DE20313741U1 - Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen - Google Patents
Mischeinrichtung für mobile Mahl- und MischanlagenInfo
- Publication number
- DE20313741U1 DE20313741U1 DE20313741U DE20313741U DE20313741U1 DE 20313741 U1 DE20313741 U1 DE 20313741U1 DE 20313741 U DE20313741 U DE 20313741U DE 20313741 U DE20313741 U DE 20313741U DE 20313741 U1 DE20313741 U1 DE 20313741U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mixing
- suction
- container
- mixing device
- cleaning element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000002156 mixing Methods 0.000 claims description 167
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 70
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 35
- 238000000227 grinding Methods 0.000 claims description 27
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 12
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 3
- 238000003756 stirring Methods 0.000 claims description 2
- 238000007599 discharging Methods 0.000 abstract description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 abstract description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 11
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 2
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 239000012141 concentrate Substances 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000010006 flight Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K5/00—Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
- A01K5/001—Fodder distributors with mixer or shredder
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K5/00—Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
- A01K5/001—Fodder distributors with mixer or shredder
- A01K5/004—Fodder distributors with mixer or shredder with mixing or shredding element rotating on vertical axis
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N17/00—Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
- A23N17/007—Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs for mixing feeding-stuff components
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/10—Maintenance of mixers
- B01F35/145—Washing or cleaning mixers not provided for in other groups in this subclass; Inhibiting build-up of material on machine parts using other means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/75—Discharge mechanisms
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/75—Discharge mechanisms
- B01F35/754—Discharge mechanisms characterised by the means for discharging the components from the mixer
- B01F35/75465—Discharge mechanisms characterised by the means for discharging the components from the mixer using suction, vacuum, e.g. with a pipette
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Birds (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Accessories For Mixers (AREA)
Description
Titel: Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen
Die Erfindung betrifft eine Mischeinrichtung für auf Fahrzeugen montierte, mobile Mahl- und Mischanlagen insbesondere für die Futteraufbereitung, mit einem ein Mischwerkzeug aufweisenden, einen Behälterboden und einen Trichterteil umfassenden Mischbehälter, dem über wenigstens eine Eintragsöffnung Mischgut oder Mischgutbestandteile zuführbar sind und aus dem über eine Austragsöffnung Mischgut austragbar ist.
Fahrbare Mahl- und Mischanlagen werden in der Landwirtschaft z.B. bei der Aufbereitung und Mischung von Viehfutter benötigt. Für viele Landwirte ist es unwirtschaftlich, eigene stationäre Mischanlagen für Viehfutter, Kraftfutter, eine Getreideaufbereitung u.dgl. anzuschaffen. Daher sind diese Landwirte dazu übergegangen, auf ihrem Hof nur Speicher- und Futtersilos aufzustellen und die Mischung und Aufbereitung des Viehfutters und der Viehfutterbestandteile von Fremdfirmen durchführen zu lassen, die mit fahrbaren Mahl- und Mischanlagen zu den einzelnen Höfen hinfahren. Alle zum Mahlen und Mischen benötigten Anlagekomponenten zum Ansaugen, Zerkleinern, Fördern, Mischen und Austragen der Mischfutterkomponenten müssen auf den Fahrzeugen montiert sein. Da der auf Fahrzeugen für sämtliche Komponenten zur Verfügung stehende Platz sowohl in der Breite als auch in der Höhe begrenzt ist, ist es erforderlich, die einzelnen Komponenten der Mischeinrichtung bzw. der gesamten Mahl-, Quetsch- und Mischanlage auch für wechselnde Anforderungsprofile hinsichtlich Größe und Funktionalität zu optimieren .
In der gattungsgemäßen DE 199 60 118 hat die Anmelderin beispielsweise einen im Volumen veränderbaren Mischbehälter vorgeschlagen. Aus der ebenfalls gattungsgemäßen DE 100 18 752 Al ist es bekannt, die Pneumatikförderanlage und die für eine mechanische Förderung des Mischguts bestimmten Anlagekomponenten durch schaltbare Schwenkklappen im Arbeitskreislauf mehrfach einzusetzen.
