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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein fahrbares Dampfreinigungsgerät mit einem Gehäuse, einem
Griff und einem Fahrwerk mit mindestens zwei Rädern, die an gegenüberliegenden
Ecken des Gehäuses
angeordnet sind.
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Fahrbare Dampfreinigungsgeräte bestehen im
wesentlichen aus einem Wassertank und einer elektrischen Heizung,
durch die dem Wassertank entnommenes Wasser zu Dampf erhitzt wird.
Der erzeugte Wasserdampf wird durch einen isolierten Dampfschlauch
zu einer Austrittsdüse
befördert,
die in einem handgeführten
Reinigungswerkzeug montiert ist. Wassertank und Heizung sind in
einem fahrbaren Gehäuse
angeordnet, um das Handwerkzeug vom Gewicht dieser Komponenten zu
entlasten. An dem Gehäuse
sind Rollen angebracht, damit eine Bedienperson das Gerät nicht
zu schleppen braucht.
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Die an dem Gerät angebrachten Rollen befinden
sich üblicherweise
an der Unterseite des Gerätes
und haben nur einen geringen Durchmesser. Es ist auch eine Aus führung bekannt,
bei der Kleinrollen an gegenüberliegenden
Ecken des Gehäuses
angeordnet sind. Da die Rollen nur einen kleinen Durchmesser aufweisen,
muß das
Gerät getragen
werden, wenn Treppenstufen zu überwinden
sind.
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
Handhabung des Gerätes
insbesondere im Bereich von Treppen zu verbessern.
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Die Aufgabe wird gelöst, indem
der Durchmesser der Räder
zumindest der halben Höhe
des Gehäuses
entspricht und die Räder
in Transportstellung des Dampfreinigungsgerätes über die zum Bediener weisende
Seitenwand des Dampfreinigungsgerätes hinausragen.
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Dadurch, daß die Räder über die zum Bediener weisende
Seitenwand des Dampfreinigungsgerätes hinausragen, wird ein Kontakt
dieser Seitenwand mit Stufen vermieden, da die vorstehenden Räder über die
vorstehenden Kanten der Stufen abrollen. In einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung entspricht der Durchmesser der Räder annähernd der Höhe des Gehäuses im Bereich der zum Bediener weisenden
Seitenwand des Dampfreinigungsgerätes. Bei einer solchen Ausgestaltung
ist ein Kontakt der Seitenwand mit Treppenstufen völlig ausgeschlossen.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die großen Räder das Dampfreinigungsgerät sehr wendig
machen. Ein leichtes Anheben des Gehäuses an der den Rädern abgewandten
Gehäuseseite genügt, damit
das Gerät
vollständig
von den Rädern des
Fahrwerkes getragen werden. Die großen Räder drehen sich vergleichsweise
langsam und neigen auch nicht zum Blockieren, wenn kleinere Hindernisse überfahren
werden sollen. Dadurch werden häßliche Schleifspuren
von blockierten Rädern
auf den mit dem Dampfreinigungsgerät befahrenen Oberflächen vermieden.
Weitere vorteilhafte Aspekte und bevorzugte Ausgestaltungen der
Erfindung finden sich in den Merkmalen der Unteransprüche, der
nachfolgenden gegenständlichen
Beschreibung und der Zeichnung.
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Die Erfindung wird nun anhand eines
Ausführungsbeispieles
erläutert.
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Ein Dampfreinigungsgerät 2 weist
ein Gehäuse 4 auf,
in dem insbesondere der Wassertank, die Heizung und die Elektrik
untergebracht ist. Diese technischen Komponenten sind in der Zeichnung nicht
näher dargestellt.
An zwei gegenüberliegenden Ecken
des Gehäuses 4 sind
Räder 6 angebracht,
deren Durchmesser etwa der Höhe
des Gehäuses 4 im Bereich
der Räder 6 entspricht.
