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DE20313331U1 - Zielgerätehalterung - Google Patents

Zielgerätehalterung

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DE20313331U1
DE20313331U1 DE20313331U DE20313331U DE20313331U1 DE 20313331 U1 DE20313331 U1 DE 20313331U1 DE 20313331 U DE20313331 U DE 20313331U DE 20313331 U DE20313331 U DE 20313331U DE 20313331 U1 DE20313331 U1 DE 20313331U1
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DE
Germany
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device holder
base body
clamping
lever
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Expired - Lifetime
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DE20313331U
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English (en)
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Individual
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G11/00Details of sighting or aiming apparatus; Accessories
    • F41G11/001Means for mounting tubular or beam shaped sighting or aiming devices on firearms
    • F41G11/004Mountings with clamping means on the device embracing at least a part of the firearm, e.g. the receiver or a dustcover

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Zielgerätehalterung
Die Erfindung betrifft eine Zielgerätehalterung auf einer Schusswaffe, deren Lauf seitlich eine Sacklochbohrung und etwa gegenüberliegend eine Vertiefung aufweist, bestehend aus einem Grundkörper mit konvex geformter Unterseite, die am Waffenlauf anliegt, wobei die Unterseite des Grundkörpers der Zielgerätehalterung an einer Längsseite einen überstehenden zylindrischen Bolzen aufweist, der in die Sacklochbohrung eingreift, und an der Längsseite im Bereich der Vertiefung eine bewegliche und fixierbare Klemmfläche aufweist, die in die Vertiefung eingreift,
Zur Befestigung von Zielfernrohren oder Leuchtpunktvisieren auf Schusswaffen, die z. B. bei Treibjagden zum Einsatz kommen, ist die Verwendung von Zielgerätehalterungen gebräuchlich. Bei diesen Halterungen handelt es sich um Montageteile, die, in der Art eines Dachträgers wie er auf Automobilen befestigt wird, eine schnelle Montage der Zielgeräte erlauben. Zur Befestigung der Zielgerätehalterung werden dabei die bereits vom Hersteller der Waffe am Gerätelauf angebrachten Bohrungen und Einfräsungen genutzt. Eine bauliche Veränderung der Waffe ist für die Anbringung der Zielgerätehalterung deshalb vorteilhafter Weise in der Regel nicht erforderlich.
Aus dem Stand der Technik sind Zielgerätehalterungen (DE 4229089 C2 und DE 20101903 01) bekannt, welche die sich seitlich am Waffenlauf befindlichen und sich gegenüberliegenden Vertiefungen, wie z. B. Sacklochbohrungen und Einfräsungen mit Klemmflächen zur Befestigung der Zielgerätehalterung nutzen.
Das erstgenannte Dokument beschreibt eine Montagevorrichtung für Zielfernrohre, die paarweise eingesetzt wird. Die zur Montagevorrichtung gehörende Klemmfläche befindet sich auf einem sog. Schwenkhebel, der mit dem Ende eines Gewindebolzens verbunden ist und der Gewindebolzen ist in einer tangential zum Waffenlauf orientierten Bohrung im Grundkörper beweglich geführt. Durch das Festziehen einer Mutter auf der gegenüberliegenden Seite wird nach Einrasten des Schwenkhebels in die dafür vorgesehene Vertiefung die Klemmfläche der Montagevorrichtung an die Klemmfläche des Waffenlaufs gepresst. Befindet sich dabei der Bolzen in der Sacklochbohrung auf der gegenüberliegenden Seite kommt es zu einer stabilen wiederlösbaren Verbindung zwischen Zielgerätehalterung und Schusswaffe.
Die im zweiten Dokument beschriebene Zielgerätehalterung beschreibt eine Vorrichtung, die im Prinzip mit der erstbeschriebenen Vorrichtung identisch ist.
