DE20313025U1 - Beschattungssystem - Google Patents
BeschattungssystemInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/03—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
- E04D13/033—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights provided with means for controlling the light-transmission or the heat-reflection, (e.g. shields, reflectors, cleaning devices)
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Beschattungssystem für Lichtbänder oder Lichtkuppeln, mit mehreren Platten aus Metall, die an einem Rahmen der Lichtkuppel oder des Lichtbandes festlegbar sind und Öffnungen für einen begrenzten Lichtdurchtritt aufweisen, wobei die Platten jeweils in einem Winkel zueinander angeordnet sind.
Es gibt Beschattungssysteme für Lichtbänder oder Lichtkuppeln, bei denen ein Gewebe aus textilem Material oder Platten über einen lichtdurchlässigen Bereich montiert werden, um nur einen Teil des Lichtes in den darunter liegenden Raum eintreten zu lassen. Um eine ausreichende Stabilität zu besitzen, ist das Gewebe oder sind die Platten auf einem Rahmengestell angeordnet, das mit dem Rahmen des Lichtbandes oder der Lichtkuppel verbindbar ist. Ein solches Rahmengestell ist relativ aufwendig und teuer in der Herstellung.
Ferner ist aus der DE 203 03 157 ein Beschattungssystem bekannt, bei dem eine Platte aus Metall an mehreren Streben festlegbar ist, so dass auch große Flächen eines Lichtbandes beschattet werden können. Auch bei diesem Beschattungssystem besteht der Nachteil, dass die Streben montiert werden müssen und gerade für klei-
LOESENBECK · STRACKE
• SPECHT · DANTZ * JATENtANAflÄLtÖ- e6r0&AN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
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«eitel
Anmeldungstext vom 21.08.2003 Seite 2
nere Lichtbänder oder Lichtkuppeln der Bedarf an einem kostengünstigen Beschattungssystem besteht.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Beschattungssystem für Lichtbänder oder Lichtkuppeln zu schaffen, das einfach und kostengünstig aufgebaut ist.
Diese Aufgabe wird mit einem Beschattungssystem mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß sind mehrere winklig zueinander angeordnete Platten vorgesehen, die an ihren Verbindungskanten zur Ausbildung einer selbsttragenden Konstruktion aneinander festgelegt sind. Eine solche selbsttragende Konstruktion braucht kein stützendes Rahmengestell, das an dem Lichtband oder der Lichtkuppel montiert werden muss, sondern vielmehr können die Platten unmittelbar an dem Rahmen der Lichtkuppel oder des Lichtbandes festgelegt werden. Die Platten bilden somit einen Sonnen- und Blendschutz aus, der zusätzlich aufgrund der entsprechenden Festigkeit der Platten aus Metall auch eine Sicherheit gegen Durchstürzen und Hagelschlag bietet. Das Beschattungssystem lässt sich somit in die Kategorie „harte Bedachung" einordnen, die auch einbruchhemmend wirkt und einen
gewissen Schallschutz bietet. Die einzelnen Platten können vormontiert als Be- ^ schattungssystem auf die Baustelle geliefert werden, wobei dann lediglich noch eine Festlegung an dem Rahmen der Lichtkuppel oder des Lichtbandes erfolgen muss.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Platten an ihren Verbindungskanten abgekantet. Wenn solche abgekanteten Stege ausgebildet sind, erhöht sich die Festigkeit der Konstruktion, wobei zusätzlich die abgekanteten Stege in einem U-förmigen Profil aufgenommen sein können. Dadurch wird eine besonders große Stabilität für das Aufnehmen von Lasten erreicht.
Die abgekanteten Stege können für eine einfache Montage über Schrauben, Nieten oder durch eine Fügeverbindung aneinander gehalten sein.
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ * f ATEN^AN^ÄLtä- EÜROF^Ai?PATPENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
·· **Anmefdungstext vom 21.08.2003 Seite 3
Damit das Beschattungssystem ein geringes Eigengewicht aufweist, sind die Platten als Metallbleche, vorzugsweise als Aluminiumbleche mit einer Decke zwischen 0,5 und 3,0 mm ausgebildet. Dabei können die Öffnungen in der Platte zwischen 30 und 80 %, vorzugsweise zwischen 40 und 70 % der gesamten Fläche einnehmen.
