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DE20314088U1 - Vorrichtung zum Bestücken von Flaschen, insbesondere Getränkeflaschen, mit U-förmigen Flaschenträgern - Google Patents

Vorrichtung zum Bestücken von Flaschen, insbesondere Getränkeflaschen, mit U-förmigen Flaschenträgern Download PDF

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DE20314088U1
DE20314088U1 DE20314088U DE20314088U DE20314088U1 DE 20314088 U1 DE20314088 U1 DE 20314088U1 DE 20314088 U DE20314088 U DE 20314088U DE 20314088 U DE20314088 U DE 20314088U DE 20314088 U1 DE20314088 U1 DE 20314088U1
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Abstract

Vorrichtung zum Bestücken von Hälse (11c), Verschlußelemente (12) und ggf. Tragringe (14) aufweisenden Flaschen (11), insbesondere Getränkeflaschen, mit vorgefertigten Flaschenträgern (1), dadurch gekennzeichnet, daß sie als ein zur Aufnahme und Führung von Oberteilen der Flaschenträger (1) bestimmtes, U-förmiges, eine Längsachse (19) aufweisendes Halte- und Führungselement (18) ausgebildet ist, das eine Druckplatte (20) und von dieser seitlich abstehende Führungsteile (21) aufweist, wobei die Druckplatte (20) mit in Richtung der Längsachse (19) beabstandeten Aufnahmelöchern (23) für die Flaschenhälse (11c), die Verschlußelemente (12) und ggf. die Tragringe (14) versehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestücken von Hälse, Verschlußelemente und ggf. Tragringe aufweisenden Flaschen, insbesondere Getränkeflaschen, mit U-förmigen, vorgefertigten Flaschenträgern.
  • In der Getränkeindustrie werden zunehmend Flaschenträger verwendet, um eine vorgewählte Anzahl von Flaschen auch außerhalb einer Getränkekiste leicht tragen bzw. transportieren zu können. Für diesen Zweck sind u. a. U-förmige, aus Kraftkarton hergestellte Flaschenträger vorgeschlagen worden (Patentanmeldung 103 37 983.5 derselben Anmelderin), die insbesondere für Flaschen mit kuppelartig gewölbten Schulterbereichen geeignet und bestimmt sind. Diese Flaschenträger weisen in ihrem z. B. durch Kleben hergestellten, vorgefertigten Zustand ein zweilagiges Deckenteil, zwei von diesem abstehende Seitenteile, die vor dem Aufsetzen auf die Flaschen in eine im wesentlichen senkrecht zum Deckenteil angeordnete Lage gebracht werden, und ein nach Art einer Zwischendecke zwischen den beiden Seitenteilen angeordnetes Bodenteil auf. Das Deckenteil und das Bodenteil sind mit zur Aufnahme der Flaschenhälse bestimmten Öffnungen versehen, wobei zumindest die im Deckenteil vorgesehenen Öffnungen von radial getrennten Sektoren umgeben sind, die zum Untergreifen der Verschlußelemente oder Tragringe der Flaschen bestimmte Untergriffsegmente bilden.
  • Zum Bestücken der Flaschen mit derartigen Flaschenträgem ist es erforderlich, das Bodenteil und das Deckenteil mit ihren Öffnungen gleichmäßig und so auf die Verschlußelemente bzw. Flaschenhälse einer Mehrzahl von in einer oder mehreren Reihen angeordneten Flaschen zu drücken, daß die Untergriffsegmente sich allmählich aufspreizen und dann beim weiteren Aufschieben der Flaschenträger auf die Flaschen unter den Unterkanten der Verschlußelemente oder Tragringe federnd einrasten, um dadurch die Flaschenträger mit den Flaschen im wesentlichen formschlüssig zu koppeln. Beim nachfolgenden Anheben der Flaschenträger werden die mittels der Untergriffsegmente an ihnen befestigten Flaschen daher ebenfalls angehoben.