Ein weiteres Problem bei mobilen Mahl- und Mischanlagen besteht in der möglichen Kontaminierung des zu mischenden Viehfutters oder Getreides durch Chargen, die in einem vorherigen Mischprozeß verarbeitet wurden. Da die Effizienz einer mobilen Mahl- und Mischanlage davon abhängt, nicht nur ein bestimmtes Vieh- oder Kraftfutter, sondern unterschiedliche Zusammensetzungen von Viehfutter aufbereiten zu können, besteht im Markt weiterhin Bedarf, nach jedem Mahl- und Mischvorgang eine möglichst optimale Reinigung aller Anlagekomponenten erzielen zu können. Hierzu ist es insbesondere notwendig, den Mischbehälter, in welchen sämtliche Bestandteile des Mischgutes bzw. Viehfutters eingebracht werden, in einer Weise zu leeren, daß im nächsten Mischvorgang keine Restbestandteile der vorherigen Charge mehr enthalten sind. Bezüglich der Restentleerung bilden insbesondere der Behälterboden des Mischbehälters sowie die Trichterwände des Trichterteils des Mischbehälters die kritischen Zonen. An den gattungsgemäßen Mischbehältern kann unabhängig von der Entleerungsart, die entweder über eine mechanische, unmittelbar oberhalb des Behälterbodens in den Mischbehälter ragende Austragsschnecke bewirkt wird oder pneumatisch dadurch erfolgt, daß der Mischbehälter mit Überdruck beaufschlagt wird und der Inhalt des Mischbehälters durch den anliegenden Überdruck durch eine Austragsöffnung hindurch abgeführt wird, am Behälterboden eine Restmenge von ca. 2 0 bis 3 0 kg Mischgutreste verbleiben. Bei den Mahl- und Mischanlagen der Anmelderin kann, um eine vollständige Restentleerung des Mischbehälters einschließlich dieser Mischgutrestmenge zu er-
reichen, der Innenraum des Mischbehälters durch ein Mannloch in seinem Deckel betreten und der Innenraum manuell gesäubert werden. Andere Hersteller sind dazu übergegangen, den Trichterteil soweit zu verjüngen, daß die Austragsöffnung einen Großteil des Behälterbodens ausmacht und dadurch die dort verbleibende Restmenge aufgrund des reduzierten Flächenquerschnitts ebenfalls vermindert ist. Die zusätzliche Verjüngung des Trichterteils hat allerdings den Nachteil, daß sich entweder bei gleichem Behältervolumen die Bauhöhe des Mischbehälters ändert, weswegen der Trichterboden bis auf Höhe der Fahrzeugachsen abgesenkt werden muß, oder daß das Behältervolumen minimiert werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mischeinrichtung für eine mobile, auf einem Fahrzeug montierte Mahl- und Mischanlage zu schaffen, bei der eine optimierte Restentleerung des Mischbehälters ohne manuelle Arbeitsschritte und ohne die Notwendigkeit einer Verringerung des Behältervolumens erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Behälterinnenraum des Mischbehälters für eine pneumatische Restentleerung ein Reinigungsorgan vorgesehen ist, welches über den Behälterboden entlangbewegbar ist und wenigstens eine Saugöffnung aufweist, über die auf dem Behälterboden nach der Entleerung liegengebliebenes Mischgut pneumatisch austragbar ist. Die Erfindung verwendet mithin zur Restleerung des Mischbehälters ein Saugreinigungsorgan, welches zumindest den Mischbehälterboden überstreicht und die dort liegengebliebenen Mischgutrestmengen pneumatisch durch einen Saugstrom abführt. Entsprechende Reinigungsorgane können hierbei unabhängig von der für den gesamten Mischbehälter vorgesehen Entleerungsart vorgesehen werden. So kann bei einer mobilen Mahl- und Mischanlage, die ohnehin mit einer ausschließlich pneumatisch mit Überdruck arbeitenden Einrichtung zur Entleerung versehen ist, der Überdruck nach der normalen Entleerung des Mischbehälters über die Austragsöffnung durch Verschließen der Austragsöff-
nung auf das Reinigungsorgan umgeleitet werden. Bei einer ausschließlich mechanisch arbeitenden Einrichtung zur Entleerung hingegen muß für das Reinigungsorgan eine zusätzliche Saugbeaufschlagung des Reinigungsorgans vorgesehen werden.
In bevorzugter Ausgestaltung ist die Saugöffnung zumindest zum Behälterboden und/oder zur Trichterinnenwand des Trichterteils hin offen. Durch die auch zur Trichterinnenwand hin offene Saugöffnung wird nicht nur der Behälterboden sondern auch der untere trichterförmige Bereich des Mischbehälters von dort noch anhaftenden oder liegengebliebenen Mischgutresten gereinigt. In bevorzugter Ausgestaltung ist die Saugöffnung als sich zumindest über die Unterseite des Reinigungsorgans erstreckender Saugschlitz ausgebildet, so daß das Reinigungsorgan keine Totstellen für bestimmte Zonen des Behälterbodens aufweist. Das Reinigungsorgan kann insbesondere ein Rückenblech aufweisen, welches vom Behälterboden zur Frontseite des Reinigungsorgans ansteigt. Durch diese Maßnahme kann das Reinigungsorgan auch während des Mischvorgangs in Drehrichtung des Mischwerkzeugs bewegt werden. Das Reinigungsorgan kann eine geschlossene Unterseite aufweisen und die Saugöffnung und/oder der Saugschlitz ist zur Frontseite des Reinigungsorgans hin offen, wobei vorzugsweise zwischen der Saugöffnung und dem Behälterboden eine Schaufel, ein Leitblech, eine Gummi- oder Metallippe od.dgl. angeordnet ist. Bei dieser Ausgestaltung des Reinigungsorgans wird mithin die auf dem Behälterboden liegengebliebene Restmenge durch eine Kombination der Schaufel und des Saugstroms vom Behälterboden abgehoben und an die Saugöffnung herangeführt. Besonders vorteilhaft ist, wenn das Reinigungsorgan als Saugdüse ausgebildet ist.