Nachteilig bei Vorrichtungen dieser Art ist, dass sie ohne Werkzeug (Schraubenschlüssel oder Imbusschlüssel) nicht richtig fest am Waffenlauf montiert werden können. Gerade bei Treibjagden ist aber eine schnelle und einfache Montage der Leitgeräte erforderlich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Konstruktion einer Zielgerätehalterung, die ohne weitere Hilfsmittel auf dem Lauf einer Schusswaffe befestigt werden kann und gleichzeitig sehr kompakt ist. Die exakte Anpassung der Zielgerätehalterung an die Schusswaffe erfolgt dabei im Rahmen der Herstellung der Schusswaffe bzw. der Anbringung der entsprechenden Vertiefung am Waffenlauf. Dadurch ist auch bei wiederholter Demontage der Zielgerätehalterung eine erneute passgenau Befestigung der Zielgerätehalterung ohne Werkzeuge gewährleistet.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Zielgerätehalterung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass
- die Klemmfläche Bestandteil des unteren Hebelarms eines im
Grundkörper schwenkbar gelagerten Klemmhebels ist,
- die Klemmfläche in senkrechter Richtung zum Waffenlauf schwenkbar ist,
- auf dem Grundkörper eine Exzenterscheibe mittels einer Achse drehbar befestigt ist,
- der obere Arm des Klemmhebels unter der Kraft einer Feder an der Mantelfläche der Exzenterscheibe anliegt, und
- die Exzenterscheibe durch einen mit ihr verbundenen Hebelgriff zwischen Schließ- und Öffnungsstellung drehbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Zielgerätehalterung befindet sich die Klemmfläche, die auf der gegenüberliegenden Seite der Sacklochbohrung in eine Vertiefung am Waffenlauf eingreift, auf dem unteren Teil eines schwenkbar im Grundkörper gelagertem Klemmhebels.
Die Bewegung der Klemmfläche in senkrechter Richtung zum Waffenlauf erfolgt durch Drehung einer auf dem Grundkörper befestigten Exzenterscheibe, deren Mantelfläche in ihrem radialen Abstand zum Dreh- und Mittelpunkt der Scheibe so gestaltet ist, dass sich der Hebelarm bei Drehung der Exzenterscheibe zwischen öffnungs- und Schließstellung hin- und her bewegt. Der obere Arm des Klemmhebels liegt dabei unter der Kraft einer Feder an der Mantelfläche der Exzenterscheibe an. Die Bewegung der Exzenterscheibe wird durch einen mit ihr verbundenen Griff mit verlängertem Hebelarm bewerkstelligt.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, dass durch Nutzung der Hebelkräfte, die zum einen durch den Hebelgriff an der Exzenterscheibe und zum anderen durch die Arme des im Grundkörper schwenkbar gelagerten Klemmhebels auf die Klemmfläche zwischen Klemmhebel und Schusswaffenlauf übertragen werden, auch ohne Werkzeug eine stabile Befestigung der Zielgerätehalterung möglich ist.
Es entspricht der Lehre der Erfindung, dass die Bewegung des Klemmhebels von der Form der Mantelfläche der Exzenterscheibe abhängt. Die Exzenterscheibe ist um eine senkrechte Achse drehbar, die auf der Oberfläche des Grundkörpers befestigt ist. Der radiale Abstand der Mantelfläche zur Drehachse bestimmt dabei den Weg, den der im Grundkörper drehbar befestigte Klemmhebel, zurücklegt.
In der Schließstellung drängt die Exzenterscheibe, die in dieser Stellung einen nicht reduzierten oder sogar vergrößerten radialen Abstand der Mantelfläche zur Drehachse aufweist, den oberen Arm des Klemmhebels nach außen. Infolge dieser Bewegung wird der untere Arm des Klemmhebels mit seiner Innenseite in die entsprechende Vertiefung am Waffenlauf gepresst. Die durch diese Bewegung erzeugte Kraft bewirkt eine Gegenkraft, welcher der in der Sacklochbohrung auf der gegenüberliegenden Seite des Waffenlaufs befindliche Metallbolzen Stand hält. Die so zwischen den beiden Befestigungspunkten erzeugte Spannung erlaubt eine stabile Befestigung der Zielgerätehalterung und des darauf montierten Zielgerätes.
