DE20313322U1 - Etui - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Etui für Schmuck, Uhren, Münzen oder dergleichen Kleinteile mit einem schachtelartigen Aufnahmeteil mit wenigstens einer Seitenwand und einem an der Seitenwand angeordneten, um eine Schwenkachse verschwenkbaren Klappdeckel, mit welchem eine durch die Seitenwand gebildete obere Öffnung des Aufnähmeteils zumindest teilweise verschließbar ist.
0 Derartige Etuis sind in vielfältiger Form bekannt und haben sich bewährt. Beispielsweise kommen sie auch bei der Unterbringung von Schreibgeräten, optischen Geräten usw. zum Einsatz. Um den Inhalt des Etuis entnehmen zu können, braucht lediglich der Klappdeckel nach oben verschwenkt zu werden, um 5 die obere Öffnung und damit den Zugriff auf den Inhalt des Etuis freizugeben.
Damit dieser Klappdeckel in Schließstellung fest bleibt, wird aber ein zusätzlicher Verschluss benötigt, der die Herstellung des Etuis insgesamt erheblich aufwendiger macht. Vor allem
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braucht der Deckel in der Regel eine zusätzliche Lasche, die in den Unterteil des Etuis oder etwa den Schlitz einer Seitenwand eingreift oder die Seitenwand an dem Unterteil übergreift, und dort fixiert werden kann. Andere Verschlussmöglichkeiten bestehen beispielsweise in der Verwendung von Druckknöpfen oder Klettverschlüssen.
Es besteht daher die Aufgabe, ein Etui der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Klappdeckel ohne mechanischen Zusatzverschluss in Schließstellung gehalten werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist das Etui wenigstens einen weiteren Klappdeckel auf, der den ersten Klappdeckel in Schließstellung außenseitig übergreift und dessen Schwenkachse tiefer als diejenige des ersten Klappdeckels angeordnet ist.
Hierdurch kann der erste Klappdeckel durch den darüber liegenden zweiten Klappdeckel in Schließstellung gehalten werden, der seinerseits um seine Schwenkachse aus einer Öffnungsposition, in der der erste Klappdeckel freigegeben ist, in eine Schließposition schwenkbar ist, in der ein Verschwenken des ersten Klappdeckels nicht möglich ist.
Dabei weist der zweite Klappdeckel aufgrund seiner tiefer liegende Schwenkachse im Bereich seines Randes zweckmäßigerweise mindestens ein abwärts gerichtetes Wandteil auf, welches in Schließstellung im wesentlichen parallel zu der Seitenwand des Etuis verläuft und diese außenseitig übergreift. Das bedeutet, dass der dieser zweite Klappdeckel praktisch ein schwenkbarer Stülpdeckel ist, der im Bereich seiner Anordnung das Aufnahmeteil mit dessen Außenwand und dem ersten Klappdeckel in diesem Bereich einfasst. Abhängig von der geometrischen Form des Aufnahmeteils können im Randbereich des
zweiten Klappdeckels auch mehrere abwärts gerichtete Wandteile in einem Winkel zueinander angeordnet sein, um die Parallelität hinsichtlich der Seitenwände des Aufnahmeteils zu gewährleisten.
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Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Schwenkachse des zweiten Klappdeckels zu der Schwenkachse des ersten Klappdeckels in einem Winkel, insbesondere rechwinklig, verläuft. Somit kann der zweite Klappdeckel über den ersten 0 Klappdeckel in Schließstellung geschwenkt werden und dabei auch die Schwenkachse des ersten Klappdeckels zumindest teilweise überdecken und so ein ungewolltes Aufschwenken des ersten Deckels verhindern. Die Schwenkachse des zweiten Klappdeckels ist hierbei bezüglich der Schwenkachse des ersten Klappdeckels prinzipiell in einem beliebigen Winkel anordenbar.
