DE20313535U1 - Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Bürotisch und Tischbeinverkleidung - Google Patents
Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Bürotisch und TischbeinverkleidungInfo
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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Description
Akte: 2745/PAF/sb
Anmelder: Vitra Patente AG
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Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Bürotisch, und Tischbeinverkleidung
Die Erfindung betrifft einen Tisch, der vorrangig als Bürotisch einsetzbar ist und im Prinzip aus einem Untergestell sowie einer davon getragenen Tischplatte besteht. Das Untergestell ist ausfahrbar, so dass sich die Positionierung der Tischplatte in ihrer Höhe verstellen lässt. Die Höhenverstellung kann stufenlos zwischen einer maximal eingefahrenen Lage für einen sitzenden Benutzer und einer maximal ausgefahrenen Lage für einen stehenden Benutzer eingestellt werden. Die Erfindung umfasst ferner eine Tischbeinverkleidung, die grundsätzlich für alle in der Höhe verstellbaren Tischbeine geeignet ist.
Höhenverstellbare Tische sind hinlänglich auf dem Markt vorhanden. Verschiedene gattungsgemässe Tische weisen seitliche Beine auf, in denen zur Höheneinstellung der Tischplatte vertikale teleskopartig ausfahrbare Hubsäulen angeordnet sind. In der Firmenbroschüre "DESKDRIVE - The compact solution for height adjustable worksurfaces" der OKIN, D-51645 Gummersbach / Deutschland, sowie im Prospekt "Telesmart TMA/TMD" der Magnetic Elektromotoren AG, CH-4410 Liestal/Schweiz, sind derartige Tische abgebildet. Auch die Firmenschrift "Yoyo Kurzanleitung Elektrische Höhenverstellung" der Steelcase Wemdl AG, D-83026 Rosenheim / Deutschland offenbart einen Tisch der geanannten Art. Bei den im Firmenprospekt "K+B Ergonomietechnik", (Modelle T180/3 und RM 42) der K+B Ergonomietechnik D-73235 Weilheim / Deutschland gezeigten Tischen werden die Hubsäulen einzeln motorisch angetrieben. Ferner beinhaltet die Patentpublikation US 2003/0033963 A1 einen Tisch mit der zusätzlichen Möglichkeit der Feineinstellung der Tischhöhe mit Hilfe verstellbarer, an den Beinen angebrachter Füsse.
Alle oben genannten Tische haben das Problem, dass bei Kräften, die mit Wirkungsrichtung senkrecht zur Tischbreite oder -länge aussen an der Tischplatte angreifen, Drehmomente an den Stützen und Hubsäulen erzeugt werden, die beim Ausfahren der Hubsäulen aufgrund grosser werdender Hebellängen anwachsen,
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wodurch eine spürbare Instabilität der Tischplatte in beiden Richtungen schon bei geringer Kraft auftritt. Um die Schwankungen zu begrenzen weisen alle bisher genannten Tische zur Stabilisierung Querstreben auf, die zwischen den Stützen angeordnet sind. Nachteilig ist hierbei, dass eine an einem derartigen Tisch sitzende Person durch diese Querstrebe in ihrer Beinfreiheit eingeschränkt wird, sich dadurch die Stellmöglichkeiten unter dem Tisch verringern und dieser insgesamt sperriger konstruiert ist. Ausserdem kann die Strebe keine Kräfte in senkrechter Richtung zur Tischlänge aufnehmen und ist deshalb zur Stabilisierung in dieser Richtung relativ wirkungslos. Im obigen Prospekt der K+B Ergonomietechnik werden Tische offeriert, bei denen die Tischplatte im zentralen Bereich von nur einer teleskopartigen Säule (Modelle 80er-Rundsäule mit Kreuzfuss, Einsäule DL 206) bzw. einer Zwillingssäule (Modell Einsäule T180/3) gestützt wird. Zur Halterung der Säulen sind Ausleger vorgesehen, die sich um die Säulen am Boden radial nach aussen erstrecken. Diese Ausleger schränken ebenfalls die Bewegungsfreiheit der am Tisch sitzenden Person ein und sind nachteilig bei der Fussbodenreinigung. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Spannweite der Arbeitsplatte relativ gering gehalten werden muss, da das bei einer vertikalen Belastung des Arbeitsplattenrandes am Befestigungspunkt der Arbeitsplatte wirkende Drehmoment um so grosser ist, je weiter der Rand von diesem Punkt entfernt ist.
Angesichts der Unvollkommenheiten der bis dato existenter höhenverstellbarer Tische liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemässen Tisch zu schaffen, bei dem die optimale Höhe der Tischplatte für Personen unterschiedlicher Körpergrösse sowohl für stehende als auch sitzende Arbeitspositionen einstellbar ist. Um die bisher aufgetretenen Instabilitäten wesentlich zu reduzieren, müssen die an der Tischplatte angreifenden Kräfte bei jeder eingestellten Tischplattenhöhe von der Konstruktion abgestützt werden. Hierbei sollen zugleich die zumeist eingeschränkte Beinfreiheit und Stellmöglichkeiten durch Vermeidung von hinderlichen Quertraversen zwischen den seitlichen Beinen überwunden werden.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine einfach zu montierende, kosteneffizient herstellbare und ästhetisch ansprechende Verkleidung für die die Tischplatte stützenden teleskopisch ausfahrenden Tischbeine zu schaffen. Diese Verkleidung soll an einem gattungsgemässen Tisch mit unter der Tischplatte seitlich angeordneten Beinen sowie an übrigen Tischen mit sich bei der Höhenverstellung verändernden Beinlängen einsetzbar sein.
Der höhenverstellbare Tisch, welcher insbesondere als Bürotisch konzipiert ist, hat eine von einem Untergestell getragene Tischplatte, wobei das Untergestell zwei zum Aufsetzen auf einer Stellfläche bestimmte und voneinander beabstandete Seitenteile aufweist. Jedes Seitenteil besitzt ein auf der Stellfläche mit einem Fuss aufsetzendes Aussenbein und ein darin teleskopisch geführtes Innenbein, das zwischen einem Hub "0" aus der völlig eingefahrenen Position bis zu einem maximalen Hub in eine maximal ausgefahrene Position verstellbar ist. In jedem Seitenteil sind zum Bewegen des Innenbeins eine Hubbaugruppe und eine Führungsbaugruppe vorhanden. Die Seitenteile sind mit einem Querträger verbunden. Die Hubbaugruppe besteht aus zwei voneinander beabstandeten, teleskopisch ausfahrbaren Hubeinheiten, die von einer gemeinsamen Welle angetrieben werden und sich unten am Fuss abstützen. Zwischen den beiden Hubeinheiten ist die Führungsbaugruppe angeordnet, welche sich ebenfalls am Fuss abstützt. Die Hubbaugruppe und die Führungsbaugruppe sind oben an einem überbrückenden Kopfteil befestigt. Der Querträger erstreckt sich zwischen den in beiden Seitenteilen vorhandenen Kopfteilen. Die Tischplatte wird gemeinsam von den beiden Kopfteilen und dem Querträger gestützt.
Die nachfolgenden Merkmale beziehen sich auf spezielle Ausführungen der Erfindung: Die Seitenteile sind nahe den beiden Aussenseiten des Tisches angebracht. Die beiden Hubeinheiten und die Führungsbaugruppe jedes Seitenteils spannen zumindest im Prinzip eine vertikale Ebene auf, die zumindest im wesentlichen quer zur Längserstreckung der Tischplatte liegt. Die Hubeinheit besteht zunächst aus einem mit seinem unteren Ende am Fuss befestigten Spindelrohr und einer am oberen Ende des Spindelrohrs (51) vorgesehenen Spindelmutter.
