DE20309830U1 - Steuerbare Arretierung für Einwurföffnungen - Google Patents
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Abstract
Steuerbare
Arretierung für
eine Einwurföffnung,
wie sie beispielsweise an Postkästen,
Postfächern,
Briefkästen
oder ähnliche
Einrichtungen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass
Description
- Durch eine steigende Flut von Wurfsendungen werden täglich die Post- und Briefkästen vollgestopft, sodass die eigentlichen Postsendungen keinen Platz mehr im Fach haben. Dabei kann es passieren, dass ein wichtiger Brief zwischen den unangeforderten Wurfsendungen verloren geht. Sehr unangenehm ist diese Situation während der Abwesenheit der Besitzer des Briefkastens. Kann doch dann jeder sofort erkennen, dass niemand Zuhause ist, weil der Kasten überquillt.
- Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, eine Einrichtung zu schaffen, die eine Steuerung der Einwurfmöglichkeit realisiert. Hierbei soll die Einwurföffnung nach Belieben so arretiert werden können, dass mittels manuellen oder automatischen Programms diese nur zu bestimmten Zeiten freigegeben wird. Die Freigabe der Arretierung und damit der Einwurföffnung kann auch durch das Mitführen eines sogenannten „Schlüssels" erfolgen. Der Schlüssel könnte bspw. als üblicher Bartschlüssel ausgeführt werden. Vorteilhafter Weise funktioniert der Schlüssel aber berührungslos. Es kann dafür bspw. eine Magnet-, Barcode- oder Chipkarte oder auch ein Transmitter, der auf einer bestimmten Frequenz ein Signal aussendet, welches von der Arretierung, der Mechanik decodiert werden kann, Verwendung finden. Der Code könnte aus Sicherheitsgründen in einer zeitlichen Routine veränderbar sein. Bestimmte Personen, wie bspw. der Postzusteller könnten einen derartigen Schlüssel haben.
- Durch die Möglichkeit der Anbringung von Einwurfvorrichtungen mit unterschiedlichen Größen können beispielsweise Zeitungen, Zeitschriften oder Briefsendungen zu unterschiedlichen Zeiten und/oder für unterschiedliche Adressaten angenommen werden.
- Ein weiteres Ausführungsbeispiel kann mit einer Lesevorrichtung für Schriftzeichen oder Barcode versehen sein. Dadurch kann der Adressat festgestellt werden. Bei fehlerhaften Adressat oder wenn kein Adressat aufgedruckt ist, was die Vermutung zulässt, dass es sich um eine ungewünschte Sendung handelt, besteht dann die Möglichkeit, diese Sendung sofort wieder auszuwerfen.
- Ein weiteres Ausführungsbeispiel kann mit einer Anzeige ausgestattet werden. Die Anzeige signalisiert die Bereitschaft, Sendungen entgegennehmen zu wollen, bzw. die Blockierung der Einwurfvorrichtung. Diese Anzeige kann optisch oder akustisch ausgeführt werden. Die Anzeigevorrichtung kann besonders bei einer optischen Anzeige dauernd den Betriebszustand anzeigen. Es besteht die Möglichkeit, den Zustand der Blockierung der Einwurföffnung nur bei Annäherung einer Person oder nur bei Annäherung einer bestimmten Person anzuzeigen. Dadurch wir den Zustellern von nicht gewünschten Sendungen bereits vor dem Versuch, die Sendung in den Einwurf zu stecken signalisiert, dass die Sendung unerwünscht ist. Die Anzeige kann als Signallampe mit oder ohne Aufschrift ausgeführt sein oder als Display mit Text. Die Anzeige kann auch für Mitteilungen an den Zusteller verwendet werden. Mitteilungen können vom Besitzer des Kastens erstellt werden oder vom System selber. Beispielsweise kann das System anzeigen, dass der Adressat falsch oder kein Adressat angegeben war.
- Lösung der Aufgabe
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, indem eine mechanische oder elektromechanische Einrichtung im Innern des Postkastens so angebracht wird, dass die Einwurföffnung oder die Einwurfklappe arretiert und verriegelt bzw. freigegeben werden kann. Diese Mechanik kann bspw. mit einem Elektromotor oder einem Elektromagneten oder einer ähnlichen Einrichtung, wobei durch die Arretierung die Blockierung aufgehoben werden kann, ausgerüstet sein. Die Mechanik wird entweder durch einen manuellen Steller, der vom Besitzer des Postkastens oder dessen Beauftragten bedient werden kann, angesteuert. Die Elektromechanik kann aber auch durch eine Schaltuhr angesteuert werden. Beispielsweise könnte die Arretierung während der Urlaubszeit immer die Einwurföffnung blockiert halten. Die Schaltuhr kann aber auch täglich den Einwurf stundenweise freigeben, beispielsweise um den Postzusteller, der in der Regel zu festen Zeiten erscheint, den Einwurf von Sendungen zu ermöglichen.
- Die Mechanik und Elektrik für die Einwurfsfreigabe kann zusammen mit der Klappe oder Walze oder einer ähnlichen Vorrichtung, die arretierbar ist, als eine Einheit ausgeführt werden. Die Mechanik ist vorteilhafter Weise im Innern des Postkastens an einer von Außen unzugänglichen Stelle fest montiert. Als Bausatz ausgeführt, kann diese Mechanik mit oder ohne Klappe oder Walze oder ähnlicher Einrichtung auch nachträglich an Postkästen angebracht werden. Es ist lediglich darauf zu achten, dass keine Feuchtigkeit durch Regen, Spritzwasser oder Tauniederschlag eindringen kann. Mechanik und Elektrik für eine gesteuerte Freigabe einer Einwurfsöffnung ist auch geeignet, an Briefkästen und Postfächer angebracht zu werden. Bei Postfächern ergibt sich der Vorteil, wenn die Lesevorrichtung mit enthalten ist, dass fehlerhaft eingelegte Sendungen sofort erkannt und zurückgewiesen werden.
