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DE20311548U1 - Klemmvorrichtung für Platten - Google Patents

Klemmvorrichtung für Platten Download PDF

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DE20311548U1
DE20311548U1 DE20311548U DE20311548U DE20311548U1 DE 20311548 U1 DE20311548 U1 DE 20311548U1 DE 20311548 U DE20311548 U DE 20311548U DE 20311548 U DE20311548 U DE 20311548U DE 20311548 U1 DE20311548 U1 DE 20311548U1
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post
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DE20311548U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/06Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips
    • F16B5/0685Joining sheets or plates to strips or bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Abstract

Klemmvorrichtung (1, 20, 30) zum Befestigen von Platten, insbesondere Glasscheiben, an einem Pfosten, mit – mindestens einer ersten und mindestens einer zweiten Klemmbacke (2, 3), die von mindestens einer Klemmschraube (6) gegeneinander spannbar sind, und – mindestens einem Basisteil (4, 5), das an dem Pfosten befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil mindestens ein erstes und mindestens ein zweites Basiselement (5, 4) aufweist, und daß das erste Basiselement (5) an der ersten Klemmbacke (2) und das zweite Basiselement (4) an der zweiten Klemmbacke (3) angeordnet ist, wobei das erste und das zweite Basiselement (5, 4) zur Anordnung an den Pfosten formschlüssig ineinandergreifen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zum Befestigen von Platten, insbesondere Glasscheiben, an einem Pfosten, mit mindestens einer ersten und mindestens einer zweiten Klemmbacke, die von mindestens einer Klemmschraube gegeneinander spannbar sind. Ferner weist eine derartige Klemmvorrichtung ein Basisteil auf, das an dem Pfosten befestigbar ist.
  • Klemmvorrichtungen dieser Art sind beispielsweise aus der DE 35 31 674C2 bekannt. Die aus dieser Druckschrift bekannte Klemmvorrichtung weist zwei Klemmbacken auf, die an ihren Innenseiten sich an die zu befestigende bzw. haltende Platte anlegende Polster aus elastischem Material aufweisen und die von einer Klemmschraube gegeneinander spannbar sind. Ferner weist eine der Klemmbacken ein Basisteil auf, das mittels einer Befestigungsschraube an einen Pfosten Anschraubbar ist. Darüber hinaus ist an der bekannten Klemmvorrichtung ein Adapter ausgebildet, dessen dem Basisteil zugewandte Innenfläche der Anlagefläche des geschlossenen Klemmbackenpaares und dessen an einen Pfosten anlegbare Anlagefläche der Oberfläche des Pfostens angepaßt ist. Der Adapter weist mindestens eine Bohrung für den Durchgang der Befestigungsschraube auf.
  • Die bekannte Klemmvorrichtung weist den Nachteil auf, daß die Befestigung nur an einer Seite des Pfostens erfolgen kann. Demnach wird der Pfosten stets nur einseitig belastet, sobald die Klemmvorrichtung mit einer in dieser eingeklemmten Glasscheibe an dem Pfosten befestigt ist. Demnach hängt die Stabilität der Befestigung der mittels der Klemmvorrichtung gehaltenen Glasscheibe an dem Pfosten von der Stabilität des Pfostens sowie der Schraubverbindung mittels der Befestigungsschraube ab. Aufgrund der einseitigen Anordnung besteht die Gefahr einer einseitigen Überbelastung.
  • Ferner muß die bekannte Klemmvorrichtung stets mit der Befestigungsschraube an dem Pfosten montiert werden. Insofern muß der Pfosten eine entsprechende Durchgangsöffnung aufweisen, durch die die Befestigungsschraube ragt, um mit einer Kontermutter verbunden zu werden, oder sie weist ein entsprechendes Gewinde zum Eingriff der Befestigungsschraube auf. Beide Lösungen setzen aber voraus, daß ein Loch oder ein Gewinde an dem Pfosten vor der Montage der Klemmvorrichtung angeordnet ist. Wird das Loch durch den Hersteller des Pfostens vorgegeben, so ist eine beliebige, beispielsweise vertikale Einstellung der Klemmvorrichtung und somit auch eine Positionierung einer hierin gehaltenen Glasscheibe nicht möglich. Ist allerdings vom Hersteller kein Loch an dem Pfosten angeordnet, so muß dieses noch nachträglich unter erhöhtem Aufwand in den Pfosten eingebracht werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klemmvorrichtung anzugeben, die zum einen die Stabilität der Befestigung der mittels einer Klemmvorrichtung an einem Pfosten gehaltenen Glasscheibe verbessert und zum anderen an einer beliebigen Stelle eines Pfostens angeordnet werden kann, ohne einen erhöhten Mehraufwand, insbesondere die Anordnung eines Loches an dem Pfosten, zu erbringen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mittels einer Klemmvorrichtung gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
  • Gemäß der Erfindung weist die Klemmvorrichtung zum Befestigen von Platten, insbesondere Glasscheiben, an einem Pfosten mindestens eine erste und mindestens eine zweite Klemmbacke auf, die von mindestens einer Klemmschraube gegeneinander spannbar sind. Ferner ist mindestens ein Basisteil vorgesehen, das an dem Pfosten befestigbar ist. Das Basisteil weist mindestens ein erstes und mindestens ein zweites Basiselement auf, wobei das erste Basiselement an der ersten Klemmbacke und das zweite Basiselement an der zweiten Klemmbacke angeordnet ist. Das erste und das zweite Basiselement können an dem Pfosten angeordnet werden. Bei Anordnung an dem Pfosten greifen das erste und das zweite Basiselement formschlüssig ineinander ein.
