DE20314245U1 - Würfelschneider zum Schneiden von Lebensmitteln - Google Patents
Würfelschneider zum Schneiden von LebensmittelnInfo
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Description
Würfelschneider zum Schneiden von Lebensmitteln
Die Erfindung betrifft einen Würfelschneider zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere zum Schneiden von Obst und Gemüse in Bandschneidemaschinen, bei der unterhalb einer Verkleidung zwischen einem Zuführschacht und einem ortsfest mit dem Maschinengestell verbundenen Würfelgatter ein parallel zum Würfelgatter rotierendes, im Bereich seiner Schneide einen größeren Abstand zum Würfelgatter als im Bereich seines Messerrückens aufweisendes Messer vorgesehen ist und bei der das Messer zunächst eine Scheibe vom Lebensmittel abtrennt und diese anschließend durch das Würfelgatter preßt.
Würfelschneider mit diesem prizipiellen Aufbau sind in der Praxis in unterschiedlichen Gemüseschneidemaschinen im Einsatz. Im Großküchenbereich werden Gemüseschneidemaschinen eingesetzt, die eine relativ kleine Werkzeuggröße aufweisen und die über solche Würfelschneider verfügen.Einer solchen Gemüseschneidemaschine entspricht der im Prospekt der Universal Gemüseschneideanlage GSA der Alexanderwerk AG in 42857 Remscheid, Kippdorfstraße 6-24 veröffentlichte, als Aufsteckgerät für einen Küchenmotor konzipierte Gemüseschneider UMAN mit zugehörigem, im Abschnitt „Würfeln" bildlich dargestelltem Würfelschneider. Der Würfelschneider besteht aus einem scheibenförmig ausgebildeten Würfelgatter, welches über Haltearme ortsfest und in waagerechter Lage in der Gemüseschneidemaschine plaziert wird. Parallel zum Würfelgatter wird eine mit zwei Messern ausgerüstete Schneidscheibe montiert, die über eine zentral angeordnete Antriebswelle angetrieben und mit dieser verschraubt wird. Die Schneidscheibe hat einen größeren äußeren Durchmesser als das Würfelgatter und verfügt über einen das Würfelgatter am äußeren Durchmesser übergreifenden, das Lebensmittel zwischen der Schneidscheibe und dem Würfelgatter einschließenden Kragen. Die Schneiden der Messer weisen im Vergleich zum Messerrücken einen größeren Abstand zum Würfelgatter auf, so daß unterhalb der Schneidscheibe ein sich zum Würfelgatter verengender Keilspalt entsteht. Oberhalb der Schneidscheibe wird ein mit Zufuhrschächten für die Lebensmittel ausgerüsteter Aufsatz vorgesehen. Von dem über die entsprechenden Zuführschächte zugeführten Lebensmittel wird eine Scheibe abgeschnitten, die bei weiterer Drehung der Schneidscheibe 5 über den sich unterhalb des Messers verengenden Keilspalt durch die Öffnungen des Würfelgatters gepreßt und damit in Würfel zerschnitten wird. Für den industriellen Bereich ist die mit solchen Gemüseschneidemaschinen erzielbare Durchsatzleistung zu gering, da sie in der Regel nicht kontinuierlich beschickt werden können und aus Gründen des Arbeitsschutzes über zu kleine Querschnitte der Zuführschächte verfügen. Deshalb hat sich in der Industrie
für die Gemüseverarbeitung der Einsatz von mit Würfelschneidern ausgerüsteten Bandschneidemaschinen durchgesetzt. Bandschneidemaschinen verfügen über einen im Querschnitt großflächigen Zuführschacht. Die zu verarbeitenden Lebensmittel werden über waagerecht verlegte Bandzuführungen dem konstruktiv bedingt in vertikaler Ebene angeordneten Würfelschneider zugeführt.
