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DE20305261U1 - Golfplatz - Google Patents

Golfplatz

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Publication number
DE20305261U1
DE20305261U1 DE20305261U DE20305261U DE20305261U1 DE 20305261 U1 DE20305261 U1 DE 20305261U1 DE 20305261 U DE20305261 U DE 20305261U DE 20305261 U DE20305261 U DE 20305261U DE 20305261 U1 DE20305261 U1 DE 20305261U1
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DE
Germany
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teeing
golf course
field
area
course according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20305261U
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Publication of DE20305261U1 publication Critical patent/DE20305261U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C19/00Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
    • A63C19/02Shaping of the surface of courts according to the necessities of the different games

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

Scherberich 10.02.2003 P-03-OI/Co
-1 Golfplatz
Die Erfindung betrifft einen Golfplatz mit einer Mehrzahl von Sptelbahnen, die wenigstens einen Abschlagplatz und ein Zielfeld mit einem Einlochfeld aufweisen.
Golfplätze dieser Art sind hinlänglich bekannt. Vielfach nehmen 18-Loch-Plätze weit über 30 ha ein, was zu äußerst kostspieligen Erstellungs- und Unterhaltkosten führt. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Ausübung dieser Sportart in der Regel sehr teuer und nur elitären Bevölkerungsschichten vorbehalten ist.
Um die Anlage und das Betreiben eines Golfplatzes möglichst kostengünstig zu machen, ist in der DE 296 22 635 U1 vorgeschlagen, mehrere Abschlaglätze für ein Zielfeld vorzusehen, um damit Platz zu sparen. Der Erfinder hat jedoch selbst erkannt, dass damit die Verletzungsgefahr von zwei Spielern gegeben ist, die beide gleichzeitig auf das gleiche Zielfeld spielen. Es könnte vorkommen, dass ein Spieler sich inmitten des Zielfeldes aufhält, während ein anderer von einem zweiten Abschlagplatz zu diesem Zielfeld schlägt und den ersten Spieler mit dem Ball trifft. Außerdem wird ein Spieler in seiner Konzentration beim Einlochen gestört, wenn sich das Einlochfeld im Zielfeld befindet und sich ein zweiter Spieler dort zu schaffen macht. Allgemein sind Spielbahnkreuzungspunkte, in denen sich ein Spieler aufhalten kann, immer mit Unannehmlichkeiten für die einzelnen Golfspieler verbunden. Deshalb wird in der DE 296 22 635 U1 empfohlen, das Einlochfeld abseits des Zielfeldes anzulegen. Dies hat den Nachteil, dass das Einlochfeld im Wesentlichen nur noch Trainingszwecken diesen kann. Es entspricht dem Wunsch jeden Golfspielers, den Golfball nach Erreichen des Zielfeldes im Einlochfeld auf dem so genannten Green, zu versenken, um die Spielbahn abzuschließen.
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Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen Golfplatz zu schaffen, bei dem die Erstellungs- und Unterhaltkosten gegenüber herkömmlichen Golfplätzen verringert sind und der dabei ein Gefahrenpotenzial für die Golfspieler an Kreuzungspunkten von Spielbahnen minimiert oder sogar ausschließt. 5
Diese Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Wenigstens eine Spielbahn wird in mindestens zwei kürzere Teilbahnen vereinzelt. Die Teilbahn, auf der der Spieler beginnt, ist als Abschlagbahn bezeichnet. Sie besitzt einen Abschlagplatz, das so genannte Tee, und einen Teil der Spielbahn, dem so genannten Fairway, der mit einem Spielunterbrechungsfeld unterbrochen wird. Auf der zweiten, sich anschließenden Teilbahn, der Abschlussbahn, wird in dem Spielfortsetzungsfeld der Fairway fortgesetzt. Von dort kann zum Zielfeld mit dem Einlochfeld (Green) weiter gespielt werden. Dadurch, dass zumindest eine Spielbahn in eine Abschlagbahn mit dem Abschlagplatz und einem Spielunterbrechungsfeld und eine Abschlussbahn mit einem Spielfortsetzungsfeld und dem Zielfeld geteilt sind, ist eine Platz sparende Anordnung der Spielbahn viel leichter durchführbar. Wenn man beispielsweise davon ausgeht, dass ein Golfplatz eine rechteckige Fläche besitzt dessen Seitenlängen nicht sehr stark voneinander abweichen und eine Bahn 300 m und länger sein kann, ist es für jeden nachvollziehbar, dass man zwei kürzere Teilbahnen auf einem kleineren Gelände unterbringen kann als eine lange Spielbahn.