Mit der Bewegung der Exzenterscheibe in Öffnungsstellung liegt der obere Teil des Klemmhebels zunehmend an dem Teil der Mantelfläche der Exzenterscheibe an, deren radialer Abstand zur Drehachse
verringert ist. Die Bewegung des Klemmhebels aus der Vertiefung im Waffenlauf mit zunehmender Drehung der Exzenterscheibe in die Öffnungsstellung wird durch eine Feder bewirkt, die zwischen dem unteren Arm des Klemmhebels und dem Grundkörper befestigt ist. 5
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Justierbarkeit der erfindungsgemäßen Zielgerätehalterung vorgesehen. Zu diesem Zweck ist im oberen Arm des Klemmhebels in senkrechter Richtung zur Mantelfläche der Exzenterscheibe mittels Gewinde eine Justierschraube befestigt. Die Einstellung der Justierschraube hängt vom Waffentyp ab und erfolgt vor der ersten Montage der Zielgerätehalterung auf der entsprechenden Schusswaffe. Die Justierschraube wird dabei so eingestellt, dass der Klemmhebel in der Schließstellung der Exzenterscheibe an deren Mantelfläche mit ausreichender Spannung anliegt. In einer Weiterbildung dieser bevorzugten Ausführungsform liegt die Schraubenspitze der im oberen Arm des Klemmhebels befestigten Justierschraube zum Schutz der Exzenterscheibe nicht direkt auf deren Mantelfläche an. Zur Minimierung des Abriebs auf der Exzenterscheibe befindet sich zwischen der Spitze der Justierschraube und der Mantelfläche ein biegbarer Abschnitt, der mit dem Klemmhebel verbunden ist. Natürlich ist es auch möglich, dass die Justierschraube bei jeder Montage der Zielgerätehalterung zur Herstellung einer besonders stabilen Verbindung mittels Werkzeug nachgezogen werden kann.
Es wurde erkannt, dass die Achsen des in die Sacklochbohrung am Waffenlauf eingreifenden Bolzens und die Klemmfläche am unteren Arm des Klemmhebels idealer Weise einen Winkel zwischen 50 und 90 Grad einschließen.
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In einer besonders bevorzugten Ausführungsform liegt die Unterseite des Grundkörpers nicht mit Ihrer gesamten Fläche auf den Waffenlauf auf, sondern berührt den Waffenlauf nur in zwei zeitlichen Auflagebereichen. Die in senkrechter Richtung durch die Auflageflächen laufenden Achsen schließen dabei einen Winkel von 90 Grad ein.
Die Reduzierung der Auflageflächen auf dem untenseitigen Bereich der Längskanten der Zielgerätehalterung erlauben auch eine verlässliche Montage, falls sich Schmutz auf dem Waffenlauf befindet.
Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass der zylindrische Bolzen, der auf einer Längsseite der konvexgeformten Unterseite des Grundkörpers befestigt ist, eine Metallschraube mit rundem Schraubenkopf ist. Die Schraube ist dabei durch einen im Grundkörper eingeschnittenes Gewinde mit demselben verbunden. Der untere Teil des zylindrischen Schraubenkopfs ist dabei in eine kreisrunde Vertiefung im Grundkörper eingelassen. Dadurch wird die Befestigung in senkrechter Richtung zur Schraubenachse auf vorteilhafteweise vergrößert. Die Verwendung einer Schraube vereinfacht die Fertigung des Grundkörpers und hat Kostenvorteile.
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Oberseite des Grundkörpers aus einer horizontalen Platte mit mindestens drei überstehenden zylindrischen Bolzen, die zur Aufnahme des Zielgerätes optimalerweise die Eckpunkte eines Dreiecks bilden. Daneben weist die Oberfläche der Zielgerätehalterung mindestens eine Öffnung mit Gewinde auf, indem das Zielgerät mittels Schraube befestigt werden kann.
In einer alternativen Weiterbildung der Zielgerätehalterung weist die Oberseite des Grundkörpers vier überstehende zylindrische Metallbolzen auf, die in den Eckbereichen positioniert sind. Zusätzlich sind
auf einer der Mittellinien der rechteckigen Oberfläche des Grundkörpers mindestens zwei Öffnungen mit Gewinde zur Aufnahme der vom Zielgerät ausgehenden Schrauben vorgesehen.
In einer Weiterbildung der Erfindung weist die Oberseite des Grundkörpers zur Befestigung von verschiedenartigen Zielgeräten (Zielfernrohr, Leuchtpunktvisier) und zu deren Aufnahme verschiedene Profile wie z. B. Kanten und Nuten, Schwalbennuten auf. Daneben sind zur Befestigung der Zielgeräte Klemmringe etc. und Bohrungen mit Gewinden vorgesehen.
Im folgendem sollen weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert werden. Die abgebildeten Beispiele sollen die Erfindung jedoch nicht einschränken, sondern nur erläutern. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Figur 1a-1b
Figur 2a-2b
Figur 3
Zielgerätehalterung im Querschnitt und in der Aufsicht in Schließstellung.
Zielgerätehalterung im Querschnitt und in der Aufsicht in Öffnungsstellung. Zielgerätehalterung auf dem Lauf einer Schusswaffe mit reduzierter Auflagefläche.
