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DE20313375U1 - Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung - Google Patents

Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung

Info

Publication number
DE20313375U1
DE20313375U1 DE20313375U DE20313375U DE20313375U1 DE 20313375 U1 DE20313375 U1 DE 20313375U1 DE 20313375 U DE20313375 U DE 20313375U DE 20313375 U DE20313375 U DE 20313375U DE 20313375 U1 DE20313375 U1 DE 20313375U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
escalator
moving
moving walkway
arrangement according
traffic flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20313375U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Fahrtreppen GmbH
Original Assignee
ThyssenKrupp Fahrtreppen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ThyssenKrupp Fahrtreppen GmbH filed Critical ThyssenKrupp Fahrtreppen GmbH
Priority to DE20313375U priority Critical patent/DE20313375U1/de
Publication of DE20313375U1 publication Critical patent/DE20313375U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B25/00Control of escalators or moving walkways

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine derartige Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung ist bereits vorgeschlagen wurden, um die Verkehrsströme von Besuchern zu optimieren. Ströme von Besuchern verhalten sich wie Fluide an bzw. in festen Körpern, wobei Engstellen Strömungswiderstände darstellen. Staus von Verkehrsströmen entstehen vor entsprechenden Engstellen. Es sind zahlreiche Untersuchungen vorgenommen worden, um die Entwicklung von Staus in Verkehrsströmen zu erforschen.
So ist es beispielsweise vorgeschlagen worden, Sperren einzusetzen, um die Verkehrsströme zu vergleichmäßigen und zu leiten. Derartige Sperren stellen allerdings gerade im Panikfall erhebliche Risiken dar und haben sich daher nicht durchgesetzt.
Ferner hat man versucht, über entsprechende Leuchtsignale Beeinflussungen der Verkehrsströme vorzunehmen. Derartige Leuchtsignale werden jedoch in vielen Fällen nicht beachtet, so dass die Steuerungsfunktion verloren geht.
Aus der DE-Al-195 23 508 ist ein elektronisches Personenleitsystem-bekannt, das mit derartigen optischen Signalisiervorrichtungen die erwünschten Steuerungen realisieren soll.
Ferner ist aus der DE-Al-43 14 286 eine Vorrichtung zur Zielführung von Personen bekannt geworden, bei der Richtungsan-
Weisungen gegeben werden sollen, die Verkehrsströme optimieren sollen.
Zwar können derartige Vorrichtungen dazu dienen, die Neigung von einzelnen Personen, mitten im Verkehrsstrom stehen bleiben und insofern selbst Stömungsengstellen zu erzeugen, zu reduzieren. Bei Bauwerken, die auf die Durchleitung von Massenverkehrsströmen ausgelegt sind, sind derartige Systeme jedoch ungeeignet.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Fahrtreppen- /Fahrsteiganordnung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zu schaffen, die das Hindurchleiten von Verkehrsströmen bildenden Personen durch Bauwerke hindurch oder an Bauwerken vorbei verbessern soll, ohne dass im Gefahrenfall Sicherheitsrisiken entstehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sieh aus den Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, Fahrtreppen und/oder Fahrsteige als Förderelemente mit variablen Geschwindigkeiten in den Verkehrsströmen einzusetzen. Durch eine Fahrtreppe oder Fahrsteig mit variabler Geschwindigkeit lässt sich überraschend das Entstehen von Staus vermeiden, ohne dass Sperren eingesetzt werden müssen. Die Steuerung der Verkehrsströme erfolgt erfindungsgemäß basierend auf Verkehrsstromsensoren so, dass der Durchsatz stromauf von Engstellen reduziert wird, so dass es kurz vor der Engstelle selbst nicht zu Behinderungen kommt. Überraschend lässt sich durch diese Maßnahme der Gesamtdurchsatz sogar noch vergrößern, wobei sich erfindungsgemäß der Effekt ausnutzen lässt, dass bei einer Verkehrsstrom knapp unterhalb der Stauneigung der Durchsatz am großen ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist es auch ohne weiteres möglich, durch die erfindungsgemäße Zentralsteuerung über die zentrale Steuereinheit eine umgehende Evakuierung des Bauwerks im Gefahrenfall sicherzustellen. Hierzu
werden alle Fahrtreppen und Fahrsteige in Förderrichtung aufwärts/auswärts geschaltet, und auch in diesem Zustand wird das Entstehen von Staus überwacht.
