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DE20314443U1 - Antriebssystem für eine Spritzgießmaschine, sowie Druckgießmaschine mit einem solchen Antriebssystem - Google Patents

Antriebssystem für eine Spritzgießmaschine, sowie Druckgießmaschine mit einem solchen Antriebssystem Download PDF

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DE20314443U1
DE20314443U1 DE20314443U DE20314443U DE20314443U1 DE 20314443 U1 DE20314443 U1 DE 20314443U1 DE 20314443 U DE20314443 U DE 20314443U DE 20314443 U DE20314443 U DE 20314443U DE 20314443 U1 DE20314443 U1 DE 20314443U1
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Maschinenfabrik und Giesserei Netstal AG
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Abstract

Antriebssystem für eine Spritzgiessmaschien mit einem motorisch angetriebenen Hebelsystem für die kontrollierte Formbewegung und für den Schliesskraftaufbau, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem wenigstens zwei gegengleiche Doppelkurbeln aufweist, mit beidseits von dem Antrieb abstehenden Kurbelhebeln mit je einer Pleuel zur Erzeugung einer gestreckten und einer angezogenen Lage, wobei vom Antrieb sowohl das Antriebsmoment wie das Gegenmoment direkt nutzbar ist für die Umsetzung der rotativen Bewegung des Antriebes in die Linearbewegung sowie dem Schliesskraftaufbau der Form.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Antriebssystem für eine Spritzgiessmaschine mit einem motorisch angetriebenen Hebelsystem für die kontrollierte Formbewegung und für den Schliesskraftaufbau, ferner eine Druckgießmaschine mit einem solchen Antriebssystem.
  • Der Formschluss ist ein zentraler Teil einer Spritzgiessmaschine und insofern sehr anspruchsvoll, als einerseits enorme Kräfte für die Formanpressung aufgebracht und andererseits höchste Anforderungen an die Bewegungskontrolle gestellt werden. Die Formbewegung ist im Hinblick auf den eigentlichen Spritzgiessprozess eine Verlustzeit. Das Bestreben ist deshalb, die Formbewegungen in möglichst kurzer Zeit sowohl beim Formöffnen wie beim Formschliessen durchzuführen. Unabhängig der Antriebsmittel haben sich für den Formschluss Kurbel- und Kniehebelsysteme, in der Folge zur Vereinfachung auch Hebelsystem genannt, am besten bewährt. Die neue Erfindung geht denn auch von Kurbel- und Kniehebelsystemen, in Kombination mit einem motorischen Antrieb, aus. Ein elektromotorischer Antrieb hat den enormen Vorteil, dass damit im Vergleich zu einem hydraulischen Antrieb mit Hydraulikzylindern Verlustenergien durch Bremsenergierückgewinnung in hohem Ausmass vermeidbar sind. Mit dem motorischen Antrieb kann die Formbewegung bis zu höchsten Anforderungen durchgeführt und kontrolliert werden. Kurbel- und Kniehebelsysteme gestatten, in der Nähe der Totlage maximale Kräfte für die Formanpressung aufzubringen. Man unterscheidet bei Spritzgiessmaschinen zwei Typen, die sogenannten holmlosen Maschinen und Spritzgiessmaschinen mit Holmen.
  • Die 1 und 2 sowie 3a und 3b zeigen schematisch Kurbel- und Kniehebelsysteme des Standes der Technik, im Sinne von Schulbeispielen. Die 1 zeigt den klassischen Kurbeltypus und die 2 einen sinngemässen Exzenterantrieb. Die beiden Lösungen gemäss 1 und 2 arbeiten identisch, vorausgesetzt, dass alle entsprechenden geometrischen Abmessungen identisch sind. Die 1 und 2 zeigen nur den Bereich Formschluss 2 einer Spritzgiessmaschine 1 . Das Maschinenbett 13 ist angedeutet. Eine Endstütze 3 weist eine Verankerung 4 mit einer Lagerstelle 5 für die Kurbelwelle 6 auf. Eine Kurbel 7 ist mittels Keilverbindung 8 starr mit der Kurbelwelle 6 verbunden, so dass die Kurbel 7 die Drehbewegung der Kurbelwelle 6 zwangsweise mitmacht. Ein Pleuel 9 ist über ein Drehgelenk 10 mit der Kurbel 7 sowie über eine Lagerstelle 11 mit der beweglichen Formplatte 12 verbunden. Wenn die Endstützenplatte 3 gegenüber dem Maschinenbett 13 verankert und die Antriebsplatte 12 gleitfähig auf dem Maschinenbett abgestützt ist, wie mit Rollen 14 angedeutet ist, führt die Antriebsplatte 12 zwangsweise eine Linearbewegung entsprechend der Drehbewegung der Kurbel 7 durch. Der Unterschied der 2 liegt allein in einer Exzenterscheibe 15. In den 1 und 2 ist der Antrieb für die Kurbelwelle 6 nicht dargestellt.