Ein zusätzliches Maß an Sicherung gegen das unbeabsichtigte Verschwenken des ersten Klappdeckels bietet also eine Ausführungsform des Etuis, bei der die Schwenkachse des ersten Klappdeckels in Schließstellung zumindest teilweise durch den zweiten Klappdeckel und/oder dessen Wandteile überdeckbar ist. Die eventuelle Schwenkbewegung wird hierbei nicht nur an dem freien Ende des Klappdeckels sondern auch und insbesondere direkt an der Achse der Schwenkbewegung unterbunden und ist daher besonders sicher.
Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Etuis ist die Schwenkachse des zweiten Klappdeckels in Höhe des Bodens des Etuis angelenkt. In der Öffnungsposition ist in diesem Fall der zweite Klappdeckel vollständig von dem Aufnahmeteil weg verschwenkbar und dadurch das Aufnahmeteil vollständig freigegeben, während wiederum in der Schließposition entlang der Schwenkachse des zweiten Klappdeckels zumindest ein Bereich
der Wandteile über die gesamte Höhe der Seitenwand des Aufnahmeteils verläuft und so dem Deckel eine hohe Stabilität verleiht.
Soll beispielsweise auch ein Teil einer Seitenwand des Aufnahmeteils etwa zur geschickteren Entnahme oder zur besseren Präsentation von darin untergebrachten Gegenständen bei Öffnung verschwenkt werden, bietet sich eine Ausführungsform des Etuis besonders an, bei der die Seitenwand des Etuis, an der der erste Klappdeckel angeordnet ist, selbst um eine von der Öffnung beabstandete Schwenkachse zumindest teilweise verschwenkbar ist. Teilweise verschwenkbar ist in diesem Zusammenhang so zu verstehen, dass die zusätzliche Schwenkachse in irgend einer Höhe der Seitenwand angeordnet ist und deren 5 oberer Teil dann um diese nach außen oder innen verschwenkt werden kann. Es ist aber auch möglich eine oder mehrere der Seitenwände des Aufnahmeteils allein oder zusätzlich verschwenkbar auszubilden, ohne dass daran die Schwenkachse des ersten Klappdeckels angeordnet sein muss.
Eine auch optisch und ästhetisch besonders ansprechende Anordnung ergibt sich, wenn der zweite Klappdeckel mehrteilig, insbesondere zweiteilig, ausgebildet ist. Hierdurch kann sowohl speziellen Formen des Aufnahmeteils oder des gesamten Etuis, als auch besonderen Wünschen hinsichtlich der Formgebung des zweiten Klappdeckels Rechnung getragen werden.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung des Etuis sind verschiedene Teile des zweiten Klappdeckels mit jeweils eigener Schwenkachse an unterschiedlichen Stellen des Etuis angelenkt. So lässt sich der zweite Klappdeckel praktisch aufteilen und die jeweiligen Teile einzeln über das Aufnahmeteil bzw. den ersten Klappdeckel stülpen, wobei die Anbringung verschiedener einzelner Teile des
zweiten Klappdeckels insoweit keinen Einschränkungen unterliegt, als sowohl Teile verschiedener Größe und Ausdehnung als auch Schwenkachsen unterschiedlicher Erstreckung und deren Anordnung in verschiedenen Winkeln zueinander denkbar sind.
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Als günstig hinsichtlich der Verteilung verschiedener Teile des zweiten Klappdeckels erweist sich eine Ausführungsform des Etuis, bei der die verschiedenen Teile des zweiten Klappdeckels an sich gegenüberliegenden Stellen, insbesondere an parallelen Seiten des Etuis angeordnet sind. Die verschiedenen Teile des zweiten Klappdeckels werden so bei einem Schließvorgang desselben immer aufeinander zugeschwenkt und zeigen dabei eine gute und sichere Handhabbarkeit für den jeweiligen Benutzer, da eine unbeabsichtigte Öffnung nur eines Klappdeckelteils die 5 Sicherung durch den zweiten Klappdeckel noch nicht außer Kraft setzt.
