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DE20311660U1 - Längenverstellbares Bein für ein Möbelstück - Google Patents

Längenverstellbares Bein für ein Möbelstück

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DE20311660U1
DE20311660U1 DE20311660U DE20311660U DE20311660U1 DE 20311660 U1 DE20311660 U1 DE 20311660U1 DE 20311660 U DE20311660 U DE 20311660U DE 20311660 U DE20311660 U DE 20311660U DE 20311660 U1 DE20311660 U1 DE 20311660U1
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DE
Germany
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inner tube
outer tube
opening
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tube
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DE20311660U
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English (en)
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VS Vereinigte Spezialmobelfabriken GmbH and Co KG
Original Assignee
VS Vereinigte Spezialmobelfabriken GmbH and Co KG
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Publication of DE20311660U1 publication Critical patent/DE20311660U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B9/00Tables with tops of variable height
    • A47B9/14Tables with tops of variable height with pins coacting with holes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B91/00Feet for furniture in general
    • A47B91/02Adjustable feet

Landscapes

  • Legs For Furniture In General (AREA)

Description

P 121 1 /DE-G1
LÄNGENVERSTELLBARES BEIN FÜR EIN MÖBELSTÜCK
5
Die vorliegende Erfindung betrifft ein längenverstellbares Bein für ein Möbelstück, insbesondere einen Tisch, einen Stuhl oder dergleichen.
Es ist allgemein üblich, zur besseren Abstimmung des Arbeitsplatzes auf dessen Benutzer Tische und Stühle höhenverstellbar zu konstruieren. Je nach Art des Untergestells des Tisches oder des Stuhles sind hierzu verschiedene Möglichkeiten bekannt. Bei Tischen unterschiedet man außerdem zwischen mechanisch und elektromotorisch funktionierenden Höhenverstellungen. Die meisten bekannten längenverstellbaren Beine für Tische oder Stühle weisen zwei ineinander gesteckte und teleskopartig relativ zueinander verschiebbare Teleskopelemente in Form von Profilrohren auf, die in verschiedenen axialen Relativpositionen zueinander fixiert werden können.
Insbesondere bei elektromotorisch verstellbaren Tischbeinen ist es bekannt, die Längenverstellung mittels einer Gewinde(hub)spindel zu realisieren, wie dies zum Beispiel in der DE 199 59 512 Al oder der DE 100 24 417 Al offenbart ist. Ferner beschreibt die DE 198 46 647 Al ein längenverstellbares Bein mit einem länglichen Gewindekörper, der unten in eine Gewindeaufnahme des Beinkörpers eingesetzt und in diese eindrehbar bzw. aus dieser ausdrehbar ist. Die Länge dieser bekannten Beine ist im allgemeinen stufenlos veränderbar.
Des weiteren sind aus dem Stand der Technik Tischbeine bekannt, deren Teleskopelemente in bestimmten vordefinierten axialen Relativpositionen festgelegt werden können. So beschreibt zum Beispiel die DE 100 30 918 Al der Anmelderin ein längenverstellbares Tischbein mit zwei ineinander verschiebbaren Teleskopelementen und einer Verstelleinrichtung, die ein nach Art eines Druckknopfes bedienbares Betätigungsorgan aufweist und die durch eine kurzhubige Eindrückbewegung des Betätigungsorgans zwischen einer Festlegekonfiguration und einer Freigabekonfiguration umstellbar ist, wobei die Teleskopelemente in der Festlegekonfiguration durch eine Rastmechanik relativ zueinander axial festgelegt sind.
Eine mechanisch besonders einfache Längenverstellung eines Tischbeins ist außerdem in der DE 198 14 948 Al offenbart. Wie in Figur 1 dieser Druckschrift erkennbar, weist das längenverstellbare Tischbein ein unteres Innenrohr und ein das Innenrohr wenigstens über
