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DE203104C - - Google Patents

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Publication number
DE203104C
DE203104C DENDAT203104D DE203104DA DE203104C DE 203104 C DE203104 C DE 203104C DE NDAT203104 D DENDAT203104 D DE NDAT203104D DE 203104D A DE203104D A DE 203104DA DE 203104 C DE203104 C DE 203104C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
tool
axis
machine
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT203104D
Other languages
English (en)
Publication of DE203104C publication Critical patent/DE203104C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F1/00Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
    • B23F1/04Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 20| |Ό4 -
KLASSE 49/^f GRUPPE^ $/ί
EDMONDO DUBOSC in TURIN, Ital.
eine wagerechte Achse die Zahnflanke erzeugt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1904 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Italien vom 4. Dezember 1903 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf diejenigen Maschinen zum Hobeln von Zahnrädern, bei . denen der Stahl ohne Anwendung einer Schablone durch gleichzeitiges Schwingen um eine senkrechte und um eine wagerechte Achse die Zahnflanke erzeugt. Das Neue bei der Maschine besteht in einer Auslöse- und Umschaltvorrichtung, die sich vom bereits bekannten dadurch unterscheidet, daß auf einem auf dem Tisch der Maschine ein- und feststellbaren Schlitten eine durch Sperrhaken festgehaltene Büchse angeordnet ist, die nach Auslösen der Sperrhaken unter dem Einfluß einer inzwischen gespannten Feder eine Längsbewegung ausführt und diese Bewegung einem auf dem Tisch der Maschine gelagerten Halbkreisring mitteilt, der seinerseits bei der Schwingung in der einen Richtung die hin und her gehende Bewegung des Werkzeuges aus- und eine Vorrichtung zum schnellen Zu-" rückführen der einzelnen Teile in die Anfangsstellung einrückt, welche ferner veranlaßt, daß der Büchse und dem Halbkreisring eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung erteilt wird, so daß durch Einrücken der Teilvorrichtung und der die hin und her gehende Bewegung des Werkzeuges bewirkenden .Kurbelscheibe, sowie durch gleichzeitiges Ausrücken der den Rücklauf bewirkenden Vorrichtung die Arbeitsbereitschaft wieder hergestellt ist.
Auf den Zeichnungen ist in den Fig. 1 bis 4 ein Ausführungsbeispiel der neuen Maschine in zwei Seiten- und in zwei teilweise geschnittenen Oberansichten dargestellt.
Die Fig. 5 bis 12 zeigen Einzelheiten der Maschine.
Die Verzahnung eines Zahnrades ist bekanntlich abhängig von der Anzahl der Zähne (der Teilung), der Zahngröße (dem Modul) und der Zahnform (Zahnkurve oder -profil). Dementsprechend besteht die nachstehend beschriebene Maschine aus drei wesentlichen Teilen: dem Teiler, dem Modulierer und.dem Kurven- oder Profilerzeuger.
Wenngleich nicht alle Einrichtungen, die im nachfolgenden erläutert werden, unmittelbar zu dem Erfindungsgegenstand gehören, ist es doch zum vollständigen Verständnis der Erfindung nötig, auch erstere Einrichtungen neben den anderen zu beschreiben.
Die Bewegung des Teilers, des Moduiierers und des Kurven- oder Profilerzeugers erfolgt durch drei Rädergruppen a, b, c (Fig. 1), deren einzelne Stirnräder auswechselbar sind und von denen die Gruppe α für den Teiler,
die Gruppe b für den Modulierer und die Gruppe c für den Kurven- oder Profilerzeuger bestimmt ist.
Der Maschinenrahmen besteht aus einem kreisförmigen Tisch ι (Fig. i, 2 und 4), dessen senkrechte Achse Y1 Y sich mit der wagerechten Achse X1 X bei V schneidet (Fig. 2). Auf der \vagerechten Achse X, X ist das Werkstück derart befestigt, daß der Scheitel seines Kegels mit dem Punkt V zusammenfällt. Ferner geht durch den Punkt V die wagerechte Achse Z, Z (Fig. 3 und 4) eines um die senkrechte Achse Y, Y schwingbaren Rahmens 3 (Fig. 1 bis 3). Um die Achse Z, Z schwingt ein Hilfsrahmen 4, der zur Führung für den Schlitten 5 des Werkzeughalters (Fig. ι und 3) dient.