  • Die 3a und 3b zeigen eine Spritzgiessmaschine, jedoch ohne Spritzaggregat. Die 3a zeigt die beiden Formhälften 20 und 21 in geschlossener und die 3b in geöffneter Position, mit einem vollen Öffnungsweg mit den Bezugszeichen 22. Die Formhälfte 20 ist starr verbunden mit der beweglichen Antriebsplatte 12. Sowohl die Endstützplatte 3 wie auch die Endstütze 23 ist mittels Schraubverbindung 24 mit dem Maschinenbett 13 fest verbunden. Die Kräfte aus dem Schliesskraftaufbau werden über Holmen 30 abgefangen, welche über Verankerungen 27 und 28 die Entdstützplatte 3 mit der Endstütze 23 verbinden. Die Antriebsplatte 12 ist über Lagerstellen 29 auf den Holmen 25 und 26 gleitfähig gelagert. Die 3a und 3b zeigen ein klassisches Kniehebelsystem mit einem ersten Hebel 31 sowie einem zweiten Hebel 32. Der erste Hebel 31 ist über ein Drehlager 33 mit der Endstützplatte 3 und der zweite Hebel 32 mit der beweglichen Antriebsplatte 12 über ein Drehlager 34 verbunden. Beide Hebel 31 und 32 sind über das Kniegelenk 35 verbunden, wobei an dem Kniegelenk die Kolbenstange 36 eines hydraulischen Zylinders 37 angreift. Der hydraulische Zylinder 37 ist über einen Drehzapfen 25 gelenkig dem Maschinenbett 13 gegengehalten, so dass durch die Kolbenbewegung das Kniegelenk 35 zwischen einer gestreckten und einer angezogenen Lage bewegbar ist. Über die Betätigung des Zylinders 37 bzw. der Kolbenstange 36 wird die bewegliche Formhälfte zwischen der offenen und der geschlossenen Position bewegt. In den 3a und 3b ist das Spritzaggregat nur als Bezugszeichen 26 angedeutet.
  • Wichtig ist in jedem Fall, dass der Kraftangriff der Kurbel bzw. des Kniegelenkes über die Lagerstelle 11 bzw. 34 möglichst etwa in der virtuellen Bewegungsachse 40 der beweglichen Form liegt. Dadurch können zusätzliche Seitenkräfte aus den grossen Kräften des Formschlusses und entsprechende Belastungen auf die Lagerstellen der beweglichen Antriebsplatte 12 vermieden werden.
  • Die 4a und 4b zeigen das Kniehebelsystem der 1 und 2 in vergrösserter Form. Nur als ein Beispiel ist in der 4a die Kraft PDW aus dem Antriebsmoment eingezeichnet. Entsprechend der momentanen Wirkrichtung kann PD in eine vertikale Kraft PD–V sowie eine horizontale Kraft PD–H aufgeteilt werden. Diese Kräfte müssen von der Maschinenkonstruktion abgefangen werden. Die horizontale Kraft wird für die Formbewegung gebraucht. Völlig anders ist die Auswirkung der Vertikalkraft PD–V. Diese muss direkt über die Lagerstelle 41 abgefangen werden. Das gleiche gilt für die Krafteinwirkung auf das Drehgelenk. Die Kraft Ps–w kann auch hier aufgeteilt werden in eine Horizontalkraft Ps–H sowie eine Vertikalkraft Ps–V. Mit der Horizontalkraft Ps–H wird die bewegliche Formträgerplatte 2 verschoben. Über die Lagerstellen 42 muss je die halbe Kraft von Ps–V auf den Ständer 1 aufgenommen werden. Mit dem Buchstaben W soll angedeutet werden, dass es sich um eine wechselnde Kraft handelt. Der Haupteinflussfaktor auf die Kräfteaufteilung sowie die Grösse der Kraft ergibt sich aus der jeweiligen Stellung der Hebel zwischen der zurückgezogenen und der gestreckten Knielage sowie der erforderlichen Beschleunigungs-Verschiebe- und Anpresskraft für die bewegliche Formträgerplatte 2. Mit in die Rechnung müssen die Seitenkräfte infolge der Vertikalkraft PD–V und Ps–v und der entsprechenden Reibkräfte der Lagerstellen 41 und 42 genommen werden.