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eine Teillänge umgreifendes, mit der Tischplatte verbundenes oberes Außenrohr auf, wobei das Innenrohr und das Außenrohr teleskopartig in axialer Richtung relativ zueinander verschiebbar sind. Ferner ist eine Einstellvorrichtung zur Festlegung der axialen Relativposition des Innenrohres zu dem Außenrohr vorgesehen, welche aus mehreren, in axialer Richtung beabstandeten ersten Öffnungen in dem Innenrohr, mehreren, in axialer Richtung beabstandeten zweiten Öffnungen in dem Außenrohr und einer Feststellvorrichtung in Form eines Bolzens, welcher zum Festlegen der axialen Relativposition des Innenrohres zu dem Außenrohr gleichzeitig in eine der ersten Öffnungen des Innenrohres und eine der zweiten Öffnungen des Außenrohres eingreift, aufgebaut ist.
Ferner zeigt die DE 39 04 510 Al ein längenverstellbares Tischbein, mit einem inneren Verstellelement und einem das innere Verstellelement wenigstens über eine Teillänge umgreifendes äußeres Verstellelement, wobei die beiden Verstellelemente teleskopartig in axialer Richtung relativ zueinander verschiebbar sind, und einer Einstellvorrichtung zum Festlegen der axialen Relativposition der beiden Verstellelemente. Diese Einstellvorrichtung weist mehrere, axial voneinander beabstandete, dem inneren Verstellelement zugeordnete Gewindeöffnungen, eine Durchgangsöffnung in dem äußeren Verstellelement, und eine als schraubenförmiges Spannelement ausgebildete Feststellvorrichtung, welche zum Fixieren der axialen Relativposition der beiden Verstellelemente zueinander gleichzeitig in eine der Gewindeöffnungen des inneren Verstellelements und die Durchgangsöffnung des äußeren Verstellelements eingreift, auf.
Eine besondere Längenverstellung insbesondere für Stuhlbeine ist schließlich in der DE 43 19 125 C2 beschrieben. Die Verstellvorrichtung besteht in diesem Fall aus einem speziellen Spreizkopf, der in den ausziehbaren Standfuß integriert ist, zum Festklemmen des Standfußes in einer gewünschten Auszugsposition.
Ausgehend von diesen herkömmlichen längenverstellbaren Tisch- und Stuhlbeinen liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein längenverstellbares Bein für Tische, Stühle und dergleichen Möbelstücke bereitzustellen, dessen Länge schnell und auf einfache Weise verstellbar und das einfach und kostengünstig herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird durch ein längenverstellbares Bein mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Das längenverstellbare Bein für ein Möbelstück, insbesondere einen Tisch oder einen Stuhl, weist ein Innenrohr bzw. eine Innenstange und ein das Innenrohr wenigstens über eine Teillänge umgreifendes Außenrohr, wobei das Innenrohr und das Außenrohr teleskopartig in axialer Richtung relativ zueinander verschiebbar sind, und eine Einstellvorrichtung zur Einstellung bzw. Festlegung der axialen Relativposition des Innenrohres zu dem Außenrohr auf. Die Einstellvorrichtung weist hierbei wenigstens eine erste Öffnung in bzw. an dem Innenrohr; eine zweite Öffnung in dem Außenrohr, welche als Aussparung in der Form einer Kurve mit mehreren, in Längsrichtung des Außenrohres beabstandeten Fixierpositionen und die Fixierpositionen verbindenden Verbindungsabschnitten ausgebildet ist; und eine Feststellvorrichtung, welche zum Fixieren bzw. Festlegen der Relativposition des Innenrohres zu dem Außenrohr gleichzeitig in die erste Öffnung des Innenrohres und eine der Fixierpositionen der zweiten Öffnung des Außenrohres eingreift, auf. Außerdem sind das Innenrohr und das Außenrohr auch quer zu ihrer Längsrichtung relativ zueinander verschiebbar, sodass das Außenrohr relativ zu dem Innenrohr entlang der gesamten Kurve der zweiten Öffnung des Außenrohres bewegt werden kann, während die Feststellvorrichtung in die erste Öffnung des Innenrohres eingreift. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass, obwohl im Folgenden ausschließlich von einem Innenrohr die Rede ist, dieses nicht nur hohl, sondern auch als Innenstange ausgebildet sein kann.
