Beschreibung
Vorrichtung zur Anzeige von Informationen in Verkehrsmitteln s
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anzeige von Informationen in Verkehrsmitteln.
Nachdem sich die Anzeige des Haltestellennamens durch einfarbige Buchstabenanzeigeelemente in Nahverkehrsmitteln, wie z.B. Bussen und Straßenbahnen bewährt hat, haben sinkende Preise von LCD-Bildschirmen und die Vorteile der Mehrfarbdarstellung dazu geführt, dass eine zunehmende Anzahl von Nahverkehrsunternehmen LCD-Bildschirme in Nahverkehrsmitteln einsetzen. Neben Haltestelleninformationen werden auf diesen LCD-Bildschirmen Nachrichten, Werbung und Kurzfilme, vorzugsweise ohne Ton, angezeigt.
Aus Kostengründen werden häufig LCD-Bildschirme mit weniger als 20" Bildschirmdiagonale eingesetzt. Um auch in größerer Entfernung von den LCD-Bildschirmen ein Betrachten zu ermöglichen, ist man dazu übergegangen, zwei LCD-Bildschirme mit dem Standardseitenverhältnis von 4:3 an ihren kürzeren Seiten nebeneinander anzuordnen, wie es in Fig. IC gezeigt ist. Diese Anordnungsart wird im Folgenden als Doppelbildschirm bezeichnet. Der Abstand zwischen den Bildschirmen an den angrenzenden Seiten ist dadurch bedingt, dass Verbindungen zur Zuführung von elektrischer Energie am Rand der LCD-Anzeigeelemente vorhanden sind.
Fig. IA stellt einen Doppelbildschirm da, wie dieser im Nahverkehr von Genf verwendet wird. Auf Anzeigeflächen Ib und 2b des ersten Bildschirms 1 bzw. des zweiten BiId-
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm I", t*** ·**· ·**· ***! ·
INOVA Multimedia Systeme GmbK&'cjj. KG, *:
schirms 2 ist der Linienverlauf vom Nahverkehrsmittel dargestellt. Eine erste Anzeigefläche la des ersten Bildschirms 1, die zur Darstellung der Liniennummern und der Endhaltestelle verwendet wird, ist am Rand der zweiten Anzeigefläche Ib angeordnet, während eine erste Anzeigefläche 2a des zweiten Bildschirms 2, in der die Uhrzeit dargestellt ist, am Rand der zweiten Anzeigefläche 2b des zweiten Bildschirms 2 angeordnet ist. Die nur über einen Teil der Längs- und Quererstreckung der Bildschirme vorgesehenen ersten Anzeigeflächen la und 2a verdecken darunterliegende Bildinformationen. Daher müssen in den zweiten Anzeigeflächen Ib und 2b angezeigte Inhalt daraufhin überprüft werden, ob nicht wesentliche Inhalte durch die ersten Anzeigeflächen la und 2a verdeckt werden.
Fig. IB stellt einen Doppelbildschirm da, wie dieser im Nahverkehr von Berlin verwendet wird und der dem nächstkommenden Stand der Technik entspricht. Auf den 0 zwei Bildschirmen 11 und 12 werden synchron Bildinformationen eingeblendet, während in den Zeilen 11a und 12a am unteren Ende der Bildschirme zeitweise eine Laufzeile mit Informationen zur nächsten Haltestelle eingeblendet wird. Durch das zeitweise Einblenden der Laufzeile reduzieren sich die restlichen Bildinformationen auf die Anzeigeflächen 11b und 12b, wodurch der übermittelte Informationsgehalt geringer wird. Da die Buchstaben in der Laufzeile über einen großen Teil der Höhe der Laufzeile angezeigt werden und eine Laufzeile für jeden der Bildschirme getrennt vorgesehen ist, sind lange Wörter, die bei Haltestellenbezeichnungen häufiger vorkommen, nicht auf einen Blick sichtbar.
Aus der Druckschrift DE 101 36 322 Al ist ein Doppelbildschirm nach Fig. IC bekannt, auf dessen zwei oder mehr Bildschirmen Signale von einem Typ darstellbar sind,
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm J"; ·)*' ·"; ;"; **".: ·· ·· *"!* "" *]" \ \ *!
