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Die Erfindung betrifft eine an dem
Tankstutzen als Bestandteil des Tankkorpus bei einem Fluidtank in
Kraftfahrzeugen anzubringende Halterung für einen im Inneren des Tankstutzens
anzuordnenden Einsatz zur Aufnahme einer an die Formgebung des Einsatzes
angepaßten
Zapfpistole, wobei der ringförmige
Einsatz in seiner Wandung einen die Zapfpistole umschließenden und
mit einem in der Zapfpistole angeordneten Schließmechanismus zusammenwirkenden
Magneten aufnimmt.
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Für
den Betrieb von insbesondere mit Dieselkraftstoff betriebenen Lastkraftwagen
steht zur Rußreduktion
die Verwendung von Harnstoff in Vorbereitung, der an Bord der Lastkraftwagen
in einem gesonderten Tank mitzuführen
ist. Um Fehlbetankungen der für
die Kraftstoffe vorgesehenen Tanks mit Harnstoff zu vermeiden, ist
vorgeschlagen, in dem Tankstutzen üblicher aus Metall oder Kunststoff
bestehender Tanks für
den Harnstoff ein gesondertes Einsatzstück anzuordnen, welches in seiner
Wandung einen Ringmagneten trägt;
eine in ihrer Formgebung auf die Innenform des Einsatzstücks abgestimmte
Zapfpistole soll soweit in den Tankstutzen und in das darin gehalterte
Einsatzstück
einführbar sein,
dass der Ringmagnet die Zapfpistole an einen Bereich umschließt, in welchem
in der Zapfpistole ein Schließmechanismus
angeordnet sein soll, der ausschließlich durch die Einwirkung
des Ringmagneten geöffnet
und freigegeben wird. Auf diese Weise sollen Fehlbetankungen von
Fluidtanks, die nicht mit einem zugeordneten Einsatzstück versehen
sind, mit Harnstoff sicher vermieden sein. Umgekehrt sollen Fehlbetankungen
von Harnstoff-Tanks mit Kraftstoff dadurch vermieden werden, daß das Einsatzstück eine
bestimmte Farmgebung für
die Zapfpistole bzw. den Rüssel
der Zapfpistole erfordert, so daß die Zapfpistolen für die Kraftstoffbetankung
nicht in das bei Harnstoff-Tanks vorgesehene Einsatzstück hineinpassen.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, eine Möglichkeit
zu schaffen, einen Fehlbetankungseinsatz in dem Tankstutzen festzulegen, ohne Änderungen
an der Bauart von üblichen
Fluidtanks vornehmen zu müssen,
wobei auch eine Nach- bzw. Umrüstung
bestehender, bereits in Lastkraftwagen eingebauter Tanks für die Aufnahme
von Harnstoff möglich
sein soll.
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Die Lösung dieser Aufgabe ergibt
sich einschließlich
vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
aus dem Inhalt der Schutzansprüche,
welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.
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Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor,
daß die
metallische Halterung aus einem mit einer Wandung in den Tankstutzen
einzusetzenden und sich mit einem an seinem oberen Ende ausgebildeten
umlaufenden Flansch am Tankstutzen abstützenden Halsstück besteht
und in einem Bereich des Halsstücks Öffnungen
zur Aufnahme von Befestigungsmitteln für eine auswechselbare Halterung
des Einsatzes an dem Halsstück
ausgebildet sind, wobei der die Öffnungen
aufnehmende Bereich des Halsstücks
von dem Tankstutzen lösbar
ist. Die Erfindung hat somit eine gesonderte, in den Tankstutzen
eines beispielsweise der Bevorratung von Harnstoff dienenden Tanks
einsteckbare und an dem Tank zu befestigende Halterung zum Gegenstand,
an deren in den Tankstutzen hineinreichenden Ende der Einsatz derart
befestigt ist, dass er seine bezogen auf die Einfuhrlänge der
Zapfpistole richtige Lage bezüglich der
Zuordnung von Ringmagnet zur Zapfpistole einnimmt. Da es während der
Lebensdauer des Fahrzeugs erforderlich werden kann, den Einsatz
auszubauen, um beispielsweise den Ringmagneten auszutauschen, ist
sowohl die Befestigung der Halterung wie auch die Befestigung des
Einsatzes an der Halterung lösbar
ausgeführt,
indem als Befestigungsmittel vorzugsweise Schraubverbindungen angewendet werden.