  • Die Befestigung der Flaschenträger an den Flaschen ist bisher eine vergleichsweise mühsame Prozedur, die manuell erfolgen muß.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, mittels derer das Bestücken der Flaschen mit den Flaschenträgern vereinfacht werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs bezeichnete Vorrichtung als ein zur Aufnahme und Führung von Oberteilen der Flaschenträger bestimmtes, U-förmiges, eine Längsache aufweisendes Halte- und Führungselement ausgebildet, das eine Druckplatte und von dieser seitlich abstehende Führungsteile aufweist, wobei die Druckplatte mit in Richtung der Längsachse beabstandeten Aufnahmelöchern für die Flaschenhälse und ggf. die Tragringe versehen ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht das Einlegen je eines Flaschenträgers in den Raum zwischen der Druckplatte und den Führungsteilen, vorzugsweise mit leichtem Klemmsitz. Bei nach unten offener U-Form wird die Vorrichtung dann zusammen mit dem ebenfalls nach unten offenen Flaschenträger auf eine entsprechende Anzahl von Flaschen bzw. deren Verschlußelementen aufgesetzt und axial in Richtung der Flaschenkörper bewegt. Dabei treten die Flaschenhälse bzw. die Verschlußelemente allmählich immer tiefer in die Aufnahmelöcher der Druckplatte ein, die gleichzeitig mit ihren die Aufnahmelöcher umgebenden Abschnitten das Deckenteil und das Bodenteil des Flaschenträgers weiter in Richtung der Flaschenkörper bewegt, bis die Untergriffsegmente unter den Verschlußelementen oder Tragringen einrasten. Der besondere Vorteil besteht dabei darin, daß die Seitenteile des Flaschenträgers zwischen den Führungsteilen und ggf. vorderen und hinteren Stirnplatten des Halte- und Führungselements gehalten und geführt werden und gleichzeitig die auf die Verschlußelemente aufgesetzten Aufnahmelöcher eine Zentrierung der Vorrichtung und damit auch des Flaschenträgers auf den Flaschen bewirken, so daß auf einfache Weise eine gleichmäßige Montage der Flaschenträger auf den Flaschen möglich ist.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu montierenden Flaschenträgers;
  • 2 und 3 je eine Vorderansicht und Draufsicht des Flaschenträgers nach 1;
  • 4 eine perspektivische Darstellung des Flaschenträgers nach 1 bis 3 in einem auf eine Mehrzahl von Flaschen aufgesetzten Zustand;
  • 5 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Aufsetzen von Flaschenträgern nach 1 bis 3 in der aus 4 ersichtlichen Weise auf die Flaschen;
  • 6 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach 5 im Bereich eines Aufnahmelochs einer Druckplatte;
  • 7 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach 5 im Bereich einer Mittelebene; und
  • 8 und 9 den 6 und 7 entsprechende Schnitte der Vorrichtung bei eingesetztem Flaschenträger und in einem auf eine Mehrzahl von Flaschen aufgesetzten Zustand.
  • 1 bis 3 zeigen einen Flaschenträger 1 in einem beim Hersteller oder beim Anwender aufgeklappten und zum Aufsetzen auf Flaschen geeignet gemachten Zustand. Zur Herstellung des Flaschenträgers 1 wird ein vorzugsweise aus Kraftkarton hergestellter und durch Stanzen od. dgl. entsprechend vorbereiteter Trägerzuschnitt gefaltet, durch Verbinden, insbesondere Kleben, einzelner Teile vorgefertigt und anschließend in die aus 1 bis 3 ersichtliche Form gebracht.
  • Der fertige Flaschenträger 1 enthält ein z. B. rechteckiges, zweilagiges Deckenteil 2 mit einer Längsachse 3 und zwei von den langen Seiten des Deckenteils 2 um ca. 90° nach unten abstehende Seitenteile 4, so daß der Flaschenträger 1 insgesamt einen im wesentlichen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt erhält. Außerdem sind die beiden Seitenteile 4 durch ein nach Art einer Zwischendecke angeordnetes, unterhalb des Deckenteils 2 befindliches Bodenteil 5 miteinander verbunden. Das Bodenteil 5 ist parallel zum Deckenteil 2 und mit einem Abstand a (2) von diesem angeordnet, der in Abhängigkeit von der Form und Größe der zu bestückenden Flaschen gewählt ist.
