicht mehr ausgelöst,
und die Zündvorrichtung 17 stellt die Erzeugung weiterer Zündfunken ein.
Aus dem Vorstehenden geht deutlich hervor, daß bei Abwesenheit von Zündfunken an der Funkenstrecke 19 eine Erregung der Wicklung
13W des Gasventiles sicher verhindert wird, da eine Auslösung
des Triacs Ql erst dann erfolgen kann, wenn Zündfunken an der Funkenstrecke 19 eine Spannung an dem Widerstand R3 erzeugen.
Hierdurch wird ein sehr großer Sicherheitsgrad des Ofens erzielt und sichergestellt, daß sich an dem Brenner 11 kein Gas
ansammeln kann.
Wenn der Siliziumgleichrichter Q3 nicht mehr ausgelöst wird und damit an der Funkenstrecke 19 keine Zündfunken mehr entstehen,
wird dennoch der Triac Ql weiterhin ausgelöst. Wegen
der Induktivität der Wicklung 13W des Gasventiles entsteht nämlich jedesmal, wenn der Triac Ql nichtleitend wird, ein
Spannungssprung an der Wicklung 13W, welcher über den Kondensator
C6 an den Steueranschluß des Triacs Ql weitergeleitet wird und diesen wiederum auslöst. Dies erfolgt so lange, wie durch
Auslösen und Leitendwerden des Triacs Q2 an den Triac Ql und
die Wicklung 13W des Gasventiles Spannung angelegt wird.
Die Auslösung des Triacs Q2 wird in ganz ähnlicher Weise durch die Verriegelungsschaltung mit dem Kondensator C2 und dem Wider-
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stand Rl aufrechterhalten. Die Kapazität des Kondensators Cl
bewirkt, daß die an ihm liegende Spannung gegenüber der an der Wicklung 13W wegen ihrer Induktivität entstehenden Spannung
außer Phase ist, und zwar soweit, daß der Triac Q2 fortlaufend
ausgelöst wird.
Durch die Serienschaltung des Heizthermistors Hl mit den
Kathoden- und Anodenanschlüssen des Siliziumgleichrichters Q3
wird der Heizthermistor Hl gleichzeitig mit der Zündvorrichtung 17 erregt. Beim Auslösen des Siliziumgleichrichters Q3 beginnt
somit der Heizthermistor Hl den Thermistor THl zu erwärmen. Wenn keine Zündung erfolgt und der Siliziumgleichrichter Q3
weiterhin ausgelöst wird, setzt der Heizthermistor Hl die Erwärmung
des Thermistors THl fort. Nach der erwähnten vorgegebenen Zeitspanne von z.B. 4 bis 10 Sekunden bis zum Erreichen
der Schwellwerttemperatur des Thermistors THl steigt dessen
Widerstand soweit an, daß eine weitere Auslösung des Triacs Q2 verhindert wird. Wenn dieser nichtleitend wird, wird die Wicklung
13W des Gasventiles entregt und dem Brenner 11 kein weiterer Brennstoff mehr zugeführt. Gleichzeitig wird auch
die Zündvorrichtung 17 nicht mehr erregt.
Die Wicklung 13W des Gasventiles wird ebenfalls entregt, wenn
der Ofenraum überhitzt wird. Durch eine überhitzung des Ofenraumes
wird der Thermistor TH2 über seine Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt, wodurch dieser durch seinen ansteigenden Widerstand
ein Auslösen des Triacs Q2 verhindert. Wenn der Triac Q2
nicht mehr ausgelöst wird, ist der Stromkreis zu der Wicklung
13W unterbrochen, und das Gasventil 13 wird sicherheitshalber
geöffnet, um zu verhindern, daß dem Brenner 11 weiterhin Gas
zugeführt wird. Wenn dem Brenner 11 nicht mehr ausreichend
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Verbrennungsluft zugeleitet wird, erwärmt sich in ähnlicher Weise der Thermistor ΊΉ3 über seine Schwellwerttemperatur
hinaus und beendet ebenfalls eine Auslösung des Triacs Q2. ■ , "
Wenn der Thermostat 15 nach einem sicherheitshalben Öffnen des
Gasventiles 13 infolge einer Erwärmung eines der Thermistoren THl bis TH3 weiterhin einen Wärmebedarf anzeigt, wird der Triac
Q2 erneut ausgelöst» sobald sich der Thermistor abgekühlt hat,,
der die Beendigung der Auslösung des Triacs Q2 verursacht hat. Die Steuereinrichtung stellt sich somit selbsttätig für einen
neuen Zündversuch zurück,, wenn der entsprechende Thermistor
wieder abgekühlt ist9 und zwar unabhängig davons welcher der
drei Thermistoren die Auslösung des Triacs Q2 beendet hat.
