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DE20314777U1 - Flexible Reinigungskarte für elektronische Lese- und Schreibgeräte, insbesondere Geldscheinlesegeräte - Google Patents

Flexible Reinigungskarte für elektronische Lese- und Schreibgeräte, insbesondere Geldscheinlesegeräte Download PDF

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DE20314777U1
DE20314777U1 DE20314777U DE20314777U DE20314777U1 DE 20314777 U1 DE20314777 U1 DE 20314777U1 DE 20314777 U DE20314777 U DE 20314777U DE 20314777 U DE20314777 U DE 20314777U DE 20314777 U1 DE20314777 U1 DE 20314777U1
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cleaning
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COSKUN ERDOGAN
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COSKUN ERDOGAN
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Abstract

Flexible Reinigungskarte (10) für elektronische Lese- und Schreibgeräte (50), insbesondere Geldscheinlesegeräte, in die über einen Schlitz (52) flexible Karten beziehungsweise Scheine in Einführrichtung (E) eingeführt werden und die Sensoren (54) zum Lesen, Schreiben oder zur Positionserfassung des/der eingeführten Karte/Scheins innerhalb des Geräts (50) aufweisen, mit
– einer flexiblen Trägerbahn (12), dadurch gekennzeichnet, dass
–die flexible Trägerbahn (12) ober-und/oder unterseitig eine Vliesbeschichtung (14) aufweist und
– zumindest eine bereichsweise durch die flexible Trägerbahn (12) und die Vliesbeschichtung (14) gebildete, elastisch zusammendrückbare Vorsprungeinheit (20, 22) vorhanden ist.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine flexible Reinigungskarte für elektronische Lese- und Schreibgeräte, insbesondere Geldscheinlesegeräte, in die über einen Schlitz flexible Karten beziehungsweise Scheine in Einführrichtung eingeführt werden und die Sensoren zum Lesen, Schreiben oder zur Positionserfassung des/der eingeführten Karte/Scheins innerhalb des Geräts aufweisen, mit einer flexiblen Trägerbahn.
  • Geldscheinlesegeräte sind einer erhöhten Staub- und Schmutzbelastung ausgesetzt, die auf Umwelteinflüsse und eine intensive Benutzung zurückzuführen ist. Dabei gelangen Staub- und Schmutzteile durch den Einführungsschlitz in das Innere des Geräts und führen im Laufe der Zeit zu einer Verschmutzung der Sensoren, die einen gänzlichen Ausfall des Geräts zur Folge haben kann. Daher sind derartige Geräte regelmäßig zu reinigen.
  • STAND DER TECHNIK
  • Um Geldscheinautomaten oder andere elektronische Lese- und Schreibgeräte zu reinigen, ist es bekannt, diese teilweise zu demontieren, bis die Sensoren freiliegen, um diese dann anschließend zu reinigen. Danach muss das Gerät wieder zusammenmontiert werden.
  • Aus der JP 01318190 A ist es bekannt, eine Maschine zur Identifikation von Papiergeld mittels eines Reinigungsbandes zu reinigen. Mit einem derartigen Reinigungsband lassen sich lediglich Sensoren reinigen, die direkt mit dem eingeführten flachen Reinigungsband in Kontakt kommen.
  • Aus der DT 19 61 899 C3 ist es bekannt, eine Reinigungskarte aus flexiblem Trägermaterial einzusetzen, die vorzugsweise aus einem synthetischen, wasserfesten Papier besteht. Auf dieses Trägermaterial ist ein geeignetes Reinigungsvlies in Form mehrerer Streifen aufkaschiert. Diese Karte ist für Buchungsmaschinen vorgesehen.
  • Aus der DD 125 452 ist ein Reinigungsgerät bekannt, bei welchem auf das Trägermaterial ein flexibles Reinigungsmaterial so aufgebracht ist, dass dieses mit Unterbrechungen, also abwechselnd mit einer freien nicht von Reinigungsmaterial bedeckten Stelle und einer mit Reinigungsmaterial bedeckten Stelle die Magnetköpfe eines Schreib- beziehungsweise Lesegerätes passiert. Das Reinigungsgerät kann dabei karten-, streifen-, band- oder scheibenförmig ausgestaltet sein.