  • Das erste Deckenteil 2 weist in einer vorzugsweise parallel zur Längsachse 3 verlaufenden Reihe mehrere, im Ausführungsbeispiel drei entsprechend der zugeordneten Flaschenform und -größe beabstandete erste Öffnungen 6 (3) auf, deren Umfangslinien bzw. Ränder 7 von konzentrischen, vorzugsweise als Faltlinien ausgebildeten Umfangslinien 8 umgeben sind. Zwischen den beiden Umfangslinien 7 und 8, d. h. in den die Öffnungen 6 umgebenden Randzonen, weist das Deckenteil 2 jeweils eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung neben einander liegenden Sektoren 9 auf, die durch radial verlaufende, vorzugsweise durch Stanzen angebrachte Trennlinien 10 voneinander getrennt und daher nur längs der Umfangslinien 8 mit dem Deckenteil verbunden sind. Die Sektoren 9 bilden sogenannte Untergriffsegmente, die zum Untergreifen der Verschlußelemente od. dgl. von Flaschen dienen, wie weiter unten erläutert ist.
  • Das Bodenteil 5 weist nicht dargestellte, zweite Öffnungen auf, die in gleicher Anzahl wie die ersten Öffnungen 6 und in entsprechender Anordnung wie diese vorgesehen sind. Außerdem weisen das Bodenteil 5 und das Deckenteil 2 quer zur Längsachse 3 im wesentlichen gleiche Breiten auf, damit die ersten Öffnungen 6 und die Öffnungen des Bodenteils 5 in dem aus 1 und 2 ersichtlichen, ausgeklappten Zustand des Flaschenträgers 1 koaxial aufeinander ausgerichtet sind. Außerdem erstrecken sich die Reihen dieser Öffnungen vorzugsweise in mittleren Bereichen der Teile 2 und 5. Die Öffnungen des Bodenteils 5 können analog zu den Öffnungen 6 von radial getrennten, Stabilisierungssegmente bildenden Sektoren umgeben sein.
  • Einzelheiten der Herstellung des Flaschenträgers 1 sind für die vorliegende Erfindung weniger bedeutsam. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher insoweit auf die Patentanmeldung 103 37 983.5 derselben Anmelderin verwiesen.
  • 4 zeigt die Anwendung des aus 1 bis 3 ersichtlichen Flaschenträgers 1, der im Ausführungsbeispiel zur Aufnahme von drei Flaschen 11 bestimmt ist. Die Flaschen 11, bei denen es sich vornehmlich um Getränkeflaschen aus Kunststoff wie z. B. PET handeln kann, sind solche, die einen im wesentlichen zylindrischen Flaschenkörper 11a, einen daran nach oben angrenzenden, gewölbten, sich im Querschnitt nach Art einer Kuppel oder eines Sattels verjüngenden Schulterbereich 11b und einen darauf folgenden, vergleichsweise kurzen Hals 11c aufweisen, der mit einem Verschlußelement 12, z. B. einen üblichen Schraubverschluß, verschließbar ist. Bestehen die Flaschen 11 aus Kunststoff (PET, PEN od. dgl.), dann ist der Hals 11c meistens mit einem unterhalb des Verschlußelements 12 angeordneten Transport- bzw. Tragring 14 versehen.
  • Der Flaschenträger 1 wird von oben her so auf drei in Reihe stehende Flaschen 11 aufgesetzt, daß sich die Seitenteile 4 seitlich an die oberen Enden der Flaschenkörper 11a anlegen und dabei die drei im Bodenteil 5 und im Deckenteil 2 ausgebildeten Öffnungen koaxial auf die Verschlußelemente 12 ausgerichtet sind. Bei Druck auf das Deckenteil 2 wird dieses dann längs der Verschlußelemente 12 abwärts geschoben, wobei die Verschlußelemente 12 die nicht dargestellten Stabilisierungssegmente des Bodenteils 5 und die Untergriffsegmente 9 des Deckenteils 2 konisch aufspreizen, bis zunächst die Stabilisierungssegmente und dann die Untergriffsegmente 9 nach Überlaufen der Tragringe 14 federnd unter diesen einrasten.