In Fig. 2-ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Der elektrothermische Zeitgeber ist insofern
etwas anders, als der als Fühler wirkende Thermistor THl der zwei Zeitgeber-Thermistoren THl und Hl zwischen dsm Kondensator
C5 und dem Steueranschluß des Triacs Ql eingeschaltet ist und
nicht, wie in der Anordnung nach Fig. 1, in den Steuerstromkreis
des Triacs Q2. Dafür ist in der Auslösevorrichtung für
den Triac Q2 ein Strombegrenzungswiderstand Rö angeordnet.
Weiterhin ist ein Aufwärtstransformator T2 vorgesehen3 dessen
Niederspannungswicklung W3 an die Leitungen Ll und L2 angeschlossen
ist, die in diesem Falle vorzugsweise an einer Wechselspannungsquelle mit 2h V liegen. Eine Sekundärwicklung W4
bildet dann aus dieser relativ niedrigen Spannung eine der üblichen Netzwechselspannung entsprechende Spannung»Diese
höhere Spannung wird der Zündvorrichtung 17 über die Diode DA
und den Widerstand R5 zum Laden den Kondensators Ck zugeführt.
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Über die Diode D5 wird sie an die Anoden- und Kathodenanschlüsse des Siliziumgleichrichters Q3 sowie auch zum Laden
des Kondensators C3 angelegt.
In diesem Ausführungsbeispiel wird der Zündvorrichtung 17
ständig Spannung zugeführt. Eine Auslösung des Siliziumgleichrichters Q3 und damit eine Erregung der Zündvorrichtung wird
hier durch einen Thermistor TH4 verhindert, der den Steuereingang des Siliziumgleichrichters Q3 und die Leitung L2 verbindet.
Der Thermistor TH4 ist ein FTC-Thermistor, vorzugsweise
mit einer übergangsteraperatur von beispielsweise 80° C, oberhalb der sein Widerstand relativ stark ansteigt. Mit dem
Thermistor TH4 ist als Heizvorrichtung ein Heizthermistor H4
thermisch gekoppelt, der zwischen einem der Schaltstromanschlüsse des Triacs Q2 und der Leitung L2 angeschlossen ist und erregt
wird, wenn der Triac Q2 bei der Anzeige eines Wärmebedarfes durch den Thermostaten 15 ausgelöst ist. Der Heizthermistor
H2I ist vorzugsweise ebenfalls ein PTC-Thermistor, der jedoch
eine etwas höhere Übergangstemperatur von beispielsweise
120° C aufweist als der Thermistor TH4. Solange der Thermistor
TH4 nicht durch den Heizthermistor h4 erwärmt ist, hat er
einen relativ niedrigen Widerstand und schließt somit den
Steuereingang des Siliziumgleichrichters Q3 gegen die Leitung
L2 kurz.
Beim Betrieb der Anordnung bewirkt ein Schließen des Schalters
15SW des Thermostaten 15 ein Auslösen des Triacs Q2 und damit ein Anlegen von Spannung an den Triac Ql und die Wicklung 13W
des G-asventiles. Weiterhin wird dadurch der Heizthermistor H4
erregt, wodurch dieser den Thermistor TH4 erwärmt. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne von vorzugsweise einigen Sekunden
Dauer, die ausreicht, um durch die dem Brenner 11 zugeführte
Verbrennungsluft etwa dort angesammeltes Gas abzuführen, er-
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reicht der Thermistor TH1I die Schwellwerttemperatur, bei der
sein Widerstand so groß ist, daß dem Steuereingang des Siliziumgleichrichters Q3 ein Auslösestrom zugeführt wird« Die
Thermistoren TH 4 und H 4 wirken somit als Reinigungs-Zeitgeber.