Die Erfindung ist aber in entsprechender Übertragung auf alle Fluidtanks,
auch in Form von Flüssigkeits-
und insbesondere Kraftstofftanks, anwendbar.
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Soweit die erfindungsgemäße Halterung
bei einer Bauart des Tanks mit einem auf den Tankstutzen aufgesetzten
und damit verbundenen Einfüllstutzen
als Träger
eines Verschlußdeckels,
wie in der
DE 196
47 931 A1 beschrieben, eingesetzt werden soll, ist nach
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung vorgesehen, daß der
obere Flansch des Halsstücks an
seinem äußeren umlaufenden
Rand einen aufstehenden Rand aufweist und das Halsstück mit einem seinen
Rand übergreifenden
Einfüllstutzen
als Träger eines
Verschlußdeckels
zu einer auf den Tankstutzen des Tankkorpus aufzusetzenden Baueinheit
verbunden ist. In diesem Fall wird also das Halsstück vor der Montage
des Einfüllstutzens
in den Einfüllstutzen eingesetzt
und in geeigneter Weise an seinem äußeren Rand mit dem Einfüllstutzen
verbunden.
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Soll die so gebildete, aus Halsstück und Einfüllstutzen
bestehende Baugruppe an einem Kunststofftank befestigt werden, ist
nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung vorgesehen, daß der obere
Flansch des Halsstücks
auf dem oberen Rand des Tankstutzens aufsitzt und an dem Rand befestigt ist,
wobei eine Schraubbefestigung gemäß Ausführungsbeispiel der Erfindung
zweckmäßig ist,
die insbesondere aus wenigstens einer den Flansch durchgreifenden
und stirnseitig in den oberen Rand des Tankstutzens eingeschraubten
Schraube besteht. In diesem Fall wird also die Befestigung des Halsstücks an dem
Tankstutzen auch zur Befestigung des mit dem Halsstück verbundenen
Einfüllstutzens
herangezogen.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsform der
Erfindung ist zur Befestigung der aus Halsstück und Einfüllstutzen gebildeten Baugruppe
an einem aus Metall bestehenden Tank vorgeschlagen, daß zur Befestigung
der aus Halsstück
und Einfüllstutzen gebildeten
Baugruppe an einem Metalltank der Einfüllstutzen außenseitig
mit dem Tankkorpus verschweißt
ist und der Flansch des Halsstückes
zweiteilig mit zwei sich in einem Teilbereich überlappenden Teilflanschen
ausgebildet ist, wobei der eine Teilflansch über den Rand fest mit dem Einfüllstutzen verbunden
ist und der andere Teilflansch fest mit der den Einsatz umschließenden Wandung
verbunden ist, und wobei der den Einsatz tragende Teilflansch auf
dem Teilflansch auflagert und im Überlappungsbereich lösbar damit
verbunden und aus dem Einfüllstutzen
entnehmbar ist. Soweit also bei einem aus Metall bestehenden Tank
der Einfüllstutzen
mit dem Tankstutzen verschweißt
ist, ist durch die Zweiteilung des Flansches des Halsstückes dafür Sorge
getragen, daß der
eine Teilflansch als Bestandteil des verschweißten Teils des Halsstückes mit
dem Metalltank verschweißt
ist und bleibt, während
der andere Teilstück
mit dem den Einsatz tragenden Teil des Halsstücks verbunden ist und somit
nach Lösen
einer entsprechenden Verbindung aus dem Einfüllstutzen entnehmbar ist. Somit
ist auch bei einem Metalltank ein leichtes Auswechseln des Einsatzes
gegeben.
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Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist vorgesehen, dass das Halsstück
eine zylindrische Form mit einer den Einsatz wenigstens teilweise
außen
umschließenden
Wandung aufweist und die Befestigungsmittel die Wandung des Halsstücks durchstoßen und
in die Wandung des Einsatzes hineinreichen.
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Alternativ kann vorgesehen sein,
dass das Halsstück
eine gestufte Form mit einem in seinem Außendurchmesser dem Innendurchmesser
des Tankstutzens angepaßten
oberen Zylinderabschnitt und mit einem daran unter Ausbildung einer
nach Innen einspringenden umlaufenden Stufe anschließenden unteren
Zylinderabschnitt mit einem dem zur Aufnahme der Zapfpistole eingerichteten
Innendurchmesser des Einsatzstücks
angepaßten
Außendurchmesser
aufweist derart, daß der
Einsatz mit seinem Innendurchmesser auf den unteren Zylinderabschnitt
des Halsstücks
aufschiebbar ist und die Befestigungsmittel durch im Bereich der
Stufe angeordnete Öffnungen
stirnseitig in die Wandung des Einsatzes einbringbar sind. Hiermit
ist der Vorteil verbunden, dass der obere Rand des gegebenenfalls
aus Kunststoff bestehenden Einsatzes außerhalb des Einführbereichs
der Zapfpistole liegt und durch die nach innen einspringende Stufe
des Halsstücks
geschützt
ist, wobei die Zapfpistole beim Einführen in den Tankstutzen bzw.
das Halsstück
nur an der Stufe anschlagen kann.