  • Zur stabilen Festlegung des Flaschenträgers 1 auf den Flaschen 11 sind insbesondere zwei Maßnahmen vorgesehen. Zum einen sind die Durchmesser der Umfangslinien 7 der Öffnungen 6 (3) etwas kleiner und die Durchmesser der Umfangslinien 8 etwas größer als die Durchmesser der Verschlußelemente 12 und Tragringe 14. Außerdem sind die radialen Längen der Untergriffsegmente 9 und die Durchmesser der Umfangslinien 8 so gewählt, daß sich die Deckenteile 2 im montierten Zustand auf Querschnittsflächen der Schulterbereiche 11b der Flaschen 11 abstützen, die in der Nähe der dicht unterhalb der Tragringe 14 endenden Flaschenhälse 11c liegen, und daß die Untergriffsegmente 9 in um weniger als 90° aufgespreizten Zuständen an den Unterkanten der Tragringe 14 anliegen, wobei sie federnd radial nach innen vorgespannt sind. Zum anderen werden die Durchmesser der Umfangslinien der im Bodenteil 5 vorgesehenen zweiten Öffnungen vorzugsweise um soviel größer als die Durchmesser der Umfangslinien 8 gewählt, daß sich das Bodenteil 5 auf solche Querschnittsflächen der Schulterbereiche 11b der Flaschen 11 auflegt, die von den Querschnittsflächen, auf denen sich die Deckenteile 2 abstützen, einen vorgewählten Abstand haben, der kleiner als das Maß a ist. Da der Flaschenträger 1 zwar aus Kraftkarton hergestellt, aber dennoch in sich flexibel ist, wird das Bodenteil 5 daher beim Aufsetzen des Flaschenträgers 1 auf die Flaschen 11 entsprechend der Kuppelform der Schulterbereiche 11b in Richtung des Deckenteils 2 angehoben bzw. durchgebogen, wodurch es sich an das Deckenteil 2 anlegt und die Untergriffsegmente 9 gegen die Tragringe 14 gedrückt werden. Abgesehen davon ist klar, daß die radialen Längen der Untergriffsegmente 9 im Einzelfall so bemessen werden, daß sich einerseits die beschriebene Funktion ergibt, andererseits aber noch ein ausreichendes Spiel vorhanden ist, um etwaige Flaschen- oder Zuschnittstoleranzen auszugleichen.
  • Eine zusätzliche Stabilisierung des Trägers 1 auf den Flaschen 11 wird dadurch erreicht, daß durch das Verbiegen bzw. Anheben des Bodenteils 5 in Richtung des Deckenteils 2 eine elastische Vorspannung der Seitenteile 4 in Richtung der Flaschenkörper 11a bewirkt wird, wie in 2 durch Pfeile angedeutet ist. Auch diese, nach innen gerichtete Vorspannung der Seitenteile 4 wird im montierten Zustand des Flaschenträgers 1 durch das Zusammenwirken der Auflageflächen des Decken- und des Bodenteils 2, 5 auf den domförmigen Schulterbereichen 11b und den Unterkanten der Tragringe 14 erreicht, die beide als Anschlagflächen für das Bodenteil 5 bzw. die Untergriffsegmente 9 wirken. Durch geeignete Bemessung des Abstands a (2) und der Durchmesser der verschiedenen Öffnungen bzw. Umfangslinien kann der Flaschenträger 1 außerdem leicht an unterschiedliche Flaschengrößen bzw. unterschiedlich angeordnete und ausgebildete Tragringe 14 bzw. Schulterbereiche 11b angepaßt werden.
  • Schließlich sind die Flaschenträger 1 vorzugsweise mit vorgestanzten, wegdrückbaren Zungen versehen, die im weggedrückten Zustand (1 und 4) zum Einführen der Finger bestimmte, als Tragehilfen wirksame Löcher 15 stehen lassen.
  • Zur Erleichterung des Aufsetzens der Flaschenträger 1 auf die Flaschen 11 ist erfindungsgemäß die aus 5 bis 9 ersichtliche Vorrichtung vorgesehen. Diese Vorrichtung ist als ein im wesentlichen U-förmiges Halte- und Führungselement 18 ausgebildet, das in noch zu beschreibender Weise zur Aufnahme eines Flaschenträgers 1 dient. Das Halte- und Führungselement 18 weist eine Längsachse 19 und eine im wesentlichen rechteckige, vorzugsweise planparallele Druckplatte 20 auf, die mit ihren langen Seiten parallel zur Längsachse 19 angeordnet ist. Von der Druckplatte 20 stehen im wesentlichen senkrecht zwei seitliche Führungsteile 21 ab, die z. B. aus dünnen, planparalleln Platten bestehen, mit der Druckplatte 20 fest ver bunden sind und sich parallel zur Längsachse 19 erstrecken. Die Druckplatte 20 und die Führungsteile 21 bestehen z. B. aus Kunststoff, Stahl oder irgendeinem anderen geeigneten Material, wobei die Führungsteile 21 zur Gewichtseinsparung jeweils aus mehreren, durch Schlitze 22 getrennten Führungsteilabschnitten 21a bis 21c (5) bestehen können.
