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DE10150000A1 - Ein-Blatt-Überkopf-Kipptor mit Torwelle - Google Patents

Ein-Blatt-Überkopf-Kipptor mit Torwelle

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Publication number
DE10150000A1
DE10150000A1 DE2001150000 DE10150000A DE10150000A1 DE 10150000 A1 DE10150000 A1 DE 10150000A1 DE 2001150000 DE2001150000 DE 2001150000 DE 10150000 A DE10150000 A DE 10150000A DE 10150000 A1 DE10150000 A1 DE 10150000A1
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DE
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shaft
frame
door leaf
gate
torsion spring
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DE2001150000
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Thomas J Hoermann
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Hoermann KG Brockhagen
Hoermann KG Amshausen
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Hoermann KG Brockhagen
Hoermann KG Amshausen
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Publication date
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/10Counterbalance devices
    • E05D13/12Counterbalance devices with springs
    • E05D13/1253Counterbalance devices with springs with canted-coil torsion springs
    • E05D13/1261Counterbalance devices with springs with canted-coil torsion springs specially adapted for overhead wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
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    • E05D13/006Anti-dropping devices fixed to the wing, i.e. safety catches
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
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    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Einblatt-Überkopf-Kipptor mit einem starren Torblatt (1), einer Zarge (2), der in einer vertikalen Richtung verlaufende Führungsschienen (5) für ein Paar am Torblatt (1) angelenkter Torblattführungselemente zum Führen des Tores und DOLLAR A a) in einer horizontalen Richtung verlaufende Führungsschienen für ein weiteres, von dem vorgenannten Paar Torblattführungselemente nach oben hin beabstandet am Torblatt angelenktes Paar oberer Torblattführungselemente oder DOLLAR A b) ein Hebelwerk (19), das einenends ortsfest zu der Zarge (2) und anderenends an den seitlichen Torblatträndern (14) des Torblatte (1) oberhalb des Angriffspunktes der Torblattführungselemente (16) gelagert ist, DOLLAR A zugeordnet sind, und einer Seilzugeinrichtung (11, 9), die an jeder Torblattseite je eine Seileinheit umfasst, welche einenends am Torblatt (1) und anderenends bspw. an einer Gewichtsausgleichseinrichtung (7) oder dgl. Kraftquelle angreifen. Zum Schaffen eines besonders kostengünstig herstellbaren, transportierbaren und montierbaren Kipptores, das dennoch hohe Anforderungen an Lebensdauer, Wartungsfreiheit und Laufruhe erfüllt, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Kraftquelle (7) eine durch eine Torsionsfederwelle (8), die an der Zarge (2) sich entlang eines Zargenholms (6) erstreckend gelagert ist, sowie wenigstens eine Zugmitteltrommel (9) gebildete am Tor vormontierte Einheit aufweist, die in ihrer in Höhen- und Breitenrichtung nicht nach oben, nicht zur Seite und nicht ...

Description

Die Erfindung betrifft ein Ein-Blatt-Überkopf-Kipptor mit den Merkmalen des Oberbegriffs des beigefügten Anspruchs 1, wie es in der Alternative zu a) aus der DE 92 02 302 U1 und in der Alternative zu b) aus der FR 15 21 631 C1 sowie aus der DE 16 92 017 U1 bekannt ist.