Für eine quadratische Lichtkuppel lässt sich ein optisch ansprechendes Beschattungssystem bereitstellen, wenn vier Platten vorgesehen sind, die pyramidenförmig aneinander festgelegt sind. Für längliche Lichtbänder lassen sich ähnliche Konstruktionen erhalten, wobei wegen der länglichen Ausbildung ein Dachfirst ausgebildet wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
15
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Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbei
spiels eines erfindungsgemäßen Beschattungssystems;
Figur 2 eine geschnittene Detailansicht des Beschattungssystems der
Figur 1;
Figur 3 eine geschnittene Detailansicht des Beschattungssystems der
Figur 1 im Bereich der Verbindung zweier Platten;
Figur 4 eine Draufsicht auf das Beschattungssystem der Figur 1;
Figur 5 eine Draufsicht auf ein modifiziertes Ausführungsbeispiel ei
nes Beschattungssystems, und
Figur 6 eine Detailansicht der Öffnungen in den Platten des Beschat
tungssystems der Figur 1.
Ein Beschattungssystem 1 umfasst mehrere dreieckförmige Platten 2, die winklig zueinander angeordnet sind, wobei vier Platten zusammen eine Pyramide ausbil-
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ 5 ? &Agr;&Idigr;&Egr;&Ngr;&Eacgr;&Agr;&Ngr; WALTE^ EWROPEAl^ PATEJJT AND TRADEMARK ATTORNEYS
··· Anmeldungstext vom 21.08.2003 Seite 4
den. Die Platten 2 weisen einen nach unten abgekanteten Rand 3 auf, der an einem Rahmen einer Lichtkuppel oder eines Lichtbandes festlegbar ist. Zwischen den Platten 2 sind Verbindungskanten 4 vorgesehen, an denen die Platten 2 aneinander festgelegt sind. Die Platten 2 weisen Öffnungen 5 auf, so dass ein Teil des auftreffenden Lichtes an die darunter liegende Lichtkuppel oder das Lichtband durchgeleitet wird.
Wie in Figur 2 zu sehen ist, verläuft die Platte 2 schräg nach oben und besitzt einen vertikal nach unten erstreckenden Randabschnitt 3. Dieser Randabschnitt 3 ist an einem Rahmenprofil 6 des Lichtbandes oder der Lichtkuppel festgelegt, wobei das
&igr; Rahmenprofil 6 aus Kunststoff besteht und durch ein inneres Hohlprofil 7 verstärkt
ist. Eine Befestigung der Platten 2 erfolgt dann über Schrauben, Nieten oder ähnliche Befestigungsmittel, die dann den Abschnitt 3 sowie das metallische Hohlprofil 7 durchgreifen. Zwischen dem Rahmenprofil 6 und dem Abschnitt 3 kann auch eine elastische Lage als Dichtungskanal, beispielsweise aus Moosgummi oder Schaumstoff, vorgesehen sein, um auch eine Vibrationsdämpfung zu bewirken.
In Figur 3 ist der Bereich zweier benachbarter Platten 2 gezeigt. Die Platten 2 sind an ihren Verbindungskanten abgekantet und weisen nach oben hervorstehende Stege 9 und 10 auf, die im wesentlichen rechtwinklig zur übrigen Platte 2 ausgebildet sind. Die Stege 9 und 10 liegen formschlüssig aneinander an und sind von einem U-förmigen Profil 11 umgriffen. Zur Festlegung der Platten 2 sind Schrauben 12 vorgesehen, die die Stege 9 und 10 aneinander festlegen. Die Schrauben 12 durchgreifen auch das U-förmige Profil 11, so dass im Bereich der Verbindungskanten 4 eine Verstärkung durch die abgekanteten Stege 9 und 10 sowie das Profil 11 gegeben ist. Über die Länge der Verbindungskanten 4 können mehrere Schrauben, Nieten etc. vorgesehen sein. Ferner ist es möglich, statt dieser Befestigungsmittel eine Fügeverbindung vorzusehen, beispielsweise durch eine Verpressen der Stege 9 und 10. Es ist auch möglich, die Stege 9 und 10 miteinander zu verkleben, um eine Verbindung zu erhalten, die dann auch noch zusätzlich gesichert werden kann.
