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Die
Erfindung betrifft eine Torbewegungseinrichtung, insbesondere für Sektional- oder Rolltore, mit
einer Torwelle und einem Übertragungselement zur Übertragung
des Drehmomentes einer Torantriebsvorrichtung auf die Torwelle mit
den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1, einem Torantrieb
mit einer solchen Torbewegungseinrichtung und einem Tor mit einem
solchen Torantrieb.
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Zur Öffnung bzw.
zum Schließen
von Toren, insbesondere Sektional- oder Rolltoren, werden Antriebsaggregate
wie z. B. Getriebemotoren, Achskettengetriebe oder über freie
Rollenketten verbundene Ritzelpaare eingesetzt. Diese werden mit
Torblattbetätigungswellen
(im folgenden auch Torblattwellen oder Torwellen genannt) verbunden,
die wiederum das Torblatt selbst bewegen, im Falle von Rolltoren
z. B. durch Aufrollen.
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Das
Sektionalblatt bzw. der Rolltorpanzer sind mit der vorzugsweise
als Torfederwelle ausgestalteten Torwelle verbunden, die bei bekannten
Einrichtungen im betriebsbereiten Zustand in die als Hohlwelle ausgeführte abtriebsseitige
Welle der Antriebsvorrichtung eingeschoben ist. Dabei kann die Antriebsvorrichtung
ein mit einer Hohlwelle ausgestattetes Antriebsaggregat sein oder
der mit einer Hohlwelle ausgestaltete abtriebsseitige Teil eines
Torantriebsgetriebes. Gegebenenfalls findet eine Anpassung zwischen
der Torblattwelle und der abtriebsseitigen Hohlwelle des Torantriebsgetriebes
bzw. der Hohlwelle des Antriebsaggregates durch entsprechend gestaltete
Hohlformteile statt. Derartige Antriebsvorrichtungen sind aus DE-U-297
14 761.7 bekannt.
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Eine
solche Aufsteckmontage für
Getriebemotoren, Achskettengetriebe oder Ritzel auf die Torblattwelle
kann nicht immer vorgenommen werden. Eine Montage ist z. B. nicht
möglich,
wenn ein freies Ende der Torblattwelle nicht zur Verfügung steht.
Beispielsweise kann bei einem für
Handbetätigung
vorgerichteten Tor die Torwelle unmittelbar am Abschluß der Seiltrommel
oder unmittelbar hinter der Wellenlagerung enden. Auch bei Verwendung
von Torwellen mit einem großen
Außendurchmesser
ist eine solche Aufsteckmontage nicht möglich, da übliche Getriebemotoren nicht über das
erforderliche große
Hohlwellenmaß verfügen.
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EP 0 651 123 B1 beschreibt
zu diesem Zweck einsetzbare Kupplungsvorrichtungen. Auf die Torwelle
wird ein separates Mitnehmerteil montiert, das anschließend über einen
Flansch mit dem Antriebsaggregat bzw. dem Torantriebsgetriebe gekoppelt
werden kann. Durch diese Flanschausbildung ist der seitliche Montagebedarf
gering.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache und kostengünstige Torbewegungseinrichtung
zur Verbindung mit einem Antriebsaggregat bzw. einem Torantriebsgetriebe
zur Verfügung
zu stellen.
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Diese
Aufgabe wird mit einer Torbewegungseinrichtung mit den Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst.
Die Unteransprüche
sind auf vorteilhafte Ausgestaltungen gerichtet. Die Aufgabe wird
auch mit einem Torantrieb mit den Merkmalen des Anspruches 5 bzw.
einem Torantrieb mit den Merkmalen des Anspruches 6 und einem Tor
mit den Merkmalen des Anspruches 7 gelöst.
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Erfindungsgemäß weist
die Torwelle einen Hohlwellenbereich auf. Das Übertragungselement zur Übertragung
des Drehmomentes einer Torantriebsvorrichtung auf die Torwelle wird
erfindungsgemäß durch
eine Steckachse gebildet, die einen torwellenseitigen Bereich aufweist,
der formschlüssig
in den Hohlwellenbereich der Torwelle eingreifen kann. Der torantriebsvorrichtungsseitige
Bereich der Steckachse ist zum formschlüssigen Eingriff in eine antreibbare
Hohlwelle bzw. einen hohlwellenartig ausgestalteten Bereich einer
Torantriebsvorrichtung ausgestaltet.