Besonders bevorzugt wird hierbei eine Ausführungsform des Etuis, bei der der zweite Klappdeckel zweiteilig ausgebildet ist und seine beiden Teile den ersten Klappdeckel bezüglich dessen Schwenkachse jeweils seitlich übergreifen. Der zweiteilige, flügelartig ausgebildete zweite Klappdeckel kann dabei mit seinen beiden Schwenkachsen am Boden des Etuis angelenkt sein und seine beiden Teile können jeweils von der Seite her das Aufnahmeteil übergreifen. Während die beiden Teile des zweiten Klappdeckels damit aus der Schließposition seitlich von dem Aufnahmeteil und dem darauf befindlichen ersten Klappdeckel wegschwenkbar sind, bildlich gesehen also gewissermaßen von dem Etui weg- oder auseinander klappen und sich dann neben diesem in Öffnungsposition befinden, kann der dann zugängliche erste Klappdeckel in Querrichtung dazu aus seiner Schließposition angehoben werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung dieses Etuis besteht in einer Anordnung des zweiten Klappdeckels, bei der die beiden Teile des zweiten Klappdeckels symmetrisch zueinander sind und übereinstimmende Abmessungen aufweisen. Dabei ist es möglich, dass die beiden Teile des zweiten Klappdeckels beispielsweise jeweils weniger als die Hälfte des Etuis übergreifen. Dadurch ist für den Benutzer die Stelle gut erkennbar, an welcher die beiden Teile des zweiten Deckels erfasst und auseinander geschwenkt werden können. Darüber hinaus lassen sich durch diese Maßnahme auch ästhetische Effekte erzielen. Denkbar ist bei der zweiteiligen Ausbildung des zweiten Klappdeckels allerdings auch, dass die beiden Teile jeweils mehr als die Hälfte des Etuis und sich damit folglich selbst übergreifen, was eine zusätzliche Sicherung darstellen kann.
Damit auch bei einer Ausführungsform mit mehrteiligem zweiten Klappdeckel ein genügend fester Sitz des zweiten Klappdeckels an dem Aufnahmeteil und so eine Sicherung des ersten Klappdeckels gegen Verschwenken erreicht werden kann ist es von Vorteil, wenn einander zugewandte Ränder mehrerer Teile des zweiten Klappdeckels parallel zueinander und parallel zu ihren Schwenkachsen oder parallel zueinander und schräg zu ihren Schwenkachsen verlaufen. Hierdurch wird zudem bewirkt, dass bei der Öffnungs- oder Schließbewegung die Ränder des zweiten Klappdeckels in symmetrischer Art und Weise voneinander weg bzw. aufeinander zu bewegt werden, diese Ausbildung ist neben ihrer einfachen Handhabung erneut auch dazu geeignet, das ästhetische Empfinden des Benutzers anzusprechen.
Die dem jeweiligen Klappdeckelteil zugeordneten Ränder können in anderen Weiterbildungen des Etuis auch Zusatzfunktionen erfüllen, wenn sie etwa zweckmäßigerweise gewellt oder gezackt ineinandergreifend oder mit Abstand ausgebildet sind. So ist es
beispielsweise möglich, dass sich Ränder von mehreren Teilen übergreifen oder Randbereiche durch Ineinandergreifen derart aneinander anstehen, dass ein gegenseitig ein Verschwenken verhindert wird oder aber, die Ränder weisen einen irgendwie gearteten Abstand auf, so dass eine andere, beispielsweise erhabene Ausgestaltung des ersten Klappdeckels ermöglicht wird, die etwa eine Hinweisfunktion bezüglich des aufbewahrten Inhalts wahrnehmen kann.
0 Um das Etui zusätzlich gegen unbeabsichtigtes Öffnen zu sichern, oder auch, um weitere, zum Beispiel nicht im vollständigen Sitz an dem Aufnahmeteil ausgebildete Formen des zweiten Klappdeckels zu ermöglichen, ist es von Vorteil, an dem Etui im Bereich der Schwenkachsen des zweiten Klappdeckels oder seiner Teile mindestens ein Zugelement nach Art eines Band, einer Schnur oder dergleichen zu befestigen und mit wenigstens einem, insbesondere gleichen, Gegenstück zu verbinden, wobei dieses Zugelement die Deckelteile in Schließstellung übergreift. Der zweite Klappdeckel bzw. dessen Teile sind dann durch das Zugelement in ihrer Schließstellung gehalten, wenn dieses mit seinem Gegenstück verbunden ist.