  • In der 5 ist mit der dünnen ausgezogenen Linie 45 der theoretische Kraftverlauf der Kurbel dargestellt. Die dicke Linie 44 zeigt die F/S-Kennlinien der Dehnung der Säulen. Betrachtet man den Kraftverlauf eines Kniehebels bis in die Totpunktnähe bzw. bis kurz vor der vollständig gestreckten Lage gemäss 5, dann erkennt man die geradezu ideale Anpassung an den Kraftbedarf für die Formbewegung sowie den Druckaufbau für die Formanpressung. Letzterer stimmt mit der maximalen Kraftübersetzung des Kniehebels in Totpuntknähe überein. Es ergibt sich aus den bisherigen Ausführungen Kurbel- und Kniehebelsysteme sind eine optimale Kraftübersetzung in Bezug auf den Kräfteaufbau für die Formbewegung sowie den Druckaufbau für die Formanpressung. Kurbel- und Kniehebelsysteme des Standes der Technik bauen jedoch relativ lang und benötigen verhältnismässig grosse Motoren. Es treten stets wechselnde Vertikalkräfte auf, welche direkt die Reibkräfte für die verschiebbaren Teile beeinflussen.
  • Der Erfindung wurde nun die Aufgabe gestellt, einen Formschluss zu entwickeln, der die Vorteile eines Kurbel- bzw. Kniehebelsystems nutzen kann, möglichst kurz baut und die Verwendung von kleineren Motoren zulässt.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsmoment und das Gegenmoment in einem Hebelsystem übertragen wird mit wenigstens zwei gegenläufigen Doppelkurbeln, mit beidseits von dem Antrieb abstehenden Kurbelhebeln mit je einer Pleuel zur Erzeugung einer gestreckten und einern angezogenen Lage.
  • Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung werden die seitlichen Kräfte bzw. die Querkärfte mit einem Hebelsystem bestehend aus je zwei auf jeder Maschinenseite scherenartig angeordneten Doppelkniehebeln ausgeglichen. Dabei wird das Längenverhältnis jedes Kurbelhebels (a, c) zu dem Pleuel (b, d) gleich oder im Verhältnis nach der Formel (a : b = c : d) festgelegt.
  • Vorteilhafterweise wird das Gewicht des Antriebs in der angezogenen Lage und in der gestreckten Lage über feste Maschinenbettteile getragen.
  • Das erfindungsgemässe Antriebssystem ist dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem wenigstens zwei gegengleiche Doppelkurbeln aufweist, mit beidseits von dem Antrieb abstehenden Kurbelhebeln mit je einer Pleuel zur Erzeugung einer gestreckten und einer angezogenen Lage, wobei vom Antrieb sowohl das Antriebsmoment wie das Gegenmoment direkt nutzbar ist für die Umsetzung der rotativen Bewegung des Antriebes in die Linearbewegung sowie dem Scliesskraftaufbau der Form. Aus geometrisch zwingenden Gründen nutzt eine Doppelkurbel alle Vorteile sowohl eines Kurbel- wie eines Kniehebelsystems. Die neue Erfindung erlaubt verschiedene Lösungswege. Im Zentrum der neuen Lösung ist die gleichzeitige und direkte Ausnutzung sowohl des Antriebsdrehmomentes wie auch des Gegenmomentes für die Umsetzung der rotativen Bewegung in die Linearbewegung, dies im Gegensatz zu den Lösungen des Standes der Technik, wo das Gegenmoment auf feststehende Teile der Maschine abgefangen wird.
  • Das Hebelsystem kann zweifach oder vierfach ausgestaltet werden, wobei der elektromotorische Antrieb als Torque- oder als Getriebemotor ausgebildet und zentral etwa in einer virtuellen Bewegungsachse der Form angeordnet ist. Die vierfache Anwendung der Doppelkurbel hat den enormen Vorteil, dass entsprechend einer Scherenkonstruktion keine Quer- oder Seitenkräfte mehr erzeugt werden.
  • Alle Lösungen haben gemeinsam, dass gegenüber dem Stand der Technik kleinere Motoren, insbesondere Motoren mit kleinerem Abtriebsdrehmoment verwendet werden können. Die Baulänge des Formschlusses wird wesentlich kürzer, oder es kann ein viel grösserer Hub erreicht werden. Entgegen einer anfäng-lichen Vermutung wird der konstruktive Aufbau wesentlich weniger komplex. Dies liegt vor allem auch daran, dass das Hebelsystem aus vielen gleichen Teilen besteht.
  • Die Doppelkurbel baut sehr kurz, da die Hebelbewegung auf zwei Seiten gleichzeitig ausgenützt wird. Ein Kernstück der neuen Lösung liegt darin, dass der Antrieb im Zentrum der Doppelkurbel angeordnet ist, wobei das Hebelsystem mit gegengleichen Kurbeln ausgebildet und vom Antrieb als Drehbewegungszentrum antreibbar ist. Die neue Erfindung erlaubt eine ganze Anzahl besonders vorteilhafter Ausgestaltungen. Es wird dazu auf die Ansprüche 7 bis 22 Bezug genommen.