Die Auslösung de? S1Iiziumgleiehrienters Q3 bewirkt die Erzeugung
von Zündfunken an der Funkenstrecke 19c Die dadurch
an dem Widerstand "R3 erzeugte Spannung liefert über den Konden»
sator C5 und den Thermistor THl einen Auslösestrom an den Steuereingang des Triacs Ql. Die Auslösung des Triacs Ql erregt
die Wicklung 13W des Gasventiles und damit die Zufuhr von
Gas zu dem Brenner 11,und die Zündfunkenfolge an der Funken«
strecke entzündet den Brennstoff, über die Leitung 21 wird wieder
durch den beim Zünden des Gases entstehenden leitenden Pfad über die Funkenstrecke 19 der Kondensator C4 entladen,
wodurch eine Auslösung des Silisiumgleichrichters Q3 beendet
wird.
Wenn jedoch keine Zündung des Gases zustandekommts bewirkt
eine fortdauernde Erregung des Heizthermistors Hl eine Erwärmung des Thermistors THl0 Nach einer vorgegebenen Zeitspanne
von z.B. 4 bis 10 Sekunden., die der Thermistor THl zum Erreichen
seiner Schwellwerttemperatur benötigt9 wird die Auslösung
des Triacs Ql beendet und damit die Wicklung I3W des
Gasventiles entregts wodurch verhindert wird2 daß dem Brenner
11 weiteres Gas zugeführt wird.
Die von der Wicklung W4 gelieferte Spannung erregt aber weiterhin dj.e Zündvorrichtung 17» so daß an der Funkenstrecke 19
weiterhin Zündfunken entstehen, wodurch sichergestellt ist,
daß an dem Brenner 11 etwa vorhandenes Gas entzündet und ver-
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brannt wird und sich dort nicht in gefährlicher Weise ansammeln
kann. Durch den beim fortlaufenden Zünden des Siliziumgleichrichters Q3 durch den Heizthermistor Hl
fließenden Strom bleibt dieser weiterhin erregt. Die Selbsterwärmung
des Heizthermistors Hl läßt seinen Widerstand ansteigen, bis der Thermistor im wesentlichen seine Übergangstemperatur erreicht hat. Er weist daher einen erhöhten Wider-'stand
auf, der die Erregung der Zündvorrichtung vermindert
und die Aufladung des Kondensators C3 etwas verlangsamt. Der Siliziumgleichrichter Q3 wird dadurch etwas weniger häufig
ausgelöst, und die Zündfunken an der Funkenstrecke 19 werden mit einer geringeren Folgefrequenz erzeugt. Dies hat den Vorteil, daß eine Erosion der Elektroden der Funkenstrecke 19
verhindert und dennoch der Thermistor THl weiterhin erwärmt wird, um eine Auslösung des Triaes Ql zu verhindern. Die
Wicklung 13W des Gasventiles bleibt daher entregt, wenn eine
Zündung des Gases nicht erfolgt ist.
In ähnlicher Weise wie bei dem Betrieb der Anordnung nach
Fig. 1 beendet oder verhindert eine Erwärmung des Thermistors TH2 infolge von übermäßiger Ofenraumtemperatur oder eine Erwärmung des Thermistors TH3 infolge unzureichender Verbrennungsluftzufuhr zu denKBrenner 11 ein Auslösen des Triacs Q2 und
damit ein Auslösen des Triacs Ql sowie eine Erregung der Wicklung 13W des Gasventiles.
Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, bleibt die Steuereinrichtung
nach Fig. 2 nach einem vergeblichen Zündversuch verriegelt und kann für einen neuen Zündversuch nur von Hand
zurückgestellt werden, indem eine der Leitungen Ll und L2 aufgetrennt oder der Schalter 15SW des Thermostaten geöffnet
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wird. Wenn jedoch die Wicklung i3W des Gasventiles infolge
einer Erwärmung der Thermistoren TH2 oder TH3 infolge übermäßiger Ofenraumtemperatur oder unzureichender Verbrennungs- ,
luftzufuhr entregt wird, ist die Rückstellung weiterhin automatisch, da der Triac Q2 wieder ausgelöst wird, sobald der
entsprechende Thermistor TH2 oder THJ sich wieder abgekühlt hat. Nach einer Verzögerung zum Reinigen des Brennerraumes
von unverbranntem, Gas, während welcher der Thermistor TH4
durch den Heizthermistor H4 auf seine Schwellwerttemperatur
erwärmt wird, erfolgt dann wieder eine Auslösung des Siliziumgleichrichters Q3. Die hierdurch erzeugten Zündfunken an der
Funkenstrecke 19 bewirken wieder eine Auslösung des Triacs Ql und damit eine erneute Erregung der Wicklung 13W des Gasventiles.