Durch die so ausgebildete Einstellvorrichtung ist es mit wenigen Handgriffen auf besonders einfache Weise und in kurzer Zeit möglich, die Länge des Beines zu verändern, indem die axiale Relativposition von Außenrohr zu Innenrohr ohne vollständiges Entfernen der Feststellvorrichtung durch eine Bewegung des Außenrohres entsprechend der Kurve der zweiten Öffnung zu einer anderen Fixierposition in der zweiten Öffnung verändert wird. Das erfindungsgemäß ausgestaltete Bein weist insbesondere keine kompliziert herzustellenden und zu bedienenden Vorrichtungen oder Mechanismen auf. Die Kurvenform der zweiten Öffnung kann im Fall eines Außenrohres aus Aluminium zum Beispiel einfach und kostengünstig mittels Laserschneiden hergestellt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind sowohl das Innenrohr als auch das Außenrohr als Rundprofile ausgebildet, sodass diese gegeneinander verdrehbar sind, um auf besonders einfache Weise die erforderliche gegenseitige Verschiebbarkeit quer zu ihrer Längsrichtung zu realisieren.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Aussparung der zweiten Öffnung des Außenrohres kammartig ausgebildet, wobei die Fixierpositionen an den
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bevorzugt nach oben abgewinkelten Spitzen der kammartigen Aussparung vorgesehen sind. Die Aussparung der zweiten Öffnung des Außenrohres kann dabei zum Beispiel drei Fixierpositionen aufweisen.
Um eine Längenveränderung des Beines über einen größeren Bereich zu ermöglichen, können mehrere erste Öffnungen in bzw. an dem Innenrohr vorgesehen sein, die in Längsrichtung des Innenrohres zueinander beabstandet sind, wobei der Abstand in Längsrichtung der ersten Öffnungen des Innenrohres von demjenigen der Fixierpositionen der zweiten Öffnung des Außenrohres unterschiedlich ist. Der Abstand in Längsrichtung zwischen den ersten Öffnungen des Innenrohres kann zum Beispiel etwa 90 mm bis etwa 150 mm, und der Abstand in Längsrichtung zwischen den Fixierpositionen der zweiten Öffnung des Außenrohres kann zum Beispiel etwa 20 mm bis etwa 50 mm betragen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist bzw. sind die erste(n) Öffnung(en) des Innenrohres als Gewindebohrung(en) ausgebildet, und die Feststellvorrichtung ist eine Schraube oder ein Gewindebolzen. Auf diese Weise kann die Feststellvorrichtung in die erste Öffnung des Innenrohres eingeschraubt werden und ist somit nicht ungewollt oder versehentlich lösbar. Außerdem kann das Außenrohr in diesem Fall mit dem Schraubenkopf zusätzlich in der gewünschten axialen Relativposition festgeklemmt werden.
Die als Schraube oder Gewindebolzen ausgebildete Feststellvorrichtung kann entweder einen nur mit einem Werkzeug zu betätigenden Schraubenkopf oder einen manuell ohne Hilfsmittel zu betätigenden Schraubenkopf aufweisen. Im letztgenannten Fall ist es von Vorteil, wenn die Feststellvorrichtung eine Schraube oder ein Gewindebolzen mit einem Freilauf ist, um ein unerwünschtes Lösen und Entfernen der Feststellvorrichtung zumindest zu erschweren.
Obige sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt die einzige Figur 1 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines längenverstellbares Beines für einen Tisch oder Stuhl gemäß der vorliegenden Erfindung in verschiedenen, mittels der Einstellvorrichtung eingestellten Längen (Ansichten A, B und C).
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Die Ansichten A, B und C von Figur 1 zeigen jeweils das untere Ende eines längenverstellbaren Beines 10 eines Möbelstücks, wie beispielsweise eines Tisches oder eines
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Stuhles. Das längenverstellbare Bein 10 kann grundsätzlich auch für andere Möbelstücke wie Kommoden oder Regale benutzt werden, erscheint aber für Tischbeine und Stuhlbeine besonders geeignet. Eine bevorzugte Einsatzmöglichkeit sind Schreibtische für Schulkinder, die insbesondere für Grundschulen in variablen Höhen und in großer Anzahl zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Vorteile des längenverstellbaren Beines der Erfindung liegen hierbei in den günstigen Herstellkosten und der einfachen und schnell durchzuführenden Veränderbarkeit der Länge des Beines.