Die FR 15 21 631 C1 und die DE 16 92 017 U1 beschreiben ein Kipptor mit einem starren Torblatt, dessen oberer Bereich über Hebel an eine Zarge angelenkt ist und das unterhalb der Hebelanlenkung über Rollen oder dergleichen Führungselementen in an der Zarge angebrachten vertikalen Führungsschienen geführt ist. Die Führungselemente sind mit Abstand von der unteren Torblattkante an den seitlichen Torblatträndern angelenkt. Durch diese Mechanik schwingt die untere Torblattkante bei dem Öffnungsvorgang aus der Schließebene hinaus und ragt in der horizontalen Öffnungslage des Torblatts eine Art Vor­ dach bildend aus der Garagenöffnung heraus. Ein Vorteil dieses Tortyps ist der geringe Platzbedarf im Garageninnern. Auch müssen im Garageninnern keine horizontalen Füh­ rungsschienen oder dergleichen montiert werden. Die bekannten Tore der gattungsgemä­ ßen Art sind mit einer Kraftquelle mit Gegengewichten zum Torblattgewichtsausgleich ver­ sehen, deren Bewegungsbahn entlang der vertikalen Zargenholme verläuft und die jeweils mit Seilzügen, deren freie Enden im Bereich der Torblattführungselemente am Torblatt an­ greifen, versehen.
Die DE 92 02 302 U1 beschreibt ein Kipptor mit einer Torzarge und einem starren Torblatt, das mit seinem unteren Bereich an einer ersten der Zarge zugeordneten im wesentlichen vertikalen Führungsschiene und mit seinem oberen Bereich an einer zweiten der Torzarge zugeordneten im wesentlichen horizontalen Führungsschiene derart geführt ist, dass das Torblatt im Bewegungsverlauf zwischen seiner horizontalen Öffnungslage und seiner verti­ kalen Schließlage im Ganzen abkippt. Als Kraftquelle für den Gewichtsausgleich ist auch hier eine über Seilzüge wirkende Gegengewichtseinrichtung vorgesehen.
Aus der EP 0 156 415 A1 und der DE 37 10 237 A1 sind Sektionaltore, d. h. Tore, deren Torblätter aus einzelnen aneinander über Scharnier zueinander schwenkbar angelenkten Paneelen bekannt. Die bekannten Sektionaltore weisen als Gewichtsausgleichseinrichtung eine oberhalb der Toröffnung anzubringende wuchtige Torsionsfederwelle mit zwei Torsi­ onsfedern auf.
Die aus den eingangs erwähnten FR 15 21 631 C1, DE 16 92 017 U1 und DE 92 02 302 U1 bekannten Kipptore zeichnen sich im Gegensatz zu den aus mehreren Torblattgliedern gebildeten Sektionaltoren durch einfachere Herstellung und Montage und damit meist auch durch ihren günstigeren Preis aus. Insbesondere können diese Art Tore bereits am Herstellort in hohem Maße vormontiert werden und im vormontierten Zustand zum Monta­ geort transportiert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kipptor der im Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1 angegebenen Art bei sicherer und ruhiger Funktion über lange Lebensdauer noch einfa­ cher transportierbar und montierbar auszugestalten.
Zum Lösen dieser Aufgabe ist ein Kipptor der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art durch dessen kennzeichnenden Merkmale weitergebildet.
Erfindungsgemäß wird somit vorgeschlagen, dass die Kraftquelle eine als Antriebswelle wirkende vormontierte Antriebseinheit mit Torwelle und Seiltrommeln verwendet wird. Be­ sonders vorteilhaft kann diese Torwelle als Torsionsfederwelle einer Torsionsfeder- Gewichtsausgleichseinrichtung ausgebildet sein. Dies spart Gewicht und damit Transport­ kosten; die Torsionsfederwelle kann bereits vorgespannt beim Hersteller vormontiert wer­ den. Der Monteur braucht am Montageort das bereits in der Zarge vormontierte Tor nur auszurichten und die Zarge in dem Mauerwerk verankern, um ein betriebsfertiges Tor zu erhalten. Die Torwelle selbst ist platzsparend an der Zarge gelagert. Dies lässt eine Vor­ montage der Torwelle beim Hersteller zu, so dass Unsicherheiten durch fehlerhafte Mon­ tage und die Gefahr von Verletzungen des Montagepersonals, z. B. beim Spannen der Fe­ der bei als Torsionsfederwelle ausgebildeter Torwelle, verringerbar ist. Die Antriebseinheit bestehend aus Torsionsfederwelle und wenigstens einer Zugmitteltrommel, ist in ihrer in Höhen- und Breitenrichtung derart bemessen, dass sie weder zur Seite hin noch nach o­ ben oder in die durch die Zarge umrahmte Toröffnung hin in Richtung parallel zur Zargen­ ebene gesehen über die Zarge vorsteht. Sie ragt lediglich in Dickenrichtung in den zu ver­ schließenden Raum hinein, nutzt aber ansonsten den auch für die Zarge benötigten Raum. Auf diese Weise kann das voll vormontierte Tor platzsparend transportiert und oh­ ne Schwierigkeiten an der Baustelle in die zu verschließende Mauerwerksöffnung einge­ passt werden.