INOVA Multimedia fys^ie GmbHV&#db.J?G,e#! .·. .·. *..: · · ·.." .!.
wie z.B. auf dem einen Bildschirm 15 Live-Bilder und auf dem anderen Bildschirm 16 Datendienste. Dabei ist von Nachteil, dass unabhängig von der Wertigkeit der Information eine eindeutige Zuordnung zu einem jeweiligen BiIdschirm vorliegt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile vom Stand der Technik zu beseitigen und eine Vorrichtung zur Anzeige von Informationen in Verkehrsmitteln vorzusehen, bei der Informationen zu Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten des Verkehrsmittel einfach ablesbar sind und gleichzeitig ein Maximum an Informationen in einer Abfolge von Bildern, die keinen oder nur zeitweise einen Bezug zu Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten des Verkehrsmittel haben, darstellbar ist. Es soll ferner die zur Anzeige zur Verfügung stehende Fläche der Bildschirme optimal genutzt werden. Außerdem soll eine Eignung zur vollständigen Anzeige von Bewegt- und Standbildern in üblichen Formaten vorliegen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Anzeige von Informationen in Verkehrsmitteln sind zwei Bildschirme nebeneinander angeordnet, die jeweils erste und zweite Anzeigeflächen aufweisen. Die ersten Anzeigeflächen sind in Längsrichtung der Bildschirme einen optisch zusammengehörenden Teil der gemeinsamen Betrachtungsfläche, der durch die zweiten Anzeigeflächen gebildet wird und der die Darstellung von einer Abfolge von Bildern ermöglicht, begrenzend angeordnet ermöglichen gleichzeitig die Anzeige von Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel. Auf diese Weise kann unterschied-5 liehen Anforderungen von Insassen eines Verkehrsmittels in Bezug auf die Darstellung von Informationen entspro-
[File:ANM\lN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm j**· ·*** ·**; ·"· *"· ·
INOVA Multimedia Systeme
chen werden: einerseits können in der gemeinsamen Betrachtungsfläche Unterhaltungsinhalte dargestellt werden, wie Kurzfilme, Werbeeinblendungen, Nachrichten, und andrerseits können in den ersten Anzeigeflächen Informationen dargestellt werden, die für die konkrete Benutzung des Verkehrsmittels von Bedeutung sind, d.h. Bewegungsund Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel, damit die Insassen rechtzeitig das Verkehrsmittel verlassen können und/oder Umsteigevorgänge in Abhängigkeit vom realen Verkehrsgeschehen effizient planen können. Insbesondere durch die UnterhaltungsInhalte ergibt sich eine subjektive Fahrzeitverkürzung.
Bei der vorliegenden Erfindung sind die zwei BiIdschirme vorzugsweise entlang ihrer Längsachsen hintereinander angeordnet.
Durch die Darstellung unterschiedlicher statt gleicher Bewegungsdaten auf der ersten Anzeigefläche des ersten Bildschirms und der ersten Anzeigefläche des zweiten Bildschirms lässt sich die dargestellte Informationsdichte erhöhen und damit die Ausnutzung der Darstellungsfläche effektiver gestalten.
Entsprechend einem Aspekt der Erfindung umgeben die ersten Anzeigeflächen den optisch zusammengehörenden Teil der gemeinsamen Betrachtungsfläche, der aus den zweiten Anzeigeflächen besteht, so dass ein Teil der ersten Anzeigeflächen als Überschrift aufgefasst wird und somit den Informationen in diesem eine erhöhte Bedeutung zugeordnet wird. Damit steigt die Menge an Informationen, die bereits durch einen kurzen Blick der Insassen des Verkehrsmittels auf die Anzeigevorrichtung übermittelt wird. Die Unsicherheit von Insassen des Verkehrsmittels, die 5 erstmalig dieses Verkehrsmittels benutzen, nimmt ab und aufgrund der Entspannung steigt der Fahrkomfort für alle
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm;**;·"* ·":;**;**!* *!
INOVA Multimedia Sjfe&me GmbH & fco 'HiG51' J
Fahrgäste. Die gleichzeitige Übertragung von Unterhaltungsinhalten in den zweiten Anzeigeflächen steigert den Fahrkomfort aufgrund der Entspannung der Insassen des Verkehrsmittels weiter.
5
Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung begrenzt ein streifenförmiger Abschnitt der ersten Anzeigeflächen die zweiten Anzeigeflächen in ihrer Querrichtung nur einseitig. Dadurch wird der Platz, der zur Anzeige auf den zweiten Anzeigeflächen zur Verfügung steht, größer, während gleichzeitig ein jeweiliges Seitenverhältnis von 4:3 in den einzelnen zweiten Anzeigeflächen bewahrt werden kann. Auf diese Weise lassen sich Inhalte ohne teilweise Verdeckung von Anzeigefläche und ohne Verzerrung der Darstellung übermitteln, während gleichzeitig Informationen zu Bewegungs- und Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel in den ersten Anzeigefläche angezeigt werden.