Besonders bevorzugt ist, wenn sich die Spielunterbrechungsfelder von mindestens zwei Abschlagbahnen zumindest teilweise überlappen und die Spielunterbrechungsfelder der Abschlagbahnen von den Golfspielern nicht zugänglich sind. Dann ist erstens der Platzbedarf des Golfplatzes noch erheblich geringer als bei herkömmlichen Golfplätzen. Denn durch die zusätzlich zur Teilung der Spielbahn angegebene Überlappung von wenigstens zwei Spielunterbrechungsfeldern der entsprechenden Abschlagbah-
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nen wird weiterhin Fläche eingespart, die bei herkömmlichen Golfplätzen benötigt wird. Und zweitens ist gewährleistet, dass es keinen begehbaren Kreuzungspunkt von Spielbahnen gibt, bei dem die Gefahr von von anderen Golfspielern abgeschlagenen Bällen vorliegt. Die Bälle, die in den Endbereich geschlagen wurden, werden beispielsweise vom Platzwart nach Spielschluss aufgesammelt.
Jede Abschlagbahn ist in bevorzugter Weise mit einem System zur Ermittlung des Landepunktes eines Golfballes ausgestattet. Mit dieser Einrichtung wird die Möglichkeit geschaffen, den Landepunkt eines Golfballes zu bestimmen, obwohl er sich im unzugänglichen Bereich des Spielunterbrechungsfeldes befindet.
Mit Vorteil arbeitet das System zur Ermittlung des Landepunktes mit einem Videosystem, das den Landepunkt mit einer Kamera ermitteln kann. Über einen Rechner muss in diesem Fall die Flugbahn des abgeschlagen Balles auf dem Videobild analysiert und der Landepunkt bestimmt werden. Derartige Systeme sind beispielweise aus Fußballübertragungen im Fernsehen bekannt, bei der eine Freistoßentfernung exakt übermitteltwird.
Alternativ kann das System über ein Navigationssystem gesteuert werden. In diesem Fall muss die Position des Golfballes über ein Sender-Empfänger-System ermittelt werden. Beispielsweise kann der Golfball in seinem Inneren mit einem Miniatursender ausgerüstet sein, dessen Signale von Peilstationen erfasst werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ermitteln Messaufnehmer bereits am Abschlagplatz die Flugbahn und die Abschlaggeschwindigkeit, aus der in einem rechnergestützten System der Landepunkt berechnet wird. Diese Systeme sind bereits auf dem Markt erwerbbar und können
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relativ einfach mit qualitativ hoch stehenden Ergebnissen eingesetzt werden.
Bevorzugt sind die Systeme zur Ermittlung des Landepunktes eines abgeschlagenen Golfballes mit einem Anzeigegerät gekoppelt. Der Spieler erfährt beispielsweise auf einem Monitor, wie weit der Ball geflogen ist und wo er gelandet ist. Wie auf einem herkömmlichen Golfplatz kann der Ball in unterschiedlichen Geländegegebenheiten landen. Je nachdem wie der Golfplatz angelegt wurde, reicht die Spannweite von Rasen über Unterholz, Hügel und Sandlöcher bis hin zu Gewässern. Alternativ ist aber auch möglich, die Abschlagbahn wie auf Trainingsplätzen nur mit einer virtuellen Landschaft auf einem Bildschirm auszurüsten und den abgeschlagen Ball nach wenigen Metern beispielsweise in einem Netz wieder aufzufangen. Der Landepunkt des Balles ist dann ausschließlich ein fiktiver errechneter Wert.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung grenzt das Spielfortsetzungsfeld der Abschlussbahn an das Abschlagfeld der Abschlagbahn an. Unter dem Begriff „angrenzen" ist nicht unbedingt der unmittelbare Kontakt zu verstehen, sondern es soll von der Erfindung erfasst sein, dass sich das Spielfortsetzungsfeld der Abschlussbahn in der Nachbarschaft des Abschlagfeldes der Abschlagbahn befindet, d. h., es kann sich durchaus beispielsweise ein Weg oder eine kleine Fläche dazwischen befinden, jedoch sollte der Abstand nicht größer als 30 m sein. Bei einem herkömmlichen Golfplatz würde der Golfspieler dem Ball in Richtung Zielfeld hinterherlaufen, nachdem er ihn vom Abschlagplatz abgeschlagen hat. In der erfindungsgemäßen Ausgestaltung eines Golfplatzes ist der Ablauf des Spieles völlig anders. Dadurch, dass die Abschlagbahn von der Abschlussbahn getrennt ist, verfolgt der Spieler nicht den Ball zu dem für ihn unzugänglichen Spielunterbrechungsfeld, sondern wendet sich um und hat nur einen kurzen Weg zum Spielfortsetzungsfeld der Abschlussbahn
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zurückzulegen. Diese ist für den Golfspieler die Verlängerung seiner Abschlagbahn, an der er sein Spiel fortsetzt. Zuvor informiert er sich an dem Anzeigegerät wo der Ball vom Abschlagplatz aus im Spielunterbrechungsfeld gelandet ist und wählt den entsprechend korrespondierenden Punkt im Spielfortsetzungsfeld der Abschlussbahn, wo er einen zweiten Ball fallen lässt und sein Spiel in Richtung Zielfeld fortsetzt.