Eine Gewindestange durchläuft die Spindelmutter und erstreckt sich in das Spindelrohr hinein. Am oberen Ende der Gewindestange ist ein Getriebeblock angeordnet, in den die Welle eingreift, welche zugleich in den Getriebeblock der anderen Hubeinheit eingreift. Zum Antrieb der Welle ist ein Elektromotor vorgesehen, der vorzugsweise zwischen den beiden Getriebeblöcken liegt, wobei die Elektromotoren von beiden Seitenteilen miteinander synchronisiert sind. Am Getriebeblock ist das obere Ende eines Mantelrohrs befestigt, das in sich die Hubeinheit aufnimmt und mit zunehmendem Hub aufwärts fährt.
Die Führungsbaugruppe besteht aus einer Führungsschiene, die sich aus einer Basisleiste und einem Rechteck-Hohlprofil zusammensetzt, und einem Aussenrohr. Die unteren Enden von Basisleiste und Rechteck-Hohlprofil sind am Fuss befestigt. Am Rechteck-Hohlprofil lassen sich die zur Tischbreite und nach aussen gewandte Innenfläche, die dazu gegenüberliegende Aussenfläche sowie die vordere und hintere Schenkelfläche definieren. Die Basisleiste ist mit ihrer Innenfläche auf die Innenfläche des Rechteck-Hohlprofils aufgesetzt und so dimensioniert, dass sich jeweils benachbart zu den Schenkelflächen ein Überstand ergibt. Das obere Ende des Aussenrohrs ist am Kopfteil befestigt und wird von der horizontal angeordneten Welle durchragt, wobei das Aussenrohr mit zunehmendem Hub aufwärts fährt. Die Basisleiste ist ein Flachprofil und somit ergibt sich zusammen mit dem Rechteck-Hohlprofil für die Führungsschiene ein T-förmiger Horizontalquerschnitt. Zwischen der Führungsschiene und dem Aussenrohr ist eine obere, feststehende Gleitlageranordnung sowie eine untere, der Bewegung des Aussenrohrs folgende Gleitlageranordnung vorgesehen, die vorzugsweise Mittel zum Justieren in Form von Justierschrauben aufweisen, die über Justierlöcher zugänglich sind.
Das Kopfteil besitzt im Prinzip die Gestalt eines T-Stücks mit einem vorderen und hinteren Ast, die zueinander fluchten und von denen ein Anschlussstutzen zur Befestigung des Querträgers abgeht. An den freien äusseren Enden der beiden Äste ist jeweils eine Stirnplatte mit einem Fortsatz zum Befestigen jeweils eines Getriebeblocks und des zugehörigen Mantelrohrs vorgesehen. Im hinteren Ast ist eine Motoraussparung zur Aufnahme des Motors vorhanden. Beide Stirnplatten
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weisen eine Bohrung als Wellendurchtritt auf, die zueinander fluchten. Auf der Oberseite des Kopfteils, jeweils an den Enden der Äste, sind Mittel zum Befestigen der Tischplatte angeordnet. Der Anschlussstutzen weist zwei zueinander parallele, senkrecht stehende Flanken auf, die axial in den Querträger einsetzbar sind. In den Flanken sind Schraubenlöcher zum Verbinden mit dem Querträger vorgesehen. An den freien vorderen Enden der Flanken sind durch Materialaussparung von oben Anschlagnasen zur Erleichterung der Tischmontage eingearbeitet, auf denen sich der Querträger vor dem Verschrauben mit dem Anschlussstutzen aufhängen lässt.
Der im Prinzip in Querschnitt U-förmige Querträger besitzt zunächst einen Boden, von dem sich beidseits je eine Schenkelfläche erhebt. Von den Schenkelflächen geht nach aussen je eine abgekantete Flügelfläche ab. In den Schenkelflächen gibt es Durchbrüche zur Durchführung von Kabeln. An den Schenkelflächen sind Befestigungsmittel für die Montage des Querträgers am Anschlussstutzen vorhanden. Schraubenlöcher in den Flügelflächen dienen zum Befestigen der aufgesetzten Tischplatte. Zur Einleitung von Kabeln in den Tisch ist einerseits am Fuss und andererseits am verfahrbaren Aussenrohr eine bewegliche Kabelkette befestigt. In der Tischplatte kann man eine Aussparung zur Kabeldurchführung und/oder zum Einsetzen einer Steckdoseneinheit vorsehen. Vorteilhaft ist am Querträger eine Steckdoseneinheit angeordnet.
Das Aussenbein ist von einer schalenförmigen Verkleidung umgeben, die sich von einer Oberkante bis zu einer Unterkante, über die Höhe des Aussenbeins erstreckt: Von der Oberkante erstreckt sich abwärts eine Aussparung, in welcher bei einem Hub "0", d.h. bei maximal eingefahrenem Zustand, der Anschlussstutzen und der Motor Platz finden. Die Verkleidung für das Aussenbein besteht vorzugsweise aus steifem Material, wie Blech oder Kunststoff, und kann zur optischen Auflockerung mit einer Perforation versehen sein. Das Innenbein ist von der Verkleidung im Prinzip vollständig umhüllt, indem sich die Verkleidung von einer Oberkante, welche zumindest bis an die oberen Enden der Mantelrohre heranreicht, und abwärts bis zu einer Unterkante, erstreckt, wobei die Unterkante auch bei grösstem Hub nicht aus dem Aussenbein herausfährt. Für den Durchtritt
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von Anschlussstutzen und Motor hat die Verkleidung komplementäre Aussparungen. Für das Innenbein ist besonders eine Verkleidung aus textilem Material vorteilhaft.
Insbesondere für den vorbeschriebenen Tisch, aber auch für andere Tischbeine mit einem Aussenbein und einem Innenbein, das zur Höhenverstellung des Tisches in der Länge verstellbar ist, wird eine Verkleidung vorgeschlagen, die aus einem elastischen Material besteht. Die Verkleidung umhüllt das Aussenbein und das Innenbein und ist so befestigt, dass sich beim Ausfahren des Beins die Verkleidung dehnt und beim Einfahren wieder zusammenzieht. Die Unterkante der Verkleidung ist nahe dem Bodenniveau am Fuss befestigt, während deren Oberkante mit der Oberkante des Innenbeins zusammenfällt. Für den Durchtritt des Motors ist in der Verkleidung eine Aussparung vorgesehen, und der Anschlussstutzen tritt im Bereich eines Latzes heraus, der sich nach dem Überziehen der Verkleidung in den Anschlussstutzen einklappen lässt.
Im maximal eingefahrenen Zustand des Innenbeins, beim Hub "0", wo das gesamte Seitenteil sich bis zu einer Ausgangshöhe erstreckt, ist die Verkleidung bei der Verhüllung des gesamten Seitenteils auf ihre minimale Längenausdehnung beansprucht. Im am weitesten ausgefahrenen Zustand des Innenbeins, beim maximalen Hub ist die Verkleidung auf ihre grösste Längenausdehnung gezogen. Mit dem Abwärtsfahren zieht sich die Verkleidung wieder auf den eingestellten Hub zusammen. Für die Verkleidung eignet sich besonders Material von textiler Beschaffenheit, das mit zunehmender Dehnung eine optisch zunehmende Transparenz zeigen kann.