Der streifenförmige Abschnitt zeigt vorzugsweise einen Zeitstrahl an, in dem Angaben zu den nächsten Haltestellen, wie die Namen der Haltestellen und der Zeitabstand zu diesen, angezeigt werden. Mit einer solchen Ausgestaltung lässt sich die maximale Ausdehnung der BiIdschirme zur Darstellung langer Haltestellennamen in Abhängigkeit von der Position des Verkehrsmittels nutzen, ohne die Darstellung in den zweiten Anzeigeflächen zu beeinträchtigen.
0 Vorzugsweise werden in vertikalen Abschnitten der ersten Anzeigeflächen die Bezeichnung der Haltestelle, der zeitliche Abstand zu dieser und/oder Angaben zu den Umsteigemöglichkeiten angezeigt. Durch eine solche Beschränkung auf für den Insassen wesentliche Angaben zur Benutzung des Verkehrsmittels läßt sich die Einsatzhäufigkeit weiterer Informationsvermittlungsvorrichtungen,
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03 Doppelbildschirm &iacgr;**. **** ."*· ·**. ***&iacgr; ·!
INOVA MultimediaiSyitirne GmbkfÄ Co.3<G,*:
wie z.B. Lautsprecher, im Verkehrsmittel verringern, da bereits mit einem Blick auf die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung dem Insassen des Verkehrsmittels die nötigen Informationen übermittelt werden.
5
Durch eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung lassen sich ferner Informationen für Sehschwache besser aufbereiten und lässt sich der Fahrkomfort auch für Taubstumme, für die eine visuelle Kommunikationsmittel essentiell ist, erhöhen.
Die Bewegungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel sind Angaben zu den Haltestellen, zum Bewegungszustand und/oder zur Position des Verkehrsmittels in Bezug auf andere Verkehrsmittel. Die Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel sind Angaben zum Wetter, zur Temperatur und/oder zum Verkehr. Durch diese Daten wird der Insasse des Verkehrsmittels in die Lage versetzt, Entscheidungen zur Fortsetzung der Benutzung des Verkehrsmittels zu treffen und schnell an sein gewünschtes Ziel zu gelangen.
Die in den zweiten Anzeigeflächen dargestellten Daten können unabhängig von den Umgebungs- und Bewegungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel sein. In diesem Fall kann der Insasse des Verkehrsmittels abhängig von seinem momentanen Interesse die ersten bzw. zweiten Anzeigefläche gezielt betrachten, da eine eindeutige Inhaltsunterteilung zwischen den ersten und zweiten Anzeigeflächen vorliegt.
Der Vorteil bei einer zeitweiligen Einblendung von Bewegungs- und Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel in die zweite Anzeigefläche liegt darin, dass auch Fahrgäste, die sich ausschließlich auf eine Betrachtung der zweiten Anzeigefläche konzentrieren, wichtige Infor-
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm ·";·"* '":;"'. "Y' &Iacgr; &Iacgr; '"·' .* .* · ;
INOVAMulUmediäSyitSmeGmbrf&to.iKG.^ .·. .·, ·#.; · · ·..·
. 7.
• ««
mationen, die von den Bewegungs- und/oder Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel abhängen, wie z.B. Stauinformationen, Informationen zu Verspätungen und Umleitungen, wahrnehmen. Die Einblendung von Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten des Verkehrsmittels in die zweite Anzeigefläche hängt davon ob, ob ein Schwellwert, der sich auf die Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten bezieht, überschritten wurde oder nicht. Beispielsweise können Informationen in die zweiten Anzeigeflächen eingeblendet werden, wenn die Verspätung des Verkehrsmittels eine vorbestimmte Anzahl an Minuten überschreitet.
Zur Absicherung einer Sichtbarkeit der Darstellung für eine Vielzahl an Fahrgästen haben die Bildschirme jeweils eine minimale Bildschirmdiagonale von 15". Um eine Kompatibilität zu derzeit existierenden Inhalten sicherzustellen, wird ein Seitenverhältnis des Bildschirms von 4:3 bevorzugt. Die zweiten Anzeigeflächen haben auch jeweils bevorzugt ein Seitenverhältnis von 4:3.
Als Bildschirme werden aufgrund des günstigen Kosten/Nutzen-Verhältnisses in Bezug auf Darstellungsqualität, Langlebigkeit und Einbauverhalten LCD-Bildschirme bevorzugt.
Der Einsatz der vorliegenden Erfindung bietet sich im Personennahverkehr in besonderer Weise an, da aufgrund von optischer Informationsvermittlung selbst bei überfüllten Verkehrsmitteln ein hoher Grad an Informationsvermittlung an die Fahrgäste abgesichert werden kann, ohne dass sich dieses auf den Fahrkomfort störend auswirkt.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die vorstehenden Merkmale beschränkt, sondern kann beispielsweise auch gekoppelt mit der Vermittlung von Audioinhalten eingesetzt werden.