Nun muss die Torwelle für eine solche Anordnung besonders kompakt ausgebildet sein. Auch die eventuellen Torsionsfeder(n) darf bzw. dürfen keinen großen Durchmesser auf­ weisen. Bei den Toren der in Rede stehenden Art ist auch die Belastung der Torsionsfeder ist völlig anders als beispielsweise bei einem Sektionaltor. Bei den Toren der in Rede ste­ henden Art ist die auszugleichende Gewichtskraft des Tores nämlich während des ganzen Torverlaufs gleich. Aus diesem Grunde hat man bisher auch keine Torsionsfedern als Ge­ wichtsausgleichseinrichtung, sondern Gegengewichte verwendet, da deren Kraft gleich bleibt, während sich die Federkraft von Gewichtsausgleichsfedern beim Torlauf ständig ändert. Entsprechend der kompakten Ausmaße muss die Torsionsfederanordnung der er­ findungsgemäßen Tore über einen langen Torsionsbereich, beispielsweise mehr als 20 Umdrehungen, wirksam sein. Z. B. wird die Torsionsfeder herstellerseitig um ca. 30 Um­ drehungen vorgespannt. Die Torsionsfederbelastung ist also hier gerade am Anfang einer Öffnungsbewegung besonders hoch. Bei ersten Testen hat man zum Erreichen der kom­ pakten Ausmaße ein Massivstab als Torsionsfederwelle eingesetzt. Aufgrund der Torsi­ onsfederbelastung hat sich so eine Welle stark verbogen und eine Eierbewegung "wie eine Wurst" durchgeführt, was zu unruhigem Lauf, verkürzter Lebensdauer und unerwünschten Geräuschen geführt hat.
Erfindungsgemäß wird nun die hier als Torwelle bezeichnete Antriebswelle abschnittswei­ se oder ganz als Hohlwelle ausgeführt. Die Torwelle ist also ganz oder abschnittsweise durch ein Rohr gebildet. Ein solches Rohr hat bei gleicher Masse einen größeren Außen­ durchmesser und ein größeres Widerstandsbiegemoment als eine Vollwelle. Dadurch ist zum einen die Durchbiegung, auch bei Anflanschen eines Antriebs an die Torwelle und dem sich ergebenden Eigengewicht, geringer. Eine geringere Durchbiegung verringert die Lagerbelastung. Des weiteren kann auf zusätzliche Stützlager verzichtet werden.
Durch den Einsatz einer Hohlwelle als Torwelle und vorzugsweise als Torsionsfederwelle einer Torsionsfedereinrichtung wird die oben erwähnte für den Transport und die Montage außerordentlich vorteilhafte Ausbildung und Anordnung der Antriebseinheit innerhalb der von der Zarge überstrichenen Fläche ohne Nachteile in Bezug auf ruhigen Lauf und Le­ bensdauer ermöglicht.