Es ist vorteilhaft, wenn es 9 bis 18 Abschlagbahnen gibt, die sternförmig angeordnet sind. Die Anzahl entspricht der Anzahl Spielbahnen eines herkömmlichen Golfplatzes. Durch die sternförmige Anordnung können sich alle Spielunterbrechungsfelder auf das Zentrum des Sterns konzentrieren und dort mit maximaler Raumersparnis angeordnet werden. Das Zentrum des Sterns wird somit zum Spielunterbrechungsfeld aller Abschlagbahnen. Von den Strahlenenden des Sterns werden die Bälle in Richtung Zentrum geschlagen. Es besteht aber keine Gefahr, dass sie die Spieler auf den einzelnen Abschlagbahnen gegenseitig negativ beeinflussen, denn die sich überlappenden Spielunterbrechungsfelder müssen von den Spielern nicht betreten werden.
Dennoch ist es von Vorteil, wenn sich zwischen den einzelnen Abschlagbahnen ein Sichtschutz, vorzugsweise aus Bäumen oder Büschen, befindet. Durch diese Anpflanzung wird dem Golfspieler nicht bewusst, wie dicht die Abschlagbahnen zueinander angeordnet sind. Die Bepflanzung bietet zusätzlich einen Schutz vor versehentlich quer geschlagenen Bällen.
Bevorzugt umgeben die Abschlussbahnen die Abschlagbahnen ringförmig, insbesondere wenn diese sternförmig angeordnet sind. Die Abschlussbahnen können dann hintereinander angeordnet sein und in etwa von der Grenze eines ersten Abschlagplatzes bis zum nächsten reichen. Damit ist der Spielfluss sehr einfach praktizierbar. Beispielsweise beginnt der Golf-
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spieler am Abschlagplatz der ersten Spielbahn und schlägt seinen Golfball entsprechend Richtung Spielunterbrechungsfeld. Auf dem Anzeigegerät entnimmt er die Position seines geschlagenen Balles und wendet sich um zum Spielfortsetzungsfeld der Abschlussbahn. Der Spieler weiß beispielweise über Entfernungsmarkierungen an der Abschlussbahn genau, von wo er weiterspielen kann und spielt den Ball in Richtung Zielfeld, wo er ihn schließlich im Einlochfeld einlochen kann. An dieser Stelle hat es aber fast den Abschlagplatz der zweiten Spielbahn erreicht, so dass er seinen Spielverlauf ohne weite Wege bequem fortsetzen kann.
Es ist besonders günstig, wenn die Mittellinie, die durch Abschlagplatz und Spielunterbrechungsfeld einer Abschlagbahn verläuft, zu der Mittellinie, die durch Spielfortsetzungsfeld und Zielfeld einer Abschlussbahn verläuft, einen Winkel zwischen 40 und 180°, vorzugsweise zwischen 70 und 110° bildet. Dadurch werden die Raumaufteilung optimiert und die Wege für den Spieler minimiert.
Vorteilhaft ist es, wenn der angelegte Rundweg zwischen den Abschlagplätzen und den Spielfortsetzungsfeldern der meisten Spielbahnen hindurchführt. Beide Bahntypen sind dann etwa gleich weit vom Weg entfernt und gut überschaubar.