Um den Behälterboden mit einfachen Maßnahmen vollständig abzureinigen, ist besonders vorteilhaft, wenn das Reinigungsorgan um eine zentrale Drehachse herum bewegbar ist, mithin einen Rotationssauger bildet. Die zentrale Drehachse des Reinigungsorgans kann dann insbesondere mit der Drehachse einer das
Mischwerkzeug bildenden, senkrecht zum Behälterboden ausgerichteten Mischschnecke zusammenfallen. Derartige, aufrecht stehende Mischschnecken sind in der Regel als Mischwerkzeuge in den Mischbehältern angeordnet, wobei über die trichterförmige Verengung des Trichterteils das Mischgut dem unteren Ende der Mischschnecke zugeführt und dann mittels der in einem Mischrohr angeordneten Mischschnecke zur Zirkulation des Mischgutes zum Behälterdeckel hintransportiert wird. Zum Antreiben des Reinigungsorgans kann dieses mit dem Antrieb der Mischschnecke bewegbar sein. In bevorzugter Ausgestaltung ist das Reinigungsorgan derart mit dem Antrieb der Mischschnecke gekoppelt, daß das Reinigungsorgan für die Restentleerung entgegen der Mischbewegungsrichtung der Mischschnecke bewegbar ist. Dies kann insbesondere dadurch erzielt werden, daß das Reinigungsorgan mit dem Mischwerkzeug oder dem Antrieb des Mischwerkzeuges über eine Mitnehmerverbindung gekoppelt ist, die in einer Drehrichtung des Antriebs oder des Mischwerkzeugs einen Freilauf und nur in entgegengesetzter Drehrichtung eine Mitnahme des Reinigungsorgans bewirkt. Alternativ hierzu kann das Reinigungsorgan von dem Antrieb der Mischschnecke entkoppelt und mittels eines separaten Antriebs antreibbar sein. Bei Ausgestaltungen, bei der das Reinigungsorgan mit der Mischschnecke in Mischrichtung mitbewegbar ist, ist besonders vorteilhaft, wenn das Reinigungsorgan zugleich als Bodenrührer ausgebildet ist und/oder mit einem parallel zur Trichterwand sich erstreckenden Rührarm versehen ist, um die Intensität des Mischvorgangs auch an der Trichterinnenwand zu erhöhen. Bei mit der Mischschnecke mitbewegten Reinigungsorganen ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Reinigungsorgan am Rücken des unteren Wendelgangs der Mischschnecke ausgebildet ist.
Bei den als Rotationssaugern ausgebildeten Reinigungsorganen ist besonders vorteilhaft, wenn diese im Innern einen Saugkanal aufweisen, der mit einem zentral am Behälterboden angeordneten pneumatischen Auslaßanschluß verbunden ist. Bei zentralem Auslaßanschluß und einem Reinigungsorgan mit Saugkanal muß
dann nur gewährleistet sein, daß der mit den Saugöffnungen verbundene Saugkanal einen ausreichenden Austragsquerschnitt für das Erzeugen eines die Mischgutreste mitreißenden Saugstroms aufweist. Ein als Rotationssauger arbeitendes Reinigungsorgan läßt sich insbesondere auch dann verwirklichen, wenn die Mischschnecke am Behälterboden mittels eines Drehlagers abgestützt ist. Das entsprechende Drehlager kann dann zentral mit einem Durchlaß für den Auslaßanschluß versehen sein, wobei zumindest ein unterer Abschnitt der Mischschnekkenwelle hohl ausgebildet und an den Saugkanal und/oder an die Saugöffnung/en angeschlossen wird.
Bei mobilen Mahl- und Mischanlagen mit mechanischer Entleerung des Mischbehälters ist der pneumatische Auslaßanschluß zweckmäßigerweise an eine Saugleitung einer pneumatischen Fördereinrichtung der Mahl- und Mischanlage angeschlossen. Es versteht sich, daß der Auslaßanschluß und/oder die Saugleitung mittels eines Verschlußmittels absperrbar sein sollten, um mit dem Reinigungsorgan einen Austrag aus dem Mischbehälter nur bei der Restentleerung zu bewirken. Bei Mahl- und Mischanlagen mit pneumatischer Entleerung ist der Mischbehälter für die pneumatische Entleerung mit Überdruck ausgebildet und der Auslaßanschluß ist über eine absperrbare Leitung an die pneumatische Austragsleitung stromabwärts der Austragsöffnung angeschlossen. Durch Absperren der Austragsöffnung wird dann der Überdruck durch das Reinigungsorgan hindurchgeleitet, wobei durch den entstehenden Saugstrom die am Behälterboden bzw. an der Trichterwand liegengebliebenen Mischgutreste pneumatisch mitgerissen und aus dem Behälterinnenraum abgeführt werden.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematisch eine mobile Mahl- und Mischanlage mit Pneumatikförderung und rein pneumatischem Austrag des Mischguts;
Fig. 2 schematisch in einer Detailansicht den im Trichterteil des Mischbehälters angeordneten Rotationssauger;
Fig. 3 den Rotationssauger aus Fig. 2 in Draufsicht; und
Fig. 4 eine Mahl- und Mischanlage mit mechanischer Austragseinrichtung und pneumatischer Restentleerung.