  • Das vierfache Hebelsystem wird scherenartig und vorzugsweise symmetrisch zu einer virtuellen Formbewegungsachse wirkend je auf einer Maschinenseite ausgebildet ist, wobei die vier Hebelsysteme mit dem Antrieb eine gemeinsame Drehbewegungsaxe aufweisen. Vorteilhafterweise wird wenigstens ein Hebelsystem von dem Rotor und wenigstens ein zweites Hebelsystem von dem Stator eines Hohlwellenmotores und entsprechen-den Abtriebswellen antreibbar.
  • Gemäss einer weiteren Ausgestaltung wird der Antrieb als Getriebemotor mit einer Antriebswellle und das Getriebe verschwenkbar ausgebildet. Dabei ergeben sich wiederum zwei Lösungsmöglichkeiten. Der Antrieb kann als Getriebemotor mit zwei gegenlaufenden Antriebswellen, oder als Getriebemotor mit zwei gleichlaufenden Antriebswellen mit verschwenkbarem Getriebe ausgebildet werden. Ein enormer Vorteil der neuen Lösungen liegt darin, dass diese sowohl für eine Holmmaschine wie für auch eine holmlose Maschine einsetzbar sind.
  • Die Lösung mit dem scherenartigen Hebelsystem hat den ganz besonderen Vorteil, dass alle Seitenkräfte während der ganzen Formbewegung total ausgeglichen werden. Durch den Wegfall der wechselnden Vertikalkomponenten der Kräfte aus dem neuen Hebelsystem ergeben sich konstante Reibkräfte und somit ideale Voraussetzungen für eine bessere Kontrolle für die Steuerung/Regelung des elektromotorischen Antriebes in Bezug auf die Formbewegung. Dies ist interessant im Hinblick auf die grossen Kräfte der Beschleunigung und Verzögerung der Formbewegung und ganz besonders wichtig im Hinblick auf die Formsicherung im Falle einer Störung beim Formschliessen, z.B. wenn zwischen den Formen noch Fremdteile sind. Die vom motorischen Antrieb aufzubringenden Bewegungskräfte sind sehr nahe an den idealisierten Annahmen aus der Kurbelbewegung. Es ergeben sich sehr vorteilhafte konstruktive Konzepte, wobei das Hebelsystem einerseits an einer Endstützplatte mit dem Maschinenständer und andererseits mit der beweglichen Antriebsplatte verbunden und der motorische Antrieb im Hebelsystem getragen wird. Weil der Antriebsmotor dabei mit dem Maschinenbett keine direkte Verbindung mehr hat und gelenkig zwischen Stützplatte und Formträgerplatte getragen ist, werden neben dem Gewicht des motorischen Antriebes im wesentlichen nur noch Horizontalkräfte erzeugt. Das Gewicht des Antriebes wird in angezogener Lage durch das Hebelsystem getragen. In gestreckter Lage kann das Gewicht z.B. durch Auflaufen auf eine Stützplatte abgefangen werden.
  • Vorzugsweise weist das Hebelsystem einen am elektromotorischen Antrieb gelagerten Doppelantriebshebel und an den beiden Abtriebsseiten des Doppelantriebshebels einen Übertriebshebel auf. Dabei bildet das Hebelsystem mit einer, mit dem Maschinenständer verbundenen Endstützplatte sowie einer beweglich auf dem Maschinenständer gelagerten Antriebsplatte eine Formschluss-Baugruppe. Die Formschluss-Baugruppe wird mit der beweglich auf dem Maschinenständer gelagerten Formträgerplatte über Säulen eine Einbauhöhenverstellung verbunden. Die Säulen sind wie an sich bekannt, über einen motorischen Verstellantrieb zur Einbauhöhenstellung in ihrer wirksamen Länge einstellbar. Mit einem motorischen Verstellantrieb wird die Lànge den Erfordernissen angepasst.
  • Die neue Erfindung eignet sich besonders, um holmlose Spritzgiessmaschinen zu bauen. Die Kräfte aus dem Formschluss werden dabei über Ständerteile abgefangen. Gleicherweise gestattet die neue Erfindung aber auch, eine Holmmaschine auszubilden. Dabei wird die Endstützplatte mit der düsenseitigen Formaufspannplatte über die Holmen verbunden. Die ganze Formschluss-Baugruppe wird verschiebbar auf dem Maschinenständer abgestützt.