[Flle:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm |": ·"* ·"· ;*'·. "" ·
INOVA Multimedia
-&bgr;-
Erfindungsgemäße Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen
die Fig. IA, IB und IC Vorrichtungen nach dem Stand der Technik zeigen,
10
die Fig. 2 eine Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 3 eine Anzeige der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine Anzeige der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine beispielhafte Anordnung von Anzeigeflächen bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Fig. 6 eine Anzeige der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 eine Anzeige der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend einem vierten Ausführungsbeispiel,
0 Fig. 8 eine beispielhafte Anordnung von Anzeigeflächen bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend dem vierten Ausführungsbeispiel, und
Fig. 9 eine Abwandlung der Anzeige der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend dem ersten bis vierten Ausführungsbeispiel,
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm ;**; ·*"* ·**; ;**; **)· ·· ·;
INOVA Multimedia SSy&erne GmbH *& (Jo. PCS. I j. &idigr; ·
Nun wird die Erfindung detailliert beschrieben.
Fig. 2 zeigt beispielhaft ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Anzeige von Informationen in Verkehrsmitteln. Eine derartige Anzeigevorrichtung ist im Verkehrsmittel vorgesehen und eignet sich beispielsweise für den Einsatz in Fahrzeugen des Personennahverkehrs, wie Bussen, einschließlich Oberleitungsbussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen, in Fahrzeugen des Personenfernverkehrs, wie Schnellzügen, Hochgeschwindigkeitszügen, im Luftverkehr, wie in Flugzeugen und Hubschraubern, und auf Schiffen. Der Einsatz der Erfindung kann auch in anderen Fortbewegungsmitteln erfolgen, in denen die Anzeige von Informationen mit unterschiedlichen Inhalten nutzbringend ist.
Die Anzeigevorrichtung hat eine zentrale Verarbeitungseinheit 21, der Daten von einer Erfassungseinrichtung 22 für Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten des Verkehrsmittels, von einem Datenspeicher 23 und von einer Empfangseinrichtung 24 für externe Daten zugeleitet werden.
Die Bewegungsdaten des Verkehrsmittels, die durch die Erfassungseinrichtung 22 erfasst werden, sind beispielsweise Angaben zum Bewegungs zustand, wie z.B. zur Geschwindigkeit des Verkehrsmittel, zum Abstand zu und zur Geschwindigkeit von anderen Verkehrsmitteln. Die Umge-0 bungsdaten des Verkehrsmittels, die durch die Erfassungseinrichtung 22 erfasst werden, sind beispielsweise Angaben zum Wetter und zur Temperatur, die durch Sensoren nach dem Stand der Technik bestimmt werden können.
Der Datenspeicher 23 speichert auslesbar beispielsweise Angaben zum Liniennetz, vor allem zu den Haltestel-
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, £3.07.03
Doppelbildschirm ·": ·'.'.' ·" " "Ij
len, zu den Umsteige-Haltestellen, zu den Linien an den Umsteige-Haltestellen und zu Erfahrungswerten für die Zeitdauer bis zu folgenden Haltestellen in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Verkehrsmittels und der Verkehrssituation, wobei die letztgenannten Daten mit Daten aus der Erfassungseinrichtung 22 und/oder der Empfangseinrichtung 24 bestimmbar sind.
Die Empfangseinrichtung 24 für externe Daten nimmt beispielsweise Daten über digitale Rundfunksignale nach dem MOT-Protokoll (Multimedia Object Transfer) im Rahmen von DAB (Digital Audio Broadcasting), über die beispielsweise auch JPEG-Bilder übertragbar sind, als DVB-Signale (Digital Video Broadcasting) zur Übertragung von Bewegtbildern, als Signale nach dem DRM-Standard (Digital Radion Mondial) oder als UMTS-Signale (Universal Mobile Telecommunication System) auf. Weitere Kommunikationsprotokolle können auch sein IP(Internet Protocol)-Tunneling zur Erhöhung der Datensicherheit, WLAN (Wireless Local Area Network) und der GSM-Standard (Global System for Mobile Communications), wie z.B. GPRS (General Packet Radio Service) . Die Übertragung der Daten ist nicht auf die Übertragung mittels beliebiger digitaler Rundfunksignale beschränkt, sondern kann auch mittels analoger Rundfunksignale oder einer beliebigen anderen Signalart erfolgen, wobei auch Signalarten mit einer örtlich stark begrenzten Übertragungsmöglichkeit nutzbar sind, wobei jedoch dadurch die Art der übertragenen Signale eingeschränkt ist, wie z.B. auf spezifische Daten, die an ei-0 nem bestimmten Abschnitt der Strecke des Verkehrsmittels benötigt werden.