Die in Fig. 1 insgesamt mit 50 bezeichnete, auf einem nicht dargestellten Fahrzeug wie insbesondere einem Lastkraftwagen montierte, mobile Mahl- und Mischanlage umfasst eine ausschließlich pneumatisch arbeitende Förder- und Entleerungseinrichtung mit einem Drehkolbengebläse 4, über welches in der Ansaugleitung 1 durch Unterdruck Getreide oder andere Mischgutbestandteile aus einem weiter nicht dargestellten stationären Silo angesaugt und wahlweise einer Hammermühle 2 oder einer Getreidequetsche 3 zugeführt werden. Die entsprechend zerkleinerten Getreide- oder Kornbestandteile werden anschließend wiederum pneumatisch über die Zuführleitung 5 einem Totalabscheider 6 zugeführt, in welchem die Futterbestandteile aus dem Luftstrom ausgefiltert und mittels der Zuführschnecke 7 durch eine Eintragsöffnung 8 einem auf dem Fahrzeug montierten Mischbehälter 20 zugeführt werden. Der Mischbehälter 20 umfasst einen Mischbehälterdeckel 21, einen zylindrischen Behälterteil 22, einen sich hieran nach unten anschließenden Trichterteil 23 sowie einen Behälterboden 24. Der Mischbehälter 20 ist als Wiegemischer ausgeführt und mit einer Wiegeeinrichtung 2 5 sowie einer senkrechtstehend im Innenraum 2 6 des Mischbehälters 2 0 angeordneten Mischschnecke 27 versehen, die innerhalb eines im Abstand vom Behälterboden 24 endenden Mischrohres 2 8 angeordnet ist und mittels eines Motors 2 9 angetrieben wird, der am Behälterdeckel 21 bzw. am oberen Ende des Zylin-
derteils 22 des Mischbehälters 20 angeflanscht ist und hydraulisch oder elektrisch angetrieben wird. Mit der Mischschnecke 27 und deren um die Mischschneckenwelle 30 angeordneten Schneckenwendeln 32 wird eine Durchmischung des Inhalts des Mischbehälters 20 erzielt. Hierbei können dem Mischbehälter zusätzlich zu den in der Mühle 2 oder Quetsche 3 zerkleinerten Getreidebestandteilen über den Komponententrichter 33 und die Zuführleitung 34 Kraftfutterbestandteile, medizinische Zusätze od.dgl. und über die Zuführleitung 3 5 auch Futteröl aus dem Futteröltank 36 zugeführt werden, wobei beiden Leitungen 34,35 jeweils nicht dargestellte Verschlußklappen oder Verschlußventile zugeordnet sind. Das im Mischbehälter 20 durch Rotation der Mischschnecke 27 zirkulierende, am Ende des Mischvorgangs vollständig durchmischte Mischgut wird bei der Mahl- und Mischanlage 50 ausschließlich pneumatisch aus dem Mischbehälter 20 abgezogen. Der Mischbehälter 20 ist hierzu als Überdruckbehälter ausgebildet und im Behälterboden 24 ist eine mittels der schematisch angedeuteten Klappe 37 verschließbare Austragsöffnung 3 8 ausgebildet, durch die bei Überdruck im Mischbehälter 2 0 das durchmischte Mischgut den pneumatisch mit einem Ausblasstrom beaufschlagbaren Austragsleitungen 3 9 oder 4 0 zugeführt wird. Die Austragsleitungen 3 9 oder 4 0 können hierbei über einen Blasstrom des Drehkolbengebläses 4 und die Verbindungsleitung 41, der eine nicht dargestellte Verschlußklappe zugeordnet ist, mit Überdruck beaufschlagt werden, um das Mischgut auch über große Höhen einem Speichersilo od.dgl. zuführen zu können. Der vorstehend beschriebene Aufbau einer mobilen Mahl- und Mischanlage ist dem Fachmann aus dem Stand der Technik bekannt, so daß eine detaillierte Beschreibung der Anlagenteile wie des Pneumatikförderers oder des Totalabscheiders 6 hier nicht erfolgt.