Eine besonders günstige und Platz sparende Ausgestaltung des Golfplatzes ergibt sich, wenn die Abschlagbahnen eine Länge zwischen 50 und 300 m haben, die Abschlussbahnen zwischen 50 und 200 m lang sind und der Überlappungsbereich der Spielunterbrechungsfelder der Abschlagbahnen eine Ausdehnung wenigstens in einer Richtung größer als 50 m aufweist. Es hat sich gezeigt, dass unter Berücksichtigung dieser Verhältnisse sich die Größe eines herkömmlichen Golfplatzes durchaus halbieren lässt.
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Anhand eines in der einzigen Figur dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung weiter erläutert werden.
Auf dem schematisch in der Draufsicht skizzierten Golfplatz (1) sind beispielhaft Spielbahnen (2) angeordnet, die sich in jeweils eine Abschlagbahn (3) und eine Abschlussbahn (4) teilen. Zur Verdeutlichung, welche Abschlagbahn zu welcher Abschlussbahn gehört, sind beispielhaft an zwei Spielbahnen zu den Bezeichnungen (3) und (4) hochgestellte gleiche Ziffern für die Zugehörigkeit zu einer Spielbahn (2) angezeigt (Abschlagbahn 31 und Abschlussbahn 41 zu Spielbahn 21 bzw. Abschlagbahn 32 und Abschlussbahn 42 zu Spielbahn 22). Die Abschlagbahnen (3) sind sternförmig aufgeteilt und besitzen jeweils einen Abschlagplatz (5), auf dem das Spiel an jeder Spielbahn (2) beginnt, und ein Spielunterbrechungsfeld (6), auf dem das Spiel vor dem Wechsel zur Abschlussbahn (4) unterbrochen wird. Die Spielunterbrechungsfelder (6) liegen im Wesentlichen übereinander oder zumindest sehr dicht beieinander. Auf diese Weise wird Platz eingespart. Aus Sicherheitsgründen sind sie für die Spieler nicht zugänglich. Die Abschlussbahn besitzt ein Spielfortsetzungsfeld (7) und ein Zielfeld (8) mit einem Einlochfeld (9). Um den Punkt festlegen zu können, an dem das Spiel auf der Abschlussbahn im Spielfortsetzungsfeld fortgesetzt wird, besitzt die Abschlagbahn ein System zur Ermittlung des Landepunktes (10) eines abgeschlagenen Golfplatzes. Dieses System kann mit Mitteln der Videoanalyse, der Funkkontrolle oder von Messaufnehmern bezüglich der Flugbahn und -geschwindigkeit und anschließender Landeplatzberechnung arbeiten. In der Figur ist dieses System lediglich durch ein Rechteck angedeutet. Am Abschlagplatz (5) befindet sich an Anzeigegerät (11), dass die Position des abgeschlagenen Balles angibt und gegebenenfalls auch den Abschlagort im Spielfortsetzungsfeld (7) der folgenden Abschlussbahn (4) bestimmt. In nicht dargestellter Weise können Hilfseinrichtungen, wie beispielsweise Maßanzeigen, im Spielfortsetzungsfeld bei der genauen Festlegung der weiteren Fortsetzungsabschlagposti-
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on behilflich sein. Dort kann der Spieler seinen Ball droppen, danach in Richtung Zielfeld (8) schlagen und schließlich im Einlochfeld (9) einlochen.
Durch die nahezu rechtwinklig zur Abschlagbahn (3) angeordnete Abschlussbahn (4) wird es möglich, die Abschlussbahnen (4) tangential kreisförmig um den Stern von Abschlagbahnen (3) anzuordnen und auf diese Weise wiederum erheblich an Platz zu sparen.
Diese Aufteilung ist aber auch für den Spieler sehr bequem. Er braucht dem Ball nach dem Abschlag am Abschlagplatz (5) nicht nachzulaufen. Der Ball landet in einem Spielunterbrechungsfeld (6), das von ihm nicht betreten werden soll, da es dort wegen Überlappung der Spielbahnen (2) zu gefährlich ist. Vielmehr muss er sich quasi nur umdrehen und ist schon am Spielfortsetzungsfeld (7) der Abschlussbahn (4) angelangt, d. h., der Abschlagplatz (5) der Abschlagbahn (3) und das Spielfortsetzungsfeld (7) der dazu gehörenden Abschlussbahn (4) sind höchsten 30 m voneinander entfernt. Hat er den Ball von dort zu dem entsprechenden Zielfeld (8) geschlagen, ist der Spieler fast schon am Abschlagplatz (5) der nächsten Spielbahn (2) angelangt.