Die externen Daten, die über die Empfangseinrichtung
24 aufgenommen werden, können beliebig sein, und sowohl Daten beinhalten, die unabhängig von den Bewegungs- und Umgebungsdaten des Verkehrsmittels sind, wie Werbeinhai-
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm·**: ·*** ·"*; ;** **
INOVA Multimedia^ysfe.me Gi^blil^
te, Fernsehprogramme, Kurzfilme, Informationen, die für die Insasssen des Verkehrsmittels von potentiellem Interesse sind, wie Nachrichten und Veranstaltungshinweise, sein. Es können sowohl Bewegt- als auch Standbilder dargestellt werden. Die externen Daten können aber Bewegungs- und Umgebungsdaten des Verkehrsmittels sein, wie Angaben zu den Haltestellen, zum Bewegungszustand des Verkehrsmittels, zur Temperatur, zum Wetter, alternativ oder in Ergänzung zu den durch die Erfassungseinrichtung 22 erfassten Daten, sowie ergänzende Daten wie z.B. zur Verkehrssituation und zur Absolut- oder Relativposition anderer Verkehrsmittel.
Die von der Erfassungseinrichtung 22, dem Datenspeieher 23 und der Empfangseinrichtung 24 eingelesenen Daten werden in der Verarbeitungseinheit 21 verarbeitet. Die in der Verarbeitungseinheit 21 verarbeiteten Signale werden zu einer ersten Verarbeitungseinrichtung 25 und einer zweiten Verarbeitungseinrichtung 2 6 ausgegeben. Verarbeitete Signale können aber auch an die Erfassungseinrichtung 22, den Datenspeicher 23 und die Empfangseinrichtung 24 im Ansprechen auf die von diesen Einrichtungen aufgenommenen Signale, beispielsweise als Bestätigungssignale oder als Signal, das aus weiteren Angaben aus der Erfassungseinrichtung 22, dem Datenspeicher 23 und der Empfangseinrichtung 24 berechnet wurden, abgegeben werden.
Die durch die erste Verarbeitungseinrichtung 25 und die zweite Verarbeitungseinrichtung 2 6 erzeugten Signale werden einem ersten Bildschirm 27 und einem zweiten Bildschirm 28 zugeleitet, die in Fig. 3 in einem ersten Ausführungsbeispiel vergrößert dargestellt sind. Die erste Verarbeitungseinrichtung 25 und die zweite Verarbeitungseinrichtung 26 müssen keinen physisch getrennten Einrichtungen sein, sondern können Teile einer Signalverarbeitungseinrichtung sein, wobei in dieser Signale für unter-
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm ·"; j|" ·*"; ;**; *"*
INOVA Multimediafe^steVie.Gmb^*^ (?o4k<S4.i .
,m
schiedliche Bereiche auf den Bildschirmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten oder in unterschiedlichen Bereichen berechnet werden.
Der erste Bildschirm 27 und der zweite Bildschirm 28 sind in einer solchen Weise angeordnet, dass diese eine gemeinsame Betrachtungsfläche bilden. Dabei sind die Bildschirme vorzugsweise nebeneinander angeordnet.
Die Bildschirme 27 und 28 sind vorzugsweise LCD-Bildschirme (Liquid crystal display), können aber eine beliebige Art von Bildschirmen sein, wie z.B. Röhrenmonitore, Plasmabildschirme und OLED-Bildschirme (Organic Light Emitting Diode). Die Anzeigebereiche der Bildschirme sind vorzugsweise eben, können aber auch eine beliebige Gestaltung haben, wie z.B. bei nicht planaren Röhrenmonitoren gewölbt, sofern die Anzeigebereich der zwei Bildschirme durch einen Nutzer gleichzeitig betrachtet werden können.
Die Bildschirme 27 und 28 haben jeweils vorzugsweise eine Bildschirmdiagonale von zumindest 15", um eine gute Lesbarkeit von Schrift auch auf hinteren Sitzplätzen im Verkehrsmittel abzusichern, und haben vorzugsweise ein Seitenverhältnis von 4:3, 16:10 oder 16:9. Am stärksten wird ein Seitenverhältnis von 4:3 bevorzugt, da dieses dem derzeit üblichen Format von Bewegtbildern entspricht.
Der erste Bildschirm 27 hat eine erste Anzeigefläche 27a und eine zweite Anzeigefläche 27b. Der zweite Bildschirm 28 hat eine erste Anzeigefläche 28a und eine zweite Anzeigefläche 28b. Die zweite Anzeigefläche 27b des ersten Bildschirms 27 und die zweite Anzeigefläche 28b des zweiten Bildschirms 28 bilden einen optische zusammengehörenden Teil der gemeinsamen Betrachtungsfläche der zwei Bildschirme 27 und 28.