Erfindungsgemäß ist es günstig, dass die gemäß vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung vorgesehene Fahrtreppen- /Fahrsteiganordnung eine Selbstregelung bietet.
Dies lässt sich zur Kompensation des Anteils der Fahrgäste ausnutzen, die auf der Fahrtreppe in Fahrtrichtung gehen und damit die Fahrtreppe oder den Fahrsteig schneller verlassen, als es gemäß der Fahrgeschwindigkeit der Fahrtreppe oder des Fahrsteigs vorgesehen ist. Während bei Fahrtreppen die Anzahl der gehenden Fahrgäste typischerweise zwischen 5 und 50 % und im Durchschnitt etwa 20 % beträgt, liegt bei Fahrsteigen dieser Anteil regelmäßig höher. Die Verkehrsstromsensoren, die der betreffenden beobachteten Fahrtreppe nachgeschaltet sind, erfassen diese Änderungen des Personenstroms und stellen die Antriebsgeschwindigkeit der Fahrtreppe oder des Fahrsteigs in entsprechender Weise nach.
Erfindungsgemäß besonders günstig ist es, dass Teilstücke der Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung eines Gebäudes mit größeren oder kleineren Geschwindigkeiten betrieben werden können, um Staus an einer anderen Stelle des Verkehrsstroms zu vermeiden.
Die erfindungsgemäße "Lösung lässt sich schwerpunktmäßig bei verzweigten Verkehrsströmen einsetzten, bei Verkehrsströmen also, bei denen über den betrachteten Bereich hinweg Zugänge und Abgänge zu verzeichnen sind.
Dies gilt beispielsweise für Bahnhöfe, Kaufhauser oder Einkaufscenter mit je mehreren Etagen, aber auch beispielsweise für Flughafenanlagen, bei denen ausgedehnte Strecken mit Fahrsteigen ausgerüstet sind.
Erfindungsgemäß besonders günstig ist es, dass die zentrale Steuereinheit eine Statusübersicht über sämtliche relevanten Verkehrsstromparameter - und damit auch deren dynamische Entwicklung - bereit hält.
Hierdurch ist beispielsweise erfassbar, wenn eine Zunahme eines Verkehrsstromes zu erwarten ist. Wenn eingangsseitig des betrachteten Bereiches der Verkehrsstrom anschwillt, kann die zentrale Steuereinheit berechnen, wann mit dem Anschwellen des Verkehrsstroms an der Engstelle zu. rechnen ist und kann gleich Gegenmaßnahmen einleiten, auch wenn zum betrachteten Zeitpunkt noch gar kein hoher Verkehrsstrom an der Engstelle zu verzeichnen ist.
Es ist auch möglich, eine an der Engstelle zusätzlich realisierte Reserve-Fahrtreppe genau dann einzuschalten. Dies hat den Vorteil, dass eine derartige Reserve-Fahrtreppe im Normalbetrieb praktisch verschleißlos als ruhende Treppe bereitsteht und lediglich im Falle einer erhöhten Verkehrslast diese aufnimmt.
Eine derartige Lösung erlaubt es zudem, im Falle einer Wartung auf die parallele Reserve-Fahrtreppe zurückzugreifen.