Der Schlitten 5 wird durch Vermittlung der Schubstange 6, der Kurbelscheibe 7, des Kegelrädergetriebes 8, 8' sowie der Rädergetriebe 9, 9' und 10, 10' von der Stufenscheibe 11 der Hauptwelle R aus angetrieben (Fig. 1 bis 4).
Das Satellitenrad 9 ist durch seine senkrechte Achse W1W mit dem die Kurbelscheibe 7 tragenden Rahmen 3 verbunden und schwingt mit diesem um die Achse Y, Y, ohne daß dabei die Bewegung des Getriebes und der Kurbelscheibe 7 von der Welle R1 R aus gehemmt wird.
Auf dem festen Tisch 1 ist ferner ein mit einer Kreisteilung versehener Schlitten 12 im Kreise beweglich, angeordnet, der mittels Schraubenbolzen 13 mit dem Tisch 1 in festem Zusammenhang gebracht werden kann, und zwar in der gewünschten, durch die Kreisteilung des Tisches 1 bestimmten Stellung, entsprechend dem halben Scheitelwinkel des Grundkegels des zu bearbeitenden Rades.
Will man die Maschine einstellen, so wird der Rahmen 3 dadurch mit dem Schlitten 12 in feste Verbindung gebracht, daß ein in dem Rahmen 3 hin und her beweglicher federnder Stift in eine entsprechende Öffnung im Schlitten 12 eingesteckt und dann unter Benutzung eines Bajonettverschlusses o. dgl. festgestellt wird. Verstellt man jetzt nach Lösen der Schraubenbolzen 13 den Schlitten 12, um ihn in die passende Lage zu bringen, so wird der Rahmen 3 mit dem Schlitten 12 mitgenommen. Nachdem nun letzterer auf der Kreiseinteilung des Tisches 1 in die richtige Stellung mittels eines mit Mikrometerschraube versehenen Verniers oder Nonius gebracht worden ist, wird der Schlitten, wie bereits oben erwähnt, durch die Schraubenbolzen 13, deren Kopf je in eine Kreisnut des Tisches 1 eingreift, mit dem Tisch in feste Verbindung gebracht. Bei dieser Lage des Schlittens 12 und des Rahmens 3 wird die Stellung -des -Werkzeuges so geregelt, daß seine Spitze sich in der senkrechten Ebene S1S (Fig. 3) befindet, die tangential ist zu dem Grundkegel des Werkstückes und zu der Höhe der Berührungserzeugenden zwischen der senkrechten Ebene S1 S und dem ■Grundkegel.
Wird nun jetzt der Stift, der bis jetzt den · Schlitten 12 mit' dem Rahmen 3 vereinigte, herausgenommen, und wird angenommen, daß der mit dem Tisch 1 in festem Zusammenhang gebrachte Schlitten 12. mit zwei verstellbaren Anschlägen versehen ist, um je den Ausschlag der Schwingung des Rahmens 3 um die senkrechte Achse Y, Y zu begrenzen, so wird der ' Rahmen 3 von einer Schnecke 14 (Fig. 4 und 8), die mit einem an dem Schlitten 12 sitzenden Zahnsegment 15 im Eingriff steht, derart bewegt werden, daß die Spitze des Werkzeuges den Winkel durchschreitet, der sich zwischen den Kegeln befindet, die die Höhe des zu schneidenden Zahnes begrenzen, wobei das Werkzeug mit seiner Spitze einen Einschnitt bildet, dessen mittlere Ebene mit der wagerechten Ebene, die durch die Achse X1 X des Werkstückes hindurchgeht, zusammenfällt, vorausgesetzt, daß vrährend der Drehung des Rahmens 3 um die Achse Y1 Y die Lage des Hilfsrahmens 4 mit Bezug auf den Rahmen 3 unveränderlich geblieben ist (Fig. ι und 3). .