[Rle:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm ; ; ;,, · ; : : ·
INOVA Multimedia fe^ateVie.
Die erste Anzeigefläche 27a des ersten Bildschirms 27 und die erste Anzeigefläche 28a des zweiten Bildschirms 28 begrenzen beim ersten Ausführungsbeispiel den optisehen zusammengehörenden Teil der gemeinsamen Betrachtungsfläche in Längsrichtung von diesem optisch zusammengehörenden Teil, d.h. sind in Fig. 3 als linke und rechte Begrenzungsflächen in Bezug auf den gestrichelt eingezeichneten Bereich vorgesehen. Die ersten Anzeigefläche 2 7a und 28a erhalten Signale von der ersten Signalverarbeitungseinrichtung 25, während die zweiten Anzeigefläche 27b und 28b Signale von der zweiten Signalverarbeitungseinrichtung 26 erhalten.
Die Ausgangssignale von der ersten Signalverarbeitungseinrichtung 25, die den ersten Anzeigeflächen 27a und 2 8a zugeleitet werden, enthalten Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel. Die Ausgangssignale von der zweiten Signalverarbeitungseinrichtung 26, die den zweiten Anzeigeflächen 27b und 28b zugeleitet werden, enthalten Daten zu einer Abfolge von Bildern, die vorzugsweise synchron auf den zweiten Anzeigeflächen 27b und 28b dargestellt werden.
Beispielsweise werden in der ersten Anzeigefläche 27a die Liniennummer des Verkehrsmittels, die nächste Haltestelle und/oder die Anschlusslinien an dieser angezeigt, während in der ersten Anzeigefläche 28a die Uhrzeit, das Datum, der Wochentag, Angaben, ob das Verkehrsmittel gerade hält, das Wetter und/oder die Temperatur angezeigt werden. Ergänzend können in einer oder beiden der ersten Anzeigeflächen 27a, 28a Werbeeinblendungen erfolgen. Die Werbeeinblendungen sind vorzugsweise Graphiken, können aber auch Bewegtbilder sein, bei denen jedoch der Berechnungsaufwand in der ersten Signalverarbeitungseinrichtung
[File:ANM\IN2906B2)do5|t.tBesctirgibupj|,
Doppelbildschirm JJj.. !
25 und/oder in der Zentralen Verarbeitungseinheit 21 höher ist.
Die zweiten Anzeigeflächen 27b, 28b können entweder zusammen ein Breitwandbild darstellen oder jeweils Bilder, die einen Bezug zueinander haben, darstellen. Beispielsweise kann, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, in der zweiten Anzeigefläche 27b eine Rubrik angezeigt werden, zu der in der zweiten Anzeigefläche 28b Informationen angezeigt werden. Die Informationen sind vorzugsweise sowohl Text- als auch Bildinformationen und werden vorzugsweise über den Datenspeicher 23 und/oder die Empfangseinrichtung 24 aufgenommen und in der Verarbeitungseinheit 21 verarbeitet.
Fig. 5 zeigt Bildschirme 37 und 38 einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel. Der Aufbau der Anzeigevorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel entspricht mit der Ausnähme der Bildschirmaufteilung, die nun entsprechend Fig. 4 erfolgt und die auch die Signalverarbeitung beeinflusst, dem vom Blockschaltbild aus Fig. 2.
Die zweiten Anzeigeflächen 37b, 38b des ersten und zweiten Bildschirms 37, 38 beim zweiten Ausführungsbeispiel sind im Vergleich zu denen vom ersten Ausführungsbeispiel in Querrichtung, d.h. in Fig. 4 senkrecht, in der Abmessung dadurch verringert, dass sich nun die ersten Anzeigeflächen 37a, 38a zusätzlich über die gesamte Längsrichtung der Bildschirme 37, 38 in Fig. 4 am unteren Bildschirmrand und vorzugsweise parallel zu diesem, d.h. streifenförmig am Rand, erstrecken.
Der Vorteil von dieser zweiten Ausführungsform besteht darin, dass der Platz zur Anzeige von Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmit-
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm ·": ·"' ·": :": "" ·· '\ "\\ "Y' "Y' I \ ".
INOVAMultimedia^^ '
tel größer ist. Auf diese Weise lässt sich, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, ,in dem streifenförmigen Teil der ersten Anzeigeflächen 37a, 38a eine Strecke, vorzugsweise ein Strahl, wie dieser in Fig. 6 mit 35a, 35b bezeichnet ist, auftragen, über dem die nachfolgenden Haltestellen und optional dazu die verbliebene Fahrzeit bis zu diesen angezeigt werden. Somit ist es möglich, umfangreiche Informationen in den ersten Anzeigeflächen darzustellen, während in den zweiten Anzeigeflächen ein von diesen unabhängiger Inhalt mit einem Seitenverhältnis angezeigt wird, der in Abhängigkeit von den Abmessungen der ersten Anzeigeflächen vorzugsweise ein Seitenverhältnis von 4:3 hat. Auf diese Weise lassen sich in die zweiten Anzeigeflächen vollständige Bildinformationen einblenden.