Erfindungsgemäß ist im Mischbehälter 20 ein hier als Rotationssauger ausgebildetes Reinigungsorgan 10 angeordnet, welches ausschließlich zur vollständigen Restentleerung des Mischbehälters 20 dient. Mit dem Reinigungsorgan 10 können im Innen-
raum 2 6 des Mischbehälters 2 0 auf dem Behälterboden 24 oder an der Trichterinnenwand 31 des Trichterteils 23 liegengebliebene Mischgutreste mittels eines Saugstroms abgesaugt werden. Die Anordnung und der Aufbau des Reinigungsorgans 10 werden nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 erläutert.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der im Behälterinnenraum 26 im Bereich des Trichterteils 23 mit geringem Abstand oberhalb des Behälterbodens 24 angeordnete Rotationssauger 10 einen Saugerarm 11, der bis auf einen schmalen Spalt an die Trichterinnenwand 31 heranreicht und kreisförmig um die Achse A der Mischschneckenwelle 3 0 der Mischschnecke 2 7 bewegbar ist. Der Saugerarm 11 ist im Schütze des Rückens der unteren Wendel 32 der Mischschnecke 27 angeordnet und mit einem Rükkenblech 12 versehen, welches sich im Rücken der Mischerwendel 32 entsprechend deren Steigung erstreckt und parallel zu dieser mit dem hinteren Rand 13 bis annähernd zum Trichterboden 24 herabreicht. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Saugerarm 11 drehfest mit der Wendel 32 der Mischerschnecke 27 verbunden und der Saugarm 11 weist im Innern einen hohlen Saugkanal 14 auf, der zur Unterseite 15 des Saugarms 11 und zur Stirnseite 16 des Saugarms 11 jeweils eine Saugöffnung 15A,16A aufweist, über die nicht dargestellte Mischgutbestandteile in den Saugkanal 14 hineingesogen werden können. Der Zwischenspalt und der Abstand des Saugarms 11 zur Trichterinnenwand 31 bzw. zum Behälterboden 24 sind ausreichend bemessen, alle Bestandteile des Mischgutes in den Saugkanal einsaugen zu können. Der Saugkanal 14 steht über den sich mit der Wendelkrümmung mitkrümmenden Kanalabschnitt 17 mit einem Hohlraum 18 im Innenraum des unteren Abschnitts 3OA der Mischschneckenwelle 30 in Verbindung, wobei in diesem Hohlraum 18 ein Drehlager 42 zur drehbaren Abstützung der Mischschnecke 30 am Behälterboden 24 des Mischbehälters 20 angeordnet und befestigt ist. Der Hohlraum 18 ist nach oben durch die Verschlußplatte 70 begrenzt, um Strömungsverluste zu minimieren. Das Drehlager 42 weist zentral einen Durchlaß 43 auf, der in einen
Auslaßanschluß 44 im Behälterboden 24 mündet. Der Auslaßanschluß 44 ist unter Zwischenschaltung einer Absperrklappe 45 und der Verbindungsleitung 49 an den Entleerungstrichter 46 unterhalb bzw. stromabwärts der Verschlußklappe 3 7 für die Austragsöffnung 3 8 angeschlossen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel in Fig. 2 und 3 wird der Saugarm 11 während des Mischvorgangs mit der Mischschnecke 27 mitbewegt, wobei der zusätzliche Widerstand, da der Saugarm im Rücken der Wendel 32 der Mischschnecke 27 angeordnet ist, nur für eine geringfügige Erhöhung der mit dem Antrieb (2 9, Fig. 1) notwendigen Antriebsleistung sorgt. Nachdem der Behälterinnenraum 2 6 über die Austragsöffnung 3 8 bei geöffneter Verschlußklappe 37 im wesentlichen vollständig geleert wurde und nur noch Mischgutreste am Behälterboden 24 und an der Trichterinnenwand 31 des Trichterteils 23 liegen, wird die Verschlußklappe 37 geschlossen und die Verschlußklappe 45 geöffnet. Hierdurch wird eine Umlenkung des Überdruckstroms aus dem Behälterinnenraum 26 über die Saugöffnungen 16A,15A in den Saugkanal 14 des Reinigungsorgans 10 erreicht, so daß die Mischgutreste mit dem dann für die Restentleerung in Rotation versetzten Reinigungsorgan 10 abgesaugt und über den Anschlußkanal 17, den Durchlaß 43 und den Austragsanschluß 44 ebenfalls in die Entleerungsleitung 4 0 abgeführt werden. Eine vollständige Restentleerung unter gleichzeitiger Abreinigung des Behälterbodens 24 und der Trichterwände 23 zeigt sich bereits nach ein oder zwei vollständigen Rotationen des Reinigungsorgans 10, wobei der Reinigungsvorgang für die vollständige Restentleerung gegebenenfalls wiederholt werden kann, nachdem das Fahrzeug mit der Misch- und Mahlanlage 50 an einen anderen Einsatzort bewegt wurde. Erfahrungsgemäß werden während des Fahrzeugtransports weitere, an den Behälterwänden anhaftende Mischgutreste gelöst, die dann zum Behälterboden 24 abfallen.