Erfolgt aber gleichzeitig mit der Winkelbewegung des Rahmens 3 um die senkrechte Achse Y1 Y eine Schwingung des Hilfsrahmens 4 um die wagerechte Achse -Z, Z, so erzeugt die Werkzeugspitze eine Ebene, die nicht mehr die Meridianebene des Kegels ist, wenn die beiden gleichzeitig erfolgenden Teilbewegungen in einem konstanten Verhältnis zueinander stehen, sondern es ergibt sich eine kegelförmige Fläche mit gekrümmter Leitlinie, falls die beiden gleichzeitigen Einzelbewegungen in einem veränderlichen Verhältnis zueinander stehen. Das Gesetz der Veränderungen dieses Verhältnisses ergibt die Art der Lejtlinie der gebildeten kegelförmigen Fläche und hängt von dem später beschriebenen, bereits als Kurven- oder Profilerzeuger bezeichneten Mechanismus ab, der als Bindeglied für die erwähnten beiden Bewegungen dient.
Der Modulierer ist wie folgt gestaltet:
Die Kurbelscheibe 7 (Fig. 9), die die Schubstange 6 antreibt, ist an ihrem Umfang mit einem Daumen 18 (Fig. 2 und 3) versehen (oder es sind auch zwei gleiche, gegenüberliegende Daumen angeordnet, wenn das Werkzeug eine doppelte Schneide besitzt). Der Daumen 18 bringt bei jeder vollständigen Drehung (oder Halbdrehung) der Kurbel-Scheibe einen mit Gegengewicht oder Gegenfeder versehenen Hebel 19 (Fig. 11) zum
Schwingen, der mittels einer Klinke 20 ein auf der Achse U, U sitzendes Schaltrad 21 antreibt und mittels der auf ihrem halben Umfang verzahnten Scheibe 22 (Fig. 2) sowie der Wechselräder b die zur Schaltung des Werkzeuges dienende Schnecke 14 absatzweise bewegt (Fig. 1 und 8).1
Der Winkelhebel 19 besitzt drei Arme, von denen einer (Fig. 11) eine verstellbare Rolle i8a trägt, die durch eine Feder lS0 gegen den Umfang der Kurbelscheibe 7 gedrückt wird. Der mittlere Arm des Winkelhebels trägt mittels des Bolzens 200 die Klinke 20, die ebenfalls durch eine Feder beeinflußt wird. Der dritte Arm 19" des Winkelhebels 19 dient als Handgriff zur Bewegung der Klinke 20 von Hand beim Einstellen der Maschine. Die Scheibe 22 bewegt einerseits mit Hilfe des Rädenverkes b die Schnecke 14 und damit den Rahmen 3 um die Achse Y, Y. andererseits mittels der Zugstange 45 den Mechanismus des Kurven- oder Profilerzeugers. Diese durch einen mit den Übersetzungsräder-n 48, 48', 48" und 48'" versehenen Umkehrmechanismus (Fig. S) und das Räderwerk c (Fig. 6) gehende Bewegung überträgt sich auf die Schnecke 16 (Fig. 2) und erteilt dem Hilfsrahmen 4 eine Schwingbewegung um die Achse Z, Z.
Das Stillsetzen der Kurbelscheibe 7 (Fig. 9 und 10) am Ende der Schaltung geschieht in folgender Weise:
Die die Schubstange 6 bewegende Kurbelscheibe 7 dreht sich mit dem Kegelrad 8 zusammen lose auf ihrer Achse (Fig. 2 und 10). Die hintere Seite des Rades 8 ist mit einer Verzahnung a' versehen, die mit einem riegeiförmigen Mitnehmer oder einer Sperrklinke V im Eingriff steht, welche durch eine Feder d (Fig. 9 und 10) derart gegen die Verzahnung a' des Rades 8 gedrückt wird, daß letzteres mit Hilfe der Sperrklinke V die Scheibe 7 mitnimmt. Wenn aber die Klinke V gehoben Avird, so nimmt das sich weiter drehende Rad 8 die Scheibe 7 nicht mehr mit, und diese bleibt ebenso wie die Stange 6 und das Werkzeug stehen.