  • In der Folge wird die Erfindung nun an Hand einiger Ausführungsbeispiele mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigen:
  • die 1 und 2 zwei Hebelsysteme des Standes der Technik, die 1 als klassischen Kurbelantrieb und die 2 als Exzenterantrieb;
  • die 3a und 3b eine Holmmaschine des Standes der Technik mit einem Kurbelantrieb;
  • die 4a und 4b den Kurbelantrieb in grösserem Massstab, die 4a in angezogener und die 4b in gestreckter Lage;
  • die 5 ein bekanntes Diagramm der Kräfte eines Kniehebels über dem letzten Teilstück des Weges der bewegbaren Form vor der Totpunktlage;
  • die 6a und 6b die neue Erfindung mit zwei Doppelkurbeln, symmetrisch zu der virtuellen Bewegungsachse der Form angeordnet;
  • die 7 schematisch die Aktions- und Reaktionskräfte gemäss neuer Erfindung;
  • die 8a vereinfacht und teils schematisch ein Grundriss der neuen Erfindung gemäss Pfeil VIII der 6a und 6b;
  • die 8b stark vereinfacht einen Torquemotor in grösserem Massstab;
  • die 9a und 9b die neue Lösung bei einer holmlosen Maschine;
  • die 10a, 10b und 10c die neue Lösung bei einer Holmmaschine;
  • die 11a und 11b diagrammatisch je ein Konzept mit zweifachem und vierfachem Hebelsystem;
  • die 12a12d eine Lösung mit Torquemotor sowie zweifachem Hebelsystem;
  • die 13a13d eine Lösung mit Torquemotor sowie vierfachem Hebelsystem;
  • die 14a14d eine Lösung mit Getriebemotor und zwei gegenlaufenden Antriebswellen und zweifachem Hebelsystem;
  • die 15a15d eine Lösung mit Getriebemotor und einer Antriebswelle und zweifachem Hebelsystem;
  • die 16a16d eine Lösung mit Getriebemotor und vierfachem Hebelsystem;
  • die 17a und 17b zwei Ausgestaltungen für den Antrieb mit einer Mittelplatte einer Doppelmaschine.
  • In der Folge wird auf die 6a und 6b sowie die 7 Bezug genommen. Die beiden 6a und 6b zeigen zwei kreuzweise angeordnete Doppelkurbel 38, 39. In der 7 ist ein vorderer Doppelkurbel 38 zu einem hinteren Doppelkurbel 39 symmetrisch zu einer virtuellen Formbewegungsachse 40 angeordnet. In der 7 ist strichpunktiert in Quaderform in schematischer Darstellung die räumliche Erstreckung bezüglich der wichtigsten Gelenke mit einer gemeinsamen Bewegungsachse 42 des elektromotorischen Antriebes (mit Pfeilen MMot 43 und 44) in der Mitte. Das vordere seitliche Rechteck R1 hat die vier Eckpunkte unten links (R1 – ul), unten rechts (R1 – ur), oben links (R1 – ol) und oben rechts (R1 – or). Sinngemäss hat das hintere seitliche Rechteck R2 die vier Eckpunkte unten links (R2 – ul), unten rechts (R2 – ur), oben links (R2 – ol) und oben rechts (R2 – or). Jede der zwei Doppelkurbeln 38, 39 weist einen beidseits von dem Antrieb abstehenden Kurbelhebel 45 auf. An den beiden Abtriebsseiten des Kurbelhebel 45 ist je ein Pleuel 46 und 47 mit einem entsprechenden Hebelgelenk 48 und 49 angeordnet. Alle entsprechenden Teile des hinteren Hebelsystems sind mit dem selben Bezugszeichen, jedoch zusätzlich mit einem *) bezeichnet. Aus der 7 ist ersichtlich, dass die beiden Hebelsysteme 38 und 39 je gegengleich angeordnet sind. Von links nach rechts betrachtet ist der Pleuel 46 nach unten und der Pleuel 46* nach oben geneigt. Der Kurbelhebel 45 ist nach oben und der Kurbelhebel 45* von oben nach unten gerichtet.
  • Das Sinngemässe gilt für den Pleuel 47, 47*. In Bezug auf die zuvor beschriebenen Quaderformen befindet sich das Hebelgelenk 48 in der Ecke R1 – ul und das Hebelgelenk 48* in der Ecke R2 – ol. Das Hebelgelenk 49 ist in der Ecke R1 – or und das Hebelgelenk 49* in der Ecke R2 – ur. Wichtig für die Funktion des ganzen Formschlusses ist neben der je entgegengesetzten Ausrichtung der beiden Hebelsysteme 38 und 39 auch der je entgegengesetzte Drehsinn. Für das Strecken des Hebelsystems 38 bewegt sich dieser um ein Antriebszentrum 50 im Uhrzeigersinne, wohingegen das Hebelsystem 39 sich um ein Antriebszentrum 51 im Gegenuhrzeigersinn bewegt. Die beiden Antriebszentren 50 und 51 liegen auf einer gemeinsamen Drehbewegungsachse 52, welche gemäss 6a und 6b gleichzeitig die Bewegungsachse des motorischen Antriebs 53 ist. Im Gegensatz zur schematisierten Darstellung der 7 zeigen die beiden 6a und 6b die Hebelsysteme in körperlicher Ausgestaltung. Dabei sind die beiden Hebelsysteme 38 und 39 in einer teilweise gestreckten Lage.