  • Weiterhin ist eine steife Reinigungskarte aus der DE 35 38 223 C2 bekannt, bei der auf einer Trägerbahn beidseitig ein Reinigungsvlies aufgebracht ist.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung das technische Problem beziehungsweise die Aufgabe zugrunde, eine flexible Reinigungskarte anzugeben, die wirtschaftlich hergestellt werden kann, eine intensive und effiziente Reinigung ermöglicht und auch von ungeschultem Personal eingesetzt werden kann, ohne dass ein Gerät demontiert werden muss.
  • Die erfindungsgemäße flexible Reinigungskarte ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der von dem unabhängigen Anspruch 1 direkt oder indirekt abhängigen Ansprüche.
  • Die erfindungsgemäße flexible Reinigungskarte zeichnet sich demgemäß dadurch aus, dass die flexible Trägerbahn ober- und/oder unterseitig eine Vliesbeschichtung aufweist und zumindest eine bereichsweise durch die flexible Trägerbahn und die Vliesbeschichtung gebildete, elastisch zusammendrückbare Vorsprungeinheit vorhanden ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Reinigungskarte können sowohl Sensoren, die direkt mit der eingeführten Karte in Berührung kommen als auch beabstandet zur eingeführten Karte angeordnete Sensoren problemlos und intensiv gereinigt werden. Durch die elastisch zusammendrückbare Vorsprungeinheiten kann die Karte problemlos in den Einführungsschlitz eingeführt werden. Im Innern des Geräts dehnt sich die Vorsprungeinheit aus und kommt dadurch mit den beabstandet angeordneten Sensoren im Vorbeistreichen in Kontakt, wodurch der Reinigungsvorgang durchgeführt wird.
  • Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung, die eine wirtschaftliche Herstellung der flexiblen Reinigungskarte ermöglicht, zeichnet sich dadurch aus, dass die zumindest eine Vorsprungeinheit als kalt- oder warmverformte Ausprägung ausgebildet ist.
  • Eine besonders bevorzugte Weiterbildung, die eine sehr intensive Reinigung gewährleistet, zeichnet sich dadurch aus, dass Vorsprungeinheiten in Einführrichtung in einem vorgegebenen Rastermaß hintereinander angeordnet sind, wobei gemäß einer weiter bevorzugten Ausgestaltung auch Vorsprungeinheiten quer zur Einführrichtung in einem vorgegebenen Rastermaß nebeneinander angeordnet sein können.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass Vorsprungeinheiten, die beispielsweise auch in einem orthogonalen Raster vorhanden sein können, alternierend nach oben und nach unten weisend vorhanden sind, wodurch innerhalb des Geräts gegenüberliegende Sensoreinheiten in einem Arbeitsgang gereinigt werden können.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Vorsprungeinheiten eine Viereckumfangskontur, insbesondere Rechteck- oder Quadratumfangskontur, auf. Die Umfangskontur kann auch rund, oval oder elliptisch ausgebildet sein.
  • Die Vliesbeschichtung selbst ist bevorzugt als Mikrovlies, insbesondere auf Polyesterbasis ausgebildet.
  • Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung, die einen schonenden Einzug und Reinigungsvorgang gewährleistet, zeichnet sich dadurch aus, dass die Stegwandung der Vorsprungeinheit/en zumindest bereichsweise in oder entgegen der Einführrichtung geneigt zur Trägerbahn angeordnet ist/sind oder eine Krümmung aufweist/aufweisen.
  • Die Reinigungswirkung kann erhöht werden, indem gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung die Vliesbeschichtung mit einer Reinigungsflüssigkeit getränkt ist, wobei als Reinigungsflüssigkeit bevorzugt Ethanol oder Ethyl eingesetzt wird.
  • Um nach dem Herstellen und Tränken mit Reinigungsflüssigkeit eine zuverlässige Reinigung auch zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen, zeichnet sich eine vorteilhafte Ausgestaltung dadurch aus, dass die Reinigungskarte von einer luftdichten, öffenbaren Verpackungshülle umgeben ist.
  • Die flexible Trägerbahn kann beispielsweise aus PVC bestehen.
  • Als Format einer flexiblen Reinigungskarte wird bevorzugt das Format eines üblichen Geldscheins verwendet.
  • Die Vliesbeschichtung der flexiblen Trägerbahn wird bevorzugt mittels einer Kaschierung aufgebracht.
  • Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele. Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:
  • 1 schematische Detailperspektive einer flexiblen Reinigungskarte mit alternierend, nach oben und unten weisenden Vorsprungeinheiten, die in einem orthogonalen Raster angeordnet sind,
  • 2a) und b) Längsschnitt durch die Reinigungskare gemäß 1 (2a)) und eine Reinigungskarte mit geneigten Stegwandungen der Vorsprungeinheiten,
  • 3 schematische Schnittdarstellung des Details A von 2a) und
  • 4a) und b) stark schematisierter Detailschnitt durch ein Geldscheinlesegerät mit zwei gegenüberliegenden Sensoren bei unterschiedlicher Einzugsposition der flexiblen Reinigungskarte gemäß 1.
  • WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
  • Eine in den Fig. dargestellte Reinigungskarte 10 wird bevorzugt zum Reinigen von Sensoren von Geldscheinlesegeräten eingesetzt.
  • Der Detailschnitt gemäß 3 zeigt den Aufbau der flexiblen Reinigungskarte 10. Es wird eine flexible Trägerbahn 12 eingesetzt, die beispielsweise aus PVC geformt ist und eine Dicke von beispielsweise von 50 μm aufweist. Sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite besitzt die Trägerbahn 12 eine Vliesbeschichtung 14, die als Mikrofaservlies auf Polyesterbasis bevorzugt ausgebildet ist. Die Dicke der gesamten Reinigungskarte 10 beträgt im Ausführungsbeispiel ca. 650 μm.
  • Gemäß 3 besitzt die flexible Reinigungskarte 10 eine im Querschnitt rechteckförmige, raummäßig gesehen quaderförmige Vorsprungeinheit 20, die als warm- oder kaltverformte Ausprägung hergestellt ist.
  • Aus dem in 2a) dargestellten Längsschnitt durch eine flexible Reinigungskarte 10 gemäß dem geschilderten Aufbau ist ersichtlich, dass neben nach oben weisenden Vorsprungeinheiten 20 alternierend nach unten weisende Vorsprungeinheiten 22 vorhanden sind, die prinzipiell die gleiche Geometrie aufweisen wie die Vorsprungeinheiten 20.
  • Aus der Detailperspektivdarstellung von 1 ist ersichtlich, dass die Vorsprungeinheiten 20, 22 in einem orthogonalen Raster vorhanden sind, nämlich in Einführrichtung E mit dem Rastermaß R1 und in Querrichtung zur Einführrichtung E mit dem Rastermaß R2. In beiden Richtungen sind die Vorsprungeinheiten 20, 22 jeweils alternierend nach oben beziehungsweise nach unten weisend vorhanden. Das Rastermaß R2 wird dadurch bestimmt, an welcher Position quer zur Einführrichtung entsprechende Sensoren des Geldscheinlese-gerätes entlang des Einführweges angeordnet sind, sodass die Ober- beziehungsweise Unterseiten der Vorsprungeinheiten 20, 22 im eingezogenen Zustand der Karte 10 mit diesen Sensoren in Kontakt kommen und durch Vorbeistreichen diese reinigen.
  • Dadurch, dass die gesamte Oberseite und Unterseite der flexiblen Reinigungskarte 10 eine Vliesbeschichtung 14 aufweist, werden beim Einführvorgang der Reinigungskarte 10 auch weitere Sensoren gereinigt (beispielsweise Magnetköpfe) oder auch Einzugsrollen, die direkt oberseitig beziehungsweise unterseitig an der Reinigungskarte 10, das heißt nicht im Bereich der Vorsprungeinheiten 20, 22, anliegen.
  • In 2a) ist eine Ausführungsvariante einer Reinigungskarte 10.1 dargestellt, die prinzipiell den gleichen Schichtaufbau aufweist wie die Reinigungskarte 10 gemäß den 1, 2a) und 3, wobei der Unterschied darin liegt, dass die Stegwandungen der Vorsprungeinheiten 20, 22 geneigt zur Trägerbahn 12 vorhanden sind.
  • In den 4a) und b) ist schematisch ein Detailschnitt durch ein Gerät 50, insbesondere Geldscheinlesegerät, dargestellt, das zwei beabstandet gegenüberliegende Sensoren 54 besitzt, wobei der Abstand eines Sensors zur eingezogenen Reinigungskarte 10 mit A1 bezeichnet ist. Die Höhe H der Vorsprungeinheiten 20 beziehungsweise 22 ist dabei größer gewählt als das Abstandsmaß A1.