Das Anheben der Sperrklinke V geschieht mittels des von dem Mechanismus 32 (Fig. 1, 2, 4, 8, 9 und 10) angetriebenen Hebels 33, wenn dieser Hebel derart um seine Achse 54 schwingt, daß sein oberes Ende sich der Scheibe 7 nähert. ' Dieses Ende ist mit einem Klotz 34 versehen, dessen eine Seite auf der Scheibe aufliegt und dessen andere Seite einen keilförmig abgeschrägten vorstehenden Ansatz bildet, während die Sperrklinke b' einen ähnlichen abgeschrägten und vorspringenden Teil 34a besitzt. Wenn der Klotz 34 infolge der Schwingung des Hebels 33 in die Lage des Ansatzes 34* der sich drehenden Scheibe 7 gelangt, bewegt sich der Ansatz- 34° auf der Abschrägung des Klotzes 34 aufwärts, und die Sperrklinke V kommt mit der Verzahnung a' außer Eingriff, so daß das Rad 8 nicht mehr seine Drehbewegung auf die Scheibe 7 überträgt und letztere stillsteht.
Die Organe sind auf der Scheibe 7 so angeordnet, daß der Stillstand in dem Augenblick stattfindet, wenn die Stange 6 sich in einer ihrer Totlagen, d. h. das Werkzeug sich außerhalb des Werkstückes befindet.
Wenn der Hebel 33 unter der umgekehrten Wirkung des Mechanismus 32 sich von der Scheibe 7 entfernt, schnellt der Klotz 34 unter dem abgeschrägten Teil 34* hervor, und die Sperrklinke V kommt unter Einwirkung der Feder d wieder mit der Verzahnung a' in Eingriff, so daß die Scheibe 7 wieder von dem Kegelrad 8 mitgenommen wird.
Eine prismatische Büchse 25 (Fig. 4 und 8), die in einer Führung des Schlittens 12 verschiebbar ist, enthält zwei Schraubenfedern, die durch einen kleinen Kolben t (Fig. 8) voneinander getrennt sind, welcher durch "einen Schlitz der Büchse hindurchtritt. Dieser Kolben t erhält seitliche Bewegung durch eine Schraubenspindel , auf der sich ein als Mutter ausgebildetes,unverschieblich gelagertes Zahnrad 26 dreht, das wiederum' unter Vermittlung einer Reihe von Trieben von der Welle U, U aus angetrieben wird (Fig. 2 und 4). Sei es nun, daß der Kolben sich nach rechts oder links bewegt, die Büchse 25 wird stets von einem der beiden Haken 27 oder 28 festgehalten, die an dem Schlitten 12 gelagert sind, wobei die eine der beiden Schraubenfedern gegen den einen der Böden der Büchse angedrückt wird. Zwei Anschläge 29, 30, die an dem Rahmen 3 befestigt sind und deren Entfernung regelbar ist, stoßen bei jeder halben Schwingung des Rahmens 3 gegen einen der Haken 27 oder 28, derart, daß die Büchse 25 freigegeben wird, welche unter den von der Schraubenfeder ausgeübten Druck sich plötzlich verstellt und mittels eines Stiftes 24, der durch den Schlitten 12 hindurchgesteckt ist, einen Ring 23 (Fig. 4 und 8), welcher in einer kreisförmigen Nut des Tisches 1 gelagert ist, um einen bestimmten Winkel verstellt.
Von den beiden wechsehveisen Verstellungen des Ringes 23' bewirkt die eine, die am Ende .der Arbeitsperiode stattfindet, mittels des Mechanismus 32 (Fig. 1 und 4), daß der Hebel 33 schwingt und der Klotz 34 gegen die Kurbelscheibe 7 bewegt \vird, so daß diese sich nunmehr auf ihrer Achse lose dreht, wodurch die Hin- und HerbeAvegung des Werkzeuges zum Aufhören gebracht \vird.
Der Halbkreisring 23 trägt an seinem Ende einen Stift 51 (Fig. 9 und 10), welcher, durch
einen Schlitz des Schlittens 12 hindurch, in eine schräge Nut 52" eines Schiebers 52 eingreift. Letzterer ist in einer schwalben-, schwanzförmigen Führung (Fig. 10) des Schlittens 12 senkrecht geführt. Auf diese Art bewirkt eine Drehbewegung des Halbkreisringes 23 in dem einen Sinne eine Senkung des Schiebers 52 und in dem anderen . Sinne ein Heben desselben.