  • Die Druckplatte 20 ist, wie insbesondere 6 und 7 zeigen, mit in Richtung der Längsachse 19 beabstandeten Aufnahmelöchern 23 versehen, die in noch zu beschreibender Weise der Aufnahme der Flaschenhälse 11c und ggf. der Tragringe 14 dienen, parallel zur Längsachse 19 beabstandet sind und dieselben Abstände wie die Öffnungen 6 (3) des Deckenteils 2 und die im Bodenteil 5 vorgesehenen, zweiten Öffnungen voneinander aufweisen. Mit besonderem Vorteil ist außerdem oberhalb der Druckplatte 20 eine zu ihr parallele Anschlagplatte 24 angeordnet, die zweckmäßig ebenfalls fest mit den Führungsteilen 21 verbunden ist, so daß die Druckplatte 20 in einem U-förmigen, von der Anschlagplatte 24 und den Führungsteilen 21 gebildeten, U-förmigen Raum zu liegen kommt. An ihrer Unterseite wird die Druckplatte 20 von den Führungsteilen 21 überragt, so daß sie mit den sie überragenden Abschnitten einen Aufnahmeraum 25 (6 und 7) für die Flaschenträger 1 bildet. Nach vorn und nach hinten ist dieser Aufnahmeraum 25 zweckmäßig durch vordere bzw. hintere Stirnplatten 26 (5) begrenzt, die mit der Druckplatte 20 und/oder der Anschlagplatte 24 fest verbunden sind.
  • Der vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweisende Aufnahmeraum 25 ist gemäß 8 und 9 zweckmäßig so bemessen, wie den äußeren Abmessungen des Deckenteils 2 des aufzunehmenden Flaschenträgers 1 entspricht. Der Flaschenträger 1 kann daher mit seinem Deckenteil 2 voran entsprechend 8 und 9 in den Aufnahmeraum 25 eingelegt werden, bis das Deckenteil 2 an der Druckplatte 20 anliegt. In diesem Zustand ist der U-förmige Flaschenträger 1 zu derselben Seite hin geöffnet wie die erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. der Aufnahmeraum 25. Außerdem sind die Abmessungen des Aufnahmeraums 25 vorzugsweise so gewählt, daß der Flaschenträger 1 mit leichtem Klemmsitz in ihm zu liegen kommt und daher selbst dann nicht ohne weiteres aus ihm herausfällt, wenn die Vorrichtung entsprechend 6 und 7 nach unten hin geöffnet ist. Die Führungsteile 21 sind zu diesem Zweck vorzugsweise mit einem lichten Abstand angeordnet, der in Abhängigkeit von den Querschnitten der Flaschen 11 und den Dicken der zur Anlage an den Flaschen 11 bestimmten Seitenteilen 4 der Flaschenträger 1 gewählt ist. Entsprechend ist der lichte Abstand der an gegenüber liegenden Enden vorgesehenen Stirnplatten 26 im wesentlichen gleich der Länge der Flaschenträger 1 in Richtung von deren Längsachsen 3. Außerdem ragen in dem aus 8 und 9 ersichtlichen Zustand die Seitenteile 4 des Flaschenträgers 1 nach unten etwas aus dem Aufnahmeraum 25 heraus, während die ersten Öffnungen 6 (3) und die nicht dargestellten Öffnungen im Bodenteil 5 des Flaschenträgers 1 vorzugsweise koaxial auf die Aufnahmelöcher 23 ausgerichtet sind.
  • Die Anschlagplatte 24 ist auf ihrer von der Druckplatte 20 entfernten Oberseite zweckmäßig mit einem Haltegriff 27 versehen, der die Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung erleichtert.
