DE20309749U1 - Golfplatz - Google Patents
GolfplatzInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B69/00—Training appliances or apparatus for special sports
- A63B69/36—Training appliances or apparatus for special sports for golf
- A63B69/3691—Golf practising terrains
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C19/00—Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
Golfplatz
Die Erfindung betrifft einen Golfplatz nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Ein solcher Golfplatz ist allgemein bekannt. Golfspielen ist eine zeitaufwändige Sportart. Zur Bewältigung eines Golfkurses mit 18 Löchern benötigt man in der Regel mehrere Stunden.
Rechnet man die An- und Abfahrt zum Golfplatz hinzu, so benötigt man mindestens einen halben Tag für ein Golfspiel. Infolgedessen können viele arbeitstätige Personen lediglich am Wochenende Golfspielen. Dann sind die Golfplätze oft überfüllt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass zur Bereit-Stellung eines Golfplatzes ein großes Gelände von in der Regel 10 bis 30 ha Land benötigt wird. Um diesen Nachteilen entgegenzuwirken ist es beispielsweise aus der EP 0 221 885 bekannt, einen Golfplatz bereitzustellen, bei dem ringförmig um eine Mehrzahl von Grüns eine Vielzahl von Abschlägen angeordnet sind. Zur Bereitstellung eines solches Golfplatzes wird deutlich weniger Gelände benötigt. Es kann aber nachteiligerweise dazu kommen, dass insbesondere Anfänger nicht das dem Abschlag zugeordnete Grün sondern ein anderes Grün treffen. Das kann zu Irritationen bei der Ausübung des Golfspiels führen.
Aus der WO 98/20942 ist ein Golfplatz bekannt, bei dem jedem Grün mehrere Abschlagsplätze zugeordnet sind. Auch die Herstellung eines solchen Golfplatzes beansprucht weniger Gelän-0 de. Bei dem vorgeschlagenen Golfplatz kann es ebenfalls dazu kommen, dass mehrere Spieler von verschiedenen Abschlagsplätzen dasselbe Grün anspielen. Das kann zu Verwirrungen beim Spielablauf führen.
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Die US 4,045,023 beschreibt eine Vorrichtung zum Golfspielen, die nach Art einer Driving Range ausgeführt ist. Die bekannte Vorrichtung dient lediglich dem Training der Schlagtechnik. Damit können ständig wechselnde Schwierigkeiten im Gelände, insbesondere Neigungen, Bunker und dgl., nicht simuliert werden.
Aus der US 5,184,824 ist ein Spielfeld für ein weiteres Golfähnliches Spiel bekannt. Im Zentrum des Spielfelds sind mehrere Grüns vorgesehen, denen jeweils mehrere Abschlagsplätze zugeordnet sind. Um eine Behinderung des Spielablaufs durch das Betreten der Grüns von weiteren Spielern zu vermeiden, wird eine Vorrichtung zur videogestützten Sichtbarmachung des Grüns vorgeschlagen. Ferner wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, mit der automatisch die auf dem Grün befindlichen Bälle eingesammelt und in einen Sammelbehälter transportiert werden. Das vorgeschlagene Golf-ähnliche Spiel dient lediglich dem Training von Schlägen. Ein mehrfaches Spielen eines abgeschlagenen Balls ist damit nicht möglich.
Aus der US 3,369,812 ist ein Spielfeld für ein Golf-ähnliches Spiel bekannt, bei dem eine Vielzahl von Grüns von einer Driving Range aus anspielbar sind. Auch dieses Spielfeld dient lediglich dem Training von Schlägen. Die Ausführung mehrfaeher Schläge ist wegen der Gefahr, von einem Ball eines von der Driving Range abschlagenden Mitspielers getroffen zu werden, nicht möglich.
Die US 4,129,300 beschreibt einen kompakten Golfplatz, bei 0 dem lediglich zwei zentral angeordnete gekreuzte Fairways vorgesehen sind. Auch bei dem vorgeschlagenen kompakten Golfplatz kann es zur gegenseitigen Behinderung beim Spielablauf kommen.
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Die US 2,577,690 sowie die US 4,572,512 betreffen ebenfalls Spielfelder für Golf-ähnliche Spiele. Es handelt sich dabei wiederum um besondere Ausgestaltungen einer Driving Range. Ein mehrfaches Spielen eines Balls ohne gegenseitige Behinderung ist bei diesen Spielfeldern nicht möglich.