  • Zur Montage an dem Pfosten werden die beiden Klemmbacken nacheinander um den Pfosten gelegt, wobei das erste und das zweite Basiselement formschlüssig ineinandergreifen. Durch Anziehen der Klemmschraube werden die Klemmbacken miteinander verspannt. Gleichzeitig wird auch die Position der Klemmvorrichtung an dem Pfosten fixiert. Von Vorteil ist auch, daß die Basiselemente der. Klemmbacken vollständig um den Pfosten angeordnet werden können. Insofern werden ein besserer Halt der Klemmvorrichtung und somit auch eine stabilere Befestigung einer in der Klemmvorrichtung gehaltenen Platte, insbesondere eine Glasscheibe, an dem Pfosten gewährleistet. Von Vorteil ist auch, daß an dem Pfosten keine Bohrung und kein Gewinde mehr angeordnet werden muß, die eine Befestigungsschraube zur Befestigung der Klemmvorrichtung aufnimmt. Somit werden Arbeitsgänge eingespart und die Montage der Klemmvorrichtung an dem Pfosten vereinfacht.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung erfolgt die formschlüssige Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Basiselement mittels mindestens eines Verbindungselementes, das an mindestens einem der Basiselemente angeordnet ist. Vorzugsweise sind mindestens zwei Verbindungselemente vorgesehen, wobei das eine der zwei Verbindungselemente an dem ersten Basiselement und das andere der zwei Verbindungselemente an dem zweiten Basiselement angeordnet ist. Insbesondere ist vorgesehen, daß das eine der zwei Verbindungselemente als Vorsprung und das andere der zwei Verbindungselemente als Aussparung ausgebildet ist, wobei der Vorsprung in die Aussparung formschlüssig eingreift.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die beiden Verbindungselemente als Aussparungen ausgebildet sind. Zur formschlüssigen Verbindung der zwei Basiselemente ist ein Halteelement vorgesehen, das eine der Aussparungen entsprechende Kontur aufweist. Dieses Halteelement greift dann in die Aussparungen formschlüssig ein und verbindet somit die beiden Basiselemente miteinander.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Verbindungselement im wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann das Verbindungselement im wesentlichen T-förmig ausgebildet sein.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist zur Halterung der Platten, insbesondere Glasscheiben, an der ersten und der zweiten Klemmbakke mindestens eine Halteplatte zum Halten der Platte angeordnet. Vorzugsweise weisen die erste und die zweite Klemmbacke jeweils zwei Enden auf. An den Enden sind Aufnahmen zur Anordnung der Halteplatte vorgesehen.
  • Von Vorteil ist es, wenn das erste und das zweite Basiselement im wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind. Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere zur Anordnung der Klemmvorrichtung an runde Pfosten. Die Erfindung ist allerdings nicht ausschließlich zur Anordnung an runde Pfosten vorgesehen. Vielmehr kann sie an jedem Pfosten mit einer beliebigen Kontur und Ausgestaltung angeordnet werden. Die Form der beiden Basiselemente ist bei diesen Ausführungsbeispielen an die Kontur und Ausgestaltung der Pfosten angepaßt.