In dem Beispiel von Fig. 5 haben die ersten Anzeigeflächen Felder 31, 32, 33 und 34, wobei in Feld 31 die Liniennummer des Verkehrsmittels und die nächste Haltestelle, in Feld 32 die Umsteigemöglichkeiten an der nächsten Haltestelle, in Feld 33 die Uhrzeit und das Datum und in Feld 34 Werbeinformationen/Sponsoreninformationen angezeigt werden. Die Felder 31 bis 34 sind nur beispielhaft gezeigt. Felder in der ersten Anzeigefläche können eine beliebige Anordnung, Ausdehnung und einen beliebigen Inhalt von Bewegungs- und/oder Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel anzeigen.
Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 6 gezeigt und unterscheidet sich vom zweiten Ausführungsbeispiel dadurch, dass der am Rand in Querrichtung der Bildschirme vorgesehene Streifen für den Betrachter am oberen Rand der Bildschirme vorgesehen ist. In diesen Streifenabschnitten 47a', 48a' lässt sich in gleicher Weise wie beim zweiten Ausführungsbeispiel eine Strecke mit den Haltestellen darstellen. Ebenso lassen sich die Bezeichnung der nächsten Haltestelle, die Liniennummer
[File:ANM\IN2906B2.docJ> &phgr; Beschreibung, &phgr; 23.07.03
Doppelbildschirmj**::.!' *"*■·":*"·! *| *j '"·""**" j j ··
INOVA Multimedia Soiree GmJJ* £ *Qg.· WQ." .·. .·. ·..· · · ·..· .·.
des Verkehrsmittels( die Endhaltestelle des Verkehrsmittels, die Uhrzeit, die Fahrzeit bis zur nächsten Haltestelle und/oder ein beliebiger anderer Inhalt mit Bezug auf Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten des Verkehrsmittels anzeigen. Diese dargestellten Daten wirken für den Betrachter als eine Art Überschrift, so dass diesen erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die sonstigen Vorteile und Merkmale des dritten Ausführungsbeispiels entsprechen denen des zweiten Ausführungsbeispiels.
Fig. 7 zeigt ein siebentes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das sich vom zweiten und dritten Ausführungsbeispiel darin unterscheidet, dass statt einem streifenförmigen Abschnitt über die Längserstreckung der Bildschirme 57, 58 nun zwei streifenförmige Abschnitte 57a1, 58a1 und 57a", 58a" bei Betrachtung der Bildschirme am oberen und unteren Rand von diesen vorgesehen sind und zusammen mit den Abschnitten der ersten Anzeigeflächen, die entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel den optisch zusammengehörenden Teil der gemeinsamen Betrachtungsfläche in Längsrichtung begrenzen, einen Rahmen für die zweiten Anzeigeflächen 57a, 57b bilden. Auf diese Weise lässt sich der Anzeigebereich für Bewegungs- und Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel erhöhen, während eine Vollbilddarstellung auf den zweiten Anzeigeflächen 57b, 58b gestattet wird.
Eine Anwendung für das vierte Ausführungsbeispiel ist in Fig. 8 gezeigt. Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel ist im unteren Streifen in ähnlicher Weise wie beim zweiten Ausführungsbeispiel ein Strahl 55a, 55b zur Darstellung der Haltestellen, vorgesehen, während darüber Felder 61 bis 67 vorgesehen sind. Beispielsweise wird in Feld 61 die Linie des Verkehrsmittels und die Endhaltestelle, in Feld 62 die Uhrzeit, in Feld 63 der Name der nächsten Haltestelle, in Feld 64 die Verkehrsmittellinien an der
[File:ANM\IN2906B2.doc] ^ Beschreibung, 23.07.03
INOVA Multimedia &aijpe.GrnbJJÄ (Sg. K<3..: .·. .·. ·..· ! ! *..:
nächsten Umsteige-Haltestelle, in Feld 65 Informationen darüber, ob das Verkehrsmittel gerade hält, in Feld 66 Angaben zum Wochentag, zur Temperatur und zur Bewölkung, und in Feld 67 Werbeinformationen/Sponsoreninformationen angezeigt. Die Felder 61, 63 und 64 sind untereinander im bei Betrachtung des Bildschirms linken Abschnitt der ersten Anzeigefläche 57a dargestellt, während die Felder 62, 65, 66, 67 untereinander im bei Betrachtung des Bildschirms rechten Abschnitt der ersten Anzeigefläche 58a angeordnet sind. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt und es kann eine beliebige Anordnung von Feldern mit beliebiger Größe mit beliebigen Inhalten zur Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten in der ersten Anzeigefläche vorliegen.