Bei anderen Arten von Toren mit Torsionsfederwellen treten die erwähnten spezifischen Probleme nicht auf. Beispielsweise ist die Torsionsfeder bei Sektionaltoren konisch vorge­ spannt. Ein Eiern in dem Maße wie bei den hier in Rede stehenden Kipptoren mit erfin­ dungsgemäßer kompakter vormontierter Kraftquelleneinheit tritt dort nicht auf.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Zur Stabilität des Torwelle wäre ein möglichst großer Rohrdurchmesser wünschenswert. Dem stehen aber die zur Verfügung stehenden begrenzten Ausmaße gegenüber, denn das Rohr muss in die Torsionsfeder eingreifen können und diese soll einen Durchmesser kleiner als die Höhe bzw. Breite des parallelen Zargenholmes haben. Insbesondere ist a­ ber die Lagerung eines dicken Rohres problematisch, denn dies würde einerseits für die geforderte kompakte Anordnung zu große Lagerelemente, andererseits aber auch mit dem Durchmesser steigende Lagerreibungskräfte ergeben. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die mit einem Rohrprofil gebildete Torwelle mit verschieden di­ cken Abschnitten zu versehen, dickeren Abschnitten, die die Welle gegen Verbiegen stabi­ lisieren, und dünneren, an denen die Welle gelagert ist. Vorteilhafterweise sind die Wel­ lenenden gelagert und somit die Endabschnitte der ein Rohrprofil aufweisenden Torwelle dünner ausgeführt als deren sich zwischen den Lagerelementen erstreckender Mittelab­ schnitt. Die Ausbildung mit dünneren und dickeren Abschnitten ist auf verschiedene Arten möglich. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Torwelle einstückig ausgebildet mit konischen Übergangsbereichen zwischen den Abschnitten verschiedenen Durchmes­ sers. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Torwelle aus Rohren verschie­ denen Durchmessers zusammengefügt, wobei beispielsweise ein Ende eines dünneren Rohres in ein dickeres Rohr mittels einer (Keil-)Verzahnung drehfest in ein dickeres einge­ setzt ist. Anstelle von Keilverzahnungen sind auch andere drehfeste Verbindungen (Schweißen, Splintverbindungen, . . .) für die Rohre unterschiedlichen Durchmessers denk­ bar.
Im Prinzip reicht es zum Erzielen der erfindungsgemäßen Vorteile auch aus, wenn die Torwelle nur in den für die Stabilität relevanten Bereichen rohrförmig ausgebildet ist. Das Rohrprofil muss auch nicht über die gesamte Wellenlänge kreisrund sein, es könnten auch Stabilitätsgründen zumindest abschnittsweise auch andere Rohrprofilformen (quadratisch, sternförmig, mit Verstärkungsansätzen, . . .) zum Einsatz kommen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeich­ nung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Rückansicht einer oberen Ecke eines Einblatt- Überkopf-Kipptores in geschlossenem Zustand;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer bei dem Kipptor nach Fig. 1 verwen­ deten Torsionsfederwelle in einer ersten Ausführungsform;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer bei dem Kipptor verwendbaren Torsionsfederwelle; und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Torsionsfederwelle gemäß Fig. 3;
Die im folgenden beschriebenen Ausführungsformen sind Weiterbildungen eines als Ca­ nopy-Tor bezeichneten Kipptores, wie es in der nicht vorveröffentlichten deutschen Pa­ tentanmeldung 101 15 571.9 beschrieben ist. Das hier beschriebene Kipptor entspricht bis auf die Ausbildung der als Torsionsfederwelle wirkenden Tor(antriebs)welle in allen Ein­ zelheiten dem in der 101 15 571.9 beschriebenen Tor, weswegen für weitere Einzelheiten auf diese frühere Patentanmeldung verwiesen wird. Die hier vorliegende Fig. 1 entspricht der Darstellung von Fig. 3 der älteren Patentanmeldung und zeigt das Tor mit einer hier relevanten neuen Ausgestaltung einer vormontierten Kraftquelleneinheit, d. h. hier der vor­ montierten Gewichtsausgleichseinrichtung.