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Die
erfindungsgemäße Steckachse,
die formschlüssig
in die antreibbare Hohlwelle einer Torantriebsvorrichtung eingreift, übernimmt
also über den
Formschluß das
Drehmoment der Torantriebsvorrichtung. Die Torantriebsvorrichtung
kann dabei durch ein Antriebsaggregat selbst oder durch den abtriebsseitigen
Teil eines Torantriebsgetriebes gebildet sein.
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Andererseits überträgt die Steckachse über den
Formschluß mit
dem Hohlwellenbereich der Torwelle das Drehmoment weiter auf die
Torwelle.
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Die
erfindungsgemäße Torbewegungseinrichtung
ermöglicht
also die einfache Montierbarkeit von Antriebsaggregaten bzw. Antriebsgetrieben
an hierfür
nicht optimierten und nicht vorbereiteten Torwellen. Unterschiedliche
Antriebsaggregate bzw. Antriebsgetriebe mit unterschiedlichen Hohlwellen
können über entsprechend
angepaßte
Steckachsen zum Antrieb der Torwelle eingesetzt werden. Eine geometrische
Anpassung der Torwelle und der Hohlwelle des Antriebsaggregates
bzw. des Antriebsgetriebes ist nicht notwendig. Da die Hohlwelle
des Antriebsaggregates bzw. des Antriebsgetriebes nicht direkt auf die
Torwelle aufgesteckt wird, sind dem Außendurchmesser der Torwelle
auch keine entsprechenden Grenzen gesetzt. Auch Torwellen mit großem Außendurchmesser
können
auf diese Weise problemlos mit Torantriebsgetrieben bzw. den abtriebsseitigen
Hohlwellen von Torantriebsaggregaten verbunden werden.
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Schließlich erfordert
die erfindungsgemäße Lösung keinen
seitlichen Überstand
der Torwelle und kann auch nachträglich z. B. bei handbetätigten Toren
einfach nachgerüstet
werden.
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Die
Drehmomentübertragung
von der Steckachse auf den Hohlwellenbereich der Torwelle kann auf
unterschiedliche Weise formschlüssig
geschehen. Besonders einfach und vorteilhaft ist jedoch eine Ausgestaltung,
bei der der Hohlwellenbereich der Torwelle einen axial verlaufenden
Keil aufweist und der torwellenseitige Bereich der Steckachse eine
an diesen Keil angepaßte
Nut. Der Keil des Hohlwellenbereiches der Torwelle greift in die
Nut der Steckachse formschlüssig
ein und kann auf diese Weise das Drehmoment von der Steckachse auf
die Torwelle übertragen.
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Der
Hohlwellenbereich in der Torwelle weist ein axiales Ausmaß auf, daß zumindest
der torwellenseitige Bereich der Steckachse eingesteckt werden kann.
Bei einer besonders einfachen und kostengünstig herstellbaren Ausgestaltung
ist die Torwelle über
ihre gesamte Länge
hohl. So läßt sich
die Torwelle als einfaches Profilrohr herstellen.
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Die
Steckachse kann z. B. reibend in dem Hohlwellenbereich der Torwelle
gehalten sein, um eine axiale Bewegung der Steckachse mit Bezug
zu der Torwelle zu behindern. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung
ist die Steckachse selbst auch hohl ausgebildet und die Torbewegungseinrichtung
umfaßt
weiterhin eine Zugstange, die auf einer Seite einen Gewindebereich
und auf der anderen Seite eine Endplatte aufweist, wobei die Zugstange
durch die Steckachse hindurch geführt werden kann. Ein oder mehrere
Distanzhüllen
sind vorgesehen, die derart ausgestaltet sind, daß sie auf
den torblattseitigen Bereich der Steckachse aufgesteckt werden können, ohne
den Formschluß zwischen
Steckachse und Torwelle zu behindern. Weiterhin sind bei dieser
besonderen Ausführungsform
ein oder mehrere elastische Profilsegmente vorgesehen, die auf den
torwellenseitigen Bereich der Steckachse aufgesteckt werden können, ohne
den Formschluß zwischen
Steckachse und Torwelle zu behindern. Dabei wird die zusammengenommene
axiale Ausdehnung der Distanzhüllen
und der Profilsegmente größer gewählt als
die des torwellenseitigen Bereiches der Steckachse und die Zugstange
wird länger
als die Steckachse gewählt.