  • Falls empfindlichere Platten wie beispielsweise Glasscheiben mittels der Klemmvorrichtung gehalten werden sollen, weisen die Klemmbacken vorzugsweise an ihren Innenseiten sich an die Platten anlegende Polster aus elastischem Material auf, beispielsweise Gummi.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Klemmvorrichtung zum Befestigen von Platten, insbesondere Glasscheiben, an einem Pfosten, mit mindestens einer ersten und mindestens einer zweiten Klemmbacke, die von mindestens einer Klemmschraube gegeneinander spannbar sind. Ferner ist wiederum mindestens ein Basisteil vorgesehen, das an dem Pfosten befestigbar ist. Das erste und das zweite Basiselement bilden eine Aufnahme zur Anordnung an den Pfosten auf. Dabei weist die Aufnahme eine Kontur auf, die dem äußeren Umfang des Pfostens im wesentlichen (d.h. vollständig oder geringfügig abweichend) entspricht. Diese erfindungsgemäße Klemmvorrichtung weist den Vorteil auf, daß sie auf einen Pfosten geschoben werden kann und dort dann befestigt wird. Sie weist dieselben Vorteile auf, wie bereits oben genannt.
  • Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische, perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung;
  • 2 eine schematische, perspektivische Ansicht einer ersten Klemmbacke mit einem ersten Basisteil der Klemmvorrichtung nach 1;
  • 3 eine schematische, perspektivische Ansicht einer zweiten Klemmbacke mit einem Basisteil nach der Klemmvorrichtung gemäß 1;
  • 4 verschiedene Ansichten der Klemmbacke nach 2;
  • 5 verschiedene Ansichten der Klemmbacke nach 3;
  • 6 eine schematische, perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung;
  • 7 eine schematische, perspektivische Ansicht einer Klemmbacke mit einem Basisteil nach der Klemmvorrichtung gemäß 6;
  • 8 eine schematische, perspektivische Ansicht einer weiteren Klemmbacke mit einem Basisteil nach der Klemmvorrichtung gemäß 6;
  • 9 eine weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung;
  • 10 eine schematische Ansicht von Basiselementen mit einem länglichen Halteelement; und
  • 11 eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Basiselemente mit einem runden Halteelement.
  • 1 zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Klemmvorrichtung 1 zum Befestigen einer Glasscheibe gemäß der Erfindung. Die Klemmvorrichtung 1 weist zwei Klemmbacken 2 und 3 auf, an denen Basiselemente 4 und 5 einstückig angeordnet sind. Alternativ zur einstückigen Ausbildung und Anordnung können die Basiselemente 4 und 5 auch als zu den Klemmbacken 2 und 3 separate Teile ausgebildet und mittels einer geeigneten Verbindung (beispielsweise einer Schweiß- oder einer Klebeverbindung) an den Klemmbacken 2 und 3 angebracht worden sein. Durch Anziehen einer Klemmschraube 6 wird eine auf einer Halteplatte 7 angeordnete Glasscheibe (nicht dargestellt), die zwischen den beiden Klemmbacken 2 und 3 angeordnet ist, durch Klemmung zwischen den Klemmbacken 2 und 3 befestigt.
  • Nachfolgend wird das erste Ausführungsbeispiel mit Bezug auf die 2 bis 5 detaillierter beschrieben, wobei die 4 mehrere Darstellungen, auch teilweise geschnittene Ansichten der Klemmbacke 2 zeigt. Entsprechend umfaßt die 5 mehrere Darstellung, auch teilweise geschnittene Ansichten der Klemmbacke 3.
  • An den Klemmbacken 2 und 3 sind jeweils zwei Aufnahmen 10 vorgesehen, in denen die Halteplatte 7 angeordnet werden kann. Je nachdem, ob die Klemmvorrichtung 1 als obere oder untere Begrenzung der Glasscheibe verwendet wird, wird die Halteplatte 7 in den unteren Aufnahmen 10 (wie in 1 dargestellt als untere Begrenzung) oder in den oberen Aufnahmen 10 (für die obere Begrenzung) angeordnet.
  • An der Klemmbacke 3 ist ferner eine Gewindebohrung 11 angeordnet, in die die Klemmschraube 6 beim Klemmen eingreift. Entsprechend ist an der Klemmbacke 2 eine Durchgangsbohrung 12 angeordnet, durch die die Klemmschraube 6 zum Eingriff in die Gewindebohrung 11 greift.
  • Das Basiselement 4 der Klemmbacke 3 weist als Verbindungselement 8 eine Aussparung auf. Die Kontur der als Verbindungselement 8 ausgebildeten Aussparung entspricht der Kontur eines Verbindungselementes 9, das an dem Basiselement 5 der Klemmbacke 2 angeordnet ist. Das Verbindungselement 9 ist im wesentliche kreisförmig ausgebildet und greift im montierten Zustand der Klemmvorrichtung 1 in die als Verbindungselement 8 ausgebildete Aussparung ein und stellt somit eine formschlüssige Verbindung sicher.