Das in Fig. 1 gezeigte Kipptor besitzt demgemäß ein starres Torblatt 1 und eine Zarge 2. An seitlichen vertikalen Zargenholmen 3 der Zarge 2 sind sich nur über einen Teilbereich der seitlichen Zargenholme vertikal erstreckende Führungsschienen 5 angeordnet. Am oberen horizontalen Zargenholm 6 ist eine Kraftquelle in Form einer Torblattgewichtsaus­ gleichseinrichtung 7 angeordnet. Diese ist gebildet durch eine Torwelle in Form einer Tor­ sionsfederwelle 8, welche angeflanscht an einen nicht dargestellten Antrieb auch als An­ triebswelle dienen kann. Die Torsionsfederwelle 8 trägt an ihren beiden Enden Seil­ trommeln 9 und ist gegenüber dem Zargenholm 6 mittels einer einzelnen Torsionsfeder 10 vorgespannt.
An den Seiltrommeln 9 sind links und rechts jeweils durch ein Drahtseil 11 gebildete Seil­ einheiten einer Seilzugeinrichtung aufwickelbar gehalten. Die freien Enden der Drahtseile 11 greifen jeweils an einer hier nicht dargestellten Absturzsicherungsvorrichtung an, wel­ che bei Schlaffwerden eines der Drahtseile 11 das Torblatt 1 durch Eingriff an durch eine Reihe von Öffnungen 13 gebildete Eingriffsausbildungen, die längs der Führungsschienen 5 verteilt vorgesehen sind, festsetzen und im Normalbetrieb die Seilzugkraft auf das Tor­ blatt 1 überträgt.
In Fig. 1 ist das Tor fertig für einen Transport vom Herstellort zur Baustelle und für eine einfache Endmontage vormontiert gezeigt. Es gibt nur eine Feder 10 zum Gewichtsaus­ gleich an der dem zu verschließenden Raum zugewandten Innenseite des Tores. Diese ist in Form einer Torsionsfeder 10 ausgebildet.
Die Torsionsfeder 10 hat beispielsweise einen Innendurchmesser von etwa 30 bis 40 mm, vorzugsweise etwa 35 mm. Darin ist die Torsionsfederwelle 8 eingeführt. Die Torsionsfederwelle 8 ist mit ihren Endabschnitten 50 in an der Zarge 2 befestigten Lagerelementen 51 gelagert. Die Lagerelemente 51 sind im wesentlichen U-förmig mit einem an der Zarge 2 befestigten Steg 52 und zwei jeweils ein Lager 54 für den Endabschnitt 50 aufweisenden U-Schenkeln 53. Die Seiltrommel 9 ist jeweils zwi­ schen den beiden U-Schenkeln 53 angeordnet.
Die Torsionsfederwelle 8 ist in den hier gezeigten Ausführungsformen als Hohlwelle rohrförmig ausgebildet. Dies verringert eine Neigung der Torsionsfederwelle 8, sich unter Last der im Torverlauf ungleichmäßigen Vorspannung der Torsionsfeder 10 zu verbiegen.
Die rohrförmige Torsionsfederwelle 8 soll, um Stabilität zu haben, einen Durchmes­ ser von mehr als 20 mm, vorzugsweise von ca. 25 mm oder mehr, haben. Anderer­ seits soll an die mit Rohrprofil ausgestattete Torsionsfederwelle 8 an einem ihrer Endabschnitte 50 ein Antrieb oder dergleichen angeflanscht werden können. Dies würde normalerweise über einen Ringflansch und Verschrauben geschehen. Bei ei­ nem Durchmesser von 25 mm kommt man mit dem Ringflansch aber bereits über die Ausmaße der Zarge (z. B. des oberen Zargenholmes) hinaus. Aus diesem Grun­ de ist die rohrförmige Torsionsfederwelle 8 in ihrem mittleren Abschnitt 55 dicker (z. B. ca. Durchmesser 25 mm) und hin zu ihren Endabschnitten 50 verjüngt aus­ geführt, beispielsweise auf einen Durchmesser von ca. 15 mm. Die Torsionsfeder­ welle 8 ist an ihren dünneren Abschnitten, d. h. hier den Endabschnitten 50, gelagert. Dadurch gibt es bedeutend weniger Lagerreibung und weniger Lagerwiderstand we­ gen des geringeren Rohrdurchmessers. Andererseits hat das große Rohrprofil einen Stabilitätsvorteil. Dies ist besonders vorteilhaft für (Canopy-)Tore mit Antrieb. Man hat ein stabiles Rohrprofil in der Mitte und ein verdünntes Rohrprofil am Ende.