Die Dimensionen werden so gewählt,
daß auf die
Steckachse die Distanzstücke
und Profilsegmente ggf. im Wechsel auf den torwellenseitigen Bereich der
Steckachse aufgesteckt werden können.
Die Zugstange wird durch den Hohlraum der Steckachse hindurch gesteckt
und kann mit Hilfe des Gewindebereiches z. B. durch Aufschrauben
einer Mutter in der Steckachse fixiert werden. Die Endplatte der
Zugstange wird dadurch gegen die Distanzhüllen bzw. Profilsegmente vorgespannt,
so daß die
elastischen Profilsegmente sich radial verformen und sich gegen die
innere Kontur des Hohlwellenbereiches der Torwelle verspannen, um
eine axiale Bewegung der Steckachse in der Torwelle wirksam zu verhindern.
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Diese
Ausführungsform
ermöglicht
ein sehr einfaches Montieren der Steckachse in der Torwelle. Nach
Aufschieben der Distanzstücke
und der Profilsegmente auf die Steckachse wird die Zugstange durch
die Steckachse hindurch geführt.
An dem Gewindebereich der Zugstange wird mit einer Mutter gekontert,
so daß die
Endplatten der Zugstange gegen die Distanzstücke vorgespannt werden können. Der so
mit Distanzstücken
und Profilsegmenten versehene torwellenseitige Bereich der Steckachse
wird in die Torwelle eingeführt.
Festziehen der Mutter auf dem Gewindebereich am anderen Ende der
Steckachse spannt die Profilsegmente vor, so daß diese sich radial nach außen verformen
und eine axiale Verschiebung der Steckachse in der Torwelle verhindern.
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Es
können
dabei eine oder mehrere Distanzhüllen
und ein oder mehrere elastische Profilsegmente zum Einsatz kommen.
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Ein
erfindungsgemäßer Torantrieb
weist eine erfindungsgemäße Torbewegungseinrichtung
und entweder ein Torantriebsaggregat mit einer Hohlwelle oder ein
Torantriebsgetriebe mit einer abtriebsseitigen Hohlwelle auf, wobei
der torantriebsseitige bzw. torgetriebeseitige Bereich der Steckachse
und die Hohlwelle des Torantriebsaggregates bzw. des Torantriebsgetriebes
derart ausgestaltet sind, daß der torantriebsseitige
bzw. torgetriebeseitige Bereich der Steckachse formschlüssig in die
Hohlwelle eingreifen kann. Ein erfindungsgemäßes Tor weist einen derartigen
Torantrieb mit einer erfindungsgemäßen Torbewegungseinrichtung
auf.
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Eine
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Torbewegungseinrichtung
wird anhand der beiliegenden Figuren im Detail erläutert. Dabei
zeigt:
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1a: eine seitliche Schnittansicht
einer Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Torbewegungseinrichtung
mit einem Torantriebsgetriebe in Übersicht,
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1b : einen Schnitt, gemäß B in 1a ,
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2a: eine Detailschnittansicht,
Distanzhüllen
und Profilsegmente zeigend,
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2b: einen in 2a mit B bezeichneten Schnitt
durch ein Profilsegment,
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2c: eine Schnittansicht
einer Steckachse dieser Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Torbewegungseinrichtung,
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2d: eine Schnittansicht
einer Zugstange dieser Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Torbewegungseinrichtung,
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3a: eine erläuternde
Figur zur Montage einer Steckachse dieser Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Torbewegungseinrichtung,
und
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3b: eine erläuternde
Figur zur Montage einer Steckachse einer erfindungsgemäßen Torbewegungseinrichtung
in einem anderen Zustand.
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1 zeigt in der Übersicht
eine erfindungsgemäße Torbewegungseinrichtung
in montiertem Zustand zusammen mit einem nur schematisch angedeuteten
Torantriebsgetriebe 21. Die einzelnen Elemente sind in 2 einzeln sichtbar.
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1 bezeichnet
eine Torwelle z. B. eines Rolltores. Drehen dieser Torwelle um ihre
Achse bewirkt im Betrieb des Tores in an sich bekannter Weise ein
Aufrollen z. B. des Rolltorpanzers auf der Torwelle und so eine Öffnung des
Tores. Die Torwelle 1 ist bei dieser Ausführungsform
ein Profilrohr, wobei in 1a im
linken Teil als 3 bezeichnet das Profil gezeigt ist. Das
Profilrohr 1 ist hohl ausgestaltet und weist einen Hohlraum 7 auf.