Wie in Figuren IA, B und C dargestellt, weist das längenverstellbare Bein 10 ein Innenrohr bzw. eine Innenstange 12, an dessen/deren unterem Ende ein Standfuß oder eine Laufrolle 14 angebracht sein kann, und ein das Innenrohr 12 wenigstens über eine Teillänge umgreifendes Außenrohr 16, mit dessen oberem Ende zum Beispiel eine Tischoder Arbeitsplatte, eine Sitzfläche, ein Untergestell eines Möbels oder dergleichen verbunden werden kann. Das Innenrohr 12 und das Außenrohr 16 sind in bekannter Weise in ihrer Längsrichtung (axiale Richtung) teleskopartige relativ zueinander verschiebbar. Ferner sind das Innenrohr 12 und das Außenrohr 16 vorzugsweise als Rundprofile aus Aluminium ausgebildet, sodass sie gegeneinander verdreht werden können; die vorliegende Erfindung ist aber nicht ausschließlich auf ein solches Profil und dieses Material beschränkt. Während in den Figuren IA, B und C das Innenrohr 12, das mit der Laufrolle 14 versehene untere Teleskopelement ist, ist die vorliegende Erfindung nicht allein auf diese Konstruktion beschränkt; vielmehr ist es auch möglich, dass das Außenrohr 16 das untere Teleskopelement und das Innenrohr 12 das obere Teleskopelement des Beines 10 bilden.
In bzw. an dem Innenrohr 12 sind mehrere (in diesem Ausführungsbeispiel drei) erste Öffnungen 18 in Form von Gewindebohrungen vorgesehen, die in Längsrichtung des Innenrohres 12 gleichmäßig beabstandet sind. Außerdem weist das Außenrohr 16 eine zweite Öffnung 20 auf, die beispielsweise mittels Laserschneiden als Aussparung in Form einer speziellen Kurve ausgebildet ist. Wie in den Figuren IA, B und C dargestellt, besitzt diese Kurve im wesentlichen eine Kammform, wobei die im gezeigten Fall drei Spitzen des Kamms nach oben abgewinkelt sind. Diese abgewinkelten Kammspitzen der zweiten Öffnung 20 bilden Fixierpositionen 22, die in Längsrichtung des Außenrohres 16 gleichmäßig voneinander beabstandet sind und über Verbindungsabschnitte 24 der kamtnförmigen zweiten Öffnung 20 miteinander verbunden sind, wobei diese Verbindungsabschnitte 24 an jeder Stelle zumindest die gleiche Breite aufweisen wie die Fixierpositionen 22.
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Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die spezielle Form der zweiten Öffnung 20 beschränkt ist, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist. Insbesondere kann die zweite Öffnung 20 des Außenrohres 16 auch nur zwei Fixierpositionen 22 oder mehr als drei Fixierpositionen 22 aufweisen; auch müssen die Fixierpositionen 22 in Längsrichtung des Außenrohres 16 nicht notwendigerweise gleichmäßig beabstandet oder in Längsrichtung des Außenrohres 16 miteinander fluchtend angeordnet sein. Der Fachmann wird auch ohne weiteres eine andere Kurvenform der zweiten Öffnung 20 als die Kammform als für das erfindungsgemäße Bein 10 geeignet auffinden können.
Neben den drei Gewindebohrungen 18 (erste Öffnungen) im Innenrohr 12 und der kammförmigen zweiten Öffnung 20 mit den drei Fixierpositionen 22 am Außenrohr 16 weist die Einstellvorrichtung ferner eine Feststellvorrichtung auf, die bei der Bezugsziffer 26 angedeutet ist. Im Fall der als Gewindebohrungen ausgebildeten ersten Öffnungen 18 ist diese Feststellvorrichtung 26 eine Schraube oder ein Gewindebolzen, die/der sich durch die zweite Öffnung 20 des Außenrohres 16 erstreckt und in eine der ersten Öffnungen 18 eingeschraubt werden kann. Durch die Ausbildung der Feststellvorrichtung 26 als Schraube oder Gewindebolzen kann das Außenrohr 16 außerdem mittels eines entsprechenden Schraubenkopfes der Schraube / des Gewindebolzens 26 gegenüber dem Innenrohr 12 festgeklemmt werden. Alternativ kann die Feststellvorrichtung 26 auch einfach als Bolzen bzw. Stab ausgebildet sein, der durch die zweite Öffnung 20 hindurch in eine der ersten Öffnungen 18 eingeschoben wird, die in diesem Fall als einfache Bohrungen ausgebildet sein können.