In einer ersten Ausführungsform, wie dargestellt in der Fig. 1 und in der Fig. 2, die die erste Ausführungsform der Torsionsfederwelle 8 einzeln zeigt, ist die Torsionsfe­ derwelle 8 gebildet durch ein einstückiges Rohr 56. Das Rohr 56 zeigt zwei Endab­ schnitte 50 mit kleinerem Durchmesser, den mittleren Abschnitt 55 mit größerem Durchmesser und einen konischen Übergangsbereich 57.
Die Herstellung dieses Rohres 56 geschieht folgendermaßen: Das Rohr 56 wird ge­ zogen. Zwischen dem dünnen und dem dicken Durchmesser gibt es im Übergangs­ bereich 57 eine konische Übergangsstrecke, der Winkel des konischen Stücks zur Waagerechten beträgt ca. 15 bis 20°. Die Längserstreckung des konischen Über­ ganges beläuft sich auf beispielsweise 35-45 mm, vorzugsweise ca. 40 mm.
In den Fig. 3 und 4 ist noch eine zweite Ausführungsform einer als Torsionsfederwel­ le 8 einsetzbaren Hohlwelle gezeigt. Auch sie weist den dickeren mittleren Abschnitt 55 und die dünneren Endabschnitte 50 auf. Die Abschnitte 55, 50 unterschiedlichen Durchmessers sind hier aber durch Einzelrohre 58, 59 gebildet. Die die Endabschnit­ te 50 bildenden dünneren Rohre 58 weisen jeweils an einem Ende eine Keilverzah­ nung 60 auf. Das den mittleren Abschnitt 55 bildende dickere Rohr 59 ist an seinen beiden Enden mit entsprechender Innenverzahnung ausgebildet, in welche die keil­ verzahnten Enden der dünneren Rohre 58 im zusammengesetzten Zustand eingrei­ fen.
Die beschriebene Torwellenausbildung ist auch geeignet für ein Canopy-Tor, das nicht ausschwingt, also an der unteren Torkante in der senkrechten Laufschiene ge­ lagert ist. Die beschriebene Gewichtsgleichsausgleichseinrichtung mit der hohlen Torsionsfederwelle 8 kann zudem bei einem Tor der in der DE 10 00 5745 A1, auf die für weitere Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, beschriebenen Art anstelle der dort vorgesehenen Gegengewichtsausgleichseinrichtung eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste
1
Torblatt
2
Zarge
3
linker vertikaler Zargenholm
5
Führungsschiene
6
oberer horizontaler Zargenholm
7
Torblattgewichtsausgleichseinrichtung
8
Torsionsfederwelle
9
Seiltrommel
10
Torsionsfeder
11
Drahtseil
13
Eingreifsausbildungen für eine Absturzsicherung
50
Endabschnitt
51
Lagerelement
52
Steg
53
U-Schenkel
54
Lager
55
mittlerer Abschnitt
56
einstückiges Rohr
57
Übergangsbereich
58
dünneres Rohr
59
dickeres Rohr

Claims (7)

1. Einblatt-Überkopf-Kipptor mit:
einem aus einer im wesentlichen vertikalen Schließlage in eine im wesentlichen ho­ rizontale Öffnungslage im Ganzen nach oben abkippbaren starren Torblatt (1),
einer aus Zargenholmen (3, 4, 6) gebildeten Zarge (2), der in einer vertikalen Rich­ tung verlaufende Führungsschienen (5) für ein Paar am Torblatt (1) angelenkter Torblattführungselemente zum Führen des Tores, insbesondere für ein Paar seit­ lich an dem Torblatt (1) zur Führung desselben um eine Rollenachse (15) drehbar angelenkter Rollen (16), und
  • a) in einer horizontalen Richtung verlaufende Führungsschienen für ein weite­ res, von dem vorgenannten Paar Torblattführungselemente nach oben hin beabstandet am Torblatt angelenktes Paar oberer Torblattführungselemen­ te oder