Anstatt mit dem Steuereingang des Triacs Ql kann der Thermistor THl, wie in der Anordnung nach Fig. I3, mit der Auslösevorrichtung
des Triacs Q2 verbunden werden. In diesem Falle stellt sich die Einrichtung nach einer sicherheitshalben Entregung
der Wicklung 13W des Gasventiles infolge eines erfolglosen Zündversuches automatisch wieder zurück.
Fig. 3 stellt ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Die Steuereinrichtung ist insofern ähnlich derjenigen
nach Fig. 2, als der Thermistor THl des elektrothermischen Zeitgebers mit dem Steuereingang des Triacs Ql und über den Kondensator
C5 mit einer der Elektroden der Funkenstrecke 19 verbunden ist, welche über den Widerstand R3 an die Leitung L2
angeschlossen ist.
Die Auslösevorrichtung für den Triac Ql enthält hier einen Kondensator
G7, der zwischen dem Steuereingang des Triacs Ql und
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dessen benachbarten Sehaltstromanschluß angeordnet ist. Den
beiden SchaltStromanschlüssen des Triacs Ql ist eine übliche
Dämpfungsvorrichtung zum Unterdrücken von Einschwingvorgängen parallelgeschaltet, die aus einem Kondensator C8 und einem
Widerstand R7 besteht.
Mit dem Thermistor THl ist, wie in der Steuerungseinrichtung
nach Fig. 2, als eine erste Heizvorrichtung der Heizthermistor Hl thermisch gekoppelt. Der Heizthermistor Hl wird in der beschriebenen
Weise durch den beim Auslösen des Siliziumgleichrichters Q3 auftretenden Strom erregt. Weiterhin ist mit dem
Thermistor THl als eine zweite Heizvorrichtung ein weiterer Heizthermistor CH thermisch gekoppelt, der an die Leitungen
Ll und L2 angeschlossen ist, so daß er ständig erregt wird, solange die Leitungen Ll und L2 mit der Wechselspannungsquelle
verbunden sind, welche in diesem Ausführungsbeispiel wieder eine normale Netzwechselspannungsquelle ist. Wie im folgenden
ausgeführt, kompensiert der Heizthermistor CH Veränderungen
der Umgebungstemperatur.
Wie in den vorstehenden beiden Ausführungsbeispielen sind die
Thermistoren THl und Hl PTC-Thermistoren, die vorzugsweise eine Übergangstemperatur aufweisen, in diesem Ausführungsbeispiel von ungefähr 95° bzw. 120° C, oberhalb der ihr Widerstand relativ stark ansteigt. Der Thermistor CH-ist ebenfalls
ein PTC-Thermistor und hat z.B. eine Übergangstemperatur von
80° C, oberhalb der sein Widerstand relativ stark ansteigt. Die Übergangstemperatur des Thermistors CH ist damit etwas
geringer als diejenigen der beiden Thermistoren THl und Hl, aber wesentlich höher als die höchste normalerweise zu erwar-
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tende Umgebungstemperatur, die beispielsweise in dem Bereich
.von 10° bis 30° C schwanken kann. Der Thermistor CH wird durch die Spannung an den Leitungen Ll und L2 erregt und erwärmt
sich somit infolge Leistungsaufnahme durch seinen Innenwiderstand selbst. Da sein Widerstand bei der Übergangstemperatur
relativ star1: ansteigt, verbleibt er deshalb durch Selbsterwärmung
im wesentlichen bei seiner Übergangstemperatur. Dementsprechend
hält der Heizthermistor CH den Thermistor THl ungefähr bei seiner Übergangstemperatur von in diesem Falle
80° C. Dies hat normalerweise keinen Einfluß auf die Arbeitsweise der Steuereinrichtung, bewirkt aber eine Verringerung
von Veränderungen in der Zeitgebung des durch die Thermistoren THl und Hl gebildeten elektrothermischen Zeitgebers, welche
durch Veränderungen der Umgebungstemperatur infolge eines erfolglosen Zündversuches verursacht werden.