Zusammen mit einer vorstehend erwähnten Ausnehmung zwischen einander mit Abstand zugewandten Rändern lässt sich beispielsweise eine Ausführungsform des Etuis mit einem quadratischen Aufnahmeteil, einem ersten und einem zweiteiligen zweiten Klappdeckel realisieren, die mit einem breiteren Schmuckband als Zugelement versehen ist, wobei dieses Band die gleiche Farbe wie der erste Klappdeckel und die gleiche Breite wie der zwischen den einander zugewandten Rändern der beiden Teile des zweiten Klappdeckels gebildete Abstand aufweist. Hierbei entsteht aus den technischen Maßnahmen zur Sicherung des ersten, dem Aufnahmeteil zugeordneten Klappdeckels
gleichzeitig ein ästhetischer Eindruck, der einem entfernten Betrachter den Eindruck einer optisch ansprechenden Verschnürung des Etuis vermittelt.
Nachstehend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
Fig.1 eine Vorderansicht einer rechteckigen Ausführungsform 0 des Etuis mit Aufnahmeteil und zweiflügeligem,
teilweise geöffnetem zweitem Klappdeckel,
Fig.2 eine Vorderansicht eines Etuis analog dem der Fig. 1 mit beiden Klappdeckeln in vollständiger Öffnungsposition,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Etuis gemäß Fig.2 mit den Flügeln des zweiten Klappdeckels in teilweise geöffneter Position und
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Fig. 4 eine Ausführungsform eines rechteckigen Etuis etwa gemäß Fig.1, aber mit daran angeordnetem Zugelement.
In der Fig.1 ist ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Etui erkennbar, welches ein im wesentlichen rechteckiges Aufnahmeteil 2 mit einem Unterteil 3 aufweist. An der dem Betrachter abgewandten oberen Längsseite des Unterteils 3 ist ein Klappdeckel 4 angelenkt, der aus einer hier dargestellten Schließposition in eine in den folgenden Figuren zu sehenden Öffnungsposition verschwenkt werden kann. In der Schließposition überdeckt der Klappdeckel 4 hier die von den Seitenwänden 5 des Aufnahmeteils 2 gebildete obere Öffnung. An dem Etui 1 ist ein weiterer zweiter Klappdeckel 6 angeordnet,
der zweiteilig flügelartig ausgebildet ist. Die beiden Flügel 6' des zweiten Klappdeckels 6 sind mit ihren auf Bodenhöhe des Aufnahmeteils 2 angeordneten Schwenkachsen 7, die senkrecht zu der Schwenkachse 9 des ersten Klappdeckels 4 stehen, so an dem Etui 1 angebracht, dass sie jeweils von gegenüberliegenden Seiten den ersten Klappdeckel 4 in Schließstellung außenseitig übergreifen. Die Flügel 6' des zweiten Klappdeckels 6 weisen dabei im Bereich ihrer Ränder abwärts gerichtete Wandteile 8 auf, die in der Schließstellung des jeweiligen Flügels 61 im 0 wesentlichen parallel zu der dem Wandteil 8 benachbarten Seitenwand 5 des Aufnahmeteils verläuft und diese außenseitig übergreift.
Die Fig. 2 zeigt das Etui 1 mit seinen Klappdeckeln 4 und 6 in der Öffnungsposition, wobei gleichzeitig dargestellt ist, dass das Aufnahmeteil quadratische sein kann. Der zweiflüglig ausgebildete zweite Klappdeckel 6 mit seinen Flügeln 6' ist dabei um seine Schwenkachsen 7 nach außen verschwenkt, so dass er den ersten Klappdeckel 4 nicht mehr außenseitig übergreift.
Die Flügel 6' stehen dabei derart in einem stumpfen Winkel bezüglich der Bodenebene des Etuis 1 von diesem ab, dass zwei Randlinien der beiden Flügelteile 6' des zweiten Klappdeckels 6 zu stehen kommt, gegenüber der Standfläche des Etuis 1 abgesenkt sind, zum Beispiel wenn ein Benutzer das Etui 1 hält.