  • Der Reinigungsvorgang läuft nun wie folgt ab. Sobald die flexible Reinigungskarte 10 am Einführungsschlitz 52 eingeführt wird, wird diese über nicht dargestellte Mittel automatisch weiter eingezogen. Die Vorsprungeinheiten 20 beziehungsweise 22 werden im Schlitzbereich zusammengedrückt. Erreicht eine Vorsprung-einheit 20 beziehungsweise 22 den durch Aussparungen 56 gebildeten Hohlraum innerhalb des Geräts 50, in dem die gegenüberliegenden Sensoren 54 angeordnet sind, springt die Vorsprungeinheiten 20 beziehungsweise 22 aufgrund ihrer elastischen Eigenschaften auf, wobei deren Oberseite beziehungsweise Unterseite mit dem entsprechenden Sensor 54 zur Anlage kommt . Durch das Vorbeistreichen wird die Reinigung der Sensoren 54 bewirkt. Da mehrere Vorsprungeinheiten 20, 22 hintereinander angeordnet sind und die flexible Reinigungskarte 10 zunächst vollständig in Einführrichtung E eingezogen wird und daran anschließend wieder motorisch zurückbewegt wird, erfolgt eine intensive Reinigung der Sensoren 54.
  • Zur Erhöhung der Reinigungswirkung kann die Vliesbeschichtung mit Reinigungsmitteln – bevorzugt Ethanol oder Ethyl – getränkt sein.

Claims (16)

  1. Flexible Reinigungskarte (10) für elektronische Lese- und Schreibgeräte (50), insbesondere Geldscheinlesegeräte, in die über einen Schlitz (52) flexible Karten beziehungsweise Scheine in Einführrichtung (E) eingeführt werden und die Sensoren (54) zum Lesen, Schreiben oder zur Positionserfassung des/der eingeführten Karte/Scheins innerhalb des Geräts (50) aufweisen, mit – einer flexiblen Trägerbahn (12), dadurch gekennzeichnet, dass –die flexible Trägerbahn (12) ober- und/oder unterseitig eine Vliesbeschichtung (14) aufweist und – zumindest eine bereichsweise durch die flexible Trägerbahn (12) und die Vliesbeschichtung (14) gebildete, elastisch zusammendrückbare Vorsprungeinheit (20, 22) vorhanden ist.
  2. Reinigungskarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Vorsprungeinheit (20, 22) als kalt- oder warmverformte Ausprägung ausgebildet ist.
  3. Reinigungskarte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Vorsprungeinheiten (20, 22) in Einführrichtung (E) in einem vorgegebenen Rastermaß (R1) hintereinander angeordnet sind.
  4. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Vorsprungeinheiten (20, 22) quer zur Einführrichtung (E) in einem vorgegebenen Rastermaß (R2) nebeneinander angeordnet sind.
  5. Reinigungskarte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungeinheiten (20, 22) alternierend nach oben und unten weisend vorhanden sind.
  6. Reinigungskarte nach Anspruch 3 und 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungeinheiten (20, 22) in einem orthogonalen Rastermaß (R1, R2) angeordnet sind.
  7. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungeinheiten (20, 22) eine Viereck-Umfangskontur, insbesondere Rechteck- oder Quadrat-Umfangskontur, aufweisen.
  8. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungeinheiten eine runde, ovale oder elliptische Umfangskontur aufweisen.
  9. Reinigungskarte nach einem oder mehren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vliesbeschichtung (14) als Mikrovlies, insbesondere aus Polyester, ausgebildet ist.
  10. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegwandung der Vorsprungeinheit/en (20.1, 22.1) zumindest bereichsweise in oder entgegen der Einführrichtung (E) geneigt zur Trägerbahn (12) angeordnet ist/sind oder eine Krümmung aufweist/aufweisen.
  11. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vliesbeschichtung (14) mit einer Reinigungsflüssigkeit getränkt ist.
  12. Reinigungskarte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für die Reinigungsflüssigkeit Ethanol oder Ethyl verwendet wird.
  13. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungskarte (10) von einer luftdichten, öffenbaren Verpackungshülle umgeben ist.
  14. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Trägerbahn (12) aus PVC besteht.
  15. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungskarte (10) ein Format eines Geldscheins aufweist.
  16. Reinigungskarte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vliesbeschichtung (14) durch Kaschierung aufgebracht ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005033142A1 (de) * 2005-07-15 2007-01-25 Giesecke & Devrient Gmbh Reinigungsmedium und Verfahren zur Reinigung von Banknotenbearbeitungsmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102005033142A1 (de) * 2005-07-15 2007-01-25 Giesecke & Devrient Gmbh Reinigungsmedium und Verfahren zur Reinigung von Banknotenbearbeitungsmaschinen

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