Der Schieber 52 hat eine horizontale Rinne 52s (Fig. 9), in welcher während der Arbeit des Werkzeuges eine Rolle 52 läuft, die am Ende des kürzeren Hebelarmes des bei 54 drehbaren Winkelhebels 33 befestigt ist. Die Rolle 53 läuft in der Rinne hin und her, weil der Hebel 33 sich mit dem Rahmen 3 um die Achse Y1 Y dreht, während der Schieber 52 in dem in seiner jeweiligen Stellung feststellbaren Schlitten 12 sich nur verschieben kann.
Aber da die Rinne 52^, innerhalb welcher die Rolle 53 läuft, horizontal ist, kann kein Schwingen des Hebels 33 um seinen Zapfen 54 stattfinden, solange der durch den Halbkreisring 23 mitgenommene Stift 51 nicht den Schieber 52 senkt oder hebt.
Beim Verschieben des Ringes 23 in der einen Richtung findet ein Senken des Schiebers 52 statt; hierbei nähert sich der abgeschrägte Klotz 34 (Fig. i, 9 und 10), der am Ende des längeren Armes des Hebels 33 befestigt ist, der Scheibe 7 und hebt die Klinke &'.· Hierdurch wird die Verbindung der Scheibe 7 mit dem Kegelrad 8 gelöst, so daß die hin und her gehende Bewegung des Werkzeuges aufhört.
Ungefähr auf der Hälfte des längeren Armes des Winkelhebels 33 (Fig. 9) befindet sich ein Ansatz, welcher bei der Schwingung des Hebels während der ersten Bewegung drei zylindrische Zapfen 36* entgegen der Wirkungvon Federn (Fig. 9) bewegt. Diese Zapfen 36s sind an. einem auf der Welle U1 U längsverschiebbaren Rahmen 36 befestigt, derart, daß sie in drei entsprechende Öffnungen eines auf der Welle U, U lose drehbaren Schneckenrades 37 eingreifen und letzteres mit der Welle U1 U kuppeln können. Das Schneckenrad 37 steht mit der Schnecke 38 im
■ Eingriff. Das Schneckengetriebe 37, 38 wird von dem Zahnrad 9 aus durch die senkrechte Achse W mittels eines Schraubenräderpaares angetrieben, deren eines bei 39 (Fig. 2) ersichtlich ist. Es erteilt das Schneckengetriebe 37, 38 der Achse U1 U eine schnelle Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung, wodurch der Rahmen 3 unter Zuhilfenahme der Triebe 22, b, 14, 15, auf die während der Arbeitsperiode das Schaltgetriebe 20,21 zur Einwirkung gelangte, in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt.
Aber diese Rückwärtsbewegung, d. i. die Drehbewegung um die Achse U, U im umgekehrten Sinne, wäre nicht möglich, wenn die Klinke 20 (Fig. 2 und 11) noch mit dem Schaltrad 21 im Eingriff wäre. Es ist deshalb notwendig, daß vorher die Klinke 20 ausgelöst wird. .
Dies wird mittels einer an dem Schieber 52 befestigten horizontalen Schiene 35 (Fig. 9 und 10) bewirkt.
Die um den Zapfen 200 drehbare Klinke 20 trägt am anderen Ende einen Zapfen 20δ (Fig. 11) mit einer Stange 55, an welcher ein Stift befestigt ist, auf dem eine Rolle 56 drehbar gelagert ist (Fig. 10 und 11), die während der Bewegung des Rahmens 3 sich unter der Schiene 35 vorbeibewegt und mittels einer Feder 56" an die Schiene angedrückt wird. Dabei ist die Rolle 56 nur dazu bestimmt, die Reibung des Stiftes gegen die Schiene 35 zu verringern.
Wenn sich beim Verschieben des Ringes 23 in dem einen Sinne der Schieber 52 und damit die Schiene 35 senkt, wird mittels der Rolle 56 und der Stange 55 die Klinke 20 ausgehoben, so daß sich das Rad 21 frei drehen kann.
Es ist klar, daß beim Rückschub des Ringes 23 sich dann der Schieber 52 heben wird, anstatt sich zu senken, so daß alle eben beschriebenen Bewegungen in entgegengesetzter Riehtung stattfinden, d. h. der Klotz 34 (Fig. ίο) entfernt sich von der Kurbelscheibe 7, und die unter Federdruck stehende Klinke V verbindet die Kurbelscheibe 7 mit dem Rad 8 und bewirkt damit die Wiederingangsetzung des Werkzeuges, die Kupplung des Rades 37 mit der Welle U1 U wird wieder gelöst, und die Klinke 20 kommt wieder mit dem Schaltrad 21 in Eingriff.