  • Die 8a zeigt einen teils schematisierten Grundriss der Formschlussseite einer Spritzgiessmaschine entsprechend der Lösung gemäss den 6a, 6b und 7. Aus der 8 ist erkennbar, dass die beiden Hebelsysteme 38 und 39 symmetrisch in Bezug auf die Formbewegungsachse 40 angeordnet sind. Beim Antriebsmotor handelt es sich um einen Hohlwellen- oder Torquemotor 53 mit einem Rotor 54 sowie einem Stator 55. Der Rotor 54 stellt mit einer Abtriebswelle 55 das Antriebszentrum 51 des Hebelsystems 39 und der Stator 55 mit einer Abtriebswelle 56 Antriebszentrum 50 des Hebelsystems 38 dar. Rotor 54 und Stator 55 haben, wie bereits in der 8 erkennbar ist, je einen entgegengesetzten Drehsinn. An bedeutet den Antrieb des Ausstossers.
  • Die 8b zeigt stark vereinfacht einen Torquemotor in grösserem Massstab. Je nach gewähltem Konzept werden die Hebelsysteme mit dem Rotor oder Stator verbunden.
  • Die 9a und 9b zeigen die ganze Formseite einer holmlosen Spritzgiessmaschine mit einem erfindungsgemässen Formschluss, ohne das Spritzaggregat Sp.A. Die 9a zeigt das ganze Hebelsystem in angezogener Stellung. Die 9b zeigt das Hebelsystem in gestreckter Lage. Die Ständerkonstruktion weist einen Kraftaufnahmeträger 60 auf, welcher über die beiden Endstützen 61 und 62 die grossen Kräfte aus dem Druckaufbau für die Formanpressung übernimmt. Im Zwischenraum zwischen einer Antriebsplatte 63 sowie einer beweglichen Formträgerplatte 64 ist ein Verstellantrieb 65, 66, 67 angeordnet. In den 9a und 9b ist zusätzlich eine Ausstossereinrichtung 68 dargestellt. Eine Formträgerplatte 69 stützt sich direkt auf den Kraftaufnahmeträger 60 ab und ist gegenüber einer Endstütze 62 über eine Gelenkstelle 70 sowie einen Gelenkschuh 71 in Bezug auf die Horizontalkräfte aus dem Formschluss gehalten. In der 9a ist die Formbewegungsachse 40 eingezeichnet. Man erkennt, dass die Horizontalkräfte aus dem Formschluss über die Formbewegungsachse 40 laufen. Die beiden Formhälften 20 und 21 sind symmetrisch zu der Formbewegungsachse 40 angeordnet. Die Drehzentren 72, 73 und die Antriebszentren 50, 51 liegen ebenfalls zumindest angenähert in der Formbewegungachse 40. Es ergibt sich damit für die holmlose Maschine eine ideale Kraftverteilung in Bezug auf die grossen horizontalen Kräfte aus dem Druckaufbau für Formanpressung.
  • Die 10a sowie 10b und 10c zeigen den erfindungsgemässen Formschluss bei einer Holmmaschine. Der Ständer 1 weist eine Mittelstütze 80 auf, auf welcher die feste Formträgerplatte 23 ortsfest verankert ist, wie mit entsprechender Schraubverbindung 82 angedeutet ist. Auf der linken Bildhälfte ist eine ganze Formschlussbaugruppe mit einem Klammerzeichen 84 markiert. Die Formschlussbaugruppe 84 besteht im Wesentlichen aus einer Endstützplatte 85, der beweglichen Formträgerplatte 2, dem Doppelkurbelantrieb 86 sowie dem Holmen 30, welche bis zu der festen Formträgerplatte 23 geführt sind. Das Kniehebelsystem hat die identische Funktion wie bei der Lösung gemäss den 6a, 6b und 7, so dass darauf Bezug genommen wird. Die Endstützplatte 85 sowie die bewegliche Formträgerplatte 2 sind je über Schiebelagerstellen 33 sowie 87 auf Gleitschienen 88 geführt.
  • Die 11a entspricht der 7 und zeigt ein zweifaches Hebelsystem. Die Aktions- und Reaktionskräfte F aus der Formbewegung sowie der Druckaufbau für die Formanpressung werden durch die beiden Hebelsysteme 38 und 39 je zur Hälfte aufgebracht (F/2).