Die US 4,941,664 beschreibt einen Golfplatz, bei dem um ein Loch herum mehrere Abschläge vorgesehen sind. Auch dabei kann es zur gegenseitigen Behinderung bei der Spielausführung kommen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen. Es soll insbesondere ein möglichst einfach und kostengünstig herstellbarer Golfplatz angegeben werden, der einen raschen Spielablauf ermöglicht. Dabei soll möglichst eine Behinderung anderer Mitspieler vermieden werden. Weiteres Ziel der Erfindung ist es, herkömmliche Geländegegebenheiten beizubehalten. Schließlich soll insbesondere ein Golfplatz angegeben werden, der ein Golfspiel mit verrin-0 gertem Zeitaufwand ermöglicht, wobei der Geländebedarf für einen solchen Golfplatz verringert ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 6.
Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, dass außerhalb des Grüns in einem Abstand von höchstens 70 m vom Loch genau ein Abschlag vorgesehen und die Abschläge so angeordnet sind, dass ein gleichzeitiges Anspielen der Grüns ohne gegenseitige Behinderung möglich ist. Damit ist es möglich, ohne Nutzung der Fairways Golf lediglich vom erfindungsgemäßen Abschlag zu spielen. Die Bereitstellung des Abschlags erfordert keinen hohen Aufwand. Herkömmliche Golfplätze.können ohne weiteres mit einem solchen Abschlag versehen werden. Ein Golfspiel von
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einem solchen Abschlag kann mit einem Wedge oder einem Putter gespielt werden. Es ist keine kostenaufwändige Golfausrüstung erforderlich, welche Eisen oder Hölzer umfasst. Ein Golfspiel lediglich unter Verwendung des erfindungsgemäßen Abschlags
kann auch von Spielern durchgeführt werden, die Bandscheibenprobleme haben. Der Zeitaufwand für das Durchschreiten der
Fairways entfällt. Es entfällt ferner der Zeitaufwand für das bei Schlägen über eine weite Distanz häufig notwendige Ballsuchen.
Mit dem vorgeschlagenen Golfplatz ist es insbesondere möglich, das Reizvolle am Golf, nämlich das Putten, unter
kann auch von Spielern durchgeführt werden, die Bandscheibenprobleme haben. Der Zeitaufwand für das Durchschreiten der
Fairways entfällt. Es entfällt ferner der Zeitaufwand für das bei Schlägen über eine weite Distanz häufig notwendige Ballsuchen.
Mit dem vorgeschlagenen Golfplatz ist es insbesondere möglich, das Reizvolle am Golf, nämlich das Putten, unter
realen Bedingungen zu spielen. Das Vorsehen des erfindungsgemäßen Abschlags ermöglicht vielfältige neue Spielmöglichkeiten.
Nach einer Ausgestaltung ist jedem Grün ein Fairway sowie ein Männer- und ein Frauenabschlag jeweils mit einer Entfernung
von mehr 70 m zum Loch zugeordnet. In diesem Fall ist der erfindungsgemäße Abschlag Bestandteil eines herkömmlichen Golfplatzes. Ein herkömmlicher Golfplatz kann ohne weiteres umgerüstet werden, so dass ein Golfspiel lediglich vom erfindungsgemäßen
Abschlag möglich ist.
von mehr 70 m zum Loch zugeordnet. In diesem Fall ist der erfindungsgemäße Abschlag Bestandteil eines herkömmlichen Golfplatzes. Ein herkömmlicher Golfplatz kann ohne weiteres umgerüstet werden, so dass ein Golfspiel lediglich vom erfindungsgemäßen
Abschlag möglich ist.
Nach einer Ausgestaltung ist der Abschlag als Abschlagslinie
ausgebildet. Die Abschlagslinie ist zweckmäßigerweise mit geeigneten Markierungen versehen. Der Abschlag kann aber auch
als Dropping Zone ausgebildet sein, die ebenfalls mit geeigneten
Markierungen versehen ist. Schließlich kann der Abschlag
sich auch in einem Sandbunker befinden. Die Anzahl der Trainingsmöglichkeiten wird damit erhöht.
ausgebildet. Die Abschlagslinie ist zweckmäßigerweise mit geeigneten Markierungen versehen. Der Abschlag kann aber auch
als Dropping Zone ausgebildet sein, die ebenfalls mit geeigneten
Markierungen versehen ist. Schließlich kann der Abschlag
sich auch in einem Sandbunker befinden. Die Anzahl der Trainingsmöglichkeiten wird damit erhöht.
Nach einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung
sind die Fairways weggelassen. In diesem Fall kann ein Golfplatz
realisiert werden, der lediglich aus einer Vielzahl von Grüns mit jeweils genau einem erfindungsgemäßen Abschlag be-
sind die Fairways weggelassen. In diesem Fall kann ein Golfplatz
realisiert werden, der lediglich aus einer Vielzahl von Grüns mit jeweils genau einem erfindungsgemäßen Abschlag be-
steht. Ein solcher Golfplatz erfordert wesentlich weniger Ge-
lande als ein herkömmlicher Golfplatz. Gleichwohl wird eine gegenseitige Behinderung beim Spielen vermieden. Es ist möglich, den Golfball wie beim herkömmlichen Golfspiel mit mehreren Schlägen einzulochen.