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Für
eine andere Bauart von Tankverschlüssen mit einem in den Tankstutzen
einzusetzenden und insbesondere der Aufnahme von Schraubverschlüssen dienenen
Einfüllstutzen
ist nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung vorgesehen, daß das
Halstück
als integraler Einfüllstutzen
ausgebildet und in dem oberen Bereich seiner Wandung mit einem Innengewinde
zum Einschrauben eines Verschlußdeckels
versehen ist. In diesem Zusammenhang schließt der Erfindungsgedanke sowohl
die einteilige Verbindung des das Innengewinde tragenden Bereichs
des Halsstücks
mit dem Befestigungsbereich für
das Einsatzstück
als auch eine zweiteilige Ausbildung mit einem das Innengewinde
tragenden Teil und einem die Anbindung für das Einsatzstück tragenden
Teil vor, wobei die Einzelteile in geeigneter Weise miteinander
verbunden, beispielsweise verschweißt sind.
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Insbesondere für die Ausführungsform des Halsstückes mit
einem oberen und einem unteren Zylinderabschnitt kann nach einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung vorgesehen sein, daß das Innengewinde in dem oberen
Zylinderabschnitt des als Einfüllstutzen
ausgebildeten Halsstücks
angeordnet ist.
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Zur Befestigung eines gleichzeitig
als Einfüllstutzen
ausgebildeten Halsstücks
kann vorgesehen sein, daß der
obere Flansch des als Einfüllstutzen ausgebildeten
Halsstücks
den oberen Rand des Tankstutzens umgreifend umgebogen und daran
befestigt ist.
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Die Befestigung eines derartig ausgebildeten Halsstücks kann
nach einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung für
aus Metall bestehende Tanks dadurch verwirklicht werden, daß der umgebogene Flansch
an seinem äußeren Rand
außenseitig
mit dem Tankstutzen des Tankkorpus verschweißt ist, während für die Befestigung an einem
aus Kunststoff bestehenden Tank der umgebogene Flansch im Preßsitz mit
dem oberen Rand des Tankstutzens verbunden sein kann.
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Für
die Anbindung eines Halsstückes
bei einem Kunststofftank mittels einer Schraubverbindung kann insbesondere
schon bei der Herstellung des Kunststofftanks vorbereitend Sorge
getragen werden, und so ist nach einem der Ausführungsbeispiel der Erfindung
vorgesehen, dass bei der Herstellung des Kunststofftanks am Tankstutzen
ein Verstärkungsring
mit einem den oberen Rand des Tankstutzens ausbildenden umlaufenden
Flansch und einem in den Tankstutzen hineinreichenden Wandabschnitt in
dem Kunststoff eingeschlossen wird, wobei die Befestigung der später in den
Tankstutzen einzusetzenden Halterung an dem Flansch des Verstärkungsringes
ausführbar
ist. Zur besseren Verbindung des Verstärkungsrings mit dem Kunststofftank
kann weiterhin vorgesehen sein, dass der Verstärkungsring auf der Außenseite
seines Wandabschnitts mit davon abragenden und in das Kunststoffmaterial
hineinragenden Laschen versehen ist.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es
zeigen:
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1 den
Tankstutzen eines Fluidtanks mit aufgesetztem Einfüllstutzen
und Einbauten im Schnitt für
einen Kunststofftank,
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2 die
Halterung für
den Fehlbetankungseinsatz im Schnitt,
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3 die
Halterung gemäß 2 in einer Draufsicht,
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4 die
Halterung gemäß 2 in einer anderen Ausführungsform,
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5 die
Halterung gemäß 5 in einer Draufsicht,
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6 den
Tankstutzen gemäß 1 für einen Metalltank,
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7 den
Einfüllstutzen
gemäß 6 mit Einbauten in einer
Einzeldarstellung,
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8 den
Tankstutzen eines Fluidtanks mit einem als Einfüllstutzen ausgebildeten Halsstück im Schnitt,
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9 das
als Einfüllstutzen
ausgebildete Halsstück
gemäß 4 in einer Einzeldarstellung,
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10 den
Gegenstand der 9 mit
einem lösbaren
Einsatz,
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11 ein
an dem Fluidtank zu integrierender Verstärkungsring in einer Draufsicht,
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12 der
Verstärkungsring
gemäß 11 in einer Draufsicht.