Dabei sind die Räder 6 so
angeordnet, daß ihr
Außenumfang über die
zum Bediener weisende Seitenwand 8 hervorragt. Um in gekippter
Transportstellung des Dampfreinigungsgerätes 2 eine noch größere Bodenfreiheit
zu schaffen, ist die zum Bediener weisende Seitenwand 8 sowohl von
oben nach unten abgerundet wie auch zwischen den Rädern 6 in
einer konkaven Biegung ausgestaltet. Die Drehachse der Räder 6 befindet
sich oberhalb der Unterseite des Gehäuses 4, im Ausführungsbeispiel
bei Rädern 6,
die etwa gleich hoch sind wie die Höhe des Kesselgehäuses, etwa
in der Mitte der gesamten Gehäusehöhe. Durch
die Anordnung der Drehachsen der Räder 6 innerhalb der
Bauhöhe des
Gehäuses 4 wird
eine insgesamt niedrige Bauhöhe
des Gerätes
erzielt. Bei anderen Raddurchmessern als im Ausführungsbeispiel kann die Drehachse auch
in anderer Höhe
des Gehäuses 4 angeordnet sein.
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In der Zeichnung ist das Dampfreinigungsgerät 2 in
einer Ruhestellung gezeigt. Um das Dampfreinigungsgerät 2 transportieren
zu können,
muß das Gehäuse 4 um
die Drehachse der Räder 6 an
der den Rädern
abweisenden Seite des Gehäuses 4 angehoben
werden. Um dieses auf einfache Weise zu ermöglichen, ist auf der dem Bediener
abgewandten Seitenwand 10 eine Griffstange 12 befestigt.
Die Griffstange 12 ist teleskopierbar und damit durch den Bediener
in einer gewünschten
Höhe einstellbar.
Am oberen Ende der Griffstange 12 ist ein Griff in Form eines
Handgriffes 14 angebracht. Der Handgriff 14 erstreckt
sich von der Griffstange in Richtung zum Bediener hin und weist
am Ende eine griffgünstige Kröpfung auf.
Im Ausführungs beispiel
ist an der Griffstange 12 eine Zubehörbox 16 befestigt.
In der Zubehörbox 16 können sowohl
Zubehörteile
für das Dampfreinigungsgerät 2 abgelegt
werden wie auch zusätzliche
Reinigungsutensilien, Lappen, Reinigungschemikalien, etc. Durch
die Anbringung der Zubehörbox 16 in
etwa der Griffhöhe
sind die in der Griffbox 16 abgelegten Gegenstände leicht
zugänglich.
Am oberen Ende der Griffstange 12 bzw. an einem Ende des
Handgriffes 14 kann außerdem
eine Befestigungsvorrichtung 18 angebracht sein, um an dieser
Stromkabel und/oder den Dampfschlauch aufzuhängen.
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Im Ausführungsbeispiel ist der Stecker 20 etwa
mittig zwischen den beiden Rädern 6 auf
der dem Bediener zugewandten Seitenwand 8 angebracht. Durch
die Anordnung des Steckers 20 auf der Seite des Gehäuses 4,
auf der auch die Räder 6 angeordnet
sind, wird die Standsicherheit des Dampfreinigungsgerätes 2 erhöht. Bei
Bewegungen des Dampfschlauches kann es passieren, daß durch
die Bewegungen auch das Gehäuse 4 im
Bereich des Steckers 20 angehoben wird. Dadurch, daß der Stecker
auf der gleichen Seite des Gehäuses 4 angeordnet
ist wie die Räder 6,
werden mit dieser Bewegung auch die Räder 6 angehoben. Dadurch
kann beim Anheben des Gehäuses 4 über einen
mit dem Stecker 20 verbundenen Dampfschlauch das Gerät nicht mehr
wegrollen, sondern steht fest auf einer rückwärtigen Gehäusekante. Hierdurch ist das
Gerät sowohl bei
der Arbeit als auch beim Ein- und Ausstecken des Steckers 20 standsicherer.
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Auf der Oberfläche 22 des Gehäuses 4 ist ein
Bedienfeld vorgesehen, in dem eine Schaltereinheit 24,
die Wassertanköffnung 26 und
die Kontrolleuchte 28 angeordnet sind. Durch eine leichte
Neigung der Oberfläche 22 mit
einem Gefälle
zu den Rädern 6 und
dem Bediener hin ist die Bedienfläche sehr übersichtlich. Die Schaltereinheit 24 ist
leicht mit dem Fuß bedienbar.
Auch die Kontrolleuchte 28 kann leicht vom Bediener überwacht
werden.