Durch erfindungsgemässe Konstruktion wird eine besonders hohe Stabilität des Tisches erzielt, die ein speziell gestalteter Querträger weiter verstärkt. Im Unterschied zu den bisher bekannten Tischen des hiesigen Typs ist der Querträger nicht mehr im Bewegungsradius des Benutzers, sondern nahe der Tischplattenunterseite angeordnet und folgt somit der Bewegung der Tischplatte. Die geschaffene elastische Seitenverkleidung umhüllt teleskopisch ausfahrbare Beine in allen Stellungen zwischen dem maximalen und minimalen Hub, schützt dabei die am
Tisch anwesenden Personen, ermöglicht eine sehr einfache Montage, ist kostensparend und überdies gestalterisch anspruchsvoll.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
Es zeigen:
Es zeigen:
Figur 1A - einen erfindungsgemässen Tisch, in maximal eingefahrenem Zustand, in Perspektivansicht;
Figur 1B - den Tisch gemäss Figur 1A, in maximal ausgefahrenem Zustand, in
Figur 1B - den Tisch gemäss Figur 1A, in maximal ausgefahrenem Zustand, in
gewechselter Perspektive;
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Figur 2A - eine Hubeinheit mit Spindelrohr, -mutter, Gewindestange und Getriebeblock, in Perspektivansicht;
Figur 2B - eine Hubbaugruppe bestehend aus zwei Hubeinheiten gemäss Figur 2A, verbindender Welle und Motor, in Perspektivansicht;
Figur 2C - ein Mantelrohr für die Hubeinheit gemäss 2A, in Perspektivansicht;
Figur 2C - ein Mantelrohr für die Hubeinheit gemäss 2A, in Perspektivansicht;
Figur 2D - die Hubeinheit gemäss Figur 2A in das Mantelrohr gemäss Figur 2C eingesetzt, in Perspektivansicht;
Figur 2E - die Hubbaugruppe gemäss Figur 2B in Mantelrohre gemäss Figur 2C eingesetzt, ohne Motor, in Perspektivansicht;
Figur 3A - ein Aussenrohr mit durchgeführter Welle, in Perspektivansicht;
Figur 3B - einen Fuss mit vertikaler Führungsschiene und Halteelement für eine
Figur 3B - einen Fuss mit vertikaler Führungsschiene und Halteelement für eine
Kabelkette, in Perspektivansicht;
Figur 3C - die Anordnung gemäss Figur 3B, in gewechselter Perspektive;
Figur 3C - die Anordnung gemäss Figur 3B, in gewechselter Perspektive;
Figur 4A - ein komplettes unverkleidetes Seitenteil und anmontierte Kabelkette,
in Perspektivansicht;
Figur 4B - die Anordnung gemäss Figur 4A ohne Kabelkette, in Teilansicht;
Figur 4B - die Anordnung gemäss Figur 4A ohne Kabelkette, in Teilansicht;
Figur 5 - ein Kopfteil, in Perspektivansicht;
Figur 6A - das Aussenrohr gemäss Figur 3A mit angesetztem Kopfteil gemäss
Figur 5, in Perspektivansicht;
Figur 6B - die Anordnung gemäss Figur 6A, in gewechselter Perspektive;
Figur 6B - die Anordnung gemäss Figur 6A, in gewechselter Perspektive;
Figur 7A - ein komplettes unverkleidetes Seitenteil gemäss Figur 4A, ohne Kabelkette und Verbindungsstrebe, mit Motor, in Perspektivansicht von unten;
das vergrösserte Detail X1 aus Figur 7A;
die Anordnung gemäss Figur 7A, in gewechselter Perspektive; das vergrösserte Detail X2 aus Figur 7C;
die Anordnung gemäss Figur 7A, in gewechselter Perspektive; das vergrösserte Detail X2 aus Figur 7C;
die Anordnung gemäss Figur 7A mit einer Hubeinheit ohne Mantelrohr, in gewechselter Perspektive;
das vergrösserte Detail X3 aus Figur 7E;
das vergrösserte Detail X3 aus Figur 7E;
die Anordnung gemäss Figur 3B mit oberen Gleitlagerbacken; das vergrösserte Detail X4 aus Figur 8A; -
das Aussenrohr gemäss Figur 3A mit unteren Gleitlagerbacken, in Perspektivansicht;
das vergrösserte Detail X5 aus Figur 8C;
das Aussenrohr mit den unteren Gleitlagerbacken gemäss Figur 8C, aufgeschoben auf die Anordnung gemäss Figur 8A und mit Kopfteil, in maximal eingefahrenem Zustand;
das vergrösserte Detail X6 aus Figur 8E, im Teilschnitt; die Anordnung gemäss Figur 8E, in gewechselter Perspektive; das vergrösserte Detail X7 aus Figur 8G, im Teilschnitt; die Anordnung gemäss Figur 8G, in maximal ausgefahrenem Zustand;
das vergrösserte Detail X8 aus Figur 8J, im Teilschnitt;
das vergrösserte Detail X6 aus Figur 8E, im Teilschnitt; die Anordnung gemäss Figur 8E, in gewechselter Perspektive; das vergrösserte Detail X7 aus Figur 8G, im Teilschnitt; die Anordnung gemäss Figur 8G, in maximal ausgefahrenem Zustand;
das vergrösserte Detail X8 aus Figur 8J, im Teilschnitt;
einen Querträger, in Perspektivansicht;
den Querträger gemäss Figur 9A, in gewechselter Perspektive;
Figur 10A- die Anordnung gemäss Figur 7A, in maximal ausgefahrenem Zustand, in gewechselter Perspektive;
Figur 1OB - das vergrösserte Detail X9 aus Figur 10A;
Figur 10C - die Anordnung gemäss Figur 10B, ohne die verkleidete Hubbaugruppe und Motor, mit anmontiertem Querträger;
| Figur | 7B | |
| 5 | Figur | 7C |
| Figur | 7D | |
| Figur | 7E | |
| Figur | 7F | |
| 10 | ||
| Figur | 8A | |
| Figur | 8B | |
| Figur | 8C | |
| 15 | Figur | 8D |
| Figur | 8E | |
| Figur | 8F | |
| 20 | Figur | 8G |
| Figur | 8H | |
| Figur | 8J | |
| Figur | 8K | |
| 25 | ||
| Figur | 9A | |
| Figur | 9B |
&idiagr; c &idigr; &idigr;*«·· · · J t &igr;
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Figur 11 - ein Seitenteil mit verkleidetem Aussen- und Innenbein in teilweise ausgefahrenem Zustand, in Perspektivansicht;
Figur 12A- beide Seitenteile gemäss Figur 11 mit eingebautem Querträger gemäss Figur 9A, in Perspektivansicht;
Figur 12B- die Anordnung gemäss Figur 12A, in gewechselter Perspektive;
Figur 13A - eine elastische Seitenverkleidung, in Perspektivansicht;
Figur 13B - das vergrösserte Detail X10 aus Figur 13A;
Figur 13C- ein Seitenteil gemäss Figur 11 in maximal eingefahrenem Zustand, versehen mit der elastischen Seitenteilverkleidung, in Perspektivansicht; und
Figur 13D- die Anordnung gemäss Figur 13C in maximal ausgefahrenem Zustand, mit gedehnter Seitenverkleidung, in Perspektivansicht.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung je eines Ausführungsbeispiels zur erfindungsgemässen Tischmechanik und der separat einsetzbaren elastischen Seitenverkleidung.
Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in nachfolgenden Figuren zumeist verzichtet, sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile handelt.
Der höhenverstellbare Tisch weist eine auf zwei Seitenteilen 2 aufliegende Tischplatte 1 mit einer Oberseite 10 und einer Unterseite 11 auf, die sich, angetrieben
von einem Motor 59, in vertikaler Richtung stufenlos von einem Hub ao - völlig eingefahrener Zustand (s. Figur 1A) - bis zu einem maximalen Hub amax - ganz-
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lich ausgefahrener Zustand (s. Figur 1B) - verstellen lässt. Am hinteren Rand der Tischplatte 1 ist mittig eine Aussparung 12, z.B. zur Durchführung von Kabeln oder zum Einsetzen einer weiteren Steckdoseneinheit vorgesehen. Jedes Seitenteil 2 steht auf einem auf dem Fussboden aufsetzenden Fuss 30 und wird von einem feststehenden Aussenbein 3 und einem aus diesem teleskopisch ausfahrbaren Innenbein 4 gebildet. Im maximal eingefahrenen Zustand wird das Innenbein 4 vollständig vom Aussenbein 3 aufgenommen. Zwischen den Seitenteilen 2 erstreckt sich unterhalb der Unterseite 11 der Tischplatte 1 ein an einem Kopfteil 7 anmontierter Querträger 8, an dem eine Steckdoseneinheit 19 angebracht ist.
Die vom Motor 59 angetriebene Hubbaugruppe 5 umfasst zwei Hubeinheiten 50, mit einer diese verbindenden, sich horizontal erstreckenden Welle 58. Die einzelne Hubeinheit 50 besteht aus einem Spindelrohr 51, das am unteren Ende 511 mit der Oberseite des Fusses 30 verbunden ist, einer auf dem Spindelrohr 51, an dessen oberen Ende 510 fixierten Spindelmutter 52, einer im Spindelrohr 51 und durch die Spindelmutter 52 geführten Gewindestange 53, welche in einen Getriebeblock 54 eingreift. Die Enden der vom Motor 59 angetriebenen Welle 58 greifen in die Welleneintritte 540 beider Getriebeblöcke 54 ein, welche die Drehung der Welle 58 in eine Rotation der vertikalen Gewindestangen 53 übersetzen, wobei diese - in den Spindelmuttern 52 laufend - vertikal im Spindelrohr 51 ein- bzw. ausfahren.
Die Mantelrohre 55 dienen als Schmutz- und Ölschutz vor den ausfahrenden Gewindestangen 53. Die Aussparung 552 am oberen Ende 550 jedes Mantelrohrs 55 lässt die im montierten Zustand dem Kopfteil 7 zugewandte Seite des Getriebeblockes 54 frei. Die Schraubenlöcher 554 im Mantelrohr 55 ermöglichen den Zugang zu Schrauben zur Befestigung des Getriebeblocks 54 am Kopfteil 7; die Durchgangslöcher 541 des Getriebeblockes 54 dienen als Durchtritt für diese Schrauben. Die Sacklochgewindebohrung 542 ist für den Eingriff einer weiteren Schraube zur Befestigung des Getriebeblocks 54 am Kopfteil 7 bestimmt. Am oberen Ende 550 besitzt das Mantelrohr den Wellendurchtritt 553. Zum Befestigen des Mantelrohrs 55 am Kopfteil 7 ist am oberen Ende 550 ein Schraubenloch 555
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vorgesehen. Am unteren Ende 551 jedes Mantelrohrs 55 befindet sich ein Schraubenloch 556 zum Anbringen einer jeweiligen Verbindungsstrebe 64,65 (s. Figuren 4A, 4B).
Figuren 3A bis 3C
Das Aussenrohr 63 als Bestandteil der kompletten Führungsbaugruppe 6 (s. Figur 4A) weist am oberen Ende 630 auf der vorderen und der hinteren Wandung 634,635 die beiden Wellendurchtritte 6340,6350 auf, durch die sich die Welle 58 erstreckt. Am oberen und unteren Ende 630,631 des Aussenrohrs 63 sind Justierlöcher 6330;6331,6332,6342,6343 angeordnet, die den Zugang zu Schrauben zur Verstellung der Lage von Gleitlagerbacken erlauben, wobei in den Justierlöchern 6342,6343 die Schraubenköpfe stecken. Die oberen Justierlöcher 6330 liegen nebeneinander auf der inneren Wandung 633, während die vier Justierlöcher 6331,6332 am unteren Ende 631 im Rechteck auf der inneren Wandung 633 angeordnet sind. Der inneren Wandung 633 liegt die äussere Wandung 632 gegenüber, welche mit der vorderen und hinteren Wandung 634,635 das Aussenrohr 63 ergeben. Die Justierlöcher 6342,6343 befinden sich auf der vorderen Wandung 634, wobei die drei Löcher 6342 in einer senkrechten Linie übereinander positioniert sind und die zwei Löcher 6343 dazu benachbart ebenfalls übereinander liegen. Über den Justierlöchern 6342,6343 gibt es zwei nebeneinander platzierte Befestigungslöcher 6341 zum Anbringung einer vorderen Verbindungsstrebe 64 (Figuren 4A, 4B).
Die am Fuss 30 befestigte, vertikal emporragende Führungsschiene 60 besteht aus einer Basisleiste 61 mit einem unteren und oberen Ende 611,610, auf deren Innenfläche 612 mittig die Innenfläche 622 eines Rechteck-Hohlprofils 62 geringerer Breite ansetzt, so dass beidseits ein Überstand 614 mit einer Innenfläche 612 verbleibt. Das Rechteck-Hohlprofil 62 wird mittels Schrauben 617, welche von der Aussenfläche 613 der Basisleiste 61 eingeführt sind, daran befestigt. Am oberen Ende 610 der Basisleiste 61 sind drei in einer Reihe angeordnete Passlöcher 616 vorhanden, welche zum Eingriff von Zapfen der Gleitlagerbacken vorgesehen sind (s. zuerst Figur 8B). Am oberen Ende 620 des Rechteck-Hohlprofils 62, auf dessen vorderer Schenkelfläche 624 und hinterer Schenkelfläche 625 befinden
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sich je zwei senkrecht übereinander stehende Schraubenlöcher 626 zur Befestigung zweier Gleitlagerbacken. Am unteren Ende 621 des Rechteck-Hohlprofils 62 ist auf der Aussenfläche 623 eine Verschraubung 309 zur Befestigung am Fuss 30 vorhanden. Die an der Aussenseite des Fusses 30 angebrachten Verschraubungen 301 dienen der Befestigung einer Verkleidung (s. Figuren 11 bis 12B). Das Halteelement 303 auf der Oberseite des Fusses 30 ist zur Fixierung einer Kabelkette 305 vorgesehen (s. Figuren 4A, 4B). Beidseitig der Führungsschiene 60 sind auf der Oberseite des Fusses 30 Aussparungen 302 vorhanden, in welche die unteren Enden 511 der Spindelrohre 51 eingesetzt werden. Der Fuss 30 stützt sich auf Nivellierelementen 300 ab.