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Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich
um einen aus Kunststoff bestehenden Flüssigkeitstank 10,
der für
die Aufnahme von Harnstoff vorgesehen ist, dessen Tankkorpus 11 einen
Tankstutzen 12 aufweist, der in einem Halsansatz 26 angeordnet
ist und einen oberen Rand 13 aufweist. Bei der in 1 dargestellten Bauart ist
auf dem Tankstutzen 12 ein gesonderter Einfüllstutzen 24 als
Träger
eines Verschlußdeckels 25 in
einer noch zu beschreibenden Weise befestigt.
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An dem Tankstutzen 12 ist
zunächst
ein Fehlbetankungseinsatz 14 in einer noch zu beschreibenden
Weise gehaltert, welcher in seiner Wandung einen Ringmagnet 15 hält. Eine
in den Tankstutzen 12 sowie in den Einsatz 14 einzusteckende
Zapfpistole 16 reicht mit dem Rüssel 16a so tief in
den Einsatz 14 hinein, daß der Ringmagnet 15 eine
nicht weiter dargestellte Schließeinrichtung in dem Rüssel 16a beaufschlagen
kann.
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Der Einsatz 14 ist an einem
als Halterung dienenden Halsstück 17 befestigt,
wobei das Halsstück 17 mit
einem oberen, umlaufenden Flansch 18 auf dem oberen Rand 13 des
Halsansatzes 26 des Tankstutzens 12 auflagert
und mit einer Wandung 19 innenseitig in den Tankstutzen 12 hineinragt.
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Wie sich aus dem in den 2 und 3 im einzelnen dargestellten und dem
in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
entsprechenden Halsstück 17 ergibt,
sind in dem Flansch 18 des Haltestückes 17 Schraublöcher 20 ausgebildet,
durch welche Schrauben 21 in den oberen Rand 13 des
Halsansatzes 26 des Tankstutzens 12 eingeschraubt
sind, so daß das Halsstück 17 fest
an dem aus Kunsstoff bestehenden Tankkorpus 11 festgelegt
ist. Weiterhin sind in der Wandung 19 des Halsstückes 17 Schraublöcher 22 angeordnet,
durch welche Schrauben 23 gedreht sind, die bis in den
Einsatz 14 bzw. dessen Wandung hineinreichen und so den
Einsatz 14 an dem Halsstück 17 festlegen.
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Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das an dem
Tankstutzen 12 befestigte Halsstück 17 auch zur Befestigung
des Einfüllstutzens 24 mit
Deckel 25 herangezogen, indem das Halstück 17 an dem äußeren umlaufenden
Rand 27 seines oberen Flansches 18 mit dem außen um den Rand 27 gestülpten Einfüllstutzen 24 verbunden,
vorzugsweise punktgeschweißt,
ist, so daß im
einzelnen eine aus Halsstück 17 und
Einfüllstutzen 24 bestehende
Baueinheit gebildet ist, die als ganze auf den Tankstutzen 12 aufsetzbar
ist, bis der Flansch 1$ des Halsstückes 17 auf dem oberen
Rand 13 des Tankstutzens 12 aufliegt, so daß die beschriebene
Verschraubung eingebracht werden kann.
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In den 4 und 5 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel
des Halsstückes 17 dargestellt, welches
zweistufig ausgeführt
ist. So schließt
an den oberen Flansch 18 des Halsstückes 17 zunächst ein oberer
Zylinderabschnitt 30 mit einem dem Innendurchmesser des
Tankstutzens 12 angepaßten
Außendurchmesser
an, wobei der obere Zylinderabschnitt 30 an seinem inneren
Ende in eine nach Innen einspringende umlaufende Stufe 31 übergeht,
an die ein zweiter, unterer Zylinderabschnitt 32 anschließt, der
in seinem Außendurchmesser
an den Innendurchmesser des Einsatzes angepaßt ist derart, daß der Einsatz 14 über den
unteren Zylinderabschnitt 32 des Halsstücks 17 überstülpbar ist,
so daß der
Einsatz 14 in seinem Befestigungsbereich an dem Halsstück 17 außenseitig
des unteren Zylinderabschnitts 32 zu liegen kommt. Die
für die
Befestigung des Einsatzes vorgesehenen Schraublöcher 22 sind dabei
in der Stufe 31 ausgebildet, so daß die entsprechend vorgesehenen
Schrauben 23 von oben her in die Stirnseite des Einsatzes 14 einschraubbar
sind. Das Halsstück 17 weist
an seinem oberen Flansch 18 in der zu 2 und 3 beschriebenen
Weise Schraublöcher 20 für Schrauben 21 auf,
mittels derer das Halsstück 17 an
dem Tankkorpus 12 befestigbar ist.
