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DE20313810U1 - Fahrzeug - Passive Sicherheit - Google Patents

Fahrzeug - Passive Sicherheit

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Publication number
DE20313810U1
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DE
Germany
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vehicle
supports
front supports
force
wedge shape
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Expired - Lifetime
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DE20313810U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/15Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted having impact absorbing means, e.g. a frame designed to permanently or temporarily change shape or dimension upon impact with another body
    • B62D21/152Front or rear frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Erich Mundhenke 28.07.2003
Kessiehäuser Straße 12 31848 Bad Münder OT Bakede
Fahrzeug - Passive Sicherheit
Bekanntlich sind praktisch alle von einem Treibstoffmotor angetriebene Fahrzeuge mit selbsttragenden Karosserien ausgestattet.
Es ist festzustellen, dass die Träger, die parallel zueinander in den Heck und Frontbereichen der marktüblichen Karosserien angeordnet sind, immer noch ähnlich geradlinig parallel konzipiert sind, allerdings nur bis zur Fahrgastzelle, wie bei den nicht selbsttragenden Karosserien in den Anfängen der Kraftfahrzeugtechnik.
An diesen Trägern werden auch bei den selbsttragenden Karosserien immer noch die Antriebsaggregate sowie die Fahrwerke befestigt.
Die auf der herkömmlichen Art parallel angeordneten Träger im Frontbereich haben bei einem Frontalcrash den Nachteil, dass die kinetischen Energien, die sich aufgrund der Geschwindigkeiten der Fahrzeuge ergeben, voll von den Karosserien zwangsläufig deshalb aufgenommen werden müssen, weil aufgrund der Trägeranordnungen und Trägerformen angefahrene Gegenstände wie bei einer Umklammerung festgehalten werden und bei hohen Geschwindigkeiten zur totalen Verformung der Karosserien führen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß durch eine andere Formgebung der Frontträger wesentliche Verbesserungen bezüglich der Sicherheit erzielt werden können. Die Frontträger müssen in ihrer Form derart gestaltet sein, daß sie zusammen eine Keilform bilden. Durch diese Keilform werden die von außen gegen das Fahrzeug wirkenden Kräfte zur Seite abgeleitet bzw. das Fahrzeug wird abgedrängt.
Beispielweise würde ein mit hoher Geschwindigkeit angefahrener Baum, in ein Fahrzeug mit derart ausgestalteten keilförmigen Frontträgern nicht bis in die Fahrgastzelle vordringen. Die Keilform würde das Fahrzeug an den Baum vorbei leiten, zwangsläufig würden hierbei mehrere Teile der Karosserie sowie auch ein Teil des Fahrwerks vom Fahrzeug abgetrennt Durch diesen Vorgang wird die Geschwindigkeit verringert und der sicheren Tod der Fahrgäste verhindert.
Die größte Gefahr ist hierdurch zunächst vermieden, aber es muß trotz des abgeleiteten Aufpralls noch die Restgeschwindigkeit sowie die Schleudergefahr vermieden werden, dieses kann mittels einer hierfür unterhalb des Fahrzeughecks angeordneten Notbremseinrichtung geschehen, die automatisch unverzüglich zwangsläufig nach dem Aufprall ausgelöst wird, so daß das Fahrzeug gut ausrichtet zum Stillstand kommt.
Auch bei einem Aufprall auf eine Leitplanke, der aus hoher Geschwindigkeit spitzwinklig zu dieser verläuft, würde sich die Keilform der Frontträger insofern positiv auswirken, daß das Fahrzeug aufgrund der abgeschrägten Frontträger die Leitplanke nicht stark verformt und die Leitplanke nicht in das Fahrzeug eindringt, sondern das Fahrzeug abgeleitet wird und an der Leitplanke entlang gleitet und von der Notbremseinrichtung zum halten gebracht wird.
Diese Notbremseinrichtung ist für zwei wichtige Situationen erforderlich, zum einen als Ersatz für die evtl. ausgefallene Bremsanlage und zum anderen für die Schleuderverhinderung. Diese Notbremseinrichtung wirkt mit zwei, jeweils in der Nähe der Hinterräder angeordneten nicht drehbaren über Gelenke an der Karosserie des Fahrzeugs fest verbundenen schwenkbaren hebelähnlichen Vorrichtung, die fest auf den Boden bzw. Fahrbahn aufsetzt. Es kann hierfür auch eine andere Konstruktion Verwendung finden, Voraussetzung ist lediglich die Wirkungsweise.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 Prinzipbild von umgestalteten Frontträgern - in perspektivischer Darstellung
Fig. 2 Prinzipbild von umgestalteten Frontträgern - in einer Draufsicht
Fig. 3 Alternativdarstellung zu Fig. 2
Fig. 4 Prinzipbild einer Notbremseinrichtung im Heck eines Fahrzeugs - in einer Draufsicht
Fig. 5 Prinzipbild der Notbremseinrichtung im Heck eines Fahrzeugs - in der Seitenansicht
Fig. 1 ist eine Prinzipdarstellung der Erfindung gezeigt in dem perspektivisch dargestellten Fahrzeugumriß (1) und die in der Front des Fahrzeugs angeordneten bisher üblichen verkürzten Frontträgern (3) sowie die daran angeschlossenen schräg zur Mitte verlaufenden bzw. keilförmig ausgebildeten kraftabweisenden Frontträgern (4) und die schwächer ausgelegten Frontträgerverlängerungen (5) nur zur Aufnahme von Karosserieteilen.
Fig. 2 ist eine Prinzipdarstellung der Erfindung gezeigt in dem Fahrzeugvorderteil (1a) mit den Frontträgern (3), den kraftabweisenden Frontträgern (4), die Frontträgerverlängerungen (5), ein Vorderrad (19a) und die Vorderachse (2).
Fig. 3 ist eine Alternative von Fig. 2 der Erfindung gezeigt in dem Fahrzeugvorderteil (1b) mit den Frontträgern (3), den kraftabweisenden Frontträgern (4), den Frontträgerverlängerungen (5), dem kraftabweisenden dreieckigen Formteil (6), den Verbindungspunkt (Drehpunkt) (7), der angedeuteten Vorderachse (2) und den Vorderrädern (19a).
Fig. 4 ist eine Prinzipdarstellung der Erfindung gezeigt in der Draufsicht des Fahrzeughecks (1c) mit der angeordneten Notbremseinrichtung (11), die Verbindung (17) der angedeuteten Hinterachse (9) und dem Bremsformteil (8).
Fig. 5 ist eine Prinzipdarstellung der Erfindung gezeigt in der Seitenansicht des Fahrzeughecks (1d) mit der entriegelten Bremseinrichtung (11) in arretierter Betriebsstellung, der angedeuteten Hinterachse (9), dem Verbindungsteil (14) zwischen Notbremseinrichtung (11) und Frontträger (6) bzw. (4), der Führung (13), der Druckfeder (16) und der Stütze (12).
Es versteht sich von selbst, dass gerade nach der erfindungsgemäßen Gestaltung der Frontträger, wie unter Fig. 1-3 gezeigt, beim Aufprall aus überhöhten Geschwindigkeiten die Fahrzeuge an den Aufprallgegenständen vorbei geführt werden und nicht mehr wie bei den bisherigen Frontträgeranordnungen angefahrene Gegenstände zwischen den Frontträgern aufgenommen werden und die totale Verformung der Karosserien der Fahrzeuge zur Folge haben.
Die erfindungsgemäßen Gestaltungen der Frontträger richten sich jeweils nach den Bauformen bzw. Platz in den Frontbereichen der Fahrzeuge. Diese Ausgestaltungen (Konstruktionen) der Frontträger können beispielsweise gemäß der in den Fig. 1-3 gezeigten Weise erfolgen.
Ergänzende Ausführungen zu Geschwindigkeitsverzögerungen sowie zu Verhinderungen der Schleudergefahren ist der erfindungsgemäße Einbau von Notbremseinrichtungen in den Heckbereichen der Fahrzeuge gemäß Fig. 3 und 4 und / oder eine durch den Aufprall ausgelöste Bremswirkung auf die Hinterräder der Fahrzeuge.