  • Zur Bestückung der Flaschen 11 mit einem Flaschenträger 1 wird die erfindungsgemäße Vorrichtung bei in sie eingelegtem Flaschenträger 1 (8 und 9) von oben her den Flaschen 11 angenähert und so auf diese aufgelegt, daß die Aufnahmelöcher 23 der Druckplatte 20 koaxial auf die Verschlußelemente 12 ausgerichtet sind. Durch Druck auf die Vorrichtung wird die Druckplatte 20 dann allmählich abgesenkt, wodurch die Verschlußelemente 12, die Flaschenhälse 11c und die Tragringe 14 in die Aufnahmelöcher 23 eintreten. Gleichzeitig drücken diejenigen Abschnitte der Druckplatte 20, die zwischen den Aufnahmelöchern 23 stehen bleiben, von oben auf das Deckenteil 2 des Flaschenträgers 1 und drücken diesen dadurch auf den Flaschenhälsen 11c nach unten. Damit sich dabei eine möglichst große Druck- bzw. Anlagefläche ergibt, sind die Aufnahmelöcher 23 im Querschnitt nur wenig größer als die Querschnitte der Verschlußelemente 12 und Tragringe 14.
  • Beim weiteren Vorschieben des Halte- und Führungselements 18 gelangt eine Unterseite 20a der Druckplatte 20 (6 und 9) allmählich unter die Unterkanten der Tragringe 14, bis schließlich die bei Eintritt der Verschlußelemente 12 in die Öffnungen 6 des Flaschenträgers 1 federnd aufgespreizten Untergriffsegmenten 9 unter den Tragringen 14 einrasten, wie 8 und 9 zeigen. Dabei ist mit besonderem Vorteil ein Abstand h (9) zwischen einer Unterseite 24a der Anschlagplatte 24 (6) und der Unterseite 20a der Druckplatte 20 in Abhängigkeit von der axialen, senkrecht zur oberen Deckenteilebene gemessenen Länge der Untergriffsegmente 9 und in Abhängigkeit von den in Achsrichtung der Flaschen 11 sich ergebenden Lagen der Unterkanten der Tragringe 14 so gewählt, daß die äußersten Spitzen der Untergriffsegmente 9 beim Anschlagen der Verschlußelemente 12 an die Anschlagplatte 24 unterhalb der Tragringe liegen und diese daher eingerastet sind. Um dies sicherzustellen, ist das Maß h vorzugsweise um wenige Millimeter größer, als der Summe aus dem Abstand der Oberkanten der Verschlußelemente 12 von den Unterkanten der Tragringe 14 und der axialen Länge der Untergriffsegmente 9 im aufgespreizten Zustand entspricht (8). Dadurch wird einerseits ein sicheres Einrasten der Untergriffsegmente 9 sichergestellt und andererseits vermieden, daß die Druckplatte 20 zu weit in Richtung der Schulterbereiche 11b der Flaschen 11 vorgeschoben wird, was zu einer Beschädigung der Flaschen 11 oder der Flaschenträger 1 führen könnte.
  • Die in den Zeichnungen dargestellten Flaschenträger 1 und Druckplatten 20 sind in einer parallel zu den Längsachsen 3, 19 verlaufenden Reihe mit je drei Öffnungen 6 bzw. Aufnahmelöchern 23 versehen. Alternativ wäre es aber auch möglich, z. B. jeweils zwei oder vier Öffnungen 6 bzw. Aufnahmelöcher 23 vorzusehen, um zwei oder vier Flaschen aufzunehmen. Außerdem können die Öffnungen 6 und Aufnahmelöcher 23 anstatt in nur einer Reihe in mehreren, insbesondere zwei Reihen angeordnet werden, und z. B. 2 x 2, 2 x 3, 2 x 4, 3 x 3 usw. Flaschen aufnehmen bzw. Flaschenträger für derartige Flaschenkombinationen montieren zu können.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die auf vielfache Weise abgewandelt werden können. Zunächst ist klar, daß der Begriff "Flaschen" im Rahmen der vorliegenden Erfindung alle Behälter, d. h. auch Dosenflaschen, Glasflaschen od. dgl. umfaßt, die in ihren Schulter- und Halsabschnitten wie die beschriebenen Flaschen 11 geformt sind und daher mit den beschriebenen Flaschenträgern 1 verpackt werden können. Dabei können die Flaschenkörper 11a natürlich auch andere Formen, insbesondere von der dargestellten Zylinderform abweichende Formen aufweisen. Da die Tragringe 14 bei allen derartigen Flaschen, soweit sie aus Kunststoff bestehen, einen Außendurchmesser von ca. 33 mm haben, können bei allen für sie hergestellten Vorrichtungen die Aufnahmelöcher 23 mit Innendurchmessern von z. B. ca. 42 mm oder etwas mehr versehen sein, was im wesentlichen den Durchmessern der Umfangslinien 8 in 3 entspricht. Handelt es sich um Glasflaschen mit Schraubverschlüssen oder Kronenkorken, jedoch ohne Tragringe 