In Figur 4 ist das Beschattungssystem in der Draufsicht dargestellt und es lassen sich die vier dreieckförmigen Platten 2 erkennen, die an ihren Verbindungskanten 4 aneinander festgelegj.sind j^nd.pyr.4rmdenförmig#eine Lichtkuppel.abdecken.
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Anmeldungstext vom 21.08.2003 Seite 5
Bei der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform ist statt der Pyramidenform ein längliches Beschattungssystem ausgebildet, das zwei dreieckförmige Platten 2' aufweist, die an trapezförmigen Platten 20' festgelegt sind, wobei an den Verbindungskanten 4' dieselbe Verbindungstechnik eingesetzt werden kann, die im Hinblick auf Figur 3 erläutert wurde. An den trapezförmigen Platten 20' ist ferner ein Dachfirst 40' ausgebildet, der ebenso durch abgekantete Stege und ein U-förmiges Profil ausgebildet sein kann.
In Figur 6 sind die in Figur 1 nur schematisch dargestellten Öffnungen 5 gezeigt.
Die Platten 2 weisen in regelmäßigen Abständen Bereiche mit kleineren ausgestanzten Öffnungen 5 auf, die von lichtundurchlässigen Feldern 15 getrennt sind. Durch die Ausbildung von lichtundurchlässigen Feldern 15 ergibt sich eine besonders gute Beschattungswirkung, da nach Art eines Laubbaumes nur ein Halbschatten an die darunter liegende Lichtkuppel bzw. das Lichtband weitergelassen wird.
Die einzelnen Öffnungen 5 sind durch Stege 16 voneinander getrennt, so dass keine zu große Material Schwächung durch die Öffnungen 5 auftritt.
Claims (7)
1. Beschattungssystem für Lichtbänder oder Lichtkuppeln, mit mehreren Platten (2) aus Metall, die an einem Rahmen (6) der Lichtkuppel oder des Lichtbandes festlegbar sind und Öffnungen (5) für einen begrenzten Lichtdurchtritt aufweisen, wobei die Platten (2) jeweils in einem Winkel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (2) an ihren Verbindungskanten (4) zur Ausbildung einer selbsttragenden Konstruktion aneinander festgelegt sind.
2. Beschattungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (2) an ihren Verbindungskanten (4) abgekantet sind.
3. Beschattungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungskanten (4) der Platten (2) abgekantete Stege (9, 10) ausgebildet sind, die in einem U-förmigen Profil (11) aufgenommen sind.
4. Beschattungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekanteten Stege (9, 10) über Schrauben (12), Nieten oder durch eine Fügeverbindung aneinander gehalten sind.
5. Beschattungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (2) als Metallblech mit einer Dicke zwischen 0,5 und 3,0 mm ausgebildet sind.
6. Beschattungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5) in den Platten (2) zwischen 30 und 80%, vorzugsweise zwischen 40 und 70% der gesamten Fläche einnehmen.
7. Beschattungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vier Platten (2) vorgesehen sind, die pyramidenförmig aneinander festgelegt sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE20313025U1 true DE20313025U1 (de) | 2003-10-30 |
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ID=29414572
Family Applications (1)
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2705985A1 (fr) | 1993-06-01 | 1994-12-09 | Innovation Partners | Système d'éclairage zénithal destiné à être disposé dans une ouverture ménagée dans une toiture. |
| WO1995016100A1 (en) | 1993-12-08 | 1995-06-15 | Openbaar Lichaam Werkvoorzieningsschap Marrelân Groep | Sun protection |
| DE20303157U1 (de) | 2003-02-27 | 2003-04-30 | Essmann GmbH & Co. KG, 32107 Bad Salzuflen | Beschattungssystem |
| DE20220557U1 (de) | 2002-03-15 | 2003-10-23 | Heinrich Strunz GmbH, 95111 Rehau | Sonnenschutzvorrichtung |
-
2003
- 2003-08-21 DE DE20313025U patent/DE20313025U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE20303157U1 (de) | 2003-02-27 | 2003-04-30 | Essmann GmbH & Co. KG, 32107 Bad Salzuflen | Beschattungssystem |
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