Beim Betrieb wird durch Schließen des Schalters 15SW des Thermostaten, was einen Wärmebedarf anzeigt;, über die Diode
D5 und den Heizthermistor Hl an die Zündvorrichtung 17 Spannung angelegt. Der Siliziumgleichrichter Q3 wird wiederholt ausgelöst,
wodurch an der Funkenstrecke 19 Zündfunken entstehen und die an dem Widerstand R3 abfallende Spannung den Triac Ql auslöst.
Hierdurch wird die Wicklung 13W des Gasventiles erregt
und dadurch dem Brenner 11 Gas zugeführt. Die Zündfunken an der Funkenstrecke 19 entzünden den Treibstoff, und der sich an den
Elektroden der Funkenstrecke 19 ergebende leitende Pfad entlädt den Kondensator C4 über die Leitung 21 und verhindert damit ein
weiteres Auslösen des Siliziumgleichrichters Q3· Nach einer anfänglichen
Auslösung wird der Triac Ql durch eine Verriegelungs-
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schaltung, die in dieser Hinsicht derjenigen nach Pig. 2 entspricht, weiterhin ausgelöst.
Wenn der Zündversuch nicht erfolgreich war, bewirkt jedoch eine
fortdauernde Erregung des Heizthermistors Hl infolge des beim
Auslösen des Siliziumgleichrichters Q3 auftretenden Stromes
eine Erwärmung des Thermistors THl, der auf diese Weise innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne auf eine Schwellwerttemperatur
aufgeheizt wird, bei welcher sein Widerstand soweit ansteigt,
daß er eine weitere Auslösung des Triacs Ql verhindert.
Die Erwärmung des Heiζthermistors CH hält den Thermistor THl
bei Abwesenheit einer Erwärmung durch den Heizthermistor Hl im wesentlichen konstant auf einer Temperatur oberhalb der
Umgebungstemperatur, da die Temperatur des Heizthermistors CH wegen der selbstregulierenden Wirkung eines solchen Thermistors
mit steiler Kennlinie, wenn dieser selbsterwärmend betrieben wird, unabhängig von Veränderungen der Umgebungstemperatur stets im wesentlichen bei der Übergangstemperatur
gehalten wird. Auf diese Weise haben Veränderungen der Umgebungstemperatur
kaum einen Einfluß auf den Thermistor THl.
Bei Erwärmung durch den Heizthermistor Hl ist der Thermistor
THl daher anfänglich unabhängig von der Umgebungstemperatur auf einer im wesentlichen konstanten Temperatur. Die Zeitspanne,
die er benötigt» um auf eine Schwellwerttemperatur erwärmt zu werden, bei welcher eine Auslösung des Triacs Ql verhindert
wird, ist dann vorteilhafterweise unter allen Umgebungstemperaturbedingungen
stets im wesentlichen die gleiche.
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Es sei angenommen, daß bei einer Entregung der Wicklung 13W
des Gasventiles in der oben beschriebenen Weise infolge eines erfolglosen Zündyersuches der Thermostat ~ 1-5 weiterhin einen
Wärmebedarf anzeigt und somit der Schalter 15SW geschlossen
bleibt und weiterhin an die Zündvorrichtung 17 Spannung anlegt.
Die sich hierdurch ergebende fortlaufende Erregung des Heizthermistors Hl bewirkt, daß der Thermistor THl oberhalb
der Schwellwerttemperatur verbleibt, bei welcher er ein Auslösen
des Triacs Ql verhindert. Die Steuereinrichtung bleibt somit nach einem erfolglosen Zündversuch solange verriegelt,
bis entweder eine der Leitungen Ll und L2 von der Wechselspannungsquelle
abgetrennt oder der Schalter 15SW des Thermostaten geöffnet wird»
Wie in den andern Ausführungsbeispielen stellt die Auslösevor™ :
richtung in- diesem Beispiel sicher9 daß eine Erregung der
Wicklung 13W des Gasventiles nur dann erfolgts wenn Zündfunken
an der Funkenstrecke 19 entstehen,, da solange keine Zündfunken auftreten, an dem Widerstand R3 keine Spannung abfalts.die
den Triac Ql anfänglich auslösen könnte» Daher kann sich selbst in der Zeitspanne von den wenigen Sekunden, die der Thermistor
THl benötigt, um durch Erwärmung durch den Heizthermistor Hl
auf seine Schwellwerttemperatur erhitzt zu werden, an dem Brenner 11 kein Gas ansammeln.
Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann, wie in den Anordnungen
nach Fig. 1 und 2, ein Fühler-Thermistor für die Ofenraumtemperatur und die Verbrennungsluftströmung vorgesehen werden.
In diesem Falle werden die den Thermistoren TH2 und TH3 der vorhergehenden
Ausführungsbeispiele entsprechenden Fühler-Thermi-
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stören in Serie mit dem Thermistor THl geschaltet, so daß auch
sie mit dem Steuereingang des Triacs Ql verbunden sind und in
der vorbeschriebenen Weise eine Auslösung des Triacs Ql verhindern.
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Claims (10)
- A 38 215 h
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t - 124Patentansprüche sf IJ Steuereinrichtung für einen mit einem fließfähigen Brennstoff beheizten Ofen, insbesondere einen Gasofens zum wärmebedarfsabhängigen Betätigen eines Brenners in dem Ofen mit einem die Temperatur des von dem Ofen beheizten Raumes abfühlenden Thermostaten und einem in einer Brennstoffzuleitung zu dem Brenner angeordneten elektrisch betätigbaren Brennstoffventil, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entzünden des Brennstoffes eine durch den Thermostaten (15) einschaltbare Zündvorrichtung (.17) vorhanden ist, die nach ihrem Einschalten an eine in der Nähe des Brenners (11) angeordnete Funkenstrecke (19) eine Folge von Zündfunken liefert und beim Brennen des Brennstoffes die Erzeugung weiterer Zündfunken einstellte, daß mit dem Brennstoffventil (13) eine Halbleiter-Sehaltvorrichtung (Ql) verbunden ist, die nach ihrem Auslösen leitend ifird und das Brennstoffventil (13) betätigt, äaß für die Sehaltvorrichtung (Ql) eine Auslösevorrichtung (C5S C6, 13W) vorgesehen ist, welche diese zunächst nur dann auslöst, wenn die Zündvorrichtung (17) Zündfunken liefert, und sodann fortlaufends solange der Thermostat (15) einen Wärmebedarf anzeigt, daß ,ein Thermistor (THl) derart eingeschaltet ist, daß er ein Auslösen der Schaltvorrichtung (Ql) und damit auch ein Betätigen des Brennstoffventiles (13) verhindert, wenn er über seine vorbestimmte Schwejuwerttemperatur hinaus erwärmt ist, und daß mit der Zündvorrichtung (17) eine mit dem Thermistor (THl) thermisch gekoppelte Heisvorrichtung (Hl) verbunden ist, welche den Thermistor (THl) in einer vorgegegebenen Zeitspanne auf dessen Schwellwerttemperatur erwärmt, wenn die Zündvorrichtung (17) noch Zündfunken liefert, also der Brennstoff noch nicht entzündet ist» - 27 -1 0 9 8 1 7 / 1 U 3 . ORIGINAL INSPECTEDA 38 215 h23. Juni 1970 ■ - 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurchg e k e η η ζ e i e h η et , daß die Zündvorrichtung (17) eine mit einem Ladekon&ator (Ck) versehene Kippschaltung (C1I, R5» NEl) aufweist, und daß die Funkenstrecke (19) dem Ladekoneator (C4) parallelgeschaltet ist.
- 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn ζ ei ch n. et, daß die Auslösevorrichtung (C5, C6, 13VO einen Kondensator (C5) aufweist, über den eine Elektrode der Funkenstrecke (19) mit der Schaltvorrichtung (Ql) verbunden ist.
- k. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, d a d u r*c h gekennzeichnet, daß das Brennstoffventil (13·) eine induktive Betätigungswicklung (13W) aufweist, daß die Schaltvorrichtung (Ql) einen Steuereingang und zwei in Reihe mit der Betätigungswicklung (13W) angeordnete Schaltstromanschlüsse besitzt, daß der mit der Elektrode der Funkenstrecke (19) verbundene Kondensator (C5) an einen der SchaltStromanschlüsse angeschlossen ist, und daß zwischen dem Steuereingang und dem anderen Ende der Betätigungswicklung (I3W) ein weiterer Kondensator (C6) angeschlossen ist (Fig. i).