Das hier unverkleidete Seitenteil 2 besteht aus der Führungsbaugruppe 6 - zu dieser gehört die Führungsschiene 60 und das Aussenrohr 63 - und den zwei beidseits davon, an der Oberseite des Fusses 30 befestigten Hubeinheiten 50, welche in den Mantelrohren 55 stecken, aus denen die Spindelrohre 51 heraustreten. Die Mantelrohre 55 werden durch die Verbindungsstreben 64,65 gehalten, welche einerseits mit einer zweiten Umbiegung 641 der vorderen Verbindungsstrebe 64 bzw. mit einem freien Ende der hinteren Verbindungsstrebe 65 an der vorderen bzw. hinteren Wandung 634,635 des Aussenrohrs 63 ansetzen. Andererseits sind die vordere Verbindungsstrebe 64 mit einer ersten Umbiegung 640 und die hintere Verbindungsstrebe 65 mit einer zweiten Umbiegung 650 am jeweiligen Mantelrohr 55 befestigt. Das Kopfteil 7 ist auf das Aussenrohr 63 aufgesetzt, z.B. verschweisst (s. Figur 7B). In der flexiblen Kabelkette 305 verlaufen die Kabel zur elektrischen Versorgung des Motors 59 und anderer am Tisch vorhandener Geräte. Sie wird zwischen dem Haltewinkel 642 am beweglichen Aussenrohr 63 und dem Halteelement 303 am feststehenden Fuss 30 befestigt.
Das auf das Aussenrohr 63 aufgesetzte und mit diesem vorzugsweise verschweisste Kopfteil 7 hat die Form eines nach unten offenen T-förmigen Hohlprofils mit einem vorderen Ast 70, einem hinteren Ast 71 und einem Anschlussstutzen 72, der zum Anschluss des Querträgers 8 dient (s. Figur 10C). Der An-
schlussstutzen 72 mit seinen zwei vertikalen, zueinander beabstandeten Flanken 723 steht senkrecht zur inneren Wandung 633 des Aussenrohrs 63, während die Äste 70,71 senkrecht auf der vorderen bzw. hinteren Wandung 634,635 stehen. Die Schraubenlöcher 709,719 in den Winkelansätzen 708,718 beider Äste 70,71 und die Schraubenlöcher 717 im hinteren Ast 71 dienen zur Befestigung des Kopfteils 7 an der Tischplattenunterseite 11. An der vorderen und hinteren Stirnplatte 700,710 werden die beiden Getriebeblöcke 54 der Hubbaugruppe 5 befestigt. Die beiden ersten Schraubenlöcher 701 und das zweite Schraubenloch 702 an der vorderen Stirnplatte 700 dienen als Durchgang der dazu verwendeten Befestigungsschrauben, wobei die hintere Stirnplatte 710 identisch ist.
Die Fortsätze 706,716 der nach unten weisenden Verlängerungen der beiden Stirnplatten 700,710 haben jeweils ein drittes Schraubenloch 705,715 für den Durchgang von Schrauben zur Befestigung der beiden Mantelrohre 55 am Kopfteil
7. In der Motoraussparung 714 am hinteren, kürzeren Ast 71 wird der Motor 59 gelagert. Die Schraubenlöcher 721 beidseits am Anschlussstutzen 72 dienen als Durchtritt für die Schrauben, welche sich durch die im Anschlussstutzen 72 quer und zueinander beabstandet liegenden Distanzhülsen 722 erstrecken. Auf der Oberseite des Kopfteils 7 ist im Kreuzungsbereich von den Ästen 70,71 und dem Anschlussstutzen 72 eine Aussparung 704 vorhanden. Der Anschlussstutzen 72 hat an den beiden Flanken 723 jeweils eine durch Materialaussparung von oben erzeugte Anschlagnase 720. Die Wellendurchtritte 703,713 in beiden Stirnplatten 700,710 sind für den Durchgang der Welle 58 bestimmt. Am unteren Ende 631 des Aussenrohrs 63 sind auf der äusseren Wandung 632 drei auf einer Horizontallinie liegende zweite Passlöcher 6320 vorhanden (s. Figur 8K).
Das Kopfteil 7 wird auf das Aussenrohr 63 aufgesetzt, übergreift dabei dessen oberes Ende 630, wo beide miteinander in Schweissnähten 73 verschweisst sind.
Mittels zwei ersten Schrauben 544, die jeweils von der Aussenseite des Mantelrohrs 55 durch erste Schraubenlöcher 554 eingeführt, durch die Durchgangslö-
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cher 541 im Getriebeblock 54 und anschliessend durch die Schraubenlöcher 701 in der Stirnplatte 700,710 in das Innere des Kopfteils 7 ragen und hier mit zugehörigen Muttern 543 gesichert sind, welche auf der Aussenseite der Stirnplatten 700,710 liegen, ist der Getriebeblock 54 am Kopfteil 7 befestigt. Zusätzlich greift eine zweite Schraube 545, welche gegenläufig von der Innenseite des Kopfteils 7 durch ein zweites Schraubenloch 702 eingeführt ist, in die Sacklochgewindebohrung 542 des Getriebeblocks 54 ein. Die dritte Schraube 546 dient der Befestigung des Mantelrohrs 55 am Kopfteil 7; sie wird durch das dritte Schraubenloch 715 im Fortsatz 716 gesteckt und greift dahinter in das zweite Schraubenloch 555 im Mantelrohr 55 ein (s. Figur 2D).
An den oberen Enden 610,620 der Basisleiste 61 und des Rechteck-Hohlprofils 62 sind drei obere Gleitlagerbacken 66,66;67 angebracht. Spiegelbildlich sind zwei Gleitlagerbacken 66,66 an den beiden Schenkelflächen 624,625 des Rechteck-Hohlprofils 62 befestigt. Hierzu durchgreifen Befestigungsschrauben 661 die Schraubenlöcher 626 und finden in beiden Gleitlagerbacken 66,66 Sitz. Durch das Innere der Gleitlagerbacken 66,66 erstrecken sich Justierschrauben 660, welche von der Aussenfläche 623 her Zugang erlauben und sich hinten an der Innenfläche 612 der Basisleiste 61 abstützen. Die dritte Gleitlagerbacke 67 ist an der Aussenfläche 613 der Basisleiste 61 angebracht und bildet mit den Gleitlagerbacken 66,66 eine U-Form. Die dritte Gleitlagerbacke 67 weist Zapfen 671 auf, die vollständig von den ersten Passlöchern 616 in der Basisleiste 61 aufgenommen werden. Von der Aussenfläche 613 wegweisend hat die dritte Gleitlagerbacke 6?
zwei äussere hervorstehende, parallel zueinander beabstandete Gleitflächen 670.
Am unteren Ende 631 des Aussenrohrs 63 sind im Inneren wiederum drei untere Gleitlagerbacken 68,68;69 U-förmig zueinander befestigt. Gehalten werden die zwei an der vorderen bzw. hinteren Wandung 634,636 liegenden Gleitlagerbacken 68,68 von den ersteh, zweiten und dritten Justierschrauben 680,681,682. Die beiden ersten Justierschrauben 680, welche über die dritten Justierlöcher 6332 zugänglich sind, ragen von der inneren Wandung 633 in die Gleitlagerbacken
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68,68 hinein und betätigen im montierten Zustand ein Lagerelement, das auf dem jeweiligen Überstand 614 der Basisleiste 61 aufliegt, welche auf der Innenfläche 622 des Rechteck-Hohlprofils 62 angeordnet ist. Die beiden zweiten Justierschrauben 681 ragen mit ihren Köpfen durch die fünften Justierlöcher 6343 nach aussen und die drei dritten Justierschrauben 682 ragen mit ihren Köpfen durch die vierten Justierlöcher 6342. Die Gewindebolzen der zweiten und dritten Justierschrauben 681,682 dringen in die beiden gegenüberliegenden Gleitlagerbacken 68,68 ein.