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Figur 1a zeigt die auf dem Gewehrlauf befestigte Zielgerätehalterung mit ihrer konvex geformten Unterseite 2. Der im Grundkörper 1 befestigte metallische Bolzen 5 ist dabei in die Sacklochbohrung 4a am Gewehrlauf 3 eingelassen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gewehrlaufes 3 liegt die Klemmfläche 7 des Klemmhebels 6 an der Einkerbung 4b des Gewehrlaufes an. Der Anpressdruck, mit welchem die Klemmfläche 7 in der Vertiefung 4b am Gewehrlauf 3 anliegt, wird durch die am oberen Hebelarm 6b anliegende Mantelflä-
ehe der Exzenterscheibe 11 erzeugt. Die Exzenterscheibe 11 ist durch die Achse 10 auf der Oberseite des Grundkörpers 1 drehbar gelagert. In der gezeigten Ausführungsform weist der obere Hebelarm 6b eine Justierschraube 8 auf, deren Spitze an einem zum Hebeiarm gehörenden biegbaren Abschnitt 12 anliegt. Der biegbare Abschnitt 12 liegt mit seiner gegenüberliegenden Seite an der Mantelfläche der Exzenterscheibe 11 an.
Figur 1b zeigt die erfindungsgemäße Zielgerätehalterung aus der Aufsicht. Dabei ist deutlich zusehen, dass in der Schließstellung der Mantelflächenabschnitt 11a der Exzenterscheibe 11 an dem mit dem oberen Hebelarm 6b verbundenen biegbaren Abschnitt 12 anliegt. Durch Drehung der Justierschraube 8 wird der Abstand des biegbaren Abschnitts 12 vom oberen Hebelarm 6b eingestellt. Die Bewegung der Exzenterschreibe 11 wird durch den Hebelgriff 13 erleichtert. Zur Befestigung des Zielgerätes dienen die aus der Oberfläche der Zielgerätehalterung hervorstehenden zylindrischen Bolzen 14a-14d, die in den Eckbereichen der Oberseite angebracht sind. Auf der quer verlaufenden Mittellinie sind zwei Gewindebohrungen 15a und 15b positioniert, die ebenfalls der Befestigung des Zielgerätes dienen.
Figur 2a zeigt den Hebelarm 6 nach Drehung der Exzenterscheibe 11 in die Öffnungsstellung. Die Bewegung des unteren Hebelarms 6a aus der Vertiefung 4b am Waffenlauf wird durch den Druck der Schraubendruckfeder 8 bewirkt.
Figur 2b zeigt, dass der obere Hebelarm 6b in der Öffnungsstellung der Exzenterscheibe 11 an dem Mantelflächenbereich 11b anliegt. Der Vergleich mit dem Mantelflächenbereich 11a, an welchem der Hebelarm 6 in der Schließstellung der Zielgerätehalterung anliegt,
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zeigt, dass der radiale Abstand des Mantelflächenbereichs 11b im Vergleich zu dem von 11a verringert ist. Auf diesem Unterschied beruht der durch das Drehen der Exzenterscheibe vermittelte Mechanismus zur werkzeugfreien Befestigung der Zielgerätehalterung auf dem Waffenlauf 3.
Figur 3 zeigt die erfindungsgemäße Zielgerätehalterung unter Weglassung der technischen Details, die den Befestigungsmechanismus betreffen. Figur 3 soll veranschaulichen, dass sich die Auflagefläche des Grundkörpers 1 der Zielgerätehalterung auf die beiden längsseitigen Bereiche 16a und 16b der konvex geformten Unterseite 2 beschränken. Die Auflageflächen 16a und 16b sind so positioniert, dass die senkrecht durch die Auflageflächen verlaufenden Achsen einen Winkel von 90 ° einschließen. Es wurde erkannt, dass bei dieser Geometrie die Befestigungsstabilität der erfindungsgemäßen Zielgerätehalterung maximal ist.