Es versteht sich, dass bei mehreren parallel gebauten Fahrtreppen auch eine Richtungsumkehr möglich ist. Wenn beispielsweise drei oder vier Fahrtreppen parallel eingebaut sind, von denen im Normalbetrieb die äußerste linke der Abwärtsförderung und die äußerste rechte der Aufwärtsförderung dient, lässt sich erfindungsgemäß die mittlere Fahrtreppe zu besonderen Anlässen in der gewünschten Richtung einschalten. Wenn die betreffende Fahrtreppenanlage beispielsweise an einer U-Bahnstation eingebaut ist, die einem Fußballstadion benachbart ist, kann beispielsweise die mittlere Fahrtreppe deutlich vor Beginn des Fußballspieles auf Aufwärtsbetrieb und kurz vor dessen Ende auf Abwärtsbetrieb geschaltet werden, während sie ansonsten ausgeschaltet verbleibt.
Hierdurch lassen sich erfindungsgemäß Verkehrsaufkommen unter Zuhilfenahme von Verkehrsstrom-Sensoren oder gegebenenfalls zeitgesteuert oder ereignisgesteuert in verbesserter Weise bewältigen.
Ein entsprechender Plan für die Realisierung entsprechend dieser gewünschten Verkehrsflusssteuerung kann auch in der zentralen Steuereinheit vorbereitet hinterlegt sein, um die gewünschten Maßnahmen je bei Bedarf realisieren zu können.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fahrtreppen-/Fahrsteig- anordnung .
Die in der Figur dargestellte Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung 10 stellt die einfachste Form einer Anordnung dar, bei der die erfindungsgemäße Lösung realisierbar ist. Der Einfachheit halber wird hier der Verkehrsstrom lediglich in einer Richtung betrachtet, obwohl es sich versteht, dass bidirektionale Lösungen sinngemäß in entsprechender Weise realisierbar sind.
Es ist eine Fahrtreppe 12 vorgesehen, deren Ausgangs-Verkehrsstrom 14 durch einen Pfeil schematisch angedeutet ist. Der Ausgangs -Verkehrsstrom 14 lässt sich über einen Verkehrsstrom-Sensor 16 erfassen.
Die Fahrtreppe 12 hat einen schwankenden Verkehrsstrom, der der Anzahl von Personen entspricht, die eingangsseitig der Fahrtreppe 12, also stromauf dieser, die Fahrtreppe betreten wollen. Dies ist mit zwei Pfeilen 18 und 20 für den Eingangs-Verkehrsstrom angedeutet.
Ferner ist ein Fahrsteig 22 vorgesehen, der ebenfalls einen Eingangs -Verkehrsstrom 23 hat und dessen Ausgangs-Verkehrsstrom 24 über einen Verkehrsstrom-Sensor 26 erfassbar ist.
Die Verkehrsströme 14 und 24 werden an einem Knotenpunkt 2 8 zusammengeführt. Die Summe der Verkehrsströme entspricht einem Eingangs-Verkehrsstrom 30 einer Fahrtreppe 32. Der Ausgangs-Verkehrsstrom 34 der Fahrtreppe 32 lässt sich über einen Verkehrsstrom-Sensor 3 6 überwachen.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel haben die Fahrtreppen 12 und 32 die gleiche Kapazität. Zur Reduzierung der Stauneigung ist es erfindungsgemäß vorgesehen, die Fahrgeschwindigkeit der Fahrtreppe 12 und des Fahrsteiges 22 so zu wählen, dass es eingangsseitig der Fahrtreppe 32 nicht zu einem Stau kommt. Hierzu wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Verkehrsstrom-Sensor 16 und der Verkehrsstrom-Sensor 26 überwacht. Die Summe der Verkehrsströme, die durch die Sensoren 16 und 26 gemessen werden, ergibt bei der dargestellten Ausfuhrungsform mit einer einer gewissen Verzögerung, die dem Abstand zwischen den Fahrtreppen 12 und dem Fahrsteig 22 einerseits und der Fahrtreppe andererseits entspricht, den zu erwartenden Eingangs-Verkehrsstrom 30 der Fahrtreppe 32.