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Auch bei dem vorgeschlagenen Golfplatz kann mindestens einer der Abschläge als Abschlagslinie oder als Dropping Zone ausgebildet sein. Es kann auch sein, dass zumindest einer der weiteren Abschläge in einem Sandbunker sich befindet. 10
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Golfplatz mit einem Abschlag und
Fig. 2 einen weiteren Golfplatz.
In Fig. 1 ist ein Loch 1 von einem Grün 2 umgeben. Mit dem Bezugszeichen 3 ist ein Fairway bezeichnet. Ein Männerabschlag 4 sowie ein Frauenabschlag 5 sind jeweils in einer Entfernung von mehr als 70 rn, üblicherweise 150 bis 350 m, vom Loch 1 entfernt. In einer Entfernung von weniger als 70 m, üblicherweise 30 bis 50 m, vom Loch 1 befindet sich ein Abschlag 6. Die Entfernung des Abschlags 6 vom Loch 1 ist so gewählt, dass der Golfball mit einem Schlag mit dem Wedge oder dem Putter auf das Grün 2 gespielt werden kann. Der Abschlag 6 kann, wie in Fig. 1 gezeigt ist, als Abschlagslinie ausgebildet sein. Er kann aber auch als Dropping Zone ausgebildet sein oder sich in einem (hier nicht gezeigten) Sandbunker befinden.
Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Golfplatz. Der Golfplatz zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass er keine Fairways 3 aufweist. Er besteht im Wesentlichen aus einer relativ dichten
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Anordnung von Grüns 2, denen jeweils in einem Abstand von höchstens 70 m genau ein Abschlag 6 zugeordnet ist. Der Abschlag 6 kann sich in einem Sandbunker 7 befinden. Wegen der Weglassung von Fairways 3 kann der vorgeschlagene Golfplatz mit einem relativ geringen Geländeverbrauch bereitgestellt werden. Er ermöglicht gleichwohl ein Golfspiel unter realen Geländebedingungen. Die Abschläge 6 sind so angeordnet, dass eine gegenseitige Behinderung beim Spielen nicht möglich ist.
Mit der Erfindung kann Golf mit verringertem Zeitaufwand gespielt werden. Insbesondere entfällt für Anfänger das zeitraubende Training von Distanzschlägen. Ferner ermöglicht die Erfindung auch ein Golfspiel für Personen mit Bandscheibenproblemen. Wegen des geringeren Gelände- und Zeitbedarfs können die Gebühren für ein solches Golfspiel herabgesetzt werden. Das ermöglicht einen Zugang einer Vielzahl von Personen zum Golfspiel. Schließlich kann das erfindungsgemäße GoIfspiel mit einem verringerten Ausrüstungsaufwand betrieben werden. Als Schläger müssen lediglich ein Wedge und ein Put-0 ter vorgehalten werden.
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Bezugszeichenliste
| 1 | Loch |
| 2 | Grün |
| 5 3 | Fairway |
| 4 | Männerabschlag |
| 5 | Frauenabschlag |
| 6 | Abschlag |
| 7 | Sandbunker |
Claims (6)
1. Golfplatz mit einer Vielzahl von Löchern (1), wobei jedes Loch (1) von einem Grün (2) umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb des Grüns (2) in einem Abstand von höchstens 70 m vom Loch (1) ein genau Abschlag (6) vorgesehen und die Abschläge (6) so angeordnet sind, dass ein gleichzeitiges Anspielen der Grüns (2) ohne gegenseitige Behinderung möglich ist.
2. Golfplatz nach Anspruch 1, wobei jedem Grün (2) ein Fairway (3) sowie ein Männer- (4) und ein Frauenabschlag (5) jeweils mit einer Entfernung von mehr als 70 m zum Loch (1) zugeordnet ist.
3. Golfplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abschlag (6) als Abschlagslinie ausgebildet ist.
4. Golfplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abschlag (6) als Dropping Zone ausgebildet ist.
5. Golfplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abschlag (6) in einem Sandbunker (7) sich befindet.
6. Golfplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Fairways (3) weggelassen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20309749U DE20309749U1 (de) | 2003-06-25 | 2003-06-25 | Golfplatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20309749U DE20309749U1 (de) | 2003-06-25 | 2003-06-25 | Golfplatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20309749U1 true DE20309749U1 (de) | 2003-10-02 |
Family
ID=28799208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20309749U Expired - Lifetime DE20309749U1 (de) | 2003-06-25 | 2003-06-25 | Golfplatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20309749U1 (de) |
Citations (14)
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2003
- 2003-06-25 DE DE20309749U patent/DE20309749U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031106 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20040116 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20070103 |