Während der Zurückbewegung· des Rahmens 3 wird nun die zweite in der Büchse 25 eingeschlossene Feder ihrerseits zusammengepreßt, und da gleichzeitig der zweite Anschlag 30 den Haken 28 auslöst, sobald das Werkzeug in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt ist, wird die Büchse 25 frei und nimmt unter Vermittlung des Stiftes 24 den Halbkreisring 23 mit, wodurch letzterer um denselben Winkel wie bei der vorhergehenden Auslösung, jedoch in entgegengesetzter Riehtung, bewegt wird. Durch diese Verstellung des Ringes 23, der auf den Hebel 33 und die Schiene 35 einwirkt, wird die Einrückung der Kurbelscheibe 7 auf ihre Achse, ferner die Ausrückung des Schneckenrades' 37 sowie der Eingriff der Schaltklinke 20 mit dem Schaltrad 21 bewirkt. Nun beginnt die Hin- und Herbewegung des Werkzeuges sowie die Fortschaltungsbewegung mittels der Klinke 20 von neuem, während derZurückbewegungsmechanismus 37, 38, 39 leer läuft. Zu derselben Zeit fängt die erste Feder der Büchse 25
von neuem an sich anzuspannen, um die nachfolgende, in entgegengesetzter Richtung stattfindende Ausrückung vorzubereiten. -
Kurz bevor das Werkzeug . seine Arbeitsperiode wieder beginnt, dreht sich das Werkstück um seine Achse herum um eine Teilung, um das Schneiden eines weiteren Zahnes zu bewirken. Diese Bewegung erfolgt wie im nachstehenden angegeben.
ίο Eine angetriebene Scheibe 40 (Fig. 4 und 8) ist auf der Achse T, T unter Vermittlung einer Reibungskupplung angeordnet. Die Achse T1 T treibt mittels Kegelräder 41 und der Wechselräder α die Schnecke des Teilrades 2 (Fig. 1 und 2), welches auf die Muffe der das Werkstück tragenden" Spindel aufgekeilt ist. Auf dem Umfang des großen Kegelrades 41 ist eine Bohrung angebracht, in ■ welche unter dem Einfluß einer Druckfeder 42 (Fig. 4 und 8) das Ende einer Stange 43 eingreift.
Auf dem Halbkreisring 23 ist ein Schieber 44 angeordnet, der mittels einer Stellschraube (Fig. 8). auf dem Ring festgestellt werden kann. In dem Augenblick der Ausrückung dreht sich der Halbkreisring 23 ein Stück, etwa 40 mm, in Richtung des Pfeiles I (Fig. 8), und der Schieber 44 verschiebt sich mit dem Halbkreisring 23 derart, daß seine Fläche m°, n" nach m',n' gelangt. Dieser Schieber ist an seiner Unterseite mit einem Zahn α2 versehen (Fig. 7), der während seiner Verschiebung gegen den Zahna3 eines He-' bels α4 stößt. Dieser ist um einen Zapfen ρ drehbar und liegt gegen einen Anschlag α5 an. Zapfen p und Anschlag aD sind Teile eines zweiten, um einen Zapfen b2 des Maschinen-, rahmens drehbaren Hebels, dessen anderer Arm als. Zahnsektor ζ ausgebildet ist und mit dem verzahnten Teil z' der Stange 43 im Eingriff steht. Letztere ist in Lagern d'', d2, ds geführt und greift mit einem Ende in das Loch des großen Kegelrades 41. Die an'der Führung d2 und dem Bund e anliegende
+5 Schraubenfeder 42 hält die Stange 43 mit dem Kegelrad 41 im Eingriff. Wenn sich aber der Ring 23 mit -dem'Schieber 44 von m,n nach wf, n' bewegt, trifft der Zahn a2 an den durch den Anschlag α5 festgehaltenen Zahn as, wodurch der Zahnsektor ζ um seinen Drehpunkt b2 schwingt und die Zahnstange z' im Sinne des Pfeiles II bewegt. Hierdurch wird die Stange 43 entgegen der Wirkung der Feder 42 aus dem Loch des Kegelrades 41 herausgezogen und die Drehung des Teilrades ermöglicht. Nach einer vollen Umdrehung des Rades 41 greift die Stange 43 unter Wirkung der Feder 42 wieder in das Loch des Rades 41, während der Zahn α2 in der Zwischenzeit mit dem Zahn az außer Berührung gekommen ist, wodurch der Zahnsektor ζ und die Zahnstange z' ihre ursprüngliche Stellung wieder einzunehmen in der Lage sind.