Die Schraube bzw. der Gewindebolzen 26 kann mit einem üblichen Schraubenkopf (nicht dargestellt) versehen sein, der mit einem entsprechenden Werkzeug (Schraubendreher, Imbusschlüssel, Schraubenschlüssel, etc.) zu betätigen ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Schraubenkopf jedoch beispielsweise als rad- oder sternförmiger Handgriff ausgebildet, der manuell ohne weitere Hilfsmittel betätigt werden kann. Hierdurch ist die Längenverstellung des Beins 10 besonders einfach, da sie ohne Werkzeuge durchgeführt werden kann. Um in diesem Fall aber zu verhindern, dass zum Beispiel Schüler die Schrauben 26 entfernen, kann die Schraube an ihrem Gewindeabschnitt mit einem Freilauf versehen sein, sodass das Lösen und Entfernen der Schraube 26 ohne Kenntnis der Freilauftechnik zumindest erschwert ist.
Es wird nun anhand der Figuren IA, B und C die Funktionsweise des Veränderns der Länge des Beines 10 beschrieben.
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In der Darstellung von Figur IA befindet sich das Bein IO in seiner kürzesten Stellung, d.h. das Innenrohr 12 ist am weitesten in das Außenrohr 16 eingeschoben. Zur Einstellung bzw. Festlegung dieser axialen Relativposition zwischen Innenrohr 12 und Außenrohr 16 ist die Schraube 26 durch die oberste Fixierposition 22 der kammförmigen zweiten Öffnung 20 geführt und in die unterste Gewindebohrung 18 des Innenrohres 12 eingeschraubt.
Um das Bein 10 zu verlängern, wird die Schraube 26 etwas gelöst, sodass das Außenrohr 16 nicht mehr gegenüber dem Innenrohr 12 festgeklemmt ist, aber die Schraube 26 immer noch mit der Gewindeöffnung 18 in Eingriff steht. Nun kann das Außenrohr 16 relativ zu dem Innenrohr 12 in Längsrichtung verschoben und quer zur Längsrichtung entlang der Kurve der zweiten Öffnung 20 des Außenrohres 16 verdreht werden. Je nach Wunsch wird die Relativposition zwischen Innenrohr 12 und Außenrohr 16 auf diese Weise derart verändert, dass die Schraube 26 nun durch die mittlere oder die unterste (siehe Figur IB) Fixierposition 22 der zweiten Öffnung 20 verläuft. Danach kann die Schraube 26 wieder angezogen werden und die Längenänderung des Beins 10 ist abgeschlossen. Eine Verkürzung des Beins 10 erfolgt selbstverständlich in analoger Weise.
Soll das Bein 10 aus der in Figur IB dargestellten Konfiguration weiter verlängert werden, so muss in diesem Fall die Schraube 26 vollständig aus der untersten Gewindebohrung 18 gelöst werden, sodass das Innenrohr 12 in Längsrichtung so weit aus dem Außenrohr 16 gezogen werden kann, dass die Schraube 26 durch die zweite Öffnung 20 des Außenrohres 16 hindurch in die mittlere oder die oberste Gewindebohrung 18 des Innenrohres 12 eingeschraubt werden kann, wie in Figur IC dargestellt. Auch bei einem Eingriff der Schraube 26 mit der mittleren oder der obersten Gewindebohrung 18 des Innenrohrs 12 lassen sich geringere Längenveränderungen des Beins 10 durch wechseln der Fixierpositionen 22 der zweiten Öffnung 20 des Außenrohres 16 bewirken, wie oben beschrieben.
Wie in dem Ausführungsbeispiel gezeigt, ist der Abstand in Längsrichtung zwischen den ersten Öffnungen 18 des Innenrohres 12 deutlich größer gewählt als der Abstand in Längsrichtung zwischen den Fixierpositionen 22 der zweiten Öffnung 20 des Außenrohres 16. Zum Beispiel ist der Abstand in Längsrichtung zwischen den ersten Öffnungen 18 des Innenrohres 12 zu etwa 90 mm bis etwa 150 mm gewählt, und der Abstand in Längsrichtung zwischen den Fixierpositionen 22 der zweiten Öffnung 20 des Außenrohres 16 ist zu etwa 20 mm bis etwa 50 mm gewählt. In einem bevorzugten Aus-
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führungsbeispiel beträgt der Abstand in Längsrichtung zwischen den ersten Öffnungen 18 des Innenrohres 12 etwa 115 mm und derjenige zwischen den Fixierpositionen 22 der zweiten Öffnung 20 des Außenrohres 16 etwa 30 mm. In diesem Fall ist eine Längenänderungen des Beins 10 von maximal 290 mm möglich. Die vorliegende Erfindung ist aber selbstverständlich nicht auf die hier angegebenen Maße eingeschränkt, welche u.a. von der Art des Möbelstücks, der Anzahl der ersten Öffnungen 18 und der Fixierpositionen 22 in der zweiten Öffnung 20, der gewünschten Anzahl von einstellbaren Zwischenlängen, der gewünschten maximalen Längenänderung und dergleichen abhängen.