Ein Würfelschneider für eine solche Bandschneidemaschine ist in den Angebotsunterlagen der Bandschneidemaschine GS 10 der Firma Kronen Gmbh & Co. KG, Gewerbestraße 3 in 77731 Willstätt veröffentlicht. Der &ogr; Würfelschneider besteht aus einem im Anschluß an den Zuführschacht montierten und mit dem Maschinengestell verschraubten Würfelgatter und einem zwischen dem Würfelgatter und dem Zufuhrschacht parallel zum Maschinengestell rotierenden, als Messerbalken ausgebildeten Messer. Die Schneide des Messers bildet zum Würfelgatter einen Keiispalt, über den die vom Messer abgetrennte Produktscheibe durch das Würfelgatter gepreßt wird. Aus Gründen der Kostenreduzierung ist es bei Bandschneidemaschinen üblich, das Würfelgatter in seiner Größe so auszulegen, daß der Bereich des Zuführschachtes und darüber hinaus lediglich ein Teil der durch das Messer bei dessen Rotation überstrichenen Kreisfläche durch das Würfelgatter überdeckt wird. Der Nachteil, daß das Messer sich aus der vom Würfelgatter überdeckten Fläche bei seiner Rotation zwangsläufig herausbewegt und damit die Gefahr besteht, daß Produkt mitgerissen wird und in das Endprodukt gelangt ohne gewürfelt zu sein, wird notgedrungen in Kauf genommen. Das zu verarbeitende Lebensmittel wird von der Bedienperson auf das Zuführband geschüttet und über das Zuführband als kontinuierlicher Produktstrom gegen das Würfelgatter transportiert. Je nach Lage des einzelnen Produktes im Produktstrom entstehen beim Schnitt des Messers unvermeidbar scheibenförmige Reststücke, die wegen ihrer geringen Dicke in den von der Materialstärke des Messers konstruktiv beanspruchten Abstand des Würfelgatters vom Zuführschacht bzw. vom Maschinengestell hineinfallen und danach vom rotierenden Messer ohne gewürfelt worden zu sein aus dem Würfelschneider herausgeschleudert werden können. Diese scheibenförmigen Reststücke gelangen in das gewürfelte Endprodukt und mindern dessen Qualität erheblich.
5 Ziel der Erfindung ist es, die mit Bandschneidemaschinen beim Würfeln erzielbare Pruduktqualität zu steigern.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Würfelschneider für Bandschneidemaschinen zu entwickeln, bei dem die systembedingt anfallenden scheibenförmigen Reststücke automatisch vom gewürfelten Endprodukt getrennt werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabenstellung dadurch gelöst, daß im Anschluß an das Würfelgatter eine das Messer nach dessen Austritt aus dem Bereich des Wurfelgatterein: radialen Riehtung^umindestrteibveise; überdeckende
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Produktabführung vorgesehen ist und die Produktabfuhrung in ihrer Gestaltung und in ihrem Verlauf eine den zwischen dem Würfelgatter und dem Maschinengestell vorhandenen Raum vom übrigen Produktbereich trennende Ausbildung aufweist.
In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung weist die Produktabftihrung einen den zwischen dem Würfelgatter und dem Maschinengestell vorhandenen Raum mit dem sich unterhalb der Maschine befindenden Raum und/oder mit der Verkleidung verbindenden Verlauf auf.
In weiterer vorteilhafter Fortschreibung der Erfindung ist die Produktabführung als abgewinkeltes Blechteil gefertigt und mit dem Würfelgatter verbunden.
In weiterer vorteilhafter Fortschreibung der Erfindung ist die Produktabführung als abgewinkeltes Blechteil gefertigt und mit dem Würfelgatter verbunden.
Die Produktabftihrung ist produktabgabeseitig als U-förmig abgekantetes, sich in seinem Querschnitt zunehmend verkleinerndes Blechteil gestaltet. Die Schenkel des U-förmigen Querschnitts der Produktabtuhrung sind bis in den Bereich des Maschinengestells verlegt.
Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig 1 eine Vorderansicht des Würfelschneiders Fig 2 einen Schnitt A-A der Fig I mit Transportband Wesentliche Teile des Würfelschneiders 1 sind ein am Ende eines Zufuhrschachtes 2 einer Bandschneidemaschine 3 montiertes Würfelgatter 4 und ein zwischen dem Zuftihrschacht 2 und dem Würfelgatter 4 angeordnetes Messer 5.
Das Messer 5 ist als Messerbalken ausgebildet und verfugt über zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete Messerklingen 6, 6', die über einen Flansch 7 mit der Antriebswelle 8 eines nicht dargestellten Antriebsmotors verbunden sind. Die Messerklingen 6, 6' sind so geschliffen, daß die Schneiden 9, 9' der Messerklingen 6, 6' nahe des Zufiihrschachtes 2 gelegen sind, so daß über den Anschliffwinkel der Messerklingen 6, 6' ein sich zum Würfelgatter 4 verengender Keilspalt ergibt.
Das Würfelgatter 4 weist einen Rahmen 10 auf, in den sich unter einem Winkel von 90° kreuzende Gattermesser 11 eingelassen sind. Der Rahmen 10 ist an einen Flansch 12 angeschlossen, der in vorteilhafter Weise über Gleitlager 13 und über den Flansch 7 gleichfalls wie das Messer 5 auf der Antriebswelle 8 des nicht dargestellten Antriebsmotors gelagert ist. Zur Fixierung der Position des Rahmens 10 im Maschinengestell 14 und zur Aufnahme der beim Würfeln entstehenden Schnittkräfte weist der Rahmen 10 zwei Befestigungsschrauben 15,16 auf.
Im Anschluß an das Würfelgatter 4 ist ein das Messer 5 nach dessen Austritt aus dem Bereich des Würfelgatters 4 in radialer Richtung des Messers 5 teilweise abdeckende, den zwischen dem Würfelgatter 4 und dem Maschinengestell 14 vorhandenen Raum 17 vom übrigen Produktbereich trennende Produktabfiihrung 18 vorgesehen. Die Produktabftihrung 18 weist eine parallel izun?Mas.ehinengestelJ: 14 verjegte W'and 19:au£, die im Bereich
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des Flansches 12 und über die Befestigungsschraube 16 mit dem Rahmen 10 des Würfelgatters 4 verbunden ist und die sich bis an die messerauslaufseitig gelegene Abführschräge 20 der Schutzhaube 21 erstreckt. In ihrem Abstand von der Standfläche 22 der Bandschneidemaschine 3 ist die Wand 19 bis unterhalb eines gegebenenfalls vorhandenen Auffangtrichters 23 eines Abfuhrbandes 24 bzw eines gleichfalls einsetzbaren, nicht dargestellten Auffangbehälters für das gewürfelte Produkt verlegt. Außerhalb der Schutzhaube 21 weist die Produktabführung 18 einen sich in Richtung der Produktabgabe zunehmend verengenden, U-förmig gekanteten Querschnitt &ogr; auf.
Über das nicht dargestellte Zuführband und den Zuführschacht 2 wird das Lebensmittel in bekannter Weise bis zum Würfelgatter 4 zugeführt. Danach wird durch eine Klinge 6, 6' des rotierenden Messers 5 eine Produktscheibe abgetrennt und diese in bekannter Weise bei weiterer Drehbewegung des Messers 5 über den Keilspalt durch das Würfelgatter 4 gepreßt und dabei in Würfel geschnitten. Die Würfel gelangen über den Auffangtrichter 23 auf das Abfuhrband 24 und werden abtransportiert.