Zur Verbesserung der Effizienz des Reinigungsorgans 10 kann für die Restentleerung vorgesehen sein, daß die Mischschnek-
kenwelle 30 mit dem Antrieb 29 für die Restentleerung entgegen der normalen Bewegungsrichtung der Mischschnecke 2 7 bewegt wird, so daß die Frontseite 19 des Reinigungsarms 11, die gegenüber dem Ende 13 eine deutlich größere Höhe aufweist, eine verbesserte Zuführung der Mischgutreste und eine Konzentrierung des Saugluftstroms zu bzw. an den Saugöffnungen bewirkt. Hierbei können zusätzlich in der Frontseite 19 des Saugarms weitere Saugöffnungen ausgebildet sein. Außerdem können die Saugöffnungen des Reinigungsarms 11 auch zum Auflockern des Mischguts während des Mischvorgangs verwendet werden, indem z.B. über die Leitung 47 und den Auslaßanschluß 44 Spülluft in den Reinigungsarm 11 eingeblasen wird.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel einer Mahl- und Mischanlage 150 sind gleiche Bauteile wie beim vorherigen Ausführungsbeispiel mit den gleichen Bezugszeichen versehen. In Abweichung vom vorherigen Ausführungsbeispiel ist bei der auf einem Fahrzeug montierten Mahl- und Mischanlage 150 eine Entleerung des Mischbehälters 120 nicht mittels einer pneumatischen Entleerung, sondern mittels einer mechanischen Entleerung über die Austragsschnecke 160 vorgesehen, mit der am Ende des Mischvorgangs das fertige Mischgut mechanisch über die Austragsöffnung 13 8 aus dem Mischbehälter 12 0 heraustransportiert werden kann. Im Mischbehälter 120 ist wiederum eine Mischschnecke 27 in einem Steigrohr 28 angeordnet, die mittels des Antriebs 29 zur Zirkulation des Mischgutes in Rotation versetzt werden kann. Im Behälterinnenraum 12 6 ist am Übergang des Trichterteils 123 zum Behälterboden 124 ein Reinigungsorgan 110 als Rotationssauger angeordnet, der denselben Aufbau wie im Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 bis 3 hat, so daß auf die dortige Beschreibung Bezug genommen werden kann. Der mit dem Gebläse 4 erzeugte Saugstrom für eine pneumatische Förderung der Mischgutbestandteile zwischen den Anlageteilen mittels einer Pneumatikförderanlage liegt am Totalabscheider 106 an, der oberhalb einer Zellenradschleuse 161 angeordnet ist. Da der Innenraum des Totalabscheiders 106 mit Unterdruck
beaufschlagt ist, werden die mit der Mühle 2 oder der Quetsche 3 zerkleinerten Mischgutbestandteile in den Totalabscheider 106 über die Zuführleitung 162 hineingezogen und nach Durchlaufen der Zellenradschleuse 161 über die Eintragsschnecke in den Behälterinnenraum 126 des Mischgutbehälters 120 eingebracht. Über die Eintragsschnecke 107 können auch Kraftfutterbestandteile oder andere Bestandteile zugeführt werden, welche hierzu in den Komponententrichter 13 0 eingefüllt werden. Die unter Unterdruck stehende Zuführleitung 162 weist eine Verzweigung zu einer Absaugleitung 163 auf, die mittels einer nicht dargestellten Verschlußklappe verschließbar ist und mit dem zentral am Behälterboden 124 ausgebildeten Austragsanschluß 144 für das Reinigungsorgan 110 verbunden ist. Nach der mechanischen Entleerung des Behälterinnenraums 12 6 mit der Austragsschnecke 160 wird die Verschlußklappe in der Verzweigungsleitung 163 geöffnet, so daß am Austragsanschluß 144 Unterdruck anliegt, der an den Saugöffnungen des Reinigungsorgans 110 einen Saugstrom bewirkt, über den die am Behälterboden 124 oder am Trichterteil 123 anliegenden Mischgutreste für die vollständige Restentleerung des Innenraums 126 des Mischbehälters 120 mitgerissen und abtransportiert werden. Die bei der Restentleerung mit dem Reinigungsorgan 110 entfernten Mischgutreste werden wiederum über die Entleerungsleitung 162 dem Totalabscheider 106 und der Zellenradschleuse 161 zugeführt, wobei dieser ein Schleusenschieber zugeordnet ist, der im Schließzustand verhindert, daß die Mischgutreste der Eintragsschnecke 107 zugeführt werden. Bei geschlossenem Schleusenschieber wird stattdessen über die Verzweigungsleitung 166 ein Spülgasstrom auf die Kammern der Zellenradschleuse 161 gegeben, so daß die in den Kammern befindlichen Mischgutreste über die Entleerungsleitung 167 aus der mobilen Mahl- und Mischanlage 150 abtransportiert werden. Die Funktionsweise der Zellenradschleuse 161 ist in der DE 201 08 844 Ul und der Gesamtaufbau der mobilen Mahl- und Mischanlage 150 ohne Rotationssauger in der DE 100 18 752 Al beschrieben, auf die hierzu ausdrücklich Bezug genommen wird.