  • b) ein Hebelwerk (19), das einenends ortsfest zu der Zarge (2) und an­ derenends an den seitlichen Torblatträndern (14) des Torblatt (1) oberhalb des Angriffspunktes der Torblattführungselemente (16) gelagert ist,
zugeordnet sind, und
einer Seilzugeinrichtung (11, 9), die an jeder Torblattseite je eine aus einem Zug­ mittel, insbesondere einem Seil und mehr insbesondere einem Drahtseil (11), oder aus mehreren parallel geführten Zugmitteln gebildete Seileinheit umfasst, welche einenends am Torblatt (1) und anderenends an einer Kraftquelle (7), angreifen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kraftquelle eine am Tor vormontierte aus einer Torwelle (8), die an der Zarge (2) sich entlang eines Zargenholms (6) erstreckend gelagert ist, sowie wenigstens einer Zug­ mitteltrommel (9) gebildete Einheit (7) aufweist, welche Einheit in ihrer in Höhen- und Brei­ tenrichtung, d. h. parallel zur Zargenebene, gemessenen Gesamtausdehnung innerhalb der in Höhen- und Breitenrichtung gemessenen Gesamtausdehnung der Zarge liegt und somit nicht nach oben, nicht zur Seite und nicht in die durch die Zarge (2) umrahmte Tor­ öffnung hinein über die Zarge (2) hervortritt,
und dass die Torwelle (8) abschnittsweise oder ganz als Hohlwelle ausgebildet ist.
2. Kipptor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit der Kraftquelle eine Gewichtsausgleichseinrichtung (7) ist, die die Torsi­ onsfederwelle (8) als Torwelle und wenigstens eine einenends ortsfest zu der Zarge (2) und andernends an der Torsionsfederwelle (8) angreifende Torsionsfeder (10) umfasst.
3. Kipptor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Torwelle (8) an Lagerabschnitten (50) derselben durch mehrere beabstandet voneinander an der Zarge (2) befestigte Lagerelemente (51) gelagert ist und an den La­ gerabschnitten (50) dünner ausgeführt ist als in ihrem übrigen Verlauf (55).
4. Kipptor nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass die die Torwelle (8) bildende Hohlwelle einen dickeren mittleren Abschnitt (55) und zu ihren Enden hin jeweils einen demgegenüber dünneren Endabschnitt (51) als Lagerab­ schnitt aufweist.
5. Kipptor nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Torwelle (8) gebildet ist durch ein einstückiges Rohr (56) mit einem konischen Übergangsbereich (57) zwischen dem jeweils dünneren (50) und dickeren (55) Abschnitt.
6. Kipptor nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Torwelle (8) im wesentlichen aus mehreren Einzelrohren (58, 59) mit unterschied­ lichem Durchmesser gebildet ist, die verdrehfest miteinander in Eingriff oder miteinander verbunden sind.
7. Kipptor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende eines einen Lagerabschnitt (50) bildenden dünneren Rohres (58) teleskop­ artig und mit Verzahnung, insbesondere Keilverzahnung, in ein Ende eines den übrigen Verlauf (55) der Torsionsfederwelle bildendes dickeres Rohr (59) eingeführt und vorzugs­ weise verkeilt ist.
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