  • Die Klemmbacke 2 weist einen Hauptkörper 13 auf, an dem die beiden schlitzförmigen Aufnahmen 10 angeordnet sind. In diesen Aufnahmen wird – wie oben bereits beschrieben – die Halteplatte 7 angeordnet. An dem Hauptkörper 13 der Klemmbacke 2 schließt sich das Basiselement 5 an, das im wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet ist und ein freies Ende aufweist, an dem das Verbindungselement 9 angeordnet ist.
  • Einen zur Klemmbacke 2 ähnlichen Aufbau weist auch die Klemmbacke 3 auf. So ist diese mit einem Hauptteil 14 versehen, an dem die beiden Aufnahmen 10 zur Aufnahme der Halteplatte 7 angeordnet sind. Ferner weist die Klemmbacke 3 die Gewindebohrung 11 auf, in die die Klemmschraube 6 aufgenommen wird. An dem Hauptteil 14 der Klemmbacke 3 schließt sich das Basiselement 4 mit dem als Aussparung ausgebildeten Verbindungselement 8 an.
  • Zur Montage an einem Pfosten (nicht dargestellt) werden die beiden Klemmbacken 2 und 3 nacheinander um den Pfosten gelegt, wobei die Verbindungselemente 8 und 9 der beiden Basiselemente 4 und 5 formschlüssig ineinandergreifen. Durch Anziehen der Klemmschraube 6 werden die Klemmbacken 2 und 3 miteinander verspannt und die zwischen ihnen angeordnete Glasscheibe geklemmt. Gleichzeitig wird auch die Position der Klemmvorrichtung 1 an dem Pfosten fixiert.
  • Die Basiselemente 4 und 5 der Klemmbacken 2 und 3 sind vollständig um den Pfosten angeordnet und liegen mit ihrer Innenfläche an den äußeren Flächen bzw. der äußeren Fläche des Pfostens an. Insofern wird ein guter Halt der Klemmvorrichtung 1 gewährleistet. Dies sichert auch eine stabilere Befestigung der in der Klemmvorrichtung 1 gehaltenen Glasscheibe an dem Pfosten. Von Vorteil ist auch, daß an dem Pfosten keine Bohrung mehr angeordnet werden muß, die die Klemmvorrichtung 1 aufnimmt. Somit werden Arbeitsgänge eingespart und die Montage der Klemmvorrichtung 1 an dem Pfosten vereinfacht.
  • Die dargestellte Klemmvorrichtung 1 ist zur Anordnung an einem runden Pfosten vorgesehen. Die Erfindung ist aber nicht auf runde Pfosten eingeschränkt. Vielmehr kann jede Form von Pfosten gewählt werden. Die Basiselemente 4 und 5 sind dann entsprechend der Form des gewählten Pfosten ausgebildet und legen sich mit ihren Innenseiten an den Pfosten an.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung 20 zeigen die 6 bis 8, die ebenfalls zwei Klemmbacken 2 und 3 aufweist. Die Klemmvorrichtung 20 entspricht im wesentlichen dem bereits oben erläuterten Ausführungsbeispiel. Deshalb sind gleiche Bauteile mit den gleichen Bezugsziffern versehen. Im Unterschied zu der Klemmvorrichtung 1 gemäß 1 weisen die Basiselemente 4 und 5 der beiden Klemmbacken 2 und 3 allerdings jeweils zwei Verbindungselemente auf, nämlich jeweils ein als Vorsprung ausgebildetes Verbindungselement 21 bzw. 24 sowie eine als Verbindungselement 22 bzw. 23 ausgebildete Aussparung. Die Konturen der Aussparungen 22, 23 sowie der Vorsprünge 21, 24 sind aufeinander abgestimmt bzw. entsprechen derart, daß durch Einfügen der als Vorsprünge ausgebildeten Verbindungselemente 21, 24 in die als Aussparungen ausgebildeten Verbindungselemente 22, 23 eine formschlüssige Verbindung hergestellt wird.
  • Die 10 und 11 zeigen eine weitere mögliche Ausgestaltung des Basiselemente 4 und 5 der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung. Bei diesem Ausführungsbeispiel weisen die Basiselemente 4 und 5 als Verbindungselement jeweils eine Aussparung auf. In diese Aussparung wird bei der Montage an einen Pfosten ein längliches Halteelement 25 eingebracht, dessen Kontur der Kontur der einzelnen Aussparung entsprechend ausgebildet ist, so daß eine formschlüssige Verbindung hergestellt wird. Das Halteelement kann jegliche geeignete Form einnehmen. So zeigt 11, daß das Halteelement 26 auch kreisförmig oder kugelförmig ausgebildet sein kann.