Wenn festgestellt wird, dass der zu erwartende Eingang-Verkehrsstorm 3 0 größer als die Nennkapazität der Fahrtreppe 32 ist, wird die Fördergeschwindigkeit der Fahrtreppe 12 oder des Fahrsteiges 22 oder beider reduziert, so dass sich auch das Verkehrsaufkommen an den Sensoren 16 und 26 reduziert. Dies wird so lange weitergeführt, bis das aufsummierte Verkehrsaufkommen, gemäß den beiden genannten Sensoren, geringer ist als die Nennkapazität der Fahrtreppe 32.
In einer modifizierten Ausgestaltung ist es vorgesehen, dass aufsummierte Verkehrsaufkommen etwas größer als die Nennkapazität der Fahrtreppe 32. zu wählen. In diesem Fall ergibt sich zwar
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ein Stau eingangsseitig der Fahrtreppe 32, wenn tatsächlich alle Fahrgäste von den Sensoren 16 und 26 zu der Fahrtreppe 32 gelangen. Ein geringer Prozentsatz der Fahrgäste ändert jedoch regelmäßig ihre Meinung oder benötigt eine deutlich längere Zeit als der Durchschnitt für die Strecke zu der Fahrtreppe 32 hin. Diese Abweichung lässt sich dann basierend auf Erfahrungswerten für die optimierte Geschwindigkeitseinstellung der Fahrtreppen und Fahrsteige.verwenden.
Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass eine zentrale Steuereinheit 40 die Signale der Sensoren 16, 26 und 34 über einen Eingang 42 empfängt. Die Datenübermittlung kann entweder festverdrahtet, beispielsweise über eine Feldbus, erfolgen oder auch über eine Funkstrecke, wobei erfindungsgemäß eine störungsfreie Da-tenübermittlung erwünscht ist.
Die zentrale Steuereinheit weist in an sich bekannter Weise einen Mikroprozessor auf, der programmgesteuert für die Optimierung des Verkehrsaufkommens zur staufreien Förderung sorgt. Hierzu weist die zentrale Steuereinheit 40 eine Ausgang 44 auf, dessen Ausgangssignale den nicht dargestellten Antriebsmotoren der Fahrtreppen 12 und 32 und des Fahrsteigs 22 zugeleitet werden. Auch hier ist eine störungsfreie Datenübermittlung über ein beliebiges Medium erfindungsgemäß vorgesehen.
Es versteht sich, dass anstelle der ausgangsseitig angebrachten Sensoren auch eingangsseitig angebrachten Sensoren für die Fahrtreppen vorgesehen sein können. Hierdurch lassen sich die Verkehrsaufkommen noch etwas früher erfassen, wobei aber bei ausgangsseitiger Erfassung auch der Unterschied zwischen stehenden und gehenden Fahrgästen in die Beurteilung der Auslastung einfließt.
Es versteht sich, das anstelle dessen auch eine beidseitige Anordnung der Sensoren vorgesehen sein kann. Die Sensoren können in beliebiger geeigneter Weise ausgestaltet sein, beispielsweise als Infrarotsensoren, als Ultraschallsensoren, als
Radarsensoren, als Stromsensoren für den Antriebsstrom der Fahrtreppe oder auch über eine CCD-Zelle, die per Bilderfassung die gewünschten Fahrgastinformationen auswertet. ■
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Claims (13)

1. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung, mit einer Mehrzahl von Fahrtreppen und/oder Fahrsteigen, mit mindestens einem Verkehrsstrom-Sensor, der den Verkehrsstrom an einer vorgegebenen Stelle eines Bauwerkes erfasst, in oder an welchem die Fahrtreppen und/oder Fahrsteige angebracht sind, und mit einer zentralen Steuereinheit für die Fahrtreppen oder Fahrsteige, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrtreppen und/oder Fahrsteige Antriebsmotoren für eine veränderliche Geschwindigkeit der Fahrtreppe oder des Fahrsteiges (12) aufweisen und dass die zentrale Steuereinheit (40) die Fahrtreppen und Fahrsteige (12) mit einer Geschwindigkeit in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal mindestens eines Verkehrsstrom-Sensors (16, 26, 36) steuert.
2. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Fahrtreppe und/oder jeden Fahrsteig (12) ein Verkehrsstrom-Sensor (16, 26, 36) vorgesehen ist.
3. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkehrsstrom-Sensoren (16, 26, 36) richtungsempfindlich ausgebildet sind und die Bewegungsrichtung der sie passierenden Personen erfassen.
4. Fahrtreppe-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Verkehrsstromes über Zeitschaltuhren oder Timerprogramme erfolgt.
5. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verkehrsstrom-Sensor (16) eingangsseitig einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteiges (12) vorgesehen ist und die Fahrtreppe (12) bei geringem Verkehrsaufkommen mit geringerer Geschwindigkeit und bei hohem Verkehrsaufkommen mit größerer Geschwindigkeit gesteuert durch die zentrale Steuereinheit (40) laufen lässt.
6. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verkehrsstrom-Sensor (26) ausgangsseitig einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteiges (12) vorgesehen ist und die Fahrtreppe (12) bei geringem Verkehrsaufkommen mit geringerer Geschwindigkeit und bei hohem Verkehrsaufkommen mit größerer Geschwindigkeit gesteuert durch die zentrale Steuereinheit (40) laufenlässt.
7. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Steuereinheit (40) eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig (12) mit verminderter Geschwindigkeit laufen lässt, wenn stromab der Fahrtreppe oder des Fahrsteiges (12) ein hohes, insbesondere ein zu hohes, Verkehrsaufkommen besteht.
8. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Zusammenführung von mindestens zwei Verkehrsströmen (16, 26) ausgangsseitig von zwei Fahrtreppen oder Fahrsteigen (12) die Geschwindigkeit der Fahrtreppen oder Fahrsteige (12) zur Vermeidung eines Ausgangsseitigen Staus vermindert eingestellt ist.
9. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrfache Anordnung von Fahrtreppen oder Fahrsteigen (12), die hintereinander oder parallel zueinander betrieben sind, zur Erziehlung eines möglichst gleichmäßigen Verkehrsaufkommens eingestellt ist.
10. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrtreppen und/oder Fahrsteige (12) je Einzel-Steuereinheiten aufweisen, die insbesondere über einen Bus, bevorzugt einen Feldbus, miteinander verbunden sind.
11. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Einzel-Steuereinheiten mit der zentralen Steuereinheit (40) drahtlos, insbesondere über elektromagnetische Wellen, ausgeführt ist.
12. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verkehrsstrom- Sensor (16) als kalibrierter Belastungssensor ausgebildet ist, der basierend auf dem Antriebsstrom der Fahrttreppe oder des Fahrsteigs (12) die Auslastung der Fahrtreppe oder des Fahrsteiges (12) wiedergibt und der zentralen Steuereinheit (40) übermittelt.
13. Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Steuereinheit (40) in einem Sonder-Betriebsfall, insbesondere im Brandfall, eine vorgegebene Verkehrsflusssteuerung einnimmt, insbesondere bauwerks-auswärts.
DE20313375U 2003-08-28 2003-08-28 Fahrtreppen-/Fahrsteiganordnung Expired - Lifetime DE20313375U1 (de)

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DE (1) DE20313375U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009059892A1 (de) * 2009-12-21 2011-06-22 Siemens Aktiengesellschaft, 80333 Vorrichtung und Verfahren zur dynamischen Adaption von Simulatoren von Personen-und Objektströmen als Basis für ein Prognosetool mit Mensch-Maschine-Interaktion
DE102010007775A1 (de) * 2010-02-12 2011-08-18 Siemens Aktiengesellschaft, 80333 Vorrichtung und Verfahren zur Simulation von Objektströmen über Teilgebieten
US10035685B2 (en) 2016-07-11 2018-07-31 Otis Elevator Company Monitoring system for a passenger conveyor

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