  • Die 11b zeigt vier Doppelkurbeln 38, 38', 39, 39' scherenartig angeordnet. Sinngemäss zu der 11a besteht die Lösung gemäss 11b aus je zwei gegengleichen Hebelsystemen vorne und hinten, wobei jedoch in der 11b in beiden Bildebenen vorne und hinten das Hebelsystem nochmals verdoppelt ist, wobei auf jeder Seite die Hebelsysteme gegengleich angeordnet sind. Die Aktions-Rekationskräfte F teilen sich gemäss 11b in viermal je F/4 auf. Der ganz besondere Vorteil der Lösung gemäss 11b liegt darin, dass bedingt durch die scherenartige Ausgestaltung der gegengleichen Kurbeln auf jeder Seite keine Vertikalkräfte erzeugt werden. Diese werden durch die vierfach- bzw. scherenartige Anordnung im Gesamthebelsystem ausgeglichen. Es entsteht dadurch eine Art Doppelkurbelschere, bestehend je aus einem vorderen Hebelsystem 38, 38' sowie einem hinteren Hebelsystem 39, 39'.
  • In der Folge wird nun auf die 12 und 13 Bezug genommen, bei welchen der Antrieb als Torquemotor 90 bzw. 91 ausgebildet ist. Die 12a und 12b zeigen in Ansicht und Grundriss die gestreckte Lage eines zweifachen Hebelsystems und die 12c und 12d die angezogene Lage eines zweifachen Hebelsystems. Die 13a und 13b sinngemäss Ansicht und Grundriss der gestreckten Lage eines vierfachen Hebelsystems und die 13c und 13d die angezogene Lage eines vierfachen Hebelsystems. Die 12a bis 12d entsprechen den 6, 7 und 8. Bei den 13a bis 13d ist die Abtriebswelle 55, 55' und 56, 56' je doppelt mit entsprechendem Drehsinn entsprechend der 11b dargestellt.
  • Die 14 zeigt eine weitere Ausgestaltung mit einem zweifachen Hebelsystem sowie einem Getriebe 92 mit Getriebemotor 93 mit zwei gegenlaufrenden Abtriebswellen 94 und 95. Dargestellt ist ebenfalls die gestreckte und angezogene Lage in Ansicht und Grundriss.
  • Die 15a bis 15d zeigt sinngemäss zu den 14a bis 14d eine Ausgestaltung mit einem zweifachen Hebelsystem sowie einem Getriebe 96 mit nur einer Abtriebswelle 94. Das Hebelsystem 38 ist direkt mit dem Gehäuse des Getriebes 96 verbunden. Um die gegengleiche Bewegung der beiden Hebelsysteme 38, 39 sicherzustellen, muss in diesem Fall das Getriebe selbst eine entsprechende Drehbewegung durchführen (Pfeil 98, 98').
  • Die 16 zeigt als weitere Ausgestaltung ein vierfaches Hebelsystem mit einem Getriebe 99 mit beidseits zwei gegenläufigen Abtrieben. Wie bei der 15 wird ein Abtrieb durch das Gehäuse 97 selbst sichergestellt.
  • Ein weiterer Ausgestaltungsgedanke für die neue Lösung liegt darin, dass die Drehbewegungsachse 52 nicht wie in den bisherigen Darstellungen horizontal, sondern vertikal angeordnet wird. Vom Konzept her der Kraftübertragung ändert dies nichts. Der grosse Vorteil einer vertikalen Anordnung liegt darin, dass die Gewichtskräfte aus dem ganzen Kniehebelsystem mit dem elektromotorischen Antrieb etwas einfacher direkt, z.B. entweder gegenüber dem Endschild 73 oder gegenüber der beweglichen Formträgerplatte 2 abgestützt werden können. Alle Lagerstellen werden dabei von den Gewichtskräften entlastet.
  • Die 17a und 17b zeigen die Anwendung der neuen Lösung bei holmlosen Doppel-maschinen, mit entsprechend zwei Spritzschnecken 39 (nicht dargestellt). In beiden Föllen wird die Formöffnungs- und Schliessbewegung mit dem erfindungsgemässen Antriebssystem durchgeführt. In der 17a ist das Formmittelteil 100 fest mit dem Maschinenbett verbunden. Die beiden Formträgerplatten 101 und 102 sind verschiebbar angeordnet. Die 17b zeigt eine Lösung bei der die Formträgerplatte 104 fest auf dem Maschinenbett verankert ist. Das Formmittelteil 105 bewegt sich mit halber Geschwindigkeit im Verhältnis zu der beweglichen Formträgerplatte 103. Beide Lösungen nutzen voll die Vorteile der neuen Lösung. Wenn die Relativbewegung der beiden Formöffnungen ungleich sein soll, dann können die Längenverhältnisse von Kurbelhebel und Pleuel exakt auf die gewünschten Verhältnisse angepasst werden. Es wird dabei vorgeschlagen, die Verhältnisse nach der Formel a : b = c : D vorzusehen (11).