Figuren 8E bis 8H
Diese Figurenfolge veranschaulicht die Positionierung der drei unteren, im Inneren des Aussenrohrs 63 quasi hängenden Gleitlagerbacken 68,68;69 in Relation zur von diesen U-förmig umfassten Führungsschiene 60, in maximal eingefahrenem Zustand. In diesem Zustand kommen die Gleitlagerbacken 68,68;69 knapp oberhalb des Fusses 30 zu liegen.
Das Mass der Gleitfugen zwischen den paarweise sich gegenüberliegend vorhandenen Gleitlagerbacken 68,68 und dem jeweiligen Überstand 614, auf dem die Gleitlagerbacken 68,68 beim teleskopischen Aus- und Einfahren des Aussenrohrs 63 gleiten, wird mittels der beiden ersten Justierschrauben 680 eingestellt. An die ersten Justierschrauben 680 gewähren die dritten Justierlöcher 6332 Zugriff. Die Gleitfugen zwischen den Gleitlagerbacken 68,68 und der vorderen bzw. hinteren Schenkelfläche 624,625, auf denen die Gleitlagerbacken 68,68 beim Verschieben des Aussenrohrs 63 seitlich gleiten, lassen sich mittels der zweiten und dritten Justierschrauben 681,682 verändern bzw. nachstellen. An die zweiten und dritten Justierschrauben 681,682 gelangt man über die vierten und fünften Justierlöcher 6342,6343. Die einzelne untere Gleitlagerbacke 69, welche mit ihren Zapfen 691 in der Innenfläche der äussereri Wandung 632 hängt und mit ihren beiden Gleitflächen 690 auf der Aussenfläche 613 der Basisleiste 61 entlangläuft, bedarf keiner Justage.
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Dieses Figurenpaar veranschaulicht bei maximal hochgefahrenem Innenbein 4 die Positionierung der drei, jetzt hochgezogenen, im Aussenrohr 63 hängenden unteren Gleitlagerbacken 68,68;69 in Relation zu den feststehenden oberen Gleitlagerbacken 66,66;67, die am oberen Ende 610,620 der Führungsschiene 60 anmontiert sind. Die unteren Gleitlagerbacken 68,68;69 sind bis in die Nähe der oberen Gleitlagerbacken 66,66,67 herangefahren. Die an der einzelnen Gleitlagerbacke 69 nach aussen ragenden, in einer horizontalen Reihe angeordneten Zapfen 691 kommen in den komplementären Passlöchern 6320 im Aussenrohr 63 zu liegen und werden daher bei Bewegung des Aussenrohrs 63 mitgeschleppt.
Die im montierten Zustand zwischen Aussenrohr 63 und Führungsschiene 60 feststehenden oberen Gleitlagerbacken 66,66;67 ermöglichen zusammen mit den unteren verfahrbaren Gleitlagerbacken 68,68;69 ein sanftes, geräuschgedämpftes, teleskopisches Aus- und Einfahren des Innenbeins 4 im Aussenbein 3 und verhindern Materialverschleiss an Führungsschiene 60 und Aussenrohr 63.
Der Querträger 8 hat die Form eines U-Profils mit einem Boden 80 und einem vorderen und hinteren Schenkel 81,82. Die in den voneinander parallel beabstandeten Schenkeln 81,82 angeordneten Durchbrüche 812,822 liegen sich paarweise gegenüber und sind für eine eventuelle Kabelführung nutzbar. An beiden Enden beider Schenkel 81,82 befinden sich je drei Schraubenlöcher 810,820, wobei aussen am hinteren Schenkel 82 fluchtend mit den Schraubenlöchern 820, jeweils* eine Mutter 821 sitzt, z.B. angeschweisst ist. Die Schraubenlöcher 810,820 korrespondieren in ihrer Position mit den Schraubenlöchern 721 an den beiden Flanken 723 des Anschlussstutzens 72. Den 3er-Gruppen von Schraubenlöchern 810,820 in Richtung zur Mitte des Querträgers 8 vorgelagert ist jeweils ein Montageloch 814,824 vorgesehen, welche auf einer Linie oberhalb der Anschlagnasen 720 des Anschlussstutzens 72 liegen. Die senkrecht sich erhebenden Schenkel 81,82 gehen jeweils in einen abgekanteten, nach aussen weisenden in einer gemeinsamen Horizontalebene liegende Flügel 83,84 über. Entlang der Flü-
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gel 83,84 ist ein Raster von Schraubenlöchern 830,840 zum Anschrauben der Tischplatte 1 vorhanden.
Das Anbringen des Querträgers 8 an den beiden zueinander gewandten Anschlussstutzen 72 der zwei aufzustellenden Seitenteile 2 könnte sich vorteilhaft nach folgenden Schritten gestalten:
a) Durch die Montagelöcher 814,824 im Querträger 8 werden Montagebolzen gesteckt und eventuell gesichert.
b) Ein Ende des Querträgers 8 schiebt man dann von axial auf den Anschlussstutzen 72 des ersten Seitenteils 2 auf, so dass der Anschlussstutzen 72 vom Boden 80 des Querträgers 8 unterfasst wird, darin zu liegen kommt und der hier vorhandene Montagebolzen auf den beiden Anschlagnasen 720 ruht.
c) Als nächstes wird das zweite Seitenteil 2 mit dessen Anschlussstutzen 72 axial fluchtend auf das bisher frei gebliebene Ende des Querträgers 8 herangeschoben bis auch hier der Querträger 8 mit dem Montagebolzen auf den Anschlagnasen 720 hängt und so der Querträger 8 auch diesen Anschlussstutzen 72 in gleicher Weise untergreift.
d) Die Schraubenlöcher 810,820 des Querträgers 8 werden mit den Schraubenlöchern 721 in den beiden Flanken 723 der beidseits stehenden Anschlussstutzen 72 zur Deckung gebracht.
e) Nun werden alle Schrauben 823 von der Aussenseite des vorderen Schenkels 81 durch die hier vorhandenen Schraubenlöcher 810 eingeführt, durch die Schraubenlöcher 721 in der zugewandten Flanke 723 gesteckt, durch die in Position gebrachten Distanzhülsen 722 geschoben und auf der anderen Seite weiter in die Schraubenlöcher 721 der zweiten Flanke 723 sowie die dazu benachbarten Schraubenlöcher 820 im hinteren Schenkel 82 vorgeschoben bis ein Eindrehen der'Schrauben 823 in die jeweilige Mutter 821 möglich ist.
f) Nach dem Einbringen aller Schrauben 823 können die Montagebolzen entfernt werden.
• · i
In dieser Figurenfolge sind die Verkleidungen 93,94 an den Aussenbeinen 3 sowie den hier partiell bis zu einem Hub a ausgefahrenen Innenbeinen 4, welche zusammen die Seitenteile 2 bilden, dargestellt. Die das Aussenbein 3 schalenförmig umhüllende Verkleidung 93 spannt sich von der Oberkante 930 bis zur Unterkante 931, über die Höhe des Aussenbeins 3. Von der Oberkante 930 erstreckt sich
abwärts eine Aussparung 932, in welcher bei einem Hub ao, d.h. bei maximal eingefahrenem Zustand, der Anschlussstutzen 72 und Motor 59 Platz findet. Zum Anbringen der Verkleidung 93 am Aussenbein 3 sind nahe der Unterkante 931 vorhandene Befestigungselemente 933, z.B. Clips oder Schrauben, vorgesehen, die am Fuss 30 in Löcher 301 eingreifen. Gestalterisch vorteilhaft kann sich mit der Verkleidung 93 eine im Horizontalquerschnitt z.B. schlanke, ovale Form ergeben. Die Verkleidung 93 könnte man aus steifem Material, wie Blech oder Kunststoff, herstellen und zur optischen Gefälligkeit mit einer Perforation versehen, um ein aufgelockertes Erscheinungsbild bis hin zu einem semitransparenten Effekt zu erzielen.