Von Vorteil ist beim vierten Ausführungsbeispiel, dass Informationen im oberen Streifen 57a', 58a1 der ersten Anzeigefläche, der auch beim dritten Ausführungsbeispiel vorliegt, vom Betrachter mit erhöhter Aufmerksamkeit als eine Ort Überschrift wahrgenommen werden. Auf diese Weise lassen sich Informationen wie die Endhaltestelle und die Uhrzeit durch den Betrachter auf einen Blick erfassen. Auch die Darstellung im unteren Streifen 57a", 58a" erlaubt eine schnelle Informationserfassung, insbesondere von Daten zu den folgenden Haltestellen und der Fahrzeit zu diesen.
Die Anzeigevorrichtungen nach dem ersten bis vierten Ausführungsbeispiel lassen sich dahingehend abwandeln, dass auch in den zweiten Anzeigeflächen zumindest zeitweise Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel einblenden lassen. Beispielsweise kann kurzzeitig die gesamte Linie und die Fahrzeit zu den einzelnen Stationen eingeblendet werden oder es können erweiterte Kundeninformationen, wie z.B. Informationen zu Umleitungen und anderen Ereignissen im Verkehrsablauf
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm I"· l"' .". ·**. ***t
INOVA MultimedicCSyttSrne Gmbkf & Co.Kß,':
- 13 -
kurzzeitig eingeblendet werden und es kann anschließend die Abfolge von Bildern in den zweiten Anzeigeflächen, die beispielsweise zur Unterhaltung der Insassen des Verkehrsmittels dienen, fortgesetzt werden.
5
Fig. 9 zeigt eine weitere Abwandlung der vorliegenden Erfindung, bei der die Bildschirme ohne Abstand nebeneinander angeordnet sind. Voraussetzung dafür ist, dass den einzelnen Bildschirmen dennoch Daten zur Anzeige über die gesamten Flächen der Bildschirme zuleitbar sind. Der visuelle Eindruck lässt sich auf diese Weise verstärken, da die zweite Anzeigefläche für den Betrachter als eine fast durchgehende Fläche erscheint. Bei einer Anwendung auf das zweite bis vierte Ausführungsbeispiel sind auch die ersten Anzeigeflächen in den Streifenbereichen als durchgehende Bereiche sichtbar.
In einer weiteren Abwandlung kann der Abstand zwischen den Bildschirmen auch höher oder niedriger als in 0 den Zeichnungen dargestellt sein.
Ferner kann die Signalverarbeitung in einer solchen Weise erfolgen, dass zwischen den Darstellungen entsprechend den vorhergehenden Ausführungsbeispielen und anderen Darstellungen von Inhalten auf den Bildschirmen beliebig hin- und hergeschaltet wird. Beispielweise kann die Aufteilung der Anzeigeflächen entsprechend einem oder mehreren der vorstehenden Ausführungsbeispiele nur einen kurzen Zeitraum sichtbar sein, wobei anschließend die Anzeigeflächen beispielsweise vergrößert werden, verkleinert werden bzw. anders aufgeteilt werden. Ferner ist es möglich, Teile der Anzeigefläche ganz auszublenden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit auf eine Vorrichtung zur Anzeige von Informationen in Verkehrsmitteln, bei der zwei Bildschirme nebeneinander angeordnet
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23;07.03
Doppelbildschirm ·"; :'.',' '"'. l"l '".' *j *&iacgr; '".' '".' '".' I '. ".
INOVA Multimedia fesÄejpe.G
-19- *
sind, die jeweils erste und zweite Anzeigeflächen aufweisen. Die ersten Anzeigeflächen sind in Längsrichtung der Bildschirme einen optisch zusammengehörenden Teil der gemeinsamen Betrachtungsfläche, der durch die zweiten Anzeigeflächen gebildet wird, begrenzend, angeordnet und ermöglichen somit die Darstellung von einer Abfolge von Bildern auf den zweiten Anzeigeflächen, während gleichzeitig Bewegungsdaten und/oder Umgebungsdaten in Bezug auf das Verkehrsmittel in den ersten Anzeigeflächen angezeigt werden.
[File:ANM\IN2906B2.doc] Beschreibung, 23.07.03
Doppelbildschirm ·**· ·"* »"'j j"*; ***· ··
INOVA Multimedia Sjfefeme GmbH & toiKGj ^j