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Mit der in den 4 und 5 dargestellten
Ausführungsform
ist der Vorteil verbunden, daß die
Zapfpistole 16 mit ihrem Rüssel 16a beim Einführen allenfalls
auf die Stufe 31 des metallischen Halsstücks 17 trifft,
so daß Beschädigungen
des Einsatzes 14 bei wiederholtem Gebrauch der Zapfpistole 16 ausgeschlossen
sind.
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Das in 6 und 7 dargestellte Ausführungsbeispiel
zeigt die Ausbildung der aus Halsstück 17 und Einfüllstutzen 24 gebildeten
Baugruppe bei Anbringung dieser Baugruppe an einem Metalltank. Insofern
unterscheidet sich das in den 6 und 7 dargestellte Ausführungsbeispiel
zunächst
durch die Befestigung der auf den Tankstutzen 12 aufgesetzten Baugruppe,
indem der Einfüllstutzen 24 auf
seinem äußeren Umfang
mit dem Metalltank 10 bzw. dessen Tankstutzen 12 durch
Schweißstellen 40 verbunden ist.
Der Aufbau des Halsstückes 17 entspricht
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
der in 4 bereits grundsätzlich dargestellten
Ausführungsform mit
dem oberen Flanschbereich 18, dem oberen Zylinderabschnitt 30,
der nach innen einspringenden umlaufenden Stufe 31 und
dem zweiten unteren Zylinderabschnitt 32; die Befestigung
des Einsatzes 14 erfolgt dabei in der zu 4 beschriebenen Weise durch Anbringung
der entsprechenden Schrauben 23 im Bereich der Stufe 31 derart,
daß die
Schrauben 23 von oben her in die Stirnseite des Einsatzes 14 eingreifen.
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Um trotz der unlösbaren, weil durch Verschweißen vorgenommenen
Befestigung des Einfüllstutzens 24 mit
dem Tankstutzen 12 den Einsatz 14 aus dem Einfüllstutzen 24 entnehmen
zu können,
ist der Flansch 18 geteilt ausgebildet, wobei der eine Teilflansch 18a über den
Rand 27 fest mit dem Einfüllstutzen 24 verbunden
ist und bleibt, während
der innere Flanschbereich 18b als Bestandteil des den Einsatz 14 tragenden
Teils des Halsstücks 17 von oben
her auf dem Teilflansch 18a auflagert, so daß der Teilflansch 18b mit
dem daran hängenden
Einsatz l4 von dem Teilflansch 18a abhebbar und
aus dem Einfüllstutzen 24 entnehmbar
ist. Die Verbindung der beiden Teilflansche 18a, 18b kann
beispielsweise durch eine Schraubverbindung 41 vorgenommen
sein, wobei entweder das Gewinde in einen oder beide Teilflansche 18a, 18b eingeschnitten
sein kann, oder aber auf der Unterseite des Teilflansches 18a eine zugeordnete
Schraubmutter unlösbar
befestigt ist, in die eine entsprechend durch den Teilflansch 18b geführte Schraube 41 einschraubbar
ist. Auch andere geeignete Befestigungsmethoden sind alternativ
denkbar.
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In den 8 und 9 ist eine andere Art der Anbindung
eines Einfüllstutzens
an einen Flüssigkeitstank 10 dargestellt
und für
die Anwendung der erfindungsgemäßen Halterung
zugrundegelegt, bei der der Einfüllstutzen
in den Tankstutzen 12 integriert wird und seinerseits ein
Innengewinde zur Aufnahme eines Schraubdeckels aufweist.