Für den Fachmann ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung zahlreiche Abweichungen, die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen sollen. Für die Anordnung der Saugöffnungen am Reinigungsorgan ergeben sich vielfältige Modifikationen. Die Saugöffnungen können als durchgehende Saugschlitze oder einzelne Saugöffnungen ausgebildet sein. Der Antrieb des Reinigungsorgans kann mittels eines separaten Antriebs erfolgen. Das Reinigungsorgan kann als Bodenrührer ausgebildet und/oder mit einem parallel zur Trichterwand sich erstreckenden Rührarm versehen sein. Außerdem kann zwischen dem Reinigungsorgan und der Mischschnecke ein Freilauf vorgesehen sein, so daß das Reinigungsorgan nur dann bewegt wird, wenn die Mischschnecke entgegen der normalen Drehrichtung gedreht wird. Schließlich kann das Reinigungsorgan auch zum Auflockern des Mischguts während des Mischvorgangs mit einem Luftstrom beaufschlagt werden, der aus den Saugöffnungen austritt und hierdurch eine Lockerung des Mischguts nahe des Bodens bewirkt .
Claims (20)
1. Mischeinrichtung für auf Fahrzeugen montierte, mobile Mahl- und Mischanlagen insbesondere für die Futteraufbereitung, mit einem ein Mischwerkzeug aufweisenden, einen Behälterboden und einen Trichterteil umfassenden Mischbehälter, dem über wenigstens eine Eintragsöffnung Mischgut oder Mischgutbestandteile zuführbar sind und aus dem über eine Austragsöffnung Mischgut austragbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für eine pneumatische Restentleerung des Mischbehälters (20; 120) im Behälterinnenraum (26; 126) ein Reinigungsorgan (10; 110) vorgesehen ist, welches über den Behälterboden (24; 124) entlangbewegbar ist und wenigstens eine Saugöffnung (15A; 16A) aufweist, über die Mischgut aus dem Mischbehälter (20; 120) pneumatisch austragbar ist.
2. Mischeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung (15A; 16A) zum Behälterboden (24; 124) und/oder zur Trichterinnenwand des Trichterteils (23; 123) hin offen ist.
3. Mischeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung als sich zumindest über die Unterseite des Reinigungsorgans erstreckender Saugschlitz ausgebildet ist.
4. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (10) ein Rückenblech (12) aufweist, welches vom Behälterboden (24) zur Frontseite (19) des Reinigungsorgans (10) ansteigt.
5. Mischeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan eine geschlossene Unterseite aufweist und die Saugöffnung und/oder der Saugschlitz zur Frontseite des Reinigungsorgans hin offen ist, wobei vorzugsweise zwischen der Saugöffnung und dem Behälterboden eine Schaufel, ein Leitblech od. dgl. angeordnet ist.
6. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (10; 110) als Saugdüse ausgebildet ist.
7. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (10; 110) um eine zentrale Drehachse (A) herum bewegbar ist.
8. Mischeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Drehachse (A) mit der Drehachse einer das Mischwerkzeug bildenden, senkrecht zum Behälterboden (24) ausgerichteten Mischschnecke (27) zusammenfällt.
9. Mischeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (10; 110) mit dem Antrieb (29) der Mischschnecke (27) bewegbar ist.
10. Mischeinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (10; 110) für die Restentleerung entgegen der Bewegungsrichtung der Mischschnecke (27) bewegbar ist.
11. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan mit dem Mischwerkzeug oder dem Antrieb des Mischwerkzeugs über eine Mitnehmerverbindung gekoppelt ist, die in einer Drehrichtung des Antriebs oder des Mischwerkzeugs einen Freilauf und nur in entgegengesetzter Richtung eine Mitnahme für das Reinigungsorgan bewirkt.
12. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan mit einem separaten Antrieb antreibbar ist.
13. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan als Bodenrührer ausgebildet ist und/oder mit einem parallel zur Trichterwand sich erstreckenden Rührarm versehen ist.
14. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (10; 110) am Rücken des unteren Wendelgangs (32) der Mischschnecke (27) ausgebildet ist.
15. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (10; 110) im Innern einen Saugkanal (14) aufweist, der mit einem zentral am Behälterboden (24; 124) angeordneten pneumatischen Auslaßanschluß (44; 144) verbunden ist.
16. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischschnecke (27) am Behälterboden (24) mittels eines Lagers (42) abgestützt ist, das zentral einen Durchlaß (43) für den Auslaßanschluß (44) aufweist, wobei zumindest ein unterer Abschnitt (30A) der Mischschneckenwelle (30) hohl ausgebildet ist und an den Saugkanal (14) und/oder an die Saugöffnungen (15A; 16A) angeschlossen ist.
17. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der pneumatische Auslaßanschluß (144) an eine Saugleitung (162) einer pneumatischen Fördereinrichtung der Mahl- und Mischanlage (150) angeschlossen ist.
18. Mischeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßanschluß oder die Verbindungsleitung (163) zur Saugleitung (162) mittels eines Verschlußmittels absperrbar ist.
19. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (20) für eine pneumatische Entleerung mit Überdruck ausgebildet ist und der Auslaßanschluß (44) über eine vorzugsweise absperrbare Leitung (49) an die pneumatische Austragsleitung (40) stromabwärts der Austragsöffnung (38) oder einer Verschlußklappe (37) für die Austragsöffnung (38) angeschlossen ist.
20. Mischeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auflockern des Mischguts während des Mischvorgangs ein Luftstrom aus den Saugöffnungen ausblasbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20313741U DE20313741U1 (de) | 2003-09-02 | 2003-09-02 | Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20313741U DE20313741U1 (de) | 2003-09-02 | 2003-09-02 | Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20313741U1 true DE20313741U1 (de) | 2003-10-23 |
Family
ID=29286024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20313741U Expired - Lifetime DE20313741U1 (de) | 2003-09-02 | 2003-09-02 | Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20313741U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004018893A1 (de) * | 2004-04-15 | 2005-11-03 | Bühler AG | Anlage und Verfahren zum Herstellen von Druckfarben |
| EP1666133A1 (de) * | 2004-11-25 | 2006-06-07 | Tropper Maschinen und Anlagen GmbH | Fahrzeug mit einem darauf montierten Mischapparat |
| CN107997214A (zh) * | 2017-11-22 | 2018-05-08 | 深圳润丰投资咨询有限公司 | 一种饲料混合双辊压粒装置 |
| CN118022611A (zh) * | 2024-04-10 | 2024-05-14 | 无锡恒大电子科技有限公司 | 一种slurry研磨液生产用清洗装置 |
-
2003
- 2003-09-02 DE DE20313741U patent/DE20313741U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004018893A1 (de) * | 2004-04-15 | 2005-11-03 | Bühler AG | Anlage und Verfahren zum Herstellen von Druckfarben |
| EP1666133A1 (de) * | 2004-11-25 | 2006-06-07 | Tropper Maschinen und Anlagen GmbH | Fahrzeug mit einem darauf montierten Mischapparat |
| CN107997214A (zh) * | 2017-11-22 | 2018-05-08 | 深圳润丰投资咨询有限公司 | 一种饲料混合双辊压粒装置 |
| CN118022611A (zh) * | 2024-04-10 | 2024-05-14 | 无锡恒大电子科技有限公司 | 一种slurry研磨液生产用清洗装置 |
| CN118022611B (zh) * | 2024-04-10 | 2024-06-07 | 无锡恒大电子科技有限公司 | 一种slurry研磨液生产用清洗装置 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0213232B1 (de) | Nahrungsmittelverarbeitungsvorrichtung | |
| DE69814786T2 (de) | Mischer | |
| EP0105107A2 (de) | Mischvorrichtung zur Herstellung von Mischungen | |
| EP1951416B1 (de) | Vorrichtung zur herstellung einer mischung aus verschiedenen schüttgutkomponenten | |
| CH668777A5 (de) | Fahrbare anodenreinigungsmaschine. | |
| DE10018752A1 (de) | Mobile Mahl-, Quetsch- und Mischanlage | |
| EP0134945B1 (de) | Misch- und Dosiervorrichtung für Schüttgüter | |
| DE2147280A1 (de) | Schrot- und Mischanlage | |
| DE3202588A1 (de) | Mischvorrichtung fuer die herstellung von fleisch- und wurstwaren | |
| DE19507181A1 (de) | Vorrichtung zum Mischen oder Kneten von organischen oder anorganischen Massen oder Teig | |
| DE2543379A1 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von angemachtem moertel | |
| DE20313741U1 (de) | Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen | |
| DE19960118C2 (de) | Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen | |
| EP0658409B1 (de) | Mischmaschine | |
| EP0525441A1 (de) | Transport- und Reinigungsvorrichtung für Futterfrüchte | |
| DE3827277C2 (de) | ||
| DE10355360B3 (de) | Mobile Mischanlage zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Güter | |
| DE10245862A1 (de) | Anlage zum Lösen bzw. Mischen von pulverförmigen Substanzen | |
| EP0699387A1 (de) | Verfahrbare Misch- und Verteilvorrichtung für Viehfutter | |
| EP0988450A1 (de) | Zweizylinderdickstoffpumpe | |
| DE102005019826B4 (de) | Mobile Anlage zur Tierfutterherstellung aus Körnerfrüchten | |
| DE19646064A1 (de) | Anlage und Verfahren zur Herstellung von Mischgütern, insbesondere von Trockenmörtel | |
| EP0986520B1 (de) | Silo für schlämme | |
| EP1666133B1 (de) | Fahrzeug mit einem darauf montierten Mischapparat | |
| DE1782327B2 (de) | Chargenmischer |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031127 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: TH. BUSCHHOFF GMBH & CO., DE Free format text: FORMER OWNER: MASCHINENFABRIK TH. BUSCHHOFF GMBH & CO., 59227 AHLEN, DE Effective date: 20041206 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060609 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090923 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110817 |
|
| R071 | Expiry of right |