Claims (10)

1. Längenverstellbares Bein (10) für ein Möbelstück, insbesondere einen Tisch oder einen Stuhl, mit
einem Innenrohr bzw. einer Innenstange (12) und einem das Innenrohr wenigstens über eine Teillänge umgreifenden Außenrohr (16), wobei das Innenrohr und das Außenrohr teleskopartig in axialer Richtung relativ zueinander verschiebbar sind; und
einer Einstellvorrichtung (18-26) zur Einstellung der axialen Relativposition des Innenrohres zu dem Außenrohr,
wobei die Einstellvorrichtung (18-26) aufweist:
wenigstens eine erste Öffnung (18) in bzw. an dem Innenrohr (12);
eine zweite Öffnung (20) in dem Außenrohr (16), welche als Aussparung in der Form einer Kurve mit mehreren, in Längsrichtung des Außenrohres beabstandeten Fixierpositionen (22) und die Fixierpositionen verbindenden Verbindungsabschnitten (24) ausgebildet ist; und
eine Feststellvorrichtung (26), welche zum Fixieren der Relativposition des Innenrohres zu dem Außenrohr gleichzeitig in eine erste Öffnung (18) des Innenrohres (12) und eine der Fixierpositionen (22) der zweiten Öffnung (20) des Außenrohres (16) eingreift,
wobei das Innenrohr (12) und das Außenrohr (16) auch quer zu ihrer Längsrichtung relativ zueinander verschiebbar sind, sodass das Außenrohr relativ zu dem Innenrohr entlang der gesamten Kurve der zweiten Öffnung (20) des Außenrohres (16) bewegt werden kann, während die Feststellvorrichtung (26) in die erste Öffnung (18) des Innenrohres (12) eingreift.
2. Längenverstellbares Bein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (12) und das Außenrohr (16) als Rundprofile ausgebildet sind.
3. Längenverstellbares Bein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung der zweiten Öffnung (20) des Außenrohres (16) kammartig ausgebildet ist, wobei die Fixierpositionen (22) an den Spitzen der kammartigen Aussparung vorgesehen sind.
4. Längenverstellbares Bein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung der zweiten Öffnung (20) des Außenrohres (16) drei Fixierpositionen (22) aufweist.
5. Längenverstellbares Bein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere erste Öffnungen (18) in bzw. an dem Innenrohr (12) vorgesehen sind, die in Längsrichtung des Innenrohres zueinander beabstandet sind, wobei der Abstand in Längsrichtung der ersten Öffnungen (18) des Innenrohres (12) von demjenigen der Fixierpositionen (22) der zweiten Öffnung (20) des Außenrohres (16) unterschiedlich ist.
6. Längenverstellbares Bein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand in Längsrichtung zwischen den ersten Öffnungen (18) des Innenrohres (12) etwa 90 mm bis etwa 150 mm, und der Abstand in Längsrichtung zwischen den Fixierpositionen (22) der zweiten Öffnung (20) des Außenrohres (16) etwa 20 mm bis etwa 50 mm beträgt.
7. Längenverstellbares Bein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Öffnung bzw. die ersten Öffnungen (18) des Innenrohres (12) als Gewindebohrung(en) ausgebildet ist bzw. sind; und
dass die Feststellvorrichtung (26) eine Schraube oder ein Gewindebolzen ist.
8. Längenverstellbares Bein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung (26) einen nur mit einem Werkzeug zu betätigenden Schraubenkopf aufweist.
9. Längenverstellbares Bein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung (26) einen manuell ohne Hilfsmittel zu betätigenden Schraubenkopf aufweist.
10. Längenverstellbares Bein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung (26) eine Schraube oder ein Gewindebolzen mit einem Freilauf ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111616502A (zh) * 2020-06-30 2020-09-04 新乡市仲达塑胶电子有限公司 一种快插调整结构
US11172757B2 (en) 2020-03-23 2021-11-16 Smith System Manufacturing Company, Inc. Table assembly with reversible leg assemblies

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20031218

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Effective date: 20060706

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: VS VEREINIGTE SPEZIALMOEBELFABRIKEN GMBH & CO., DE

Free format text: FORMER OWNER: VS VEREINIGTE SPEZIALMOEBELFABRIKEN GMBH & CO., 97941 TAUBERBISCHOFSHEIM, DE

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Effective date: 20091015

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

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R071 Expiry of right
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