- Die Übertragung der Steuerbefehle für die Freigabe der Arretierung kann auf einer Industriefrequenz oder der dafür freigegebenen Frequenz oder mittels IR-Sende/Empfangsanlage drahtlos oder über die Klingelleitung erfolgen. Die Stromversorgung im ersteren Falle kann vorteilhafter Weise dezentral ausgelegt werden. So können Solarzellen beispielsweise in der Klappe oder dem Gehäuse so integriert werden, um einen Akkumulator kontinuierlich zu laden, so dass für den täglichen Betrieb ausreichend Kapazität vorhanden ist, um die Mechanik und die Elektrik mit elektrischer Spannung zu versorgen.
- Stand der Technik
- Es ist bekannt, dass es verschließbare Post- und Briefkästen gibt. Diese werden in der Regel in Außenbereichen eingesetzt, wo der Postzusteller nicht direkt das Haus des Postempfängers erreichen kann. Diese Postkästen werden aber nur mittels üblichen Schlüssels bedient. Der Aufwand für den Postzusteller ist groß, weil er jedes Mal den passenden Schlüssel herausnehmen muss. Der Besitzer des Postkastens hat aber keine Möglichkeit, die Freigabe des Postkastens zu steuern, um nicht gewünschte Sendungen fernzuhalten.
- Die oben aufgeführte Technik ermöglicht es durch die Größe und Ausführung der Mechanik, nahezu jeden Post- und Briefkasten und auch Postfach nachträglich damit auszurüsten.
- Durch die vorgenannten Ausführungen einer steuerbaren Arretierung einer Einwurföffnung wird die Sicherheit, gewünschte Postsendungen störungsfrei zu erhalten, erhöht. Es wird vermieden, dass insbesonders während der Abwesenheit unerwünschte Sendungen eingeworfen werden können und den Kasten zum Überquellen bringen.
Claims (7)
- Steuerbare Arretierung für eine Einwurföffnung, wie sie beispielsweise an Postkästen, Postfächern, Briefkästen oder ähnliche Einrichtungen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass
- mittels eines geeigneten Verriegelungsmechanismus die Einwurföffnung durch eine Arretierung blockiert werden kann, so dass keine Postsendungen, Zeitungen, Zeitschriften oder Wurfsendungen eingeworfen werden können, wobei die Einwurföffnung als Klappe, als Walze oder als ähnliche Einrichtung ausgeführt und mit der Arretierung eine Einheit darstellen und wahlweise geschlossen oder offen gehalten werden kann, die Klappe oder Walze oder eine ähnliche Einrichtung die Sendungen auch automatisch einziehen und wahlweise die Sendungen durch die Walze oder Klappe oder eine ähnliche Einrichtung wieder auswerfen kann
- nach Anspruch 1 eine Steuerung zu bestimmten Zeiten die Arretierung freigibt, sodass Sendungen eingeworfen werden können, die Freigabe manuell individuell oder mittels Zeitgeber zu bestimmten, festen oder veränderlichen Zeiten erfolgt oder der Adressat der Sendungen mittels Lesevorrichtung, wobei die Leseeinrichtung ein Barcode- oder Schriftzeichen-Leser sein kann, erkannt wird und bei fehlerhaften oder fehlenden Adressat nicht angenommen und/oder direkt wieder ausgeworfen werden
- nach Anspruch 1 mehrere Einwurföffnungen mit unterschiedlichen Größen vorhanden sein können, die nach Anspruch 2 zu unterschiedlichen Zeiten oder für unterschiedliche Adressaten freigegeben werden können
- nach Anspruch 1, 2 und 3 die Arretierung mittels geeigneten Schlüssels von externen Personen und Zustellern aufgehoben werden kann, wobei der Schlüssel mechanischer oder elektrischer/elektronischer und/oder berührungsloser Art, beispielsweise eine Barcode-, Magnetsteifen-, Chipkarte oder ein Transmitter sein kann und der Zustand der Arretierung durch eine optische oder akustische Anzeige angezeigt wird, wobei der Zustand der Arretierung wahlweise immer, nie oder bei Annäherung einer Person oder nur einer bestimmten Person angezeigt werden kann
- nach Anspruch 1 bis 4 die Mechanik und Elektronik als Bausatz in Form und Größe so ausgebildet ist, dass die Mechanik in vorhandene Post- und Briefkästen oder Postfächer eingebaut und nachgerüstet werden kann
- nach Anspruch 2 die Steuerbefehle für die Freigabe der Arretierung auch drahtlos vom Gebäude, dem Büro, der Wohnung, einer beweglichen Einrichtung aus erfolgen kann, wobei die Stromversorgung der Mechanik vorteilhafter Weise dezentral mit im Kasten eingebaut ist und beispielsweise als Solarzelle, Brennstoffzelle oder in ähnlicher, dem Ziel der dezentralen Versorgung nahekommenden Ausführung, ausgestattet werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20309830U DE20309830U1 (de) | 2003-06-26 | 2003-06-26 | Steuerbare Arretierung für Einwurföffnungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE20309830U1 true DE20309830U1 (de) | 2004-11-04 |
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| DE20309830U Expired - Lifetime DE20309830U1 (de) | 2003-06-26 | 2003-06-26 | Steuerbare Arretierung für Einwurföffnungen |
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2003
- 2003-06-26 DE DE20309830U patent/DE20309830U1/de not_active Expired - Lifetime
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