Claims (4)

1. Fahrzeug mit einem Treibstoffmotor und einer auf die Räder (19a) und (19b) des Fahrzeugs wirkenden Bremskraftanlage und parallele Chassisträger im Front- und Heckbereich fest verbunden mit einer selbsttragenden Karosserie (1) zur Aufnahme der Fahrwerke (2) und (9), Radhäuser und Stoßstangen, dadurch gekennzeichnet, daß an den verkürzten Frontträgern (3), in den Punkten (10), der kraftabweisende zu einer Keilform ausgebildete Frontträger (4) und die als Fortsetzung der Träger (3) gedachte leichtere Trägerausführung (5) zu einer festen Baueinheit zusammen gefügt sind.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein stabiles dreieckiges kraftabweisendes Rahmenteil (6) mit dem Frontträger (4) durch den Drehpunkt (7) fest verbunden sind.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß über eine kontaktbildende Verbindung (14), die zwischen dem kraftabweisenden Träger (4) und der Notbremseinrichtung (11) angeordnet ist, die Bremsformteile (8) und die Stützen (12) bei einem Aufprall zuverlässig über die Verbindung (14) entriegelt werden und mittels einer Feder (16), die sich in der Führung (13) befindet, nach unten auf den Boden in Bremsstellung bewegt werden und in eine Rastung, die in der Führung (13) angeordnet ist, fest positioniert werden.
4. Fahrzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Räder (19a) wirkende Bremskraft, nach einem Aufprall auf den Frontträger (4), automatisch abgeschaltet wird und das die Bremskraft ausschließlich automatisch selbstständig auf die Heckräder (19b) wirkt.
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