- 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Brennstoffventil (13) eine induktive Betätigungswicklung (1'3W)- aufweist, daß die Schaltvorrichtung (Ql) einen Steuereingang und- zwei in Reihe mit der Betätigungswicklung (13W) angeordnete Schaltstromanschlüsse besitzt, und daß der mit der Elektrode der Funkenstrecke (19) verbundene Kondensator (C5) an den Steuereingang angeschlossen ist (Fig. 2, 3)·- 28 -109817/11 A3A 38 215 h
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t - 124 - 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuereingang und einem der Schaltstromanschlüsse ein weiterer " Kondensator (C7) angeschlossen ist.
- 7. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltvorrichtung (Ql) eine Schaltung zur Unterdrückung von Einschwingvorgängen, vorzugsweise die Serienschaltung aus einem Kondensator (C8) und einem Widerstand (R7) parallel-^ geschaltet ist.
- 8. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß die mit, dem Thermistor (THl) thermisch gekoppelte Heizvorrichtung ein zweiter Thermistor (Hl) ist. ...
- 9. Steuereinrichtung nach Anspruch 8, d a d u'x* .c h gekennzeichnet , daß die beiden Thermistoren (THl, Hl) einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand relativ stark ansteigt', und daßk der zweite Thermistor (Hl) eine höhere Übergangstemperatur besitzt als der erste Thermistor (THl)»
- 10. Steuereinrichtung nach Anspruch 8 oder 9> d. a d vl r c h ' gekennzeichnet , daß der zweite Thermistor • (Hl) derart angeschlossen ist, daß er gleichzeitig mit der Zündvorrichtung (17) erregt wird, wenn diese Zündfunken liefert wird, und entregt wird, wenn diese die Erzeugung von Zündfunken einstellt.- 29 - ■T 0 9 8 1 7 / 1 U 3A 38 215 h23. Juni 1970 ·11. Steuereinrichtung nach Anspruch 8,9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Thermistor (Hl) so ausgebildet ist, daß sich sein Widerstand bei Erregung in der vorgegebenen Zeitspanne so weit erhöht, daß die Zündvorrichtung (17) weniger stark erregt wird und Zündfunken mit verringerter Folgefrequenz liefert.12. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß eine zweite Schaltvorrichtung (Q2) vorgesehen ist, die leitend ist, wenn der Thermostat (15) einen Wärmebedarf anzeigt, und in diesem Zustand eine Energiezufuhr zu der ersten Schaltvorrichtung (Ql) gestattet.13. Steuereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß mit der zweiten Schaltvorrichtung (Q2) ein dritter Thermistor (TH2) verbunden ist, der die Temperatur in dem Ofenraum abfühlt und eine Auslösung der zweiten Schaltvorrichtung (Q2) und damit eine Betätigung des Brennstoffventiles (13) verhindert, rfenn er über eine der maximal zulässigen Ofentemperatur entsprechende Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist.lH.' Steuereinrichtung nach Anspruch 13* d a d u r c h gekennzeichnet , daß der dritte Thermistor (TH2) einen positiven Temperaturkoeffizienten seines Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur aufweist, oberhalb der sein Widerstand relativ stark ansteigt.- 30 -109817/1143A 38 215 h23. Juni 1970t -124 - t:15. Steuereinrichtung nach Anspruch 12, 13 oder 14 für einen Ofen, dem die Verbrennungsluft über ein Gebläse zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit der zweiten Schaltvorrichtung (Q2) ein vierter Thermistor (TH3) verbunden ist 9 der durch das Gebläse gekühlt wird und eine Auslösung der aweiten Schaltvorrichtung (Q2) und damit eine Betätigung deä Brennstoffventiles (13) verhindert, wenn er über eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ists tmä daß mit dem vierten Thermistor (TH3) eine Heizvorrichtung (H3) thermisch gekoppelt ists die bei unzureichender Verbrennungsluftströmung den vierten Thermistor (TH3) über seine Schwellwerttemperatur hinaus zu erwärmen vermag*16. Steuereinrichtung nach Anspruch 15s dadurch gekennzeichnet j, ■ öaB die mit "dem" vierten Thermistor (TH3) thermisch' gekoppelte Heizvorrichtung ein fünfter Thermistor (H3) ist· . -17. Steuereinrichtung nach Anspruch 16 s . dadurch gekennzeichnet 9 ύ&& die'beiden Thermistoren (TH3, H3) einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres Widerstandes sowie eine übergaragstemperatur aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand stark ansteigt9 und daß der fünfte Thermistor (H3) eine höhere übergangsteraperatur besitzt als der vierte Thermistor (TK3). -18. Steuereinrichtung nach einem der Foratehenden Ansprüche, dadurch gekennzeicti net, daß die Schaltvorrichtungen (Ql9 Q2) bidirektionale Schalter mit Zündverhalten (Triacs) sind.