Die Verkleidung 94 des Innenbeins 4 umhüllt dieses im Prinzip vollständig. Die Verkleidung 94 erstreckt sich von einer Oberkante 940, welche zumindest bis an die oberen Enden 550 der Mantelrohre 55 heranreicht, und abwärts bis zur Unterkante 941. Damit sind die beiden seitlich am Kopfteil 7 befestigten Mantelrohre 55 sowie der dazwischen liegende und nach oben von den beiden Ästen 70,71 des Kopfteils 7 begrenzte Raum überzogen. Auch bei grösstem Hub amax ist die Unterkante 941 so festgelegt, dass diese nicht aus dem Aussenbein 3 herausfährt und eine unverkleidete Zone sichtbar werden würde. Der Anschlussstutzen 72 und der Motor 59 ragen durch Aussparungen in der Verkleidung 94 heraus. Besonders vorteilhaft kann die Verkleidung 94 für das Innenbein 4 z.B. aus textilem Material bestehen.
Als Alternative zu den getrennten Verkleidungen 93,94 für das Aussen- bzw. Innenbein 3,4 wird nun eine elastische Seitenteilverkleidung 92 vorgestellt, die sich über beide Beine 3,4 erstreckt, beim Ausfahren des Innenbeins 4 dehnt und beim
Einfahren wieder zusammenzieht. Die Unterkante 921 der Seitenteilverkleidung 92 ist nahe dem Bodenniveau Ho am Fuss 30 befestigt, während die Oberkante 920 der Seitenteilverkleidung 92 mit der Oberkante des Innenbeins 4 zusammenfällt. Für den Durchlass des Motors 59 hat die Seitenteilverkleidung 92 eine kreisförmige Aussparung 922. Der Anschlussstutzen 72 tritt im Bereich eines Latzes 923 heraus, der sich nach dem Überziehen der Seitenteilverkleidung 92 in den Anschlussstutzen 72 einfügen lässt.
Im maximal eingefahrenen Zustand des Innenbeins 4 - beim Hub ao, wo das ge-
samte Seitenteil 2 sich bis zu einer Höhe Hi erstreckt - ist die elastische Seitenteilverkleidung 92 bei der Verhüllung des gesamten Seitenteils 2 auf ihre minimale Längenausdehnung beansprucht. Im am weitesten in die Höhe von Hi bis H2 ausgefahrenen Zustand des Innenbeins 4 - über den Hub amax - ist die elastische Seitenteilverkleidung 92 jetzt auf ihre grösste Längenausdehnung gezogen. Die vorgeschlagene elastische Seitenteilverkleidung 92 ist nicht nur für die oben näher beschriebenen teleskopisch ausfahrbaren Seitenteile 2 einsetzbar, sondern grundsätzlich für alle in der Länge verstellbaren Tischbeine zur Niveaueinstellung der getragenen Tischplatte 1.
Claims (13)
1. Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Bürotisch, mit einer von einem Untergestell getragenen Tischplatte (1), wobei:
a) das Untergestell zwei zum Aufsetzen auf einer Stellfläche bestimmte und voneinander beabstandete Seitenteile (2) aufweist;
b) jedes Seitenteil (2) ein auf der Stellfläche mit einem Fuss (30) aufsetzendes Aussenbein (3) und ein darin teleskopisch geführtes Innenbein (4) besitzt, das zwischen einem Hub (a0) aus der völlig eingefahrenen Position bis zu einem Hub (amax) in eine maximal ausgefahrene Position verstellbar ist;
c) in jedem Seitenteil (2) zum Bewegen des Innenbeins (4) eine Hubbaugruppe (5) und eine Führungsbaugruppe (6) vorhandenen sind; und
d) die Seitenteile (2) mit einem Querträger (8) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass
e) die Hubbaugruppe (5) aus zwei voneinander beabstandeten, teleskopisch ausfahrbaren Hubeinheiten (50) besteht, die von einer gemeinsamen Welle (58) angetrieben werden und sich unten am Fuss (30) abstützen;
f) zwischen den beiden Hubeinheiten (50) die Führungsbaugruppe (6) angeordnet ist, welche sich ebenfalls am Fuss (30) abstützt;
g) die Hubbaugruppe (5) und die Führungsbaugruppe (6) oben an einem überbrückenden Kopfteil (7) befestigt sind;
h) der Querträger (8) sich zwischen den in beiden Seitenteilen (2) vorhandenen Kopfteilen (7) erstreckt; und
i) die Tischplatte (1) gemeinsam von den beiden Kopfteilen (7) und dem Querträger (8) gestützt wird.
2. Höhenverstellbarer Tisch, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Seitenteile (2) nahe den beiden Aussenseiten des Tisches angebracht sind; und
b) die beiden Hubeinheiten (50) und die Führungsbaugruppe (6) jedes Seitenteils (2) zumindest im Prinzip eine vertikale Ebene aufspannen, die zumindest im wesentlichen quer zur Längserstreckung der Tischplatte (1) liegt.
3. Höhenverstellbarer Tisch, nach mindestens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Hubeinheit (50) besteht aus:
a) einem mit seinem unteren Ende (511) am Fuss (30) befestigten Spindelrohr (51);
b) einer am oberen Ende (510) des Spindelrohrs (51) vorgesehenen Spindelmutter (52);
c) einer die Spindelmutter (52) durchlaufenden und sich in das Spindelrohr (51) hinein erstreckenden Gewindestange (53);
d) einem am oberen Ende der Gewindestange (53) angeordneten Getriebeblock (54), in den die Welle (58) eingreift, welche zugleich in den Getriebeblock (54) der anderen Hubeinheit (50) eingreift;
b) zum Antrieb der Welle (58) ein Elektromotor (59) vorgesehen ist, der vorzugsweise zwischen den beiden Getriebeblöcken (54) liegt;
c) die Elektromotoren (59) von beiden Seitenteilen (2) miteinander synchronisiert sind; und
d) am Getriebeblock (54) das obere Ende (550) eines Mantelrohrs (55) befestigt ist, das in sich die Hubeinheit (50) aufnimmt und mit zunehmendem Hub (a) aufwärts fährt.
4. Höhenverstellbarer Tisch, nach mindestes einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Führungsbaugruppe (6) besteht aus einer Führungsschiene (60), die sich aus einer Basisleiste (61) und einem Rechteck-Hohlprofil (62) zusammensetzt, und einem Aussenrohr (63); wobei:
b) die unteren Enden (611, 621) von Basisleiste (61) und Rechteck-Hohlprofil (62) am Fuss (30) befestigt sind;
c) sich am Rechteck-Hohlprofil (62) die zur Tischbreite und nach aussen gewandte Innenfläche (622), die dazu gegenüberliegende Aussenfläche (623) sowie die vordere und hintere Schenkelfläche (624, 625) definieren lassen;
d) die Basisleiste (61) mit ihrer Innenfläche auf die Innenfläche (622) des Rechteck-Hohlprofils (62) aufgesetzt und so dimensioniert ist, dass sich jeweils benachbart zu den Schenkelflächen (624, 625) ein Überstand (614) ergibt;
e) das obere Ende (630) des Aussenrohrs (63) am Kopfteil (7) befestigt ist und von der horizontal angeordneten Welle (58) durchragt wird; und
f) mit zunehmendem Hub (a) das Aussenrohr (63) aufwärts fährt.