Wie schon beschrieben, entstehen in Abhängigkeit von der jeweiligen Lage des einzelnen Produktes im zugeführten Produktstrom beim Schnitt des Messers 5 scheibenförmige Reststücke, die wegen ihrer geringen Dicke in den von der Materialstärke des Messers konstruktiv beanspruchten Abstand des Würfelgatters 4 vom Zuführschacht 2 bzw. vom Maschinengestell 14 hineinfallen und danach vom rotierenden Messer 5 ohne gewürfelt zu werden aus dem Würfelschneider 1 herausgeschleudert werden können. Diese nicht gewürfelten Produktanteile werden vom Messer 5 in den Bereich des Abführschachtes 18 bewegt und fallen duch den Abführschacht 18, getrennt vom Fertigprodukt, in den unterhalb der Bandschneidemaschine 3 plazierbaren Behälter 25.
Es ist durchaus möglich, den Inhalt des Behälters 25 von Zeit zu Zeit auf das nicht dargestellte Zuführband zu entleeren und diese Produktanteile gleichfalls zu Würfel zu verarbeiten.
Es ist durchaus möglich, den Inhalt des Behälters 25 von Zeit zu Zeit auf das nicht dargestellte Zuführband zu entleeren und diese Produktanteile gleichfalls zu Würfel zu verarbeiten.
Claims (4)
1. Würfelschneider zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere zum Schneiden von Obst und Gemüse in Bandschneidemaschinen, bei der unterhalb einer Verkleidung zwischen einem Zuführschacht und einem ortsfest am Maschinengestell montierten Würfelgatter ein parallel zum Würfelgatter rotierendes, über eine zentral gelegene Antriebswelle getriebenes, im Bereich seiner Schneide einen größeren Abstand zum Würfelgatter als im Bereich seines Messerrückens aufweisendes Messer vorgesehen ist und bei der durch das Messer zunächst eine Scheibe vom Lebensmittel abgetrennt und diese anschließend vom Messer durch das Würfelgatter gepreßt wird und danach das Messer bei seiner weiteren Rotation aus dem Bereich des Würfelgatters austritt, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an das Würfelgatter (4) eine das Messer (5) nach dessen Austritt aus dem Bereich des Würfelgatters (4) in radialer Richtung zumindest teilweise überdeckende Produktabführung (18) vorgesehen ist und die Produktabführung (18) in ihrer Gestaltung und in ihrem Verlauf eine den zwischen dem Würfelgatter (4) und dem Maschinengestell (14) vorhandenen Raum (17) vom übrigen Produktbereich trennende Ausbildung aufweist.
2. Würfelschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Produktabführung (18) einen den zwischen dem Würfelgatter (4) und dem Maschinengestell (14) vorhandenen Raum (17) mit dem sich unter der Maschine befindenden Raum und/oder mit der Verkleidung (21) verbindenden Verlauf aufweist.
3. Würfelschneider nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Produktabführung (18) als abgewinkeltes Blechteil gefertigt und mit dem Würfelgatter (4) verbunden ist.
4. Würfelschneider nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Produktabführung (18) produktabgabeseitig als U-förmig gekantetes, sich in seinem Querschnitt zunehmend verkleinerndes Blechteil ausgebildet ist und die Schenkel des U-förmig gekanteten Querschnitts der Produktabführung (18) bis in den Bereich des Maschinengestells (14) verlegt sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20314245U DE20314245U1 (de) | 2003-09-13 | 2003-09-13 | Würfelschneider zum Schneiden von Lebensmitteln |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20314245U1 true DE20314245U1 (de) | 2003-11-20 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE20314245U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9770134B2 (en) | 2011-09-01 | 2017-09-26 | Koninklijke Philips N.V. | Apparatus and method for processing a food stuff |
| DE102019130221B3 (de) * | 2019-11-08 | 2021-04-29 | Holac Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln |
-
2003
- 2003-09-13 DE DE20314245U patent/DE20314245U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE102019130221B3 (de) * | 2019-11-08 | 2021-04-29 | Holac Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln |
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