- 31 -1 0 9 8 I 7 / 1 U 3A 38 215 h
23. Juni 197019. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18., da d u r eh gekennzeichnet , daß die zweite Schaltvorrichtung (Q2) einen Steuereingäng und zwei in Reihe mit der ersten Schaltvorrichtung (Qi) angeordnete SchaltStromanschlüsse aufweist, und daß der erste Thermistor (THl) derart mit dem Steuereingang der zweiten Schaltvorrichtung (Q2) verbunden ist, daß er eine Auslösung der zweiten Schaltvorrichtung (Q2) und damit eine Betätigung des Brennstof fventiles (13) verhindert, wenn er über eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt wird.20* Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h ge kennzeichn e t , daß eine Verzögerungsvorrichtung (TH1J, H1I) vorgesehen ist, welche die" Erzeugung von Zündimpulsen um eine vorgegebene Zeitspanne verzögert, wenn der Thermostat (15) einen Wärmebedarf anzeigt.21. Steuereinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet , daß mit der Zündvorrichtung (17) ein sechster Thermistor (TH1I) verbunden ist und die Erzeugung von Zündimpulsen verhindert, bis er übor eine vorbestimmte Schwellwerttemperatur hinaus erwärmt ist, daß mit dem sechsten Thermistor (TH4) eine Heizvorrichtung (Hi*) thermisch gekoppelt ist, die erregbar ist, wenn der Thermostat (15) eine Wärmebedarf anzeigt, und daß der sechste Thermistor (TH1I) die vorgegebene Zeitspanne benötigt, um die vorbestimmte Schwellwerttemperatur zu erreichen.22. Steuereinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennze i c h η e t , daß die mit dem sechsten Thermistor (TH1J) thermisch gekoppelte Heizvorrichtung ein siebenter Thermistor (H1I) ist. - 32 -10 9.81 7/1 U-3A 38 215 h
23. Juni 197023. Steuereinrichtung nach Anspruch22, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Thermistoren (TH^i, h4) einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres · Widerstandes sowie eine übergangsteinperatur aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand stark ansteigt, und daß der siebente Thermistor (H4) eine höhere Übergangstemperatur besitzt als der sechste Thermistor (TH1I).24. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mitP dem ersten Thermistor (THl) eine zweite Heizvorrichtung (CH) thermisch gekoppelt ist, welche die Temperatur des ersten Thermistors (THl) wesentlich oberhalb der Umgebungstemperatur j aber noch unterhalb von dessen Schwellwerttemperatur zu halten vermag, wenn die erste Heizvorrichtung (Hl) nicht erregt ist. '25. Steuereinrichtung naeh Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet , daß die mit dem ersten Thermistor (THl) thermisch gekoppelten Heisvorrichtungen ein zweiter (Hl) bzw. achter Thermistor (CH) sind.26. Steuereinrichtung nach Anspruch 25» dadurch gekennzeichnet , daß die drei Thermistoren (CHI, Hl, CH) einen positiven Temperaturkoeffizienten ihres Widerstandes sowie eine Übergangstemperatur aufweisen, oberhalb der ihr Widerstand stark ansteigt.27. Steuereinrichtung nach Anspruch 2€s dadurch gekennzeichnet, daß der die erste Heizvorrichtung bildende zweite Thermistor (Hl) eine höhere Übergangstemperatur besitzt als der erste Thermistor (THl)- 33 -1 0 9 8 1 7 / 1 U 3A 38 215 h 3^23. Juni 1970 -7OH-R TR-t - 124 \ 4U.JFO Ibund dieser wiederum eine höhere als der die zweite Heizvorrichtung bildende achte Thermistor (CH).10 981 7/1 1U
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