5. Höhenverstellbarer Tisch, nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Basisleiste (61) ein Flachprofil ist und sich somit zusammen mit dem Rechteck-Hohlprofil (62) für die Führungsschiene (60) ein T-förmiger Horizontalquerschnitt ergibt; und
b) zwischen der Führungsschiene (60) und dem Aussenrohr (63) eine obere, feststehende Gleitlageranordnung (66, 66; 67) sowie eine untere, der Bewegung des Aussenrohrs (63) folgende Gleitlageranordnung (68, 68; 69) vorgesehen ist, die vorzugsweise Mittel zum Justieren in Form von Justierschrauben (660; 680-682) aufweisen, die über Justierlöcher (6330; 6332, 6343, 6342) zugänglich sind.
6. Höhenverstellbarer Tisch, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
a) das Kopfteil (7) im Prinzip die Gestalt eines T-Stücks mit dem vorderen Ast (70) und hinteren Ast (71), die zueinander fluchten und von denen ein Anschlussstutzen (72) zur Befestigung des Querträgers (8) abgeht, besitzt;
b) an den freien äusseren Enden der beiden Äste (70, 71) jeweils eine Stirnplatte (700, 710) mit einem Fortsatz (706, 716) zum Befestigen jeweils eines Getriebeblocks (54) und des zugehörigen Mantelrohrs (55) vorgesehen ist;
c) im hinteren Ast (71) eine Motoraussparung (714) zur Aufnahme des Motors (59) vorhanden ist;
d) beide Stirnplatten (700,710) eine Bohrung als Wellendurchtritt (703, 713) aufwiesen, die zueinander fluchten; und
e) auf der Oberseite des Kopfteils (7), jeweils an den Enden der Äste (70, 71) Mittel (708, 709; 718, 719) zum Befestigen der Tischplatte (1) angeordnet sind.
7. Höhenverstellbarer Tisch, nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Anschlussstutzen (72) zwei zueinander parallele, senkrecht stehende Flanken (723) aufweist, die axial in den Querträger (8) einsetzbar sind;
b) in den Flanken (723) Schraubenlöcher (721) zum Verbinden mit dem Querträger (8) vorgesehen sind; und
c) an den freien vorderen Enden der Flanken (723) durch Materialaussparung von oben Anschlagnasen (720) zur Erleichterung der Tischmontage eingearbeitet sind, auf denen sich der Querträger (8) vor dem Verschrauben mit dem Anschlussstutzen (72) aufhängen lässt.
8. Höhenverstellbarer Tisch, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der im Prinzip im Querschnitt U-förmige Querträger (8) besitzt:
a) einen Boden (80), von dem sich beidseits je eine Schenkelfläche (81, 82) erhebt;
b) je eine von den Schenkelflächen (81, 82) nach aussen abgekantete Flügelfläche (83, 84);
c) Durchbrüche (822) in den Schenkelflächen (81, 82) zur Durchführung von Kabeln;
d) Befestigungsmittel (810, 814; 820, 821, 824) an den Schenkelflächen (81, 82) für die Montage des Querträgers (8) am Anschlussstutzen (72); und
e) Schraubenlöcher (830, 840) in den Flügelflächen (83, 84) zum Befestigen der aufgesetzten Tischplatte (1).
9. Höhenverstellbarer Tisch, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
a) zur Einleitung von Kabeln in den Tisch einerseits am Fuss (30) und andererseits am verfahrbaren Aussenrohr (63) eine bewegliche Kabelkette (305) befestigt ist; und
b) in der Tischplatte (1) eine Aussparung (12) zur Kabeldurchführung und/oder zum Einsetzen einer Steckdoseneinheit vorgesehen sein kann; und
c) am Querträger (8) eine Steckdoseneinheit (19) angeordnet ist.
10. Höhenverstellbarer Tisch, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
a) das Aussenbein (3) von einer schalenförmigen Verkleidung (93) umgeben ist, die sich von einer Oberkante (930) bis zu einer Unterkante (931), über die Höhe des Aussenbeins (3) erstreckt;
b) von der Oberkante (930) sich abwärts eine Aussparung (932) erstreckt, in welcher bei einem Hub (a0), d. h. bei maximal eingefahrenem Zustand, der Anschlussstutzen (72) und der Motor (59) Platz finden;
c) die Verkleidung (93) für das Aussenbein (3) vorzugsweise aus steifem Material, wie Blech oder Kunststoff, besteht und zur optischen Auflockerung mit einer Perforation versehen sein kann;
d) die Verkleidung (94) des Innenbeins (4) dieses im Prinzip vollständig umhüllt, indem sich die Verkleidung (94) von einer Oberkante 940, welche zumindest bis an die oberen Enden (550) der Mantelrohre (55) heranreicht, und abwärts bis zu einer Unterkante (941), erstreckt, die auch bei grösstem Hub (amax) nicht aus dem Aussenbein (3) herausfährt;
e) für den Durchtritt von Anschlussstutzen 72 und Motor 59 die Verkleidung (94) komplementäre Aussparungen hat; und
f) die Verkleidung (94) für das Innenbein (4) z. B. aus textilem Material besteht.
11. Verkleidung (92) für ein Tischbein mit einem Aussenbein (3) und einem Innenbein (4), das zur Höhenverstellung des Tisches in der Länge verstellbar ist, insbesondere für einen Tisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung (92)
a) aus einem elastischen Material besteht; und
b) das Aussenbein (3) und das Innenbein (4) umhüllt und so befestigt ist, dass sich beim Ausfahren des Beins die Verkleidung (92) dehnt und beim Einfahren wieder zusammenzieht.
12. Verkleidung (92) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Unterkante (921) der Verkleidung (92) nahe dem Bodenniveau (H0) am Fuss (30) befestigt ist, während deren Oberkante (920) mit der Oberkante des Innenbeins (4) zusammenfällt;
b) für den Durchtritt des Motors (59) in der Verkleidung (92) eine Aussparung (922) vorgesehen ist und der Anschlussstutzen (72) im Bereich eines Latzes (923) heraustritt, der sich nach dem Überziehen der Verkleidung (92) in den Anschlussstutzen (72) einklappen lässt;
c) im maximal eingefahrenen Zustand des Innenbeins (4), beim Hub (a0), wo das gesamte Seitenteil (2) sich bis zu einer Höhe (H1) erstreckt, die Verkleidung (92) bei der Verhüllung des gesamten Seitenteils (2) auf ihre minimale Längenausdehnung beansprucht ist; und
d) im am weitesten in die Höhe von (H1) bis (H2) ausgefahrenen Zustand des Innenbeins (4), beim Hub (amax), die Verkleidung (92) auf ihre grösste Längenausdehnung gezogen ist.
13. Verkleidung (92) nach zumindest einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Material von textiler Beschaffenheit ist und mit ° zunehmender Dehnung eine optisch zunehmende Transparenz zeigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20313535U DE20313535U1 (de) | 2003-09-01 | 2003-09-01 | Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Bürotisch und Tischbeinverkleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20313535U DE20313535U1 (de) | 2003-09-01 | 2003-09-01 | Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Bürotisch und Tischbeinverkleidung |
Publications (1)
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