Selbstverständlich kann der gesamte Golfplatz (1) gestaltet werden, wie ein herkömmlicher Golfplatz, um das Spiel noch interessanter zu machen. Beispielhaft sind Bepflanzungen (12) insbesondere zwischen den Abschlagbahnen (3) angedeutet. Die Spielbahnen (2) können mit Bunkern (13), Hügeln (14) und Gewässern (15) versehen sein. Und selbstverständlich können auch eine Driving Range (16) und ein Vereinshaus (17) integriert werden. Ein Rundweg (18) führt sinnvollerweise zwischen den Abschlagbahnen und den Abschlussbahnen hindurch.
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Bezeichnungen: Golfplatz
1 Spielbahn
2 Abschlagbahn
3 Abschlussbahn
4 Abschlagplatz
5 Spielunterbrechungsfeld
6 Spielfortsetzungsfeld
7 Zielfeld
8 Einlochfeld
9 System zur Ermittlung des Landepunktes
10 Anzeigegerät
11 Bepflanzung
12 Bunker
13 Hügel
14 Gewässer
15 Driving Range
16 Vereinshaus
17 Rundweg
18

Claims (16)

1. Golfplatz (1) mit einer Mehrzahl von Spielbahnen (2), die wenigstens einen Abschlagplatz (5) und ein Zielfeld (8) mit einem Einlochfeld (9) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Spielbahn (2) in eine Abschlagbahn (3) mit dem Abschlagplatz (5) und einem Spielunterbrechungsfeld (6) einerseits und in eine Abschlussbahn (4) mit einem Spielfortsetzungsfeld (7) und dem Zielfeld (8) andererseits geteilt ist.
2. Golfplatz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Spielunterbrechungsfelder (7) von mindestens zwei Abschlagbahnen (3) zumindest teilweise überlappen und dass die Spielunterbrechungsfelder (7) vom Golfspieler nicht zugänglich sind.
3. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abschlagbahn (3) mit einem System zur Ermittlung des Landepunktes (10) eines Golfballes, ausgestattet ist.
4. Golfplatz gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das System zur Ermittlung des Landepunktes eines Golfballes (10) mit Hilfe eines Videosystems arbeitet.
5. Golfplatz gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das System zur Ermittlung des Landepunktes eines Golfballes (10) mit Hilfe eines Navigationssystems arbeitet.
6. Golfplatz gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das System zur Ermittlung des Landepunktes eines Golfballes (10) den Landepunkt aus einer über Messaufnehmern am Abschlagplatz (5) ermittelten Flugbahn und Geschwindigkeit errechnet.
7. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Abschlagplatz (5) ein Anzeigegerät (11) zur Angabe des Landepunktes des Golfballes vorgesehen ist.
8. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfortsetzungsfeld (7) der Abschlussbahn (4) an den Abschlagplatz (5) der Abschlagbahn (3) angrenzt.
9. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es 9 bis 18 Abschlagbahnen (3) gibt, die sternförmig angeordnet sind, wobei die Abschlagplätze (5) an den Strahlenenden und die Spielunterbrechungsfelder (6) im Sternzentrum angeordnet sind.
10. Golfplatz gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den sternförmig angeordneten Abschlagbahnen (3) ein Sichtschutz, vorzugsweise aus Bepflanzung (12) befindet.
11. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussbahnen (4) die Abschlagbahnen (3) ringförmig umgeben.
12. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie, die durch Abschlagplatz (5) und Spielunterbrechungsfeld (6) einer Abschlagbahn (3) verläuft, zu der Mittellinie, die durch Spielfortsetzungsfeld (7) und Zielfeld (8) einer Abschlussbahn (4) verläuft, einen Winkel zwischen 40 und 180°, vorzugsweise zwischen 70 und 110° bildet.
13. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rundweg (18) zwischen den Abschlagplätzen (5) und den Spielfortsetzungsfeldern (7) der meisten Spielbahnen (2) hindurchgeführt ist.
14. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlagbahnen (3) eine Länge zwischen 50 und 300 m haben.
15. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussbahnen (4) eine Länge zwischen 50 und 200 m haben.
16. Golfplatz gemäß einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Überlappungsbereich der Spielunterbrechungsfelder (6) eine Ausdehnung wenigstens in einer Richtung größer als 50 m aufweist.
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