  • Wie bereits ausgeführt, gestattet die neue Erfindung, unabhängig des Einsatzes bei holmlosen oder Holmmaschinen, die prinzpiellen Vorteile eines Kniehebels zu nutzen und die bei nur einfachen Kniehebeln des Standes der Technik entstehenden Querkräfte zu vermeiden. Die Schiebelager können einfacher gebaut werden, und es entstehen nahezu keine wechselnden Auflagekräfte für die Schiebelager, so dass die Bewegungskräfte sowie die Bewegungen als solche auf einer höheren Qualitätsstufe beherrschbar sind. Die neue Lösung kann auch als Antriebssystem für Druckgiessmaschinen eingesetzt werden, auch hier sinngemäss den Formbewegungen bei Spritzgiessmaschinen, so dass alle Vorteile gleicherweise nutzbar sind.

Claims (18)

  1. Antriebssystem für eine Spritzgiessmaschien mit einem motorisch angetriebenen Hebelsystem für die kontrollierte Formbewegung und für den Schliesskraftaufbau, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem wenigstens zwei gegengleiche Doppelkurbeln aufweist, mit beidseits von dem Antrieb abstehenden Kurbelhebeln mit je einer Pleuel zur Erzeugung einer gestreckten und einer angezogenen Lage, wobei vom Antrieb sowohl das Antriebsmoment wie das Gegenmoment direkt nutzbar ist für die Umsetzung der rotativen Bewegung des Antriebes in die Linearbewegung sowie dem Schliesskraftaufbau der Form.
  2. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb im Zentrum der Doppelkurbel angeordnet ist, wobei das Hebelsystem mit gegengleichen Kurbeln ausgebildet und vom Antrieb als Drehbewegungszentrum antreibbar ist.
  3. Antriebssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem auf jeder Maschinenseite zwei scherenartig angeordnete Doppelkurbeln aufweist.
  4. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht des Antriebes in der gestreckten Lage des Hebelsystems gegenüber dem Maschinenbett abstützbar ist.
  5. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelkurbeln mit den beidseits von dem Antrieb abstehenden Kurbelhebeln auf der Mittelplatte einer Doppelmaschine verankert ist zur gleichzeitigen Formbewegung und dem Schliesskraftaufbau für beide Formpaare.
  6. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem symmetrisch zu einer virtuellen Formbewegungsachse wirkend je auf einer Maschinenseite ausgebildet ist, wobei die vier Hebelsysteme mit dem Antrieb eine gemeinsame Drehbewegungsachse aufweisen.
  7. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb als Torquemotor oder als Getriebemotor oder als Servomotor oder als Oelmotor ausgebildet und vorzugsweise in einer virtuellen Bewegungsachse der Form angeorndet ist.
  8. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppekurbel gegengleich mit gleich langen Hebeln ausgebildet ist, so dass der Antrieb sich mit der halben Formgeschwindigkeit bewegt.
  9. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Doppelkurbel von dem Rotor und wenigstens eine zweite Doppelkurbel von dem Stator eines Torquemotores antreibbar ist.
  10. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb als Getriebemotor mit einer Abtriebswelle und das Getriebe verschwenkbar ausgebildet ist.
  11. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb als Getriebemotor mit zwei gegenlaufenden Abtriebswellen ausgebildet ist.
  12. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb als Getriebemotor mit zwei gleichlaufenden Abtriebswellen und das Getriebe verschwenkbar ausgebildet ist.
  13. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem einerseits an einer Stützplatte mit dem Maschinenständer und andererseits mit einer beweglichen Formträgerplatte verbunden und der motorische Antrieb im Hebelsystem gelagert ist.
  14. Antriebssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem mit Antrieb und einer, mit dem Maschinenständer verbundenen Stützplatte sowie einer beweglich auf dem Maschinenständer gelagerten Antriebsplatte bzw. beweglichen Formträgerplatte eine Formschluss-Baugruppe bildet.
  15. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzgiessmaschine als holmlose Maschine ausgebildet ist, wobei die Formkräfte über Ständerteile abgefangen werden.
  16. Antriebssystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen eine motorische Formdickenanpassung aufweisen, wobei der motorische Verstellantrieb zwischen der Antriebsplatte sowie der Formträger-platte angeordnet ist.
  17. Antriebssystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzgiessmaschine als Holmmaschine ausgebildet ist, wobei die beiden Formträgerplatten über die Holmen verspannbar sind, wobei auf dem Maschinenständer eine feste Formträgerplatte auf der einen Maschinen-Endseite und eine Stützplatte auf der anderen Endseite angeordnet ist, und dass diese mit Holmen verbunden sind, wobei die Formschluss-Baugruppe verschiebbar auf dem Maschinenständer abgestützt ist.
  18. Druckgiessmaschine mit einem Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 17.
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