In dem Hohlraum 7 eingesteckt ist der torwellenseitige
Bereich 9 der Steckachse. Auf dieser Steckachse aufgesteckt
sind Distanzhülsen 11 und
dazwischen liegende Profilsegmente 13. Während die
Distanzhülsen 11 aus
festem Material, z. B. aus Metall, gefertigt sind, sind die Profilsegmente 13 elastisch,
z. B. aus Polyurethan (PU). Die Anordnung in dem Hohlraum 7 der
Torwelle 1 ist in dem in 1b gezeigten
Schnitt zu erkennen, der in 1a mit
B bezeichnet ist. In 1b erkennbar
ist die Profilform der Torwelle 1, die einen nach innen
weisenden Keil 5 aufweist. Die Steckachse 9 weist
eine Nut 23 auf, die ggf. angefräste Bereiche 25 aufweist,
die an die innere Form des Keiles 5 angepaßt sind.
Zwischen Steckachse 9 und Torwelle 1 befinden
sich in dem Schnitt der 1b die
elastischen Profilsegmente 13, die auf einer Seite ausgeschnitten
sind, um Raum für
den Keil 5 zu bieten.
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Das
nur schematisch dargestellte Torantriebsgetriebe 21 ist
in an sich bekannter Weise ausgestaltet. Sichtbar ist der abtriebsseitige
Teil, in den der torgetriebeseitige Teil 10 der Steckachse
eingesteckt werden kann. Dazu weist das Torantriebsgetriebe 21 einen
Hohlwellenbereich auf. Diese Hohlwelle wird in der angedeuteten
Drehrichtung z. B. über
ein Ketten- oder Zahnradgetriebe angetrieben. Der torantriebsseitige
Bereich 10 der Steckachse ist derart ausgebildet, daß er formschlüssig in
die Hohlwelle des Antriebsgetriebes eingreift.
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Weiterhin
ist in der seitlichen Schnittansicht der 1a die Zugstange 15 erkennbar,
die durch die gesamte Steckachse 9, 10 hindurch
ragt. Am in der 1 rechten
Ende der Zugstange 15 befindet sich ein Gewindebereich 19.
Am anderen Ende befindet sich eine Endplatte 17. Das Zusammenwirken von
Steckachse 9, 10 und Zugstange 15 wird
mit Bezug zu den 2 und 3 erläutert werden. Der antriebsseitige
Bereich 10 der Steckachse ragt durch den Hohlwellenbereich
des abtriebsseitigen Teiles eines Torantriebsgetriebes 21 hindurch.
Eine Sicherung der Steckachse in dem Torantriebsgetriebe 21 wird
mit Sicherungsscheiben 33 und 45 vorgenommen.
In der 1b angedeutet
ist die Richtung der Drehmomenteinleitung von der Steckachse 9 über die
gefrästen
Bereiche 25 auf den Keil 5 der Torwelle 1.
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2 zeigt in Explosionsdarstellung
die Anordnung der 1. 2a zeigt die seitliche Schnittansicht
der Distanzhüllen 11 bzw.
der Profilsegmente 13. Die Distanzhüllen 11 bzw. die Profilsegmente 13 weisen
seitliche Einschnitte 29 bzw. 27 auf, wie es am
Beispiel der Profilsegmente 13 in der Schnittansicht der 2b sichtbar ist, die in 2a mit B gekennzeichnet
ist. Die torgetriebeseitige Distanzhülle 11 weist einen
Ansatz 31 auf. In der seitlichen Schnittansicht der 2c ist die Steckachse 9, 10 gezeigt, die
ebenfalls als Profilrohr ausgestaltet ist und eine seitliche Nut 23 aufweist,
die durch das Profil des Rohres vorgegeben ist. Während die
Nut 23 auf der torgetriebeseitigen Seite 10 in ihrer ursprünglichen Form
verbleibt, ist auf der torwellenseitigen Seite 9 die Nut 23 derart
mit angefrästen
Bereichen 25 versehen, daß in die Nut 23 formschlüssig der
Keil 5 der Torwelle eingreifen kann, wie es in 1b deutlich erkennbar ist.
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2d zeigt die Zugstange 15,
deren Querschnitt im wesentlichen rechteckig ist. Am Ende der Zugstange 15 ist
eine Endplatte 17 vorgesehen. Am anderen Ende weist die
Zugstange 15 einen Gewindebereich 19 auf, der
nach Durchstecken der Zugstange 15 durch die Steckachse 9, 10 mit
der Mutter 35 über
eine Unterlegscheibe 37 verschraubt werden kann.