Der erste Klappdeckel 4 ist um seine Schwenkachse 9 verschwenkt und gibt den Zugriff auf den Inhalt des Aufnahmeteils 2 frei.
Demgegenüber ist in der Fig.3 das Etui 1 auf seiner Bodenfläche stehend dargestellt. Nachdem die Flügel 6' des zweiten Klappdeckels 6 um deren Schwenkachse 7 verschwenkt wurden und so den Klappdeckel 4 freigaben, wurde dieser um seine Schwenkachse 9 in eine im wesentlichen senkrechte Öffnungsposition verschwenkt. Die sich gegenüberliegenden
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Ränder 10 der Flügel 61 stützen sich jetzt, nachdem sie leicht in Richtung der Schließposition zurückgeschwenkt wurden an dem ersten Klappdeckel 4 ab, wodurch sich die beiden Klappdeckel 4 und 6 in ihrer dargestellten Position halten und eine beispielsweise zur Präsentation geeignete Aufstellung des Etuis 1 eingenommen wird, da der nicht dargestellte, in dem Unterteil 3 des Aufnahmeteils 2 befindliche Gegenstand so gut zu sehen ist.
In der Fig.4 ist schließlich eine Ausführungsform des Etuis 1 dargestellt, deren Anordnung im wesentlichen der der Fig. 1 mit einem teilweise aufgeschwenkten Flügel 6' des zweiten Klappdeckels 6 entspricht. Der andere, vom Betrachter aus gesehen rechte Flügel 6' befindet sich in Schließposition und übergreift außenseitig den ersten Klappdeckel 4. Im Bereich der Schwenkachse 7 des rechten Flügels 6' ist auf Höhe des Bodens des Etuis 1 mittig ein Zugelement 11 in Form eines sich flexibel von dem Etui weg erstreckenden Bandes angeordnet. Dieses kann an die senkrechte Seitenfläche des rechten Flügels 6' und dann um die nach oben gewandte Deckelfläche des zweiten Klappdeckels gelegt werden, so dass es auch den zweiten Flügel 6, wenn sich dieser in Schließposition befindet, übergreift. Wenn das Zugelement 11 mit seinem ebenfalls mittig im Bereich der Schwenkachse 7 des anderen Flügels 6' angeordneten Gegenstück 1 1 ' verbunden wird, können diese etwa durch Verknoten, so fixiert werden, dass sie den zweiten Klappdeckel 6 in Schließposition halten und derart das gesamte Etui 1 gegen ein unbeabsichtigtes Aufschwenken der Klappdeckel 4 und 6 gesichert ist.
Den vorstehend in der Zeichnung genauer beschriebenen Ausführungsformen ist also ein Etui 1 für Schmuck, Uhren, Münzen oder dergleichen Kleinteile mit einem schachtelartigen
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Aufnahraeteil 2 entnehmbar, mit wenigstens einer Seitenwand 5 und einem an der Seitenwand 5 angeordneten, um eine Schwenkachse 9 verschwenkbaren Klappdeckel 4, mit welchem eine durch die Seitenwand 5 gebildete obere Öffnung des Aufnahmeteils 2 zumindest teilweise verschließbar ist. Das Etui 1 zeichnet sich dadurch aus, dass es wenigstens einen weiteren Klappdeckel 6 aufweist, der den ersten Klappdeckel 4 in Schließstellung außenseitig übergreift und dessen Schwenkachse 7 tiefer als diejenige des ersten Klappdeckels 4 angeordnet ist.
/ Ansprüche
Claims (13)
1. Etui (1) für Schmuck, Uhren, Münzen oder dergleichen Kleinteile mit einem schachtelartigen Aufnahmeteil (2) mit wenigstens einer Seitenwand (5) und einem an der Seitenwand (5) angeordneten, um eine Schwenkachse (9) verschwenkbaren Klappdeckel (4), mit welchem eine durch die Seitenwand (5) gebildete obere Öffnung des Aufnahmeteils (2) zumindest teilweise verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Etui (1) wenigstens einen weiteren Klappdeckel (6) aufweist, der den ersten Klappdeckel (4) in Schließstellung außenseitig übergreift und dessen Schwenkachse (7) tiefer als diejenige des ersten Klappdeckels (4) angeordnet ist.
2. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Klappdeckel (6) im Bereich seines Randes mindestens ein abwärts gerichtetes Wandteil (8) aufweist, welches in Schließstellung im wesentlichen parallel zu der Seitenwand (5) des Etuis (1) verläuft und diese außenseitig übergreift.
3. Etui nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (7) des zweiten Klappdeckels (6) zu der Schwenkachse (9) des ersten Klappdeckels (4) in einem Winkel, insbesondere rechwinklig, verläuft.
4. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (9) des ersten Klappdeckels (4) in Schließstellung zumindest teilweise durch den zweiten Klappdeckel (6) und/oder dessen Wandteile (8) überdeckbar ist.
5. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (7) des zweiten Klappdeckels (6) in Höhe des Bodens des Etuis (1) angelenkt ist.
6. Etui nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (5) des Etuis (1), an der der erste Klappdeckel (4) angeordnet ist, selbst um eine von der Öffnung beabstandete Schwenkachse zumindest teilweise verschwenkbar ist.
7. Etui nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Klappdeckel (6) mehrteilig, insbesondere zweiteilig, ausgebildet ist.
6. Etui nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Teile des zweiten Klappdeckels (6) mit jeweils eigener Schwenkachse (7) an unterschiedlichen Stellen des Etuis (7) angelenkt sind.
9. Etui nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Teile des zweiten Klappdeckels (6) an sich gegenüberliegenden Stellen, insbesondere an parallelen Seiten des Etuis (1) angeordnet sind.
10. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Klappdeckel (6) zweiteilig ausgebildet ist und seine beiden Teile den ersten Klappdeckel (4) bezüglich dessen Schwenkachse (9) jeweils seitlich übergreifen.
11. Etui nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass einander zugewandte Ränder (10) mehrerer Teile des zweiten Klappdeckels (6) parallel zueinander und parallel zu ihren Schwenkachsen (7) oder parallel zueinander und schräg zu ihren Schwenkachsen (7) verlaufen.
12. Etui nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (10) gewellt oder gezackt ineinandergreifend oder mit Abstand ausgebildet sind.
13. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Schwenkachsen (7) des zweiten Klappdeckels (6) oder seiner Teile mindestens ein Zugelement (11) nach Art eines Bandes, einer Schnur oder dergleichen befestigt und mit wenigstens einem, insbesondere gleichen, Gegenstück (11') verbindbar ist, wobei dieses Zugelement (11) die Deckelteile in Schließstellung übergreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20313322U DE20313322U1 (de) | 2003-08-28 | 2003-08-28 | Etui |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20313322U DE20313322U1 (de) | 2003-08-28 | 2003-08-28 | Etui |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20313322U1 true DE20313322U1 (de) | 2003-10-16 |
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ID=29265809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20313322U Expired - Lifetime DE20313322U1 (de) | 2003-08-28 | 2003-08-28 | Etui |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20313322U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103315493A (zh) * | 2013-06-27 | 2013-09-25 | 苏州群泰包装制品有限公司 | 一种外方内圆结构的珠宝盒 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1681718U (de) | 1954-05-20 | 1954-08-19 | Karl H W Tacke G M B H | Schau- und verkaufspackung, insbesondere fuer bekleidungsstuecke. |
| DE1784347U (de) | 1958-08-21 | 1959-03-05 | Berne & Giller G M B H | Halbetui, insbesondere zur aufbewahrung von schmuck, uhren u. dgl. |
| FR2424722A1 (fr) | 1978-05-05 | 1979-11-30 | Environnement Design | Coffret en particulier pour bijoux |
| US5035319A (en) | 1990-06-07 | 1991-07-30 | Kunisch Hans P | Jewelry storage case |
-
2003
- 2003-08-28 DE DE20313322U patent/DE20313322U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031120 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20040129 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060804 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20100302 |