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Wie sich zunächst aus 8 ergibt, kann das im Grundsatz in 2 und 3 beschriebene Halsstück 17 integral als
Einfüllstutzen
ausgebildet sein, indem der obere Bereich der Wandung 19 des
Halsstückes 17 mit
dem Innengewinde 33 versehen ist. Die Befestigung eines
derartig als Einfüllstutzen
ausgebildeten Halsstückes 17 an
dem Tankstutzen geschieht grundsätzlich
derart, daß der
obere Flansch 18 des Halsstückes 17 um den oberen
Rand 13 des Tankstutzens herumgebogen und daran befestigt
ist. Bei einem aus Metall bestehenden Tank kann die Befestigung
dabei derart geschehen, daß der
umgebogene Flansch 18 an seinem äußeren Rand außenseitig
mit dem Tankstutzen 12 verschweißt, vorzugsweise punktverschweißt ist.
Bei aus Kunststoff bestehenden Tanks kann die Anbindung des als
Einfüllstutzen
ausgebildeten Halsstücks 17 schon
bei der Herstellung des Kunststofftanks dadurch erfolgen, daß der obere
Flansch des Halsstücks 17 den
oberen Rand 13 des Tankstutzens 12 im Preßsitz umgreift und
dadurch mit diesem verbunden ist.
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Das in 9 dargestellte
Ausführungsbeispiel
zeigt die in 4 dargestellte
Ausführungsform des
Halsstückes 17 in
einer gleichzeitigen Ausbildung als Einfüllstutzen, wobei der obere
Zylinderabschnitt 30 zur Ausbildung des Innengewindes 33 herangezogen
ist.
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Soweit auch bei dieser Ausführungsform
der Erfindung der Einsatz 14 aus dem Tankstutzen 12 zwecks
Auswechslung bzw. Reparatur entnehmbar sein soll, ist gemäß dem in 10 dargestellten Ausführungsbeispiel
die Stufe 31 geteilt mit zwei sich in einem Teilbereich überlappenden
Teilstufen 31a, 31b ausgeführt, wobei die lösbare Anordnung
des Einsatzes über
die getrennten Teilstufen 31a, 31b entsprechend
dem zu 6 und 7 beschriebenen Ausführungsbeispiel
ausgebildet ist. So ist die untere Teilstufe 31a einstöckiger Bestandteil
des aus dem umgebogenen Flansch 18 und aus dem oberen Zylinderabschnitt 30 bestehenden
Teilabschnitts des Halsstückes 17,
und soweit dieser Teilbereich über dem
umgebogenen Flansch 18 fest mit dem Tankstutzen des Tanks
verbunden ist, liegt die untere Teilstufe 31a fest. Der
Einsatz 14 wird in der zu 6 und 7 beziehungsweise zu 4 beschriebenen Art und
Weise von der Teilstufe 31b mit dem daran anschließenden unteren
Zylinderabschnitt 32 getragen, wobei die Teilstufe 31b auf
der Teilstufe 31a auflagert und mit dieser in der zu 6 und 7 beschriebenen Weise über eine
Schraubverbindung 40, 41 verbunden ist. Nach Lösen der
Schraubverbindung kann der Einsatz 14 nebst unterem Zylinderabschnitt 32 mit Teilflansch 31b von
dem Teilflansch 31a abgenommen und aus dem Tankstutzen 12 entnommen
werden.
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In den 11 und 12 ist ein Verstärkungsring 35 dargestellt,
wie er bei aus Kunststoff bestehenden Fluidtanks zur Verbesserung
der Anbindung des Halsstückes 17 mittels
einer Schraubverbindung (1 bis 5) bereits bei der Herstellung
des Fluidtanks 10 in den Halsansatz 26 bzw. den
Tankstutzen 12 integriert werden kann. Der Verstärkungsring 35 besteht
aus einem Wandabschnitt 37 mit einem an dessen oberen Rand umlaufenden
Flansch 36, und er wird derart bei der Herstellung des
Kunststofftanks 10 integriert, daß der Flansch 36 den
oberen Rand 13 des Tankstutzens 12 ausbildet,
während
der Wandabschnitt 37 den inneren Randbereich des Tankstutzens 12 verstärkt. Zur
besseren Verbindung des Verstärkungsringes 35 ragen
nach außen
vorstehende, aus dem Wandabschnitt 37 herausgebogene Laschen 38 hervor.
In dem Flansch 36 sind weiterhin Bohrungen 39 zur
Aufnahme der Befestigungsschrauben 21 für das Halsstück 17 ausgebildet.
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Die in der vorstehenden Beschreibung,
den Schutzansprüchen
und der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen
können
einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.