Bei der darauffolgenden umgekehrten Ausrückung geht der Zahn α2 über den Zahn αΛ zurück, aber er bringt nur den Hebel α* zum Schwingen um seinen Drehzapfen p, da der Hebel as, α4 durch den Anschlag α5 nur bei einer Bewegung entgegen der Richtung des Pfeiles II festgehalten wird.
Die Federn f, f, deren Spannung durch die Mutter g regelbar ist (Fig. 8), sollen die Stöße des Schiebers 44 gegen die Wandung der Kammer, in der sich derselbe verschiebt, abschwächen; sie können bei der Maschine ohne Nachteil weggelassen werden.
Der Kurven- oder Profilerzeuger (Lenker) besteht aus folgenden Organen: Die Scheibe 22 (Fig. 12) besitzt eine kreisförmige Nut, in der der Zapfen 45s der Schubstange 45 angeordnet ist. Der andere Zapfen 45* der Schubstange ist exzentrisch auf einer kleinen Scheibe 46 gelagert, die ihrerseits an einer scheibenförmigen Kurbel 47 angeordnet ist. Auf die Achse der Kurbel 47 ist der erste von vier Trieben 48, 48', .48", 48'" (Fig. 1, 2 und 5) aufgekeilt, der zu einem Bewegungsumkehrmechanismus bekannter Bauart gehört. Durch Fig. 5 werden die zwei Stellungen veranschaulicht, die der Vor- und der Rückwärts- bewegung entsprechen. Die Achse des letzten Triebes 48'" trägt an ihrem anderen Ende eine Schere (Fig. 6) zur Aufnahme der Wechselräder c (Fig. 1 und 6), die die Bewegung auf die Schnecke 16 (Fig. 1) übertragen, zum Zweck, die Winkelbewegungen des Rahmens 4 um die Achse Z, Z zu erzielen. Die Räder c, die für jedes zu schneidende Zahnrad gleich sind und in derselben Lage zum Antrieb des Modulierers sich befinden, bewirken, daß man für die Ordinaten der von den Werkzeugschneiden gebildeten Leitlinie die den von den Rädern b beeinflußten Abszissen entsprechende Verminderung erzielt.
Da die auf einen Teil ihres Umfanges gezahnte Scheibe 22 (Fig. 12) hinsichtlich ihres Durchmessers in einem bestimmten Verhältnis (beispielsweise von 8 zu 3) zu ihrem auf die Welle U, U aufgekeilten Treibrad 22" steht und letzteres stets eine volle Umdrehung für jeden zu schneidenden Zahn ausführt, wie auch das zu schneidende Zahnrad dimensioniert sein mag, so ergibt sich, daß die Scheibe 22 und folglich der untere Zapfen der Schubstange 45 für jeden geschnittenen Zahn stets einen entsprechenden Weg (in vorliegendem Falle Dreiachtelumdrehung) ausführt., Jeder der beiden Zapfen der Schubstange 45 besitzt einen Nullstrich, der gegen eine kreisförmige Einteilung eingestellt werden kann, die auf der Scheibe 22 sowie der Scheibe 46 (Fig. 2 und 12) angebracht ist. Vor Beginn
Jet Arbeit werden die beiden Nullstriche der Einteilung gegenübergestellt, die den kennzeichnenden Größen des zu schneidenden Rades entspricht, was aus einer mit der Maschine gelieferten Tabelle hervorgeht, wobei die Teile 22 und 47 in ihre ursprüngliche Eage, die unabhängig von dem zu schneidenden Zahnrad stets dieselbe bleibt, gebracht werden. Dabei werden die Teile 22 und 47 mittels zweier Stifte, deren einer bei 49 (Fig. 1) ersichtlich ist, in ihrer Lage festgestellt. Um die Einstellung der beiden Zapfen 45a und 45δ der Schubstange zu ermöglichen, kann die Schubstange mittels einer Spindel mit Rechts- und Linksgewinde verkürzt oderverlängert werden.