Claims (12)

1. Zielgerätehalterung auf einer Schusswaffe, deren Lauf (3) seitlich eine Sacklochbohrung (4a) und etwa gegenüberliegend eine Vertiefung (4b) aufweist, bestehend aus einem Grundkörper (1) mit konvex geformter Unterseite (2), die am Waffenlauf (3) anliegt, wobei die Unterseite (2) des Grundkörpers (1) der Zielgerätehalterung an einer Längsseite einen überstehenden zylindrischen Bolzen (5) aufweist, der in die Sacklochbohrung (4a) eingreift, und an der Längsseite im Bereich der Vertiefung (4b) eine bewegliche und fixierbare Klemmfläche (7) aufweist, die in die Vertiefung (4b) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Klemmfläche (7) Bestandteil des unteren Hebelarms (6a) eines im Grundkörper (1) schwenkbar gelagerten Klemmhebels (6) ist,
- die Klemmfläche (7) in senkrechter Richtung zum Waffenlauf (3) schwenkbar ist,
- auf dem Grundkörper (1) eine Exzenterscheibe (11) mittels einer Achse drehbar befestigt ist,
- der obere Arm (6b) des Klemmhebels (6) unter der Kraft einer Feder (9) an der Mantelfläche der Exzenterscheibe (11) anliegt, und
- die Exzenterscheibe (11) durch einen mit ihr verbundenen Hebelgriff (13) zwischen Schließ- und Öffnungsstellung drehbar ist.
2. Zielgerätehalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Klemmhebels (6) von der Form der Mantelfläche der um eine senkrechte Achse (10) drehbaren Exzenterscheibe (11) abhängt, wobei die Exzenterscheibe (11) mit Ausnahme der in der Öffnungsstellung am oberen Arm (6b) des Klemmhebels (6) anliegenden Abschnitts kreisrund ist.
3. Zielgerätehalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheibe (10) in der Schließstellung, aufgrund des nicht reduzierten radialen Abstands der Mantelfläche (11a) zur Drehachse (10), den oberen Arm (6b) des Klemmhebels (6) nach außen drängt und dabei den unteren Arm (6a) des Klemmhebels (6) mit der Klemmfläche (7) an den Waffenlauf (3) presst.
4. Zielgerätehalterung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheibe (11) in Öffnungstellung aufgrund des reduzierten radialen Abstands der Mantelfläche (11b) zur Drehachse (10) den oberen Arm (6b) des Klemmhebel (6) freigibt und die Feder (9) den unteren Arm (6a) des Klemmhebels (6) mit der dazugehörenden Klemmfläche (7) vom Waffenlauf (3) wegbewegt.
5. Zielgerätehalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Arm (6b) des Klemmhebels (6) in senkrechter Richtung zur Mantelfläche (11a, 11b) der Exzenterscheibe (11) mittels Gewinde eine Justierschraube (8) befestigt ist, deren Spitze an der Mantelfläche (11a, 11b) anliegt.
6. Zielgerätehalterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze der im oberen Arm (6b) des Klemmhebels (6), befestigten Justierschraube (8) an einem biegbaren, mit dem Klemmhebel (6) verbundenen Abschnitt (12) anliegt.
7. Zielgerätehalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des in die Sacklochbohrung (4a) am Waffenlauf eingeifenden Bolzens (5) und die Klemmfläche (7) einen Winkel zwischen 50 und 90 Grad einschließt.
8. Zielgerätehalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Grundkörpers (1) zwei Auflagenbereiche (16a, 16b) aufweist, wobei die in senkrechter Richtung durch die Flächen der Auflagebereiche (16a, 16b) laufenden Achsen einen Winkel von 90 Grad einschließen.
9. Zielgerätehalterung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Unterseite (2) des Grundkörpers (1) überstehende zylindrische Bolzen (5) eine Schraube mit zylindrischem Kopf ist, die in ein in den Grundkörper (1) eingeschnittenes Gewinde eingedreht wird, wobei der interne Teil des zylindrischen Schraubenkopfs in eine kreisrunde Vertiefung im Grundkörper (2) eingelassen ist.
10. Zielgerätehalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Grundkörpers (1) zur Befestigung des Zielgerätes aus einer horizontalen Platte besteht die mindestens 3 überstehende, nicht in einer Linie angeordnete, zylindrischen Bolzen (14) und mindestens eine Öffnung mit Gewinde (15a) aufweist.
11. Zielgerätehalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rechteckige Fläche der Oberseite des Grundkörpers (1) zur Befestigung des Zielgerätes in den Eckbereichen 4 überstehende zylindrische Metallbolzen (14a-14d) und eine der Mittellinien zwei voneinander beabstandete Öffnung mit Gewinde (15a, 15b) aufweist.
12. Zielgerätehalterung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Grundkörpers (1) zur Befestigung von verschiedenartigen Zielgeräten mit Profilen wie z. B. Kanten, Nuten, Schwalbennuten und sowie Klemmringen und Bohrungen mit Gewinden versehen ist.
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Representative=s name: SCHARFENBERGER, BURKHARD, DR., DE