  • 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung 30. Die Klemmvorrichtung 30 entspricht im wesentlichen dem bereits oben erläuterten Ausführungsbeispiel. Deshalb sind gleiche Bauteile mit den gleichen Bezugsziffern versehen. Bei dieser Ausführungsform sind die Basiselemente 4 und 5 wiederum an den Klemmbacken 2 und 3 einstückig ausgebildet. Im Unterschied zu den bisher beschriebenen Ausführungsformen sind die Basiselemente 4 und 5 ebenfalls einstückig ausgebildet. Zur Montage an einen Pfosten wird die Klemmvorrichtung 30 über den Pfosten geschoben. Durch Anziehen der Klemmschraube 6 wird sowohl die Klemmvorrichtung 30 als auch eine zwischen den Klemmbacken 2 und 3 gehaltene bzw. geklemmte Glasscheibe an dem Pfosten befestigt.
  • Die Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung wurden im Zusammenhang mit einer Glasscheibe beschrieben. Allerdings ist die Erfindung nicht auf Glasscheiben eingeschränkt. Vielmehr dient die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung der Befestigung von jeglichen Platten, die an einem Pfosten angeordnet werden sollen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Klemmvorrichtung
    2
    Klemmbacke
    3
    Klemmbacke
    4
    Basiselement
    5
    Basiselement
    6
    Klemmschraube
    7
    Halteplatte
    8
    Verbindungselement
    9
    Verbindungselement
    10
    Aufnahme
    11
    Gewindebohrung
    12
    Durchgangsbohrung
    13
    Hauptteil
    14
    Hauptteil
    20
    Klemmvorrichtung
    21
    Verbindungselement
    22
    Verbindungselement
    23
    Verbindungselement
    24
    Verbindungselement
    25
    Halteelement
    26
    Halteelement
    30
    Klemmvorrichtung

Claims (11)

  1. Klemmvorrichtung (1, 20, 30) zum Befestigen von Platten, insbesondere Glasscheiben, an einem Pfosten, mit – mindestens einer ersten und mindestens einer zweiten Klemmbacke (2, 3), die von mindestens einer Klemmschraube (6) gegeneinander spannbar sind, und – mindestens einem Basisteil (4, 5), das an dem Pfosten befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil mindestens ein erstes und mindestens ein zweites Basiselement (5, 4) aufweist, und daß das erste Basiselement (5) an der ersten Klemmbacke (2) und das zweite Basiselement (4) an der zweiten Klemmbacke (3) angeordnet ist, wobei das erste und das zweite Basiselement (5, 4) zur Anordnung an den Pfosten formschlüssig ineinandergreifen.
  2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Basiselement (5, 4) mittels mindestens eines Verbindungselementes (8, 9, 21 bis 24) erfolgt, das an mindestens einem der Basiselemente (5, 4) angeordnet ist.
  3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Verbindungselemente (8, 9, 21 bis 24) vorgesehen sind, wobei das eine der zwei Verbindungselemente (8, 9, 21 bis 24) an dem ersten Basiselement (5) und das andere der zwei Verbindungselemente (8, 9, 21 bis 24) an dem zweiten Basiselement (4) angeordnet ist.
  4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der zwei Verbindungselemente als Vorsprung (9, 21, 24) und das andere der zwei Verbindungselemente als Aussparung (8, 22, 23) ausgebildet ist, wobei der Vorsprung (9, 21, 24) in die Aussparung (8, 22, 23) formschlüssig eingreift.
  5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verbindungselemente als Aussparungen ausgebildet sind, in die ein Halteelement (25, 26) formschlüssig eingreift.
  6. Klemmvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (8, 9, 26) im wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist.
  7. Klemmvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (21 bis 24) im wesentlichen T-förmig ausgebildet ist.
  8. Klemmvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten und der zweiten Klemmbacke (2, 3) mindestens eine Halteplatte (7) zum Halten der Platte angeordnet ist.
  9. Klemmvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Klemmbacke (2, 3) Aufnahmen (10) zur Anordnung der Halteplatte (7) aufweisen.
  10. Klemmvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Basiselement (5, 4) im wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist.
  11. Klemmvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Basiselement (5, 4) eine Aufnahme zur Anordnung an dem Pfosten bilden, wobei die Aufnahme eine Kontur aufweist, die dem außeren Umfang des Pfostens im wesentlichen entspricht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8549817B2 (en) * 2005-06-17 2013-10-08 Component Hardware Group, Inc. Glass clamp

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