14, dann ist die Ausbildung der Zuschnitte 1 entsprechend mit dem Unterschied, daß die Maße so zu wählen sind, daß die Untergriffsegmente 9 an den Unterkanten der Kronenkorken, Schraubverschlüsse oder anderer Verschlüsse zu liegen kommen. In derartigen Fällen wäre das Maß h (9) entsprechend so zu wählen, daß es wenig größer ist, als der Summe aus den Abständen zwischen den Ober- und Unterkanten der Verschlußelemente und der axialen Länge der aufgespreizten Untergriffsegmente 9 entspricht. Ferner können die verschiedenen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung in gewissen Grenzen andere geometrische Formen aufweisen, indem sie z. B. mit abgerundeten Ecken oder sonstigen, produktbezogenen Abänderungen versehen werden. Möglich ist insbesondere, die Breite und/oder Form der Schlitze 22 zwischen den Führungsteilabschnitten 21a, 21b bzw. 21c so zu wählen, daß die Vorrichtung auch dann auf die Flaschen 11 aufgesetzt werden kann, wenn diese in einer Getränkekiste od. dgl. stehen. Dadurch würde sich der zusätzliche Vorteil ergeben, daß die Flaschen 11 während des Aufsetzens der Flaschenträger 1 fest in den üblichen Gefachen der Getränkekiste gehalten sind und daher nicht seitlich wegrutschen können. Weiter wäre es möglich, bei der beschriebenen Vorrichtung die obere Anschlagplatte 24 wegzulassen, insbesondere wenn es sich um ausreichend stabile Flaschen, z. B. solche aus Glas handelt. Schließlich versteht sich, daß die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den dargestellten und beschriebenen Kombinationen angewendet werden können.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zum Bestücken von Hälse (11c), Verschlußelemente (12) und ggf. Tragringe (14) aufweisenden Flaschen (11), insbesondere Getränkeflaschen, mit vorgefertigten Flaschenträgern (1), dadurch gekennzeichnet, daß sie als ein zur Aufnahme und Führung von Oberteilen der Flaschenträger (1) bestimmtes, U-förmiges, eine Längsachse (19) aufweisendes Halte- und Führungselement (18) ausgebildet ist, das eine Druckplatte (20) und von dieser seitlich abstehende Führungsteile (21) aufweist, wobei die Druckplatte (20) mit in Richtung der Längsachse (19) beabstandeten Aufnahmelöchern (23) für die Flaschenhälse (11c), die Verschlußelemente (12) und ggf. die Tragringe (14) versehen ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine oberhalb der Druckplatte (20) angeordnete Anschlagplatte (24) aufweist, wobei die Druckplatte (20) in einem Raum zwischen der Anschlagplatte (24) und den Führungsteilen (21) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen einer Unterseite (24a) der Anschlagplatte (24) und einer Unterseite (20a) der Druckplatte (20) in Abhängigkeit von der axialen Länge von Untergriffsegmenten (9) der Flaschenträger (1) und in Abhängigkeit von den axialen Lagen von Unterkanten der Verschlußelemente (12) oder der Tragringe (14) gewählt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile (21) mit einem lichten Abstand angeordnet sind, der in Abhänigkeit von den Querschnitten der Flaschen (11) und den Dicken von zur Anlage an den Flaschen (11) bestimmten Seitenteilen (4) der Flaschenträger (1) gewählt ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Oberseite der Anschlagplatte (24) mit einem Haltegriff (27) versehen ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmelöcher (23) in einer zur Längsachse (19) parallelen Reihe angeordnet sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (20) in wenigstens zwei zur Längsachse (19) parallen Reihen mit wenigstens je zwei, in Richtung der Längsachse (19) beabstandeten Aufnahmelöchern (23) versehen ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmelöcher (23) kreisrunde Querschnitte aufweisen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2015049702A1 (en) * 2013-10-02 2015-04-09 Nakuru Srl Packaging for the transport of bottles or similar
DE102022110257A1 (de) 2022-04-27 2023-11-02 Krones Aktiengesellschaft Verpackungsvorrichtung und Verfahren zum Anbringen eines Verpackungsmittels an eine Artikelzusammenstellung

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