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Die
erfindungsgemäße Torbewegungsvorrichtung
kann wie folgt eingesetzt werden, um eine Drehmomentübertragung
zwischen einer Torwelle 1 und einem Torantriebsgetriebe 21 herzustellen.
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Zunächst werden
wie in 2 gezeigt Distanzstücke 11, 13 entsprechend
der angedeuteten Pfeile im Wechsel auf den torblattseitigen Bereich 9 der
Steckachse 9, 10 aufgesteckt. In die Steckachse 9, 10 wird
die Zugstange 15 lose eingesteckt. Der torwellenseitige
Bereich 9 der Steckachse mit den darauf befindlichen Distanzhülsen 11 und
Profilsegmenten 13 wird jetzt in den Hohlraum 7 der
Torwelle 1 eingeschoben. Dabei greift die ggf. angefräste Nut 23 mit
dem Keil 5 der Torwelle 1 formschlüssig ineinander.
Der torgetriebeseitige Bereich 10 der Steckachse, 9, 10 wird
durch die Hohlwelle des Torgetriebes 21 durchgesteckt.
Die Steckachse wird so ausgewählt,
daß ihre
Außenkontur
im torgetriebeseitigen Bereich 10 an die Hohlwellenkontur
der Abtriebsseite des Torgetriebes 21 angepaßt ist.
Mit Hilfe der Sicherungsringe 33 bzw. 45 wird
die Steckachse in dem Torgetriebe 21 fixiert. Auf die Zugstange 15,
deren Gewindebereich 19 durch die Hohlwelle des Torgetriebes 21 hindurchragt,
wird eine Unterlegscheibe 37 aufgelegt und eine Mutter 35 aufgeschraubt.
Die Mutter 35 wird festgezogen, wodurch es zu der mit Bezug
zu 3 erläuterten
Funktion kommt.
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Dabei
ist die Steckachse 9, 10 mit Distanzhülsen 11,
Profilsegmenten 13 und Zugachse 15 in 3 der Übersichtlichkeit halber isoliert
gezeigt. Die mit Bezug zu 3 erläuterte Funktion
findet jedoch in einem Zustand statt, in dem die Steckachse wie
in 1a gezeigt in den
Hohlwellenbereich 7 der Torwelle 1 eingesteckt
ist.
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Während 3a einen Zustand zeigt,
in dem die Mutter 35 noch nicht festgezogen ist, zeigt 3b die Funktion beim Festziehen
der Mutter 35 in Richtung 41. Die Endplatte 17 wird
in Richtung 43 gegen die Distanzhülsen 11 bzw. Profilsegmente 13 vorgespannt.
Die elastischen Profilsegmente weichen in radialer Richtung 39 aus
und verspannen sich so in dem Hohlraum 7 der Torwelle 1.
Auf diese Weise wird eine axiale Bewegung der Steckachse 9, 10 in
dem Hohlraum 7 der Torwelle 1 effektiv verhindert. Selbstverständlich kann
die Reihenfolge des Zusammenbaus auch anders gewählt werden. Zum Beispiel kann
zunächst
der torgetriebeseitige Bereich 10 der Steckachse durch
die Hohlwelle des Torgetriebes 21 hindurch gesteckt werden
und mit Hilfe der Sicherungsscheiben 33, 45 gesichert
werden. Nach Aufbringen der Distanzhülsen 11 und Profilsegmente 13 wird
die Zugstange 15 durch die Steckachse 9, 10 gesteckt
und die Unterlegscheibe 37 und die Mutter 35 werden
befestigt, ohne diese festzuziehen. Dann wird die Torwelle 1 auf
den torwellenseitigen Bereich 9 der Steckachse aufgesteckt
und die Mutter 35 festgezogen , um die Endplatte 17 der
Zugstange 15 gegen die Distanzhülsen 11 und Profilsegmente 13 vorzuspannen,
um die letzteren radial zu verformen.
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Auswahl
eines anderen Torantriebsgetriebes oder eines anderen Torantriebsaggregates
erfordert nur eine entsprechende Auswahl einer anderen Steckachse,
deren Außenkontur
im torgetriebeseitigen Bereich 10 an die Hohlwelle des
Torantriebsgetriebes 21 bzw. des Torantriebsaggregates
angepaßt ist.