Nachdem dann die beiden Stifte 49 entfernt worden sind, wird die Maschine in Gang gesetzt, und die Scheibe 22 setzt sich in Umdrehung, unter Erzielung von gleichen Teilbewegungen, die durch die gleichmäßige Einwirkung der Klinke 20 auf das Schaltrad 21 bedingt werden, während der beschriebene Mechanismus der Kurbel 47 und folglich dem Rahmen 41 veränderliche Winkelbewegungen erteilt, welche sogar entgegengesetzt sein können, ungefähr am Ende der Fortschaltung bei dem Schneiden von Zahnrädern, die eine geringe Anzahl Zähne besitzen. Das Gesetz der Veränderungen dieser Bewegungen wird in jedem einzelnen Fall durch die Stellung, die den beiden Nullstrichen gegenüber ihren Einteilungen gegeben worden ist, bedingt. Nun sind aber die beiden Einteilungen im Verhältnis zu den Abmessungen des Kurvenerzeugers oder -lenkers- (Exzentrizität der beiden Zapfen 45° und 45δ der Schubstange 45 in bezug auf die Mittelpunkte der Teile 22 und 46, sowie Exzentrizität von 46 in bezug auf die Kurbelachse 47) derart gewählt, daß für jedes zu schneidende Rad, welches durch seine geometrischen Kennzeichnungen bestimmt ist, die Leitlinie der von dem Werkzeug erzeugten konischen Fläche derjenige Evolventenbogen ist, der für dieses Rad1 passend ist. Im Grenzfall, bei welchem die Leitlinie beim Evolventensystem eine -gerade Linie sein muß (d. h. wenn es sich um Winkelräder handelt, bei denen der Scheitelwinkel des Grundkegels ' i8o° beträgt), muß der Hilfsrahmen 4 konstante bzw. gleichbleibende Lagenveränderungen, genau wie der Hauptrahmen 3, erfahren; es müssen daher in diesem Fall die Nullstriche so verstellt werden, daß das Viereck des Kurvenerzeugers oder -lenkers ein Parallelogramm wird; demnach bewegt sich dann die Achse der Schubstange 45 parallel zur Linie, die die Mittelpunkte der Teile 22 und 47 verbindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Hobeln von Zahnrädern, bei der der Stahl ohne Anwendung einer Schablone durch gleichzeitiges Schwingen um eine senkrechte und um eine wagerechte Achse die Zahnflanke erzeugt, dadurch ge- ■ kennzeichnet, daß auf einem auf dem Tisch (1) der Maschine ein- und feststellbaren Schlitten (12) eine durch Sperrhaken (27 bzw. 28) festgehaltene Büchse (25) angeordnet ist, die nach Auslösen der Sperr- , haken unter dem Einfluß einer inzwischen gespannten Feder eine Längsbewegung ausführt und diese Bewegung einem auf dem Tisch (1) der Maschine gelagerten Halbkreisring (23) mitteilt, der seiner- ■ seits bei der Schwingung in der einen Richtung (Pfeil I, Fig. 6) die hin und her gehende Bewegung des Werkzeuges aus- und eine Vorrichtung zum schnellen Zurückführen der einzelnen Teile in die Anfangsstellung einrückt, welche ferner veranlaßt, daß der Büchse (25) und dem Halbkreisring (23) eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung erteilt wird, so daß durch Einrücken der Teilvorrichtüng und der die hin und her gehende Bewegung des Werkzeuges bewirkenden Kurbeischeibe (7) sowie durch gleichzeitiges Ausrücken der den Rücklauf bewirkenden Vorrichtung die Arbeitsbereitschaft wieder hergestellt ist. i
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE203104C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129435B (de) * 1957-06-08 1962-05-17 Gewerk Eisenhuette Westfalia Gewinnungsgeraet fuer Kohle mit drehbarer Schneidwalze

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